Ausgabe 
30.11.1932 Frühausgabe
 
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Blinklicht an Cisenbahnübergängen

Oie Schranken werden entfernt.

Um die Verkehrssicherheit an den Kreuzungen der Eisenbahn mit den Landstraßen zu erhöhen, hat die Reichsbahn, in Zusammenarbeit mit Kraflsahrver- bänden, schon seit mehreren Jahren Versuche mit Warnlichtern gemacht, die anstelle der Bahn­schranken treten können. Die Versuche haben er­geben, daß die B l i n k l i ch t s i g n a l e ein voll­wertiger Ersatz für Schranken sind und auch bei den Verkehrsverhältnissen in Deutschland eingefuhrt werden können. Vorläufig sollen in Deutschland rund 100 Eisenbahnübergänge mit Blinklichtsigna­len, anstelle von Bahnschranken, ausgestattet wer­den. Im Ausland werden optische Signale bei Bahnübergängen schon in größerer Zahl verwandt.

Die erste selbsttätige Warnlichtanlage im Bezirk der Reichsbahndirektion Frankfurt wird in den nächsten Wochen an der Kreuzung der Straße Oberhöchstadt Bad Soden mit der Ne­benbahn FrankfurtCronberg aufgestellt. Die jetzt dort vorhandenen Schrankenbäume werden dann entfernt.

Die neue Warnlichtanlage kündigt dem Fahr­zeugführer die Kreuzung bei Tag und Nacht schon aus größerer Entfernung in auffallender Weise durch optische Zeichen (Blinklicht) an. Sie zeigt dem Fahrzeugführer auch eindeutig, ob die Kreu­zung von ihm ohne Gefahr befahren werden kann o^er nicht.

Die Blinklichtzeichen werden in doppelter Art gegeben. Weißes Blinklicht sagt dem Fahr­zeugführer, daß er die Kreuzung ohne Gefahr be­fahren kann, rotes Blinklicht dagegen, daß ein Eisenbahnzug sich der Kreuzung nähert und er vor der Kreuzung halten muß. Das rote Licht (Ge­fahrzeichen) blinkt doppell so schnell als das weiße. Dadurch wird auch farbenblinden Personen eine klare Unterscheidung ermöglicht.

Auf jeder Seite der Kreuzung wird eine weit- leuchtende Signallaterne ausgestellt. Der die Bahn­strecke befahrende Zug schaltet das rote Blink­licht ein und auch wieder aus. Das Einschalten geschieht so zeitig, daß ein auf der Kreuzung oder kurz davor befindliches Fahrzeug ohne jede Gefahr die Kreuzung passieren kann.

Um die Kreuzung auf größere Entfernungen hin auch bei einem ausnahmsweisen Versagen der Licht­anlage kenntlich zu machen, sind die Signallaternen mit einer rotweißen viereckigen Umrahmung ver­sehen. Darüber ist das bei unbeschrankten lieber» gängen übliche Warnkreuz angebracht. Umrahmung und Warnkreuz sindrückstrahlend" nach Art der bekannten Fahrradrückstrahler, so daß sie auch bei Dunkelheit besonders von den Führern von Kraftfahrzeugen gesehen werden können.

SJlxfpoil

Handball der Kreisklaffe der OT.

Mio. Gießen 1 Tv. Freiendiez 1 12:1 (7:0).

Das letzte Verbandsspiel, das die 1. Wannschaft des Männer-Turnvereins in der diesjährigen Verbandsrunde zu bestehen hatte, kam am Sonn­tag auf dem Wtv.-Sportplatz zum Austrag. Das Spiel stand auf hoher Stufe. Die Zuschauer wur­den während des ganzen Spieles in Spannung gehalten. Auf beiden Seiten wurde äußerst ritter­lich gekämpft, trotzdem es um wertvolle Punkte und um den zweiten Tabellenplatz ging. Der Schiedsrichter Petri (Wetzlar) hatte ein leichtes Amt.

