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dem Turn-Ausschuß Oberturnwart Erb vor. Wir kommen zu gegebener Zeit auf die Veranstal­tung zurück.

Fechten im Turngau Hessen (OT ).

Am Sonntag finden in der Turnhalle der Ober­realschule die Wettkämpfe der Ober­stufe-Fechterinnen des Gaues Hessen zur Ermitt­lung der Teilnehmerinnen an den Wettkämpfen um die KreiSrneistcrschast statt. Daneben ist auch ein Degen-Wettbewerb für Fechter ausgeschrieben.

Handball im Gau Hessen (D. T )

Lützellinden! Klein-Linden! 6:5 (4:3).

Die Erste des Turnv. Lützellinden empfing am Sonntag die erste Elf des Turnv. Äkm-ßinbcn -um fälligen Rückspiel Die Gastgeber gingen bereits in der l. Minute in Führung und konnten in der Folge aus 4:0 erhöhen Die Mannschaft verlor dann aber einen Spieler und damit an Zusammenhangs kraft. Die Gäste gestalteten da- durch das Ergebnis günstiger, vbwobl es für den Ausgleich doch nicht reichte, und Lützellinden knapp aber verdient Sieger bleiben konnte Die zweite Mannschaft von Lützellinden weilte in Klein- Linden und konnte die dortige Zweite mit 3:1 schlagen. Die dritte Mannschaft gewann gegen die Zweite von Grüningen mit 7:0 Toren.

Schiedsrichter-Vereinigung Gießen.

DsR. Butzbach Alte Herren gegen Schiedsrichter Gießen 2:2.

Die älteren Schiedsrichter der Schiedsrichter- Bereinigung Gießen weilten am vergangenen SamStag in Butzbach und trugen gegen die Alten

Herren des DkR. Buhbach ein UebungSspiel aus. Dem Treffen wurde von feiten des Butzbacher SportpublikumS reges Interesse entgegengebracht Dor allem konnten die jüngeren Anhänger des Fußballsportes sehr viel lernen, denn das Spiel wurde nicht nur mit großem Eifer, sondern auch sehr fair durchgesuhn Einzelnen älteren, sogar korpulenten Schiedsrichtern gelangen verschiedene technische Kabinettfrückchen und ernteten lebhaf­ten Beifall. Das Spiel endete erwartungsgemäß mit einem Unentschieden von 2:2.

Aus dem Lager der Hadsportler.

Der Lahngau im Bund Deutscher Radfahrer hielt vor kurzer Zeit in Wetzlar-Biedergirme- scinen diesjährigen D a u t a g ab. Der Gautag war sehr gut besucht. Man beschäftigte sich Zu­nächst und in erster Linie mit der Ausstellung des IahreSprogramms für 1932. Beben diesen Bera­tungen wurde auch Gelegenheit genommen, ver­schiedene Mitglieder, die sich besonders in sport­licher Hinsicht hervorgetan haben, auSzuzeichncn. So erhielt der jugendliche Ernst Haas vornRod- Elub .Germania'* 1899 für einen im Einer-Kunst- fahren errungenen ersten Sieg eine prächtige Ledermappe mit einem künstlerischen Dedenkblatt und die Sieger deS in der Gießener Volkshallo zum Abschluß gebrachten Serienspiel- im Dreier- Radball (die Herren Daum, Bohl und S t o m m e l) je eine versilberte Plakette von statt­licher Größe. Die Mitglieder deS Rad-Elubs .Germania" konnten auch bei den in Wehlar- BiedergirmeS ausgetragenen GaumeisterschastS- kämpfen (wir berichteten bereits darüber) im Rad­ballspiel und Kunstfahren schöne Preise erringen.

Wirtschaft.

