Ausgabe 
30.9.1932 Erstes Blatt
 
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einer Cigarettenfabrik gelungen ist!

ERNTEN 17 BIS 30 MUSTERCIGARETTEN MISCHUNGSNUMMER R6 O/M

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Der ungewöhnlich zarte und reine Charakter dieser Mischung beruht darauf, daO

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REEMTSMA CIGARETTENFABRIKEN G.M.B.H. ALTONA-BAHRENFELD

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: wird ausschlleflllchohne us folgenden Distrikten i

Diese Cigaretten werden In den neu betriebes In Altona-Bahrenfeld herg

atjjjnsanlagen des technischen Muster- e Lieferung Ist zunächst beschränkt.

Die vorstehende Skizze des Gelände» auf dem Trieb

Die mildeste Cigarette, die jemals

zu einem auch nur annähernden Preis

nooinj:

lahre zur Mn« ung wird durch vlaatsregierung den Kreis in die rt. Der Kreis hat gleit zm Lhein« bedeuliame 6nt« o diese Snttoid« aitung eine För- Kreisverwaliung der Prvvinziai«

Walt gesunden, t Kreisausschuh an, die die Pro- i Kreise Mhlar n Tag des Aus- cheinprovinz nicht beteiligten St*

f des Kreises lusdruck zu fcm» starke wirtschaft' Hessen-Aassau de­in der Zeit der em gutes inneres 7 SnflaPc Wetz' Äeionöecs mut- verlief, M iVxbent Md der ihrem Tntval- Zuflucht sanden, vehlar und seine )ie Zeit der Zu- n und dankbar in d sich aber auch iches Interesse int gsresom im Sinne st ISZ2'diese Zu- hierdurch yW* werden, so gibt

Ausdruck, daft i[[gcm<men Wohl meinbung si4 für » für das Reich

____ über Vie gesamte Ausrüstung eines 3w» fanteriebataillonS bekommen und von ünteroffi- rieten über alles Wissenswerte aufgeklärt wer­den. Der Besuch dieser Ausstellung ist sehr emp-

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neuen Dahs eör usschuß. w gspräsideick" chäftedesKreisd 2 werden auch KttisgMe

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Nicht vergessen sei schließlich noch, daß am Sonntag

au» den Feldküchen de» Bataillon» gern Kostproben

in Gestalt eines Tellers Suppe zum Preise von 20 Pfennig abgegeben werden. Es soll sich dabet jedoch nicht um eine Verpflegung handeln, son­dern lediglich um die Möglichkeit, durch eine solche Kostprobe Erinnerungen aus der eigenen Feld­soldatenzeit wachzurufen, oder auch Söhne und Töchter erfahren zu laffen, wie das Essen aus der Gulaschkanone schmeckt.

OaS Große Wecken.

Anläßlich des Grenadiertages erfolgt am Sonn« tag früh militärisches Großes Wecken, das von den Spielleuten und dem gesamten Musik- korps des Bataillons ausgesührt wird. Dazu tritt noch ein Begleitkommando in Stärke von zwei Gruppen, von denen eine Gruppe vor und eine Kruppe hinter dem Musikkorps marschieren wird. Die Führung des Großen Weckens hat der Batail­lonsadjutant, Leutnant B r e i t h a u p t. Der Marsch des Großen Weckens wird wie folgt verlausen: 7 Uhr Abmarsch von der Neuen Kaserne durch die Licher Straße, Kaiserallee, Ludwigsplatz Garten- straße, Neuen Bäue, Sonncnstraße, Seltersweg, Frankfurter Strßße, Friedrichstraße, Ludwigstraße, Ludwigsplatz, Kaiserallee zur Maschinengewehrkorn- paniekaserne.

