Einzelbild herunterladen

Ää er bit 2^6- nn ein.

nten >U M M in.

abjufüLft? WtJ* N bfidtdJ

"Ä

mg, haft h Qnlet ,sife >« hi, i,"

|L bl lo6" 'l«iUlt ir&L?m K°Ib,m,,ij, 7e 5 ourge. " ^"ten, wenn bere-et, bunfo. Ift? Ä "erzeichnung bi,. S Sumjnbest j" ®enn ber ?n Qnbtre 'Nem ffieoe !'J°, W die ®(.

'C1i ob In einer 9. Dönern, *'!*,®n«iitnau. J® Wr baraul, ftu« .Hegen den {l7;81U Jtcd)l ben Glauben öderer hält, des. °nn bürste er auch V nicht versagen, e Regierung hätte >ls die seine.

amps nomie.

den Rülffriit denten, er deutsche Presse« ler Seite geplante biete- hat aus die ar doch etwa- ab« lan sich lebhast bt« : in Abrede zu ' « noch keine-tvegj erneur Rerkh-, hat nunmehr al-

Xücktritt des ttcher verlangt, : gesamten mcmcl* chkvmmen würde. inerlel'Bet« :bromg M ®tni« em der mrmeiiün« iglenrng erst vor Mg mit den liiau« tauen autge» Hitcher hat erklärt, >rium aus feinen e. Er würde ledig«

Dird daraus hinge« ?r Landesregierung t entgegenfommen neur die Möglich' t al- Lande-präsi«

irsuchen, Kops >md |U «affen. M« 2atninc gibt es auch bei zunächst erbat« ZcrMteten müssen msiammerung M och wenigsten« eiaewvrdenen S iszustohen, um sich cht Rettung zu ver z Lebenszeichen kmw i von flto em S rt 'm*** At &*e Ses sttfs »L:Zr

ff 3% S

eine 5au' ^aUcn » Kn 6*

alle U'tzcheintod - .«*4 gwW l nur ti3aücn 2ltwungjE.usuhr

ollenen

SST

denlen zu ernennen. Der wiederum, mit befurch­tet werden muh, eine rein litauische Lan­desregierung bilden würde Dem Memel- ländischen Landtag bleibt dann zwar noch die Möglichkeit, dieser Landesregierung da» Mih- trauen auszusprechen, doch hat es der Dvuver- neur aut Grund de» Memelstatuts in der Hand, dann den Landtag im Einvernehmen mit der Landesregierung auszulösen, woraus die Autonomie praktisch hinfällig gewor­den wäre Die Forderung deS öouDemcur» läuft also auf einen Staatsstreich auf Nimwegen hinaus, gegen den man sich von memeUäirdischer Seite unter allen Umständen zur Wehr setzen mutz

0ie Betriebsrätewahl 1932.

Berlin, 28. San. (XU. Amtlich.) Durch Verordnung der RetchSregierung vom 14. Dezem­ber 1931 ist öle Amtsdauer berientaen Betrieb-Vertreter. deren Amt durch Ab­laus der Wahlzelt im Kalenderjahr 19 32 enden würde, um ein Jahr verlängert worden, um die Kosten und wirtschaftlichen Stö­rungen durch allgemeine Rcuwahlen in den näch­sten Monaten zu vermeiden Aach Mitteilungen kommunistischer Zeitungen scheint cS. al» ob d t c rote Gewerkschastsopposition ver­suchen wolle, durch Aiederl^aung ber A e m t e r ihrer Anhänger in möglichst vielen Be­trieben trotzdem Neuwahlen öu erzwin­gen Sin solcher Dersuch bat keine Aussicht auf Srsolg Abgesehen davon, datz e» zweifel­haft erscheint, ob Mahnahmen wirksam sind, die nur zu dem Zwecke erfolgen, eine mit Gesetzeskraft verordnete Regelung der Amtsdauer zu betei­ligen. ift eS selbstverständlich, datz der Reichs- arbeiWminifter den für nötig gehaltenen Aufschub der BetriebSrätewahlen durch geeignete Wittel im Bedarfsfälle durch eine ergänzende Recht-Verordnung sicherstellen wird. Die Amtsniederlegung einzelner Belrieb-rat-mlt- glieder könnte nur zum 03 e r I u ft ihres Ein­flüsse» auf die Handhabung der DetriebSrechte und zum Wegfall ihre» Kündigungs­schutzes führen

