Ausgabe 
8.4.1926
 
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3.

Alle für die -Redaktion bestimmten Mittel.

30. Tf6-f8

die

0.480

13.11

4O,75|

115*

Kauft in Giessen!

103,5

40

90

128

139

64,5

Devisenmarkt BerlinFrankfurt

<l M.

Telegraphische Auszahlung.

23.

23. Tc8xc3

3nlandanleihe

des

Deutschen

ISO' 158'

157.9' 154'

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132,7*

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145'

87

160' 157'

99,5

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12,5

106*

103

91,75

118

68

71,25

144,5

86

78

86

116

105,7

104,2

93

118

65

70,5

Al- der-

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96,25 65,5

50,5

100,2 101'

109,7'

133.2*

137.5'

40 50

84.5 SO 98

Ein sehr feines Qualitätsopfer, das Aljechin übersehen zu haben seint.

Sparkassen- und Giroverbandes. Zur Auflegung der zweiten Tranche der Inland­anleihe der Deutschen Girozentrale wird nun­mehr osfiziell folgende Mitteilung verbreitet: Bon der dem Deutschen Sparkassen- und Giro­verband genehmigten Inlandanleihe im Betrage von 60 Millionen Reichsmark wird in der nächsten Woche ein Betrag von 40 Millionen Reichsmark 8prozentige Deutsche Kommunal-Gold-Anleihe von 1926 zum Kurse von 95 Prozent durch ein Konsortium, das unter der Führung der Preuhi- schen Staatsbank und der Deutschen Girozentrale steht, und dem die maßgebenden Banken und Bankiers angehören, zur öffentlichen Einzeich­nung aufgelegt."

* Weitere Verschlechterung im Siegerländer Bergbau. In der gestri­gen Mitgliederversammlung des Siegerländer Eisenstein-Vereins wurde berichtet, daß eine Besserung der trostlosen Lage im Siegerländer Bergbau nicht eingetreten sei. Förderung und Absatz haben sich im abgelaufenen Iahresviertel von Monat zu Monat weiter verschlechtert. Im

Geschäftliches.

Neue Kleider kauft sie nie, Aber stets adrett ist sie!

Das Geheimnis ihres Tricks

Birgt sich in Brauns'WILBRAFIX!

98.13

69,5*

53,5*

102,7' 103'

111.7

134'

139.5

42,75

52,5

84,62*

92,4'

102

14

15. Tfl-dl

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43

50,5

85

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101

153*

115

136.5'

132,2*

100,7'

7,5

68,25'

52,25'

101'

102,5'

111,7*

Jede tüchtige Hausfrau schützt flkiber, Pelze Teppiche mit Dr. We 1 nrcick) s Mottcnälder r

Die Narrenkappe.

Splitter und Sparren vom AedattionSttsch.

Das teure Essen.

Dumme Geschichte! Ich muh diesen Abend zu einem Festessen und habe nicht die passende Kleidung."

Keinen Frack?"

Doch! Aber die Weste ist zu eng; wie soll ich da fünfzehn Mark abessen?"

Das Unglück.

Emma, das Mädchen von Meyers, und Luise, das Mädchen von Piefkes, pflegen sich allabendlich die Ereignisse des Tages mitzu­teilen, wenn sie sich beim Einkauf treffen.

Heute war Emma ganz besonders aufgeregt.

Ach, du kannst dir nicht denken, was heute für ein Unglück passiert ist!" rief sie der Freun­din noch vor der Begrüßung zu.

Luise riß natürlich sofort Ohren und Augen auf:Herrjeh, was denn bloß?"

Ra hör' bloß," begann Emma ihren Be­richt,also heut' ist doch Samstag, nicht? Ra, und da haben wir doch immer groß Reinemachen, und die Gnädje ist doch so etepetete. Also sitzt sie einem immer auf der Hucke, daß man ganz nervös wird. Run, wie ich also den Kron­leuchter herunternehm' und soll ihn ihr zureichen, da haut die ganze Geschichte hin und geht in tausend Scherben."

Ach sag' du bloß!" rief Luise erschüttert.

Ia, aber das Schlimmste kommt noch^"

Ach nein?"

