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Das für den 4. Febr. 1926 dort angesetzte

Konzert des erblindeten °ä Flötenvirtuosen Rud. Thies findet d. großen Beteiligung halber nicht im Saalbau Sauer, sondern abends 8 Uhr im Kath. Vereinshaus statt. Die für Saalbau Sauer verausgabten Eintrittskarten haben also für das Kath. Vereinshaus Gültigkeit

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m wohlgelungenen Vortragsabend

>ßer Beteiligung veranstaltete der

Anwesenden

tige Rede

Bezirksvertreters Guntrum -

iegart (Deutschland)

fe: Ewald Rodeba

mrab Boß, Maar,

(53 Bewerber).

178 von IWetturnern konnten

erringen!

Fußball

Publikum geqenübe

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Fritz StraBer,

0717

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Gustav Müller j

Dahnhofstratze 34. |

nach dem Spiel gewann, wegen

sehr einbri Grab auf

Spiels mit einem Punkt Dor- Haft des Mainbezirks inne.

begrüßte vnders bic Offiziere und Unteroffiziere des ReicÜehr-Bataillons, bic Mannschaften der

i ch, Schlitz, mit 135 P. einen Sieg

buiidinl saal der Lo

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mar e? eine yreube zu sehen, wie die jungen Leute mit frischem, frohem Mule ihrem Führer folgten, mbem sie den Abend durch Lieder- und Lautenvor- träge verschönern halfen. An Hand eines reich­haltigen, selten schönen Bildermaterials wurde den Zuhörern eine Wikingersahrt junger Deutscher, deren Seele das Land ihrer Sehnsucht, Hellas, das klassische Griechenland sucht und findet, vor Augen geführt. Von Genua ging die Fahrt durchs Mittelmeer ent­lang den Sehenswürdigkeiten der italienischen Küste und dann hinüber nach Hellas. Von Saloniki aus begann eine beschwerliche Fußwanderung durch den nördlichen Strahl der Halbinsel Chalcidize bis zu dem Mönchsstaat auf dem Vorgebirge Athos, wo die Wanderer freundlichste Aufnahme fanden. Daran schloß sich die Fahrt durchs Ägäische Meer nach Attika und nach den altehrwürdigen Stätten der antiken Kultur. Bilder aus Aegypten bildeten den letzten Teil des Vortrags. Der Abend nut feinen herzlich-fröhlichen Gesängen zeigte, welcher Weg zu gehen ist, um tue Erneuerung unseres Volkes in der Erziehung unserer Jugend zu bewerkstelligen. Der starke, wohlgemeinte Beifall der Anwesenden be­stätigte das. Wie der Lundesleiter Oelbermann in furzen Dankesworten ausführte, wird aus dem Erlös der Vorträge die Jugendheimstätte des Bun­des weiter ausgebaut. Bis jetzt ist cs den Nerothern aus eigenen Kräften gelungen, ihre Burg selbst zu besitzen sie ein Gelände von etwa 65 Morgen, dessen Landwirtschaft die jungen Leute selbst betreiben. Den edlen Bestrebungen der tte« reiher ist auch für die Zukunft bester Erfolg zu. wünschen.

Das Elend unserer Gießener Spazierwege.

Die dauernde Vernachlässigung der Pflege unse­rer schönsten Gießener Spazierwege zwingt zu einer öffentlichen Aussprache. Unsere Stadt besitzt zwei prächtige Spazierwege in dem sog. Schreiberswege, längs des Klingelbachs, und dem Fußwege zum Philosophenwald. Der letztere ist bei seinem Beginn

WSN. Frankfurt a. M., l.Febr. Die heute im Schumanntheater veranstalteten Boxkämpfe nahmen einen wenig befriedigenden Verlauf. Der Hauptkampf zwischen dem Kanadier Lacry Gains und dem Europameister Element (Schweiz) war eine recht zahme Sache, da der Schweizer gegen den riesigen Kanadier nicht die geringste Chance hatte und außerdem auch einen wenig trainierten Eindruck machte. Gains brauchte sich denn auch gar nicht weiter anzustrengen, um den Schweizer schon zu Beginn der zweiten Runde durch Knock out zu schlagen. Interessanter waren die Einleitungstämpfe. Sie bildeten insofern eine Ueberaschung, als die rou­tinierten Boxer Sasse (Berlin) und Urban Graß (Vertin) gegen ihre Gegner Ziemdorf (Berlin) bzw. Len; II nur ein knappes Unentschieden er­zielen konnten. Besonders Lenz II gab eine gute Figur ab und hätte, wenn er es verstände, besser nachzusegcn, leicht zum Siege kommen können. Hart war der vierte Kampf Wiegart (Deutschland) gegen Wesselitsch (Oesterreich), beide Exmittel­schwergewichtsmeister ihrer Länder. Der Kampf, der über acht Runden ging, zeigte Wiegert von Runde zu Runde besser, so daß dieser einen klaren Punkt­sieg über den Oesterreic^er davontragen konnte.