Kleine politische Rachrichten

Zu juristischen Mitgliedern de» hessischen StaatSgerichiShofeS wurden ernannt die OberlandeSgerichlSräte Dr. Maurer, Dr Schneider, Dr Schade und Landgerichts- Präsident Weissenbach Zu Stellvertretern wurden ernannt die OberlandeSgerichlSräte Dr. Werner. Dr. Meyer. Schmittspahn und Landgerichtsdirektor Kleinschmidt

Am Donnerstag fehlte zu Beginn der Sitzung imKursür stendammprozetz Gras H e 11 - dort. Rechtsanwalt Dr. Sach» halte der Straf- fammer mitgeteilt, datz Gras Helldorf an einer wichtigen Fuhrcrbesprechung in München teilneh- men müsse und daher heule nicht zur 03erhandlung erscheinen könne. Die Antwort, datz Gras Hclldorf unbedingt zur Verhandlung erscheinen müsse, und datz er eventuell einen Vorführung»- oder Haft­befehl au erwarten habe, erreichte den Angeklag. ten nicht mehr, da er inzwischen zum Bahnhof gefahren war. Auf Antrag des SlaalSanwalt» befchlotz die Strafkammer, den Angeklagten Gras Helldorf verhaften zu lassen, da sein Ausblei­ben in der Hauplverhandlung nicht genügend ent­schuldigt sei.

3m Zusammenhang mit den trotz polizeilichen Deiboteo durchgesührten Antikriegsdemo n« ft ra Honen der KPD am 1. August v 3-, in deren Verlauf der PoliAeihauplwachtmeisler 5 l e b l g durch einen Lungenschutz schwer ver­letzt worden ist, Hal die Slaatsanwaltschaft Anklage gegen insgesamt zehn Personen er­hoben- Gegen sieben weitere Angeschuldigle wird der Vorwurs der Begünstigung, de» Aufruhrs und deS Vergehen» gegen daS Schuhwaffengesetz erhoben.

Der russische Volkskommissar für auswärtige Angelegenheiten. Litwinow, der sich auf der Reise zu der Genfer Abrüstung-konserenz kurz in Berlin aushiell. hatte Unterredungen mit dem Reichskanzler Dr. Brüning und dem Staatssekretär deS Auswärtigen Amtes v. Bülow. Die Unterredungen boten Gelegen­heit zu einem sreundschaflllchen Gedankenaustausch über die schwebenden politischen Fragen, insbe­sondere über die bevorstehende Abrüstung-- k o n s e r e n z sowie über die von der Regierung der UdSSR, mit verschiedenen Staaten geführten AichlangrissSpakl - Verhandlungen.

Der Vorsitzende der Abrüstungskonferenz Hen­derson ist nach Gens abgereift.

Der Bericht des GeneralratS der D a n k von Frankreich, der in der heutigen Deneralver- sammlung verlesen wurde, betagt, datz der Ka - pitalzusluh nach Frankreich und die Rückkehr französischer Kapitalien auS dem Aus- land nach Frankreich feit dem Monat Mai be­trächtlich gestiegen feien, fo datz der Gold bestand in Franc» um rund 1 5 M11 - liarben gestiegen, und die Gold- öedung, die gesetzlich 35 Prozent betrage, von 53.03 Prozent auf 60,57 Prozent gestie­gen sei.

Aus oder Welt

Unterbundene fiommuniftenbemonfiration in Stuttgart

Die Kommunisten hatten auf Donnerstag abend eine Massendemonstration auf der König- slratze angelegt Etwa 300 Mitglieder des Kampf« bundes gegen den Faschismus hatten sich aus ver­schiedenen Stadtteilen auf der tzauplocrkehrsslratze Stuttgarts eingefunden und sich unter die Pa f« lanten gemengt. Unterdessen belebte die poli­tische Polizei überraschend die kommunisiilchc P ar­teizentrale und nahm sämtliche Führer, im ganzen etwa 25 Leute, die sich gerade ^u einer Konferenz zufammengefunden hatten, in o d) u n haft, darunter die Abg Schneck und Buch- mann den Leiter Des kommunisliichen Partei- bureaus Fischer und den Arzt Dr 233 o i f Kurz darauf wurde der Führer des Kampfbundes gegen den Faschismus auf der Stratze von Beamten der politischen Polizei festgenommen Die Kommunisten, die damit ihrer Führer beraubt waren, wurden dann vom Bereitschaftsdienst der Polizei alsbald a e r fl r e u t. Dabei wurden weitere 14 Per« fönen feftgenommen.