* Concordia Lebens - Bersiche- rungsbank AG., Köln. Der Aufsichtsrat hat beschlossen, der am 10. Mai stattfindenden Gene­ralversammlung vorzuschlagen, von dem nach reich­lichen Abschreibungen und Sonderrückstellungen (i. G. 465 559,92 Mk.) ausgewiesenen Reingewinn von 3 286 218,10 Mk. (i. B. 3 668 847,97 Mk.). der Gewinnrücklage der Dcrsichcrten 3016218.10 Mk. (i. B. 3 448 847,97 Mk ) 91,78 Prozent des

Gesamtgewinns, der Sicherheitsrücklage der Ber- mögensverwaltung 100 000 Mk. (i. B. 50 000Mk ). der Bersorgungslasse der Angestellten 25 000 OHL (i. D. 25 000 Mk.) zu überweisen und an die Ak-, tionäre wieder, wie im Boriahr, 14 Prozent des bar eingezahlten Teil- deS Aktienkapitals (70 000 Mark) auSzuschüttcn. Die Gewinnrücklage der Versicherten erhöht sich damit auf 16 044 357,30 Mark. Aus ihr werden die Versicherten im näch­sten Jahre die planmäßig erhöhten Dividenden erhalten.

Frankfurt notiert leicht schwächer.

Frankfurt a. M., 28. April. (WTB. Drabt- meldung.) Tendenz: etwas schwächer. Die bisher resultatlos verlaufenen Genfer Verhandlungen, die durch Absage Tardieus eine Aufschiebung erfah­ren haben, wirkten zu Beginn der heutigen Börse verstimmend. Daß die Verhandlungen in etwa drei Wochen wieder ausgenommen werden sollen, blieb ohne Einfluß. Da auch in der Innenpoli­tik keine Klärung eingetrcten ist, bekundete die Spekulation stärkere Zurückhaltung und schritt zu einigen Abgaben. Bei wieder kleiner gewordenem Geschäft lagen die ersten Kurse nicht ganz einheit­lich. jedoch überwiegend etwas schwächer Das herauskommende Material fand ziemlich leicht iln- lerkunit. so daß die Veränderungen gegenüber der Abendbörse selten mehr als 0.50 biS 1 Prozent betrugen. Lediglich einige Spezialpapiere wie IG.. Reichsbank. Aku und AEG. hatten Rückgänge bis zu 1,50 Prozent. Am Montanmarkt war die Kurs- flcftalhmg unregelmäßig, während Stahlverein. Gelsenkirchen und Buderus bis zu 0.75 Prozent nachgabcn. konnten Rheinstahl etwa 1 Prozent an- ziehen. Am Eletlromarkt blieben Siemens und Gcssürei gut behauptet. Etwas niedriger lagen noch Echcideanstalt. Bkctallgcsellschaft. Daimler und Lech-Werke, die bis zu 1 Prozent verloren. Von Zcllstosfaktien büßten Aschaffenburger Zell­stoff 1.53 Prozent ein. Bach den ersten Kursen stellten sich verschiedentlich wieder leichte Bessc- rungcii* ein. Im Verlaufe wurde die Haltung überwiegend fester, zumal kein weiteres Angebot hcrauskam und die Spekulation neue Deckungen vornahm. Besonders gefragt waren IG.. Reichs- bank und Elektro-Aktien. die bis zu 2 Prozent höber laaen. so daß die Ansangsverluste zum min­dest wieder ausgeglichen wurden. Am Renten- markt bewirkte die Diskontermäßigung auch et­was Kausneigung des anlagesuchenden Publikums. Gold- und LlguidationSpsandbriefe lagen weitere 0,50 bis 1 Prozent höher. Deutsche Anleihen lagen nur wenig verändert. Reichsschuldbuchforderun­

gen etwa 0.50 Prozent niedriger. Industrie-Obli­gationen zogen weiter etwa 1 Prozent an. Ta- gcSgeld etwa- gefragt und der Satz erhöhte sich auf 4,75 Prozent.

Berlin uneinheitlich.