UeberlfefHgskompagnie und die Vertreter der hie- id Militärvereine. Sein Hoch

Nerother-Wandervogel- ßen. Im dicht gefüllten großen Hör- »Universität trat Samstag abend ein

figen Re«nts- un

galt dem itschen Vaterlande. Oberleutnant von

Eingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem

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Jugend-Unt

Vereinigung imWetzlarerSport?

tz. Seit einiger Zeit werden in Wetzlar Ver­handlungen gepflogen, die die Vereinigung der bedeutendsten Weh larer Sport­vereine betreffen. Es handelt sich in der Hauptsache um das Zusammengehen der beiden Ligavereine F. C. 05 und B. C. 1910, die sich beide bereit erklärt haben, eine diesbezügliche gemein­same Grundlage zu suchen, was für die Entwick­lung der Wetzlarer Sportbewegung natürlich von größtem Vorteil wäre, sowohl was die Verkie­sung des Sportgedankens und die Ausgestaltung des inneren Vereins lebens anbetrifit, als auch die Hebung der Spielstarke und die Verbesserung der sportlichen Leistungen als solche. Die An­bahnung der Einigungsverhandlungen geht vom Sportlehrer Paulus aus, die Leitung derselben bat Bürgermeister Dr. Kühn übernommen. Reuerdings machen sich Bestrebungen geltend, die auch noch den Wetzlarer Schwimmverein (D. S. V.) und den Rasensportklub Riedergirmes in die Vereinigung miteinbeziehen wollen, so daß beim Gelingen dieses Planes Wetzlar also nur noch eine große Sportgemeinde besitzen würde, die, in allen Devölkerungs- und Gesellschafts­kreisen gut fundiert, sicher die besten Lebens­bedingungen mitbrächte.

Schlitz. Er w hin auf Jahn und Guts Muths, zeigte, wie fick deutsche Turnsache immer wieder durch alle Ansdungen und Fährnisse hindurchge- rungen habe.i wolle sie auch jetzt politisch und religiös m neutral mitwirken an der Er­tüchtigung dcrsgend, und dem Wiederaufbau un­seres deutschensnerlandes. Stehend wurde daraus bas Deutschland gesungen. Auch ein junger Tur­ner, I ß l e i - terbach, richtete mahnende, be­geisternde Wopn die deutsche Jugend. Es würde zu weit führersnzeln die turnerischen Darbietun­gen der Werbve, der Lauterbacher Damenriege, des TurnvereisMaar und die gesanglichen Lei­stungen des Gebvereins Maar zu würdigen. Man kann nur untetichen, was zum Schlüsse der rüh- rige, langjährtzDezirksturnwart Bastian -Als­feld zum Ausdl brachte: Alle Mitwirkenden gaben ihr bestes.

Bei dem «turnen am Sonntag gingen als erste Sier hervor:

Butzbacy Langbein. Reich. Steinbach ^>rD2mann' Fisch, Decker, Müller W., Reinhardt QEüllcr C., Zeitz und Malihke.

~J5-etfbad) mit Hatsch; Hildebrand, Bernardi; edmutt I.. Schaan, Knack: Heidenwaag, Schmitt II., leiblich, Zeh, Michler.

Den Anwurf Seckbachs fing Butzbachs Sturm sofort ab und trug ihn vor Seckbachs Tor. Ein offenes, äußerst schnelles und fließendes Feldspiel mögt hin und her. Mehrere Torschüsse wurden auf beiden Seiten angebracht, wobei sich besonders Butz­bachs Bormann von der besten Seite zeigte. Butz­bachs Sturm konnte sehr gut gefallen und übertraf ^eckbach. Dessen Verteidigung klärte jedoch alles: so aaß es mit 0:0 in die Pause ging. Im Gegensatz zu früher zeigte Seckbach heute^ mehr Manneszucht, |o daß das Spiel, von beiden Seiten mit allem An­hand durchgesührk, bei jedem Freund eines Spiel- metttampfes Helle Freude auslösen mußte. In der zweiten Halbzeit trat Seckbach mit 10 Leuten an, 1° daß Butzbach stark drängen konnte. Um so mehr erwachte der Spieleifer Seckbachs, das dann bald Darauf durch feinen Halblinken Schmidt II. in Füh­rung ging. Seckbach war darauf wieder vollständig.