Ra hör' doch? Ich stand auf der Tritt- lecker, nicht? Und die Gnädje auf dem Stuhl. Und vor Schreck fiel sie auch runter,"

Ach! Und ...?"

Blieb ganz."

Schach-Ecke.

Bearbeitet von W. Orbach.

168,71

1,667

16,26

90,34

110,20

112,67

10,59

16,905

20,4.50

4,205

14,66

81,19

59,40

1,941

0,586

59,34

12,46

7,40

5,89

3,055

21.375

81,13

2,10

5,61

4,203

4.295

104,5' :

101' |

90,62'

116,5'

63,9

67

Ein Fehler, der zum Verluste der Partte füh> ren muß.

101,7'

7,7

0.054

80,5

96,25

143,5'

85

84,75

Rach vorangegangenem Geplänkel hat jechin Spielmanns d-Dauer vereinzelt; ob selbe jedoch schwach oder stark ist. läßt sich schwer beurteilen.

0.45 0,435

0,43

0.56

0,265 0,4305

0,425 0,4

8tm)t.= 9ion. Buen-AireS Brss.-Ankw Christiania. Kopenhagen toctbolm . Heliingfors. Atafien . .

London. . - Nenvork . . > Paris. . .

Schweiz . . Cvanien .

Japan . . . iHio be Fan Wien in D- Oess. abgest Prag .... Belgrad . . Budapest. . Bulgarien L'ssabon Danzig. .

Konst mtin.

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Canada. .

Uruguay

0.445

0,420 0.430 0.580

0,275

0.420 0,430 0,420 0,420

99.65

12,55 j

40,5

154,5 1 114.5 1

138

136,75

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7,4 0,056

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133

139,62

41.25 47,5

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89.5

99,5 68

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50

103 79,5

97

143,1

36 79

85

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IM

100 93,5 91,5

118

62.5

65

32,5

47

buchen.

Aber die SHuifoIini in «ekleidel, d.e -wirkt und die Italiens lchr« -worden und mit« eingeW Äilt die schon Ling von Mussolini in! Kus kommende hierbei, ms Plänen der i nut an die Hansivn 3tal Mittelem »Mansche A

Es hat eine uni5 aus We r chtei waren Tunis. Nach änbert auf den «Härt sich die 8eMag Mi i-inc Berstö Sie sehr Mus Politiker zu ll Leute, die über e :r ipQiithen 2. b le die italieni/ ndijerung an Di ds: Mussolini i . frühere Gesand! iär des Auher brulfdjen Seiet heil Italiens ii Dohlgeneigthei d e italienW irrten bereit w erinnerlich, di« Mnisolini über Iptrfam. Unmil ldrsotgung der P< gne der beui per bekannten M Deutschlands b11 Tuchen der e: Einkreisung

Garantien (

Weiß zieht und setzt in drei Zügen matt. Weiß: 5 Steine Ke8. Lb5, Lf4, Sb7, Bc6. Schwarz: 1 Stein Kc8.

Partie Nr. 42.

Gespielt in der letzten Runde des Semme­ring-Schachturniers am 30. März 1926.

Die Entscheidungspartie um den ersten Preis.

Damenbauernsplel.

Weiß: Aljechin.

Schwarz: Spielmann.

April werden wiederum zwei Gruben den Be­trieb einstellen. Die bisherigen Verkaufspreise bleiben auch für April bestehen.