Im Spielverlauf sah man meist die Gie­ßener im Vorteil. Sie waren eifriger, schneller am Vall und führten diesmal ein wohldurch­dachtes Kombinations- und Stellungsspiel vor. In den ersten zehn Minuten zeigte sich eine kleine Tleberlegenheit der Gäste, doch endeten alle ihre stürmischen Angriffe bei der Gießener Hintermannschaft, die sich in großer Form zeigte. Auch der Gießener Sturm fand sich so nach und nach besser und schon in der 14. Minute konnte er nach einem kurzen Hin und Her vor dem gegnerischen Tor den ersten Treffer erzielen. Wenige Minuten darauf verwandelte der Halb­linke einen Strafwurf zum zweiten Tor. Bei einigen Würfen auf das Gießener Tor hatte der Torwart oft Gelegenheit, sein Können zu beweisen. Immer wieder konnte aber auch die Hintermannschaft der Männerturner ihren Sturm mit schönen Vorlagen versorgen. Vei dem Halb­zeitpfiff hatte ein jeder der Gießener Stürmer durch zählbare Erfolge zu dem Resultat von 1:0 für Mtv. Gießen beigetragen. Auch in der zweiten Halbzeit zeigte sich das gleiche Bild, blitzschnell ging der Vall von Tor. zu Tor. Die Freiendiezer. die das Spiel noch immer nicht verloren gaben, kämpften unentwegt weiter, um das Resultat zu verbessern, doch konnte die sicher arbeitende Gießener Hintermannschaft alle noch so gefähr­lichen Angri.ffe vereiteln. Während die Männer- tumet durch ihr u.ne>Iennütziges Kombinations­spiel noch fünf weitere Erfolge erzielen konnten, war der Freiendiezer Mannschaft, Den Vertretern des Aargaues, nur das Ehrentor beschieden.

Beide Mannschaften hinterließen einen ausge­zeichneten Eindruck. Die Gäste traten mit einer äußerst flinken Mannschaft auf den Plan. Die Hin­termannschaft ließ nur die systemvolle Abdeckarbeit vermissen, der Sturm verlor sich zu viel in Einzel­aktionen. Demgegenüber verdient die Mtv.-Mann- schaft ein uneingeschränktes Gesamtlob. Helmert im Gießener Tor zeigte, daß er einer der Besten seines Faches hn Gau Hessen ist. Die sicher arbeitende un­verwüstliche Verteidigung Seyb-Volkmann bildete mit dem altbewährten Mittelläufer Malkomesius und den eifrigen Außenläufern Schorkopf und Linden­struth ein Bollwerk, an dem alle Angriffe des geg­nerischen Sturmes zerschellten. Nehren als Mittel­stürmer riß den Sturm immer wieder nach vorn, und die beidenHalbstürmer" Ploch und Seipp ließen es an einer Verbindung zwischen Hinter­

mannschaft und Sturm nie fehlen. Ein ausgezeich­netes Stellungsspiel führte auch Krämer auf dem Rechtsaußenpoften vor. Gurth spielte erstmalig auf Linksaußen und fügte sich sehr gut in die Mann­schaft ein. So konnte die Mtv.-Mannschaft einen überzeugenden Sieg erringen und wird aller Vor­aussicht nach an den Endspielen um die Kreis­meisterschaft des Mittelrheinkreises mitspielen können.

Mio. Gießen 1. Jugend Tgm. Friedberg 1. Jugend 6:3 (1:0).

