ist müßig.
282
70
112.2" I 114,5*
133*
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142,5
145
Berlin, 2 Joni
Geschäftliches
Verantwortlich für Politik i. V. Dr. Hans Thyriot.
le/1'
Ban kno 1
102
67,75
64.75
70,25
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lockt jetzt alt Grün. Bei
37*
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65,75
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Devisenmarkt Berlin—Frankfurt <l M.
Telegraphische Auszahlung.
195,2'
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80 1
57,25;
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Rundfunk-Programm
des Frankfurtrr Senders.
(Aus der »Nadiv-LImschLUl*,)
Freitag, 4. 3unl:
3.30 bis 4 Uhr: Die Stunde der Äugend. 4.30 bis 5.45: Hausfrauen-Aachmittag. Programm u. a.: „Der Lehrling im Haushalt", Dortrag von Frl. Ernst vom Städtischen De- rufsamt. 5.45 bis 6.05: Die Lesestunde. 6.15 bis 6.45: „Mexiko, das Land und die Leute", Dortrag von Wilhelm Arntz. 6.45 bis 7.15: Steni^raphischer Fortbildungskursus für Anfängen und Fortgeschrittene (Diktat von 80 Silben aufwärts). 7.15 bis 7.45: Stunde des Südwest- deutschen Radioclubs: Dr. P. Lertes: „Steuerung und Modulation von Telefoniesendern". 8.15 bis 10.15 Uhr: Heiterer Abend.
127,4*
131,5*
117,9*
163,7*
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London. Der Geldmarkt war unverändert. Tagesgeld 5 bis 7 Prozent.
Börsenkurse.
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138,2* : 133,5*
125' 125,7*
113'
161,7’
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68,9
36,62
39
Lachender Sonnenschein und jung hinaus in das herrliche den Wanderungen leisten Maggi's Fleischbrühwürfel, die mit bestem Fleischextrakt und feinsten Gemüseauszügen aufs sorgfältigste hergestellt sind, vorzügliche Dienste.
171
33
124,75
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131.4'1
dergleichen: nugae, Richtigkeiten. Aber man kann derlei literarisches Getändel. Arabesken und Schnörke«. um den Ernst des Lebens herum, auch als leicht gefärbtes, überzuckertes Konfekt bezeichnen: es bekommt dadurch eine leicht wienerische Tönung und wirkt in der Tat in einzelnen, besonders gutgeratenen Makronen wie von Schnitzler. Was man nun eigentlich in dem Bändchen findet? Ach, Kunterbuntes: Briefe, Anekdoten, Feuilletons, Dänkelsängerderse, Grotesken, Märchenparaphrasen, freche und liebenswürdige Plaudereien, viel fein Beobachtetes, auch mancherlei Absurditäten. — Der Einbandentwurf von Weiß mit seiner absichtlichen Primitivität
plus 1,25 Proz., Lahmeher plus 3,75 Proz., während sich AEG. mit einer Besserung von 0,87 Proz. begnügen muhten. Bankaktien lagen recht fest bei Kurserhöhungen von 1 bis 1,5 Prozent. Schiffahrtsaktien wurden rege gefragt und im Kurse ansehnlich höher. Hapag plus 2,75 Prozent, Rordllohd plus 1,5 Prozent. Don sonstigen Werten lagen Motoren weiter fest. Auch Z u ck e r a k t i e n, die bisher stark vernachlässigt waren, wurden auf stürmische Rachfrage scharf in die Höhe gesetzt. Die Gewinne erreichten die Hohe von 4 bis 6 Prozent. Es wurde dabei auf die Hausse an den amerikanischen Zuckermärkten verwiesen. Besonders stark begehrt waren Badischer Zucker, Offstein-Zucker und Stuttgart-Zucker. Reue Kurssteigerungen hatten auch die Werte des Metall-Konzerns zu verzeichnen. Scheideanstalt plus 3,5 Prozent, Metallbank plus 1,5 Prozent. In Börsenpreisen rechnet man mit einer Einführung dieser Aktien an der Berliner