und her wanderte der Ball, Seckbachs Tag war wiederholt stark in Gefahr. Doch alle Anstrengungen beiderseits waren umsonst. Wenn auch der Ausgleich <n der Luft lag unb verdient gewesen wäre, so ver­ließ doch Seckbach mit 1:0 als Sieger das Spiel­feld, damit die Vorrunde mit feinem Verlustpunkt beendend und nach wie vor führend, sich auch den Weg für die Sreismeifterfdjaft freimachte.

Butzbach lieferte das beste Spiel in diesem opieljahr und hinterließ, sehr zu seinem Vorteil und gegen das Spiel gegen Offenbach, den besten Eindruck. Von der Kreisleitung war Schneider- Offenbach erschienen. Das Spiel hatte auch zahlreiche -turnfreunbe von außerhalb angezogen, die alle hochbefriedigt von diesemMeisterkampf" waren, rric dies überhaupt als Werbespiel gut gewirkt hat.

Boxen.

Boxkämpfe in Frankfurt.

mit 123 P. (5Bewerber). Schülerstufe

Ärbeitsget ifdjaft der hiesigen Militär- und Re- gimentsoe e Grüße. Der Verein bot in seiner Festfolge i haltige und angenehme Unterhaltung: acht DamMhrten einen Huldigungsreigen vor,

Hanau SMainbezirksmeifter.

Erfolgreicher Protest.

bo. Wie dem Vorstand des Vereins Hanau93m ' ""

Metzelsuppe

Von 10 Uhr morgens

Wellfleisch mit Kraut,

de. In der Begrüßungsansprache forderte der 5 itzende des Vereins, Hans Zinn, auf, treu zu nenzustehen, wacker weiterzuschaf- fen: Frisch, f m, froh, frei! Und so klang das Lob der edlei utschen Turnerei weiter durch das Begrüßungsli es Gesangvereins, durch die mar­

in Maar am Samstagabend einen Werbbend, der ein Erlebnis für alle

HalleHrätewetturnen des

4. Bezirks.

Ä E Wird, ist infolge eines Ent-

oes Dc idsgerichtes in Karlsruhe die Fußball-Asst erschuft im Main- b e 8 i r k H a n 9 3 zugefallen. Die Angelegen- bett verhalt sic. daß Germania 94 Franffurt en FSV. Frankfurt, das dieser , - erechtigien Spielens von L i n-

nighauserrr Mannschaft deS FSV. Pro­test eingelegt 6 der allerdings von der De° zirksbehvrde al ieseit wurde. Der Protest ist jedoch weitergest worden, und nach der Mit­teilung hat nunt das VerHandsgericht die bei- bcm Punkte destzD. Frankfurt aus dem Spiel gegen GerrnaniL dem Fußballsportverein ab»

Heute Dienstag, den 2. Febr.

Großes MM

Handball.

Altmeister Polizei-Kasselmit4:Igeschl.

