Ausgabe 
3.6.1926
 
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für

gngdnTnb *je ruhigen Mitarbeitern aus dem Westerwald-

schlchtliche Entwicklung der neuen Jugendherberge zeigte, und den Vertretern der Stadt und den

QOW für die Redaktion bestimmten Mittet- hingen, Lösungen usw. sind zu richten an die Schachredaktion desSiebener Anzeigers".

Problem Nr. 64.

Don Ottmar Hem», Wien.

Kreis Fulda.

-25001. Fulda, 2. Sunt. Aus dem letzten Schweinemarkt waren auf getrieben: 229 Ferkel, die je nach Alter mit 30. 40, 50 Mark bad Stück bezahlt wurden. Der ileberftanb war grob. Der auf den 10. Sunt anaesehte Di eh markt in Fulda darf wegen des Ausbruchs der Maul- unö Klauenseuche in der Rähe der Stadt nicht abgehalten werden.

eine Pferd schwer verletzt wurde.

TOÖalbgtrmed, 1. Sunt. Gestern wurde hier die ä l t e st e Person unseres Dorfes, die Frau Elisabethe Räuber OBtoe. im Alter von 88 Sohren beerdigt. Don ihren dreizehn Kindern sind acht vor ihr gestorben.

Kreis Kirchhain.

o Kirchhain, 1. Sunt Linser Turn­verein feierte am Samstag sein 40jahriges Bestehen durch eine würdige Feier. Dem Fest­akt, der durch ein reichhaltiges turnerisches und musikalisches Programm ausgezeichnet toar, wohnten Vertreter der Gauleitung des 2"** gaues Hessen und zahlreicher befreundeter Der- eine bei, auch Giehener Turner. Die Grütze deS Gaues überbrachte Gauvertreter Pfeiffer (Wetzlar).

Dillkreis.

Herborn, 1. Sunt Am Sonntag wurde die neue Sugendherberge des Wester- waldvereins eingeweiht. Aach einem frisch vor- gettagenen Lied des Sugendchores der Volks­schule sprach als erster Herr Lauer als Vertreter des Westerwaldvereins, der die gc*

Weiß: Hillesheim.

Weih: 4 Steine Kg6, Lei, Bg4, Bh5. Schwarz: 5 Steine Ke6, Se8, Ba5, Bb6, Bc6.

Schwarz am Zuge spielte 1..... Se8-f6, hier-

durch glaubte er in Vorteil zu kommen, aber ge­rade das Gegenteil war der Fall. 2. g4-g5! Ein fehr feinet Zug, der zur Entscheidung führt, jedoch muhte der Weihe das folgende Snt'piel genau be­rechnet haben. Schlecht wäre 2. h6?, toegen Sg4: 3. H7, Se5+ nebst Sf7! 2. Sf6xh5 3. Kg6x

Weih zieht und setzt in zwei Zügen matt. Weih: 9 Steine Kc3, La3, Lbl, Sb6, Sf8, Be3, Be6, Bf2, Bh4.

Schwarz: 7 Steine Ke5, Sg8, Ba4, Bd7, e7, h5, h6.

Endspiel Nr. 16.

Das nachstehende sehr lehrreiche Endspiel ereignete sich in der Siegerrunde zu Dad Ems. Schwarz: LempeliuS.

Schach-Ecke.

Gearbeitet von W. Orbach.

Bedeutung durch das Subiläum, das die Alt- Herrenschaft anlählich des 25jährigen Bestehens ihres Verbandes beging. Zur Verhandlung kamen neben den internen Angelegenheiten des Bundes vor allem die gegenwärtig wieder aktuell ge­wordenen Fragen der Hochschulpolitik, insbeson­dere wurde zu der Würzburger-Verbändesitzung Stellung genommen, die im Zusammenhang mit bet vor kurzem durch den Reichstag beschlossenen Verschärfung der Strafbestimmungen über den Zweikampf einberufen war und bei der der Win­golf eine allseitig anerkannte Vermittlerrolle zwischen den akademischen Verbänden übernom­men hatte. Die allgemeinen Verhandlungen wur­den vertieft durch einen Vortrag des früheren Landtagsäbgeordneten Dr. K. D. Ritter, Marburg, überReich Gottes und Staatsge­danke". Altem Brauche gemäh folgte am dritten Festtage ein Festzug durch die Stadt zur Wart­burg, die mit ihrer reichen Vergangenheit ein Symbol ist für den Geist, in dem der Wingolf seine Arbeit treibt. Ein Festkommers, an dem Vertreter der staatlichen und städtischen Behör­den und viele Eisenacher Gäste teilnahmen, brachte den Höhepunkt der Tagung, die Zeugnis ablegte von der unermüdlichen Arbeit, die der Wingolf getreu seinem christlichen und nationalen Prinzip, Volk und Staat leistet.