haltend lebhaften Bedarf dem Markt rein börsen­technisch eine Stühe geboten wird. Die Grund­stimmung im Berliner Produktenhandel war heute bei Beginn für Weizen wie auch für Roggen fest. Lokoware stellte sich etwa 1 bis 1,50 Mark höher, während Mai- und I^li-Lieferung im Zeitgeschäft für beide Getreidearten je 1 Mark über Vortag eröffnete. Mehl still, nur Roggen­mehl etwas gefragt. Gerste stetig. Futterwerte lebhafter. Hafer für prompte Lieferung ruhiger und unverändert. Mais entwickelt sich nach und nach zu besserem Geschäft. Es notierten pro Tonne: Weizen (märk.) 279 bis 283, Roggen märk.) 171 bis 177, Sommergerste 177 bis 198, Winter- und Futtergerste 150 bis 163, Hafer (märk.) 192 bis 205; pro Doppelzentner: Weizen­mehl 36 bis 38,75, Roggenmehl 25 bis 26,75, Weizenkleie 11, Roggenkleie 11 bis 11,10, Vik- toriaerbfen 27 bis 33, kleine Speiseerbsen 23 bis 25, Futtererbsen 22 bis 23, Peluschken 21 bis 23, Ackerbohnen 22 bis 23, Wicken 26 bis 30, Lu­pinen (blau) 11,50 bis 12,50, Lupinen (gelb) 14 bis 14,50, Serradelle (all) 16 bis 22, Serra­delle (neu) 28 bis 31, Rapskuchen 14,80 bis 15, Leinkuchen 19,40 bis 19,60, Trockenschnihel 9,40 bis 9,70, Sohaschrot 19,90 bis 20,40, Kartoffel­flocken 15,50 bis 15,80.

i&ee deren - Mndigkert

vwwt4t

Aus der Schachwelt.

Spielmann Sieger im Semmering-Turnier.

Das Internationale Schachturnier auf dem Semmering ging am 30. März 1926 zu Ende. Das Schlußresultat lautet: Spielmann 13 Punkte, 1. Preis; Aljechin 12V2, 2. Preis; Vidmar 12, 3. Preis, Rimzowitsch und Tartakower je IIV2, 4. und 5. Preis geteilt; Rubinstein und Darrasch le 10, 6. und 7. Preis geteilt, Reti 9Vi. 8. Preis und Grünfeld 9, 9. Preis. Es folgen Ianovski 81/», Trehbal 8, Vajda 7Vr, IctteS 7, Tilg, Kmoch je 6, Davidsohn 5Vs. Michel 4'/,. Rosselli l. Die Preise betrugen 3500, 2500, 2000, 1500, 1200, 1000, 800, 600, 400 S. Aljechin erhielt einen Spezialpreis von 125 S. für die meisten Ge­winnzähler (11) Spielmann hatte nur 10 ®e- winnzähler und hatte vergessen, daß dieser Spezialpreis ausgesetzt war, als er seine Ge­winnstellung gegen Aljechin remis gab. Ferner erhielt Aljechin einen Spezialpreis von 150 S. für die längste Gewinnserie. Von den Richt­preisträgern stellte sich Ianovstt weit besser als mancher Preisträger. Er erhiell nämlich außer seinem Partiehonorar (30 S. pro Punkt) noch einen Spezialpreis für das beste Resultat in den letzten fünf Runden (in denen er 3V- Puntte machte) und teilte mit Vajda einen 1. und 2. Spezialpreis für das beste Ergebnis gegen die Preisträger (beide erzielten 372 Punkte und teilten 200 und 100 S.); alle übrigen Richt­preis träger erhielten Partiehonorare (Rosselli leider nur 30 S.).

komödie. Der greise Baron, in spätem IohanniS- feuer, verbrennt sich die Flügel seiner romanti­schen Seele an der aufflackernden Liebe zu einem jungen Geschöpf, das ihm, dem saturnischen Lieb­haber, nicht angehören kann; stirbt an gebroche­nen! Herzen, an der rohen Gewißheit, daß die Geliebte sich längst einem anderen, Iüngeren zu eigen gegeben hat. Dem alten Baron ging alles um Liebe, jenem, ihm gegenüber, alles um Geld.... Ein Stück aus einem Guß, mit heißem Blut gestaltet, in einer eigengewachsenen, funkelnden, bildhaften Sprache niedergefchrieben, dramattsch gesehen, theatralisch geformt. Wir stehen nicht an, dem Dichter in Eulenberg- Rachbarschaft einen Platz zuzuweisen; sein Werk (das vor kurzem in Altona mit gutem Erfolg auf die Bühne kam) darf als eine schöne Hoff­nung junger deutscher Dramatik gelten. 144

