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Renten ernannf.

die der Wind von drü- «rügt. Gerade Deutschland >nte Zaunis, am tccnigficr 'em zu sprechen, &ai Ver­mählung der verschiedenen °vn lautem Deisall unter-

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2DI3.) 3n eintm Sriiltl, der und in der in Buenos Lire, La Nation vrrHeMcht wird. nerM \m die franjo- r Verständigung ein , habe er im Beisein von Corl eine Unterredung mit

L Es komme nur aus rardmi ic ähnliche Unterredung zu Dtp >rde ihn deswegen beschuldigen. j)of zu machen. Ich weiß, Ml nan von Allianzen nichts mehr >ichnet sie als überholte folitil indeier von gestern bleibt ein id für die Zukunst. (Ermtiktn qcn zu den Nationen beider ihnt aber auch der fiieis unjt- eziehungen sein mag, müssen »chzeitig unicte gemtin- > mit Italien un n jchen Ländern Pil- n r wachen, das, unsere »ul ­en Kulturen erslukt. S-wch sin ESS*

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Der 5Uiq bient vornehmlich deutscher Wirt- schastSpropaganda und gemeinfam mit dem Derein für da» Deutschtum im Auslände der Werbung unter den Ausländsdeutschen Wenn möglich, sollen einige meteorologische Beobachtungen bür den Wetterdienst gemacht werden.

hundert russische Fischer

aus einer Eisscholle in» Meer getrieben.

hundert sowjetrussische Fiicher waren während de» letzten Sturme» auf einer Eisscholle in den Finnis ch« nJÄeerbulen abgetrieben worden Einer Rettungse^pebftion gelang es, die Fischer zu retten. Russische Militärflugzeuge sich­teten etwa 50 Kilometer oom Strand entfernt btc Eisscholle mit den Fischern und warfen Lebensmittel ab. Bei der Rettung waren die unglücklichen Fischer halb erfroren.

Branbunglütf In Schweden.

3n der Nähe von Upsala brannte ein Wohn­gebäude nieder. Drei Kinder, die allein zu House waren, fanden den Tod.

Schwere Explosion im Hotel.

3m Hotel ..Bristol' in Seczyck bei Dielitz er­eignete sich eine folgenschwere Erplosion Der zvölfjähr.ge Lohn des Hotelbesitzers halte in der Hotelkuche ohne Wissen des Koch» einen Be­hälter mit 5 Liter Rohöl zum Auf­wärmen auf bie Herdplatte gedellt Die Dämpfe explodierten plötzlich, so daß der Knabe, seine dreiundzwanzigjährtge Schwester und der Hotelkoch schwer verletzt wurden. Alle btt 'haben erhebliche Brandwunden erlitten und inufclen in das Krankenhaus überführt werden. Di« Esplofton war so stark, das, eine Blauer bei Hotels einftürzte und sämtlich« Fensterschei­ben in Trümmer gingen. Der Gäste bemächtigte sich eine Panik. Während der allgemeinen Auf­regung gelang es zwei Dieben, erheblich« Deute zu machen. (Sin Schadenfeuer konnte durch die Feuerwehr auf feinen Herd beschränkt Verden.

Aus Oer PromnxialbaupfftaOt

Dieken, den 29. Februar 1932.

Hinterher.

Hinterher hätte man so vieles nicht nut an­der». sondern natürlich auch bedeutend besser gemacht. DaL beleidigte ..Ich", dessen Selbst­gefälligkeit und Selbstsicherheit von der Tücke des Objektes einen empfindlichen Dasenstüber be­kommen hat. will sich weder zu dem Ersahrungs- satz bekennen, das, Dummheiten dazu da sind, um gemacht zu werden, noch sich zu der ebenso selbstverständlichen Einsicht bequemen, daß alle» Menschentum und alle» noch so logische Denken nalutflcmäf, immer nur bruchstückhaft sein kann. Weil jede» Sein Sauerteig zu weiteren Auswir­kungen ist. Denn in ewigem Wandel wächst die Zeit und alle» in ihr Gärende zu den Firnen fernster Dollendung empor, um die der Deist eine» Unendlichen kreist.

