Blinklicht an Cisenbahnübergängen
Oie Schranken werden entfernt.
Um die Verkehrssicherheit an den Kreuzungen der Eisenbahn mit den Landstraßen zu erhöhen, hat die Reichsbahn, in Zusammenarbeit mit Kraflsahrver- bänden, schon seit mehreren Jahren Versuche mit Warnlichtern gemacht, die anstelle der Bahnschranken treten können. Die Versuche haben ergeben, daß die B l i n k l i ch t s i g n a l e ein vollwertiger Ersatz für Schranken sind und auch bei den Verkehrsverhältnissen in Deutschland eingefuhrt werden können. Vorläufig sollen in Deutschland rund 100 Eisenbahnübergänge mit Blinklichtsignalen, anstelle von Bahnschranken, ausgestattet werden. Im Ausland werden optische Signale bei Bahnübergängen schon in größerer Zahl verwandt.
Die erste selbsttätige Warnlichtanlage im Bezirk der Reichsbahndirektion Frankfurt wird in den nächsten Wochen an der Kreuzung der Straße Oberhöchstadt — Bad Soden mit der Nebenbahn Frankfurt —Cronberg aufgestellt. Die jetzt dort vorhandenen Schrankenbäume werden dann entfernt.
Die neue Warnlichtanlage kündigt dem Fahrzeugführer die Kreuzung bei Tag und Nacht schon aus größerer Entfernung in auffallender Weise durch optische Zeichen (Blinklicht) an. Sie zeigt dem Fahrzeugführer auch eindeutig, ob die Kreuzung von ihm ohne Gefahr befahren werden kann o^er nicht.
Die Blinklichtzeichen werden in doppelter Art gegeben. Weißes Blinklicht sagt dem Fahrzeugführer, daß er die Kreuzung ohne Gefahr befahren kann, rotes Blinklicht dagegen, daß ein Eisenbahnzug sich der Kreuzung nähert und er vor der Kreuzung halten muß. Das rote Licht (Gefahrzeichen) blinkt doppell so schnell als das weiße. Dadurch wird auch farbenblinden Personen eine klare Unterscheidung ermöglicht.
Auf jeder Seite der Kreuzung wird eine weit- leuchtende Signallaterne ausgestellt. Der die Bahnstrecke befahrende Zug schaltet das rote Blinklicht ein und auch wieder aus. Das Einschalten geschieht so zeitig, daß ein auf der Kreuzung oder kurz davor befindliches Fahrzeug ohne jede Gefahr die Kreuzung passieren kann.
Um die Kreuzung auf größere Entfernungen hin auch bei einem ausnahmsweisen Versagen der Lichtanlage kenntlich zu machen, sind die Signallaternen mit einer rotweißen viereckigen Umrahmung versehen. Darüber ist das bei unbeschrankten lieber» gängen übliche Warnkreuz angebracht. Umrahmung und Warnkreuz sind „rückstrahlend" nach Art der bekannten Fahrradrückstrahler, so daß sie auch bei Dunkelheit — besonders von den Führern von Kraftfahrzeugen — gesehen werden können.
SJlxfpoil
Handball der Kreisklaffe der OT.
Mio. Gießen 1 — Tv. Freiendiez 1 12:1 (7:0).
Das letzte Verbandsspiel, das die 1. Wannschaft des Männer-Turnvereins in der diesjährigen Verbandsrunde zu bestehen hatte, kam am Sonntag auf dem Wtv.-Sportplatz zum Austrag. Das Spiel stand auf hoher Stufe. Die Zuschauer wurden während des ganzen Spieles in Spannung gehalten. Auf beiden Seiten wurde äußerst ritterlich gekämpft, trotzdem es um wertvolle Punkte und um den zweiten Tabellenplatz ging. Der Schiedsrichter Petri (Wetzlar) hatte ein leichtes Amt.