Berlin, 28. April. (WTB. Funkspruch.) Bachdem gestern abend weitere Befestigungen zu verzeichnen waren, hörte man im heutigen Vormit- tagsvcrkehr und an der Vorbörsc eher schwächere Kurse. Der Grund hierfür war in einer gewis­sen Verstimmung über daS Stocken der Genfer Verhandlungen zu suchen. Der Derlustabschluh der amerikanischen Shell-Gesellschaft und der Kon­kurs des bekannten Investment-Trust Continental Share-Inc. sanden gleichfall- Beachtung. Zu Beginn des Verkehrs zeigte es sich jedoch, daß zwar die Deckungsneigung der Spekulation gegen­über den Vortagen abgenommen hat, dagegen aber von fcüen des Publikum- weiter Kauforders gegeben worden waren. DaS dürste nicht zuletzt eine Bachwirkung der gestern erfolgten Diskont­senkung sein. Außerdem befriedigte das anhal­tende Interesse für Montane. Die Ansangsnotic- rungen zeigten dann kein einheitliches Aussehen. Degen gestern abend lagen die Kurse allerdings größtenteils etwa- schwächer: verglichen mit den Börsenschlußkursen ergaben sich Schwankungen von etwa 1 biS 2 Proz. nach beiden Seiten. Stärker gedrückt Feldmühle. Salzdetfurth, die etwa 2 Proz. cinbüßtcn. sowie Chadeaktien undSvenlka, die etwa 2,50 bzw. 2 Mark nachgaben. Ander­seits gewannen Contigummi, Deutsche Telephon und Kabel 2 bi- 3.75 Prozent. Schlickert waren in Bachwirkung der schuldenfreien Ablösung ein Prozent gebessert. Der feste Schluß der gestrigen Beuyorker Börse, das kommunale Stillhalteab­kommen und die Zwischenlösung bei der Landes­bank der Rheinprovinz waren im Verlaufe anre­gende Momente. Zunächst holten Farben einen Anfangsverlust von 0.88 Proz. voll wieder aus. Vorübergehend realisierte die Börse etwas stär­ker. und cs ergaben sich vielfach kleine Abschläge. Für reine Kassawerte bestand Interesse des Pu­blikums und man wollte außerdem Tausch- opcrationen der Börse von variablen Pa­pieren in Kassapapicrc beobachten. Später wurde cs - ausgehend von Farben und Siemens, in denen noch ein Decouvert zu bestehen schien allgemein bis zu 2 Proz. fester. Deutsche Anleihen lagen nicht ganz einheitlich, ausländische Renten waren wenig verändert. 5proz. Tehuantepec ge­wannen 0.5 Prozent. Am Rentenmarkt war die Grundstimmung weiter freundlich, im einzelnen log der Markt noch unentwickelt. Rcichsschuld- buchforderungcn in späten Fälligkeiten bis 0.5 Prozent schwächer, mittlere Schichten fester. Am Berliner Geldmarkt machte sich angesichts der Bähe des Ultimo eine leichte Versteifung geltend. Der Tagesgeldsatz zog daher auf 5.5 bis 6.5 Pcoz. an, für erste Adressen war TagcSaeld noch zu 5,38 Proz. erhältlich, Monatsgeld blieb unverän­dert 7 Proz. und darüber nominell.

Ermäßigung des Reichsbankdiskonts.

Berlin, 27. April. Die Reichsbank hat mit Dir- fung ab 2 8. April den Diskontsatz von 5,5 ans 5 v. h., den L o m b ar d f a h von 6,5 auf 6 o. h. ermäßigt

In der Begründung erklärte Re.chsbankpräsi- dent Dr. Luther u. a.: Die Reichs bank hat fich trotz der sich auS der Devisenlagc ergebenden Hemmungen zu dieser Zinssenkung entschlossen, um derWirtschaft von der ZinSseite her

die nach der Gefamtlage vertretbaren An- triebSmöglich leiten zu verschaffen. Der Reichsbank wurde ihr Entschluß durch die Gestaltung des Geldmärkte-, durch die fortschrei­tende Entlastung ihre- Statu- und durch die feit der letzten deutschen Diskontsenkung etngelretenen weiteren au-ländischen Di-kvntermähigungen er­leichtert.

