Ausgabe 
7.12.1926
 
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Zu -auje ihr erster W flege/i ben Sport- firmtf mit 3:0 unb ' 1. Ougenbfljfff, A,§ jen Daudrin^en» M 'Uustra^, da der b\% W un^lagtnt ' Butzbach gegen die en|p'uler einen weiteren

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Die Kre^smeltter^rtaflsspielr tm Arbeiter-Turn- und Sportbunö.

Gießen gegen X). f. B. Wirsbaben !;2

£ Mm Sonntag standen sich im letzten 3pi.?l der Vorrunde obigeJjlannfdbaften aut dem Gießener Sportplatz Trieb aegenübar. Zahlreiche Zuschauer wohnten dem Spiel bti, bas abernwls_ für die Oie&tntr Mannjcho'l verloren ging. Di« Schuld an der Aiedrriciae i|t dem manchmal fett bUflofen Sturm zuzuschreiben. in dem allerdings drei Erjatzi feilte mitwirkten. Dir übrigen Mannschoftrieile leiteten, wie immer, rinwandjreic Arbeit und tonn^ wn ein ^ührrwsrden de» Resultats verhindern, nur schien die link« Leite der Verteidigung «twos um sicher zu sein (Ersatzmann). auf dellen Konto eine Reihe der zahlreichen Eckbälle zu setzen ist. Wies­baden zeigt« das, was man sich von der Wanuichast versprach: ein gutes stoche» und durchichiagskros. tiges Patzsptel. Den 3teg haben die Wiesbadener ehrlich verdient, bei einer sich weniger aufopfernden äjintermannldxiit, wie sie die Siebener steUten, wär, er reichlich hoher gewesen. Der Beginn des Spiels br^chie bald eine Uederrafchung: bei einem fchwunavollen Mngriff der Taste konnte deren f)alb rechter schon noch drei Minuten durch einen scharfen RoUdall da» erste Tor für feine Mannjchasi er- zielen (ßieften legte nunmehr ein lehr scharfe» Tempo vor und konnte demzufolge da» Spiel durch. weg ollen halten. Die teilweise Unsicherheit in der Siebener Verteidigung brachte den Saften in der nächsten Halden Stunde sechs Eckbälle, die sämtlich ohne Erfolg blieben. Angenehm berührte bei deck Tietzenern das frische, flotte Spiel, den zahlreichen Angriffen fehl:« ade. im letzten Moment die not- wendige Entschlossenheit, yn der 31. Minute endlich gelang es dem Gießener Halbrechten nach pracht­vollem Alleingang den Ausgleich berzuslellen. Wies­baden antwortete lofort mit ungestümen Angriffen, Gießen strengte sich ebenfalls aufs äufeerfte an. um einen Vorsprung zu erhalten umsonst! Diese fünf Minuten waren wohl die' interessantesten. Wiesbaden war jedoch der Glücklichere und konnte in der 30. Minute zum zweitenmal die Führung übernehmen. Bis zur Pause verteiltes Spiel. Noch dem Seitenwechsel drängte Gießen abermals stark auf den Ausgleich, manchmal war es auch nahe daran, scheiterte aber immer im letzten Augenblick an dem geschickten Eingreifen des Wiesbadener Tormanns. Auch Wiesbaden konnte seinen vor- sprung nicht erhöhen, obwohl sie das Spiel immer mehr in der Hand hatten. Die Verteidigung Gie­ßens war merklich besser geworden. Die ganze Ausbeute der zweiten Halbzeit waren beiderseits nur einige Eckbälle, Torerfolge blieben für beide Gegner aus. Der korrekte Schiedsrichter hatte sehr wenig Gelegenheit, gegen Auswüchse beim Spiel einzu- greifen.

Wörfelben schlägt v. s. £. Bornheim 2:0.

Das mit großer Spannung erwartete Zu» funnnentrctien der beiden Spitzenmannschaften fand am Sonntag in Mörfelden statt und entk'tde mit einem glatten 2:0 - Sieg Mörfel­dens. Beide Mannschaften zeigten sich gleich­wertig. Die erste Halbzeit endete torlos. Der erste Urfolg Mörfelden- resultierte aus einem mächtigen Schuh non der Mittellinie aufl, der für ben Tormann unerreichbar blieb. Bald dar» auf verschulde e Bornheim einen Elfmeter, der zum zweiten Ersolg sur Mörfelden perwandelt wurde. Ecken 9:4 für Bornheim.

