Ausgabe 
29.6.1932 Erstes Blatt
 
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ff* der große Unterschieb zwischen den serbischen unb ben rumänischen Methoden hat soeben wie- der einmal dieser Unzufriedenheit in seinen neuen Provinzen in sehr geschickter Form die Spigc ab- zubiegen versucht: er hat das Kabinett Ioraa in der Versenkung verschwinden lassen und kurzer- Hand eine Regierung der .Leute von Drüben' mit Vaida Woiwod an der Spitze gebildet. Und nun haben ohne daß die Sondertnteressen des Altreiches gefährdet. zu werden brauchen diese Rationalzaranisten" die unangenehme Aufgabe zu zeigen, was sie können und vor allem, ob sie in der Lage sind, ihre negative Kritik am Staate durch positive Leistungen zu ersetzen. Von diesem Gesichtspunkte aus gesehn ist die Geschichte vieler Regierungsbildung in mehr als einer Hinsicht interessant:

Daß die Tage Iorgar gezählt waren, war be- könnt, und die als ausgesprochen frankophil be­kannten Liberalen hatten so bestimmt mit der alleinigen Machtübernahme gerechnet, daß sie auch diesmal den Tituleskuschen Versuch einer Koalition»- oder Konzentrationsregierung sabotierten. Aber zur Ueberraschung aller beauftragte der König die Marionette Manius, den Siebenbürger Vaida Woiwod, mit der Regierungsbildung in erster Linie, um die .Leute von Drüben' bei der Stange zu halten und dieser Partei, die vor zwei Jahren Karol nach Rumänien zurückgeholt hat, die fällige Dankesschuld abzutragen.

Jedenfalls ist Vaida nur eine Uebergangslösung er wird-zunächst die relativ freien Wahlen zu machen" haben, die dieser Regierung ohne weite­res die Mehrheit bringen werden ... mehr läßt sich zur Stunde nicht prophezeien, und für Deutschland liegt keine Veranlassung vor. auf dieses neue Ka­binett irgendwelche Hoffnungen zu setzen. Vaida ist Rumäne und wird immer eine nüchterne ru­mänische Politik treiben, auch wenn man sich noch so sehr an seinen zum geflügelten Wort gewordenen Ausspruch klammert, daßder Mensch die Glätte, n>o er zum ersten Mal betrunken gewesen und zum

ersten Mal verliebt gewesen ist. nie vergißt'. Vaida hat diesen Sag auf seine Begehungen zu Wien gcpvagt und hmzugefügt, daß er gegen diese Stadt und diese» Land niemals etwas feindliche» unter­nehmen könne, selbst wenn er die Macht dazu hätte. Aber der Weg von Wien nach Berlin ist well, der Wiener Heurige schmeckt ander» al» die Berliner Weiße, und auch zwischen den beiden deutschen stammen bestehen Gegensätze, die sie in den Augen Der Fremden immer zu Leuten von .»üben* und Drüben" stempeln werden Die sich al» Nachbarn gut vertragen, die ober als Mieter des gleichen Hause» sehr leicht in Konflikt miteinander geraten können, der meist nur auf dem Prozeßweg aus­zutragen ist.

Kirche und Schule.

Dorfkircheniagung in Aidda.

DieDorfkirchenvereinigungfürSüd- o b e rhessen plant nach zweijähriger Pause in Dielem Fahre wieder eine Tagung in R i d d a. Die Tagung wird am Mittwoch, 15.Juki, als Jubiläums- tagung stattfinden, da die Dorfkirche jetzt 25 Fahre bcftebi. Dieser Tatsache wird dadurch Rechnung ge­tragen, daß der bewährte Führer der Dorskirche, D. °° n Lupke - Göttingen, sprechen wird über -uertiefungderEoangeliumserkennt- nis durch dorfkirchliche Arbeit". Der Nachmittag wird einen Dortraa der Pfarrgehilfin Fraulein B e w i g - Lagendorf (Prov Sachsen) über k n Ve Arbeiten an den Frauen auf bem Dorfe" bringen. Zu dieser Nachmittagsver- sammlung sind besonders die führenden Dorffrauen herzlich willkommen. Fräulein B e w i g wird auch am darausfolgenden Sonntag in einer allgemeinen Frauenoersammlung in der Kirche zu Nidda über Evangelischer Frauendienst an G e - me,nde und Volk" sprechen. Zu dieser Der- sammlung werden jetzt schon alle evangelischen Frauen eingeladen.

