Ausgabe 
30.6.1932 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

Bekanntmachung.

Am Donnerstag, dem 7. 3u(i 1932, fin­det eine Bachschau an der Lahn statt.

Zusammenkunft 14 Uhr an der Gemar­kungsgrenze GießenLaunsbach.

Gießen, den 28. Juni 1932. 4915C

Bürgermeisterei Gießen.

J.D.. Dr. j) a m m.

Sie fteden Erholung ohne weite Reise im Staatlichen Kurhaus Solbad Bad Salzhausen (Oberheaeen) «752 D

Fließendes k u. w. Wisset - Telefon Nidda 99 Pension von RM. 5.50 an

Schöner neuer Saxl ffir Oesellschxftee!

Gegen

Drogerie Winterhoff, Kreuzplatz 9/10,

Hindenburg-Drog., Selters weg 68a. WV

grossen werden ultr Garantie durch I/CUIIQ Stärke B beeel- VlIIUO tlgt vt 1.60, 2.75. Ftekel, Bltener StÄrke A

Lumda, den 28. Juni 1932. 4924V

Schultheiß, Bürgermeister. ]

Bekanntmachung.

Der Voranschlag der Gemeinde Lumda für das Rj. 1932 liegt vom 30. d. M. eine Woche lang auf hiesiger Bürgermeisterei offen, woselbst in dieser Zeit Einwendun­gen erhoben werden können. Es ist die Erhebung einer Umlage beschlosien, wozu auch die Ausmärker beizutragen haben.

Hoover, der PrSfidentschafis-Kandidat der Republikaner.

Eine vieldeutige Plattform für den Wahlkampf.

Don unterem ».-Berichterstatter.

De uh ort, 3unl 1932. Rachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten! Der republikanische Parteikonvent in Thlkago hat also Hoover, den jehioen Präsidenten der USA., wieder -um Äanbi. baten für die Präsidentschaft ge- wählt wie da- von vornherein -u erwarten war Denn es ist ja eine alte Tradition in den USA., daß iedem Presidenten, der einmal gc. wählt war, ein zweitesmal eine Lhance geboten wird. Die republikanische Partei konnte also gar nicht ander-, al- auch Herbert Hoover ein -weite-, mal auszustellen, weil ja andernfalls da- ein Armutszeugnis gewesen wäre, das die Partei sich selbst ausaestellt hätte, das sie um jede Aussichten gebracht haben würde. Daß Hoover nicht wieder aufgestellt worden wäre, das hätte jedenfalls nur passieren können, wenn er selbst verzichtet hätte wozu er aber eben nach seiner Ansicht feinen Anlaß hatte.

Der Kampf auf dem republikanischen Partei- kvnvent ging denn auch gar nicht um die Person Hoover-, sondern vielmehr um diePlatt- f o r m", mit der man ihn in den Wahlkampf schicken wollte. Da- war dieSmal nicht so einfach. Hoover hat außerordentlich an Beliebtheit ver> loten, seitdem er seine Regierung angetreten hat weil er erklärlicherweise für das Elend der Krise von vielen Leuten verantwortlich gemacht wird, die nicht einsehen wollen, daß die amerika­nische Regierung in ihrer Macht beschränkt ist. War Hoover vor vier Jahren für die übergroße Mehrheit der Amerikanerein Versprechen, daß bie Pros peri th ewig dauern würde", so ist er eben heute für diele nur noch ein Politiker, wie viele andere auch. Sein Dame hat jene ma> gische Anziehungskraft verloren, die er 1928 noch hatte. Gewiß wirb ihm bamit Unrecht getan, da Hoover zweifellos unter den amerikanischen Prä­sidenten einer der bedeutendsten ist, aber man muh nun einmal damit rechnen dah s e i n e W i e- derwahl durchaus nicht so sicher ist.