Friedberg unterliegt gegen Hanau 1:4.

Das Spiel, das am Sou ag auf der Fried» berget erwiese ita t and, zeig e leinen hervor­ragenden Fußball. 3n der ersten Halbzeit konnte man mit den Leistungen noch zufrieden fein. Dietz änderte sich, als infolge einer reichlich harten Entsch<i'.ung des Sch.edTrichters ein Spie­ler Friedbergs den Platz verlassen mußte. Fried­berg spielte nunmeor sehr massiv: dies hatte zur Folge, daß ein toei.erer Spieler vom Spiel­feld gewiesen werden muh e. Damit war die Riederlage FuiedlergS beste,eU. Zehn M nuten vor Schluß brach der Schiedsrichter das Spiel vorsichtshalber ab

Mil diesen Spielen ist die Borrunde der Areismeistcrschastbspiele abgeschlossen. Olm 19. Dezember beginnt die Rachrunde. Bei Schluß der ersten Serie ergibt sich solgendesBild: Mörfelden setzte sich mit 9 Punkten an die Spitze, Bornheim folgt mit 6 Punkten, den dritten Platz nimmt Wiesbaden mit 6 Punkten ein, Hanau hat 4 Punkte. Gießen langte mit 3 Punkten auf den vorletzten Platz an; daS Tabellen en de hat Friedberg inne. Handball der Spiel-Vgg. 1200.

d. 2lm Sonntag Llc te zum erstenmale eine neu zusammengeste.l e Munnsch. ter Leichtathle­tik-Abteilung der Sp. - Bgg. 1 900 ge­gen die durch Spieler der 1. Mannschaft ver­stärkten Sung mannen des F. E. Wetzlar. 3n der vorzüglich eingespielten Mannschast der Wetzlarer war der Sieger von vornherein ge­geben. Sie konnten am Schluß ein Ergebnis von 10:1 für sich buchen. Allerdings ist der Sieg in duler Höhe leir.eäne^s rerdient. sondern in erster Linie darauf zurück;u'ühren, daß der Gießener Lorrrüchter, der in Lurnfchuhen fpie h, durch den Schlamm in der Entfaltung seines sonst guten Könnens verhindert war. Sein Gegenüber war durch eine ganz vorzüglich spielende Berteidi» gung falt vollkommen entlastet. Hshr gut war bot Wetzlar auch der 2nnensturm, der in Technik und Lak ik kaum zu überbkL-n war. Sn der Gie° feerer Mannschaft konnte lediglich B i r k e n st o ck gefallen.

(Biebener Radfahrer-Verein 1885

Die Mannschaft D e i b e l - R i e a e r des Giestencr Aad ahrec-Dei.ein 1885 nahm am Sams- ifl an den von dem Delozipedklub " i a n I f u 11 a. M. ausgeschriebenen Saalfport- - IL'.etoc.ben teil und konnte im 2 er B n d- l l bei starker Konkurrenz den Sieg erringen, statteten außer der Giefeener Mannschast je

2 Wannichaften von Germania-Frankfurt a. M. und Da Verlust-Tv^cnht-ir' mit1 h 1 Mann- schäft von O'or.rad sowie tojipeWlub Frank­furt a. M Als beste Mannscha't der Borspielc, mit einem 7 1-Lieg über die erste Mannschaft der Wanderlust-Bocienheim. blieben die Gießener in der Zwischenrunde fpkhrei und tonnten bann im Endspiel mit 4:3 To en über bu Mannschafi des Belvzivedllub Frank,url a. M- den Sieg er­ringen.

Wirtschaft.