Börse, wo sie zur Rotiz gelangen sollen. Oelaktien haussierten weiter. Rütgerswerke plus 3 Proz. Deutsche Erdöl notierten 118,50 nach Abzug einer 3proz. Dividende. Deutsche Anleihen und ausländische Renten lagen lustlos. Kriegsanleihe 0,380. Der Freiverkehr war bei ruhigem Geschäft unverändert. Beckerstahl 27 Proz., Benz 71 Proz., Brown-Boveri 80 Proz., Entreprise 9, Growag 60 Proz., Krügershall 101,50 Proz., Ufa 48 Proz., Ufra 80,50 Proz. Der weitere Verlauf wurde wieder unsicher und es kam zu Kursschwankungen der führenden Aktien um 0,5 bis 1 Proz. Das Geschäft bewegte sich in ruhigen Dahnen. Am Geldmarkt herrschte wieder starkes Angebot. Tagesgeld dürfte sich auf 4 bis 5V2 Proz. stellen. Monatsgeld wurde mit 5 bis 6V2 Proz. gehandelt. Industrie-Akzepte 5V9 Proz. Privatdiskonten 45/8 Proz. Im Devisenverkehr hatten die westlichen Frankenvaluten eine neue Abschwächung zu verzeichnen. Paris senkte sich gegen London auf 151,50. Mailand notierte fast unverändert 127 gegen London. Mark und Pfund sind uwverändert fest.
rankfurter Getreidebörse.
Frankfurt, 3. 3uni. Es wurden notiert: Weizen (Wetterauer) 30 bis 30,50, Roggen (inl.) 19,75 bis 20, Sommergerste (für Brauzwecke) 22 bis 24 Hafer (inl.) 21 bis 23, Mais (gelb) 17,75, Weizenmehl (inl.. Spezial 0) 42 bis 42,75, Roggenmehl 28,50 bis 29, Deizenkleie 9,25 bis 9,50, Roggenkleie 11. — Tendenz: Ruhig.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
F r a n k f u rt, 3. Juni. Oluf trieb: 2 Rinder, 179 Kälber, 121 Schafe, 744 Schweine. Kälber: Feinste Mastkälber 70 bis 76, mittlere Mast- und beste Saugkälber 60 bis 69, geringere Mast- und gute Saugkälber 52 bis 58. — Schafe: Mastlämmer und Masthämmel 45 bis 50, geringere Masthämmel und Schafe 40 bis 44. — Schweine: Dollfleischige von 80 bis 100 Kilogramm 76 bis 78, unter 80 Kilogramm 72 bis 75, von 100 bis 150 Kilogramm 75 bis 78. — Marktverkauf: Kleinvieh reges Geschäft, Markt geräumt; Schweine hinterlassen bei langsamem Handel etwas Ueberstand. Mastkälber wurden über Rotiz gehandelt.
Berliner Produktenbörse.
Berlin, 2.3imi. Der Beginn des heutigen amtlichen Produttengeschäftes stand für Weizen im Zeichen der leichten Besserungen an den ausländischen Börsen, konnte aber keine wesentliche Kursbesserungen erzielen, da die Schluß forderungen für Auslandweizen kaum verändert waren. Dagegen zeigte sich verstärktes Kaufintereffe in Roggen, so daß hier für beste Ware etwa V/a Mark höhere Preise erzielt werden konnten. Gerste hat weiter kleines Geschäft. Hafer etwas mehr angeboten, besonders aus Schlesien, doch sind nur schwer Interessenten KU finden. Der Mehlhandel liegt allgemein nach wie vor still. Im Terminhandel eröffnet nur der September-Weizen 1 Mark höher, während die übrigen Monate zu gestrigen Schlußkursen umgingen. Iuliroggen 1 Mk., September 1/2 Mk. über Dortrag. Es wurden bezahlt für 1000'Kilo: Roggen, märf. 175 bis 180, Sommergerste 187 bis 200, inländ. Gerste 169 bis 182, Hafer, märk. 194 bis 205; für 100 Kilo: Weizenmehl 36,75 bis 39,25, Roggenmehl 25 bis 26,25 Weizenkleie 10 bis 10,2, Roggenkleie 11,4 bis 11,5, Viktoria- erbfen 34 bis 45, kl. Speiseerbsen' 26 bis 30, Futtererbsen 20 bis 25, Peluschken 20 bis 24, Ackerbohnen 22 bis 24, Wicken 28 bis 32, Lupinen, blau 12 bis 13,5, dto. gelb 15,5 bis 17,5, Seradella, neue 40 bis 45, Rapskuchen 13,7 bis 13,9, Leinkuchen 17,8 bis 18, Trockenschnitzel 9,9 bis 10,3, Soya-Schrot 19,3 bis 19 6, Kartoffelstöcken 18,3 bis 18,5.
