Um e Oes poiinicqes iwniu duujcii uui|. vucmu.iy — Ien' $it SSzK.br 'dien, daß das heutige Grobgriechenland, das en 91 r e»Mr als doppelt |o groß und mehr als doppelt so 'te ’nnerhnrf» K rc' bevölkert ist, als das Griechenland vor dem ^hmnnnk h <e, eine Frucht der von Demselos betriebenen ■ Es wurÄ9 K ■*> artigen Politik ift.
*1 sgtmt'i . i^oher kommt es denn, daß trotzdem Demselos so brti beliebt ist? Ein Grund liegt sicher m seiner ®eihe e »itümlid)en Charakterveranlagung. Er ift c in
-ubetlb '|
och- Dr.
es
5t dos glänzende Bild, und ein anderes tritt vor
Wirtschaft
nun zum
drin
flen Tradition zu pflegen die ehrenvolle Aufgabe
nie er-
egiment
5 Zeld erhielt das Regiment neue Fahnen, die es
kürz 1814 die Franzosen nach Lyon hinein-
, bis Mn E W m M W -urchW
. f)unger, Entbehrungen und Krankheiten wur- 'üije ji die Fahnen des Regiments doch wohlbehalten :n tie Heimat zurückgebracht.
i war eine blühende griechische Stadt mit einer ben und weithin tätigen Kaufmannschaft. Schließ- tft dieser Verlust aber noch mehr eine Sache der ■ als der Griechen, und die räumliche Konfoll» jng des Griechentums ift auf jeden Fall ein o i n n, von dem Denifelos viel auf sein per- !chcs politisches Konto buchen darf. Niemand kann
. zu lassen, zerbrochen, die geringen Zeugreste ^genommen und das übrige in einen Keller ge-
nben, daß cs ein $trk. jetzt aus ganz Slemoli' mndelslüchtige und zur hische Bevölkerungi w cn und ganzen Haven w
Ingen wieher verlöten, i Kartell butyn, <W
in cngiijcye Gefangenschaft und konnte erft 1814 zurückkehren. Im folgenden Jahre schon slatterten neue Fahnen dem Regiment voran, als es erfolg» und ruhmreich gegen Napoleon bei Straßburg, Neu» Dreifach und an der Loire kämpfte.
Auch diese Fahnen erlebten die glorreichen Schlachten von St. Privat und von Orleans und die Ein- fchließung der Festung Metz im Kriege 1870 71. Sie wurden dann 1914 von den Händen der Söhne und Cnkel nach Frankreich hineingetragen, deren Vorväter sie schon zu Sieg und Tod geführt hatten.
Wenn nun die ehrwürdigen Fahnen der rühm» reichen hessischen Regimenter aus dem Dunkel der Vergangenheit heroorgeholt werden und, von den jungen Soldaten getragen und geleitet,
dem Gießener Grenadierfesl die höchste Weihe geben,
so mögen sie auch dem Nichtsoldaten einen kurzen Blick in die stolze, machtvolle Vergangenheit de» Deutschen Reiches vermitteln und die Hoffnung in allen erwecken, daß aus Schmach und Not, aus Elend und Unterdrückung doch ein n c u e s, f r e i e » Deutschland auferstehen muß.
u irnb behielt und die jetzt noch einmal vor uns Leinen. Sie flatterten den heldenmütig vor-
De«.
senden Leibgardisten voran, als diese am
.ntümlid)cn Charakterveranlagung. Er ist e i n zeheurer Hasser, und er hat das heftigste m ,'vrament, das man sich denken kann. Es wird idjert, daß seine grimmige Feindschaft gegen den nij Konftantin, die diesem^ schließlich^ den
mit t^incpiei: - Gedenkmünzen-... sie haben Kaufkraft.