' Deutsche Kuastfeiben-Produt- tionsversuche in Spanien. Eine Grupre deutscher Ehemiker und Ingenieure hat in Spa­nien lehr interessante Ber uche gemacht, um mit­tels eines äuße.st billigen und ganz neuen Ber- fahrenS das iranische älparto <das sog ..Phrie» msngras-) in eine hervor»ogrnd gut? und w.der- stanossähiue Kunstseide zu verwandeln. Dk Fach­leute ve.sichern, daß die durch das erwähnte deutsche Perfahren gewonnene Kunstseide be» sonders widerstondsfächig lein wird weil der Rohstoff ganz frei von Asche ist Aut der Efpartofaser soll eine Rit.vcellulose hergeftellt werden, bk nicht nur zum Zweck der Kunst- feidcnvroduktion. sondern auch zum Gewinnen von öelluloib und Kunstleder benuht werden kann. Sine Gesellschaft mit amerikan schein Ka­pital, man spricht von 25 Mill Peseten, lall tautKonfektion^ bereits in Bildung begriffen sein.

IBitlenhint.

Dalum:

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Berliner HaodelsarseUschasi - Commerz- und Pnvai.'L'aut Tarins«, und iRaiiouaUxuit - TeuNche Bank.........

Distonio Commandil . TrcSdnrr Bank .......

Mctntlbnnt Uhitelbcutftbc (ivcbifbiint Dtflc reicknu-e Crcbttanftalt. AiichSdank.........

Bochumer Gutz Budcr S Caro ............

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Frankfurt a. M.. 6. Dez. (TU.) Die Be­sorgnisse wegen der Cntwi^luna der Gelömarkt- tage gab auch dem Abendgeschüft das Gepräge. Das Angeoot setzte sich fort und führte auf den Aktienmärkten zu neuen, jedoch geringen Rück­schlägen. Jarbenaktien weiter schärfer gedrückt, 311 bis 309 bis 310. Bon Dontanaktien gaben Deutsch-Lurembura 2l., P^oz. nach. Sonst be­trugen die Rückgänge etwa 1 Pcoz. Die Börse schloß beruhigt, aber kaum erholt. Deutsche An­leihen: 5proz. Reichsanleche 0.758.75, 3proz. dto. 0.83, Schutzgebietsanleihen 15.8, 5proz Gold­mexikaner 44. Schilfohrtsaltlen: Hapag 169, Rordd. Lloyd 162.5. Bankaktien: Eommerzbank 189, Danathant 251, Deutsche Bank 179.5, Dis- cvntogesellschalt 167, Dresdner Bank 158. Ms'all- oanl 172, Mitteldcut'che Ereditbank 144. Orstcv- reichische Kreditaktien 7.75. Bergwerksaltkn: Bo­chumer 166, Buderus 107.5, Dt. Lux 165.5, Gel­senkirchener 168.5, Harpener 183, Kali Aschers­leben 141, Mannesmann 183, Mansfeld 132, Tel» lus 99, Phönix 125, Rh Braunkohlen 232, Rheinstahl 189, Riebect 172, Laurahütte 79, Stahlwerke 137.62. Industrieaitien: Adle » werke Kleyer 105.25, AEG. 155, Zement Heidelberg 128.5, Daimler 98.5, Dt. Erdöl 170. Scheide­anstalt 171.5, Farbenindustrie 311. Goldschmidt 135, Holzmann 134.25, Lcchmeyer 131.5, Rutgers« werke 129, Schuckert 151.5, Boigt und Häffner

117.5. Zucker Badischer 128.5. Frankenchal 104. Zucker Heilbronn 125.75. Zucker Oifftein 166, Zocker Stuttgart 128.7V Rachbörk« »Mon IM

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Ar.inkfurtcr Pferdcmarkt.

WSR. Frankfurt a. M., 6. Dez. Austrieb: über 700 Stück. Der heutige Pferdcmarlt war mit Pferden aller Gattungen zahlreich beschickt. Der Handel war lebhaft, die Pr.ifc für jüngere Gebrauchspferde stabil, für Schlachtpferde etwas gedrückt. Ausrufer aus dem Rh:inlande hatten größere Transporte Schlachtpferde. Der Berlauf des Marltes ist in Derückfichtigung der Jahres­zeit alsgut" zu bezeichnen. Drreinzelt wurde über Avtiz gehandelt. Preise: Bolllährige Pferde leichten Schlages 900 bis 1200 Äm., schweren Schlages 1200 bis 1700 Rm.. Fohlen 300 bis 450 Rin. alte Pferde 150 bis 300 Rm.. Schlacht­pferde 60 bis 150 Rm.