„üS»
"OL sM BÄ» "'»«SS«
B. Vswerbesteus«
Dach dem Ertrag: 15 Pf. pro 100 Mark des Steuersolls von 1925. Rach dem Anlage- und Betriebskapital: in den Gemeindegemarkungen 7,5 Df. je 100 Mark Steuerwerke, in den selbständigen Gemarkungen 30 Pf. je 100 Mark Steuerwerte.
C. Sondergebäudesteuer: in den Ge- meindegemarkungen 12 Pf. je 100 Mark Gebäude- steuerwerte, in den selbständigen Gemarkungen 67,25 Pf. je 100 Mark Gebäudesteuerwerte.
Aus den Betriebsüberschüssen des Rech- Mngsjahres 1924 sollen den Deztrkssparkassen des Kreises 30 000 Mark für den gemeinnützigen Wohnungsbau zu einem Zinssatz von 3 Prozent Ser der Bedingung überwiesen werden, daß
Geld mit höchstens 1 Prozent Aufschlag an aluftige weitergegeben wird.
Weiter wurden mit Rücksicht auf die schlechten Verkehrsverhältnisse, für die Anschaffung tzines Kraftwagens 8—10 000 Mark zur Verfügung gestellt. Die Anschaffung soll jedoch in Anbetracht der wirtschaftlichen Lage nicht sofort, fonbern zu gegebener Zeit erfolgen.
Als letzter Punkt stand die Wahl der Grund- und Gewerbesteuerausschüsse auf der Tagesordnung. Die Wahlen wurden nach dem Wahlvorschlag des Finanzamts vorgenommen.
Büchertisch.
— Doh - Ed , Ida. ..Gestern und morgen". Roman (August Scherl G. m. b. H, ‘Berlin.) Geheftet 4 Mk., Ganzleinen geb. 6 Mk. 3n diesem neuen Roman, in besten Titel symbolisch der ewige Wandel der Zeiten und die seelische Kluft zwischen den Generationen zum Ausdruck kommt, führt uns Ida Doh-Ed wieder in das ihr so heimatlich vertraute Milieu des hanseafischen Großkaufnianns. Adrian Herlhaus ist fein „Königlicher Kaufmann", sondern ein Nachfahre tüchtiger Inhaber eines weltbekannten Hauses, dem wohl Herrscherwillen, aber keine Herrscherkraft eigen ist. Die gänzlich veränderten Zeltverhältnisse und eigene Llnsähigkeit, sich umzustellen, rücken den Zusammenbruch seiner Firma ln mimittelbare Rähe. Llm sie zu retten, verbindet er sich mit einem rücksichtslosen und gewandten Australier und stirbt an den seelischen Erschütte- rungen über das Geschäftsgebaren seines neuen ^ellhabers, dem Kaufmannsehre und Tradition nur fremde und störende Begriffe sind. In diesem Kampf um Ehre und Existenz ist das Leben dreier Frauen: feiner Tochter aus erster Ehe feiner jungen zweiten Frau und deren Mutter verflochten. Ihr Seelen- und Liebesleben macht eigentlich den Hauptinhalt des Romans aus. 254
- Teig waren, leicht gefärbt. Don Franz Hessel. 145 Seiten 8°. Ernst Rowohlt Verlag, Berlin W 35. 1926. — Der Lateiner nannte
Amerikanische Note» Belgische Noten ..... Dänische Noten .... . Englische Noten Franzönsche Noten ....