Die große Masse der Anhänger der republika- Nischen Partei verlangte daher eine Plattform, Mc möglichst populär war ober doch geeignet war, dem republikanischen Programm jene Zug­kraft tolebcfjugeben, die eS fldjer zum Teil ver­loren hat. Was lag da also näher, als wieder einmal die Frage der Prohibition zur Sr- örtcrung zu stellen, die die Gemüter in den USA. immer mehr erhitzt? Wächst sich doch das Aus­schank- und Derkaufsverbot für Alkohol immer mehr zu einem Skandal aus, der Recht und Moral zu untergraben droht. Gin Gesetz, das von allen umgangen wird und nur dazu dient, t>en®angfter- banben ungesetzliche Gewinne zuzuschustern ist schäblicher al» bet freie Ausschank von Alkohol eS je fein kann. Der Mann, bet es fertig bringt, diese Frage mit ihrem Für und Wider so zu bereinigen, daß all die vielen Mißstände auf* hören, die sich auS der Prohibitionsakte ergeben haben, würbe jebenfallS Aussichten haben, der populärste Mann in den USA. zu werden.

Aber wie groß die Schwierigkeiten gerade für die Republikaner sind, hier einen klaren Kurs zu steuern, daS hat der Parteikongreß In Chikago gezeigt. Gewiß war eine starke Minder­heit, fast zwei Fünftel des Kongresses, der vor vier Jahren nochknochen trocken" war, jetzt für eine glatte Beseitigung der P rohi- b i t i o n aber zwei Fünftel waren auch da­gegen, so daß schließlich die Entscheidung bei dem einen Fünftel der Hoover ergebenenQkrtoaltung&- beamten lag, bie der Verwaltung lediglich eine freie Hand in der Frage zu geben wünschten. Die Entschließung in der Prohibitionsfrage, der wich­tigsten innerpolitischen Frage für die Präsidenten­wahl, ist daher sehr kompromißlerisch ausgefallen: GS wird lediglich vorgefchlagen, daß die Staa­ten, die es wünschen, durch Volksab­stimmung beschließen können sollen, ob sie weiter trocken bleiben ober nah werden wollen eine sehr gemäßigte Entschließung, die aber Hoo­ver. der für feine Persontrocken" ist, schon schwer genug war und trotzdem so sehr das Wutgeheul der Trockenen erregt hat, daß sich sogar Intime Freunde Hoovers, wie Dorah, daraufhin von ihm zu trennen drohen ...

llnb dieses Kompromißlerische, daS die Plattform in der so wichtigen Prohibitions­frage auszeichnet, ist auch charakteristisch für alle

SrQ9<rk ganz besonders die außenpoli- ttschen. Die Zölle sollen bleiben aber gleich­seitig wird eine W e l t w i r t s ch a f t s k o n f e- re n j angeregt, die diese Frage neu regeln soll. Der Goldstandard für den Dollar soll er­halten werden aber gleichzeitig seht man lieb ,Pro Weltkonserenz zur Klärung der ®i Iberf rage ein. 5>ie wichtigste Aufgabe lieht me amerikanischc Regierung in der Herbeiführung her Weltabrüstung aber bie amerikanische 5 l o t le soll nach Möglichkeit erhalten blei- oen. mun bie Plattform HooverS für ben neuen Wahlkampf ist so vieldeutig. bah er mit ihr machen kann, was er will, wenn er es nur ver- ftebt, e» seinen amerikanischen Landsleuten richtig ^'iubringen. Insofern ist sie also zweifellos ein si.rvßer Erfolg seiner Regie aber die Frage W fr*!), was das Land dazu sagen wird.

Die Masse der alten Parteiführer ist daher auch stark enttäuscht au- Lhtkago wieder fort­gefahren: sie befürchten, bah man mit einem fol­gen Programm nicht siegen kann, daß Hoover eS freSmal nicht schaffen wird. SS sei denn, dah es ihm doch noch gelingt, einen großen außen­politischen Erfolg batron^utragen, oder dah r fcincr Gegner, der Demokraten, die

gleiche Verwirrung der Ansichten herrscht, wie bei den Republikanern.

Was bie Demokraten beschlichen werden, steht noch dahin. Sicher ist jedenfalls dah sie in der Prohtbitwnsfrage genau so geteilter Ansicht |in£> wie die Republikaner, und dah sie auf wirt­schaftspolitischem Gebiet einer Reihe von Ansich- ten huldigen, die nicht so ohne weitere- bei der Mass« der landwirtschaftlichen Bevölkerung der USA. auf Verständnis flohen dürften. Da sie je­doch unbelastet von jeder praktischen Verantwortung sind, ist es natürlich für

Aus Oer provinzialhauptsiavt.

Gießen, ben 30.3uni 1932.