zeigt, in welcher Weise die Fläche für die ver­schiedensten Zwecke eingeteilt ist. Der Parade- ' platz (zugleich auch Platz für den Feldgottesdienst) ist ebenso klar ersichtlich wie Vie Stellen, die für die Besucher vorgesehen sind. Oluf dem Platz der Sp.-Dg. 1900 hat man einen bewachten Parkplatz für Fahrräder und Motorräder geschaffen, hinter dem Platz der Sp.-Bg. 1900 befindet sich ein be­wachter Parkplatz für Kraftwagen (Anfahrt vorn Alten Rödger Weg her an der Liebigshöhe vor­bei). Der Vorführungsraum für Vie militärsport­lichen Darbietungen befindet sich auf Vern Hinteren Trieb in dem Talkessel beim Eulenkopf. Aus der Skizze ist ferner ersichtlich, wie die Absperrungs- linie zur Abgrenzung des Vorführungsraums ver­läuft, wo die Zuschauermengen sich aufstellen können und welche Eingänge zu diesem abgesperr­ten Geländeteil vorgesehen sind. Die beiden inner­halb dieser Abgrenzung parallel laufenden Strich­linien deuten die Rodelbahn an. An Hand dieser Karte wird jeder Desucher sich von vornherein ein klares Dild darüber machen können, wie er am besten zu dem Gelände kommen und sich dort am besten auf stellen kann. Hm 20 llfjr wird in der Volkshalle die Preisverteilung statt­finden, anschließend findet D a l l statt.

Eine militärische Ausstellung

Mird vom Freitag 14 Uhr bis Sonntagabend ein­schließlich in der Exerzierhalle der Reuen Kaserne zur Besichtigung für jeder­mann, der eine Dauereintrittskarte besitzt, kosten- 1 los geöffnet sein. Dort wird man einen Heber-

Vorschau auf den Hessischen Grenadiertag

Was das Wehrsportsest unseres Bataillons bringen wird.

Nach mehrwöchigen eifrigen Borbcreitungsarbei» ten von Herren des Offizierskorps unseres Batail­lons und des geschäftsführenden Vorstandes des Gießener Derkehrsoereins, durch welche die Kunde von dem 1. Hessischen Grenadiertag am 1. und 2. Oktober in Gießen weit hinaus in das Hessenland und In die angrenzenden preußi­schen Kreise getragen wurde, wird am heutigen Freitaa die zweilagige Veranstaltung ihren feier­lichen Auftakt erfahren.

Oie Einholung

der alten hessischen HegimentSsahnen vom Gießener Bahnhof aus durch die Fahnen, kompanie unseres Bataillons wird den Grenadier- tag in würdiger Weise einleiten. Bei dem Erscheinen der altehrwürdigen Feldzeichen der hessischen Regi- menter 115, 116 und 118 beim heutigen Marsch durch die Straßen unserer Stadt und am kommen- den Sonntagmittag bei der Parade werden die Sol­daten unseres Bataillons und die Zuschauermassen an die ruhmvollen Taten hessischer Truppen in mehr als lOOjäbriger Geschichte erinnert werden. Die wehrsportliche Veranstaltung unseres Bataillons, die den anerkennenswerten Zweck verfolgt, alle Teile unserer Bevölkerung und insbesondere die Heran­wachsende Generation für den Wehrgedanken und den Wehrwillen zur Wiederaufrichtung unseres Va- terlanbes zu begeistern, dabei aber auch das gegen­seitige herzliche Einvernehmen zwischen Truppe und Bürgerschaft noch inniger als bisher zu gestalten, hätte kein schönere» Präludium erfahren können, als das Erscheinen der ruhmgekrönten hessischen gtegimentsfapnen.

Oer erste Teil des Grenadiertages

wird am morgigen Samstag bereits das Inter­esse breitester Beoölkerungsschichten aus Stadt und Land finden. Der Tag wird um 7.30 Uhr mit dem Preisschießen unseres Bataillons auf 4 Stünden eingeleitet werden. Don 9 Uhr ab wird bas Preisfchiehen mit Wehrrnanns- büchsen folgen, an dem sich alle Interessenten aus der Zivilbevölkerung beteiligen können. Mit dem Schießen der 20 beften Schützen wird bas Preisschießen um 14 Uhr fortgesetzt und um 16 Uhr seinen Abschluß finden. Um 14 Uhr wird vom Flughafen aus eine Reitjagd durch Feld und Wald führen, die ihren Auslauf auf dem Trieb haben wird. An biefem interessanten reitsportlichen Ereignis werben sich neben Offizieren unseres Bataillons auch bie Mitglieder ber länd­lichen Neitcrvereine in großer Anzahl beteiligen. Den Höhepunkt des morgigen Tages wird aber

