Ausgabe 
31.12.1932 Erstes Blatt
 
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von Frau Luise Döll eingebrochen. Die Diebe ver. schafften sich durch Ausheben eines Fensterflügels Zutritt zu den Räumen. Gestohlen wurde ein Radio-Apparat (MarkeSaba"), ein Lautsprecher (MarkeBlaupunkt"), ein Grammophon mit etwa 35 Schallplatten, etwa 300 Zigarren, eine Korb­flasche mit 10 Liter Fruchtbranntwein, eine Flasche mit 5 Liter Doppelkümmel, 2 Liter Bonekamp, 2 Liter Weinbrandverschnitt, ein Herrcnulster, Pfef­fer- und salzfarbig, ein zweireihiger, bläulich-grauer Herrenanzug, ein Paar schwarze Herren-Halbschuhe und ein Paar derbe braune Herrenschnürstiefel. Der Gesamtschaden der Bestohlenen beziffert sich aus etwa 900 Mark. Die polizeilichen Ermittlungen sind im Gange.

Oderheffen.

Feuer in einer Papierfabrik.

-4- Ober-Schmitten, 29. Dez. Heute gegen 11.30 LIhr brach Im Ausschuhlager der Mouf angschen Papierfabrik Feuer ans. Hier lagerten in hohen Stapeln die Papier­abfälle, die zu großen Ballen zusammengepreßt sind. Die starle Rauchentwickelung des schwelen­den Feuers verhinderte zunächst ein Vordringen zum eigentlichen Brandherd. Man muhte sich darauf beschränken, mit einer Anzahl Schlauch­linien die Papiermassen unter Wasser zu fetzen. Als sich der Rauch etwas verzogen hatte, gelang es, den Brandherd zu entdecken und unschädlich zu machen. Rach etwa li/a Stunden war jede Gefahr beseitigt. Da das Ausschuhlager im Zen­trum der Fabrikanlagen über dem Papiermafchi- nenraum liegt, muhte mit einem Umsichgreifen des Feuers gerechnet werden. Deshalb waren vorsorglich die Feuerwehren von Ridda, Schot­ten, Rainrod, Eichelsdorf und älnter-Schmitten neben der einheimischen alarmiert worden. Die auswärtigen Wehren brauchten aber nur zum Teil einzugreifen. Ob der Brand auf Kurzschluß, oder eine andere Ursache zurückzuführen ist, konnte noch nicht geklärt werden. Der Betrieb er­leidet keine Unterbrechung.

Landkreis Gietzcn.

Heuchelheim, 29. Dez. Gestern sand die Jahresversammlung der hiesigen Ar­beiter-Samariter-Kolonne statt. Aus den Berichten war zu entnehmen, dah der Aufbau nach innen wie nach außen Fortschritte gemacht hat. Einen eifrigen Helfer bei dem guten Werk hatte die Kolonne an Herrn Sanitätsrat Dr. Hofmann, der den Arbeitersamaritern als Kolonnenarzt mit Rat und Tat zur Seite steht. Tie Anzahl der gestellten Wachen belief sich auf 40, hiervon waren 39 Sport- und eine Feuer­wache. Erste Hilfe bei Unfällen wurde in 152 Fällen geleistet; hiervon waren 63 bei Sport­veranstaltungen und 84 sonstige Unfälle. Aus dieser Statistik ergibt sich, wie notwendig das Bestehen und die Unterstützung einer solchen Kolonne ist. Die Uebungs- und Kursusstunden verteilten sich auf 20 Abende mit ungefähr 180 Teilnehmern. An öffentlichen Uebungrn fanden eine Bezirksübung, sowie eine Kolonnenübung statt; letztere war mit einer Uebung der Frei­willigen Feuerwehr verbunden, bei der die Ko- lonnenmitglieder eine Probe ihres-Könnens ab- legen konnten. Wit voller Zufriedenheit konnte festgestellt werden, dah die Kolonne durch den Idealismus ihrer Mitglieder und durch weit­gehendste Unterstützung von der gesamten Ein­wohnerschaft ihre Aufgabe Bisher gelost hat und auch weiterhin bestrebt fein wird, zur ersten Hilfe stets bereit zu sein. 3m Kassenbericht war durch die Anschaffung von Krankenpflegeartileln eine erhöhte Ausgabe zu verzeichnen. Dieses Material wird der Oeffentlichkeit unentgeltlich zur Ver­fügung gestellt. Die vertrauensvolle und un- ermüdliche Arbeit des Vorstandes und der Tech­niker wurde dadurch anerkannt, daß sie die Ge­schäfte für das kommende 3ahr wiederum zu überwachen haben. Weiter berichtete der Vor­stand, dah der nächste Bezirkstag der Arbeiter- Samariter im Februar kommenden Jahres in Heuchelheim stattstndet. Bei dem Ku.sus für An­fänger, der vor kurzem begonnen hat, wäre cs erwünscht gewesen, wenn sich eine größere Teil­nehmerzahl gemeldet hätte, damit der Helferkreis größer wird. Da der Kursus im neuen Jahr fortgesetzt wird, können sich Personen, die sich