Der Wingolfbund in Eisenach.

Die Wartburgstadt steht gegentoärttg im Zeichen der grohen studentischen Tagungen. Alle zwei Sabre erwartet sie in der Zeit um Pfingsten den deutschen Wingolfbund und hat auch diesmal ihren Gästen zu Ehren reichen Flaggenschmuck in allen Straften und Gassen angelegt. Mehr als 700 Mitglieder des über 30 Verbindungen umfassenden Bundes hatten sich zu ernster Be­ratung und froher Festlichkeit zusammengesunden. Die diesjährige Tagung hatte eine besondere

h5, Ke6-f7 4 Kh5-h6, KfT-g6 5. Lel-Mtt ®et entscheidende Zug, der die Bauern zum Stillstand bringt. Jeder andere Zug würde nicht gewinnen 5,.....a5-a4 6. Lf4-CT. b6-b5 7. Lc7-d6 unb

Weih gewinnt

Lösung de« Problem« Ar. 62.

Don W. 2L Wongredien.

1. Dc6-c7, Db7xc74- 2. La4-c6-f-, Ka8-b8 3. Tal -a8 matt

L ..... Db7-hl4- 2. La4-dl matt.

Richttge Lösungen zum Problem Ar. 62 sandten ein die Herren: Lehrer Dreidecker, ®. Götz, Oberreallehrer 3. Klippel, Pro,. W., sämtlich von Giehen.

Aus der Schachwelt.

Wie alljährlich, wurde auch diesmal im Kursaal zu Bad Ems das Turnier um die Mittelrheinisä e Meisterschaft ausgetragen. Aus­nahmsweise. da es sehr stark besetzt war, wurde es in zwei Gruppen zu je sechs Spieler geteilt, wovon die zwei Ersten jeder Gruppe zu einer Siegerrunde zusammentraten. Der Verhängnis der Gruppenturniere bringt oft mit sich, daft meistens sehr starte Spieler durch Zufälle am Schluftkampse ausgeschaltet werden, so auch hier die Herren: Pws. TBeiftgetber. Gießen, sowie Gebhardt. Saarbrücken (Koblenz), welche sonst sicher einen sehr guten Platz besetzt hätten. Wie jetzt bekannt wurde, soll beim nächsten Titmner wieder ein Run den turn ier (acht Teilnehmer) stattfinden, was sehr zu begrüben ist. Der Schluststand war: Prof. Mannheimer 1. Preis. 3 Punkte: Orbach 2. Preis, 2 Punkte, Hilles­heim 3. Preis. 1 Punkt: LempeliuS 4. Preis, 0 Punkt. DaS Hauptturnier endete mit dem Siege des Herrn Hartmann, Koblenz. 2. Preis­träger wurde Cohn, Koblenz.

XX Vetzberg, 2. Juni. 3m Gegensatz zum vorigen Fahr, wo auf unserer Höhe sieben Woh- nungen gebaut wurden, liegt jetzt die Bau tätig. keit gänzlich darnieder. Geldmangel ist der Hemmschuh, daft vor allem der geringe Mann den gewünschten Hausbau nicht ausführen kann.

ch Aus dem Kreise Wetzlar, 2. Sunt. Nachdem dem wiederholten Ersuchen der Ge­meinden des Kreises um Erlaubnis zum Laub- rechen seitens der Forstbehörden wegen der starken Ausnutzung der Wälder in der Kriegs­zeit nicht stattgegeben wurde, sehen sich viele Landwirte gezwungen, Stroh anzukaufen, da in­folge der beiden schlechten letzten Strohernten sich ein starker Mangel dieses wertvollen Streu- materials bemerkbar macht. Der Preis ftir den Zentner Stroh stellt sich auf 3 Mark durchschnitt- lich, und es ziehen aus diesem Grunde manche Landwirte die weit billigere Torfstreu vor.