ric)e. Die heutigen Fahnen dieses Regiments liinn natürlich auch ihre Vorläufer gehabt, die zum tfpten Teil nicht mehr erhalten find. So hatte da» ial» jede Kompanie, auch „Fähnlein" genannt, re „Staatsfahne" und eine „Exerzierfahne", die te 1790 beibehalten wurden. Von da ab bis zum iih ie 1813 füllten sich die Kompanien natürlich zu fdciUonen und zum Regiment auf, und es führte i tiefer Zeit jedes Bataillon zwei Fahnen, eine .rDincier-" und eine „Retirierfahne". Im Russi- *fT. Feldzuge 1812, an dem das Regiment auf
Mliche ilbenltufi Idommen, so läge > n schwarzen Meer, rr pel und bei Sarde-, ir war der Seranb mit der Türkei, ier !i später nicht wahthed» ä o n ft o n t i n die Setmittlunj ßnj ncn rcchtzeitigeii gritiei rahm. Aber Äonftantii in er den Frieden sch'^
machen. Wer mit der herrschenden Partei ist, der hat es gut, aber er macht auch den selbstverständlichen Anspruch, daß es ihm gut geht. Die anderen stehen draußen. Kommen schlechte Zeiten, so können sie geltend machen: Wären wir am Ruder, so ginge alles
* 33, , ' b™
ieZchnenderaltenhessischenÄegimenter
Was die ehrwürdigen Feldzeichen uns berichten.
Spielvereinigung 1926 Leihgestern.
2lm Sonntag hatte die 1. Mannschaft der Sp.-Dg. Leihgestern die gleiche des Sportverein- Ettingshausen im Derbandsspiel zum Gegner. Während die erste Halste sehr schnell und außerordentlich spannend verlies, ließ in der zweiten Hälfte das Tempo merklich nach. Leihgestern hatte großes Schußpech, sichere Gelegenheiten wurden verschossen. In der 15. Minute gelang dem Halblinken nach schöner Kombination der Führungstreffer. Die Gäste, nun etwas deprimiert, verstärkten sofort ihre Verteidigung. konnten aber trotzdem nicht verhindern, daß Leihgestern noch zwei weitere Tore erzielte. In der zweiten Hälfte schossen die Gäste das längst verdiente Ehrentor. Leihgestern war den Gästen in Technik und Ballbehandlung überlegen. Bei den Gästen überragte die Hintermannschaft. Die 2. Mannschaft weilte zum fälligen Derbandsspiel bei der zweiten Mannschaft in Garbenteich und konnte die Gastgeber trotz sehr mäßigem Spiel noch kurz vor Schluß mit 3:0 Toren schlagen.
Handball im Lalm OünSberg-Gau.
Dorlar I — wieseck I 8:1 (1:0).
In der ersten Viertelstunde verteiltes Spiel. Im weiteren Verlauf wurde Dorlar besser und erzwang eine leichte Feldüberlegenheit, welche bis zur Pause in einem Tor zum Ausdruck kam. Nach dem Wechsel lag der Platzbesitzer fast dauernd im Angriff und erzielte weitere sieden Tore, denen die Gäste erst kurz vor Schluß das Ehrentor entgegensetzen konnten.
Beuern I — Aldach I 3:5 (2:2).
Auch dieser Kampf war äußerst hart. In der ersten Hälfte vermochte der Platzbesitzer durch zwei Erfolge in Führung zu gehen. Dis zur Pause erkämpfte sich der Gast den Ausgleich, um nach dem Wechsel durch leicht überlegenes Spiel einen verdienten Sieg sicherzustellen.
wobei neben der festen gestrigen Neuyorker Börse einige Sonderbewegungen etwas Anregung gaben. So vor allem die Kurserholung für Kunstseide» aktien auf Grund einer Erklärung, daß eine Kapitalreduktion bei Bemberg bisher noch nicht erörtert worden sei und daß sich der Geschäftsgang in letzter Zeit gebessert habe, ferner das weitere Interesse für Betula im Hinblick auf die bevor- stehende Bilanzsitzung. Die Spekulation schritt zu kleinen Deckungen, so daß gegen die Abendbörfe meist Besserungen bis zu 1 Prozent eintraten. Stärker erholt waren Kunstseideaktien, von denen sowohl Bemberg, als auch Aku je 3 Prozent fester lagen. Am Elektromarkt gewannen Betula 1 und Licht und Kraft VA Prozent, während Siemens 1% Prozent einbüßten. AEG. und Gesfürel blieben gut gehalten, Montanaktien wiesen Besserungen bis zu 1 Prozent auf. Nur Betula lagen nach der gestrigen Befestigung etwas niedriger. Am Che- miemartt blieben IG. weiter oernachläfsigt und eröffneten nur behauptet, wogegen Deutsche (Erb- öl 1A Prozent anzogen. Leicht erhöht waren ferner Holzmann, Daimler und Zellstoffattien, während Schiffahrtswerte unverändert lagen.