40IahfeWerlleitep bei der Finna Gail

Der Direktor der Gailschen Tonwerke, In­genieur R. Wagenschein, kann am mor­gigen 1. 3uli in bester Frische und regster Schaffenslust auf eine 42iahrige Tätigkeit an der DPitze dieses Werkes zurückblicken. Direktor Wa- genschein war seit der ülebernahme seiner Stel­lung im Hause Gail als technischer Leiter der Tonwerke tätig. Seit der Umwandlung der Firma in eine Aktiengesellschaft gehörte er dem Vor­stand deS Werkes an, den er seit Mai vorigen Jahre», nach dem Tode des kaufmännischen Di­rektor- Wenzel, allein bildet. Mit reichem Fachwissen, unermüdlicher Schaffensfreude und starkem Derantwortlichkeitsbewußtsein für das ihm anvertraute Unternehmen hat er an der Aufwärtsentwicklung de» Betriebes stets hervor­ragend und fruchtbringend mitgearbeitet. Durch feine berufliche Tüchtigkeit und durch feine aus­gezeichneten menschlichen Qualitäten erwarb er sich sowohl bei der Leitung deS Gesamtunter­nehmens, wie bei allen Mitarbeitern und Ar­beitern deS Hause» Gail volles Vertrauen, warme Sympathie und größte Wertschätzung al- Werk­leiter, Mitarbeiter und Mensch.

Miliiärlonzert für den Rudersport.

Auf Veranlassung des Verein-Hferfritif' gab gestern abend da- Musikkorps unseres Bataillon- unter der Stabführung von Obermusikmeister K r a u h e auf dem Dootsplah vor dem Hause der Gießener Rudergesellschaft von 1877 ein Militär­konzert, das alS Werbung für die Gießener Ru­der-Gesellschaft, den Verein Rudersport und den Ruderklub Hassia gedacht war. Der rudersportliche Gedanke kam bei dieser neuartigen Kombination zwischen Militärmusik und Ruderei durch eine , Auffahrt der Boote der Rudervereine zu Beginn des Abends zum Ausdruck, ferner gegen 21.30 ülhr durch eine Auffahrt der Pad­delboote der Paddlergilde mit Lampions und anschließendem Reig enfahren. Die Zuschauer verfolgten mit Interesse diesen Teil der Veranstal- tung, der zweifellos alS gutes Werbemittel für den Rudersport angesehen werden kann.

Das Konzert der Militärkapelle,

sie leicht, die Dinge so zu formulieren, baß ein außerordentlich klare» Programm herau-kommt da- wohltuend von dem Mischmalch der Repu­blikaner abstechen würde. Sie verfügen obendrein über eine ReiheJunger Leute, die vielleicht dem Volke mehr zufagen al» bie hinreichend be­kannten Persönlichkeiten der Hooververwaltung. Gelingt es ihnen noch obenbrein, den allen Gegen- iatz zwischen den nördlichen Demokraten und denen de» Süden» zu überbrücken, der sie bisher in ihrer Aktivität stcrs gehemmt hat, so stehen ihre Shan- cen gut Jedenfalls mindestens ebenso gut wie die der Republlkaner.

Hoover» einzige Lhance liegt daher a u f außenpolitischem Gebiet. Denn hier ist er. solange er an der Spitze der Verwaltung steht, unbeschränkter Herr, und hier kann ihm niemand dazwischenrcXn. wenn er wirklich etwa» will. Und hier albt es schließlich ein Gebiet, auf dem er tatsächlich etwas erreichen kann auf dem Gebiet ber Abrüstung, wo saft alleS davon abhängt, was bie USA. ber Welt vorzuschlagen willen. <Das erklärt bie Motive, aus denen betau# Hoover seinen berühmten Vorschlag in Genf ge­macht hat. D. Red.> Aber gerade hier liegen auch die Gefahren für eine derartige Politik. Da Hoover ein einseitige» Opfer von den europäischen Mächten verlangen muß er kann feine Gegen­leistung eine» Entgegenkommens in ber Schulden­frage erst nach ben Wahlen machen ist e» sehr zweifelhaft, ob er sehr viel erreicht, besonder» da ja in Europa alle- andere alS etwa Einmütig­keit über die Abrüstung besteht. Gs wäre aber nun grundfalsch diese Dinge etwa vom partei­politischen Standpunkt au» sehen zu wollen. Denn vom europäischen Geficht-punkt au» muß man Hoover einen vollen Erfolg wünschen, weil zwei­fellos bei den Demokraten entweder nicht die Einsicht besteht, die erforderlich erscheint, um eine erfolgreiche Politik treiben zu können, oder doch zumindest die Deigung besteht, außenpoli­tische Mißerfolge HooverS zu benutzen, um inner- politisch barau- Kapital zu schlagen. Alnb auf wa- man da gefaßt fein muh, da» zeigt D. die letzte Rede deS Demokraten Roosevelt, der sich gegen jede Konzession an die europäischen Mächte aussprach und volle Eintreibung aller Kriegs­schulden forderte I