Die 1. Jugendmannschaft des Gießener Männer­turnvereins trug in Friedberg gegen die Turnge­meinde Friedberg, den Meister der südlichen Gau­gruppe das Vorentscheidungsspiel um die Gau­meisterschaft des Gaues Hessen aus. Auch diese Mannschaft schlug sich sehr tapfer. In der ersten Halbzeit war oas Spiel ziemlich ausgeglichen. Durch Strafwurf konnten die Mtver kurz vor Halb­zeit mit 1:0 in Führung gehen. Die zweite Halb­zeit zeigte zunächst das gleiche Bild. Schon nach kurzer Zeit hatten die Friedberger ausgeglichen. Ein Strafwurf gegen das gegnerische Tor brachte aber schon wenige Minuten danach die Männer­turner wieder in Führung ... und abermals glichen die Gastgeber aus. Als jedoch der Gießener Sturm Angriff auf Angriff vor das gegnerische Tor trug, erlahmte allmählich die Widerstandskraft der Fried­berger Hintermannschaft und die Gießener Stür­mer konnten in regelmäßigen Abständen noch vier weitere Tore erzielen. Die Gießener gewannen ver­dient.

Handball um die Hochschulmeisterschast.

Universität Gießen Universität Marburg.

Am heutigen Mittwochnachrnittag findet auf dem Universitätssportplatz das erste Spiel der Handball- runde um die südwestdeutsche Hochschulmeisterschast statt. Gegner ist die bekannte spielstarke Mannschaft der Universität Marburg. Gießen wird durch die Mannschaft: Lott, Frey, Ploch, Becker, Loth, Schor­kopf, Schott, Äug. Schmitt, Flieger, Acker, Wolf ver­treten werden. Da die Gießener Universitätsmann- schaft recht schlagkräftig ist, wird ein interessantes Spiel erwartet. Man hofft auf starke Anteilnahme der Studentenschaft sowie der Bevölkerung.

Spielvereinigung 1900 Gießen.

1900 IV Bieber I (1:0).

Das Spiel der Stadtmannschaft gegen Borussia Fulda ließ die Spiele der unteren Mannschaften gegen Watzenborn-Steinberg und Garbenteich aus­fallen. Lediglich die 4. Elf empfing Biebers 1. Mann­schaft. Die Revanche für die im Vorspiel erlittene l:0-Niederlage gelang diesmal den Blauweißen. Die Hiesigen spielten recht gut zusammen, besonders der Angriff war sehr unternehmungslustig. Bieber setzte sich energisch zur Wehr, konnte aber vor der Pause den Führungstreffer der Gießener nicht ver­hindern. Nach dem Wechsel war jede Partei noch einmal erfolgreich.

Arbeiter Turn- und Sportbund.

Attefeck I Heuchelheim I 5:3.

In Wieseck standen sich diese Kreisklassengegner !gegenüber. Man bekam ein äußerst flottes Spiel zu ehen. Beide Tore waren öfters in gefährlicher Be­gängnis. Wieseck war vor dem Tore gefährlicher und kam auch nach 10 Minuten zum Führungs- treffet. Cuce Anzahl Ecken auf beiden Setten brachte nichts ein. Dann tarn Heuchelheim zum Ausgleichs- tcr. Doch nur kurze Zeit und Wieseck führte aber­mals. Kurz vor Halbzeit stand die Partie 2:2. Nach dem Seitenwechsel lag Wieseck mehr im Angriff und übernahm abermals die Führung. Das Tempo ließ nun etwas nach. Die Gäste konnten sich nicht mehr zu einheitlichen Leistungen zusammenfinden. Schon näherte sich das Spielende, da stellte Wieseck das Resultat auf 4:2. Ein Strafstoß brachte wenige Minuten später das fünfte Tor. Kurz vor Schluß verkürzte Heuchelheim auf 5:3.

wiefeck II Wißmar I 7:0.

Die Gäste konnten nur mit neun Mann an treten und versuchten durch körperlich hartes Spiel diese Unterlegenheit auszugleichen. Hierdurch nahm das Spiel den typischen Charakter eines Punktspieles an. Wieseck stellte den Sieger. Wieseck Jugend gegen Burkhardsfelden Jugend 8:1.

JlieberroöUffabt I Raunheim I 1:4.

Naunheim war in Niederwöllstadt zu Gast und konnte dort einen sicheren Sieg landen.

Rieder-Florstadt I Dorheim I 6:0.