Berliner Provuktcnbörke.

Berlin. 6. Dez. Die Tendenz im Berliner Getveidegeschüft war heute durchweg fester. Aller­dings hielten sich die Steigerungen am Weizerr» markt in mäfe gen Grenzen, da vom Weltmarkt uneinheitliche Preismeldungen vorlagen und so­mit ein auslchlaggebender Einflufe von diesen Seile nicht kam. 3m Lieferungshandel wurde der Weizen per Dezember 0,50 Mark sonst bis 1,50 Mark höher. Dezember-Roggen sogar um 2,25 Mark befestigt. Das Fehlen jeglicher Andie­nungen hatte die Gebote nach dem Inland nicht nur für lausenden Monat, sondern auch für Früh­jahrstermine in die Höhe getrieben, und zwar für März um 1,50 Mark, für Mai um 1 Mark. Gerste ist nach wie oor ruhig und in den Preisen kaum verändert. Hafer still, enielt aber doch ^...i'sgelder von etwa 1 Mark. Weizenmehl erneut vernachlässigt, Reggrnmehl fest. Don Hilssfutter-- stoffen nur ncch Kleie in besserem Geschäft. Es wurden notiert per 1000 Kilo: Weizen, mär!., 272 bis 275; Roggen 232 bis 237; Sommergerste 215 bis 245 W.nteraerste 190 dis 203; Hafer, märt., 178 bis 189; Mais (Ivko Berlin) 195 bis 199; per 100 Kilo: Weizenmehl 35,25 bis 38.50; Roggen mehl 33 bis 34,75; Weizenkleie 12,75 bis 13; Roggenkleie 11,60 bis 12,25; Diktoriaerbsen 54 bis 61; kleine Speiseerbsen 32 bis 34; Futter- erb en 21 bis 24; Peluschken 20 bis 22; Acker­bohnen 21 bis 22; Wicken 22 bis 24, Lupinen (blau) 14 bis 15; Lupinen (gelb) 14,50 bis 15.

Fahrpreisermähigung zugunsten der Jugendpflege.

Ter preußische Minister für Dollswohlfahrt hat im Benehmen mit der Hauptverwaltung dec ,Deutschen Reichseis^nbahn-Ge.ellschaft ein M e r k blatt herausgegeben, in dem die mafegrbendrn Derwaltungs- und Tarisbestimmungen enthalten sind: Durch die Regierungspräsidenten soll das Merlblatt an alle Dereine für Iugenh- pflege, die zur Inanspruchnahme der Fahr­preisermäßigung berechtigt sind, weiter­geleitet werden. Aus dem Merkblatt ist als be sonders wichtig hewor-uheben:

Behördliche Anerkennung als Iugendverein muß u. a. den Dereinen, die dem T-rutfchen Reichsausschufe für Leibesübungen angeboren, (also auch allen Dereinen der Deutschen Sport­behörde für Leichtathletik) und die sich darüber ausweifen können, -uerkannt werden. Die bis­herigen gelben Ausweiskarten verlieren am 31. Dezember 1926 ihre Gültigkeit. Es sind sofort beim Regierungspräsidenten neue (blaue) Ausweise für bae Jahr 1927 zu beantragen. Der vorgeschriebene Inhalt der Anträge ist aus dem Merkblatt genau zu ersehen.

Für größere Dereine können mehrere Aus­weise auf Antrag erteilt werden. Die Führer­ausweise der erwachsenen Degleitprrsoiren muffen neuerdings mit einem Lichtbild versehen sein. Heber die Anforderung der Führerausweise ent­hält das Merkblatt ebenfalls alles Weitere. Die Deutsche Sportbehörde empfiehlt ihren Der­einen, die Anträge, soweit dies noch nicht ge= lchehen sein sollte, sofort bei der zuständigen Stelle zu stellen.

Kirche und Schule.