I- Oberkleen. 2. Sunt. Ein eigen­artiger Betriebsunfall ereignete sich heute in dem hiesigen Kalksteinbruch der Oberhessischen Kalkwerke. Der bergab fahrende beladene Kipp- toagen wurde ungekoppelr losgelassen. Mit voller Gewalt stürzte dieser, da ihm der das Gleich­gewicht haltende leere Wagen fehlte, bergab. Unten angekommen, nahm er den auf feinem Geleise stehenden leeren Wagen mit Beide mach­ten nun eine kleine Luftreise über die Geleise­anlage der Butzbach-Licher Eisenbahn unb lan-

verein herzlichsten Dank sagte. Bürgermeister Aiederschulte schilderte in treffenben Wor­ten bie Aufgaben ber Sugenbfjerbergen unb die Pflichten unserer Sagend. Gemeinsam fang man bas Lied:Wem Gott will rechte Gunst er­weisen", bann übergab Herr Giert h vom DSH. mit einigen Worten ben Schlüssel ber neuen Vleibe. Ein allgemeiner Runbgang schloß sich an. Man war erstaunt über bie wohnliche, anhei- melnbe Einrichtung, über bieses Schmuckkästchen, bas ber Stabt zur Sterbe gereicht.

Maingau.

£ Frankfurt a.M., 1. Suni. Eine Ver­sammlung von Vertretern ber Ortsgruppen Frankfurt a. M, Darmstabt. Worms. Wiesbaden. Ludwigshafen. Heidelberg. Aschaffenburg, Butz­bach und Dad-°Aauheim der Deutschen Kolvnialgesellschaft fand dieser Tage hier statt unb beschloß die Gründung eines ©au- Verbandes, der In erster Linie die Vortragstätig­keit gemeinsam regeln und dadurch verbilligen will. Die Ortsgruppen beschlossen im Anschluß an einen Vortrag über deutsche Schulen im ehe­maligen Südwest, Bücher- und Lehrmittelsamm­lungen zu veranstalten, zunächst für bie Schulen des Otavu-Gebiets. . m

WSD. Frankfurt a. M.. 2. Sunt. Ge­stern gegen 3 Uhr nachmittags kam es an der Markthalle zwischen einem Händler unb einem Fuhrmann zu einer Schlägerei, an der sich schließlich ungefähr 30 Personen beteiligten. Die einschreitenden Polizet- beamten stifteten bald Frieden. Der Fuhrmann, der Widerstand leistete, wurde feftgenommem Gestern gegen 12 Uhr mittags wurde vor dem Eisenbahndirektionsgebäude ein Radf a h rer von einer Kraftdroschke überfahren. Wit einer schweren Kopfverle tz u ng mußte er dem Städtischen Krankenhaus zugeführt werden.

KrciS Schotten.

=i^. Gedern, 2. Suni. Die hiesige Jugendherberge war an den Pfingstfeier- tagen von 71 jugendlichen Wanderern besucht. Diese Zahl zeigt daft ber Wanderverkehr an Pfingsten trotz der nicht gerade günstigen Wit- terung recht stark war. . _

)( Ruppertsburg, 2. Suni. Schon s«it 20. März hat die chemische Fabrik Frted- richshütte bei Ruppertsburg ihren Betrieb eingestellt, eine Maßnahme, zu ber sie sich nur schr ungern infolge ber teuren Holzpreise entschlossen hat. CS sinb auch vorerst noch keme Aussichten vorhanden daft ber Betrieb wieder ero Inet wird. Unter diesen Umständen ist es zu verstehen, daft die Zahl der Arbeitslosen in unserer Gemeinde noch nicht wesentlich abgenom­men hat unb wöchentlich über 300 Mark an Unterstützungen aus gezahlt werden müssen.