In Nieder-Florstadt sah man bei sehr mäßigen Platzverhältnissen ein flottes Spiel. Nieder-Florstadt übernahm durch Elfmeter die Führung und stellte bis Halbzeit das Resultat auf 3:0. Nach Seiten­wechsel fielen noch drei Tore, während den Gästen auch das Ehrentor versagt blieb.

Altenstadt I Lrbsladt I 1:0.

In Altenstadt lieferten sich diese Mannschaften ein ausgeglichenes Spiel. Alle Anstrengungen auf bei­den Seiten führten zu keinem Erfolge. Schon näherte sich das Spiel feinem Ende, da gelang es Altenstadt kurz vor Schluß mit einem Tor Sieg und Punkte zu erringen.

Daubringen I Marburg I 5:1.

Daß Marburg in Daubringen keine Lorbeeren ernten würde, sah man voraus. Die hohe Niederlage überrdscht aber. Marburg mußte sich schon bei Halb­zeit mit 5:0 Toren geschlagen bekennen.

Gleiberg I wieseck II 4:3.

Wieseck, mit nur zehn Mann, übernahm die Führung, verlor aber bald einen weiteren Spieler. Trotz zahlenmäßiger Unterlegenheit führten die Gäste bei Halbzeit mit 3:1 Toren. Nach Seiten­wechsel wurde ein weiterer Spieler von Wieseck und der Torhüter der Platzbesitzer vorn Felde gewiesen. Gleiberg stellte nun bald den Ausgleich her und er­rang mit einem weiteren Tor den Sieg.

(Brünberg I Großen-Buseck II 2:1.

Bei Halbzeit stand das Resullat 1:1 unentschieden. Nach Seitenwechsel sah man weiter ausgeglichenes Spiel, bei dem Grünberg mit viel Glück Sieger wurde.

wehlar I Altenkirchen I 7:3.

Wetzlar hatte sich diese Elf zum Freundschafts­spiel verpflichtet und mußte sich anstrengen, um vor­erst die stürmischen Angriffe der Gäste abzuwehren. Altenkirchen führte bald mit 2:0 Toren, dann wurde Wetzlar besser und sicherte sich den Sieg. Wetzlar III mußte gegen Altenkirchen II eine 1:3-Niederlage hinnehmen. Wetzlar II konnte die zweite Mannschaft von Leun nut 4:1 Toren schlagen.

Wirtschaft.

* Daimler-Benz AG., Berlin-Stutt­gart. In dem nunmehr vorliegenden Geschäfts­bericht der Daimler-Benz AG., Berlin-Stuttgart, deren Abschluß für 1931 einschl. der Bilanz bereits bekannt ist gibt die Gesellschaft einen zusammen­fassenden Ueberblick über die Entwicklung des Auto­mobilgeschäftes während der letzten fünf Jahre. Die Verschärfung der Krise seit 1931 hätte sich auch auf die Preisbildung für die Daimler-Benz-Erzeug- niffe auswirken müssen. Während noch 1928 der stückzahlmäßige Anteil der Preisklasse über 5000 Mk. (der die Produktion der Gesellschaft hauptsäch­lich angehört habe) im deutschen Personenwagen­geschäft 60 v. H. betragen habe, sei er 1931 auf 18 v. H. und in den bisherigen Monaten des neuen Jahres weiter auf 12 v. H. gesunken. Durch Heraus- bringung des neuen Personenwagentyps170" habe die Gesellschaft ihr Personenwagenprogramm erweitert und ihren stückzahlmäßigen Anteil am deutschen Absatz steigern können. Die Gesellschaft habe sich seit mehreren Jahren der Entwicklung des Dieselmotors gewidmet. Im ßafttraftmagenbau habe der stückzahlmäßige Änteil ebenfalls erhöht werden können. Die deutsche Verkaufsorganisation habe sich im Berichtsjahr wieder bewährt. Die aus­ländische Verkaufsorganisation habe dagegen auf ein kleineres Maß zurückgeführt werden müssen. Die Belegschaft wurde von rd. 8000 in 1930 auf rb. 6200 Köpfe vermindert. Im Geschäftsjahr 1932 habe die Gesellschaft trotz des erneuten allgemeinen Ge­schäftsrückganges bis Ende Oktober einen Gesamt­umsatz von 48,7 (61,3) Mill. Mark erzielen können. Allgemein belaufe sich der wertmäßige Rückgang im deutschen Personenwagengeschäft auf etwa 40 v. H., während Daimler-Benz nur etwa 10 v. H. zurückgeblieben sei. Im Lastwagengeschäft konnte die Einführung des neuen 2-Tonnen-Wagens die Position der Gesellschaft erheblich stärken.