Schwcincmarkt in Schotten.

± Schotten. 27 April. Der heutige Fer­kelmarkt inSchotten war nut 581 Ferkeln, 10 Läufern und 12 Einlegern beschickt Preis pro Stück: Ferkel, bis 6 Wochen alt. 12 bis 14 Mark, 6 bis 8 Wochen 14 bis 18 Mark. 8 bis 13 Wochen 18 bis 23 Mark: Läufer 23 bis 28 Mark: Einleger 28 bis 34 Mark. Tendenz: mittel, geringer Ucbcr- stand.

Große Strafkammer Gießen.

Gießen.. 26. April. DaS Erweiterte Schöf­fengericht hatte vor einigen Wochen zwei Brüder. Arbeiter aus Langd, wegen ve/fuchten Straßenraubs und gemeinschaftlichen schweren Diebstahl- zu Gefängnisstrafen von 1 Jahr 6 Monaten bzw. 1 Jahr 3 Monaten verurteilt. ES handelte sich uni den Ueberfall auf einen Gendarmericbeamten im Walde zwischen Hungen und Villingen. Die Täter, die sich unkenntlich gemacht hatten, hatten es auf einen Bekannten abgesehen, der in jener Bacht einen größeren Geldbetrag von einem Bachbarort holen wollte. In der Annahme, daß er an jener Stelle vor beikomme, versteckten sie sich am Walde-rand. um ihm dort aufzulauern. Dieser hatte aber einen anderen Weg gewählt und war so den Händen der Wegelagerer ent­gangen. AlS die Täter merkten, daß sie sich in der Person des ileberfallencn geirrt hatten, liehen sie von ihrem Vorhaben ab und ergriffen eiligst die Flucht. Die Angeklagten, die gegen das Urteil Berufung verfolgten, leugneten auch heute hartnäckig. Bach Vernehmung von zahl­reichen Zeugen bestand aber nicht der geringste Zweifel an ihrer Täterschaft. Außerdem wurden sie überführt, kurz darauf in einer Hühner­farm eingebrochen zu fein, wo fic etwa 20 Hühner stahlen. Einem der beiden wurde fer­ner noch ein Einbruch in eine Arbeiterbude nach» getoiefen. DaS Gericht verwarf kostcnfällig die Berufung der Angeklagten und erhöhte bei dem einen Angeklagten die Strafe auf 1 Jahr 9 Monate Gefängnis.

Wegen fahrläffiger Tötung war ein Krastwagenführer an Stelle von 1 Monat Ge­fängnis zu einer Geldstrafe von 150 Mark verurteilt worden. Als er in Vilbel zwischen einem Milchwagcn und einem entgegenkommen­den Vichtransportwagen bindurchfahren wollte, kam in diesem Augenblick hinter dem Viehwagen plötzlich ein Radfahrer hervor, der von dem Kraftwagen gefaßt und derart zu Boden ge­schleudert wurde, daß er kurze Zeit später ver­starb. Die Berufung des Angeklagten hatte nur geringen Erfolg. Mit Rücksicht auf die besonderen Umstände wurde die Strafe auf 100 Mark herabgesetzt. Dem Angeklagten wurde auch jetzt wieder zum Vorwurf gemacht, daß er an einer Stelle, an der die Fahrbahn durch andere Wege- benuher verengt war, überholt hatte und außer­dem - mit zu großer Geschwindigkeit gefahren war.