in gewohnter Exaktheit und Schneidigkeit durch* geführt, wurde mit den flotten Klängen des Re- girnentsgrußeS (Marsch von Steinbeck) eröffnet. Darauf folgte DerdiS Ouvertüre zur OperDe* bukadnezar". Hierauf konnte man sich an der Wie­dergabe von Hill s Lied .Da» Herz am Rhein" erfreuen, ben Abschluß des ersten Teiles bildeten Szenen aus Webers OperDer Freischütz". Der -weite Teil brachte zunächst Offenbach» Ouvertüre zur OperetteDie schöne Helena", anschließend König Heinrichs Aufruf und Gebet ausLvhen- grin von Wagner. Eine reizvolle Abwechselung war dann der Straußsche WalzerWein, Weib, Gesang" schmissig und mit Charme toicbcrgcgcben, schließlich Gounod» Fantasie auS der OperMar­garete". Der dritte Teil brachte aus Werken Reck- lings eine Auslese au» denWaldteufeleien", so­dann Pragers CharakterstückBleisoldat auf Wache" und schließlich Recklings PotpourriEr­innerung an daS Militärleben". Diese Programm­nummern fanden bei ben Besuchern eine so warme und begeisterte Aufnahme, daß die Kapelle sich häufig zu Zugaben verstehen muhte, die sie na­türlich im Hinblick auf ben starken Beifall gerne bot. DaS Konzert stellte in allen Tellen erneut die reife Künstlerschast unserer Militärkapelle un­ter bet Leitung bes Obermusikmeisters K r a u ß e unter Beweis und verschaffte dadurch den Be­suchern einige Stunden besten künstlerischen Ge­nusses.

Dem Ruderlehrer der GRG. Herrn Schulde wurde während einer Konzertpause von dem Vor­sitzenden deS Vereinsllfcrtritir, Herrn Hen­kel eine Plakette überreicht, durch die seine Verdienste um die Förderung des Rudersport» und zugleich die Erfolge der GRG. in sichtbarer Weise wohlverdiente Anerkennung fanden.

3eiiung,TheaterundVerkehrswerbung

Auf der in diesen Tagen in DoSlar abgehal­tenen Fremdenverkehrstagung sprach der Direktor deS städtischen Verkehrsamtes Osnabrück, Dr. Hugle, überD i c Praxis der Der- kehrSwerbung". Hierbei äußerte er sich auch über die Verkehr-Propaganda, der zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung stehen. Er hob da­bei hervor, daß vor allen Dingen die Zeitung alS Gestalter und Spiegel der öffentlichen Mei­nung in den Dienst der Derkehrswerbung gestellt werden müsse. Die Zeitung, so führte er au», ist in unserer schnellebigen Zeit da» wichtigste Mit­

tel össenlllcher Belehrung und Unterhaltung. 6le ist in höchstem Maße Ausdruck de» Lebenskämp­fe» und Leben-Willen- eine» Verkehrs- und Wirt- schastsraums. und nicht nur im redaktionellen, Ion- bem auch im Anzeigenteil für die Verkehrswer- bung markt analytische Grundlage und einprägsa­mer Werbeträger.

In diesem Zusammetchang fei noch auf einen Dort ragFremdenverkehr und Wirt­schaft^ auf ber gleichen Tagung bingewiden. in bem der Erste Syndikus der Industrie- und Han- bcUlammcr, Osnabrück. Dr. Mann», darauf hinwieS. wie Nzirfschaslswichtig in Verbindung mit bem Fremdenverkehr die S t a d 11 h e a t e r seien. Die Städte, so führte er au», die au» S pars am- keitsrücksichten ihre Theater schließen, sind mit Kaufhäusern au vergleichen, die ihre Schaulenster zumauern wollten, um die Versicherung für die Scheiben zu sparen Wer Verkehrswerbnng trei­ben wolle, müsse auch lagen, wofür er werve und müsse den Fremden Wesentliches bieten können.