Holländische Noten
Italienische Noten Norwegische Noten . . . .
Deutsch-Ocsterr., äioo Kronen Rumänische Noten .....
Schwedische Noten Schweizer Noten ... ... Spanische Noten......
Tschechoslowakische Noten . .
Ungarische Noten
Wirtschaft.
Die DeuSsche Reichspost im April.
Ueber den Verkehr bei der Reichspost im April gibt das Reichspostministenum bemerkenswerte Verkehrs- und Wirtschaftszahlen bekannt. Wie entnehmen dem Bericht u. a. folgendes:
Der Briefoerkehr ist im April gegenüber Marz nach einer Stichzählung um ungefähr 1 v. H. zurückgegangen. Der Paketverkehr war nach Ostern schwach, in der zweiten Monatshälfte hat er allmählich wieder etwas zugenommen. Auch der Postanweifungs- und Zahlkartenver- kehr weist einen Rückgang auf, und zwar von 23,0 Mill, eingezahlte Postanweisungen und Zahlkarten im März auf 22,2 Mill, im April. Die Zahl der Luftpo st Verbindungen ist weiter vermehrt worden. Die Zahl der Postscheckkonten hat im April um 3160 zugenommen, es werden jetzt 869 259 Konten geführt. Der Umsatz betrug bei 46,6 Millionen Buchungen insgesamt 9239 Millionen Reichsmark, er hat sich gegenüber dem Umsatz im März nicht wesentlich verändert. Das Guthaben au den Konten ist etwas gestiegen, es betrug Ende Apnl 530 Millionen Reichsmark gegenüber 499 Millionen Reichsmark Ende März. Im Ueberwei- fungsverkehr mit dem Ausland belief sich der Umsatz auf 3 053 000 Reichsmark. Ab 1. Mai ist der Ueberweifungsverkehr mit Lettland aufgenommen worden. Der Telegrammoerkehr ist etwas zurückgegangen, da im April rund 2,8 Millionen Telegramme aufgeliefert wurden gegenüber 2,9 Millionen im März. Im Fernsprechwesen hat die Zahl der Hauptanschlüsse im Monat Apnl weiter zugenommen: Ende April lagen 25 398 unerledigte Anträge auf Herstellung von Haupt- und Nebenanschlüssen vor. Der Auslandfunkver- kehr hat sich gegenüber dem Vormonate um 16 0. H. vermindert. Die Zahl der Rundfunkteilnehmer ist im April um 31756 gestiegen. Die Gesamtzahl der Teilnehmer betrug am 1. April 1 237 066. Die Ist-Einnahme für April bleibt hinter dem Monatsdurchschnittssoll um 25,6 Mill. Reichsmark zurück. Die Mindereinnahme verteilt sich auf beinahe alle Betriebszweige. Die Ausgaben im April haben sich planmäßig entwickelt. Die Verpflichtungen aus bestellten, aber noch nicht bezahlten Lieferungen und Leistungen belaufen sich schätzungsweise auf 15 Millionen Reichsmark. Die Finanzlage der Deutschen Reichspost ist hiernach dauernd sehr gespannt.