Hinterher reiten in der Regel die .Wenn" und Aber" mit stumpfen Landen Attacken gegenein­ander. Da» geht eine Welle, da» setzt ein paar ungefährliche oder tiefergebenbe Schrammen ab, einmal hebt da» Für und Wider au» dem Sattel, dann wieder stampfen die Wider alle angeblich verpaßten Möglichkeiten in Klump, und wenn sich dann dieser sogenannte .moralische Kahen- lammer*4 au»getobi hat, sind auch wieder Hori­zonte da. au» denen Silber- und Goldstreifen ein hosfnung»volle» Licht über den Trümmer­haufen eingestürzter Kartenhäuser dämmern las­sen. Wenn diese Dämmerung allen Dingen lang­sam wieder schärfere älmrisse verleiht, dann wird auch in dem Brachfeld, da» vor un» liegt und über dem sich die Rebel de» Unmut» und der Enttäuschung verzogen haben, wieder der be­rühmte Weg sichtbar, der mit den bekannten guten Dorfätzen mehr oder weniger dicht be­pflastert ist.

Dorsätze müffen gefaßt werden. Nur kommt es bann mehr auf bie Fassung als auf das Wunsch­bild an, bas man gewöhnlich in einen solchen Nah­men zwängt. Hinterher Ne t,linte ins Korn werfen, bas verhagelt wurde. ebenso falsch, wie eine Himdeschnäuzigkeit, die alles mit einem billigen Nitschewo!" abtut, ober wie ein Optimismus, dessen Fruchtbarkeit jedes Saatkorn in die Himmel einer tropischen Phantasie schießen läßt. Optimismus ist zweifellos ein Kräfteerzeuger, um den man feinen Besitzer beneiden kann. Aber jedes Temperament muß seine (Eneraieentfaltung mit dem Betriebsstoff tu bewirken versuchen, der seiner geistigen und seeli- Ichen Konstruktion entspricht, den cs teftlos in bie entsprechend vollgültigen Werte umzusetzen vermag. Deshalb kann der oft nur kurze Augenblick hinter­her die Tragweite eines Brückenbogens haben, der mit einem kühnen und ausgreifenbcn Schwung das diesseitige User, hinter dem man meist eine Drucke wird abgebrochen haben, mit dem jenseitigen ver­bindet, von wo cs mit flatternden Wimpeln herüber­winkt.

Das Hinterher, wenn es überhaupt einen Sinn haben soll, an sich selbst zu glauben, muh immer Schlußstrich und Anfang zugleich sein. Mit jener weisen und haushälterischen Oekonomie, bie au9 jedem Altmaterial Baustoffe zu neuen Werken aus- zu wählen imstande ist. Und so ist schließlich auch die Bilanz, die jeder am Ende seiner Tage Ziehen wird, nur die Summe aller Hinterher, die als Meilensteine an seinem Lebenspfab stehen, in buntem Wechsel, groß« und unansehnliche, abgerundete und solche, denen man den legten Schliff schuldig zu bleiben gezwungen war. Kig.

Stimmfifielne Mir MeidirpräfiOentenipahl.

Don der Stadtverwaltung wird uns über die Ausgabe von Stimmscheinen miigeteilt:

Einen Stimmschein erhält auf Antrag ein Stimm- berechtigter, der in eine Stimmliste oder Stimm- Partei eingetragen ist, wenn er sich am Lbstimmungs- tage während der Abstimmungszeit aus zwingenden Gründen außerhalb seines Wohnortes aufhält, wenn er nach Ablauf der Einspruchsfrist (6. Marz 1932) seine Wohnung in einen anderen Stimmbezirk ver­legt, oder wenn er infolge eines körperlichen Leidens ober Gebrechens in 'einer Bewegungsfreibeit be­hindert ist und durch den Stimmschein die Möglich­keit erhält, einen für ihn günstiger gelegenen Ab­stimmungsraum aufzusuchen

Der Grund zur Ausstellung eines Stimmscheins muß vom Stimmberechtigten glaubhaft gemacht wer- den. Die Ausstellung eines Stimmschein» muß per- sönlichoder schriftlich beim Wahlamt beantragt »er­ben. Wird ein Stimmschein für Dritte begehrt, so ist über die Berechtigung, diesen Antrag stellen zu können, und den Stimmschein in Empfang zu neh­men, eine Vollmacht vorzulegen

In Gießen werden Stimm'chcine beim städtischen Dahlamt, Stadthaus, Bergstraße 20, Zimmer Nr. 13, von Mcntag, 7. bis Samstag. 12. März, nachmit­

tag» 5 Uhr (17 Uhr) ausgestellt. Nach diesem öeit- punkt können Anträge au' Lurstellung von Stimm- scheine« nicht mehr berücksichtigt werden.