Alexander von G leich en -Ruh- wurm. Ein Rückblick an seinem 60. Geburtstag. Den Freunden gewidmet. Mit 7 Bildnissen. Iulius Hoffmann Verlag. Stuttgart. Sin stilles, vornehmes und eigentlich unzeitgemäßes Buch. Das macht der Hauch kultivierter Geistig­keit, der aus seinen Blättern aufsteigt, der Ab- glanz harmonischen, geklärten Weltgefühls, der auf den Worten liegt, die Spur und blutsver­wandte Rähe des großen Ahnen, der an der inneren Form solcher Rückschau mitgeschaffen hat. Gleichen-Rußwurm, der nunmehr 60jährige Ar- enkel Schillers, schaut an der Schwelle des Greisenalters ins Vergangene und fügt die Bau­steine aus seinem Leben und seinem'imponierend ins Weite und Breite laufenden Werk zu einem Buch der Reise und der Erinnerung. Freuüdes- stimmen und Familienbilder runden das Werk, scheinen auch gleichsam dem Dichter und Menschen das Geleit zu geben iws neue Iahrzehnt, ins neue Schaffen. Der Verlag hat dem Buch schon äußerlich den Schmuck einer erlesenen Festgabe angedeihen lassen. 875

Auf Vorschlag von Schwarz, der zum ersten Preis nur remis brauchte, remis gegeben. Selbst­verständlich ist das Endspiel für Schwarz klar gewonnen.

Lösung des Problems Ar. 55.

Don G. Aiessing.

1. Da3-a2, Sc7-d5 2. Da2-a8 etc.

1. ...., e5-e4 2. Lb3 - e6-f- etc.

auf andere Springerzüge entscheidet 1. Le6+ etc.

(Id) gedrückten Kurse die Parigrenze überschritten haben, besteht wieder Aussicht, den bei gesunden Unternehmungen notwendigen Kapitalbedarf durch Neu-Emissionen, statt durch Bankkredite und son­stige Schuldenausnahme, zu befriedigen. Zur Er­leichterung dieses Zieles ist es natürlich in erster Linie nötig, daß die Jndustrieunternehmungen wie­der gute Dividenden geben, und ferner ist ein nor­mal funktionierender Aktienmarkt erforderlich, der dem Publikum die Möglichkeit jederzeitiger Rea­lisierung oder höchster Beleihung seines Aktienbesitzes bietet. Auf dem Pfandbriefmarkte hat die Reichs­bank derartige weitgehende Möglichkeiten geschaffen, indem sie für eine größere Anzahl Goldpfandbriefe Lombardkredite bis zu 75 Proz. des Kurswertes gil . Auf dem Aktienmarkt sind wir noch weit von normalen Marktverhältnissen entfernt. Es machen sich aber wenigstens schwache Ansätze einer Besse- rung geltend.

Börsenkurse.

30|

47 |

111,5

88,51

48,5 I

130,5

56,5:

65 1

5°/. Deutsche RelchSanleih« 4% Deutsche Rrichsanleihe. B'Wn Deutsche Reich San leihe 3% Deutsche Reichsanleide Deutsche SvarprämirnanleHe 4% Preußische SonfolS . 4° 0 Hessen 8'/,°/" Hessen ........ S°/o Hessen...........

Deutsche Wertb. Dollar-Aul. dto- Doll-Schav-Aolreilng.) 4®/0 Zolltürken 5% Goldmerilanrr ... .

Berlin er Handelsgesellschaft. Commerz und Privat-Bank Do rin st. und Nanonalbank Deutsche Bank. . . . . . .

Deutsche BereinSbank .... Disconto CommandU . . . Metallbank Mitteldeutsche Ereditbank. . Lesse ereichische Treditansialt Weltbank .........

Bochumer Guß ....... BuderuS Caro Deutsch-Luxemburg ..... Gelsenkirchener Bergwerke .. Harpencr Bergbau Kaliwerke Aschersleben.... Kaliwerk Westeregeln. .. . . Lourahüttr . ...... Oderbedarf ......... Phönix Bergbau ..... Rbeinssabl . . ...... Riebeck Montau........ TelluS Bergbau. ...... Hamburg-Amerika Paket. . . Norddeutscher Llodd . . . Cheramische Werke Albin . . Zementwerk Heidelberg .. . Dbilivv Holzmann......

Anglo-Cont-Goano.....

Chemische Mayer Alapin . . 9- G Farbenindustrie, A -G. Goldschmidt Holz Verkohlung ....... Rüigerswcrke.........

