Ausgabe 
31.7.1932 Erstes Blatt
 
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Ehrenpflicht

jede» deutschen Mannes und jeder deutschen Frau ist e», bei der weittragenden staatspolitischen Ent­scheidung am morgigen Sonntag das Wahl recht als Wahl p s licht anzusehen!

Mahlzeit in Gießen von 8-17 Uhr!

E» sei nochmals darauf hingewiesen, daß in der Stadt Gießen (311m Unterschied vom Land, wo kürzere Wahlzeiten bestehen) bei der morgigen Reichvtagvwahl nur in der Zeit von 8 bis 17 Uhr (5 Uhr nachmittags) abgestimmt werden kann. Um 5 Uhr kann nur noch der zur Ab­stimmung zugelassen werden, der sich bereits im Wahlraum befindet. Dringend notwendig ist früh­zeitige Stimmabgabe, wenn man dem er­fahrungsgemäß größeren Andrang in den letzten Nachmittagsstunden entgehen will.

Interessenten können wir nur empfehlen, das Mu­sterhaus zu besichtigen und sich über die Einzelheiten der neuen Bauweise aufklären zu lassen.

Oie politische Willensbildung der jungen Generation.

Der Allgemeine Deutsche Frauenverein (Deut­scher Staatsburgerinnenverband) hatte wie man uns berichtet dieser Tage zu einem Dortrag von Fräulein Gertrud Decker, Studienreferen­darin, über «Die politische Willensbildung der jungen Generation" eingeladen. Auch dieser zweite Dortrag einer Dertretecin der junaen Generation übte, wie der erste, eine starke Anziehungskraft aus: der Saal des Studentenheims wies eine er­freulich große Zahl von Zuhörern, und darunter viele jugendliche, auf.

Die Rednerin ging aus von dem Hinweis auf die allgemeine Politisierung unseres Daseins, wie sie sich an den Erscheinungsformen des Alltags, wie an den Erzeugnisses von Kunst, Literatur, Philosophie, Pä­dagogik usw. feststellen läßt. Träger dieser neuen po­litischen Haltung ist vor allem die Jugend. Das Re­ferat versuchte, die historischen und geistesgeschicht­lichen Grundlagen für diese neue geistige Haltung aufzuzeigen, indem es die geistige Struktur der Vor­kriegsjugend mit der der heutigen jungen Generation verglich. Als Hauptgestaltungstendenzen einer Zeit wurden jeweils zwei Komponenten herausgestellt, nämlich 1. die ökonomische Situation und 2. die herrschende Jdeenrichtung. Diese wurde für die Vor­kriegszeit in längeren Ausführungen definiert durch die KennworteLiberalismus" undBürgerlichkeit". Die günstige wirtschaftliche Lage zusammen mit dieser liberalistischen bzw. bürgerlichen Ideologie mußten für die Vorkriegsgeneration eine gewisse politische Neutralität bewirken und einen Mangel an Einsicht über die unmittelbare Wesensnotwendigkeit politi­scher Dinge. Die furchtbare Katastrophe des Welt­kriegs bedeutet das Ende dieser Zeit und gleichzeitig das Urteil über sie.

Die neue Jugend also die Generation, die bei ihrem Eintritt ins Leben nur den Zusammenbruch des Alten und noch keinen Beginn eines Neuen sah, nahm dieses Schicksal auf sich im Bewußtsein der Verantwortung, die cs in sich birgt. Die Hoffnungs­losigkeit der wirtschaftlichen Lage bedingt eine ge­wisse revolutionäre Haltung. Daneben bewirkt die bewußte Abkehr von liberalistischem Ideengut und die betonte Hinwendung zum Konservativen, d. h. zu der Haltung, die nur das Organisch-Lebendige will und anerkennt, gleichzeitig einen starken poli- tischen Willen, der aus dem Erlebnis der Volks­gemeinschaft und der daraus folgenden Einstellung zum Staat entspringt. Der Wille zur Nation und zur nationalen Selbstbehauptung ist dieser neuen Jugend nicht Erkenntnis ober Postulat, sondern unmittel­

bare lebendige Wirklichkeit, auf deren Grundlage allein sich die einzelnen erst in zweiter Linie wich­tigen politischen Formen und Forderungen.aufbauen können. Diese neue Jugend, die also Politik als eine geistige Notwendigkeit ansieht, fühlt sich als die Ge- neration des Aufbruchs der Nation und sieht ihre Aufgabe in erster Linie darin, sich und andere zu dieser Aufgabe zu erziehen.