Kundgebung der Gternen Front.

Da» Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, der All» gemc.ne D;ut che Scwc..'chaslsbund, der Arbeiter- Zum- und Sportbund, die Sozialdemokratische Partei, der Afa-Bund der Allgemeine Deutsche Beamtenbund und da» Arbeiter-Kulturkartcll hatten zu gestern nachmittag eine Massen- kundgebung der Eisernen Front. Be­zirk Dießen, in die Voll-Halle unberufen. An der Kundgebung nahmen fchätzungewei-e 3000 bis 3500 Penonen aus Gießen unb Amgegend teil.

Die Veranstaltung wurde mit einem Aufmarsch der Verbände und Vereine in der Dolkshalle ein- geleitet. Anschließend gruppierte sich auf der Bühne ein Mafscn-Längerchor. der unter der Leitung von Thormcifter Meyer. Wiefeck. einen größeren Ehorgefang zum Dortrag brachte Hier­aus sprach al» erster Redner Parteisekretär! Häuser. Gießen, der auf die Bedeutung der Kundgebung hinw.es. die der Ausdruck des ent- schlosserten Willen» der Arbeiterschaft des Gieße­ner Bezirks zur Abwehr de» Zafchismu» sein solle.

Damen» der SDD. sprach bann Staat-Minister a. D Fröhlich lDeimar). der sich mit großer Entschiedenheit gegen die DSDAP wandte unb dabei u. a. betonte, wenn bei der DeichSpräfi- dentenwahl die Entscheidung zugunsten Hitlers falle, werde da» deuische Dolk schwere Erfchüttc» rungen seine» politischen, sozialen und wirtschaft­lichen Lebens erfahren, weil die DSDAP. die ganw Entwicklung um Jahrzehnte zurückschrauben wolle. Der Redner verwie« weiterhin auf die von der SPD. in außenpolitischer Hinsicht stets vertretene Friedens- und Verständigungspolitik und auf die entschlossen« Abwehr der Franzosen beim Ruhrtampf. Werter wieS er auf tue Millio­nen von Gefallenen und Verwundeten des Welt­kriege» hin. die politisch zur Sozialdemokratie gehörten und die Vewei» dafür seien, daß die SPD. bei der Verteidigung de» DaterlandeS ebenso wie alle anderen thre Pflicht getan habe. Alle gegenteiligen Dehauptungen und alle Der- dächtigungen feien grobe Unwahrheit. Bei der ReichspräftDentenwahl gehe e» darum, ob künftig die Politik der Verständigung und de» Friedens nach außen und nach innen, oder eine Politik der Katastrophen gelten solle. Wer für Frieden und Freiheit, sowie für ruhigen und stetigen Aufstieg sei, wer die Gewalt al» Mittel de» poli­tischen Kampfe» ablehne und sich gegen die Her­beiführung von Katastrophen wenden wolle, müsse bei der Deich »Präsidentenwahl dafür sorgen, daß Hitler- Kandidatur nicht zum Erfolg komme.

Auf den gleichen Grundgedanken war die An­sprache de» Gewerkschaftsvertreter- Vczirkssekre- tär H a r t m a n n - 3ena gestimmt, der noch be­sonder» betonte, daß die deutsche Wirtschaft-- krise mit ihrer ungeheuren Arbeitslosigkeit ein Teil der allgemeinen Weltwirtschaftskrise fei. mit den Methoden Hitler- aber nicht behoben werden könne, sondern nur auf dem Wege einer friedlichen und besonnenen Politik ihre Lösung finde. Der Redner forderte die Schaffung von Arbeitsgelegenheit, damit auf diesem Wege dem Massenelend ein Ende gemacht werden könne. Weiterhin nahm der Redner entschieden Stel­lung gegen reaktionäre Bestrebungen auf dem Gebiete der Sozialpolitik, die im Interesse einer gedeihlichen Entwicklung de» Volk-ganzen vor Den Äbbauwünschen gewisser Kreise bewahrt wer­den müsse.