Scheideanstalt «llg. Elektrizitäts-Gesellschaft Bergmann Mamkraftwerke . ...... Schlickert . ......

Siemens <t Halöke .....

Sdlcrwerke Kleyer ..... Daimler Motoreu. ...... £>ct){tQ6nftotbt

Mcgiiin............

Motorenwerke Mannheim Aranr farm Armaturen . . Konservenfabrik Braun . . . Metollgesell'chaft Frankfurt. Pct. Union A.-G. ....

Schuhfabrik Herz .....

Sichel.....

Zellstoff Waldbof....... Zuckerfabrik Frankenthal . . Zuckerfabrik Waghäusel . . .

Büchertisch.

Deutschkundliche Bücherei (Her­ausgeber Dr. G. Wenz). Sturm und Drang. Eine Einführung von Studienrat Dr. Hans Röhl. Hierzu: Aus dem Schrifttum des Sturms und Drangs, herausgegeben von Dr. Hans Röhl. Quelle und Verlag, Leipzig 1926. Eine sich­tende Darstellung, knapp und wesentlich, von Weltanschauung, Kunstlehre und Dichtung der Geniezeit. Im zweiten Band quellenmäßig er­gänzt durch Proben aus Hamann, Herder (ile&er Ossian und die Lieder alter Völker",Shake­speare") und Goethe (RedeZum Schäkespears Tag" von 1771). 198

D e r sat urnische Liebhaber". Tragikomödie von Robert Walter. 85 Seiten. Bei Reclam (Universalbibliothek Rr. 6621), Leipzig 1926. Ein Spiel um den Freiherrn' von Münchhausen, das letzte Abenteuer des un­sterblichen deutschen Phantasten, geschehen im Iahre 1797 auf dem Herrensitz Bodenwerder an der Weser, dichterisch erfüllt und gelöst in den drei starken Akten einer menschlichen Tragi-

lungen, Lösungen usw. sind -u richten an Schachredackion des »Gießener Anzeigers".

Problem Nr. 56.

Don F. M. Teeb.

Frankfurt a. M. Rach einer Meldung der Financial Rews" hat die Rational City Dank in Reuyork der deutschen Farbstoffgruppe einen kurzfristigen Kredit von 25 Millionen Dollar gewährt. Die Verhandlungen sollen bereits Mitte März abgeschlossen worden sein. Auch sei es beabsichtigt, diesen Kredit später in eine lang­fristige Anleihe umzuwandeln.

Konkurse und Geschäfts auffich- t en im März. Rach Mitteilung des Sta­tistischen Reichsamtes wurden im März durch denReichsanzeiger" 1871 neue Konkurse ohne die wegen Massemangels abgelehnten An- träg-e der Konkurseröffnung und 1481 an­geordnete Geschäftsaufsichten bekanntgegeben. Die entsprechenden Zahlen für den Febimar stellen sich auf 1998 bzw. 1573.

frankfurter Börse.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeigers" > Frankfurt a.M., 8. April. Tendenz: Fest. Der auf die Hausie-Bewegung einsetzenden Reaktion war nur ein kurzer Erfolg beschieden, denn das Börsengeschäft nahm heute bereits wieder ein recht lebhaftes Gepräge an. Die Abgabeneigung war überwiegend durch eine rege Unternehmungs­lust verdrängt worden, die auf fast allen Märkten zur Auswirkung kam und eine feste Stimmung auslöste. Die Führuiig des Geschäftes lag bei den M 0 n t a n w e r t e n , wo sich für einzelne Werte besonders lebhaftes Interesse zeigte. Im Vorder­gründe standen Rheinstahl, Mannesmann und Phönix. Die beiden ersten Werte, für die sich Aus- landkäufe bemerkbar machten, hatten Kursgewinne von 3 bis 4 Prozent zu verzeichnen. Ansehnlich fester verkehrten auch oberschlesische Werte, die um ca. 3 Prozent höher gingen. Farbwerte konnten keine nennenswerten Umsätze aufweisen, erst später entwickelte sich auch in diesen Aktien etwas lebhaft