Wirtschaft.

Berlin gebessert, später fest.

Berlin, 29. Juni. (WTB. Funspruch.) Nach sehr ruhigem Dormittagsoerkehr zeigte die heutige Börse ssu Beginn eine ziemlich Widerstands- fähige Haltung. Derkaufsorders lagen heute kaum vor. und die gering herauskommende Ware fand zu Kursen Unterkunft, die im Durchschnitt nur um Bruchteile eines Prozentes schwächer lagen. An- berfeit» schritt die Spekulation an einigen Märkten zu Deckungen, die Besserungen hervorriefen. Nach- dem man gestern abend noch ziemlich pessimistisch über Lausanne gestimmt war, herrschte heute mit- tag stärkere Hoffnung, daß doch noch eine Losung in Lausanne gesunden werden wird. Man nahm mit Befriedigung die Erklärung der deutschen Delegation auf, die heute vor- mittaa übergeben worden ist und in der betont wird, daß Deutschland sich auch mit einer materiellen Leistung am Wiederaufbau Europas beteiligen würde, wenn das Reparationsproblem als endgültig erledigt angesehen unb die vollkommene Wiederher­stellung des wirtschaftlichen Gleichgewichts erreicht werden würde. Die Kurssteigerungen zum Schluß der gestrigen Neuyorker Börse und die feste Ten- denz der deutschen Werte dort waren gleichfalls an- regende Momente. Sonst lagen Nachrichten nicht vor.

Am Montanmarkt konnten Deutsche Erdöl und 'Dlansfelber anziehen, auch Rheinstahl lagen etwas fester. Ilse Genüsse erholten sich um 2% Prozent. Kalipapiere lagen uneinheitlich Salzdetfurth waren um 2% Prozent rückgängig, Bürbach konnten zu­nächst 1 Prozent und später ein weiteres Prozent anziehen. Wintershall wurden exkl. Dividende no­tiert. Farben konnten sich leicht befestigen, und auch bie Elektrizitätswerte waren, mit Ausnahme von Chade, die 5% Mark zurückgingen, bis zu 1K Prozent besser. Kunskseideaktien tendierten aber schwach, unb auch Zellstosfwerte waren eher ange­boten und niebriger. Reichsbank waren bei einigem fiaufintereffe etwas höher, dagegen waren AG. für Verkehrswesen und Allgemeine Lokalbahn schwach veranlagt.

Deutsche Anleihen tendierten uneinheitlich. Reichsschuldbuchforberungen schwächten sich stärker ab, wobei bas Angebot roieber erheblicher war. Pfandbriefe waren sehr ruhig und eher niedriger. JndustrieobNgationen neigten etwas zur Schwäche. Vereinigte Stahlwaren waren heute etwas schwä­cher.

Im Verlaufe konnte sich eine ausgesprochen feste Tendenz durchsetzen, da man über Lausanne sehr günftig gedimmt war. Die Kurse zogen bis zu 3 Prozent gegen Anfang an. Am Geld­markt war die Situation vor dem Ultimo weiter angespannt. Tagesgeld zog auf 5% bis 1% Prozent an, während Monatsgeld mit 6 bis 8 Prozent no- minell unverändert blieb.

Sranffurf schwächer, dann erholt.