Für die Arbeitersportler sprach der KrciS- turnwart Phil. Herdt- Langen, der namens feiner Sportorganisationen die Entschlossen­heit zur Abwehr der DSDAP. zum Ausdruck brachte und u. a. besonders hervorhob. daß evtl, auch Gewalt gegen Gewalt gesetzt werde.

Al» Vertreter des Reichsbanner» in Hessen sprach zum Schluß der Gauvorfitzende Schulrat Stork- Darmstadt, der unter starker Zustim­mung auSrief. Hitler wolle in diesem Jahre die Entscheidung haben, er könne sie bekommen und solle sich die Antwort auf feine Forderungen nur holen Der Redner wies Dann auf den starken Kampfeswillen des Reichsbanner- hin, dessen Kraft in der gleichen Weise wie die der Gegen­seite eingesetzt werde. Während der Rede Stork- kam es zu einem kurzen Zwischenfall. Den ein junger Kommunist durch Zurufe veranlaßte und Der Die Versammlung in Erregung brachte. Die Polizei griff sofort ein unD entfernte Den Ruhe­störer, worauf Stork feine Ansprache fortsetzen konnte und zum Schluß die höchste Abwehrbereit­schaft des Reichsbanner» gegen Die DSDAP. be­kanntgab.

Mit einem kurzen Schlußwort des Versamm­lungsleiters Häuser unD Der WillenSkunD- gebung Der Versammlung, im Kampfe gegen die DSDAP. fest und geschlossen »usammenzustehen, sand Die KunDgebung ihren Ab'chluß.

Oie Preissenkung bei Haus- und Küchengeräten.

Wi« uns erst heute von Der Firma 3. V. Häuser zu Der Mitteilung Des LanDesverbandeS Hessen Des ReichSbundes der höheren 'Beamten über den Stand der Preislenkung iVießener Anzeiger voyr 11. Februari geschrieben wird, teilte der Preis­kommissar in einer Pressenotiz schon vor Mona­ten mit. daß Haus- und Küchengeräte durch­schnittlich nur 10 Prozent über Den Friedensprei­sen liegen GS sei überDies festgestellt worden. Daß viele Preise jetzt unter Den VorkriegSpreisen liegen.

Pornottzen.

TageskalenDer für Montag: Oberhessischcr Kunstvere n, 17.15 Uhr. StaDihaus, Bergstraße. Zimmer 6. ZahreS-MiiglieDerver- lammlung Lichtspielhaus, Bah:.hofstraße: ..Der weiß« Rausch . Aftoria-Lichtlpiele, Srlters- weg: ,^ilfc! Ucberfall!"

Aus dem otabttfoeaterbureau wird uns geschrieben: Morgen, Dienstag, 20 Uhr, als 20. Dorstellung im Dienstagabonnement ;um letzten Male(Erna carafin, ein Schauspiel von A H. Zci;. Eine wahre Begebenheit, das Schicksal der Berliner Stenotnpiflin Erna Anthrony, liegt Dem Stück zugrunde. Die Aufrührung erhalt dadurch be- sonderen Charakter, daß Frau Auguste Drasch Ore- venbera für Die erkrankte Agathe Walther-Lederer Die Rolle der Frau Sarafin spielt. Beginn 20 Uhr, (Enhe 22.30 Uhr Mittwoch, 2 März, als 21. Vor­stellung im Mittwochabonnement2Me tolle Lola". Zn der Ausstattung der Premiere.