Seine Betluna mehr für die Vesatznns des unieraeoanflcoen enalifdien D-Bootes?

4-u» fleiutuchr cngu|O)t unierfecDOOtM 2*. dessen Beiatzung wahrscheinlich als oerloren gelten mutz, war mit den modernsten Rettungsoorrichtungen ausgestattet. Jeder Mann der Besatzung besah einen sogenanntenTauchrelter". ein Rettungsgcrät. das mit einem Sauerstoff Apparat versehen ist und den Cingeschlossenen von selbst an die Oberfläche des Wassers flieht Anscheinend ereignete sich die Kata­strophe des englischen U-Boots so schnell, datz es den Eingeschlostenen nicht mehr möglich war, sich durch die Torpedoauestohrohre in Sicherheit au bringen

Unsere Bilder zeigen einen U-Boot Matrosen mit der eauerftoffausrüftung, dem sogenannten Tauchrctter" und eine Tauchglocke mit Hilfsmannschaflen.

London, 28. 3an (WT2) Um die Wittags- ACit sind die letzten Hoffnungen ge­schwunden, die Mannschaft des gesunkenen U-CBDOtes noch retten flu können Die Admiralität teilte heute morgen mit, datz während der Aacht keine Fortschritte gemocht wurden. Der Le ter des MotorhilfSschonerS, Erown. habe der Admiralität berichtet, datz er Dienstag um

18.40 Uhr auf dem Wege nach Portland über dem Meere plötzlich ein Helle- Licht beob­achtet habe, das drei Sekunden dauerte, sich ab- schwächte, wieder ausslammte und verschwand. Aus diese Erscheinung folgten zehn Minuten später zwei laute Explosionen, ähnlich Ka­nonenschüssen. Für beide Erscheinungen weih man keine Erklärung

Aus öer Promn^tafbaupffloDt

Dietzen, den 29.3anuar 1932.

Handwerksburschen einst und jetzt.

ES ift so selten geworden, da- Wandern der wirklichen Handwerker. Früher wuchs das An­sehen des Meisters, das Vertrauen der Kundschaft, wenn er in jungen 3ahren sich in der Well um. gesehen hatte .Der ist drautzen gewesen, weih, wie e« in den anderen Werkstätten zugchl. und eS sind Hackcspäne von ihm abgegangen, nicht nur Hobelspäne". 3a, da- bedeutete schon etwa». Sellen, datz ein .reisender Handwerk-bursche", wic sie sich selbst nannten, wenn sie um einen Zehrpfennig baten, da- Reisen in Vern un« ge­läufigen Sinne de» Worte» kannte. Von Stadt au Stadl ging zu Futz der Weg, und sprachen sie beim Meister vor, so hatte jede 3nnung ihren bestimmten Grutz.

Der Wandergeselle, der in die Werkstatt eintrat, brachte Kunde von den Gewohnheiten überall, war der Vermittler zwischen Dors und Stadt. Er er. zählte vom Handel und Wandel, vom Leben und Treiben der Sladlleule. er sang die Lieder, die in der Stadl neu gewesen waren, er erklärte den Dörflern die Art der neuen seidenen Westen und wie die Schleife zum Vatermörder gebunden wurde. Dafür trug er vom Dorfe die Kehle voll schwer­mütiger Landlieder, in den Deinen den Vauem- lanz im Ränzel vielleicht eine Dauerwurst, be­stimmt aber eine Dusenschleise von seinem Mädel

3m HandwerkSbuch stand so manches Zeugnis, im Patz so mancher Slädlename. Und hoch­achtbar waren die Meister, die die Zeugnisse schrieben er war wählerisch in den Werkstätten gewesen und hatte wohl bei manchem angeklopft. Aber wo Hand und Kopf Gelegenheit halten, zu besonderer Geschicklichkeit zu gelangen, da lieh er die Zeit nicht ungenutzt vorüber st reichen, denn da­war die richtige Schmiede für einen, 6er künftig selbst Meister werden wollte Kam dann ein Tag, an dem das Herz schwer wurde, dann ging es heimwärts, um denen daheim dem Vater, der Muller - und am Ende noch jemandem - zu zeigen datz er ein ganzer Kerl geworden fei und ber Vater oder Schwiegervater getrost die Werk- stalt in seine Hand legen könne . .