Frankfurt, 29. Juni. (WTB. Dnchtmel- düng.) In Anbetracht der Unklarheiten über den Ausgang der heutigen Besprechungen in Lau­sanne herrschte an der Börse starke Zurück­haltung, zumal auch sonst keine Anregungen lagen. Unter dem Druck der Geschäftsunlust zeigten die ersten Kurse gegenüber der Abendbürse Ab- schwächungen um bis zu 1 v. H. Vereinzelt waren auch größere Shirsoedufte festzustellen, so bei Gel­senkirchen. bie 1,39 v. H. nachgaben, bei Schuckert, die 1,25 v. H. niedriger gehandelt wurden, und Salzdetfurth, die in Reaktion auf die feste Haltung der letzten Tage stärker in Angebot lagen und 3,5 vH. einbüßten. Später griff aber eine zuver­sichtlichere Stimmung Platz, da das De­menti der umlaufenden Gerüchte über eine beab­sichtigte Abwertung von privaten Schulden das Geschäft etwas belebte. Auch die Festigkeit der deut­schen Werte an der gestrigen Neuyorker Börse trat mehr in den Vordergrund der Erörterungen. IG. lagen 0,75 o. H. schwächer, konnten sich aber dann um 1,5 o. H. befestigen. Bis zu 1 v. H. schwächer eröffneten noch Harpener, Mannesmann, Licht u. Kraft, Zellstoff Waldhof und Scheibeanstalt, dagegen hatten Rheinstahl und Deutsche Erdöl Steigerungen bis zu 1 v. H. zu verzeichnen. Bei Kaliwerten lagen Salzdetfurth in Reaktion auf die feste Haltung in den letzten Tagen stärker im Angebot unb büßten 3% Prozent ein.

Am Umsatzgebiet der fe st verzinslichen Werte konnten sich Altbesitz erholen, wogegen Neu­besitz eher Schwächeneigung erkennen ließen. Gold- pfanbbricfc waren weiter offeriert. Don ßiquiba- tionspfanbbriefcn fielen befonbers Hamburger Liqu. Pfandbriefe burch sehr schwache Tenbenz auf (mi­nus 2% Prozent), auch Rhein. Liqu. Pfandbriefe lagen im Angebot, ohne sich jeboch kursmäßig we­sentlich zu verändern. Reichsschulbbuchforderungen konnten sich zum Teil stärker erholen.

Fm Verlaufe der Börse hielt die freundliche Tendenz an, da keine Abgaben der Spekulation mehr zu beobachten waren, sondern eher Deckungs- Neigung vorhanden war.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 29. Sunt. Es wurden no­tiert: Weizen 261262,50, Roggen 220, Sommer­gerste für Brauzwecke 200, Hafer 170180, Wei­zenmehl, süddeutsches, Spezial 0 mit Austausch- weizen 38,75 39,75, Roggenmehl, 70proz., 27,50 bis 28,75, Weizenkleie 8,60, Roggenkleie 8,759,00, Weizenmehl, niederrh., mit AuStauschweizen 38,75 bis 39,50. Tendenz, behauptet.

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Präsident Hoover ließ durch die amerikanischen Delegierten der Genfer Abrüstungskonferenz einen dringenden Appell zugehen, in der er die Herabsetzung der Rüstungen um ein Drittel vorschlagt. Sem Aufruf gipfelt in der drastischen Forderung:Die Rüstungsausgabcn dürfen nicht langer da» Rückgrat der Wirtschaft und damit de» Welthandel» zerbrechen."

Der Voranschlag des Kreises Friedberg für 1932.

Am kommenden Gamstag wird der Kreistag des KreiseS Friedberg im KreisamtS- gebäude zu Friedberg zu seiner diesjährigen or­dentlichen Sitzung zusammentreten in deren Mit­telpunkt die Beratung des Boranschla­ges deS KreiseS Friedberg für 19 3 2 gehen wird. Der Voranschlag schließt in der End­summe mit 1000 354 Mark, gegen 1 081 833 Mk. im Vorjahre ab. Davon entfallen auf die De- triebsrechnung 832 729 Mk., gegen 937 329 Mark im Vorjahre, auf die Derrnögensrechnung 167 625 Mark, gegen 144 504 Mark im Vorjahre.