frankfurter Abendbörse still.

Frankfurt a. M., 29. Rov. Di« Qlbenb- börse lag nahezu geschäftslos und infolge der unsicheren innerpolitischen Konstellatton eher etwas schwächer. Von dem Verlauf der Ausland- börsen ging keine Anregung aus, dagegen fanden Sie starken Schwankungen des englischen Pfundes einige Beachtung. Im Vergleich mit den Ber­liner Schluhkursen eröffneten I.-G.-Farben und Drkula bis zu 0,5 Prozent niedriger, und auch die Mehrzahl der übrigen Werte wurde im gleichen Ausmaß schwächer taxiert. Rur am Montanmarkt lagen Phönix, Harpener und Rhein­stahl etwas höher. Im Verlaufe zogen I.-G.- Farben wieder etwas an.

Am Rentenmarkt verloren Altbesitzanleihe und späte Schuldbücher, bis zu 3/s Prozent, wäh­rend die Reubesitz- und Schutzgebietsanleihe so­wie Stahlverein-Bonds knapp behauptet blieben. Am Auslandrentenmarkt lagen Mexikaner und Salonik Monastir unverändert, dagegen bröckelte

die ilngat. Goldrente leicht ab. Reubesitz 6,40, Schutzgebiete 5,70, Altbesitz 56,88, Harpener 78, Phönix 29, Rheinstahl 69, Dekula 108,25, 3.-©.- Farben 94,50 bis 94,75, Metallgesellschaft 34, Stahlverein-Donds 60,65, Hapag 16,50.

Büchertisch.

Praktisches Hilfsbuch für Zucker­kranke. Ausführliche Anweisungen zu selbstän­digen Harnuntersuchungen auf Zucker und Azeton, sowie eine gründliche Anleitung in der Technik der Insulinbehandlung. Von Dr. med. H. Malten, leiten­der Arzt der Anstalt für Nerven- und Stoffwechsel- kranke Baden-Baden. Mit Bildern und Tabellen für die Eintragung der Untersuchungsergebnifse. Preis 2,50 Mark. Süddeutsches Verlagshaus G. m. b. H., Stuttgart, Birkenwaldftraße 44. (469)

Frühes Erleben. Blicke in die Kindes­seele. Aus dem Holländischen von Mien Labber- ton. Deutsch von Marie Schmarsow-van Rossem und Clara Veith. 66 Seiten. Kartoniert 2 RM. Ver­lag B. G. Teubner, Leipzig, Berlin. 1932. (283) Ein fesselndes Büchlein mit feinsinnigen Erzählun­gen, in denen erste, die Kindesseele bewegende Er­lebnisse geschildert werden.

Gepflegte Frau Schöne Frau. Das Buch der nrodernen Gesichts-, Körper- und Schönheitspflege. Von Dr. med. Hans Balzli und Bvette Mirabeau. 'Mit Bildern, praktischen An­leitungen, vollständiger Schminktechnik und über 100 Rezepten. Kartonniert 3,80 Mark. Walter- decke Verlag, Stuttgart. (472).