yinöiUjfj „SB ft« 22 fpan'fchen O bei wollen sich oic wollen nicht oi sondern nur eine in einem
ML Sie vollen a wehrlosen Wr AifMrer, den he ' Adabei etw m ügenheit. sondern ' Mgebvrenenpolckk feil HtöMM des im TnumpW na führen. Mlucht vorläufig noch W Pläne, ml he! fürchten, vielleicht Kolonien, ba es geben hat, w 0 Mohammedanern kunstshosinung bei -je Spanier eine reich, das sie vor el Krims an der 1 Notwendigkeit eine
Ihre Propagc baren Boden zu Paris Verhandln Botschafter und B verfolgen. Und zv scheiduna einer bes zu übertaffen, die । men soll Die fr< scheinend bestrebt, ; CßertmÜDottimg zu i nommen hat, daß | Krims mnahm, de reichs rechnete. Die sind, den Madrid werden die Ddaniei bringen, um so mel diplomatische Naä das sich Italien t führen müssen. J kaum ein Zweifel Krims in die @1 Enttäuschung ergk die wir mit dem s sailles gemacht ha önng zu solchen Zt
Nachgerade ist Ctöen. wie Kfi konstruiert w kin Urteil gegen ' Dabei mühten al mmerhin bedenken Handlung M el S « Trage sie ^"Mrlage des ft: bie sogenam Weltkrieg be .der ei Md el Krim ihr Mvmmen ist. H, ^ruh-gung einte Jentumer und 3 ^ckte Politik t auch Sie »Jwn. Davon p S Aben wird t™ö schon ieht fe Men und bei J hett wieder Z 1 St wi
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■öanf von i fe- £ d°s r{> ^.ulliarde i«. sÄ'™“«
des A Kinistei fischen gfQl ahne MotenZr btac “Mi;
• D i e Lage des E i s e n e r z m a r k t e s im Lahn- und D i l l g e b i e t hat sich im Mai weiterhin dadurch verschlechtert, daß die Abnehmer neuerlich mehrmonatliche Ziele bei der Regulierung in Anspruch nehmen. Der Absatz stockt, wie dem „Industrie-Kurier" berichtet wird, und die Voraussetzung für eine Steigerung, das Einsetzen der längst erwarteten staatlichen Hilfsaktion, ist bisher noch immer ausgeblieben. Trotz vieler Verhandlungen. Erhebungen und Versprechungen hat die S'aats- hilfe, die in der Wiederherstellung der Wett- . bewerbsverhältnisse der Vorkriegszeit bestehen soll, leider noch keine greifbare Gestalt angenommen. Es ist zu befürchten, daß bei einer weiteren Hinauszögerung des Abschlusses der noch schwebenden Verhandlungen ein großer Teil der Gruben endgültig stillgelegt werden muß. In Ermangelung flüssiger Geldmittel müssen viele Gruben zur Deckung der Löhne und sonstiger Ausgaben Kredite in Anspruch nehmen, deren Zinsfuß zu dem heutigen Verkaufspreis des Erzes in keinerlei Verhältnis mehr steht.
Berliner Börse.
Berlin, 3. Juni. Die Hausse st immung an der Börse nahm heute ihren Fortgang. Zu Be- gmn lagen wieder zahlreiche Auslandkaufaufträge vor. Verschiedene Meldungen über Angliederungen an die Vereinigte Stahlwerke-A. G. übten am Montan markt ihre Wirkung aus, wodurch namenil>d) die Werte der Vereinigten Stahlwerke- A. G. hoher wurden. Ferner blieben Rombacher e Buderus lebhaft gefragt und wurden
Am Elektromarkt kam zunächst reichlich Material heraus. Licht und Kraft wurden wei- ter für fremde Rechnung gekauft. Im Gegensatz zu den letzten Tagen lagen heute auch Schiffahrtsaktien sehr fest. Die Bewegung in Erdölaktien nahm ihren Fottgang. Deutsche Erdöl gewannen 8 Proz. Farbenwerte waren leicht gebessert Stark gefragt blieben Oberkoks trotz des Dividen- denausfalls. Oberschlesische Werte lagen auf günstige Situationsberichte hin etwas fester. Das Hauptinteresse lenkten Bankaktien auf sich, wo Kurssteigerungen bis zu 2 Proz. zu beobachten waren. Von ausländischen Renten gaben die bisher bevorzugten Türken und Mexikaner teilweise leicht nach, gesucht blieben dagegen Russen und russische Bankaktien. Im Deoisenverkehr waren die westlichen Frankenoaluten erneut abgeschwächt. Paris gab gegen London auf 151,65 und Brüssel auf 152,75 nach. Mailand blieb fester mit 126,75 gegen
8 od) inner Gaß ....... BudernS ......... Taro .........