3n der Detriebsrechnung sind verzeich­net: Allgemeine Verwaltung: Einnahmen 3850 (12 410 Mk. i. D.), Ausgaben 30 725 ( 40 286 Mk. i. V.): Polizeiwesen: Einnahmen 36 500 (41 500 Mark). Ausgaben 39 800 (48 100 Mk.): Schulwesen: Einnahmen nichts, Ausgaben 4600 (4700 Mk ): Kunst und Wissenschaft: Einnahmen nichts, Aus­gaben 1240 (2040 Mk.): Bauwesen: Einnahmen 3140 (3951 ML), Ausgaben 11 679 (13837 Mk.): Allgemeine Förderung der Wirtschaft: Einnahmen nichts. Ausgaben 6099 ( 8949 Mk.): Wohlfahrts­pflege und Gesundheitswesen. Einnahmen 219 094 (256 400 Mk.), Ausgaben 574 980 (643 850 Mk ): Anstalten und Einrichtungen: Einnahmen 3520 (3620 Mk.), Ausgaben 5600 (11 710 Mk): Finanz- und Steuerwesen: Einnahmen 566 625 (619 448 Mark), Ausgaben 158 006 (163 857 Mk ).

3n der DermögenSrechnung ist der

Reste- und Ausgleichsstock je in Einnahme und Ausgabe mit 167 625 Mark (im Vorjahre 144 504 Mark) verzeichnet.

Als KreiSumlage wird diL Summe von 445 000 Mark als erforderlich ausgewiefen.

Der Sondervoranlchlag des KreiS- Wohlfahrtsamtes für 1932 verzeichnet in der Einnahme 213 200 Mark, in Ausgabe 544 630 Mark, so daß ein Fehlbetrag von 331 430 Mark auS KreiSmitteln zu decken ist.

Die Vermögens - und Schuldenüber­sicht nach dem Stande vom 1. April 1932 verzeichnet ein Vermögen von 174 429,96 Mark. Hinsichtlich der Schulden wird bemerkt: Die Ver­handlungen wegen Aufwertung der KreiSschulden stehen vor dem Abschluß, nachdem der ReichS- minister der Finanzen sich damit einverstanden erklärt hat, daß die von dem KreiS aufgenom­menen KriegswohlfahrtSschulden als Altbesitz an­erkannt und nach Maßgabe deS Gesetzes über die Erstattung von KriegswohlsahrtSauSgaben vom 12. Februar 1931 aufgewertet werden. An sonstigen Aufwertungsschulden sind biS jetzt im ganzen 63 941 Mark getilgt worden.

Rach dem DerwaltungSbericht für daS Rj. 19 30 hat sich für daS 3abr 1930 folgender Abschluß ergeben: Einnahme 1 280 768,86 Mark, Ausgabe 1 083 877,71 Mark, mithin ver­bleibt ein Einnahmerest von 196 891,15 Mark.

Aus aller Well.

Schiffsjufammenftoß im* Kanal.

Der englische Dergnügungsbampfer Premier", ber 200 Reisende an Borb hatte, würbe im Kanal von bem englischen Untersee- bootR a i n b o w" gerammt. Während bie Rainbow" nur leicht beschäbigt würbe, erhielt bie Premier" ein großes Leck birett über ber Wasser- Ordnungen der deutschen Regierung in Dens an- linie, so daß sofort Wasser in ben Schiffs­körper einftrömte. Infolge des Verhaltens ber Offiziere unb ber Besatzung wurde eine P a - nik vermieben. Das Unterseeboot nahm bie Frauen unb Kinber auf, währenb bie Männer von Admiralitätsbarkassen an Bord genommen wurden. Innerhalb kurzer Zeit war bas Rettungswerk durch- geführt. Der Vergnügungsdampfer wurde abge- schleppt.

