Ausgabe 
7.10.1926
 
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jetzt

um

6

5

Rubinstein hat nun einen Bauern gewonnen,

er

18,75

3

2

Gcipielt

1a4

a2-

163

188,75

191,5

er-

rankfurter Börse.

Tendenz:

vormittag

17.1,25

153,5

4. Sg8-f6

5. c7-c5

6. a7 - a6

27.

28.

29.

168.5

167

4.

5.

e2-e3

Lflxc4

7. b7-b5

8. Lc8-b7

Le4-d3

Ld3-c4 Ke2-d2 a5-a6

38.

39.

40.

41.

42.

16. Tf8-d8

17. Td8xc8

18. TcSxcl

19. Sf6-e4

169

167.5

10. Ke8xd8

11. Sb8-d?

12. Lc5-d6

13. Kd8-c7

14. Ta8-c8

15. Sd7-b6

h2-h3 Kd2-cl Kcl-bl

16!) 114 155.5

69

30. Ld6xa3

31. b5-b4

32. Sa4-c5

33. Sc5-b7

34. Sb7-a5

35. Kc7-b7

36. e5xf4

37. Kb6xa6

169

167,5

1. d2-d4

2. c2-c4

45. Ld5xc44-

46. Lg7-f6

Ka6-b5 h6xg5 16Xß5 b4-b3 La3 - b4 -+

17.9

46.75

20. Lei -b2

21. Sf3-d2

22. Lb2-al

23. Sblxd2

24. Kgl-11

25. Le2-d3

26. f2 f3

Schwarz:

Eine geringem

9. . . .

10. Ddlxd8-t-

11. a2-a3

12 b2-b4

13. Lcl-b2

14. TH-dl

15. Tal -cl

Schwäche b4.

7. . . .

8. Lc4 - e2

9. d4xc5

Z

SEIFENPULVePI

6. Sgl-f3

7. 0-0

Remis zu erreichen. 30. b4xa5

17

44.5

163,75

99

59,5

3,05

188.5

89,9

102,5

aber infolge des geringen Materials tann das Remis nicht verhindern.

Partie Nr. 61.

der zweiten Runde des Breslauer Schachturniers.

Damengambit.

Weih: Decker.

Schwarz: Rubinstein.

1. d7-d5

2. c7-e6

3. d5xc4

135,5

1'34 9

168*

105.5

76 161.75 172* 170'

145.5*

158

66.5

71

123,5*

161 153,5

145,5

35. L.c4-d5

36. f3-f4!

37. e3xf4

98,75

I 295.5 !124,75

' 128.5

prachtvolle Kombination wird hier mit Material dargestellt.

Hamburg-Amerika Paket... 1 169 i

Norddeutscher Llovd . . , I 167.25

20. f7-f6

21. Sb6-a4

22. Se4xd2

23. e6-e5

24. Lb7-d5!

25. H7-H6

26. Ke7-d7

27. Kd7-c7

28. Ld5xe4

29. a6a5

sehr vorsichtig spielen,

3. De4

1

3. De4

zwingen.

16. Sc3-bl

17. TclxcS

18. Tdl-cl

19. Lb2Xcl

Schwarz beherrscht jetzt die strategischen Punkte des Brettes.

i Roehen Sie Jhre Wösohe V gleichzeitig mit

GZiffltorfipsonS Seifenputven und mit Set fix Sie wird dann zu g/ei~ eher Zeit gewaschen und gebleicht. Qiefäe- hondtung Jtirer Wasche ist so einfach und so grundtieh, wie Sie es sieh ruiLwunset^J^fff- <83ft

um 1,5 und 01011. um 3 Pvoz.. dagegen waren Kleyer etwas niedriger. O e l a k t i e n gaben etwa P/ Proz. nach. Bauakiien schlossen sich der rückläufigen Bewegung an. Bon Zell stoss-- aktien konnten sich Waldhof um 1 Proz. be­festigen. Zuckeraktien neigten zum Rach- geben. Die Haussebewegung am heimischen Rentenmarlt erfuhr eine Unterbrechung. Bei füttern Geschäft notierten diese Papiere schwächer. Auch ausländische Renten gaben nach. 3m Freiverkehr blieben die Kurse mit Ausnahme von Petroleum, foe auf 94 Prozent zurückgingen, fest unverändert. Brown Boveri 125, Entreprise 9, Frankfurter Handels­bank 85, »Ufa 39 Prozent. Der weitere Verlag zeigte die Börse etwas widerstandsfähig, die Kurse hielten sich im groben und ganzen aus Ansangsstand. Am G e l d m a r k t ist eine wettere Verflüssigung eingetreten. Tagesgeld 4 bis 5 Proz., Monatsgeld 5,5 bis 7,5 Prozent. Privat­diskonten 5 Prozent, Warenwechsel 5,37 Prozent. 3m Devis enveriehr konnten sich die la­teinischen Valuten weiter befestigen. Paris gegen London 168,25, Brüssel 177, Mailand 127,15. Das englische Pfund lag unverändert mit 4,852. Die Reichsmark ging gegen Kabel etwas zurück auf 4,199. Der holländische Gulden lag auffallend schwach mit 12,12,87. gegen das Pfund