Der sehr sorgsam vorbereitete Vortrag war durch­drungen von dem ehrlichen ernsten Suchen nach Ge­staltung des deutschen Schicksals durch die verant­wortungsbewußte Zielsetzung und Mitarbeit der jungen Generation. Die sich anschließende lebhafte Aussprache bewies das allgemeine, rege Interesse an den behandelten Fragen. Es wäre zu wünschen ge­wesen, daß noch mehr Jugendliche sich zum Wort gemeldet hptten.

Gictzcner Wochcnmarktpreisc.

© i fje n, 30. 3uli. Es kosteten auf dem heu­tigen Wochenmarkt: Kochbutter Pfund 1,00; Süß­rahmbutter 1.30; Landbutter 1,30; Matte 25 bis 30; Wirsing 8; Weißkraut 8; Rotkraut 12; gelbe Rüben 12; rote Rüben 8; Spinat 18 bis 20; Römiischkohl 8; Dohnen (grüne) 12 bis 15; Doh­nen (gelbe) 12 bis 15; Erbsen 15 bis 18; Tomaten 20 bis 30; Zwiebeln 12; Pilze 25; Kartoffeln 4; Frühäpfel 30; Aepfel (ausländische) 50 bis 55; Dirnen 20 bis 45; Dörrobst 30 bis 35; Heidel­beeren 30; Stachelbeeren 15 bis 20; Johannis­beeren 15 bis 20; Himbeeren 20 bis 25; Pfir­siche 40 bis 60; Pflaumen 35 bis 40; Zwetschen 45; Mirabellen 45; Honig 40 bis 45; junge Hähne 80 bis 90; Suppenhühner 60 bis 80; Tauben Stück 50 bis 60; Käse 5 bis 10; Eier 8; Blumenkohl 30 bis 60; Salat 5 bis 10; Salat­gurken 15 bis 30; Einmachgurken 2 bis 4; Ober- Kohlrabi 8 bis 10; Rettich 10 bis 12; Radies­chens bis 10; Kartoffeln Zentner 3,50 Mi.

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* Don der Landesuniversität. Die Pressestelle teilt mit: Die venia legendi wurde erteilt dem Assistenten am Physiologischen In­stitut unserer Universität, Dr. Martin Beh­rens bei der Medizinischen Fakultät für das Fach der physiologischen Chemie, Dr. Elisabeth Lippert bei der Philosophischen Fakultät, 1. Abteilung, für das Fach Psychologie und Päd­agogik.

* * Museen und Heidenturm sind am Sonntag zwischen 11 und 13 Uhr bei gewöhnlichen Preisen geöoffnet.

* * DasStädtische V 0 lksbad bleibt wegen auszuführender Jnftandsfetzungsarbeiten vom 1. Au-

Wchlklmdgebung i

Die Ortsgruppe Gießen der Eisernen Front ver­anstaltete gestern abenS im vollbesetzten Saale des Cafe 2eib eine öffentliche Wahlkundgebung. Als erster Redner sprach, von der Versammlung leb­haft begrüßt,