Am Rentenmartt blieb die Stimmung freundlich, da von feiten des Publitums noch Meine Anlagetäufe vorgenommen werden. Reichs- fchuldbuchforderungen lagen % Prozent hoher, Neubesitz blieben gut gehalten, dagegen gingen Alt- besitz um % Prozent zurück. Gold- und Liquidationspfandbriefe blieben gut behauptet. .Kommunalobligationen waren gesucht und meist fester.
Im Verlaufe war die Haltung ausgesprochen schwach. Stärkeres Angebot in Kunstfeideaktien, sowie für Siemens lösten Verstimmung aus. Bemberg gingen um 6, Aku und 4 und Siemens um weitere 3 Prozent zurück. Auch an den übrigen Marktgebieten stellten sich Kursverluste von 1 bis 2 Pro.zent ein. lagesgelb stellte sich auf VA Proz.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 29. Sept. Auftrieb: HO Rinder, 808 Kälber, 314 Schafe, 589 Schweine. Es notierten: beste Mast- und Saugkälber 41 biS 43 Mk., mittlere Mast- und Saugkälber 37 bis 40, geringe Kälber 30 bis 36; Mastlämmer und jüngere Masthämmel. Weidemast. 23 bis 26. mittlere Mastlämmer, ältere Masthämmel und gut genährte Schafe 19 bis 22. fleischiges Schafvieh 14 bis 18: vollfleischige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 42 bis 45, von etwa 200 bis 240 Pfund Lebendgewicht 42 bis 46, von etwa 160 bis 200 Pfund Lebendgewicht 40 bis 45, fleischige Schweine von etwa 120 biS 160 Pfund Lebendgewicht 36 bis 42 Mk. Marktverlauf: Kälber und Schafe mittelmäßig geräumt, Schweine ruhig, ausverkauft.
Berlin freundlich, dann schwächer.
Berlin, 29. Sept. (WTB. Funkspruch.) In- folge der anhaltenden G e s ch ä f t s ft i l l e ver- mochte sich die auch heute unverkennbar freund- liche Grund st immung an der Börse kurs- mäßig nur wenig auszuwirken. Das feste Neuyork von gestern, die weiter freundlichen Berichte aus der deutschen Industrie, die beruhigtere Auffassung von der außenpolitischen Lage, das Aufhören der Lom- bardoerkäufe und die Meldung über den Aufschub der deutschen Zahlungen an die USA. beeinflußten zwar die Stimmung in günstigem Sinne, hatten aber das Publikum nicht zu nennenswerten Anschaffungen veranlaßt. Lediglich für einige Spe- zialwerte lagen Orders der Depofitenkaffenkundschaft vor. Kunstseideaktien konnten sich um je VA Prozent erholen, außerdem waren Schlesische was, Berlin-Karlsruher, Schubert & Salzer, Feldmühle, Zellstoff Waldhos, Berger und Elektrische Licht und Kraft VA bis 3% Prozent gebessert. Auch Betula waren in Erwartung der morgigen Bilanzsitzung gefragt. Anderseits gaben Siemens bei einem ganz geringfügigen Zufallsangebot VA Prozent nach, ferner waren Chadeaktien, Contigummi und Ilse Gcnußscheine bis zu VA Prozent schwächer.
Im Verlause ergaben sich bei weiter sehr kleinem Geschäft zunächst Besserungen bis zu 1 Prozent. Später wurde es — vom Markt der Kunstseideaktien ausgehend — wieder etwas schwächer. Neben Aku und Bemberg waren Betula, Siemens, Zellstoff Waldhof und Reichsbant bis zu 1 Prozent gedrückt. Recht widerstandsfähig lagen im Verlaufe auch Maschinenfabriken. Deutsche Anleihen hatten keine größeren Veränderungen aufzuweisen. Auch Ausländer lagen geschäftslos, vielfach eine Kleinigkeit niedriger.
Arn Rentenmarkt war die Tendenz unein- heitlich. Landschaftliche Goldpfandbriese erlitten wieder empfindlichere Abschwächungen, während Hypothekenbankpfandbriefe bis zu 1 Prozent gewinnen konnten. Reichsschuldbuchforderungen zeigten gut behauptete Tendenz.
Geld ist vor dem Quartalsultimo natürlich weiter versteift, doch blieben die Sätze gegen gestern unverändert, nämlich Tagesgeld an der unteren Grenze VA Prozent, vereinzelt 4%, Monatsgeld 5 bis 7 Prozent. Privatdiskonten waren weiter angeboten. Vor dem Ultimo wird das herauskom- menbe Material selbstverständlich hauptsächlich von der regulierenden Stelle aufgenommen.