Berliner Börse.

Kfl-e2

Sd2-e4

Ld3xe4 Weih muß

151

235

182,9

170.25

153

8,2

295.5

124

128.5

174

162.5

159.5

104

141.25

203.5

89,25

85

296*

125

54,5

139,5

173.9

163

159.6

104.5 141 204

89

83.5

47

Weih.

Weih zieht und setzt in drei Zügen matt.

Devisenmarkt BerlinFrankfurt a. 1 Telearaphifche Auszah lung.

234

150

233.5

von einigen Ausnahmen, schärfere Rück­gänge nicht ein. Das an den Markt ge­brachte Material fand ungehemmte Aufnahme. Schärfer gedrückt waren Montanaktien, von denen Buderus 4,2 Prozent, Riebeck 3.755 Pro­zent, Bochumer 3,25 Prozent. Gelsenkirchen 3 Pro­zent, Harpener und Mansfelder je 2 Prozent, Mannesmann 0,75 Prozent und Deutsch-Lux 0,5 Prozent einbüßten. Kaliaktien ga­ben etwa 2 Prozent nach. Eine Ausnahme bildeten Laurahütte, die um 3 Prozent anzogen. Don Chemiewerten erlitten 3. G.-Farben eine Einbuße von 1,5 Proz., auch die übrigen Werte dieses Gebietes lagen schwächer. Am Elektrvmarkt verloren: AEG. 1,75, Bergmann 2, Felten 1, Lahmeyer 0,75, Siemens 0,25, während Schlickert leicht anzogen. Auch Bankaktien mußten sich Rückschläge gefallen lassen. Darmstadter minus 2, Commerz minus 1, , Metallbank minus 0,75 Proz. Eine Reihe der übrigen Bankwerte konnte sich zunächst beraubten. Schiffahrtsaktien gingen um 1 bis 2Prvz. zurück. Don Motvrenaktien zvgen Daimler

98.5 58.25

3 187 89.75 104

160.25

105.25

75 5 159.25 168.5

168

144.5

154.4

69.25

74.5

123.5

158.5

I 154.9

1144,75

162.25

159

139,5*

203

88.9

84.25

46.5

38,25

135,75

95.12

293.5*

125

127.5

Schach-Ecke.

Bearbeitet von W. O r b a ch.

18.75

46,25

231,25 150'

-35*

1815*

97,5

168,4*

153,5

144

8,55

42.

43.

44.

Lösung des Problems Rr. 80. Dvn §. Fähndrich.

1. Dc2-e4!. Kd6xc5 2. Sc6-d8I, Kc5 - d6 -d4 matt. 2. .. ., bei. 3. Sd8- b7 matt. Kd6-d7 2. Sc6-e5+, Kd7-e8 (d8, cS),

31.

32.

33.

34.

163

160

139.9

203

88

84.25

68,25 136.75

135,5

-a8 matt. 2. . .., Kd7 - c6 3. Tc5-c6 matt. Andere Varianten leicht.

43. Lb4-a34-

44. Sa5-c4

45. Kb5xc4 Remis.

145, 157.75 .

63.25 |

Weiß: 6 Steine Ka6; Dhl; Td4; Sf6; Bd2, c4.

6 Steine Kc5; Th4; Sdl; Bb2. c6, g4.

Alle für die Redaktion bestimmten Mittei­lungen. Lösungen usw. sind zu richten an die Schachredaktion desGießener Anzeigers".*

Problem Nr. 82.

Don H. Petersen, Twedt.

Schwarz.

Richtige Lösungen zum Problem Rr. 80 sandten ein die Herren: Lehrer Breidecker, Lehrer E. Simon, Gießen.

Schachvrteflasten.