Im Spielverlauf sah man meist die Gießener im Vorteil. Sie waren eifriger, schneller am Vall und führten diesmal ein wohldurchdachtes Kombinations- und Stellungsspiel vor. In den ersten zehn Minuten zeigte sich eine kleine Tleberlegenheit der Gäste, doch endeten alle ihre stürmischen Angriffe bei der Gießener Hintermannschaft, die sich in großer Form zeigte. Auch der Gießener Sturm fand sich so nach und nach besser und schon in der 14. Minute konnte er nach einem kurzen Hin und Her vor dem gegnerischen Tor den ersten Treffer erzielen. Wenige Minuten darauf verwandelte der Halblinke einen Strafwurf zum zweiten Tor. Bei einigen Würfen auf das Gießener Tor hatte der Torwart oft Gelegenheit, sein Können zu beweisen. Immer wieder konnte aber auch die Hintermannschaft der Männerturner ihren Sturm mit schönen Vorlagen versorgen. Vei dem Halbzeitpfiff hatte ein jeder der Gießener Stürmer durch zählbare Erfolge zu dem Resultat von 1:0 für Mtv. Gießen beigetragen. Auch in der zweiten Halbzeit zeigte sich das gleiche Bild, blitzschnell ging der Vall von Tor. zu Tor. Die Freiendiezer. die das Spiel noch immer nicht verloren gaben, kämpften unentwegt weiter, um das Resultat zu verbessern, doch konnte die sicher arbeitende Gießener Hintermannschaft alle noch so gefährlichen Angri.ffe vereiteln. Während die Männer- tumet durch ihr u.ne>Iennütziges Kombinationsspiel noch fünf weitere Erfolge erzielen konnten, war der Freiendiezer Mannschaft, Den Vertretern des Aargaues, nur das Ehrentor beschieden.
Beide Mannschaften hinterließen einen ausgezeichneten Eindruck. Die Gäste traten mit einer äußerst flinken Mannschaft auf den Plan. Die Hintermannschaft ließ nur die systemvolle Abdeckarbeit vermissen, der Sturm verlor sich zu viel in Einzelaktionen. Demgegenüber verdient die Mtv.-Mann- schaft ein uneingeschränktes Gesamtlob. Helmert im Gießener Tor zeigte, daß er einer der Besten seines Faches hn Gau Hessen ist. Die sicher arbeitende unverwüstliche Verteidigung Seyb-Volkmann bildete mit dem altbewährten Mittelläufer Malkomesius und den eifrigen Außenläufern Schorkopf und Lindenstruth ein Bollwerk, an dem alle Angriffe des gegnerischen Sturmes zerschellten. Nehren als Mittelstürmer riß den Sturm immer wieder nach vorn, und die beiden „Halbstürmer" Ploch und Seipp ließen es an einer Verbindung zwischen Hinter
mannschaft und Sturm nie fehlen. Ein ausgezeichnetes Stellungsspiel führte auch Krämer auf dem Rechtsaußenpoften vor. Gurth spielte erstmalig auf Linksaußen und fügte sich sehr gut in die Mannschaft ein. So konnte die Mtv.-Mannschaft einen überzeugenden Sieg erringen und wird aller Voraussicht nach an den Endspielen um die Kreismeisterschaft des Mittelrheinkreises mitspielen können.
Mio. Gießen 1. Jugend — Tgm. Friedberg 1. Jugend 6:3 (1:0).
Die 1. Jugendmannschaft des Gießener Männerturnvereins trug in Friedberg gegen die Turngemeinde Friedberg, den Meister der südlichen Gaugruppe das Vorentscheidungsspiel um die Gaumeisterschaft des Gaues Hessen aus. Auch diese Mannschaft schlug sich sehr tapfer. In der ersten Halbzeit war oas Spiel ziemlich ausgeglichen. Durch Strafwurf konnten die Mtver kurz vor Halbzeit mit 1:0 in Führung gehen. Die zweite Halbzeit zeigte zunächst das gleiche Bild. Schon nach kurzer Zeit hatten die Friedberger ausgeglichen. Ein Strafwurf gegen das gegnerische Tor brachte aber schon wenige Minuten danach die Männerturner wieder in Führung ... und abermals glichen die Gastgeber aus. Als jedoch der Gießener Sturm Angriff auf Angriff vor das gegnerische Tor trug, erlahmte allmählich die Widerstandskraft der Friedberger Hintermannschaft und die Gießener Stürmer konnten in regelmäßigen Abständen noch vier weitere Tore erzielen. Die Gießener gewannen verdient.