Von der Anklage des Diebstahls bzw. der Hehlerei waren ein Landwirt und dessen Sohn durch daS Amtsgericht Hungen freigespro- chcn worden. Sie waren beschuldigt, bei dem Dieb­stahl einer Kuh, bzw. deren Veräußerung mit­gewirkt zu haben. Gegen dieses Urteil verfolgte die Staatsanwaltschaft Berufung. Das Gericht hielt die Angeklagten der Hehlerei für überführt^ hob das erstinstanzliche Urteil auf und verur­teilte jeden der beiden an Stelle von je 1 Mo­nat Gefängnis z u Geldstrafen von je 300 Mark.

Amtsgericht Gießen.

Der Vater von sechs minderjährigen Kindern, die sämtlich sich in Fürsorgeerziehung befanden, wurde auf Grund deS Iugendfürsorgegesetzes zu einer Gefängnisstrafe von 4 Wochen verurteilt. Die Fürsorgeerziehung war durch Be­schluß des Dormundschastsgerichts angeordnet worden, weil ohne sie die gänzliche Verwahr­losung der Kinder durch Verschulden des Vaters unausbleiblich gewesen wäre. Das hiesige 3u- gendwohlfahrtSamt machte von der ihm auf Grund

bei Gesetzes zustehenden Befugnis Gebrauch und gab zwei Kinder deS Verurteilten in ein nicht allzunahe bei Dießen gelegenes Dorf zur Ver­pflegung und Erziehung. Dort hat fic der Vater von den Pfleaceltern eigenmächtig und gegen den ihm wiederholt erklärten Willen deS Jugendamts nach Hause zurückgcholt. Seine Behauptungen, die Pflegeeltern taugten nicht zur Erziehung, zumal Mißhandlungen vorgckommcn seien, erwiesen sich als unwahr. Mehrere Aufforderungen zur Her­ausgabe der Kinder fruchteten nichts. Auch ver­eitelte der Vater die Unterbringung der Kinder in daS hiesige Zufluchtsheim Bach alledem war die ausgesprochene Gefängnisstrafe angebracht. Doch gewährte da» Gericht dem Verurteilten be­dingten Strafaufschub unter den üblichen Be­dingungen. aber auch in Unterstützung der Maß­nahmen deS FürsorgeamteS unter der weiteren Bedingung, daß er einer anderweitigen Unter­bringung seiner Kinder keine Schwierigkeiten ent­gegensetzen werde, da andernfalls der Strafauf­schub zurückgezogen und die Strafe sosort voll­streckt werde.

Auf einem von auswärts kommenden Liefer­wagen wurde Vieh transportiert, zwei Rinder und zwei Kühe. Der Wagen erwies fich alS zu klein. Eine Kuh fiel, al» der Wagen eine Kurve nahm, heran-, brach zusammen und wurde dann wieder von dem Angeklagten, seinem Bruder und einem Dritten gegen die beiden letzteren läuft ein besonderes Verfahren auf den Wagen verbracht. Diese mißhandelten hierbei daS Tier in überaus roher Weise. Diner von ihnen zog, auf dem Wagen stehend, das am ganzen Körper zitternde und widerstrebende Tier in die Höhe, während der andere mit einem dicken Stock auf die Kuh einschlug, ohne Rücksicht darauf, wo er hjntraf. Der Dritte drehte dem Tier fortgesetzt den Schwanz herum, um eS durch diese schmerz- haste Prozedur gefügig zu machen. Der Vorfall veranlaßte einen Menschenauflaus. die Zuschauer waren empört, und auS ihrer Mitte hörte man den Rus: .Wär's dunkler, gäb'ä Prügel". Der Angeklagte war bei dieser schamhaften Tier­quälerei fraglos beteiligt, in welchem Grade konnte nicht festgestellt werden. Don einer Haft­strafe wurde deshalb abgesehen und der Ange­klagte au einer immerhin recht erheblichen Geldstrafe verurteilt.