H.P., Gießen. Ihre Lösung zu Rr. 80 schei­tert nach 1. Dc4, Kd7 2. Td5 -- an 2 Ke6.

72 - - 12t* 121.25 162.5 154.25 156,5 1

Wirtschaft.

Zwanzigfad) e Ucberzeichnung der Hamburger Anleihe in Amerika. Die Nachfrage nach dem gestern in Neuyork aus- gelegten Teil der hamburgischen Staatsanleihe ror.r so groß, daß die Bankhäuser bereits 10 Minuten nach Eröffnung die Zeichnung schließen mutzten. Die Anleihe ist, soweit bisher übersehen werden kann, etwa zwanzigmal überzeichnet worden.

Börkntorte.__

<®/o ...................

5% Goldmcrnaner - - - Berliner Handelsgesellschaft - (Kommen* und Privat-Bank Darmn- und Nanonalbank Deutsche Bank.........

Ternsche VerrioSdaot .... DiScomo Lounnandit . - - Metallvonk...........

Mitteldeutsche Creditbank . . Oefterreichiichc Lreditanitall Wcstbanl ..........

Bochumer «tzlle BuderuS .........

ttaro .

Deutsch-Luxemburg (Gelsenkirchener Bergwerke. . Harvener Bergbau......

Jtalirocrtc Aschersleben. . . . Kaliwerk Westercgelu .... Laurabütte Odcrbedan » . Phönir"Bergbao ..... Rbeimiabl...........

Riebeck wioutan ......

TelluS Bergbau......

Bereinigte Stahlwerke A.-G-

ktzeraorischc Werke Albtn . . Zementwerk Heidelberg . . . Milipp Holzmann......

Anglo-Lont.-Guano

Chemische Mayer Alapin . . I. G. srarbenindustrie, A.-G. Koldschmidt..........

Holzverkohlung . Rütgerswerkc Scheldeanstalt

Bllg. ElektrtzttätL-Gelellschaft

Bergmann

Malnkrastwerke .......

Schuckett...........

Siemens & Halske .....

Adlcrwcrkc Kleyer .....

Daimler Motoren. ......

Heyligensraedt

Meguin.............

Motorenwerke Mannheim

frankfurter Armaturen . . .

Konservenfabrik Braun . . . Metallgesellichast Frankfurt. Pct. Union A.»G. . . . . .

Schubiabrik fier, Sichel.....

Zellstoff Waldhof ......

Zuckerfabrik Frankenthal . .

Zuckerfabrik SBaobäuftl .

38. g2-g4

39. g4-g5!

40. f4Xg5

41. Lalxg?

lüßlbar, denn die Roggeuoffetten genügen dem Bedarf nickt. Das kam auch im Zeitgeschäft zur Geltuna, dessen Preise sich leicht befestigten. Gerste und Heftr still. Gute Sorten trotz größerem Ge­bot knapp. 3m Mehlgeschäst für die Provmz bessere Frage. Es wurden notiert per 1000 Kilo: Weizen, märt, 259 bis 262 Roggen, matt. 213 bis 218; Sommergerste 210 bis 215; ^Dinter» oerste 180 bis 184. Hafer, mark., 179 bis 189: Mais (loko Berlins 188 bis 190; per 100 Kilo: Weizenmehl 35,50 bis 38. Roggenmehl 30.23 bis 32; Weizenkleie 9,90 bis 10,25; Roggenklvie 10,50 d's 10,60; Diktoriaerbsen 43 bis 53.

grankfur. . -rtreidebörsc.

Frankfurt a. M., 7. Okt. Es wurden notiert: Weizen, Westerauer, 28,50 bis 28,75 Mark; '.Roggen, inländischer, 22.75; Sommergerste für Brauzwecke 23,50 bis 28; Hafer, inländischer, 18,50 bis 19; Mais (gelb) 18,75 bis 19; Weizenmehl, inländisches epc zial 0, 41,25 bis 41,75; Roggenmehl 33 bis 34; Weizenkleie 9,75 bis 10; Raggentleie 10,50 Mark. Tendenz: Getreide und Mehl ruhig, Futtermittel lebhaft. *

,yranr?urter Schlachlviehmarkt.