Staatspräsident Dr. h. c. Adelung

über das Thema:Stehen wir vor einem Staats­streich?" Der Redner führte u. a. aus: Cs gehe jetzt um die Republik. Es habe den Anschein, als ob man in Berlin die Republik nicht mehr wolle. Die Regierung Papen stütze sich zwar nicht auf die Mehrheit des Volkes, sie habe aber trotzdem in Preußen auf das rigoroseste eingegriffen. Die Aktion der Regierung Papen sei als verfassungs­widrig zu betrachten. Die Entscheidung in formaler Hinsicht über die Maßnahmen der Reichsregie­rung fälle das Reichsgerichti die Entscheidung der Wirklichkeit aber die Gesamtheit des Dolkes am 31. Juli. Man habe geglaubt, mit den Eingriffen in Preußen Ordnung schaffen zu müssen. Dem­gegenüber könne man sich aber des Eindrucks nicht erwehren, daß Ordnung und staatliche Auto­rität auf das schwerste gefährdet worden seien. Die getroffenen Maßnahmen müßten um so merk­würdiger berühren, als sie unmittelbar zuvor von Hugenberg gefordert worden feien. Mit der Aus­hebung des SA- und SS-Derbotes habe man eine Gefahr für Ruhe und Ordnung heraus beschworen. Cs gehe nicht an, daß neben den berufenen Kräf­ten des Staates eine Privatarmee unterhalten werde. Man habe den Schritt gegen die preußi­schen Minister damit begründet, die preußische Re­gierung sympathisiere mit den Kommunisten und dulde Ausschreitungen. Demgegenüber fei zu sagen, daß die preußischen Minister von den Kommu­nisten ständig bedroht gewesen seien. Die RSDAP. stehe der KPD. näher als die SPD. Bei der Reichspräsidentenwahl habe sich das erwiesen. Bezeichnend für die Haltung der RSDAP. sei es, daß von maßgeblicher Stelle aus verlangt wurde, sich im Wahlkampf von Angriffen auf die Re­gierung Papen zurückzuhalten. Die Haltung der Rationalsozialisten hinsichtlich der Rotverordnung der Regierung Papen sei nicht weniger eindeutig. Der 31. Juli müsse das klare Bekenntnis zur De­mokratie bringen. _

30 Jahre lang gehöre er (Redner) schon dem Parlament an. Aehnliche Szenen aber, wie sie die jüngste hessische Landtagssitzung brachte, habe er noch nicht erlebt. Man werfe der hessischen Regie­rung vor, daß sie tatenlos kommunistischen Dür-

gust ab bis auf Weiteres geschlossen. Siehe auch die heutige Anzeige.

* * Viehinärkte in Gießen. Am kommen­den Dienstag findet hier Rindvieh. (Nutzvieh-) Markt statt, am Mittwoch folgt Schweinemarkt.

* * Kraftverkehr Gießen Annerod. Vom 1. August ab tritt für die Kraftverkehrslinie GießenAnnerod ein neuer Fahrplan in Kraft. Einzelheiten darüber, insbesondere die Fahrtzeiten sind aus dem heutigen Anzeigenteil ersichtlich.

"Sonntagsrückfahrkarten nach Trier und Karlsruhe. In der Zeit vom 5. bis 8. August findet in Trier das xrcisturnfeft des Mittelrheinkreises der DT. statt. Aus diesem Anlaß werben von allen Orten im Umkreis von 350 Kilo­metern, also auch von Gießen, Sonntagsrück­fahrkarten nach Trier ausgegeben. Zum 21. Deut­schen Feuerwehrtag in Karlsruhe von 5. bis 8. August werben ebenfalls Sonntagsrückfahrkarten ausgegeben. Näheres ist an ben Bahnhöfen zu er­fahren.

** Bunb der Lahn freunde. Man berichtet uns: Anläßlich seiner Juli-Monatsversammlung bot der WanderoereinBund der Lahnfreunde" feinen Mitgliedern und Gästen einen Sommerabend im Schützenhaus, dessen frohgestimmte Geselligkeit im Saal unterbrochen war von stimmungsvollen Darbie­tungen auf der angrenzenden Wiese im Mondschein. Der mit Rosen festlich geschmückte Saal vermochte die Teilnehmer kaum zu fassen. Nach Erledigung des geschäftlichen Teils unterhielten 2 Musikstudenten mit flotten Darbietungen. Dann sang u. a. der Frauenchor unter sicherer Stabführung einige Volks- lieber. Den größten Beifall fanden die stimmungs­vollen Darbietungen im Mondscbein: Einleitend hörte man dieMondnacht" von Schumann, das gefpro- ebene Wort von der Solovioline begleitet. Dann das LiedAm Heidehügel geht ein Singen" von Her­mann Löns, gesungen von drei Damen unter Violin- und Lautebegleitung. Zum Abschluß bot man den Postillon" von Nikolaus Lenau, in freier Auffas­sung, melodrarnisch bearbeitet. Die Deklamation wurde stellenweise von Frauenchorgesang wirksam untermalt, und während in der Ferne eine Trompete Die Post im Walde" vollendet in die Sommernacht spielte, tanzten Elfen ben nächtlichen Reigen, die Nachtigall fang im Busch und ungezählte Leucht- käferchen schwirrten im Monbschein. Alles in allem, eine sorgfältig vorbereitete unb wohlgelungene Ver­anstaltung, bie alle Erschienenen bei froher Stim­mung bis in bie ersten Morgenstunben beisammen­hielt.