Gegen drei Einwohner von Wiefeck ergingen Strafbefehle auf je 10 Mark, weil von ihnen Gremplarc der dort erscheinenden periodilchen Druckschrist .Die Fanfare", die als Flugblätter anzusehen waren, aber wie dies Vorschrift ist. dem KreiSamt nicht zur Genehmigung vorgelcgt hatten, verkauft worden waren. Sie legten Ein­spruch ein, nahmen ihn aber vor der Verhandlung wieder zurück, wohl in der Erkenntnis, daß e- mindestens bei der Strafe verbleiben würde, va schon in einer gleichliegenden Sache früher Ver­urteilung erfolgt war.

Rundfunkprogramm.

Samstag, 30. April.

7.20: Frühkonzert auf Schallplatten. 10.00 bi« 10.40: Von Köln: Schulfunk. Bärrifche Weisheit. 12.00: (M, Köln und München): Konzert des Rundfunkorchesters. 13.00: Von München: Kon­zert. 14.05: Konzert. 15.30: Stunde der Jugend. 16.30: Mannheim: Liebeslieder für alt und jung. 17.00: Bachmittagskonzert deS Rundfunkorchester». 18.25: Europäische Gespräche: Deutschland-Eng­land. Rudolf Kircher und H. Bicolson. 1915: Joachim Ringelnatz lieft eigene Gedichte. 19.45: Oberst Lawrence. Hörspiel. 20.30: Kurhaus Wies­baden. Großer Bunter 2lbend zugunsten der Wiesbadener Winternothilfe.

Taten für Freitag, 29. April.

Sonnenaufgang 5.03 Uhr, Sonnenuntergang 19.43 Uhr. Mondaufgang 3.16 Uhr, Monb- unterganq 12.50 Uhr.

1767: der bayrische Feldmarschall Karl Philipp Fürst v. Wrede in Heidelberg geboren, 1806: der Dichter Ernst Freiherr von Feuchtersleben in Wien geboren.

Kurszettel her Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 5 v. H, Lombardzinsfuß 6 o.H.

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15,5

15,5

Naliwerte Alchersleben ... 10

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92

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Sutlof -Rechten.......

40.2

40

39.9

39.75

91.01. für Berledrswelen 91 ft. . .

31

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32

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102

102

101

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3,15

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21.5

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23

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97,75

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32

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38.25

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12,485

Sofia . . .

3,057

3,063

3.057

3.063

Holland . .

170.63

170,97

170.63

170,97

uu>.... eop-Hbaa*

77,27

77,43

78.02

73,18

84.52

84,M

84,67

84.83

eto^boi«

76,67

76.83

72,02

72.18

London. . .

15.38

15,42

15,41

15.45

(Buenol Äfrel

1.008

1,012

1,003

1.012

Reuoed . .

4.209

4,217

4,209

4,217

8rüffel . . .

58,96

59.08

58.95

59,07

n,olieu . . .

21,63

21,67

21,63

21,67

v sril , . .

Schwei» . .

16,58

16.62

16,575

16,615

81,74

81.90

81.73

81,89

L van len . .

33,07

33.13

33.07

33,13

Danzig. . .

82.67

82.83

82.67

82.83

9a pa . . . Rtn de 9ol.

1,349 0.284

1,351

0,288

1,359

0,284

1,361

0,286

Jnaoslawi«. ÜiHabse . .

7,423

13,99

7,437

14,01

7,423

13,99

7,437

14,01

Vanknoten.

Kerl in, 27 «prfl

®elt>

Sri?

Smeiilantjche Kotei.......

Velgifche tztsten.........

Tanllche 9?:!en.....«...

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^rarudftiche Rotei........

H-llLdijche Retei........

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tziormeiilche Rote*........ DeuriLLeiterrrich. tz 100 Lchllli*tz R jtnfafldit R:ten........

4,20 58,80 84.33 15,34 16 54

170,28 21,81

77,10

2,49

76.50 81,56 32,98

4.22 59,04 84,67 15,40

18.60 170,94

21,8»

77^40

2,51 76 80 81,88 33,12

Lchwediich- Slrffi........

Schweiler Roten.........

SpanSche Rorci. ........

Lntzartsch« Kote* ........