Frankfurt a.M, 7.OH. Auftrieb: 577 Kälber, 1102 Schafe, 319 Schweine. Kal­ber: Beste Mast' und Saugkälber 86 bis 92, mittlere Masi- und Saugkälber 76 bis 85, ge­ringe Kälber 70 bis 75. Schafe: Mastlämmer und jüngere Mcisthärnmel (Etallmast) 40 bis 45, mittlere Mastlämmer, ältere Masthämrnel und gut genährt? Schafe 33 bis 39, fleischiges Schaf­vieh 23 bis 32 - Schweine: Fettschweine über 300 Pfund Lebendgewicht 78 bis 81, voll- fleischige Schweine von ca. 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 79 bis 81, von ca 200 bis 240 Pfund Levendgewicht 80 bis 82, von ca. 160 bis 200 Pfund Lebendgewicht 78 bis 81, fleischige von ca. 120 bis 160 Pfund Lebendgewicht 74 bis 78. Marktverkauf: Kälber und Schafe bei lebhaftem Handel ausverkauft. Schweine hinter­lassen bei langsamem Handel etwas Ueberstand.

Frankfurt a. M., 7. Okt.

Schwächer. Die Börse zeigte sich verstimmt infolge der innerpolitischen Dorgänge, durch die die politischen Verhältnisse beginnen unklar zu werden. Da anregende Momente nicht Vorlagen, reagierte die Börse mit einer all­gemeinen Abschwächung des Kursstandes. Bei dem geringen Geschäft traten jedoch, abgesehen

Der hier öfters angewandte Zug ist nicht zu empfehlen, wegen der späteren

BücherUsch.

Wilhelm Jäger, Kriegeslärm und Waldes st ille, Zeitbild aus dem 17. Jahrhun­dert (Herausgeber Professor Dr. Dr. Esselborn), Elkshard-Verlag in Heppenheim a. d. Bergstraße. Der historische Roman, der vor 50 Jahren in Deutschland seine Blütezeit erlebte, wird heute nicht mehr viel gepflegt; als den letzten namhaften Ver- tretcr dieser Gattung deutscher Dichtkunst können mir den vor wenigen Monaten verstorbenen August Sperl ansehen. Esselborn hat sich dadurch ein Ver­dienst erworben, daß er das seither ungedruckte Werk des in Schlitz geborenen, im Jahre 1892 in Darmstadt als Steuerrat verstorbenen hessischen Er­zählers Wilhelm Jäger herausgegeben hat. Die Er­zählung spielt in der Zeit der Pfalzoerwüstung durä) die Franzosen unter Ludwig XIV., ihr Mittelpunkt ist die Liede des Kupferstechers Felix Bruckenstein zu Susanne Hornung, der Tochter des Vorstehers der Wormser Weberzunft. Die Handlung ist span­nend, überall ist die historische Treue gewahrt, schöne Schilderungen der Nheinlandschaft smd ein- geflochten. Besonders dankbar wird der Leser für die historischen Beigaben und Erläuterungen des uner­müdlich tätigen Herausgebers sein. Der Verlag hat das Buch in einem sehr gediegenen und schönen Gewände in die Welt hinausgehen lassen.

Kirchliche Nachrichten.

Israelitische Gemeinden.

Gottesdienst der isr. ReligtonSgesellschaft. Sabbatfeier, den 9. Okt. 1926. Freitag Abend 5 20, Samstag Vormittag 8.30, Rachmittag 3.30, Sabbat­ausgang 6.35, Wochengvttesdienst: morgens 6 45, abends 5.00.

Isr. ReNgivnsgemeinde. Gottesd. i. d.Synagoge (Südanlage). Samstag, den 9. Okt. 1926. Vorabend: 5 30, morgens: 9.00, abends: 5.55 und 6.35.

Letzte Nachrichten.

Mord oder Unfall?

F r a n k f u r t a. M., 7. Ott. (WSR. Draht- Meldung.) Die gestern erfolgte Sektion der Leiche eines jungen Mädchens aus dem Prüfling, die in Begleitung ihres Bräutigams, des Stadtsekrelärs Schmidt, während eines Spazierganges im Ostpark plötzlich ver­storben ist, ergab, daß das Mädchen einen Schlag auf den Kopf, in der Schlä­fengegend mit einem stumpfen Instrument erhalten hat. Schmidt der bet der Sektion der Leiche zugegen war. leugnet, dem Mädchen ir­gendwie Gewalt zugefügt zu haben; er verbleibt in Haft. Möglicherweise ist die Verletzung aus einen Sturz zurückzuführen.