Deutsch-Luxemburg Gelsenkirchener Bergwerk. . Harpener Bergbau.....
Kaliwerke Aschersleben. . . . Kaliwerk Westeregeln..... Laurahutte...... • • •
Oberbedarf • • . . Phönix Bergbau ....... Ryeinstahl Nie deck Montan Tcllus Bergbau Hamburg-Amerika Paket. . . Norddeutscher Llovd . . . Cderamtsche Werke Albto . . Zementwerk Heidelberg . . . Philipp Holjmano .....
Anglo-Cont.-Guano .
Chemische Mayer Alapin . . 9- G. Jarbenindustrie, A.-G- Goldschmidt . . Holzverkohlung........
RütgcrSwcrke Scheideanstalt «llg. Elektrtzttäts-Gesellschaft Bergmann...... .
Mainkraftwerke...... ,
Schuckert . . . , Siemens 4 Halske ..... Adlcrwerke Kleyer ..... Daimler Motoren. ..... Heyligenfiaedt. . ......
Mcguin...........
Mortoeuwerke Mannheim
Frankfurter Armawren Konservenfabrik Braun . . .
Schuhfabrik Herz . . , Sichel •_ . ......
Zellstmi Waldhof Zuckerfabrik Frankenthal . . Zuckerfabrik Waabäukel - .
Wenn man eine Sache verbessern und gleichzeitig Geld dabei sparen faan, wird man sich keinen Augenblick besinnen. Deshalb ist auch die Zahl der Hausfrauen, die dem täglichen Kaffeegetränk einen Zusatz von „Aecht Franck" gibt, so groß und noch in stetem Wachsen.
Eine ergiebige Goldader, zugänglich für jedermann, ist neuerdings wieder das Ziel aller derer geworden, die nach Wohlstand streben. Man hat erkannt, daß durch planmäßige Wäschepflege mit Dr. Thvmpsons Seifenpulver (Marke Schwan) sich wesentliche Ersparnisse herauswirtschaften lassen, die im Laufe der Zett ein ganz erkleckliches Sümmchen ergeben. Das sollte jede Frau vor dem Waschtag bedenken.
— Der Regenbogen. Erzählungen von Arnold Zweig. Einbandentwurf von Rafaello Busoni. 442 Seiten 8°. In Satin geb. 7,50 Mk. I. M. Spaeth Verlag, Berlin C2. 1925. — Das Herzstück der sechs Novellen, die dieser Band vereinigt, heißt „Pont und Auna", und erzählt die Liebesgeschichte, ganz einfach, eines reifen Mannes und einer jungen Tänzerin. Auf das Stoffliche kommt es dabei kaum an, sondern: w i e das erzählt ist, auf die psychologischen ■Untertöne, auf das impvnderabile Beiwerk, auf einen glänzenden, ungemein expressiven, geschliffenen Sprachstil. Aus solchen Dingen baut sich der bunte Dogen, der die ErzähllMgon zusammen- hält, nur schade, daß dem Erzähler allzu ost und allzu deutlich fein politisches Temperament durchgeht. Dergleichen mag man haben, oder nicht haben. Die Verquickung mit dem Künstlerischen ist immer vom Diebel. Hier auch. Es ist wirklich schade: gerade weil Arnold Zweig nicht dieser oder jener ist. 216
— »Weekend' — das ist das Schlagwort der Sommersaison — und der neuen Rümmer der „Lustigen Blätter" Rr.22. Mit dem Auto hinaus zum Landhäuschen — Ehrenberger macht daraus ein verlockendes Titelbild. Mit i>er Eisenbahn, im Flugzeug, im Wohnauto und auf dem Motorrad sieht man sie abfahren, die schönen Frauen und ihre Partner. Die einen zieht es an die Ostsee, die andern nach Sanssouci, manche haben ein Hausboot auf dem Wannsee oder ihre Villa, und manche träumeu nur davon. Wasser und Wiesen, Sport und Flirt, Sonne und Regen — alle Möglichkeiten der Week-end-Freuden sind in dieser Spezialnummer aufs amüsanteste erschöpft.