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W-ä W1>« i)Ult) 14 "'»« aft, ltrQJ mutbeabgekhnt - :rsBx »s M keine Debatte zu « angenommen, die so. bl« sich durch diese An. ersteh unter Protest den 1 °er Zchlustobstlnimuno und (Ein. fließt, mit allen gegen er Enthaltung angenm. nach den Anesührungen der grvstten Sparsamkeit ItureUe Einrichtungen ,u Steuererhöhung zu be- m. 1. Juni. Aul eine ltung kann die hiesige gestern abend im Kur- konzert gurütffcbaucn. lung und Ausführung )ot Frauenchöre mit Kia- idem geistliche, weltliche ?lla für gemischten Thor, eher erwies sich wieder fern musikalischem ®mt-

n, 2. Suni. In der Folge hingen tn Dad-Aauheim s wird eine der betau» m das Gröhe Seit- : mit Iagdsprtn» -Olbteihmfl des W- erlin am Samstag und veranstaliei. Die Deü» >n Tatzen nachmiiiatzs wiV M einer welistch rr Siraste vom Tnchhaus egenen Diese. Die nach hervorragenden Anmi> .üalichen Sport erwarten, fern sehr spannende Inn- La. haben genannt: Graf Freiherr von OpveN- M der grobe Franifurter errn Oppenheimer ifierr v. Langen, einer M TurNierttiter. Ma or ? Dressurreiter DeuIIcta der Grafen Hohenau ^ialisten, Sri. v- 0pe>. Spring'Menn, jrau

lunl Der hiesige T u k n- her 1846 gegründet

wurde, ist neben der Turngemeinde griebberg rar. 1845) unb bem Turnverein 1846 Gießen t älteste Turnverein be« Gaues Hessen unb

einer ber ältesten Vereine de« MittelrheingebieteS. wie ber Deutschen Turnerschaft überhaupt. Der Verein hat eine abwechslungsreiche, durch zahl­reiche Höhepunkte ausgezeichnete Geschichte. Sn seinen Gründern lebte noch ber Geist Dr Friebr. Ludwig Weibigs. dessen Schüler sie ernst waren unb mit bem sie hinausg*zogen waren auf ben nahen Schrenzer zu frohem Turnerspiel. M. Kuhl und später Prof. Wämser als Vorsitzende waren Tumerführer im wahrsten Sinne Des Wortes Roch ist ber Geist ber einst wen Führer lebendig im Verein unb in werten Kreisen Der Bürgerschaft. Da« zeiat sich nicht zuletzt auch in ben für bie Feier be« 8Olästigen Su­biläum« am 5. unb 6. Suni getroffenen Vor­bereitungen: man hat es verstanden, dem Pro- gramm der Feier wirklichen Snhalt zu geben. E« muß als eine Tat bezeichnet werben, daft e« ben Butzbacher Turnern durch Gewrnnung ber Finnland-Riege ber D.T. gelungen ist. die Feier- lrchkeiten zu einem turnerischen Ereignis zu ae- ft alten. Die Finnland-Riege, bie m wrenRechen die besten deutschen Tümer au« dem Rheinland und Westfalen vereinigt, unb durch ihre Werbe­reise durch Finnland sowie durch ihre turnerischen Veranstaltungen bei der HermannSfeler bekannt geworden ist. wird sowohl bei der offtzrellen Jubiläumsfeier. al« auch bei der großen öffent­lichen Feier am Sonntag abend jebe« Turner- h7tz erfreuen. Auch bie Mitwirkung bes Turn­vereins Bieber-Offenbach unb ber bekannten Turnerin- Frl. Friede (Frankfurt) ver­sprechen hervorragende Darbietungen. Zu bet Feier am Samstag hat bereits die hessische Re­gierung einen Vertreter bestimmt, ebenso das Kreisamt Friedberg unb bie Organisationen ber

eine 21nerlennuna: für Vogelsberger )ün gere Kühe: 1. Preis Job. Duchhaupt-Lauterbach unb Iah. Fischer-Haners Hausen, 2. Preis Ehr. Lana-Altenschlirf unb Gutsoerwaltung Eisenbach, 3. Preise Gutsoerwaltung Eisenbach unb K. Möller- rlltenschiirf: für Kalbinnen: 1. Preis K Mol- ler-Altenschlirf, 2. Preis Gehrig-Altenschlirf.