Paul Mähler: D i e Urmenschen. Ro­man. 3 Teile in einem Bande: Steinfaust, der Affen­mensch Die Menschheitsmorgenröte Die wilden Nashornjäger von Weimar. Leipzig, Steinfaust- Verlag. 1932. Gebunden 3 Mark, kartoniert 2,10 Mark. (323)

Der Weg der Kirche. Herausgeg. von D. Georg Burghart und D. Dr. Ernst Sei - 11 n. Heft 1: Abschaffung des Alten Testaments? Von Ernst Sellin. 39 Seiten. Verlag von Walter de Gruyter & Co., Ber­lin W 10. (332.) -

Der Bridge-Meister. Das moderne Kartenspiel. Die genauen Regeln und Kniffe zum überlegenen Spiel von Carl van Hengel. Mit vie­len Bttdrrn unb Beispielen. Preis 1,10 Mark. Süddeutsches Derlagshaus, G. m. b. H., Stutt­gart. - (471).

E. Walkow: Nero. Historischer Roman. Martin Warneck, Verlag, Berlin W 9. Leinen 4,80 Reichsmark. (432) Walkow schildert in seinem Roman das bewegte Leben des Imperators und ein figurenreiches und farbiges Bild des kaiserlichen Rom.

Arthur Schubart: Vom Weibe. Kurz­geschichten. 224 Seiten. Kartoniert 3 RM. Adolf Bonz & Co., Verlag, Stuttgart (258)

Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beldjlofjenen Dioid nde an. Reichsbankdiskont 4 o. H Lombardzinsfuß 5 o. H.

Franksur

a. UI.

Berlin

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Schiußk. Abend« börse

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Schlußk. Mittag, börfe

'atum

28.11. 1

29.11.

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Datum

28-11-

29-11-

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29.11.

6% Deutsche ReichSanleche v. 192)

75

75

75

75

Hamburg-Ämerika-Paker .....<

16,75

16,5

17

16,5

6% efjetn.7% Ti. Reichsanl. v. 1929

89,25

90,4

89,25

90,4

Hamburg-LÜdam. Dampjschiss. 0

31

5y2% Voung-Anleihe von 1930 ..

76,35

75,5

76,75

75,5

Hansa Damvsschiss........... 0

_

26,25

26

Deutsche Aul.-Ablos.-Schuld mit

Norddeutscher Lloyd .........0

17,65

17,5

17,75

17,4

Auslos.-Recstten .............

58,4

57.9

58,2

58,4

A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0

41

41,9

41.65

42.4

Desgl. ohne Auslos.-Rechte......

6,6

6,4

6,6

6,6

Berliner Handelsgesellschaft.... 4

89,5

89,5

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6% cbem. 8% Hess. Boltiftaat 1929

Commerz» und Prioat-Bank ... 0

53,5

53,5

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<rüch-ahlb. 102%)............

69,5

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Deutsche Bank und Tisconto»

Lberhelsen Provinz »Anleihe mi!

Gesellschaft................O

75

75

75

Auolos.-Rechten ............

56

56

Dresdner Bank..............0

61,75

61.75

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Deutsche Komm. Lamme lab L9In

Reichsbank ................. 1

129

127,4

128,25

127,25

leibe Serie 1 mit Auslos.-Rechten

53,9

54,65

54,13

54,65

6% ehern. 8% Franks. Hyp.-Banl

Goldpse. 15 unkündbar bis 1935

80.25

80,13

A.C.G...................... 0

33,4

32.75

33,13

32.9

6% ehern. 7% Franks. Hup.»Ban!

Elektr. LieferungSgesellschast ... 6

69,5

70,25

70

71

Goldvse. 18 unkündbar bis 193S

79,9

Licht und Kraft ............. 6

96.75

95.65

96,25

95,75

Wo ehern. V/,% FrLnks. Hyp.

Felten & Guilleaume ........0

53

53

53,75

53 13

Bank.Liqu.-Psandbriese .....

83,75

83,75

Gesellschaft für Elektrische Unte»

51/-% ehern. 4l/z% Rheinische

nehmungen............... 4

72,5

72,25

72,4

72,25

Hvp.-Bank.Liou.^oldpse. ...