J, 91 i b b a . 6. Dez Die letzte diesjährige Konferenz der Geistlichen de? De kanat- .stibba tagte unter dem Vorsitz de» Petone Scriba. Eickelsdori in herIraube". Die Geutlichsn waren fast vollzählig erschienen, auch der Superinknbtiu kür Dberbeiicn. Lderkirchenrot Wagner, uwr anwesend- Nach Eröffnung der Tagung mit 3d)rihte|'.ing und Gebet burcd den flau p treff reuten und Begrüßung durch den Dekan machte dieser eine Reihe geschäftlicher Mitteilungen. Besonders bemerkenswoi t war bi« Mitteilung, daß in Zukunft auch die Geistlichen bei ben Schul Zeugnissen ?l o t e n im Religionsunter­richt erteilen müssen. Bon allgemeinem Inieresfe ist der einsttuunige Beschluß der Konferenz, b.ifc Landestirchenamt möge für eine einheit­liche Regelung des Konfirmations- termins Sorge tragen. Die Konfirmation an Ostern habe döse Mißstände im Gefolge, der ge­eignetste Tag sei ber Somilaa nach Ostern. Rach Erlebignng des Geschäftlichen hielt Pfarrer Rau. Wallernh.uisen einen sehr beachtenswerten Lortraa überDas Wekn ber christlichen Iuaendbewegung , der den einmütigen Beifall der Versammlung fand.

Buntes Allerlei.

Armenfürsorge Im 16. Jahrhundert.

Auch die alte o.tt hat |.,.?it c.a ii'onlfabrt»- weseit und eine Arn^noersor^-mg gehabt Zu Luthers Zeiten htefedie Orb.tung des ge- meine:, Beutels". Wie cS scheint ein? bsr ältesten Einrichtungen, durch die man der Armut gesetz­mäßig zu Hilfe kommen wollte. D.rfe Schrift enthält bemerkenswerter Weise bereits den Satz von einer nicht blofebareaukrat.sch oeregeUen Serfotguttg*' der armen Leute, der mit unfern heutigen Wünschen und Beslrebuuaen nahe ver­wandt ifl. Alm eS anders auszudrücken: Alan sollte nicht alle über einen Leisten schlagen. ES war darin eine gesonderte Prüfung jedes ein­zelnen Falles vorgesehen und festgesetzt, dafe je vier Bürger, einer auS jedem Stadtteil die Derordnung geschah in Wittenberg - erwählt werden mußten, von denen zu erwarten stand, dafe sie sich nicht von Lied, oder Haß bei ihren Handlungen leit. n ließen, sondern eben die herr­schende Rotdurst berücksichtialen. Man suchte der Derunlreuung der Gelder dadurch vorzubeugen, dafe man die Schlüssel deSgroßen KaftenS" an drei verschiede,,e Personen gab eine Sin- richti.ng, die ähnlich bc. den heatigcn Tresors der Danken getrosten ist und dafe alljährlich eine Kassenrevision statthatte. D c Beratung fand foim- täglich nach der Predigt beim Bürgermeister statt. Es wurde darin entschieden, wem Geld vorzustrecken, wem welches zu schenken war. Die Vorsteher besuchten genau wie heute selber die ärmeren Leute, um Einblick in ihre Lebensfüh­rung zu erhalten, und um eine gerechte Vertei­lung der Gelder in ihrem Bezirk zu erzielen, weil eS auch damals verschämt« Arme gab, die sonst zu kurz gekommen wären. DieOrdnung" sah auch für MißwachSjahr« den Ankauf von aufzufpeichernden KornPorrüten vor, die den Habenden" für Geld^ den Kranken um Gottes- Willen gegeben wurden.

Rundsunß-Programm.

Mittwoch, 8. Dezember:

3.30 bis 4 Uhr: Die Stunde der Jugend. 4.30 bis 5.45 Uhr: Konzert des Hausorchesters: Wunsch- nachmlttag. 5.45 bis 6.05 Uhr: D'e Bücherstunde. 6.15 bis 6.45 Uhr:Nietzsche als Dichter, Bortrag von Pfarrer Clemens Taesler. 6.45 bis 7 Uhr: Lite­rarisches Preisausschreiben. 7 bis 7.15 Uhr:Die Entstehung des Lebens", Bortrag von Dr. W. E. Ankel. 8.15 bis 9.15 Uhr: Dpemabenb des Haus­orchesters. 9.15 bis 10.15 Uhr: Märsche.

Letzte Nachrichten.

Die Kontroll- verhandtungen in Paris.

Eine neue Feststellung der Botschaftertonferenz.