Handball um die Hochschulmeisterschast.
Universität Gießen — Universität Marburg.
Am heutigen Mittwochnachrnittag findet auf dem Universitätssportplatz das erste Spiel der Handball- runde um die südwestdeutsche Hochschulmeisterschast statt. Gegner ist die bekannte spielstarke Mannschaft der Universität Marburg. Gießen wird durch die Mannschaft: Lott, Frey, Ploch, Becker, Loth, Schorkopf, Schott, Äug. Schmitt, Flieger, Acker, Wolf vertreten werden. Da die Gießener Universitätsmann- schaft recht schlagkräftig ist, wird ein interessantes Spiel erwartet. Man hofft auf starke Anteilnahme der Studentenschaft sowie der Bevölkerung.
Spielvereinigung 1900 Gießen.
1900 IV — Bieber I (1:0).
Das Spiel der Stadtmannschaft gegen Borussia Fulda ließ die Spiele der unteren Mannschaften gegen Watzenborn-Steinberg und Garbenteich ausfallen. Lediglich die 4. Elf empfing Biebers 1. Mannschaft. Die Revanche für die im Vorspiel erlittene l:0-Niederlage gelang diesmal den Blauweißen. Die Hiesigen spielten recht gut zusammen, besonders der Angriff war sehr unternehmungslustig. Bieber setzte sich energisch zur Wehr, konnte aber vor der Pause den Führungstreffer der Gießener nicht verhindern. Nach dem Wechsel war jede Partei noch einmal erfolgreich.
Arbeiter Turn- und Sportbund.
Attefeck I — Heuchelheim I 5:3.
In Wieseck standen sich diese Kreisklassengegner !gegenüber. Man bekam ein äußerst flottes Spiel zu ehen. Beide Tore waren öfters in gefährlicher Begängnis. Wieseck war vor dem Tore gefährlicher und kam auch nach 10 Minuten zum Führungs- treffet. Cuce Anzahl Ecken auf beiden Setten brachte nichts ein. Dann tarn Heuchelheim zum Ausgleichs- tcr. Doch nur kurze Zeit und Wieseck führte abermals. Kurz vor Halbzeit stand die Partie 2:2. Nach dem Seitenwechsel lag Wieseck mehr im Angriff und übernahm abermals die Führung. Das Tempo ließ nun etwas nach. Die Gäste konnten sich nicht mehr zu einheitlichen Leistungen zusammenfinden. Schon näherte sich das Spielende, da stellte Wieseck das Resultat auf 4:2. Ein Strafstoß brachte wenige Minuten später das fünfte Tor. Kurz vor Schluß verkürzte Heuchelheim auf 5:3.
wiefeck II — Wißmar I 7:0.
Die Gäste konnten nur mit neun Mann an treten und versuchten durch körperlich hartes Spiel diese Unterlegenheit auszugleichen. Hierdurch nahm das Spiel den typischen Charakter eines Punktspieles an. Wieseck stellte den Sieger. — Wieseck Jugend gegen Burkhardsfelden Jugend 8:1.
JlieberroöUffabt I — Raunheim I 1:4.
Naunheim war in Niederwöllstadt zu Gast und konnte dort einen sicheren Sieg landen.
Rieder-Florstadt I — Dorheim I 6:0.
In Nieder-Florstadt sah man bei sehr mäßigen Platzverhältnissen ein flottes Spiel. Nieder-Florstadt übernahm durch Elfmeter die Führung und stellte bis Halbzeit das Resultat auf 3:0. Nach Seitenwechsel fielen noch drei Tore, während den Gästen auch das Ehrentor versagt blieb.
Altenstadt I — Lrbsladt I 1:0.