Ueberschwemmung in Rumänien.

Starke Regengüsse haben in Rumänien zu großen Ueberschwcmmungen geführt. Eine ganze Reihe von Eisenbahnen sind außer Betrieb. In der Moldau, in ber Bukowina unb in Siebenbürgen sind zahl­reiche Brücken weggeschwemmt. In eini­gen Dörfern würben fast alle Häuser von den Wassermassen fortgetragen In einem Dorf an ber Molbau ertrank eine 8 t ö p f i g e Familie, in ber Bukowina eine ßföpfige Familie. Zweifellos sind noch mehr Opfer zu beklagen: boch ist ein Ueberblick über das Gesamtausmaß noch nicht möglich.

Fünf Todesurteile in Moskau.

Aach fechstägiger Verhandlung ist ein Prozeß zu Ende gegangen, in dem 23 Angestellte der Moskauer staatlichen Kleinhan- delsgeschäfte, darunter ber stellvertretende Leiter, angeklagt waren. Die Anklage lautete auf Waren- und Gelddieb stahl, ungesetzliche Preiserhöhung und Versorgung der S p c - kulanten mit Kontingentware 3n fünf Monaten sollen die Angeklagten den Staat um eine Million Rubel geschädigt haben. Das Ge­richt verurteilte fünf Angeklagte zum Tode durch Erschießen. Sieben weitere Angeklagte erhielten zehn, die übrigen drei bis fünf Iahre Gefängnis.

100 Kommunisten In Eisleben festgenommen.

3n HetterSleben bei'Eisleben kam eS zwi­schen etwa 400 Kommunisten auS SiSleben und Stahlhelmleuten zu Zusammenstößen. Eine An­zahl Beteiligte wurde verletzt. Das Eislebener Aleberfallfommanbo stellte ungefähr 100 Kommu­nisten, die zum Teil Waffen mit sich führten. Sie wurden nach Halle in- LlntersuchungSgesängniS geschafft und werden sich wegen LandfriedenS- bruchS zu verantworten haben.

Zu einer schweren Schießerei, an der sich auch Frauen beteiligten, kam es heute nachmittag in der Rähe deS Schlosses Bladenhorst bet Castrop-Raufel. als ein großer Kommu- nistentrupp eine kleinere nationalsozialistische Ab­teilung zu umringeln versuchte. Vier Rational- sozialisten wurden schwer verletzt.

Kurszettel -er Berliner un- Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschloßenen Dividende an. Reichsbankdiskont 5 o.H, Lombardzinsfuß 6 o. H.

Aranksurt a. 2)1.

Benin

Schluß- fur< |

1-Ubr- Äur#

Schluß­kur«

Änlanq- fiur#

Datum

28 6.

29.6.

28.6.

29 6.

6% Deunqe tHetmoamcibc D.itre.

7% Deutsche SHcicManlcibe d.1929

-

®ouii|i.'?1nlrtbe Bon 1930 .

Deutsch« .1iit..AbU>I..TchuId ptü

Saltos.-Reckten.......

36

36.4

35,9

36.13

Dcttzl. ohne Auttol.-Reckte . .

3.45

3,3

3.55

3,4

8% Hess. BolUktaat von 1929 (tüdiablb. 102%)......

Cberbeficn Provinj-Snleihe mit

Au-Ios.Reckten......

Deutsche fiomm. Eammelabl.

Anleihe Lene 1 ......

8% Franks Hnp.-Bank Soldpse

15 unkündbar bi« 1985 ....

7% Franks. Hyp.-Bank Golhpse nntünbbar bli 1936 Serie 16

4Vx% Frankl. Hyp^Bank Ligu.- Vsandbricse........

<!:% Rheinische Hyp.-Bank-Liau f olbpsr...........

_

_

-

8% Br. LanderpsandbriesanNalk, Psandbriese R. 19......

-

7% Pr. LanderpsandbriesanSalt, Bkandbriese R. 10 . . .