Hatte er dann einen Hausstand gegründet und beschältigle er selbst Gesellen und Lehrbuben, dann sahen diese zum Meister auf: der war durch die weite Welt gewandert, der kann etwa» und bei ihm sind wir in guten Händen. So wie der Meister möchte man auch einmal werden. Sitzt er aber am Feierabend mit Frau und Kind am Häus­chen vor feiner Tür. dann erzählt er von den Wanderungen, von Dörfern und Städten, von Sitten und Bräuchen, und wenn er ganz guter Laune war. zeigt er den Kindern da» Felleisen tkleinen Rucksack), und der Aelleste nimmt es auf den Rücken. -

Vorüber ift die Zeit der reifenden Handwerker. Die Meister von heule haben sich dem .modernen Prcduklionsprozeh" anpaffen muffen. Es wuchs da» Heer der Handwerker ohne besondere Ligen, art Und von den Tausenden und Abertausenden spricht kaum jemand noch den Wunsch au»: .34) möchte werden wie der Meister!"

M. Or.

Vornotizen.

Tageskalender für Freitag. Stadttheater Dietzen ..Wilhelm Tell". 20 bt» 22.15 Uhr. - Oberhels scher Kunstverein 15 bis 17 Uh-, Turmhaus am Vrandplay. Ausstellung von Oc g.nal-Handze.chnungen ltalienilcher Mei­ster des 16. und 17 3ahrhundert» Lichtspiel­haus Bahnho'stratze -3ord". - ^storia-Licht- ipieleDer Schirnmelreiter" undRiff und Rafl als Revolverhelden".

- Aus dem Stadttheater bur eau wird uns geschrieben Heute. 20 Uhr. al» 16. Vor­stellung im Freitag-Abonnement zu gewöhnlichen Preisen Wiederholung der erfolgreichen 3nszenie- rung Peter Fallolts von Schiller- ..Wilhelm Tel?'. Die Rolle des Werner Stausfacher fDielt Intendant Dr. Rolf Prasch. Spielzeit: 20 bi»

22.15 Uhr. Morgen, SamStag. 15 45 Uhr Die Duppenfee" Ballett in einem Akt von Gaul und Hatzreiler, Musik von Bayer, tänzerische Gesamtleitung Ewald Bäulke, Spielleitung Karl Heyser, vorherDie Wunderlampe". Weihnachts- mäichen von Werner Schmidt, Spielleitung Karl Volck. Die 3nlendanz hat sich de» grotzen An­drangs wegen entschlossen, diese SamstagS-Vor- stellung als DolkSvorstellung zu kleinen Preisen au geben Damit ist jedermann Gelegenheit ge­boten, der Freude teilhastig zu werden, die diese Vorstellung auSlöft.

Vom Doethebund wird un» zu dem Gastspiel deS Kölner HänneSchen-Thealer am kommenden Sonntag mitgeteilt, datz sowohl die beiden Rachmittagsvorstellungen um 15 Uhr und um 17 Uhr, al» auch die Abendvorstellung um 20 Uhr bei freiem Kartenverkauf stattfinden und jedem zugänglich sind- ES findet also keine ge­schlossene Vorstellung statt. 3nteressenten seien auf die gestrige Anzeige verwiesen.

Der Füns-Uhr-Tee der Gesang­schule von Frau Dr. Meyer, der am kommenden Sonnlagnachmittag im Saale der Krippe (Eingang Maigasse) stattfindet, sei im Hinblick auf den guten Zweck (öer Ertrag kommt der Gietzener Winternothilfe zugute) erneut zu regem Besuche empfohlen. 3n dem Wohltätig» keitsbeitrag von 1 Wk sind Tee, Gebäck, Pro­gramm, Garderobe usw. einbegriffen. Man be­achte die heutige Anzeige.