In Altenstadt lieferten sich diese Mannschaften ein ausgeglichenes Spiel. Alle Anstrengungen auf beiden Seiten führten zu keinem Erfolge. Schon näherte sich das Spiel feinem Ende, da gelang es Altenstadt kurz vor Schluß mit einem Tor Sieg und Punkte zu erringen.
Daubringen I — Marburg I 5:1.
Daß Marburg in Daubringen keine Lorbeeren ernten würde, sah man voraus. Die hohe Niederlage überrdscht aber. Marburg mußte sich schon bei Halbzeit mit 5:0 Toren geschlagen bekennen.
Gleiberg I — wieseck II 4:3.
Wieseck, mit nur zehn Mann, übernahm die Führung, verlor aber bald einen weiteren Spieler. Trotz zahlenmäßiger Unterlegenheit führten die Gäste bei Halbzeit mit 3:1 Toren. Nach Seitenwechsel wurde ein weiterer Spieler von Wieseck und der Torhüter der Platzbesitzer vorn Felde gewiesen. Gleiberg stellte nun bald den Ausgleich her und errang mit einem weiteren Tor den Sieg.
(Brünberg I — Großen-Buseck II 2:1.
Bei Halbzeit stand das Resullat 1:1 unentschieden. Nach Seitenwechsel sah man weiter ausgeglichenes Spiel, bei dem Grünberg mit viel Glück Sieger wurde.
wehlar I — Altenkirchen I 7:3.
Wetzlar hatte sich diese Elf zum Freundschaftsspiel verpflichtet und mußte sich anstrengen, um vorerst die stürmischen Angriffe der Gäste abzuwehren. Altenkirchen führte bald mit 2:0 Toren, dann wurde Wetzlar besser und sicherte sich den Sieg. Wetzlar III mußte gegen Altenkirchen II eine 1:3-Niederlage hinnehmen. Wetzlar II konnte die zweite Mannschaft von Leun nut 4:1 Toren schlagen.
Wirtschaft.
* Daimler-Benz AG., Berlin-Stuttgart. In dem nunmehr vorliegenden Geschäftsbericht der Daimler-Benz AG., Berlin-Stuttgart, deren Abschluß für 1931 einschl. der Bilanz bereits bekannt ist gibt die Gesellschaft einen zusammenfassenden Ueberblick über die Entwicklung des Automobilgeschäftes während der letzten fünf Jahre. Die Verschärfung der Krise seit 1931 hätte sich auch auf die Preisbildung für die Daimler-Benz-Erzeug- niffe auswirken müssen. Während noch 1928 der stückzahlmäßige Anteil der Preisklasse über 5000 Mk. (der die Produktion der Gesellschaft hauptsächlich angehört habe) im deutschen Personenwagengeschäft 60 v. H. betragen habe, sei er 1931 auf 18 v. H. und in den bisherigen Monaten des neuen Jahres weiter auf 12 v. H. gesunken. Durch Heraus- bringung des neuen Personenwagentyps „170" habe die Gesellschaft ihr Personenwagenprogramm erweitert und ihren stückzahlmäßigen Anteil am deutschen Absatz steigern können. Die Gesellschaft habe sich seit mehreren Jahren der Entwicklung des Dieselmotors gewidmet. Im ßafttraftmagenbau habe der stückzahlmäßige Änteil ebenfalls erhöht werden können. Die deutsche Verkaufsorganisation habe sich im Berichtsjahr wieder bewährt. Die ausländische Verkaufsorganisation habe dagegen auf ein kleineres Maß zurückgeführt werden müssen. Die Belegschaft wurde von rd. 8000 in 1930 auf rb. 6200 Köpfe vermindert. Im Geschäftsjahr 1932 habe die Gesellschaft trotz des erneuten allgemeinen Geschäftsrückganges bis Ende Oktober einen Gesamtumsatz von 48,7 (61,3) Mill. Mark erzielen können. Allgemein belaufe sich der wertmäßige Rückgang im deutschen Personenwagengeschäft auf etwa 40 v. H., während Daimler-Benz nur etwa 10 v. H. zurückgeblieben sei. Im Lastwagengeschäft konnte die Einführung des neuen 2-Tonnen-Wagens die Position der Gesellschaft erheblich stärken.
frankfurter Abendbörse still.