Frankfurt freundlich.
Frankfurt a.M., 29. Sept. (WTB. Draht- Meldung.) Bei anhaltender Geschäftsstille eröffnete die heutige Börse in freundlicher Haltung,
- entgegentreten.
Griechenland ist jetzt gleichzeitig in einer schweren |i rt | d) a f t s • und F i n a n z k r i f e. Es kann he starke Lebensmitteleinfuhr nicht existieren, und
feiten
Gpielvereinigung 1900 Gießen.
1900 II — Lollar I 0:1 (0:0).
Mit dem knappsten aller Ergebnisse errangen die Lollarer Gäste auf dem Sportplatz an der Liebigshöhe nur einen glücklichen Sieg. Glücklich, weil der entscheidende Treffer erft gegen Spielschluß aus einem unbedingt vermeidbaren Elfmeter resultierte, sich sonst die Mannschaften in ihren Lei- ftungen aber die Waage hielten. Das schwächste Spiel lieferte 1900s Läuferreihe. Beim Gegner waren alle sehr eifrig. 1900 mußte viel Ersatz einstellen. Schon vor dem Seitenwechsel vergab der Gießener Mittelstürmer zwei ganz ausgezeichnete Chancen. Lollar hatte auch Torgelegenheiten, schei- terte aber an der Sicherheit der drei Gießener Schlußleute.
1900 III — Dutenhofen I 1:3 (0:2).
Der schußunsichere Gießener Sturm brachte es zu Wege, daß diese Els 1900s auch ihr drittes Spiel verlor, obwohl der Gegner nicht besser war. Die Gießener begannen mit acht Mann und ergänzten sich später auf zehn. Das Fehlen des Elften machte sich jedoch im Berlauf des Spieles allzusehr bemerkbar. Chancen hatte 1900 trotzdem genügend. Gg. Arnold verschoß davon allein zwei in bester Schuß- fteUung vor dem Gästetor und auch seine Bebenleute vergaben vieles.
1900 IV — Lollar II 1:3 (1:3).
Die Blauweißen lieferten seit Zusammenstellung dieser Mannschaft ihr bestes Spiel. Zudem brannten die Gießener darauf, die erlittene 7:0-Niederlag< einigermaßen wieder wettzumachen. Der neue Torwatt enttäuschte nach der angenehmen Seite. 1900 lieferte ein schönes Feldspiel, versagte aber in Tores« nähe. Elfmeterbälle (51), von denen jedoch keiner verwandelt wurde. Lollar siegte auf Grund der größeren Wettspielerfahrung.
rniditN«, le«"«*' <i
'kW?
sie die abgemagerten, ausgehungerten Füsiliere m den schweren Nachhutgefechten auf dem großen Rückzug. Sie wehten den Hesien voran in den Schlachten von Groß-Görschen und Bautzen 1813, und dann auf Preußens Seite, Schulter an Schulter mit dem Leibgarderegiment, in dem Gefecht bei Lyon 1814.
Auch sie könnten von den gleichen sieg- und ruhmreichen Schlachten von 1870 und 1871 erzählen und von dem unaufhaltsamen Vordringen der deutschen Armee in das Land unseres Erbfeindes im Jahre 1914. ~ .
Die 3. und 4. Kompanie teilen sich in die Tradition des
3nf.-Kg(5. Prinz Karl (4. Grohherzoglich hessisches) Tic. 118,
dessen Entstehung in da» Jahr 1791 zurückgeht. Auch seine Fahnen stammen aus dem Jahre 1814, obwohl ihre Vorgänger schon harte Zeiten und blutige Kämpfe mit ihren Getreuen geteilt hatten. So kämpfte das Regiment, an Napoleon verliehen, 1808 bis 1812 gegen die Engländer in Spanien, wo es feinen Mann stand. Samt feinen Feldzeichen geriet es bei der Verteidigung der Festung Badajoz
drängten, und halfen ihnen zum Sieg und zum Aushallen, als sie am 28. Juni 1815 in einem schweren Gefecht vor Straßburg eine wichtige Höhe stürmten, sie trotz feindlicher Gegenangriffe hielten und dadurch den. Erfolg sicherten. Ruhmgekrönt kehrten die Fahnen im Oktober 1815 in die Garnison zurück.