Paris. 6. De;. (IM.) Vie B o I f d) a f 111 - konsereo; hielt heule vormittag erneut eine Sitzung ab. Sie stellte sesk, daß die Beichsreglerung ihre Forderungen, soweit sie die Beseitigungen von Königsberg, ftüffrln und Glogau sowie die 2lussuhr von Kriegsmaterial beträfen, nicht in aus­reichendem Maße erfüllt habe, und daß es noch weiterer Zusicherungen der Reichs- reglerung zu diesen beiden Gegenständen bedürfe. Vie Regelung der übrigen Streitfragen wurde als befriedigend anerkannt. Um die Frage der fran­zösischen Forderungen bezüglich der Ostbefestigungen und der Ausfuhr von Kriegsmaterial zu klären, be­findet sich General von pawels; augenblicklich in Paris. Er berichtete gestern oor dem inter­alliierten Militärkomi kee in Versailles, das unter dem vo-sih des Marschalls Fach steht, über den Stand der Ausführung der Enlwasf- nungsbeftimmungen in Deutschland. Ls wird mit weiteren Zufammenkünsten gerechnet. Ferner kon­ferierte er mit dem G.'neralsekretär der Botfchasler« konseren; M o s s e g l i, der gestern abend nach Gens adreiste. roo er an den Arbeiten der französischen Delegation im Völkerbund teilnehmen wird.

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Sind Hämorrhoiden heilbar?

Ja unb netnl Wenn ein Hämvrrhoibenlranter dieses wirllich ste Leiben vernachlässigt, wird es ihm immer gxäfeere Qual bc- en. Die anfangs unbedeutenden Knoten am Darm wachsen: sie bern in den Darm hinein und platzen schl.efelich auf. Dann ht die Gefahr, daß Blutge.innsel in die Blutbahnen kommen dort zu sehr gefährlichen Verstopfungen führen. Es kommt dafe die Schmerzen, das Brennen und das Jucken der er- n Teile immer unerträglicher werden und den Kranken kör­

perlich und seelisch zugrunde richten. Schließlich bleibt dem ver­zweifelten Pattenten nur noch übrig, sich auf dem Wege der Ope­ration unsichere Heilung au verschaisen.

Muh daS sein? In Den meisten Fällen: Rein! Denn Hämor­rhoiden, rechtzeitig als solche erkannt und sachgemafe behandelt, können mit großer Aussicht auf Erfolg auch ohne Operation be­teiligt werden. Reben peinlicher Cauberelt muh eine geeignete Salbe zur Anwendung kommen, die die Knoten zur Schrumpfung bringt, die Schmerzen lindert, die Entzündungen beteiligt. D e be­währte Humidon - Calle verbindet alle biete Eigenschaften in hervorragendem Mafee. Schon nach ganz kurzer Anwendung läfet das Jucken und Brennen nach. Damit ist schon viel gewonnen, denn fällt der Juckreiz fort, so verringert sich auch die Gefahr toeitergetragener Infektionen. Run erst kann der Heilungsprozefe beginnen. Die Humidvn-Salbe wird seit Jahren midj in verzweifel­

ten Fällen gebraucht und unzählige Kranie bezeugen, dafe sie fast Wunderdienste geleistet hat.

Aber die Humidon-Kur ist leine Wundertur, sondern das Resultat einer wissenschaftlich wohldurchdachten Arbeit. In dieser Salbe sind alle Stoffe vereint, die diese tückische Krankheit erfolg­reich zu bekämpfen geeignet sind Die Humidon-Gefellschaft will überzeugen und nicht überreden. Sie schiat deshalb jedem unmonst eine ausreichende Probe Humidon nebst ärztlicher Aufklärungs­schrift über Hämorrhoidenleiden. Diesen kostenlofen Versuch ist jeder seiner Gesundheit schuldig, und die Humidlm-Gesellschast ist über­zeugt davon, daß jeder Versuch ein voller Erfolg wird. Also schreiben Sie sofort, ehe Cie es vergessen, nach Probe und Bro­schüre an die Humtdon-Gesellfchaft m. b. H., Der- l i n W 8, Block 33 1. 10065 D

Dersand erfolgt durch die ApothekeZum weifeen Kreuz"