Frankfurt a. M., 29. Rov. Di« Qlbenb- börse lag nahezu geschäftslos und infolge der unsicheren innerpolitischen Konstellatton eher etwas schwächer. Von dem Verlauf der Ausland- börsen ging keine Anregung aus, dagegen fanden Sie starken Schwankungen des englischen Pfundes einige Beachtung. Im Vergleich mit den Berliner Schluhkursen eröffneten I.-G.-Farben und Drkula bis zu 0,5 Prozent niedriger, und auch die Mehrzahl der übrigen Werte wurde im gleichen Ausmaß schwächer taxiert. Rur am Montanmarkt lagen Phönix, Harpener und Rheinstahl etwas höher. Im Verlaufe zogen I.-G.- Farben wieder etwas an.
Am Rentenmarkt verloren Altbesitzanleihe und späte Schuldbücher, bis zu 3/s Prozent, während die Reubesitz- und Schutzgebietsanleihe sowie Stahlverein-Bonds knapp behauptet blieben. Am Auslandrentenmarkt lagen Mexikaner und Salonik Monastir unverändert, dagegen bröckelte
die ilngat. Goldrente leicht ab. Reubesitz 6,40, Schutzgebiete 5,70, Altbesitz 56,88, Harpener 78, Phönix 29, Rheinstahl 69, Dekula 108,25, 3.-©.- Farben 94,50 bis 94,75, Metallgesellschaft 34, Stahlverein-Donds 60,65, Hapag 16,50.
Büchertisch.
— Praktisches Hilfsbuch für Zuckerkranke. Ausführliche Anweisungen zu selbständigen Harnuntersuchungen auf Zucker und Azeton, sowie eine gründliche Anleitung in der Technik der Insulinbehandlung. Von Dr. med. H. Malten, leitender Arzt der Anstalt für Nerven- und Stoffwechsel- kranke Baden-Baden. Mit Bildern und Tabellen für die Eintragung der Untersuchungsergebnifse. Preis 2,50 Mark. Süddeutsches Verlagshaus G. m. b. H., Stuttgart, Birkenwaldftraße 44. — (469)
— Frühes Erleben. Blicke in die Kindesseele. Aus dem Holländischen von Mien Labber- ton. Deutsch von Marie Schmarsow-van Rossem und Clara Veith. 66 Seiten. Kartoniert 2 RM. Verlag B. G. Teubner, Leipzig, Berlin. 1932. — (283) — Ein fesselndes Büchlein mit feinsinnigen Erzählungen, in denen erste, die Kindesseele bewegende Erlebnisse geschildert werden.
— Gepflegte Frau — Schöne Frau. Das Buch der nrodernen Gesichts-, Körper- und Schönheitspflege. Von Dr. med. Hans Balzli und Bvette Mirabeau. 'Mit Bildern, praktischen Anleitungen, vollständiger Schminktechnik und über 100 Rezepten. Kartonniert 3,80 Mark. Walter Hä- decke Verlag, Stuttgart. — (472).
— Paul Mähler: D i e Urmenschen. Roman. 3 Teile in einem Bande: Steinfaust, der Affenmensch — Die Menschheitsmorgenröte — Die wilden Nashornjäger von Weimar. — Leipzig, Steinfaust- Verlag. 1932. Gebunden 3 Mark, kartoniert 2,10 Mark. — (323)
— Der Weg der Kirche. Herausgeg. von D. Georg Burghart und D. Dr. Ernst Sei - 11 n. Heft 1: Abschaffung des Alten Testaments? Von Ernst Sellin. 39 Seiten. Verlag von Walter de Gruyter & Co., Berlin W 10. — (332.) -
— Der Bridge-Meister. Das moderne Kartenspiel. Die genauen Regeln und Kniffe zum überlegenen Spiel von Carl van Hengel. Mit vielen Bttdrrn unb Beispielen. Preis 1,10 Mark. Süddeutsches Derlagshaus, G. m. b. H., Stuttgart. - (471).