Im Jahre 1864 schmückte der Großherzog Ludwig III. die Fahnen bei der 50. Wiederkehr des Tages ihrer Verleihung mit Fahnenbändern und den Felddienstzeichen am Bande.
1866 ging ein Stück Weltgeschichte zu Ende. Das alte römische Reich Deutscher Nation wurde zu Grabe getragen. Die Zeugen dieser Kämpfe sprechen heute noch einmal zu uns und rufen uns die (Erinnerung zurück an die blutigen Gefechte von Fron- Hosen, Aschaffenburg und Gernsheim. Sie Jbringen uns noch einmal Kunde von den tapferen Stürmen der hessischen Grenadiere, vom Durchhalten trotz Tod und Wunden und von der Heimkehr, die Spitzen der Fahnen geschmückt mit frischem Lorbeer.
Doch nicht lange konnten sie rasten. Wieder rief die Kriegstrompete sie und ihre treue Gefolgschaft zum Kampf gegen den alten Erbfeind. Sie könnten uns nun berichten, wie unter ihren wehenden, von Pulverdampf geschwärzten und von Kugeln umzischten Fahnentüchern die Hessen den linken Flügel der deutschen Armee in erbittertem Waldgefecht vor den übermächtigen Angriffen der Franzosen schützten und so wesentlich zum Gelingen der Schlacht bei Vionville-Mars la Tour beitrugen. Wieder flatterten sie über dem Regiment, als es in stundenlangem Ausharren Im feindlichen Feuer seine altbewährte Manneszucht erwies und in schwerem fünfstündigem Kampf jedem Durchbruchsoersuch des Feindes in der Schlacht von Gravelotte-St. Privat standhielt. Die Schmückung der Fahnen mit dem Militärverdienstkreuz am 11. März 1871 war gleich- zeitig eine Auszeichnung für die Taten des Regiments. Weiter noch könnten sie uns berichten von der Belagerung der Festung Metz, von der Schlacht bei Orleans und noch manchen blutigen Gefechten. An der Spitze ihres Regiments kehrten sie in das durch Blut und Eisen geeinigte Deutschland zurück und erhielten 1872 das Eiserne Kreuz in die Fahnenspitzen.
Nur kurz ist die Geschichte der alten Feldzeichen während des Weltkrieges. Sie erlebten den gewaltigen Vormarsch durch Frankreich, die Schlachten bei Neuf-Chateau und Maissin, an der Maos und das Gefecht b<i Harraucoutt und das siegreiche Vordringen bis zur Marne, wo ihre Abwesenheit in der vordersten Linie mit dem nun sich entwickelnden Stellungskrieg nicht mehr in Einklang zu bringen war. Sie wurden deshalb in die Heimat zurück- geführt. .
Der 2. Kompanie I. Batt. 15. I.-R. ist die Tradition des Zweitältesten hessischen Regiments übergeben worden, des
3nfantcrle-Kcgimcn(s Kaiser Wilhelm (2. Groh- herzoglich hessisches) Nr. 116.
Man kann dessen Uranfänge zurückoerfolgen bis 3um Jahre 1790, in dem das „leichte Infanterie- Bataillon" gebildet wurde. Erst viel später, im Jahre 1803, kam ein zweites Bataillon hinzu. Bis 1814 war das 2. Hessische Infanterie-Regiment ohne Fahnen. Doch dann wurden sie in allen Feldzügen mitgeführt, und sie waren den Füsilieren ein ebenso teures Kleinod, wie es die Fahnen ^des Leibgarderegiments den Grenadieren waren. Sie halfen dem jungen Regiment bei seiner Feuertaufe in der Schlacht von Jena 1806 zum Ausharren und erlebten die Belagerung von Graubenz und Stralsund. Im Kriege gegen Oesterreich 1809, ebenfalls auf Napoleons Seite, sahen sie auch ein Zurückgehen vor feindlicher Uebermacht in der Schlacht von Wagram. Doch ihnen allein ist es zu danken, wenn Ordnung und Disziplin in dem Regiment trotz des Durcheinanders bestehen blieb, obwohl eine der Fahnen verloren ging. Sie erlebten den Brand von Moskau 1812, den schmählichen Rückzug der großen Armee und den katastrophalen Uebergang über die Beresina. Inmitten ihrer Getreuen starken
ftanbarb verließ, folgte die Drachme. Durch die Zerrüttung der Handelsbilanz fiel der Kurs noch weiter, so daß der Dollar jetzt bis zu 165 Drachmen kostet und seit dem Frühjahr die Zinszahlungen an das Ausland eingestellt sind. Man kann sich schwer eine Vorstellung davon machen, wie groß die Not der kleinen Leute ist, die buchstäblich nichts haben, womit sie Brot kaufen können. Füp den Griechen ist Brot das Hauptnahrungsmittel; er lebt davon alle Tage mit einer Zukost von Oliven, Käse und Früchten.