Starkenburg.

Darmstadt, 2. Sunt Der Kreistag deS Kreises Darmstadt genehmigte in feiner leb­ten Sitzung den Voranschlag für 1 926. SS wurde u. a beschlossen, den Vertrag zur Volkshochschule in Darmstadt von 100 MI. auf 500 Mk zu erhöhen. Ferner wurde be­schlossen, in Verhandlungen mit den beteiligten Stellen ein-utreten, daft tn Darmstadt ein grö­ßere« Sugendheim (Su gendherberge) er­richtet wirb. - Auf der Landstraße Seligen­stadt-Zell Haufen wurde die 1 7 j ä h r i g e T o ch- t e r des Gülerbodenarbeiters R a ch v r von einem Automobil überfahren und getötet.

- Sn Fränkisch-Erumbach wurde ber Dienstknecht Weber beim Ausladen von gefällten Baumstämmen durch einen her- abstürzenden Stamm so schwer getroffen, daß er sofort tot war.

Preuften.

kreis Wettlar.

Kreistagsfitzung des Kreises Lauterbach. Lauterbach, 2. Suni. Unter dem Vor­sitze des Kreisdirektors Dr. Michel fanb bie ordentliche Sitzung des Kreistags statt. Die Kreis­kasserechnung für 1924 und ber Derwaltungsde* richt des Kreisausschusses würben vorgelegt und nicht beanstandet. Sn ber Rechnung sind bie Kosten für die Erbauung zweier Deamtenwohn- häuser in Lauterbach, eines Deamtenwohnhauses in Schlitz und die Erwerbung eines Hauses in Aösberts verrechnet, die. insoweit sie aus Be­triebsmitteln nicht gedeckt werden konnten mit in Papiermarkbeträgen auf genommenen atiueipen bezahlt worden sind. Aus dem Rechenschafts­bericht ist zu entnehmen, daft in 1925 11 Sitzungen abgehalten wurden, in denen vier Gegenstände mit mündlichem und 127 Gegenstände ohne münd­liches Verfahren zur Verhandlung kamen. Sn dem Voranschlag der Kreiskasse für 1926 ist etn Um­lagebedarf von 140 000 Mark berechnet, für die bie nachstehenden AuSschlagssätze genehmigt tinrt-

A. Allgemeine Grund- unb Ge­bäudesteuer:

1. Eemeindegemcuckungen: Gebäude 2,4 Pf. je 100 Mark Steuerwerte, land- und forstwirt- schafllich genutzte Grundstücke 6 Pf. je 100 Mark Steuerwarte.

2. Selbständige Gemarkungen (mit der Pro­vinz): Gebäude 21 Pf. je 100 Mark Steuerwerte. Grundstücke 45 Pf. je 100 Mark Steuerwerke, Wald 50 Pf. je 100 Mark Steuerwerte, hier­von für den Kreis 6/*

Die Narrenkappe.

Splitter und Sparren vom RedaktionSttsch.

Alles fliegt

Zwei Herren iihen im Eisenbahnabteil 2. Kl. Da fliegt plötzlich brauften ein Zeppelin vorüber.

.Ra, lange bauert'« nicht, dann fliegen totr auch!" sagt der eine.

©o. antwortet der zweite Herr,0te haben wohl auch ein Billett dritter Klasse?

In ber ersten Freude.

Unter Kleiner hat gestern den ersten Zahn gekriegt! Mein Mann war außer sich vor Freude: er ist sofort hingegangen und eine Zahnbürste gekauftI" (Suft. SL)

Unter Gutsbesitzerinnen.

Meine Sommersprossen scheinen trotz der intensiven Behandlung in diesem Sahr wieder­zukehren!"

Auch so zahlreich?" ___

Sch rechne auf eine gute OHittelerntcr

(Lust Bt)

Therapie.

