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doch zum Zweck fafzismus über. Und hier sticht sich der schwarze Held, wenn der Vergleich erlaubt ift, in seine eigene Achillesferse. Die Gefahr einer Verwässerung der Partei, einer Aushöhlung des laizistischen Staates von innen heraus, wachst blitzschnell an. Farinacci ist in eine böse Klemme geraten. Aus der einen Seite fürchtet er, ober rief)- tiger gesagt, duldet er aus Selbstgefälligkeit keine Opposition, obwohl sie doch ein Sicherheitsventil wäre, auf der anderen weiss er der wachsenden Spannung in dem Dampfkessel nicht Herr zu wer­den. Zuerst wurden Neuaufnahmen verweigert, als die Zahl der Eingeschriebenen das achte Hundert­tausend erreicht hatte, jetzt will man bei der Million bremsen und deshalb im ganzen Jahre 1926 keine lessera mehr ausgeben, wie aber, wenn ganze Ver­bände andrängen, wie kürzlich die Großindu­striellen, die Buchdrucker, die Journalisten?

Bei einer solchen Entwicklung nehmen natur­gemäß die offenen Gegner an Masse und Stoß­willen immer nrehr ab. Sie müssen sich bei dem engmaschigen Spitzelsystem, das weit über die Gren­zen reicht, darauf beschränken, den faszistischen Aus­bau des Staates von aufren her zu bedrohen

Die natürliche Ablenkung, die die unbän­dige Kraft des Faszismus immer dringender for­dert, weist, von dem imperialistischen Gedanken ge­tragen, auf das Betätigungsfeld der äußeren Politik, nachdem es im Innern nichts mehr zu tun gibt. Bei feinen Versuchen, auch auf die aus­ländische Presse Einfluß zu gewinnen, sei es mit sanfter Gewalt (bei kleinen ober schwachen Staa­ten), sei es durch Redekünste (bei den großen), hat Mussolini dieser Tage den Amerikanern mit jenem Mundwinkelzucken, das seine Spezialität ift, ver­sichert, unter Imperium könne man auch etwas Geistiges verstehen. Genau wie der Marsch nach Rom als geistig und sinnbildlich hingestellt wurde, folange nicht feststand, ob er gelingen würde. Das ist diplomatisch und der Kabinette so der Brauch. Gleichzeitig rüstet aber Italien mit seinen Nach­barn um die Wette, Südtirol wird so selbst- uerftänblid) italienifiert daraus macht niemand in Rom ein Hehl, wie Korsika angesordert wird und, etwas vorlaut, der Tessin. Doch darf man dabei nach Musiolini! nur an friedliche Er­oberungen denken.

Mit seinen gern zur Schau getragenen starken Schultern hat das neue Italien in diesem Jahre freilich auch manches erreicht, so vor allem die Festigung seines Kolonialbesitzes und die Schuldenregelung mit Amerika, Dinge, über die Frankreich strauchelte.

Leider befruchtet der schwellende Biceps nicht immer den kulturellen Boden. Was Italien auf literarischem Gebiete, in der Kunst, auf der Bühne und im Film hervorgebracht hat, tann sich nicht mit der Größe des faszistischen Erfolges messen. Im­merhin verspricht der Duce, daß cs auch hier dem­nächst gewaltige Verwandlungen geben werde, und datiert im Glauben an die segensreiche faszistische Fortentwicklung jetzt seine Erlasse:

Im Jahre IV ..."

Spielplan der frankfurter Theater.