Veniselos ist Führer der „Liberalen Partei". Jeder griechische Parteiführer hat das Unglück, daß er, um sich an der Macht zu halten, seine Anhänger befriedigen muh. Die Befriedigung besteht darin, daß die großen und wichtigen Leute große Stellen erhalten, aber auch die Menge der mittleren und kleinen muß etwas be» kommen. Die offene Korruption ift nicht schlimmer als anderswo; selbstverständlicher ist es, daß die vielerlei indirekten Gelegenheiten benutzt werden, um aus einem Amt ober einem Einfluß Gelb zu
befferl
Neben den Liberalen gibt es noch eine „Volks- partei" mit gewissen royalistischen Sympathien unter Ifalbaris; eine „Sozialistische Partei" unter Papanastassiou, und eine aus Anhängern eines ehemaligen Benifeloften, Kaphandaris, bestehende „Progressive" Partei. Einige Splitter können außer Betracht bleiben. Der Wahlkampf war
Ein besonderes Mittel, die Leidenschaften in i auzukühlen, war die von der Polizei dirigierte Feuerwehrspritze. Das Hauptargument der Gegner, gegen das Denifelos nicht viel einwenden konnte, ist, daß es dem Lande entsetzlich schlecht geht. Könnte er den Kurs der Drachme heben, könnte er die Handelsbilanz bessern, so daß es wieder Brot gibt, dany wäre ihm geholfen.
c nrrr._ . " lt ) Finanzlagen; orinens jeme oeiilmungswie nenOt^ ^«nschast wo ihm politische und persönliche Geg- «Hauses um* 9 «Teuer aus u-j
oiie narre neDensmiueiemfuijr muji ejijutatn, um» Kunden ii fr-? Ausfuhr ist so gesunken, daß die notwendige tonTtaum€n riiiljr nicht mehr bezahlt werden kann. Im Jahre Feuerwehr stand die Drachme auf pari = 1 Galdfranken.
Unglück in Kleinasien brachte den Kurs zum Die 3 rjen. 1927 wurde er auf der Basis van 78 Drach» B" für 1 Dollar stabilisiert. Das nächste Abgleiten Ic durch die Abhängigkeit Griechenlands von der oneit uno angu fa’iilthen Währung. Als das Pfund den Gold- dm eine Slater letre, 81* gehr, f umr«(te befanden. Ti g .mit passenden T-W-1 lus einen Aaub schein: ?
zu sein, da der I unberührt g«. Hei verfolgt .
strahlende Sonne auf dem Paradefeld. Dort — Ih ,-n die alten hessischen Regimenter — 3 5, 116 und 118. Vor der Front leuchten die C enzeichcn der Regimenter, die Fahnen. Glän- *1 fcrber noch läßt die Sonne die weiße Seide mit der I» geben en, roten und grünen Stickerei erscheinen, nwetternd und rauschend setzt die Musik mit dem rabemar|d) ein. vorbeiziehen die Fahnen und ijirtcr mit wuchtigem Schritt, daß die Erde dröhnt, Solennen der alten Hessenregimenter. Vorüber
11 SoceAn.nt(-',»nl kostete, darauf zurückging, daß der König ihn -TerbaL^ '' M.I vor Zeugen einen Lügner genannt hatte. So kann er nie vergessen. In normalen feiten 5edunfl Ä?l'«li r oiegen seine Tatkraft, ferne politische Geschick» o* eit und der Nutzen, den ferne auswärtigen Be-
o&eri i .jngen Griechenland bringen. Seine großen Be-
1 unb . ungen sind erstens feine rücksichtslos und absolut o».eipolitische Denkweise; zweitens fein gleichgül- ^kskrankenkaü, jl»5 Unverständnis für alle fachlichen Wirtschafts- c Allaem' Finanzfragen; drittens seine besinnungslose
in Mazedonien u8 H zehnte voranleuchteten.