als Samariter ausbilden wollen, noch daran beteiligen.

Kreis Alsfeld.

ss. Grebenau, 29. Dez. Die im Herbst stillgelegte hiesige Filiale der Mechani­schen Kleiderfabrik Georg DietrichDük- fing, Alsfeld, in der während des ganzen Jahres 25 bis 30 Mann Beschäftigung fanden, konnte gestern ihren Betrieb wieder er­öffnen. Die bisher beschäftigten Leute konnten sämtlich wieder eingestellt werden.

Schwerer Raubüberfall im Taunus.

WSR. Usingen, 29. Dez. Als sich heute mittag ein 18jähriger arbeitsloser junger Mann aus Homburg namens Vogt auf seinem Rade nach Usingen begeben wollte, wurde er zwischen Wehrheim und Usingen im Walde von einem Mann angehalten, der ihn bat, ihm behilflich zu fein. Der hilfsbereite junge Mann begab sich mit dem Unbekannten in den Wald, wo er plötzlich von diesem überfallen und niedergeschlagen wurde. Der Räu­ber fesselte sein Opfer und schleifte es zu einer Tanne, hängte den Gefesselten an einer bereits angebrachten Schlinge an dem Baume mit den Beinen nach oben auf und ergriff schleunigst d.e Flucht, nachdem er ihm sein Geld und feine Wertfachen ab * genommen hatte. An Bargeld fielen dem Räuber nur 2,50 Mark in die Hände. Ein vor­übergehender Fußgänger hörte die Hilferufe des Gehängten und befreite ihn aus dieser heiklen Lage. Die von der Polizei eingeleiteten Ermitt­lungen sind bisher erfolglos geblieben, jedoch konnte der Ueberfallene eine genaue Beschreibung des Täters geben, so daß ihm die Polizei bald auf die Spur kommen dürfte.

Ergiebige Gaunerstreiche.

WSR. Mainz, 29. Dez. Seit längerer Zeit war es einem Gauner, der sich als Beamter derRheinpolizei ausgab, gelungen,Schiffs­führer um größere Geldbeträge zu prel­len. Er erschien auf den Schiffen mit anscheinend ordnungsmäßig ausgestellten Haftbefehlen und erklärte, den Echiffsführer oder auch Ma­trosen festnehmen zu müssen. Auf die Proteste der Betroffenen hin lieh er sich dann dazu her­bei, die Haftbefehle gegen Stellung einer Kau­tion, die sich durchschnittlich auf 25 bis 30 holländische Gulden oder 40 bis 50 Mark belief, nicht auszuführen. 3n einer einzigen Woche er­gaunerte er auf diese Art und Weise nicht weniger als 3000 Mark. Schließlich wurde durch eine Anfrage bei der Staatsanwaltschaft der ganze Schwindel offenbar. Jetzt ist es ge­lungen, den Betrüger in der Person eines 27» jährigen Kaufmannes namens Otto S ch e m u t h aus Bonn f e st zu n e hm en. Er wurde in Un­tersuchungshaft genommen.