Opernhaus. Sonntag. 3. San.. nad>m. 2Vz älhr: Die Wmhnachtsgkocke. Abends 7 ÜIHr: Sine Rächt in Venedig. Montag. 4. San.: Das Rheingold. Dienstag. 5.: Der Freischütz. Mitt­woch, 6.: Rachm. 3: Die Weihnachtsglocke. Abends 71/,: Hoffmanns Erzählungen. Donners­tag, 7.: Othello. Freitag, 8.: Carmen. Samstag, 9.: Rachm. 3: Die We.hnachtsglvcke. Abends 71 2: Madame Butterfly. Sonntag, 10.: Rachm. 3: Die Weihnachtsglocke. Abends 7: Aida. E cha u - spiel Haus. Sonntag, 3. San.: Wer niemals einen Rausch gehabt. Montag. 4.: Das große Welttheater. Dienstag. 5.: Der fröhliche We'n- berg. Mittwoch. 6.: Wer niemals einen Rausch gehabt. Donnerstag. 7.: Wie es euch gefällt. Freitag, 8.: Der fröhliche Weinberg. Samstag, 9.: Wer niemals einen Rausch gehabt. Sonn­tag, 10., nachm. 31'i. Der Kreidekreis. Abends 8: Mer fröhliche Weinberg.

Wirtschaft.

Ungeheures Anwachsen der KonkurszLffer im Jahre 1925.

Die seit dem September zu beobachtende starke Zunahme der Konkurseröff­nungen hat sich auch im Dezember fortge­

setzt. Die Konkurse haben mit 1 683 neuen Fällen eine R^ordzif.er erreicht. Sm ganzenSahre 1925 find nach einer Zusammenstellung der Fi­nanzzeitschriftDie Dank" 10 933 Konkurse eröffnet worden (gegen 5 929 im Sah re 1924 und nur 249 im ganzen Sahrr 1923). Auch die Geschäftsaufsichten haben im allcr- stärksten Maßstäbe weiter zugenommen, nämlich von 599 im Oktober und 921 im November auf 1397 im Dezember.

v D i e amtliche Großhandelsindex- ziffer vom 3 0. Dezember. Die auf den Stichtag des 30. Dezember berechnete Groß- handelsindexzisfer des Statistischen Reichsamts ist gegenüber dem Stande vom 23. Dezember (120,7) um 0.4 Prozent auf 121,2 gestiegen. Höher lagen die Preise für Getreide. Schmalz. Heringe, Treibriemenleder, Baumwolle, Rohjute und einige Richteisenmetalle. Gesunken sind die Preise für Butter, Fleisch. Milch und Baumwoll­garn. Von den Hauptgruppen haben die Agrar­erzeugnisse von 115,3 auf 115,9 oder um 0,5 Prozent, die Sndustriestoffc von 130,9 auf 131,1 oder um 0,2 Prozent angezogen.

D i c Reichsindexziffer für die Lebenshaltungskosten (Ernährung, Woh­nung, Heizung, Beleuchtung, Bekleidung und Sonstiger Bedarf") ist nach den Feststellungen des Statistischen Reichsamtes für den Durch­schnitt des Monats Dezember mit 141,2 gegen 141,4 im Vormonat nahezu unverändert geblieben. Zurückgegangen sind die Preise für Fleisch, Fleischwaren, Milch und Milcherzeugnisse, wäh­rend Brot, Eier sowie Gemüse und auch Kar­toffeln im Preise etwas angezogen haben.

Die Sage auf dem Kohlenmarkt. Die Verhältnisse auf dem Ruhrkohlenmarkt haben sich weiter verschlechtert. In allen Kohlensorten, be­sonders in Steinkohle, ist die Absatzmöglichkeit ge­ring. Nur Nußkohle macht eine Ausnahme. Die Nachfrage nach Koks steht wegen der schlechten Lage der Eifenindustrie in einem außerordentlich schlechten Verhältnis zur Erzeugungsmöglichkeit. Eine Bevorratung der Verbraucher im Gewerbe und Hausbrand ist wegen her allgemeinen Äapital- knappheit fast kaum noch festzustellen. Die Folge ist, daß die Bestellungen erst im letzten Augenblick ein­gehen. Deshalb kann auch in den stärker gefragten Sorten die Lieferung teilweise nicht ganz prompt erfolgen. Besonders ungünstig hat sich der Aus- lanbmarft gestaltet.

Devisenmarkt Berlin-

-Frankfurt a. M.

Telegraphische

Auszahlung.