Gictzcncr tfcodKnmnrttprcifc.

Dießen, 30. Juni. E» kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt: Kochbutter 90 100, Süß­rahmbutter 130. Landdutter 110- 120. Matte 25 bi» 30 Pf. das Pfund, Sier 8. Käse 5 10 Pf. ba» Stück. Wirsing 10. Weißkraut 12. Spinat 15. Römischkohl 1012. Bohnen 40, Spargel 30 bi» 50. Erbten 20. Tomaten 4050. Zwiebeln 15. Rha­barber 8-10. Kartoffeln, alte. 5. neue 10 -15. Aepfel, au»ländischc. 50-60, Dörrobst 30 35. Kirschen 30 - 35, Stachelbeeren, unreife, 20. Erd­beeren 35-50, Honig 40 45. Junge Hähne 80 bi» 90. Suppenhühner 70 SO Pf. das Pfund. Tauben 5070, Blumenkohl 3060, Salat 8- 10, Salatgurken 25- 35. Ober-Kohlrabi 10-12, Ret­tich 1012 Pf. daS Stück, Radieschen 8 -10, Gelb« 2tüben 1012 Pf. da» Bund. Kartoffeln 4,80 Mk. per Zentner.

Bornotizcn.

Taaeskalender für Donnerstag! Vderhelsischk Gesellschaft für Natur, und Heilkunde, 20.15 Uhr. Forstinstitut, Braugasse, Sitzung: Dor» trage von Dr. fferd. Kleinund Prof Max Ding- l e r. Frauengruppc des PDA.. 20 Uhr.Hinden- durst", Lichtdllderoortrag über die Pfingsiiagung in Glding. fjausfrauenberatung, 20 Uhr. Lchrkuche Einhorn. Dortrag über Der moderne Hausl-alt". Lichtspielhaus. Bahnhofstraße. 16, 18 und 20 30 Uhr, Sonderftlmvorfuhrungen21 u» unserer schonen deut­schen Heimat-,

** Richt» damit zu tun. Der Bücher­revisor Paul Koch (Hof Strupbach, Post Rod­heim a. d. D.) macht darauf aufmerksam, daß er mit der SchössengerichtSverhandlung. über die am 17. Juni berichtet wurde, nicht in Verbin­dung zu bringen ist. Rähere» ist au» der Anzeige vom Dienstag ersichtlich.

Wettervoraussage.

Der hohe Druck über Zentraleuropa hat eine ge­wiße Beruhigung heroorgerufen und verursacht viel- fach aufheiterndes Wetter. Gleichzeitig macht sich schon über Westdeutschland durch Zuruckdrehen des Windes nach Süden zu die Annäherung ber neuen Atlantikstörung bemerkbar, lieber ben britischen Zn- fein treten verbreitete Niederschläge auf. Die Wetter­verschlechterung wird auch bei uns cintrelen, so daß Niederschläge und spater auch Gewitterstörungen zu erwarten sind.

Aussichten für Freitag: Wärmer. Bewöl­kungszunahme " und sväter Ucbergang zu Nieder­schlägen. südwestliche Winde.

Aussichten für Tarnst a g: Wolkig. Gewit­terstörungen oder gewitterartige Schauer und nach- folgend etwas Abkühlung.

Lufttemperaturen. Am 29. Juni: mittags 21,9 Grad, abends 18,4 Grad: am 30. Juni: morgens 17,4 Grad Eelfius. Maximum 22,2 Grad, Minimum 15,6 Grad. Niederschläge 0,5 mm. Erdtempera- turen in 10 cm liefe. Am 29. Juni: abends 21,0 Grad: am 30. Juni: morgens 17,8 Grad Eelfius.

Sprechstunden der Redaktion.

11.30 bis 12JO Uhr. 16 bis 17 Uhr. Samstag nachmittag geschlossen.

Sonnengebraunte Haut

i ^NIVEA-CREME

oder aber

NIVEA * ÖL

Jetzt zu J. Pfeffer kommen, lohnt sich fürSle

Eine enorme Auswahl In Mäntelfly KlCldöm UHCl StOffCR zu den kleinsten Preisen der Notzeit entsprechend

........... J. Pfeffer Marktplatz 6.