Berlin, 7. Oft. Während heute bei ruhigem Geschäft die Tendenz noch fest war, trat bei Beginn des amtlichen Verkehrs Realisationsneigung hervo^die sich be­sonders auf die bisher bevorzugten Marktgebiete erstreckte. Die ersten amtlichen Kur'- z«. her zum Teil recht erhebliche Einbußen. Montanwerte gaben 2 bis 5 Prozent nach, Kali aktien 2 bis 3 Prozent, Chemie­werte bis 2 Prozent, Schiffahrtsaktien bis 3 Prozent Bankaktien bis zu 4 Prozent. Durch den scharfen Rückgang von Darmstadter Dank (minus 4 Prozent) konnten heute Berliner Handel, die um 1,5 Prozent anzvgen, seit längerer Zeit zum »rften Male wieder den Kurs von Darmstädter Dank überholen. Am Textil- markt erzielten Spinnerei Hammersen eine Be­festigung um 3,5 Prozent. Die heutigen Abgaben werden auf innerpolitische Besorg ni,fe zurückgeführt. Heimische Staatsrenten tourten ebenfalls von der Abgabeneigung erfaßt und lagen schwächer. AusländischeRenken

Die Fortsetzung 9. a4 würde wegen b4 den Punkt e4 in die Hände des Rachziehenden geben, aber diese Spielweise war der gewählten vor­zuziehen, da in dem nun folgenden Endspiele Schwarz das bequemere Spiel erlangt.

9. Lf8xc5

Rundfunk-Programm.

Freitag, 8. Oktober:

3.30 bis 4 Ahr: Die Stunde der Jugend. 4.30 bis 5.45 Ahr: Hausfrauennachmittag. 5.45 bis 6.05 Ahr: Die Lesestunte. 6.15 bis 6.45 Ahr: Fichtes Schriften ..Der geschlossene Handelsstaat" undMacchiavellis Politik", Vortrag von Pfarrer Taesler. 8.05 bis 9.15 Ahr: Gastspiel Michael Zadora (Berlin): Beethoven-Abend. 9,15 bis 10.15 Ahr: Bunter Abend.

bröckelten ab. Rach Festsetzung der ersten Ro- tierungen waren fast nur Briefkurse zu hören. Ant Geldmarkt war eine weitere Entspan­nung festzustellen, da sich die Rückflüsse ver­stärkten. Tagesgeld ging auf 5,5 bis 6,5 zurück. 3m Devisenverkehr waren die lateinischen Valuten gut befestigt. Die Brüsseler Pfunte Parität ging auf 174 zurück, die Pariser auf 167,75 und die Mailänder auf 126,25. Die Reichs­mark notierte gegen Kabel 4,1987 etwas schwächer. Das englische Pfund lag unverändert mit 4,852 gegen Kabel.

Berliner Produktenbörse.

- Berlin, 6. Okt. Die matteren Depeschen von den ausländischen Terminbörsen haben auch für prompte Ware die Forderungen für Weizen zurückgehen lassen. Auch Lieferung stellte sich 1 Mark niedriger. Für Roggen, dessen Angebot sehr knapp bleibt, war die Mattigkeit weniger

Die Narrenkappe.

Splitter und Sparren vom DedakttonSttsch.

vergeblicher Weg.

Ein Mann, mit einem großen Sack belaßen, ruft auf dem Hof: ...Kaufe alte Metalle, Flasdien, Lum­pen zahle die höd)sten Preise."

Ms er steht, daß ihm eine Frau aus dem Dach­geschoß heftig winkt, klettert er pustend und schwitzend mit seiner schweren Last die fünf steilen Treppen hinauf. Oben öffnet eine gemütliche alte Frau, einen kleinen heulenden Jungen an der Hand, zwinkert dem Lumpenmann freundlich zu und sagt:

Siehst du, Paulck)eu, da ist der Onkel der ist jetzt ganz böse auf dich, und wenn du nicht artig bist, steckt er dich gleich in den Sack."

Der böse Adjutant.

Die Gemahlin des russischen Generals Fürsten Alexander Tschernischew war eine hochmütige und auf die militärischen Erfolge ihres Gatten sehr eingebildete Dame. Diese bestanden jedoch nur in der Eroberung der unverteidigten Stadt Kassel, aus der der Fürst Alexander mit seinen Kosaken damals den König Jerome vertrieb.