ti- Der Wetzlarer Fußball-Club als Außenseiter hat es, wie wir gestern schon kurz be­richteten, tatsächlich fertiggebracht, sich bis zur B c - zi r k s m e i st e r s ch a f t erfolgreich durchzusetzen. Die Entscheidung vom Sonntag im Wetzlarer Sta­dion entspringt weniger dem Spielverlauf als die vorsonntägliche in Kassel; dort waren die F. Cer mit Recht die Besseren und die Sieger. Hier in Wetzlar stellte die Polizei Kassel eine total ver­änderte Elf, die ein rassiges Feldspiel lieferte, gegen bas der Fußball-Club zunächst nicht recht aufkom- men konnte. Allerdings zeigte sich im Verlaufe des Kampfes, daß die Kasseler Gäste, nicht in der Lage waren, Treffer anzubringen. Man mußte vielmehr bei ihnen ein ziemliches Schußunvermögen fest- stellen, das auch technisch veranlaßt war. Des wei­teren war die Verteidigung des F. C. im Sonntag- Spiel erstklassig. Der dadurch zum Schießen nicht aufgelegte Polizeisturm versuchte sein Glück mit Fernwürfen, die für den Wetzlarer Tormann leicht zu halten waren. Durch falsche Stellung des letz­teren kamen die Kasseler aber doch zu ihrem Ehren­tor. Im Gegensatz zu der Kasseler Polizei brachte der Wetzlarer Sturmangriff weniger scharfe, aber desto gefährlichere Chancen, von denen in der ersten Halbzeit der junge Linksaußen zwei zu Toren ver­wandeln konnte. Der Kampf war auf beiden Seiten feljr scharf und konnte von dem Schiedsrichter nur durch Herausstellen zweier übereifriger Kasseler in den sportlichen Grenzen gehalten werden. Der Schiedrichter war korrekt und sicher, die Kasseler wollten sich aber absolut nicht mit seinen Entschei- düngen einverstanden erklären. Rach der Halbzeit kam die F. C.-Mannschaft bei Mit-dem-Windespielen merklich auf und erzielte durch Paulus und Roth zwei weitere Treffer, nachdem zuvor Roth einen 13-Meter-Wurf nicht verwandeln konnte. Mit diesem Vorsprung war der Kampf zugunsten Wetz­lars entschieden. Ungefähr 500 Zuschauer verfolgten mit großem Interesse das Spiel und brachten dem neuen Meister am Spielende begeisterte Ovationen. Dieser muß nun an den nächsten Sonntagen sein Können gegen die sechs anderen Bezirksmeister des Westdeutschen Verbandes unter Beweis stellen.

Der Hessengaumeister T. u. $p. D. 1846 Butzbach unterliegt dem Deutschen Altmeister D. T. T. v. Seck- bad) 0:1 (0:0).

c. Butzbach, 1. Febr. Der gestrige Sonn­tag brachte ein besonderes Ereignis für die Butzbacher Turner und alle Handballer im Gau Hessen, ja alle Freunde turnerischer und sport­licher Betätigung unserer Gegend: der um bas Handballspiel verdiente Turn- und Sport­verein Butzbach, der auch dieses Jahr wie­der Meister des Hessengaues wurde, empfing auf seinem Platz imLustgarten" den mehr­maligen Mittelrheinkreismeister und A l t m e i st er der D. T. zum fälligen Der- Handspiel um die Meisterschaft des Ma in- Lahnverbandes: Turnverein Seck­bach.

Eine recht stattliche Zuschauermenge um­säumte das Oval des Spielfeldes, als die beiden Mannschaften erschienen, beide von den Zu­schauern herzlich begrüßt. Dem Schiedsrichter, Herrn Kemmerer vom T. u. Sp. D. Klein- Anheim. stellten sich folgende Mannschaften:

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erkannt. DemnHat Hanau 93 trotz des am Sonntag verlöre

lirnen, Sport und Spiel

Turnen

Drohe Sclfische o. K

2-6-pfüN

Der Vorsitzen^es Verbandsgerichts. Mül­ler- Stuttgart, j gestern mitgeteilt, daß die in Karlsruhe getrpe Entscheidung endgültig ist.

Fähnlein d «terother auf, um durch einen Licht- hilöcroortra tit eingelegten Volks- und Wander­liedern den chörern einige wirklich genußreiche Stunden zu ten. Die Nerother, die zu Kastelaun im Hunsrü, )re Jugendheimstätte erbaut haben, sind einer broielen Jugendbünde in Deutschland, der die Jugetewegung in geistiger und körperlicher Ertüchtigungsseres Nachwuchses anfgefaht wissen will. Durch eimäßige Wanderungen soll die Ju­gend das Ische Vaterland kennen und lieben

Heide". Lebhaften Beifall fanden auch die Darsteigen der Regimentsuniformen in den verschieden Heitperioden von 1640 bis zur Gegen- iftfpielEine diplomatische Bundes- fahrt" wnr ehr flott zur Aufführung gebracht und üterfeit aus. Auch die Musikkapelle trug nicht t g zum schönen Verlauf der Feier bei.