Beachten Sie bitte meine Schaufenster. <852 a

ZreWWeVerskeimW.

Freitag, den 1. 3uÜ, versteigere ich im töroeiT, Neuenweg 28: 4926V

1 Ausziehtisch (Nußbaum! 1 Sofa 1 Elektrolux (f neu). Garderobestönoer, Dienenkast. (Marke Freudenstein. Breit- wabenkastcn), 2 Rollwagen. 1 Einspän- ner-Kuhwagen, Stühle, Betten, Büfetts, 1 zweirädrigen Handwagen, 1 Laut­sprecher, 1 Eisschrank, Bilder und Ge­mälde, 1 großen runden Wirtschaststisch, 3 lange Tische, 1 Dank.

Versteigerung bestimmt.

Ludwig Savimetz

Auktionator und Taxator, Neuenweg 28, Telephon 3414.

verkauf von Büfetts, ft leiderschränken, Waschtischen, ftüchenschrönken und Tischen, 1 Sendung Herren- und Damenfahrräder.

| Zwangsversteigerung 89/31

Am Donnerstag, dem 4. August 1932, oormittasts 9 Uhr. werden im Amtsae- richtsgebäude zu Gießen. Zimmer 107, die nachstehenden im Grundbuche von Gießen 1. der Jakob Happel Witwe, Luise geb.

Herbert in Gießen;

2. dem Hans Wilhelm Emil Happel, da­selbst, zugeschriebenen Grundstücke, ver­steigert: 4901D

A. Grundbuch für Gießen, Band III, Blatt 140.

N M®l 100'i

erzielen Herren u. Tarnen durch den ®er­

lauf eineSwirklich neuen praktischenWirt-

schaftöartikels.Interessenten, die den Alleinvertrieb bezirksweise übernehmen, wollen sich am i>reitag, zwischen 10 bi»

12Uhr in Gießen,im BahnhosShotel Lenz

bei Ceiftner melden.

03976

Ord.-Nr. 2, Flur 1, Nr. 980 = 183 qm Hosreite zu Gr. Mühlgasse 30;

Ord.-Nr. 3, Flur 1, Nr. 986 = 583 qm Hosreite zu Gr. Mühlgasse 30, zusammen geschätzt 27 540 RM.

B. Grundbuch für Gießen. Band XXXXIX, Blatt 2417.

Ord.-Nr. 2, Flur 28, Nr. 286 = 1250 qm Hosreite, Rodheimer Straße 42, geschätzt 47 500 RM.:

Ord.-Nr. 4, Flur 28, Nr. 287 = 1481 qm Grasgarten daselbst, geschätzt 2962 RM :

Ord.-Nr. 5, Flur 28, Nr. 288 = 9460 qm

Wiese daselbst, geschätzt 19 590 RM.:

C. Grundouch für Gießen, Band XVI, Blatt 757.

Ord.-Nr. 1, Flur 1, Nr. 981 = 105 qm

Einfahrt in der Neustadt, geschätzt 215 RM.

Zu C: der der Jakob Happel Witwe zu­stehende Anteil zu/* und der dem Hans Wilhelm Emil Happel zustehende Anteil zu 1 m>.

Die amtsgerichtliche Verfügung ist an der Ortstafel, Bergstraße 20, Stadthaus, zur Einsicht ausgehängt.

Gießen, den 27. Juni 1932.

F. A des Hess. Amtsgerichts Gießen.

Leo, Ortsgerichtsvorsteher.

Wohlschmeckender

Knoblauchsaft

(fast geruchlotz)

lebt den Blutdruck gewaltig herab und ist deshalb das erfolgreichste Naturbeilmittel zur Vorbeugung vieler Äranlbeiten und Verhütung von Arterienverkalkung, Bla- bungen, Herz-, Magen- und Darmleiden. 2eil Jahrhunderten wird im Orient der ^aft gegen viele Krankheiten angewandt, ^lasche zu 90 Pf. und 1.70 NM. °*o Relonnbans BoermeliroOeiwiatz 5

Sommersprossen

Wo nichts half hilft immer Früchts Schwanenweiß Hk.1.60. 1.15. - Geg. Mit< -<-r, Pickel u.alle Haatunreinhr-itf-n: Schöpheitswasser Aphrodite U. l'.W uii 3.16.

Drogerie Winterhoff

Gießen, Kreuzplatz 10. 2433 A