Mso Alkoholumschläge um die linke Hand und Gurgeln mit essigsaurer Tonerde, wre bis- ^Cr!$ia, dann hab' ich's bisher falsch gemacht, Herr Doktor, ich hab gedacht, 6ie haben sich versprochen, und hab Umschläge mit_Z>nerde gemacht und mit Kognak gegurgelt. (Lust. Bl.)

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: Breungeshain. 2. Sunt. Sedes be­vorstehende größere Fest, da« von ber ganzen Gemeinde gefeiert wird, veranlaht die Be- w, ------ - - - Ax.

wohner, ihre Anwesen innerlich und äußerlich beten in einm gegenuberhegenben Acker. Außer neu herzurichten, damit bie Festgäste den besten einem Heinen Materralschaben ist nrchts zu be- Einbruck mit nach Hause nehmen. Auch hier Hagen.

arbeitet man jetzt fieberhaft an bem inneren unb ch Hornshe r m. 2. Suni. Unter japl- äufteren Aufputz ber Hauser zu bem bevorstehen- reicher Beteiligung der umhegenben Ortschaften ben Fest der Fahnenweihe des hiesigen würbe am Sonntag tn unserem Doife das att- Ge angvereins. -- Eine Reuerung. bie man jährlich stattfindende christliche Sahr es fest in ben Dörfern des Vogelsbergs noch kaum sieht, gefeiert. Die verschiebenen Festredner wußten macht sich hier bemerkbar. Statt der Holz- ihren aufmerksamen Zuhörern tn hefgnnibiger

jinbeln verwendet man gestanzte Schindel- Weise erbauliche Worte zu sagen. Die Beglet- ptatten au« verzinktem Eisenblech, bie mit Oel- tung der gemeinsamen Lieder hatten mehrere färbe gestrichen werden. Eigentlich sollte in ber Posaunenchöre unter Leitung des hreftgen Mtt- Heintat des Waldes bie Beschindelung mit Holz genten Fr. Kuhl in würdiger Weise über- beib-halten werden, um damit gleichzeitig einen rammen, ebenso trugen einige gemischte Chore ber letzten Heimarbeiter des Vogelsbergs, ben zur Verschönerung des Festes bet. . Schindelmacher, zu erhalten. Mein die Preis- <> Münchholzhausen, 1. yüm. Die frage ist hier bestimmend unb setzt alle Bedenken durch einen Ferkeltransport hier und in Wetzlar ein­über alten Brauch und Erhaltung heimischen geschleppte M a u 1 - u n b R l a u e n f e u d) c ift e r - Handwerks rücksichtslos zur Seite. loschen.

Urcitz Lauterbach. Biedenkopf.

P r7m* .nmVrV.y in'8^em « S'SS

lieber statt, denn w°r d°. den IS Lni. hiL-Ibst leist- di-sstih°ig-

Pferdemarkt damit oerbunben. An der Preis- Ciaubtoerfammluna abhalten wird. Am Sonntag bewertimg beteiligten sich ^lgende Rassen: wird^ ftch das K/elskriegerfest an diese Tagung

taler mit 140 2lnmelbungeiL Vogelsberger mit runb an^Iie^CIt| ,u welchem auch der Ehrenvorsitzende, 30, Ziegen mit etwa 120, Schweine mit 50 2lnmcl- - früherer Landrat von Heimburg, sein Er­dungen. In Verbindung mit ^^dramienmarkt 6Ugcfagt hat. Soweit Vereine aus den

fand noch F c r f e l m a r 11 unb Derlosung ftatt. ^tsemten Bezirken Battenberg und Rodhetm Der Landwirtschafiskammer-Ausschuft für Oberhes. q lieber sich am Verbandssest zu beteiligen

fen roar oertreten burd) Oefonomierat B r e tbe n- .« frühzeitiges Erscheinen erwünscht,

doch-Dorheim, Wilhelm Bahr aus Rohrbach, um Aranzlegung am Denkmal und dem Feld- Oekonomierat Äorell-Angenrod »nd General- ttcäölcnfl beiwohnen zu können. Die Festpredigt setretar Dr^a g n e r - Gieften. Als Preisrichter Pfarrer Dr. Ritter aus Marburg über- fungierten Oekonomierat Alsfeld Oberami- nDmmen ^ie Herbsttagung des Kreiskriegerver- mann f) ess e-Otterbach, Landwirt Feuerbach. . Reihenfolge gemäft m Rod-