Märchennachmittag im Lichtspiel, ha u s. Am Mittwoch, 2.März, 14.30 Uhr, findet tm Lichtspielhaus, Bahnhofstraße, ein Märchen nachmittag statt. Der bekannte Märchenerzähler Paul Rowakowsky wird die Kinder in Das

Reich brr Märchen sichren und ihnen da manches (Erlebnis zuteil werden lasten Zn bunter Folge werden Märchen zum Lortrag gebracht, die Die Aufmerksamkeit der Kinder in hohem Maße fes­seln dürften. Näheres ist aus der heutigen Anzeige ersichtlich

* Landgerichtspersonalie. Man be richtet uns: Am heutigen Tage tritt der 3ufti$ober- Wachtmeister Andres am Landgericht Gießen aut Grund des Altersgrenzegesetzes nach über 40 Jahre wahrender Dienstzeit in den wohlverdienten Ruhe stand. Herr Andres hat sich in (einer Amtszeit durch sein geroinrtenbes und gegen jedermann ge­fälliges und liebenswürdiges Derhalten, sowie durch feine gute und exakte Dienstleistung das Vertrauen seiner Lorgesetzten im hohen Grade erworben Er ist ein aufrechter Charakter. Sein Ausscheiden wird als schmerzliche Lücke am Landgericht allgemein be­dauert und ihm von allen Angehörigen des Land­gerichts eine noch lange Zähre dauernde Pensions­zeit gewünscht.

Die Reichsbahn verbilligt Die Oster-Reise n Die Reichsbahn beabsichtigt, zum Osterfest Rückfahrkarten au-zugeben. Die Benutzung Der FesttagSrückfahrkarten soll Diesmal auf sämtliche VerkehrSverbinDungen innerhalb Des ReichSbahnbereichs ausgedehnt werben, also nicht nur solche Stationen erfassen, für Die Sonntags­rückfahrkarten vorgesehen sinD. Um Da» um- stänDliche Verfahren Der Anschlußlösung zu ver­meiden, werden für solche Verbindungen, die in den Festtagen viel benutzt werden, von vornherein feste Karten au»gegeben werden. Für alle übri­gen Verbindungen werden Blankosahrkarten zur Verfügung gestellt. ES ist jedoch notwendig, in solchen Fällen rechtzeitig, spätesten» am zweiten ^age vor Antritt Der Fahrt, Die Vlankvfahrkar- ten bei Den Fahrkartenausgaben ober MER.-Stel­len zu lösen, ober zu bestellen. Die Jesttags- rückfahrkarten gelten vorn 23. März bi» zum 4. April, -unb zwar für Hinfahrt an allen Tagen vom 23. März bl» 28. März unb zur Rückfahrt an allen Tagen vom 24. März 12 Uhr bi» 4. April. Die Rückfahrt muß spätesten» am 4. April 24 Uhr beendet sein. D-, FD- unb FFD- Züge sind gegen Bezahlung de» tarifmäßigen Zu­schläge» für bie Benutzer ber Fest tag» ruckfahr- farten freigegeben.

Vortrag im Oberhessischenkunst­verein. 3m Hause des Oberhessischen Kunst- verein» am Drandplatz hielt gestern, Sonntag» vormittag, Dr Fritz Droop au» Mannheim vor einem zahlreich erschienenen Publikum einen Ein- führungSvortrag zur gegenwärtigen Frühjahrs- Ausstellung. 3n Der Kollektion Der acht modernen Maler, so sührte der Vortragende au», mache sich vor allem zweierlei bemerkbar: da» Verhält­nis DeS Künstler- zu feiner Zeit und die große wirtschaftliche Dot dieser Zeit, die insbesondere Den künstlerisch Schäftenden schwer DeDrängt unD belastet. Der DortragenDe erörterte ferner Das Verhältnis von Mod^ Zeitgeschmack und Laien­urteil zur bildenden Kunst, desgleichen, im An­schluß an eine bemerkenswerte Aeußerung deS verstorbenen MalerS Wilhelm Trübner. die 'Be­ziehungen von Kunst und Wirklichkeit unter Hin­weis auf gewisse darstellerische Einzelheiten auf Porträtbildern von Van Dyck und 3ngre». 3m übrigen sei die lebendige Dattir bie wahre Grund­lage und Quelle jeder echten Kunst (tm Gegensatz zu den formalistischen Experimenten der jüngeren Strömungen). Dr. D r o o p gab bann einen kurzen Ueberblid über Die hter vorgestellten Bilder Der acht Modernen, schilderte an Hand von Bei­spielen (Thoma, Trübner, Schuch) die Beziehun­gen deS Äünftlert zu seiner Zeit, und schloß mit einem Appell an da» kunstliebende und tauf» kräftige Publikum.