83,5

Rheinische Elektrizität ........5

78

78,75

78

79

6% ehern. 8% Br. Landespsand

Schuckert LCo..............0

73

71,75

fe 73,5

71,25

briefunftalf, Pfandbriefe R. 19

78,5

78,5

78

78

P.tpmend & fialdfe ........... f

120

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120

118

6% cbem. 7% Pr. LandeSPsand briefanstalt, Bkandbrieke R. 10

78,5

78,5

Lahme her & Co.......... .10

113

112,5

113

113

4% Lesterreichhche (Üolbrcntc...

10

9,5

9,65

9,4

BuberuS ...................0

41,5

40,75

41,75

41

4,20% r-estcrrcichische SUberrente

1,05

1,1

1,15

Deutsche Erdöl .............4

80,25

80

81

79,13

1% Unnarilche Goldrcnte.......

6.15

fi 3

6.15

41 .75

42,25

41,75

4% Ungarische StaatSrente v. 1910

5,75

6

6

Harpener .. ............ O

78,25

78

79

77,5

1'dec-gi. von 1913.........

_

_

_

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41.75

41

5% abgefl. Goldmexikaner von 99

7

6,9

7

6^9

(Wie Bergbau ......... 7

_

130

4% Türkische ZoUanieihe von 1911

3,7

3,7

3,7

3,7

Ilse Bergbau Genüsse ........ 7

97,5

99,5

99.4

4 /o Türkische Bagdadbahn-Anleihe

Klöcknerwerke ...............0

42,5

41,65

43,5

Serie I.....................

3,85

3,9

3,95

Mannesmann^Röhren........0

56,75

56,5

56,75

56,4

4% deSgl. Serie II.............

3,8

3.9

3,9

Mmrsselder Bergbau........ 0

20

21,5

20,5

6% fflumän. vereinb. Rente v. 1903

5,5

5,9

5,95

6

Oberschlel. Kokewerke.........0

_

40.65

39,75

4>^%Rumän.vereinh.Renlev.l91S

9,15

9,9

9,9

Phönir Bergbau.............O

29

29

29

28,9

4% Rumänische -rereinh. Rente .

5,025

5

4,9

, 4,95

Rheinische Braunkohleu ......10

178,5

177

178

074/0 Anatouer........ .. ..

21,8

I

21.9

I 21,65

Rhetnslahl..................o

69

70,13

68,5

Frankfurt a.M.

Berlin

Schluß« kur«

Schluß!. Abend- börf-

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28-11-

29-11J

28-11-

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25,75

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25,5

25,25

Olavi mitten ..............

0

17

16,5

16,9

16,25

Kaliwerke Aschersleben.......

6

106

106

106 5

Kaliwerke Westeregeln.......

Kaliwerke Salzdetfurth......

6

111

111

111

L

167

166

168

167

3 G- Farben-Jndustrie......

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95,25

94,75

95,75

94,75

Scheideanstalt..............

.10

141

140

Goldschmidt ...............

. 0

28,4

28

28,5

27,75

Rülgerswerke ..............

. 0

41,13

40

41,4

39,9

Metällgesellschast............

. 0

34

34

35,5

Philipp Holzmann..........

. 0

55,75

55

56

55

Zementwerk Heidelberg .....

Gementroed Karlstadt........

. 4

46

45.5

. O

55

Waytz & Freytag ...........

. 0

4,75

4,6

Schullhei- Patzenhofer......

. 0

_

_

98,25

98.25

Mu (Allgemeine Kunstseide) .

. 0

55,5

54,5

56,25

54.9

Bemberg.................

. 0

62

61,5

61

60.25

Zellstost Waldhos ..........

. 0

44

43

43,75

43.25

Zellstoff Aschaffenburg .....

. 0

28

26

Dessauer Gas .............

7

95,75

95

Daimler Motoren..........

. 0

19

18,75

19.13

18,5

Deutsche Linoleum ........

. 0

46

45,25

46

45

Orenstetn L S oppel ........