G. A.-Sport.

Spielvereinigung 1900 Gießen.

Die Ligareserve hatte sich in dem unentschie­denen Kampf (1:1) in Watzenborn-Steinberg zu sehr verausgabt, so dah sie am 2. Feiertag im Gesellschaftsspiel in Steinfurth bei Dad-Rau- heim (süddeutsche A-Klasse) nicht viel zu bestel­len hatte. 10 Mann und 5 Ersatzleute waren zur Stelle. Trotzdem gestalteten die Dlauweißen das Treffen stets offen. Lediglich der glatte uni> unbekannte Platz lieh sie ziemlich leer ausgehen, während der Gastgeber alle diese Vorteile wahr- nahm. Schon bald nach Spielbeginn hieß es 3:0 für den Plahverein, der bis zur Pause auf 5:0 erhöhen konnte. Rach dem Seitenwechsel erzielte Jäger (1900) im Alleingang den Ehrentrefser, dem aber der Gastgeber vier weitere Tore entge­gensetzte. Endresultat 9:1.

O.ymp asondö der Hockeyspieler.

Der Deutsche Hockey-Bund hat bereits jetzt die ersten Vorbereitungen für die Olympischen Spiele 1936 in Berlin getroffen. Es besteht vorerst ein Olympiafonds 1936", auf den jederzeit Geldspen­den eingezahlt werden können. Im Januar wird dann vom Vorstand dem Bundestag in Würzburg ein genauer Finanzierungsplan vorgslegt werden, der die Beschaffung der erforderlichen Mittel vor- sieht, über den dann die Vereine zu beschließen haben.

Wirtschaft.

Berlin fester.

Berlin, 30. Dez. (WTB. Funkspruch.) In der Burgstraße scheint man dem neuen Jahre mit einiger Zuversicht entgegenzusehen. Jeden­falls zeigte die vorletzte Börse des alten Jahres ein durchaus freundliches Aussehen. Wenn- gleich bei den Banken etwas Neigung bestanden haben dürfte, die Kurse zum Jahresultimo herauf- zusetzen, so lag doch auf Grund der zwar nicht allzu reichlichen, aber durchweg günstigen Nachrichten etwas Publikumsnachfcage vor.

Die Anfangsnotierungen waren, wie man dies schon Dorborslim erwartet hatte, ganz allgemein bis zu 1 v. H., vereinzelt bis zu 4 v. H. über den gestri­gen Schluß. Stärker beachtet waren naturgemäß RWE., die 3,40 o. H. anzogen. Die Sicherung des Erwerbsrechtes von 21 Millionen Rheinische Braun­kohlenaktien aus dem Besitz der Charlottenhütte regte auch die übrigen Märkte an, zumal man mit weiteren ähnlichen Transaktionen rechnet. Größere Nachfrage bestand weiterhin für Maschinenfabriken. Kunstseideaktien und auch Braunkohlenwerte waren nennenswert höher. Im übrigen verwies man auf die Festigkeit Neuyorks, insbesondere auf die neuen starken Steigerungen der deutschen Bonds, für die zum Teil internationale Nachfrage bestand. Beach­tung fand der vorläufige Jahresüberblick der Deut­schen Reichsbahn-Gesellschaft. Nennenswerte Ab­schwächungen waren anfangs kaum zu verzeichnen.

Deutsche Anleihen lagen ruhig. Altbesitz blieben allerdings lebhaft gefragt und sehr fest. Der Kurs stellte sich etwa 1 v. H. höher. In Reichs­schuldbuchforderungen bemerkte man einige Realisa­tionen, so daß sich hier Abbröckelungen bis zu einem halben Prozent ergaben. Im Verlaufe wurden Neu­besitzanleihen lebhafter und 0,25 o. H. fester. Pfand­briefe, Kommunalobligationen usw. waren noch ziemlich unentwickelt, schienen aber freundlicher ver- anlagt zu sein. Verschiedentlich bestand Nachfrage.