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teres Geschäft. Wesentlick) Hüber wurden Rütgers- werke plus 2 Proz., während Holzverkohlung um 1,5 Prozent zurückgingen. Am E l e k t r 0 m a r k t erzielten Bergmann eine weitere Steigerung von 4,25 Prozent. AEG. plus 0,75 Prozent. Bank­aktien lagen vernachlässigt; bei den Kursbesserun­gen handelt es sich nur um Bruchteile. Schiff­fahrtsaktien, die zunächst auf ihrem gestrigen Stande eröffneten, wurden später 1 bis 2 Prozent fester. Reue ansehnliche Steigerungen hatten A u t 0- aktien zu verzeichnen. Daimler plus 2,5 Prozent, Hansa-Lloyd plus 5 Prozent, Neckarsulmer plus 4,75 Prozent, Kleyer plus 1,5 Prozent und im Frerverkehr Benz plus 5 Prozent. Der Kasfamarkt verkehrte schwankend, da dieser Markt etwas mit Abgaben belastet war. Zucker- a k t i e n uneinheitlich und überwiegend nach­gebend. Zellstoffaktien wenig verändert. B a u a k t i e n leicht befestigt. Von Maschinen- a k t i e n büßten Karlsruher 0,75 Prozent ein, da­gegen Bingwerke plus 1,25 Prozent. Stärkeres In­teresse beanspruchten wieder einmal deutsche Anleihen im Zusammenhang mit verschiedenen unkonttollierbaren Gerüchten. Kriegsanleihe 0,480. Der Freiverkehr wies unregelmäßige Haltung auf. Becker Stahl 40, Becker Kohle 60, Benz 73, Brown Booeri 68, Entreprise 11, Growag 55, Krü­gershall 100, Ufa 55,5, Ufra 76 Prozent. Der wei­tere Verlauf blieb freundlich gestimmt, die Besse­rungen hielten sich iedoch zumeist in engen Gren­zen. Der Geldmarkt hat wieder ein leichtes Aussehen. Die Sätze für langfristige Gelder sind fast unverändert. Monatsgeld 5,5 bis 7,5 Prozent. Bankdiskonten 5 Prozent, Jnduftrieakzepte 5,75 Prozent. Der Satz für Tagesgeld dürfte sich unter dem gestrigen Niveau auf 6,5 Prozent bewegen. 3m Devisenverkehr fetzte fid) die Erholuna des belgischen Franken fort. Brüsiel befestigte sich auf 124,50 gegen London (gestern 130). Paris eröffnete fast unverändert mit 139,45 gegen London. Mark und Pfund sind unverändert.

Berliner Börse.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeigers".) Berlin, 8. April. Die Abschwächung der letzten beiden Tage war heute wieder völlig über­wunden. Rachdem bereits an der gestrigen Rach­börse und an der Frankfurter Abendbörse die Spekulation Rückkäufe vorgenommen hatte, wurden diese heute in verstärttem Um­fange fortgesetzt, hierzu traten noch Deckungs­käufe. Ein verhältnismäßig recht optimistischer Lagebericht der Commerz- und Privatbank unter­stützte diesen Amschwung. Autowerte an der Spitze Daimler standen weiter im Vorder­gründe. Aber auch Montanaktien zeigten wesentliche Befestigungen, wobei die erhöhten gestrigen Rachbörsenkurse noch um 1 bis 2 Proz. überschritten wurden. Rach Festsetzung der ersten Kurse wurde das Geschäft am Montanmarkt, ausgehend von Rheinstahl, außerordentlich leb­haft. Rheinstahl gingen um 2Vs Proz. höher. Harpener plus 1,25 Proz. Phönix wurden in größeren Posten auS dem Martte genommen. Auch oberfchlesische Werte hatten mehrprozentige Kurssteigerungen aufzuweisen. Die übrigen Aktienmärkte traten demgegenüber in den Hin­tergrund. Rur Kriegsanleihen waren sehr lebhaft im Geschäft und ansehnlich höher, da die Dörsenphantasie wieder einmal durch unkontrol­lierbare Gerüchte von einer bevorstehenden Innen-Anleihe und Kombinationen über einen Llmtausch von Kriegsanleihe gegen die neue Reichsanleihe befruchtet wurde. Kriegsanleihe 0,4771/2 bis 0,478. Am Geldmarkt hält die Flüssigkeit an. Tagesgeld 5 bis 6 Proz., Mo- natsgeld 6 bis 7 Proz. Im internationa­len Devisenverkehr machte die Besserung des^ belgischen Frankens weitere Fortschritte. Brüssel gegen London 127,65. Paris lag dagegen kaum verändert mit 139,65 gegen London.

frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a' M., 8. April. Es wurden notiert: Weizen, Wetterauer 28-bis 28-50, Rog­gen, inländischer 19 bis 19.25, Sommergerste für Drauzwecke 21.50 bis 24, Hafer, inländischer 21 bis 23, Mais (gelb) 18.25 bis 18.50, Weizen­mehl, inländisches, Spezial 0, 40.50 bis 4125 Roggenmehl 28.25 bis 28.50, Welzenkleie 10 Rvggenkleie 10.75. Tendenz: Fest.

Berliner Produktenbörse.

Berlin, 7. April. Die Zufuhren in Groß- getreide an die Börse werden von Tag zu Tag geringer, so daß schon dadurch bei dem an-

0,4825 0,465

0,455

0,560

0.4625

G. Farbenindustrie X » ®.,

Mlie

s-Ia-M-t. 61 tvj aller

Eni bchm Mast Hieben Otali Zeigenden 3t Gebiete 1

Frankfurt a-M.

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Datum: |

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1. d2-d4

1. e7-e6

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2. Sg8-f6

3. Lcl-g5

3. c7-c5

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5. Ddl-cl

4. Dd8-b6.

Beide Spieler Pfaden.

wandeln auf hypermodernen

5.....

5. Sf6-e4

6. Lg5-f4

6. d7-d5

7. Lfl-d3

7. Sb8-d7

8. 0-0

8. Lf8-d6

9. Lf4xd6

9. Dböxdö

10. c2c4

10. 0-0

11. Del -c2

11. Se4-f6

12. c4xd5

12. e6xd6

13. d4Xc5

14. Sblc3

13. Sd7xc5

7 April.

8. April-

Amtliche Notierung

Geld 1 Brie?

Amtliche Notierung Geld ] Brief

24. b2xc3

24. Sf6xe4

25. Td2-d4

25. Se4xc3

26. Td4-g4

26. Db6xf2±

27. Kgl-h2

27. Df2-f6

28. Dgöxfö

28. Tf8xf6

29. Tdl-cl

29. Sc3-e4

168,29

168,71

1,668

168,29

1,664

1,663

16.005

16,045

16,22

90,10

90,32

90,12

109,90

110,18

109,92

112,46

112,74

112,39

10,553

10,593

10,55

16,875

16,915

16,865

20,395

20,447

20,398

4,195

4,205

4,195

14,62

14,66

14,62

80,925

81,125

80,99

59,25

59.39

59,26

1.938

1.942

1,937

0.579

0.581

0.584

59,23 -

59,37

59,20

12,419

7,389

12,459

12.42

7,409

7,38

5,87

5,89

5.87

3,045

3,055

3,045

21.225

21.275

21,325

80.91

81,11

80,92

2,09

2,10

2,09

5,56

5,58

5,59

4.19

4,20

4,193

4,295

4,305

4.235

Banknoten.

Berlin, 7 April

Geld

Brie,

Lmerilantiche Noten .....

4,18

4,20

Belgische Noten .......

15,99

16,07

Däiiilche Noten .......

109,63

110,17

Englische Noten. .......

20,355

20 45'i

Franzöiische Note« ......

14,68

14,76

Holländische Noten ......

167,90

168,71

Italienische Noten......

16.93

17 (H

Norwegische Noten . ...

89,87

90M

T utsch-Oestcrr, a 100 Kronen

59,13

59.43

Rumänische Nolcn......

1,73

1 77

Schwedische Noten......

112'14

112 70

Schwei>er Noten.......

80,89

81*29

Svanische Noten ......

59,17

59,47

Tschechoslowakische Noten . .

12,39

12.45

Ungarische Noten . . ,

5.835

5,875

6

5

3

2

L

4

?

b

h

6

8

5

2

?

4

3

1

Schwarz, d e