I nb auf ein niebrigetö ^fnn diese ehrwürbigen Felbzeichen ..
s,einen müssen, als fc» t f f i f d) e n Grenabiertag am 1. unb »m Wen. & ftWti Dttob er in Gießen aus bem Dunkel bet
UMüpsungspuniaH^angenheit wieder in das Licht der Gegenwart s° mürben fic uns eine Fülle non Begeben- in n’Reer. Willen aus ihrem Dasein erzählen können, wenn die Sprache gegeben wäre. Lassen wir des- lbdieChronik sprechen, die uns das Wichtigste dem Dvuvl . bem Leben der alten ruhmreichen Fahnen
mietend. übergeben soll. Das älteste der Regimenter ist das
wenig 1. Großherzoglich hessische 3nf.-(£dbgarbc)Rgf.
J Sole hätte er & 3Xt. 115,
sie zu ihm" )fen Tradition zu pflegen die Ehrenvolle Aufgabe
LJLn", glichst $‘u-; ir 1. Kompanie I. Batl. 15. I.-R. ift. Unter Mrkwürdig. h^ ihiügraf Ludwig V. wurde die Leibkomoame er- nicht, und iw bie ^r Stamm für das alte JRe;.
* mit |inb<( "*'« « Uuiuah ^A^n0n ntof’Rpn
»!ch'id u«t w $
Augen an- taufend 3ahr« rÄ
a1|inö'tLR
Sott t' * U'-vouyc AO 14., Ull wem ... —,
belichstst^^NeN -t.’l len Napoleons teilnahm, da Hessen ja zum Aunst b." keinbunb gehörte, riß in der Schlacht an der ;jcit unt> er?. eT u! Awksina einen Kanonenkugel die Spitze der Fahne ^ttssantev^ tÄivl >j 2. Batl. weg. Der Fahnenträger Kloos fiel LitÄ „ IfluW h-rch die Erschütterung über die Stange, die durch wilder 4n Anprall in drei Teile zerbrach. Trotz eisiger
n.7,r uni v>:lr, Hunger, Entbehrungen und Krankheiten wur-
DeuMi" U i>ic Fahnen des Regiments doch wohlbehalten A >' tie Heimat zurückgebracht.
Ess' der Schlacht bei Leipzig 1813 wurde dieselbe Mn mcincn um sie nicht in die Hände der Preußen fal-
men uiein In zu lassen, zerbrochen, die geringen Zeugreste nnek auf genommen und das übrige in einen Keller ge-
M (bvTau 311° 3c-en. Dann trat Hesien den verbündeten Preußen,
61 liifen und Oesterreichern bei und kämpfte an ihrer mit iu 9 y . > :r’e 1814 und 1815 gegen den korsischen (Eroberer, ,rn MN 0« •' q<n Stern im Sinken war. Vor bem Ausmarsch
ii-t geistiges Auge.
187 0. Fern von Den Hügeln bonnern die Kano» i. Bellend mischt sich darein das Feuer der (9e= Hrc unb Mitrailleusen. Rauch, Feuer, Staub unb -,zcnbe Erde umwirbelt den Kirchhof, in bem der :mzose sitzt. Tod und Verderben zerreißen die unirr! vorwärts schreitenden Glieder der hessischen iiaiUone unb Regimenter. Nicht einer wankt; benn ßl,. „-„lxu K: ihnen leuchten bie sieggewohnten Foldzeichen. f::t?rnb bauscht sich bas schwere Seibentud) im rie, Der Dafurjtin r. । unb |m öuftbrurf ber einfd)lagenben Granaten
wg oerlor Das 6pitl, • . &en Grenadieren unb Füsilieren den Weg
m,eh,r n'r,nm■ 5iea und Ehre, zu Heldentat unb Heldentod.
lerthingcn ist das Lied von glänzenden Para- ii, verhallt ber Sang von treuer Gefolgschaft zur ilire, wenn Sieg unb Tob ber Kämpfer harrten, ton im Jahre 1915, bas den Grund zur heutigen ki echtssührung legte, ließ man die Fahnen aus in Schützengraben zurück in die Heimat gehen, um ul aufbewahrt zu werden als (Erinnftung an die ilbentatcn unserer Väter unb als Mahner zur üue unb Pflichterfüllung bis zum Aeuhersten, als treu Symbole sie ben Kämpfern vergangener
8
I