Bei einer Gesellschaft kam die Rede wieder auf den beendeten Krieg, und die Fürstin er­zählte prahlend von den Heldentaten ihres Ge­mahls. 3m Laufe des Gesprächs wandte sie sich an den Adjutanten:

Mein lieber Sergei, wie hieß doch die Stadt ich erinnere mich nicht gleich die Alexander eroberte?"

Der Adjutant verzog keine Miene:

Babylon, Exzellenz, Babylon!" »

232,7*

148.5*

234*

181,2*

168'

154.2.3

141

8,2

Rubinstein spielt das Endspiel in bekannter kräftiger Weife, kann aber bei der mustergültigen Verteidigung Prof. Deckers keinen Gewinn

3. Sbl-c3

Diese Annahme des Damengambtts, nebst folgendem c7c5 ist jetzt neuerdings wieder in Mode gekommen; Rubinstein, Zannovski und noch verschiedene Meister wenden diese Spielweise oft an.

162." I 159,25

166.5 104,25

70 I

>62' | 160.5*

172.75 169.5

8

8

6

^rnr.Tfurf a M-

Berlin

Schlug r-Uhc. fcnri 4 vr»

Schlub- Kur»

Ailsang Qurr.

Datum:

6. 10- 7. 10.

6. 10. |

7. 10.

57> Deutsche 'JtctCbSanletbe 4% Deutsche Ncich^anleiye 8>/9% Deutsche Rcichsaiilnde 3% Deutsche Neichsanleibe - Deutsche Soarprümimanlelv« 4% Preußische KoniolS -

S".°/n Hessen..........

3°/0 Hesse»

Deutsche «9ertb- Dollar-Anl. dto-ToN-Lchav-Anircima. J

0.62

0.60

0.38' 0.60 0.6U

0,61

95

0.6015

.6205 ).61O7

0.60

0.75

0.39

1.6107

0.63 0.63

0 6

0.605

0.60

0,597o

0.79

0.61

6 Cttbr.

7. Oktbr.

Amtliche Noti rung

Amtliche Stotierung

Keld i

Brief

Geld

rvrret

Amst.-rXon Bu en.-Aires

167.70 1 1.714

168.21

1,718

167,81 1,714

168,^1 1,718

Bni.-Antw

11,505 |

11,545

11,62

11,66

(Sbriftiania.

J1.S5 |

92,07

91,84

92,06

Kopenhagen Stockholm .

111,33

112,03

111,61

112.32

111,35

112,02

111,63

112,13

fcelfingforS. Italien. . .

10.542

15,03

10.582

16.12

16,14

10,582

16,18

London - - -

20,341

20,391

20,844

! 20,394

Neuyork . - Paris....

4,193

4.203

4,193

4,203

12,06

12,10

11,090

12,135

Schweiz . .

61,00

Bl, 3)

Bl,00

; 61,20

Spanien . .

62.92

63,08

63,02

63,18

Japan . . -

2,039

2,043

2,033

2,043

Rio de Jan

0,623

0.625

0,614

0,616

Wien inD-- Oesi. abgest. Draa ....

59,21

12,411

59,35

13,451

59,20

12,41.7

59,34

12,457

Belgrad > .

7,415

7,435

7,413

7,4.3

Dudüveft. .

5.87

6,89

o,87

1 6,89

Bulgarien . Lissabon

8,03 21,525

3,04 21,575

u,03 21,525

1 3,04

1 21,575

Danzig. -

81.34

«1,54

81,35

81735

Konstantin-

2,155

2,165

2.165

2,175

Alben - .

4,99

5.01

5,09

5,11

4,207

(Sanaba. . .

4,196

4,206

4,197

Uruguay. .

4.205

| 4,215

4.205

i 4,215

Banknoten.

Berlin, 6 Oktbr.

Geld

Brief

Ämfn-tfzmifdir .....

4,179 11,485

4,199

Belgische Noten . . . .

11,545

Dänische Noten . ...

111,07

111,61

Englische Roten . . . . .

20,31

20,41

Französische

Noten . . .

Ä Ä -

12,07

12,13

Holländische

Noten . . .

- A

167.38

168,22

Italienische

Noten . . .

16,13

16,21

Norwegische Noten . . -

. . .

91,57

92,03 69,35

Deotsch-Ocsterr-, 5100 Kronen

59,05

Rumänische Noten . . .

Schwedische

Noten . . .

111,72

112,22

Schwerer Noten ....

80,85

81,25

Soantiche Noten . . . .

62,69

63.01

Tschechoslowakische Noten ..

12,401

12,461

Ungarische Noten ....

5,835

5,875