— E. Walkow: Nero. Historischer Roman. Martin Warneck, Verlag, Berlin W 9. Leinen 4,80 Reichsmark. — (432) — Walkow schildert in seinem Roman das bewegte Leben des Imperators und ein figurenreiches und farbiges Bild des kaiserlichen Rom.
— Arthur Schubart: Vom Weibe. Kurzgeschichten. 224 Seiten. Kartoniert 3 RM. Adolf Bonz & Co., Verlag, Stuttgart — (258)
Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beldjlofjenen Dioid nde an. — Reichsbankdiskont 4 o. H Lombardzinsfuß 5 o. H.
Franksur
a. UI.
Berlin
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'atum
28.11. 1
29.11.
28-1i.
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Datum
28-11-
29-11-
28-11-
29.11.
6% Deutsche ReichSanleche v. 192)
75
75
75
75
Hamburg-Ämerika-Paker .....<
16,75
16,5
17
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6% efjetn.7% Ti. Reichsanl. v. 1929
89,25
90,4
89,25
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Hamburg-LÜdam. Dampjschiss. 0
—
——
31
5y2% Voung-Anleihe von 1930 ..
76,35
75,5
76,75
75,5
Hansa Damvsschiss........... 0
_ —
—
26,25
26
Deutsche Aul.-Ablos.-Schuld mit
Norddeutscher Lloyd .........0
17,65
17,5
17,75
17,4
Auslos.-Recstten .............
58,4
57.9
58,2
58,4
A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0
41
41,9
41.65
42.4
Desgl. ohne Auslos.-Rechte......
6,6
6,4
6,6
6,6
Berliner Handelsgesellschaft.... 4
89,5
89,5
—
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Commerz» und Prioat-Bank ... 0
53,5
53,5
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—
69,5
68,5
68,9
Deutsche Bank und Tisconto»
Lberhelsen Provinz »Anleihe mi!
Gesellschaft................O
75
75
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Auolos.-Rechten ............
56
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—
Dresdner Bank..............0
61,75
61.75
—
61,75
Deutsche Komm. Lamme lab L9In
Reichsbank ................. 1
129
127,4
128,25
127,25
leibe Serie 1 mit Auslos.-Rechten
53,9
54,65
54,13
54,65
6% ehern. 8% Franks. Hyp.-Banl
Goldpse. 15 unkündbar bis 1935
80.25
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—
A.C.G...................... 0
33,4
32.75
33,13
32.9
6% ehern. 7% Franks. Hup.»Ban!
Elektr. LieferungSgesellschast ... 6
69,5
70,25
70
71
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79,9
—
—
Licht und Kraft ............. 6
96.75
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96,25
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Felten & Guilleaume ........0
53
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83,75
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—
—
Gesellschaft für Elektrische Unte»
51/-% ehern. 4l/z% Rheinische
nehmungen............... 4
72,5
72,25
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Hvp.-Bank.Liou.^oldpse. ...
——
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Rheinische Elektrizität ........5
78
78,75
78
79
6% ehern. 8% Br. Landespsand
Schuckert LCo..............0
73
71,75
fe 73,5
71,25
briefunftalf, Pfandbriefe R. 19
78,5
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78
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P.tpmend & fialdfe ........... f
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120
118
6% cbem. 7% Pr. LandeSPsand briefanstalt, Bkandbrieke R. 10
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Lahme her & Co.......... .10
113
112,5
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113
4% Lesterreichhche (Üolbrcntc...
10
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BuberuS ...................0
41,5
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41
4,20% r-estcrrcichische SUberrente
1,05
—
1,1
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Deutsche Erdöl .............4
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6.15
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4% Ungarische StaatSrente v. 1910
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6
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78,25
78
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_
_
_
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3,7
3,7
3,7
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97,5
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Klöcknerwerke ...............0
42,5
41,65
43,5
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3,85
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56,75
56,5
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4% deSgl. Serie II.............