Die Seeschlachten deS Welt­kriege-". Der Vildstreifen, der am näch­sten Sonntagvormiltag unter diesem Titel im Lichtspielhaus Bahnhofstraße zur Ausführung gelangt, dürste da- 3nleresse breiter Kreise unserer Bevölkerung finden. Der Film will ein Spiegelbild der Heldentaten der deutschen Marine sein, und gibt die bedeutendsten Seeschlachten des Weltkrieges rekonstruiert wieder, um so den Be­schauern einen Eindruck von dem gigantischen Kamps der deutschen Kriegsmarine gegen den meist stark überlegenen Feind zu geben. Die erste Seeschlacht de» Weltkrieges, die Schlacht bei Coronel am 1 Rovember 1914, die die Deut­schen siegreich sah, der Kamps derLeipzig" gegen die vierfache Uebermachl (bei Öen Falk- lanöinteln) unö öer Untergang öieses Schiffe- il a. m. ist in packenöen Bildern öargcftellt. Breiter Raum ist der bedeutEidslen Seeschlacht deS Weltkriege», dem Ringen am Skagerrak, gegeben Richt weniger als 148 englische Schiffe standen 103 deutschen in offener Seeschlacht gegen­über. Rach den verschiedenen Filmen, die da- Landheer und die Debirgslruppen im Kampfe zeigten, dürfte der kommende Film ein n.chi weniger aufmerksames Publikum finden Die Vorstellung beginnt, wie stets, um 11.15 Uhr Räheres ist au» der gestrigen Anzeige ersichtlich

ee Sladttheater-Abonnement. Die Einlösung de» fünften AbfchnitleS der Stadt- the ater-Abonnement- betr.ff 1 eine Bekannt­machung im heullgen Anzeigenteil. 3ntereffenten seien besonders darauf aufmerksam gemacht.

" SamStags keine Schlachtungen t m Schlachthof Die Schlachthofdirektion gibt im heutigen Anzeigenteil bekannt, datz wegen äutz rst g.r ngcr 3nan'pruchnahme des Schlacht­hofes an den SamStagen keine Schlachtungen mehr ftattfinöen.

D i e Flelschverbilligung für Hilfsbedürftige. Das Wohlfahrtsamt for­dert durch eine Bekanntmachung im heutigen Anzeigenteil sämtlich« Fleischverkäufer in Gießen auf, die von ihnen für abgegebene» Frischfleisch in Zahlung genommenen Abschnitte 1 unö 2 öer ReichsbezugSfcheine. unö zwar für 11. bis 23. 3a- nuar. bis spätesten» 1. Februar mit zweifacher Rechnung einzureichen, da bei späterer Vorlage eine Vergütung nicht mehr erfolgen kann. Inter­essenten werden hierauf besonder» hingewiesen.

" 3nländisches Holz bei staatlichen Bauten und Instandsetzungen Mit Rücksicht auf die verschärfte W rtschaftSkrife hat der hessische Flnanzrninifter angeorbnet, datz bei Staats bauten ausschliehlich inländisches (deut­

sche») Holz zu verwenden ift Auch bei alle* Bauwesen der Provinzen. .Kreise. Gemeinden, Kirchen und öffentlichen Stiftungen soll, soweit möglich, hieraus hingewirkt werden. Wenn in Ausnahmefallen die Verwendung au«.anöische* Holzes aus zwingenden Gründen nicht zu um­gehen ift. so mutz dafür Genehmigung eingeholt werden.

Organisatorische Aenderunae* i m Versorgung-Wesen. Vom 1. April ab wird die Bearbeitung der Ruhegeld-Angelegen- beiten öer ehemaligen Offiziere, Beamten und deren Hinterbliebenen der alten und neuen Wehr­macht, be» Reich-wasserschutze». der ehemaligen Kolonialverwaltung, sowie der ehemaligen elsatz- lothringischen Beamten stark zentralisiert und im allgemeinen in jedem Bereich eine» Haupn>erfor- aung-amt» nur ein Veriorgung-amt mit diesen Angelegenheiten befahl werden Für Öen Bereich ÖeS Hauptverlorgungsamtes Hessen, der die Be­zirke der Versorgungsämter Darmstadt, Frankfurt 0.2!.. Dietzen. Kassel unö Mainz umsatzt. ift zur Erledigung der erwähnten Verforgung-onge- IcgcntKitcn da» Versorgungsamt Mainz bestimmt worden. Das Versorgung samt Mainz erfährt da­durch non dem genannten Zeitpunkt ab eine wesentliche Erweiterung seiner Ausgaben.

" Äellerbranö. In Öen Kellerräumen der Zleischereiverkaufsstelle de» Konsumverein». Liebigstratze 88. brach In ber letzten Rächt Feuer aus. S-s war Heizmaterial in Brand geraten, da» zur Feuerung ÖeS in der Rähe stehenden Räucherapparate» dienen sollte. Da» Feuer, da» unter starker Rauchentwicklung brannte, wurde von der Feuerwehr, die kurz nach ber Alar­mierung um 3.50 Uhr an ber Brandstelle er­schien. energisch bekämpft. Den Flammen konnte nur unter dem Schutze von Rauchma-ken AU Selbe gegangen werden Kurz nach 5 Uhr ruckte die Fnierwehr wieder ab

SriefTaflen öer Heöaftion.

iKechtsgulachten sind ohne Derdinölichkeit ber Schrtftleitung.)