Im Verlaufe wurde die Tendenz an den A k t i e n» Märkten bei weiter freundlicher Grund- ft i m m u n g leicht unregelmäßig. Rheinische Braun­kohlen holten ihren Anfangsverlust von 1,75 v. H. wieder auf, und Berger zogen erneut um 1,5 v. H an. Siemens gaben weiter nach. Am Geldmarkt zog der Satz für Tagesqeld kurz vor dem Ultimo natürlich weiter an und stellte sich auf 4,90, teilweise auf 4,75 v. H. In Privatdiskonten lag weiter An­gebot vor, Reichswechsel und -schätze wurden nur in kleinen Posten umgesetzt.

Frankfurt freundlich.

Frankfurt a. M., 30. Dez. (WTB. Draht­meldung.) Die Börse eröffnete auch heute in Z u - verficht und freundlicher Tendenz, wo- bei neben der weiter festen Haltung für deutsche Ausländsanleihen auch die Transaktion im Westen zwischen RWE. und Rheinische Braunkohlen AG. anregte. Stimulierend wirkte ferner der schnelle Abschluß des Zusatzhandels-Abkommens mit Frank­reich.

Bei zunehmendem Publikumsinteresse auch für den Aktienmarkt ergaben lick durchschnittlich Kursbesserungen von 0,50 vis 1 v. H. Dar­über hinaus lagen besonders Braimkohlenwerte, wie Ilse Bergbau, mit plus 4,50 o. H. und Harpe- ner Bergbau mit plus 2,25 sehr fest, aber Rhei­nische Braunkohlen lagen eher schwächer. Die übri­gen Bergwerksaktien lagen von dem neuen Russen­auftrag für Mannesmann angeregter und meist von 0,50 bis 1 v. H. höher. Klöcknerwerke gewan­nen 1 bis 1,50 v. H., nur Laurahütte gab in Reak­tion auf die Steigerung 1 v. H. nach. Am Elektro­markt wechseln Gesfürel 1 v. H., Lahmeyer 1,50, Schlickert und Bekula je 1,50 v. H. AEG. blieben nur knapp gehalten, und Elektro-Mannheim ver­loren sogar 1,50 v. H. IG. lagen mit 97,25 unver­ändert, während Scheideanstalt 1 v. H., Deutsche Erdöl 0,90 und Goldschmidt 1.75 o. H. anzogen. Fest eröffneten noch u. a. Reichsbank mit plus 1,25, Zellstoff Waldhof mit plus 2 v. H.

Deutsche Anleihen waren weiter lebhaft und fest. Altbesitzanleihen lagen 0,50 v. H. und Neu­besitzanleihen um 0,13 v. H. erhöht. Bagdad lagen behauptet. Goldpfandbriefe waren bei kleiner gewor­denen Umsätzen etwa 0,25 bis 0,5 v. H. höher. Liqui­dationspfandbriefe und Kommunalobligationen blie­ben unverändert. Stadtanleihen gaben in Reaktion auf die gestrige Steigerung meist etwas nach, wo­gegen einige Länderanleihen und Jndustrieobliga- tionen noch gesucht und fest waren. Don fremden Werten blieben Türkenwerte behauptet.

Im Verlaufe blieben Deutsche Anleihen lebhaft und fest. Altbesitzanleihen zogen weiter um 0,40 auf 62,75 v. H. an. Dagegen lag der Aktien­markt stark vernachlässigt und meist niedriger. JG.-Farben fielen auf 97 Brief, und auch die übri­gen Marktgebiete lagen im Ausmaße von 0,25 bis 0,75 v. H. schwächer. Tagesgeld war zu 4,25 v. H. unverändert.

Eingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei De-antwortung.) lleberflüssige Bäume.