— Wald und Welt. Erzählungen von Adalbert Stifter. Herausgegeben und ein- geleitet von Oskar Loerke. 360 Seiten 8°. Deutsche Buch-Gemeinschaft G. m. b. H., Berlin (SW. 61, Teltower Str. 29). — Auch Stifter gehört, wie Hebbel, Raabe und Storm, zu jenen ßedeutenden Geistern des vorigen Jahrhunderts, zu denen man erst spät und zögernd den Weg gefunden hat, die aber auch, einmal erst Besitz geworden, über Zett und Tagesmode hinaus^ ihren Ehrenplatz in der Geschilpte unseres Schrifttums behaupten werden. Hier in diesem, von der rührigen Duchgemeinschaft ganz prächtig ausgestatteten Bibliophilenbande, hat der zeitgenössischc Dichter Oskar Loerke einige der schönsten Erzählungen zusammengestellt (Abdias, Kalkstein, Derg- kristall, Der Waldgänger) und im Anhang durch Stellen aus dem „Rachsommer", aus der Vor rede zu den „Bunten Steine" und aus Briefen Sttfters ergänzt: dem Ganzen ist als Einführung eine feinsinnige Würdigung des Herausgeberr vorangestellt. 162
— Die schöne Literatur (Heraus gebet: Will Vesper: Verlag Ed. Avenarius in Leipzig) beginnt im Iuniheft eine „Bilanz de. längsten literarischen Vergangenheit" zu ziehen In einem ersten Auffatz äußert sich Hans Brandenburg eingehend zu diesem wichttgen Thema und legt die Bedeutung Nietzsches, Dostojewski^ und Tolstois dar, denen er zum Teil ganz neue Seiten abgewinnt. In einem zweiten Aufsatz wird der Dichter Hans Friedrich Dlunck behandel: und seine in echtem Volkstum wurzelnde Dichterkraft geschildert. Der Desprechungsteil ist diesmal besonders reichhalttg und vielseitig. Reue Bücher, Zeitschristenschau, -Uraufführungsberichte. Mitteilungen sind mit bekannter Sorgfalt zusammengetragen und bringen diel Wesentliches.
Frankfurter Börse.
F r a n k f u r t a. M., 3. Juni. Tendenz: F e st, aber unsicher. — Rach der scharfen und lebhaften Steigerung des Vortages zeigte sich an der heutigen Börse eine wesentlich ruhigere Geschäftsbetätigung, der eine gewisse Unsicherheit anhafte. Die Realisationsneigung, die sich vereinzelt bemerkbar machte, führte zu einer uneinheitlichen Kursge- taltung. Ueberraschend war das Angebot der I. G. F a r b e n - A k t i e n, die mit etwa 2,5 Prozent niedrigeren Kursen einsehten. Im übrigen toaren die Kurse knapp gehalten bei geringen Schwankungen nach oben und unten. Im Verlaufe befestigte sich die Stimmung, doch blieben die Kurssteigerungen erheblich hinter denen des Vortages zurück. Auch die Umsahtätigkeit erreichte nicht den -Umfang wie gestern. Farbenwerte waren weiter angeboten und rückgängig. Am Montanmarkt konnten die hohen Notierungen der gestrigen Abendbörse nicht voll behauptet werden. Buderus bildeten eine Ausnahme und hatten einen größeren Kurssprung zu verzeichnen (plus 31/2 Prozent). Die Veränderungen der übrigen Aktien waren minimal. Am Elektromarkt setzten sich die Kurssteigerungen dagegen in gutem Tempo fort. Licht und Kraft hatten eine erneute Kursavance von 51/, Proz. Bergmann plus 2,5 Proz., Schuckert
Frankfurt a-M.