-

4% celirrretchtsche Gokvrenre . -

4,20% Lestcrreichtsche Silberrente

4% Ungarische Goldrente ...

4,75

4,7

4% Ungarische 5taat»rente v. 1910

4¥i% deSgl. von 1913.....

5% obgest. iSoldmexikaner von 99

4% Türkische Zollanleibe von 1911

2,75

2,7

4% Türkische Äagdadbahn-Anlcibe

Serie I...........

_

__

3

2,85

4% deSgl. Serie II.......

2,75

2.65

5°.. RninSn. verrinh.Rente v. 1903

4Z4%Rumän.vereinh.Rcntev.lS13 4% Rumänische vercinh. Rente .

3,18

3.13

3

8)4% LanatoHtt......-

15,5

Iranffnrt a. 2)1.

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Sckluß- kur« |

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Solang- Äur4

Datum

28.6.

29 6

28 6.

29 6.

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Hamburg-Tüdom. Tampsschig. 0 Hansa Tampsschiss .....0

Nordbeutlcher Llovd.....»

8L(8. sür Berlrbrswesen Mi. .

Berliner Handelsgcselllchast . fi

Commerz und PNoat-Bonk . 7

TarmIUotcr und RationalbcmI 6

Teutsche Ban« und

Titconto-iVesellschati... 6

Treedner Bank ...... 6

Reichwank........1?

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Slektr. LicseningtgtseNschasl. 10

Lickt und Straf: . . 10

Hellen & Guilleaume . . 8Zj

Gesellschast sür Slelnrsche

Untcmehmungcn .... 9

Rheinische ElekiriMt .... 9 ccbudert & ..........11

Liemcni & Hauke.....14

LahmeyerL E».. . 18

Budrru;..... 4

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Hawener ....... 0

Hoelck Eilen.........6

Ilse Bergbau ....... 10 Klöcknerwrrfe ....» tköln-Neuessea. . . . ... »H vkarmcimann^i-bren .... 6 iXan*|dB« Bergbau ..... 0 cdericklel.Sevmerre .... 8 Bbönir Bergbau...... 4H Rbeinticke Braunkohlen... 10 ..................6

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30

Meiallgeiclllchast. ...... 51

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Zcwentwerk Heidelberg. ... 7

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30

30

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30

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Bemberg......... 0

29

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Zellssoll Salddoi.....1?

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25

24

ScUftcfl Slckaslenbvrg . . 6

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79

79

Tai ml er Motoren......0

10,75

10,5

lemfd# Lmoleum.....5

Lern klein 8 ffrprd.....0

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21

Leonhard Ite».......8

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50,5

Soen^ka.........15

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Budapest . .

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170,28

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74.83

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74.83

74,97

Kopenhagen

82,72

82.38

82.67

82.83

Stockholm .

77.97

78-15

77.92

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London. . .

15,185

15,225

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15215

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0.948

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Brü.lei . . .

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21,43

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16,545

16.585

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Schweiz . .

82.02

82,18

81.97

82.13

Spanien . .

34.67

34.73

34.67

34.73

D an j .g. . .

82,32

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82.27

82.43

Japan . . .

1.149

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6.693

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13,84

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Veribi, 28 Juni

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4,20

4.22

Belgsscke Note».........

58.40

V. .64

Ta»t<che Noten.........

82.53

82.87

Lngltsche Note» .........

15,145

15.205

Sranzöiischr Note«........

16,505

16.565

ÄcUaabrldx Note»........

169,91

170.59

jtolienuii* Noten........

21,54

21.62

Norw-gticke Noten........

74.75

75,05

Deuts ck, L esterrr , tz 1OO SLilltn,

Nuwänilcke Noten........

2.49

2.51

Schn.ccchcke Noten...... .

77,79

78,11

Schweuer Noten. ........

81.84

82.16

Spanilch« Noten. ........

34,53

34,67

Lnganjchr Nou» ........