—
3,8
3.9
3,9
Mmrsselder Bergbau........ 0
20
21,5
20,5
6% fflumän. vereinb. Rente v. 1903
5,5
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_
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4>^%Rumän.vereinh.Renlev.l91S
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29
29
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5,025
5
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178,5
177
178
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Frankfurt a.M.
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Odium
28-11-
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6
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106
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Kaliwerke Westeregeln.......
Kaliwerke Salzdetfurth......
6
111
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Goldschmidt ...............
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28,4
28
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41,13
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39,9
Metällgesellschast............
. 0
34
34
35,5
Philipp Holzmann..........
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55,75
55
56
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55,5
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Bemberg.................
. 0
62
61,5
61
60.25
Zellstost Waldhos ..........
. 0
44
43
43,75
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Zellstoff Aschaffenburg .....
. 0
28
—
—
26
Dessauer Gas .............
7
—
95,75
95
Daimler Motoren..........
. 0
19
18,75
19.13
18,5
Deutsche Linoleum ........
. 0
46
45,25
46
45
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44
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155
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Mainkraftwerle Höchst a.M. .
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Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a ZIL
28-Hovember
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Amtliche Jloherung
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169,33
169,67
69.38
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Kopenhagen
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Stockholm..
72,98
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London .....
13,46
13,50
13,33
13,37
Buenos Airet
0,878
0,882
0,868
0,872
Neuuork ...
4,209
4.217
4.209
4,217
Brüssel ....
58,27
58,39
56,27
58.39
Italien.....
21,51
21,55
21.49
21,53
Paris.....
16,47
16,51
16,465
16-505
Schweiz ...
80,92
81,08
80,92
81,08
Spanien...
34,40
34.46
34.40
34,46
Danzig ....
81.85
82,01
81,85
82,01
Japan.....
0,879
0.881
0.859
0,861
Rio de Jan.
0,294
0,296
0,294
0,296
Iugostawien
5,634
5,646
5,634
5,646
Lissabon...
12,76
12.78
12,76
12,78
Banknoten
Berlin, 29-November
Geld
Brief
Amerikanische Roten..............
4,20
4,22
Belgische Noten..................
58,11
58,35
Dänische Noten ................
69,16
69,44
Englische Noten .................
13,29
13.35
Französische Noten...............
16,42
168,96
16.48
169.64
Italienische Noten................
21,43
21,51
Norwegische Noten ..............
68,81
69,09
Deutsch Oesterreich, i 1OO Schilling
—
-
Rumäniiche Noten...............
2,48
2,50
Schwedische Noten...............
72,80
73,10
Schweizer Noten.................
80,74
81,06
Ungarische Noten................
Ott 6d
m.282
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Sinn sich Schuldnern aufR"1? vartswcrt M .ia Mei an den w » w Ionng'Plans.
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, nicht nuv m Lausanne ibervvndenTriWgla | bet Kunst torpedi« sctzmig sm den Bonn Uni) imstande lein v schüsse m der Mu bah sich aus dieser bie Tribute bezo aussehung ist nicht e Öen bösen Willen der einfach gegen die deuts buch die intemation Verschärfung auf die l zunchusühren ist. W- bleibt, tnenn sie darai
inet in -aopa zahlen, teraationale Wirtscha aber es wird dann S a sich mit Washington
Sie unnachgiebige sich in der Hauptsacl ■ den Kriegsschulden n I Staat zu Staat ha schulden sind zum gr Anleihen in dec also die europäischer gierung in Washing die Rechnung mache ' ausführbar, als nich Schädigung für beschafft worden ist.
. kann nur bie Un » auch nur auf bem 2T Vfüifljrn gegenüber al jtoutbe. Wieder seht dc ■'l'n M also höhere Steuern ; Zinsendienst für lönnen, b;e die europ fo-<ge$ und nach I ausgenommen haben. . ist bisher wen, Ei-gsschulden im 1 Mark nicht durchweg stunden sind, denn c der Rachk si^cnernahme des K m neuen Kredit- | ^?ben sich mit de Malten, denn bie £ n-chs-° tos to5il ^kommen, we H ^vnt und ai [W’t'g eine Dch L^sMnd böswi ’ S? Sranst
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