Berlin
Schlug» Kura
l»Ut)C» flure
Schluß. lAnfang
Rur»
tiurc
Datum:
2.6 |
3. 6.
2. 6
3. 6.
5% Deutsche Reich San leihe . <% Deutsche ReichScw leihe •
0,384
0.38
0.38
0,3775
—
—
0,35
0,36
8‘/i°4 Deutsche Reichs au leihe
0.35
—
0.345
0,36
3% Deutsche Reichüanleihe ■ Deutsche Svarprcunienan leihe
0.415
—
0,4125
0,425
0.201
0,2175
4% Preußische KonsolS • ■ •
0,35
—
0.3625
0,375
4% Hessen........
S'/,'/- Hessen........
3% Hessen...........
0,37
—
—
—
—
0,355
_
Deutsche WerÜ». Dollar.Aul.
100
_
95.9
_
dto- Doll.-Schav-Suweisug.*)
—
—
4e/0 Zolltürken.........
13
12.95
13
_
5% Toldmerikaner ... .
52,62
51.9
—
Berliner Handelsgesellschaft - Lounnerz- and Privat-Bank
156.5 108*
109'
159,6* 108.2'
160,2* 109*
Darmft. and Narionaldaak .
Deutsche Bank.........
135*
138,5*
136'
138*
134'
137'
133,7'
136,5*
Deutsche Bereinsbank ....
8t
_
DiSconto Lommandit
130,2*
12.3*
129,5*
132,5*
Metallbau!..........
Mitteldeutsche Lredttdauk. . Ocstrrreichtsche Lreditanstalt.
114.5
117
109.2*
6,55
6,55
110,2'
6,55
112* 6,6
Weltbank .......
2 Juni.
3. Juni.
Amtliche Noti rung
Amtliche Notierung
lveld
'-örter
Geld
। Brief
Amsl.» Ron
168,59
169,01
168,60
169.02
Buen.-AireS
1,676
1,683
1.684
1,688
Brss.-Autw.
13,57
13,61
13,35
13,39
Christiania.
91,82
92,04
92,03
92,27
Kopenhagen
110,60
110,88
110,81
111,09
L-lockbolw .
112,46
112.54
112,24
112,52
Helsingfors
10,553
10.593
10,55
10,59
Ätalien. .
16,01
16,05
16,08
16,12
London. .
-0,402
20.454
20,403
20,455
Nenyork . .
4.1?5
4,205
4,195
4,205
Paris. . .
13,78
13,82
13,37
13,41
Schweiz . .
81,24
81.44
81,24
81,44
Spanien •
62,92
63.08
63.12
63,28
Japan . . .
1,972
1.976
1,971
1,975
Rio de Jan
0,638
0.640
0,641
0,643
Wien in D--
Ceft. abgest
59,30
59,44
59,30
59,44
Prag ...
12,42
12,46
12,422
12,462
Belgrad . .
7,395
7,415
7,395
7.415
Budapest. ■
5,667
5,887
5,87
5,89
Bulgarien
3,045
3,055
3,045
3,055
Lissabon
31.445
21,455
21.475
21,495
Danzig. .
80,91
81,11
80,90
81,10
Konst nrtn.
2,29
2,30
2,29
2,30
Athen
4,99
5,01
5,19
5,21
Canada. .
4,197
4,207
4,197
4,207
Uruguav
4,23
4,24
4,235
4.245
e n.
Geld
Brie'
4,194
4,214
13,67
13,73
110,29
110,85
20,359
20,459
13,85
13,91
168,23
169,07
16,11
16,19
91,62
92,08
59.33
59,63
1,74
1,78
112,04
112,60
81,22
81,62
62,64
62,96
12,40
12,46
5,82
5.86