. 0

35,9

35,25

Leonhard Tietz............

. 6

44

44

45

45

Ghade....................

.12

155

-

155

-

Grihner..................

. O

30,5

30,25

Mainkraftwerle Höchst a.M. .

. 4

56

-

Süddeutscher Zucker .......

. 8

36

-

137

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a ZIL

28-Hovember

29.71ovem.er

Amtliche Jloilening

Amtliche Jloherung

ffleib

Srle

Geld

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HelfiNglor-.

5,934

5,946

5,914

5,926

Wien......

51,95

52,05

51.95

52,05

Prag......

12,465

12,485

12,465

12,485

Budapest ...

rj -

Sofia.....

3,057

3,063

3,057

3,063

Holland ....

169,33

169.67

169,33

169,67

69.38

69,52

68.98

69.12

Kopenhagen

70,23

70,37

69,53

69,67

Stockholm..

72,98

73,12

72,90

73,12

London .....

13,46

13,50

13,33

13,37

Buenos Airet

0,878

0,882

0,868

0,872

Neuuork ...

4,209

4.217

4.209

4,217

Brüssel ....

58,27

58,39

56,27

58.39

Italien.....

21,51

21,55

21.49

21,53

Paris.....

16,47

16,51

16,465

16-505

Schweiz ...

80,92

81,08

80,92

81,08

Spanien...

34,40

34.46

34.40

34,46

Danzig ....

81.85

82,01

81,85

82,01

Japan.....

0,879

0.881

0.859

0,861

Rio de Jan.

0,294

0,296

0,294

0,296

Iugostawien

5,634

5,646

5,634

5,646

Lissabon...

12,76

12.78

12,76

12,78

Banknoten

Berlin, 29-November

Geld

Brief

Amerikanische Roten..............

4,20

4,22

Belgische Noten..................

58,11

58,35

Dänische Noten ................

69,16

69,44

Englische Noten .................

13,29

13.35

Französische Noten...............

16,42

168,96

16.48

169.64

Italienische Noten................

21,43

21,51

Norwegische Noten ..............

68,81

69,09

Deutsch Oesterreich, i 1OO Schilling

-

Rumäniiche Noten...............

2,48

2,50

Schwedische Noten...............

72,80

73,10

Schweizer Noten.................

80,74

81,06

Ungarische Noten................

Ott 6d

m.282

fi.e DHuftri

-ell-S^ ^milienbla

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NWÄ« CTflWlfurt^E^L,

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Sinn sich Schuldnern aufR"1? vartswcrt M .ia Mei an den w » w Ionng'Plans.

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, nicht nuv m Lausanne ibervvndenTriWgla | bet Kunst torpedi« sctzmig sm den Bonn Uni) imstande lein v schüsse m der Mu bah sich aus dieser bie Tribute bezo aussehung ist nicht e Öen bösen Willen der einfach gegen die deuts buch die intemation Verschärfung auf die l zunchusühren ist. W- bleibt, tnenn sie darai

inet in -aopa zahlen, teraationale Wirtscha aber es wird dann S a sich mit Washington

Sie unnachgiebige sich in der Hauptsacl den Kriegsschulden n I Staat zu Staat ha schulden sind zum gr Anleihen in dec also die europäischer gierung in Washing die Rechnung mache ' ausführbar, als nich Schädigung für beschafft worden ist.

. kann nur bie Un » auch nur auf bem 2T Vfüifljrn gegenüber al jtoutbe. Wieder seht dc 'l'n M also höhere Steuern ; Zinsendienst für lönnen, b;e die europ fo-<ge$ und nach I ausgenommen haben. . ist bisher wen, Ei-gsschulden im 1 Mark nicht durchweg stunden sind, denn c der Rachk si^cnernahme des K m neuen Kredit- | ^?ben sich mit de Malten, denn bie £ n-chs-° tos to5il ^kommen, we H ^vnt und ai [Wt'g eine Dch L^sMnd böswi S? Sranst

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