M. u. 2H. 300. Der Vermieter kann, wenn die betr. Leitung erst nach dem Kriege gelegt wurde, eine entsprechende Erhöhung der Miete über die Sätze der Friedensmiete hinaus verlangen. Letztere können Sie auf dcm Wohnungsamt erfahren. Ob ber An­spruch des Vermieters in der geforderten Höhe be­gründet ist, kann ohne entsprechende Unterlagen nicht beurteilt werden. Auffallend Ift, datz der jetzt gefor­derte Zuschlag von dem bisherigen Mieter nicht ge­zahlt wurde.

8. B. In 71. 0. 1. Vach §7 der Hessischen Ersten Verordnung zur Durchsührung der Auswertung von Sparguthaben sind ausgewertete Guthaben bis zum 1. Januar 1933 für die Gläubiger unkündbar. Vom 1. Januar 1932 an konnte die Hälfte gekündigt wer- den. Die Zweite Verordnung vom 21. Dezember 1931 erklärt eine Kündigung ausyewerteter Guthaben nur dann für wirksam, wenn dieses vom Innenminister durch eine öffentliche Bekanntmachung ausgesprochen worden ist. Das ist bisher nicht ber Fall. Eine Be­schwerde ist hiernach zwecklos. 2. Die Kaste mutz Ihnen den Grund mitteilen, weshalb sie bas Buch zurückbehält Ohne Kenntnis dieses Grundes ist vor­erst eine Auskunft unmöglich, ob die Kaste im Recht stehl. Dient das Buch vielleicht als Psand für eine andere Schuld?

Oit Wetterlage.

o

10

Wer.

-ss --

735

#3

O Worten,ot O"r ter ®ne>B ordern ®woimio. ® oeflctll*e®e^ * Sainet ä 6«eu»ein ne Bel lyr.^wmduuit-Q-. xtw «eirhir* 0$, £ *awoe> 5ud$udveii UürmseBe» nordvest 0<e »fe-i« n.tcrn mit dem wmdt Die Beide» Mdlionrn Menenden Z* len grBen d.e Temperatur en Die l-n.en verp ndes Orte mit airichcK *u' nurtJMtli umgerecneete- LwndrucA tticitcvvoruuefagc.

Das Hoch schrumpft mit seinem Kerngebiet au« lammen und wird an der Noidseiie durch Ausläufe, der über Rordskandinavien liegenden Störung wei­ter abgebaut. Ihre milde Luft hat bereits stärkere Rebel- und Wolkenblldung heroorgerufen und Im nördlichen Teile unseres Bezirkes auch Frostrückgang bewirkt So lag die heutige Morgentemperatur in Gietzen gegenüber der gestrigen ungefähr 2 Grad höher. Im Bereich der milderen Luftströmung dauert das zu Nebel- und Wolkenbildung neigende Wetter fortt unö der Frost geht zunächst noch etwas weite, zurück.

Aussichten für Samstag: Neblig und wollig mit Abschwächung des Nachtfrostes, trocken.

Aussichten für Sonntag: Zeitweise stör« fer bewölkt, stellenweise Nebclbildung, Temperatu­ren nachts noch unter Null.

Lufttemperaturen am 28 Januar: mittags 2,0 Grad Celsius, abends minus 4,6 Grad: am 29. Ja­nuar: morgens minus 3,5 Grad. Marimum 2,5 Grad, Minimum minus 6,4 Grad. Erdtempera« luren in 10 an Tiefe am 28 Januar: abends 0,1 Grad: am 29 Januar morgens 0,9 Grad Celsius. Sonnenscheindauer 5i Stunden.

Amtliche llttnlerfpartnachrichten.

Schwarzwald, Feldberg Klar, 2 Grad, 25 an Schnee, verharscht, Sportmöglichkeit für Ski und Rodel gut

Wetterfest unö doch zart zugleich unb ohne bi« unschöne Röte kann die Haut lein, wenn die bekannt« gute Creme Leobor verwendet wirb. Rote Packung fett* stci blaue Packung fetthaltig. UnlN'Lockiegsprei^