er Eisernen Front.

gerkriegsplanen zugesehen habe. Landtagsabge» ordneter Best sei als Ankläger ausgetreten. Da­durch habe er nur sein eigenes Dokument von Boxheim rechtfertigen wollen. Das Programm der Rationalsozialisten fei reichlich unklar. Klar sei nur der Wille zur Diktatur darin ausgesprochen und der Wunsch zur Ausschaltung des Dolkswillens. Der Sozialismus der RSDAP. sei eine fragwür­dige Angelegenheit. In der Gegenwart gelte es dafür zu sorgen ,daß das Fundament der Demo­kratie nicht zerschlagen werde. Gehe es in Trüm­mer, so sei es nur aus dem völligen Chaos heraus wieder auszurichten. Der Gedanke an den wahren Sozialismus dürfe nicht aufgegeben werden.

In Hessen lägen die politischen Verhältnisse nicht eindeutig genug. Im Landtag sei versucht worden, überraschend einen neuen Staatspräsi­denten zu wählen. Das sei nicht gelungen. Man habe damit einen Vorstoß auf die Veifassung ge­plant, der aber durch die Abstimmung zum Schei­tern gebracht wurde. Von maßgebender Stelle der RSDAP. sei in diesem Zusammenhang ge­sagt worden, daß man schon am anderen Tage eine wirtschaftliche Besserung verspüren werde, wenn Prof. Dr. Werner Staatspräsident werde. In seinen weiteren Ausführungen über hessische Verhältnisse speziell im Landtag beschäftigte sich der Redner u. a. mit der Forderung der RSDAP. zur nummernmäßigen Kennzeichnung der Polizei­beamten, er setzte sich ferner mit der Haltung verschiedener Geistlichen hinsichtlich der Politik und Religion auseinander und betonte, man müsse sich mit allen Mitteln dagegen wehren, daß Religion mit Parteipolitik verknüpft werde.

Höchst unangebracht seien auch die Unterschiede, die man mit der Gesinnungnational" undnicht national" in bestimmten Kreisen mache. Die na­tionale Gesinnung könne nicht eine Partei für sich allein in Anspruch nehmen. Die Sozialdemo­kratie habe oft genug dazu beigetragen, zu ver­hindern, daß das Vaterland zerrissen werde. Ra­tionale Gesinnung könne sich aber nicht allein darauf beschränken, Ordnung und Einheit im Inneren eines Staates aufrechtzuerhalten, na­tionale Gesinnung fordere auch Verständigung mit anderen Völkern im Interesse des Friedens.

Der RSDAP. habe man die Eiserne Front entgegengestellt. Solange die Eiserne Front be­stes und die jetzige Regierung am Ruder sei, könne sich der Bürger als gesichert betrachten. Man werde sich die Rechte des Staatsbürgers nicht nehmen lassen. Der Erfolg der SPD. bei der

Landtagswahl müsse zu einem vollen Erfolg bei der Reichstagswahl umgemünzt werden. Der Ge­danke der Freiheit müsse siegen. (Lebhafter Bei­fall.)

Staatsrat Schneidmandl-Wicn

sprach als zweiter Redner über das gleiche Thema. Er sagte u. a.: Als Oesterreicher greife er in den Wahlkampf in Deutschland ein, weil der Kampf der beiden Länder ein gemeinsamer sei. Das Haken- kreuz fei für Oesterreich eine akute Gefahr aller­dings erst bann, wenn der Faschismus in Deutsch, land siege. Es gehe um die Zukunft der Arbeiter- klasse und um den europäischen Frieden. Es heiße immer wieder, die Demokratie sei am wirtschaft­lichen Ni oder gange schuld. Dem fei entaegenzuhal- ten, daß bie Krise auch in Italien alle Zweige des volkswirtschaftlichen Lebens ergriffen habe. Die Krise wirke sich immer auf Kosten der Arbeiterschaft aus. Wirklichkeit fei, daß der Kapitalismus alt und überfällig fei und sich von der Folge der Krise kaum mehr erholen werde. Hinter ben Worten der NSDAP sei kein ernsthafter Wille zu neuem Aus­bau zu vermuten. Das Wort von der Brechung der Zinsknechtschaft fei nichts anderes als ein Schlag- wort. Der Bruderkamps im Proletariat müsse überwunden werden, wenn die Gefahr des Faschis­mus abgewandt werden solle. Faschismus bedeute Diktatur, Diktatur aber den Staat ohne Sonne unb die graue Sklaverei. Alles müsse sich jetzt einreihen in ben Kampf um Demokratie und Freiheit. (Star­ker Beifall.)