31 Dc;br.

2.

Jan.

Amtliche Noti rung

Amtliche Notierung

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Briet

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Brief

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Bulgarien

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Lissabon

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Banknoten.

Berlin. 31 Tezbr

Geld

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Amerikanische Noten . .

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4.206

Belgische Noten ....

Dänische Noten ...»

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103,49

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20,31.5

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Französische

Noten . ..

15,62

Holländische

Noten . .

68.35

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Italienische Noten - . .

16 91

16 99

Norwegische Noten - ...

Deutsch-Ocsterr., ä ioo Kronen

85.04

85 46

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59,32

Rumänische Noten . . .

Schwedische Noten . .

112.17

114.73

Schweizer Noten ....

81,05

81.45

Spanische Noten ....

58/'7

59 27

Tschechoslowakische Noten . .

12.382

12.44:

Ungarische Noten

5 >15

5.8j5

* Umfangreiche Kündigungen bei H o es cd. Wie seitens der Verwaltung t es Eisen- und Stahlwerks Hoesch Aktiengesellschaft in Dortmund bestätigt wird, ist infolge schlechter Al>- satzmöglichkciten etwa 1500 Arbeitern zum 15. Sanuar gekündigt worden. Es handelt sich hierbei um Teile der Belegschaft der Kohlenbergwerk: Kaiserstuhl 1 und 2. Die Belegschaftsziffer dieser beiden Zechen beträgt zur Zeit etwa 7000 Ar­beiter. Die in Aussicht genommenen Entlassungen werden sich auch auf Beamte und Angestellte er­strecken.

Börsenkurse.

(Ohne Gewähr.)

Frankfurt a.M.

Berlin

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0,2

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0 2

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0,2225

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Deutsche Sparprämicnanleihe

0.106

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Deutsche Wertb. Dollar-Aul.

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Berliner Handelsgesellschaft «Lommerz- und Prtvat-Bauk

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Darmst. und Nanoualbank

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Deutsche Bank.......

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Deutsche BereinSbank ....

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Mitteldeutsche Crcditbank. . Ocstmreichische Credilanstalt

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Deutsch Luxemburg......

Gelsenkirchener Bergwerke. .

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_

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Harpener Bergbau.....

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90.5

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Kaliwerk Westeregeln . . ».

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95

L'aurabütte ...... .

22,5

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Phönix Bergbau ......

36,25*

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58

57.5*

Nheimtahl . ........

46*

45.75'

_

Niebeck Montan..... .

71,5

_

70.5

Tellus Bergbau......

42

Hamburg-Amerika Paket. . .

Norddeutscher Llovü . . .

91.9* 97

94.02*

96,9*

94.5*

96 5*

Chcramiiche Werke Albin .

ftemeulwerk Heidelberg . .

Philipp HoUmunn ....

60,2

1 41

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-

Anglo-Com.-Guano ....

18

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Badische Anilin ....... Chemische Mayer Aiaptn . .

106*

105,5*

105*

105*

Goldschmidt .....

Gries, ebner Electron ....

48

18,12

49 4

105'7

105*

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Höchster üardwerke......

1.5,4*

107 7*

05,7*

Holzverkohlung........

40,1

_

NutgcrSw.-rke.........

47

15

_

Echeideanssalt ........

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SlflQ. Elektrizitäts-Gesellschaft

81.5'

W,5'

* rl*

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Bergmann .........

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65,5*

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Mainkraftwerkc........

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Schuckeri..........

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Siemens & Halske......

55/75*

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73,75*

Adlcrwerkc.ssleyer ......

25

25

25

Daimler Motoren. ......

21,5

21

Hehligeustaedt.........

Bieaum...........

15

31

___

30

_

Motorenwerke Mannheim .

Frankfurter Armaturen . .

19

Konservenfabrik Braun . . .

Metallgrscll chast Frankfutt.

77

Pct. Union A.»G......

51

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51

Schuh'abrik Herz......

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20.5

20

Sichel. . .........