Okarben, Direktor Becker vom Lanbwirtschaftsami . ' . ftaft

SHsfelb, Bürgermeister Simon.3eU, ®u»«be Biedenkopf, 2. Suni. Sn ber

PH Fisch c r vo'ij)of Zwiefalten. Sie richteten m Montag ftieft der mit Mitgliedern

drei Abteilungen die beiden von der Landwirt- » Kriegervereins besetzte Ernte-

fchaftskarnrner anerkannten wagen des Bäckermeisters Seipp mit einem

toter und Vogelsberger. Als Preisrichter für Ziegen Personenkraftwagen zusammen. Das waren Oekonomierat S p i e ft-Fnebberg, H i n k e - Sattelpferd des Gespanns wurde von dem nur Vilbel, Munster - Hattenrod und Balthasar Phi- reck)töscitig erleuchteten Auw angerannt, worauf II p p -Steinberg tätig, ^rir Schweine waren all crbc mit v^m vollbesetzten W a -

Preisrichter L o h r b e r g « Wickswdt und Direktor n^aBon (türmten. Das durchgehende Ge-

Dr. Helfen vom Landwirtschaftsamt Rotten ronnte gegen Einfassungsmauer des

gewonnen Neben dem Prami,erungsmarkt fand Sanitätskolonnenheims, wobei ein hiesiger Kaus- nod) ein f)fl n ble r ma r tt Mt: der Handel war mann bom Wagen fiel, unter diesen geriet und m allgemeinen flau Der Besuch des Marktes war Beinbrüche davontrug. Die übrigen

'N Anbetracht des günstigen Wetters sehr stark: sw ^nfaffen bIicben unverletzt. Die ausgespannten viel Menschen hat Lauterbach lange nicht 'n seinen scheuten bann von neuem und rannten mit

Mauern gesehen. Schaubuden, Karussells, Sch^ ^nem anderen Fuhrwerk zusammen, wobei daS buben usw. waren in großer Zahl erschienen und - -

schienen gute Geschäfte zu machen. Nach Beendi­gung ber Prämiierung begrüßte Bürgermeister

a l 3 > Lauterbach den Vertreter des Landwirt- | schasllkammer-Ausschusses Oekonomierat Brei- 1 P e n b a d) Dorheim, sowie die Preisrichter und bie Mitglieder des Marktausschusses. Er bankte ber 5* .-linier für bie finanzielle Unterstützung und bie Ni'ihilfe beim Ausbau des Marktes und den Preis» r> riitern füt Ausübung ihres mühevollen Amtes, vm Namen des Landwirtschaftskammer-Ausschuffes b.,ikie Oekonomierat Breidenbach für die ichöne Aiisgestaltung des Marktes feilens der Stabt. Darnach fanb die Vorführung ber prämiierten Tiere statt. Aus bem P r ä rn i i e r u n g s e r g e d - nis sei erwähnt, höhere Preise erhielten: 1. Preis für Simmentaler Bullen: Gerneinbe An- gsrsbach (2), Gemeinde Allmenrod, auch bie Ge­meinde Maar erhielt einen höheren Preis; für Simmentaler Kühe: 1. Preise: Wilhelm Euler II Maar, Gutsoerwaltung Sickenbors, L. Preis Fehl-Angersbach; für Vogelsberger Dullen- 1. Preis Gerneinbe chattershausen, L Preis Gutsverwaltung Eisenbach unb K. Mbl- ler-Altenschlirf: für Doaelsberger altere Kühe: 1. Preis Leonhard Sippe! III.-Hartershau- fen, 2. Preis Karl Möller-Altenschlirf, 3. Preis eiraftenmcifter Selzer-Lauterbgch und ^r. flrom-

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Schwarz.

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