Wettervoraussage.

Die Grenzbereichwetterlage hat sich über Deutsch­land weiter ausgeprägt. Während bei uns und im Süden der hohe Druck Besserung brachte, regnete cs heute morgen wieder im Küstengebiet. Ein neues lief über dem Atlantik hat seine Warmlust bis nach den britischen Inseln vorgeschoben unter gleichzeitiger Wetterverschlechterung. Wohl wird sich der hohe Druck noch auswirken, aber trotzdem ist es beim weiteren Vordringen der Warmluftwelle nicht aus­geschlossen, daß auch unser Bezirk vorübergehend be­rührt wird. Dabei besteht die Möglichkeit zu späteren Störungsbildungen, welche bei der zunehmenden Erwärmung sich durch Gewitterstörungen bemerkbar machen werden.

Aussichten für Sonntag: Weitere Er­wärmung, mehr aufheiternd und nur leicht wolkig, trocken, südwestliche Winde.

Lufttemperaturen. Am 29. Juli: mittags 21,5 Grad, abends 17,0 Grad; am 30. Juli: morgens 16,8 Grad; Maximum 22,5 Grad, Minimum 14,0 Grad Cel­sius; Sonnenscheindauer Vi Stunde. Erdtempera­turen in 10 cm Tiefe. Arn 29. Juli: abends 20,2 Grad, am 30. Juli: morgens 17,4 Grad Celsius.

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinden.

Sonntag, den 31. Juli. 10. nach Trinitatis.

Stadtkirche. 8 Uhr: Professor Dr. Schmoll; zu- gleich Christenlehre für die Neukonfirmierten der Markusgemeinde; 9.30: Pfarrassiftent Knell. Iohanneskirche. 8: Pfarrer Bcchtolsheimer; zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten der Lukas- gemeinbe; 9.30: Pfarrer Ausfelb; zugleich Militär- gottesbienft; 20: Bibelbesprechung im Johannesfaal, Missionar Walther. Kapelle des Alten Friedhofs. 8: Pfarrassiftent Knell. Elisabeth-Kleinkinder­schule. Fällt aus wegen Umbau. Heuchelheim. 10: Gottesdienst; 11.15: Kat.-Lehre (männl. Jugend). Klein-Linden. 9: Gottesdienst; 10: Kindergottes- bienft. Wieseck. 9.30; 10.45: Kinberkircke. Kirch­berg. 10: Kirchberg; 11: Christenlehre für bie kon­firmierte männliche Jugend, 13.30: Mainzlar. Atten-Buscck. 13: Gottesdienst. Hausen-Garben- teich. 9: Hausen, anschließend Christenlehre; 13: Garbenteich. Watzenborn-Steinberg. 10.45: Haupt- gottesbienft mit Christenlehre. Grüningen. 9: Hauptgottesdienst. Lich. 9.30: Stiftspfarrer Draudt; 14: Pfarrer Henkelmann.

katholische Gemeinden.

Samstag, ben 30. Juli.

Gießen. 16.30 unb 19 Uhr: Deichte.

Sonntag, den 31. Juli. 11. Sonntag n. Pfingsten.

Gießen. 6.30 Uhr: Beichte; 7: Messe; 8: Kom­munion; 9: Hochamt mit Predigt; 11: Messe mit Predigt; 14: Andacht. Grünberg. 9.45: Messe mit Predigt. Hungen. 8: Hochamt mit Predigt. Laubach. Messe Hochamt mit Predigt. Lich. 10: Hochamt mit Predigt; 20: Vortrag und Andacht. Ridda. 8.30: Hochamt mit Predigt. Schotten. 10.30: Hochamt mit Predigt.

Montag, den 1. August.

Laubach. 7.30 Uhr: Messe.

Mittwochs den 3. August.

Hungen. 6.15 Uhr: Messe.

Donnerstag, ben 4. August.

Gießen. 17.30 Uhr: Beichte.

Freitag, ben 5. August.

Gießen. 6.30 Uhr: Segensamt. Lich. 6.15: Segensmesse.

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