da» frledeusmähige Biwak de» Bataillons auf dem Trieb

bilden. Die Kompanien werden um 17.15 Ahr von ihren Kasernen zum Diwakplah (Hin­terer Trieb am Eulenkopf) abmarschie- ren, auf 17.45 Uhr ist der Einmarfch zum Diwak festgesetzt. Sofort nach dem Einmarsch wird ein regeS militärisches Leben und Treiben einsetzen, daS für Vie Desucher zweifellos viele interessante Einzelbilder, aber auch ein fesselndes Gesamtbild bringen wird. Die Kompanien werden u. a. einen Zeltbau-Wettbewe rb unter sich auS-

tragen, bei dem sich erweisen soll, welche Kom­panie mit dem Aufbau ihrer Diwakzeltstadt am schnellsten fertig wird. Der siegenden Kompanie in diesem kameradschaftlichen Wettkampf winkt als Siegespreis ein Faß Vier, daS von dem Derkehrsverein zur Stärkung der Sieger gestiftet wurde. Dei mächtigen Diwakfeuem, zu denen in dankenswerter Weise Vie Stadtverwaltung daS Drermholz (Abfallhvlz) aus dem Stavtwald ge­stiftet hat, und frohen Soldatenliedern werden die Stunden rasch vahineilen und den Zivilgästen, die sich innerhalb des Diwaks frei bewegen kön­nen, viel Neues und Sehenswertes bringen. Um 22 Uhr wird dann, gespielt von der gesamten Dataillonsmusik, der Große Zapfenstreich folgen, mit dem daS Diwak in der herkömmlichen würdigen Weise abgeschlossen wird.

Oer zweite Tag des Grenadiertages wird am Sonntag um 7 Uhr mit dem Großen Wecken durch eine Anzahl Straßen der Stadt eingeleitet. (Siehe besondere Notiz im lokalen Teil.) Um 9.30 Uhr werden die alten hessischen Regimentsfahnen von der Wohnung des Landes­kommandanten in Hessen, OberstleutnantK l e p k e, in der Licher Straße abgeholt, um zum

Feldgottk»diensl auf dem Trieb überführt zu werden. Der Feldgottesdienst wird um 10 Uhr auf dem Gelände neben dem Sport­platz der Spielvereinigung 1900 an der Grün­berger Straße stattfinden. Die gottesdienstliche Feier wird mit dem Niederländischen Dankgebet eingeleitet werden. Hieraus wird der evangelische Militärseelsorger Pfarrer A u s f e l d zu der Ge­meinde sprechen. Nach dem Largo von Händel spricht der katholische Studenten- und Militär- seelsoraer Pfarrer Dr. H e m m e s. Hierauf wird der ChoralGroßer Gott wir loben dich" er­klingen. Anschließend wird der Gefallenen durch eine Ansprache des Landeskommandanten in Hes­sen und Dataillonskommandeurs, Oberstleutnant Klepke, gedacht werden. Mit Vern Liede3d> halt' einen Kameraden" wird ver Feldgottes­dienst sein Ende finden. Unmittelbar anschließend findet auf dem gleichen Platze

bie Parade de» Bataillon» statt. Zuerst werden die Fahnen, dann die Schühenkompanien, anschließend der Nachrichten- zug und Vie Maschinengewehrkompanie vor dem Kommandeur vorbcnmarschieren. Zu diesem in­teressanten militärischen Schauspiel, wie auch zu dem vorhergehenden Feldgottesdienst, werden die Kriegervereine und Wehrverbände mit ihren Fahnen geschlossen als Zuschauer erscheinen. Am Nachmittag werden bann

die militärsportlichen Wettkämpfe folgen. Um 14.30 Uhr werden die Staffelläufer in den Vorführungsraum auf demhiri­te re n Trieb einmarschieren. Dann werden ausgetragen: 5 X 100-Metckr-Staflel, die Nach- richtenstafsette, Hindernislauf, Dodenturnen, Qua­drille des Rettervereins, Patrouillenfpringen, Vorführung des schweren Maschinengewehrzuges und am SHluh um 17 Uhr ein moderner Infanteriekampf.

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