am Gerichtsgebäude feit Monaten bei feuchtem Wet­ter durch grundlosen Schlamm verbarrikadiert. Ob­wohl Hunderte von Spaziergängern ihn zu begehen pflegen, hat man sich bei der Vornahme der bau­lichen Arbeiten am Gerichtsgebäude leider nicht darum bemüht, den Spaziergängern das Durch­waten von Schmutz und Wasserlachen durch '.An­bringung einiger Bretter ober durch sonstigen Not­behelf Pi ersparen. Schlimmer steht es noch mit dem <=d)reibersroeg am Klingelbach. Schon im Vorjahre war er zu verschiedenen Jahreszeiten gerade bei feinem Anfang in der 'Nähe des Bahnkörpers wochenlang gesperrt, weil eine zu tief gelegte, ganz kurze Strecke ständig unter Wasser stand. Man konntt beobachten, wie an manchen Tagen Dutzende von epapergängern enttäuscht an der überfluteten Zugangsstellc kehrtmachen mußten. Und auch die übrigen, zum Teil zum sog.Nizza" führenden Ißege sind meistenteils durch Schmutz und Nässe ungangbar. Es handelt sich dabei auch nicht allein um ein gestörtes Vergnügen der Spaziergänger, ler Spiegel des Klingelbachs zeigt seit langem ständig eine abnorme Höhe, was zur Folge hat, daß bie angrenzenden prachtvollen Wiesen mehr und mehr unter Wasser gesetzt werden. Auch bei ober­flächlicher Beobachtung muß bic traurige Erschei nung auffaUen, baß jene Wiesen sehr rasch den Charakter von Moorgelände annehmen, und daß ber Grasertrag bamit aufs empfinblidjftc becinträdi tigt wirb. Die Hauptursache des Mißstanbes liegt wohl bann, baß vom Braunsteinbcrgwerk her durch Aufstellung einer vermehrten Zahl von Pumpen eine gegen früher bedeutend erhöhte Menge von Grundwasser dem Klingelbad) ständig zugeführt wirb, ber sie bann an bie an ihm liegenden Wiesen weitergibt. Die Besitzer ber Wielen haben, wie man hört, mehrfach um Abstellung biefes Mißstanbes unb um Entwässerung ihres Geländes sich bemüht, aber fein Gehör gefunden. So müssen wir zusehen, wie in einer Zeit großer Not, in ber von ber Land wirtschaft mit Recht bie Erhöhung ber Probuktion geforbert wirb, auf Gießener Gemarkung kostbares Wiesengelänbe zugrunbe geht. Die Wiesenbesitzer haben bei ber Grummeternte bie morastigen Zufuhr wege zu in Teil nicht einmal befahren imb bas im Moore liegenbe Gras nicht rechtzeitig bergen kön nen. Alles bas muß oerbitternb wirken. Als ber Schreiber dieser Zeilen sich in diesen Tagen über die berührten Dinge mit einem nach Gießen über gesiedelten Pensionär unterhielt, gab dieser seinem Aerger dahin Ausdruck, daß er von diesem Gießen bald Abschied nehmen wolle, da cs dem Verlangen eurr Stadtkinder rwch Erschließung von Gießens schöner Umgebung so schroff ablehnend gegenüber­stehe. Vom Verschönerungsverein ist, roie inan hört, vergeblich versucht worden, gegenüber diesen Miß­ständen Abhilfe zu schaffen. Es dl zu bedauern, daß bie Bemühungen dieses Verein», wie auch die jenigen des rührigen VerlehrsVereins, unsere Stadt und Umgebung auch den fremden lieb zu machen, durch bie geschilberten Zustande erfolglos gemacht werben. Hoffentlich spricht unsere neue Gl.iblver* tretung zu biesen wichtigen Frage t bald ein ernites Wort. E t n Naturfreund.

Aus dem Amtsverkürrdig:n§sl»satt.

* Das Amtsoerkündigungsblatt Nr. 9 vorn 29. Januar enthält: Maul- unb Klauen seuche. Aufnahme von Schnlkinbern in die höheren Schulen. Osterferien. Dienstnachrichten.

Rundfunk-Programm

des Frankfurter Senders.

(Aus derRadio-LImschau-.)

Mittwoch. 3. Februar:

33.30 Uhr: Die Stunde der Jugend. 3.30 bis 5 Uhr: Nachmittagskonzert des Hausorchesters: Felix Mendelssohn-Bartholdy. 56 Uhr: lieber ttagung von Hamburg: Funkheinzelmanns Kinder­theater. 66.30 Uhr: Neuzeitliche Klär- und Rück­gewinnungsanlagen, Vortrag von Zivtlingenieur Oskar Ludwig. 6.307 Uhr: Die Bücherstunde. 77.30 Uhr: Funkhochschule:Die neue Gestatt der Philosophie der Gegenwart, 1. Krisis", Vortrag von Privcttdozent Dr. F. Heinemann. 7.30 Uhr: lieber tragung aus dem Frankfurter Opernhaus:Der Troubadour", Oper von Guiseppe Verdi.

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