2

**

Zcllssoss Waldhof......

76,5

78

77

Zuckerfabttk Frankenthal . .

Zuckerfabrik Wagbäuiel . . .

43

32,75

43 75 <13,75

32,5

Frankfurter Börse.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeigers".)

Frankfurt a. M., 2. San. Tendenz: Schwach. Die Börse eröffnete zu Sahresbeginn in wenig optimistischer Haltung. Die Aussichten auf eine Besserung der Wirtschafts­lage im Reiche begegnen allgemein keinen großen Hoffnungen. Die Stimmung toat sehr ge­drückt. zumal jegliche Anregung fehlte. Die Glattstellungen wurden mit Rücksicht auf den am 5. Sanuar fälligen Zahltag der Llltimo- Engagements fortgesetzt. Die Kurse waren, zu­mal Käufer vollständig fehlten, daher stark rückgängig. Das Geschäft bewegte sich in so engen Grenzen, daß für eine große Anzähl von führenden Werten keine Rotiz erfolgen konnte. Anfänglich zeigte sich etwas Snteresse für Freigabewerte, doch wurden diese

M o n 1 a n to e r Le gaben überwiegend nach. Für Ebern iew er te bestand starke Abneigung, so daß Kurseinbußen bis zu 1,5 Proz. zu verzeichnen später von der ungünstigen Strösnung fortgerissen, waren. Schars gedrückt waren auch Elektro­werte, von denen AEG. 2 Proz. nachgaben. Bankaktien zunächst gehalten, unterlagen aber später ebenfalls der allgemeinen Verstim­mung und bröckelten ab. Reichsbank minus 0,75 Prozent. Auch die Rebenmärkte tendierten nach unten. Günstig gehalten waren nur Zucke r - a f t i e n , die überwiegend weitere Besserungen aufwiesen. Deutsche Anleihen tagen ver­nachlässigt und eher schwächer. Auch für aus­ländische Renten bestand keine Kauf­neigung. Der Freiverkehr war umsatzlos. Benz 21 Prozent, Brown-Boveri 49 Prozent. Entreprise 8,5 Prozent, Growag 38 Prozent. Krügershall 64 Prozent, Petroleum 48 Prozent, Ufa 46 Prozent, Ufra 52 Prozent. Sm weiteren Verlaufe schrumpfte die Umsatztätigkeit noch mehr zusammen, und die Tendenz neigte weiter zum Rachgeben. Sm Devisenverkehr waren die Kurse kaum verändert, das Geschäft war sehr still. Paris notierte gegen London 129,25. Am Geldmarkt horte man Tagesgeld mit 10 Pro­zent, Monatsgeld für erste Adressen 9,5 Prozent, für zweite Adressen 10 bis 11 Prozent. Bank­diskonten 7 Prozent, Industrie-Akzepte 9 Prozent.

--- * J

Letzte Nachrichten.

Muttermord und Selbstmord.

Frankfurt a. M.» 2. San. (WSR.) Rach dem heutigen Polizeibericht hat der 20jährige> Kaufmann Paul Halber stabt in der Alt- königstrahe 4 heute früh seine Mutter, als sie noch im Bette lag, erschossen. Aach der Tat schrieb Halberstadt einen Brief, in dem er die T a t e i n g e st a n d , und benachrichtigte telephonisch die Polizei, der er mitteilte, daß er sich selbst erschießen wolle. Als die Mordkommission am Tatort erschien, konnte sie nur noch feststellen, daß beide, Mutter so­wohl wie Sohn, bereits tot waren. Die Leichen wurden dem Friedhof zugesührt. ' Die Familie Halberstadt hat früher in besseren Ver­hältnissen gelebt, bezog aber seit dem Tode des Mannes nur noch eine kleine Rente. Der Sohn war in einem hiesigen Geschäft tätig, es drohte ihm aber der Abbau. Offenbar hat er sich das so sehr zu Herzen genommen, daß er beschloß, gemeinsam mit seiner Mutter aus dem Leben zu scheiden.

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