In der Südecke des Gartens, der zur Universi­tätsbibliothek gehört, stehen zwei Pappelbäume, die die deutlichen Anzeichen des Absterbens an sich tragen; denn dürr sind alle Aeste, nur in den Ast­gabeln entwickeln sich noch kurze belaubte Zweige. In den Sommermonaten bieten diese Bäume ein besonders trauriges Bild. Nun fordert das Kreis­amt die Gartenbesitzer auf, alle dürren Bäume in den Gärten zu entfernen. Es wäre zu wünschen, daß sich die Verwaltung der Universität entschließen würde, die Pappeln umlegen zu lassen. Das Ge­samtbild des Bibliotheksgartens würde nur gewin­nen. Ein Anwohner der Bismarckstraße.

Wettervoraussage.

Obwohl das kontinentale Hoch etwas abgeschwächt wurde, leistet es dem Vordringen der westlichen Störung weiterhin Widerstand, lieber England, dem Kanal und der Normandie lagert wieder ein Niederschlagsgebiet, das sich dort zum Teil recht ausgiebig ausgewirkt hat. Wenn auch in der Höhe feuchtwarme Luft östlich vordringt, die auf den Bergen vielleicht etwas Schnee Hervorrufen wird, lo bleibt infolge des hohen Druckes und der über benr Festlands herrschenden südlichen Windströ- mung im wesentlichen der bisherige Witterungs- Charakter erhalten.

Aussichten für Samstag: Weiterhin neblig-wolkig mit kurzem Aufklaren, Nachtfrost und meist trocken.

Aussichten für Sonntag: Noch keine we­sentliche Aenderung der Wetterlage.'

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinden.

Silvester, den 31. Dezember.

Sladlkirche. 20 Uhr: Pfr. Becker. Iohannes- klrche. 20: Pfr. Ausfeld. Kapelle des Allen Fried­hofs. 18: Pfr. Lenz; Beichte und Feier des hl. Abendmahls; Pfr. Lenz. pettuskapelle. 20: Pfarr- affiftent Knell. Klein-Linden. 20: Gottesdienst. Heuchelheim. 18.30: Silvesteraottesdienst; cand. theol. North (Gießen). Wiefcck. 18.30: Liturgische Jahresschlußfeier; Kollekte. Allen-Buseck. 18: Lichtbilderandacht. Oppenrod. 17.30: Gottesdienst.

i Schluß des redaktionellen Teils.)

Das bekannte Haus für Herren- und Knabenbeklei­dung Köhler, Gießen Sellersweg, zeigt wieder ein­mal in einem der Schaufenster, wie es dort meister­haft verstanden wird, interessant zu dekorieren. Ein beschwipsterKavalier vom Scheitel bis zur Sohle" hält sich so naturgetreu an einer beleuchteten Stra­ßenlaterne fest, daß man das Gefühl beim Hinsehen hat, als fände er wirklich nicht mehr allein nach Hause. Wer hebt ihm da den verlorenen schönen Mantel von Köhler auf? In diesem Fenster ift Gesellschaftsbekleidung für Herren ausgestellt. Da sieht man Smokings, Abend- und Tanzanzüge bis zum feinen Frackanzug. Jedes Stück eine Auslese schwarzer Feinheit. Ein weiteres ebenso naturgetreu dargestelltes Modell im Smokinganzug sieht aus wie die Vornehmheit in Gesellschaft selbst. Ständig halten sich interessierte Beschauer vor 'dem Fenster auf. Und man hört oft sagen: Wirklich großartig! Fabelhaft gut gemacht! Man sieht also, der gute Geschmack des Bekleidungshauses Köhler zeigt sich auch in der Ausmachung der Ausstellung. Wer sich auserlesen gut kleiden will, muß sich wohl zu dieser Firma bekennen. Sämtliche gezeigten Sachen tragen Preise. 9286A

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Die Beerdigung findet am Montag, dem 2. Januar 1933, nachmittags 3.30 Uhr, vom Portale des Neuen israelitischen Friedhofs aus statt

Im Namen der Hinterbliebenen: Frieda Heß, geb. Hohenberg Hedwig Roßmann, geb. Heß Trudl Heß

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