'* Eltern- und Freundesabend der Gießener Kaufmann»jugenb im DHV. Der vorn Bund der Kaufmannsjugend im Leutschnationalen HanDlungSge)ilsen-Le:band. Gruppe Gießen, veranstaltete Eltern- und Freun- DeSadend im Cafe Leib war ein voller Erfolg. Der festlich geschmückte Saal war bis aus den letzten Platz besetzt. Dach einleitenden Musik­stücken, gespielt oom DHV.-Orchester, und nach dem Einzug Der 3ungmannen begrüßte kreiS- geschästSführer GchroeDer Die Besucher, vor allem die Vertreter der Behörden und der be­freundeten Organisationen, sowie Gauvorsteher Auerbach, Frankfurt. Er wieS darauf hin. daß die 3ugenderziehung des DHV anstrebe, den jungen Menschen zum eigenen Handeln zu erziehen So stehe auch über dem Abend der Grundsatz:AuS eigener Kraft". Alle» wa» Die 3ugcnd darbiete, fet ohne Zuhilfenahme fremder Kräfte geschaffen. Dach einem Sprechchor, gc- fprochen von den Mitaliedern der Zugendabtei­lung. und einigen Lchargesängen. sowie einem VorfpruchSoll und Haben", sprach Gauvor- steher Auerbach. Die GegenwartSnot unseres Volkes fei gleichbedeutend mit der Dot unserer 3ugenb. Es gelte, bie 3ugcnb, als bie Trägerin der Zukunft, auf ihre schwere Aufgabe vorzu­bereiten. BerufStüchtiac Menschen, die im Volks­tum wurzeln, mühten herangezogcn werden. Ver- antwortungs- und Pflichtbewuhtsein gegenüber Der Volksgemeinfchaft müsse der 3ugend höchstes Gebot fein. Der deutsche Kaufmann habe die 2silsgabe, deutschen KaufmannSgeist hinaus in Die Welt zu tragen und unserem Volke toieDcr Den Platz unter Den Völkern zu sichern, DeS cs beanspruchen könne. Dazu fei die KaufmannS- jugenb berufen, und biefem Ziele strebe Die Erziehung DeS DHV- an der 3ugend zu Starker Beifall dankte dem Redner. Gesänge der Ju­gend und ein von den 3ungmannen gestelltes lebendes Bild beendeten den ersten Teil des Abend». 3n der Paule fand eine Besichtigung der von der 3ugcnb veranstalteten Ausstellung statt, die ein eindrucksvolle- Bild von Der viel­seitigen Arbeit be» Verbandes gab. Besondere Beachtung land die Ausstellung der Scheinsirma Schröter L Seibert". Der zweite Teil des Abends stand unter dem Lei ».wortDeutsche 3ugend Deutlcher Frohsinn". Sr war ausgelüllt mit heileren musikalischen und gefänglichen Dar­bietungen, sowie zwei HanS-SachS-Spielen. De- fonber» starken Beifall ernteten bie Vorführun­gen Der DHV -TurnergilDe Gaujugendführer Stüber. Franfturt, faßte in einem wirkungs­vollen Schlußwort das Ergebnis des wohlgelun- genen Abends zusammen.

" schwere Schlägerei Der Polizeibericht meldet: Am Samstag gegen 20 Uhr fand in und vor einer Wirtschaft in Der Krofdoner Straße zwi- 'chen Schirmflickern und Händlern, die ;um größten Teil An der Kläranlage wohnhaft sind, eine Schläge­rei statt. Die StreUenden gingen mit Lattenftücken, Die sie an einem Gartenzaun abgerissen hatten, auf­einander los. Auch das Mester durfte nicht fehlen, -ler Händler Peter Ries aus Der Katharinengasse verletzte einen gänzlich Unbeteiligten mit einem Küchenmester Derart an der Schläfe, daß sich dieser

in ärztlich« Behandlung begeben mußte. Mies wurde festgenommen, nber am Sonntan gegen 21 Uhr nach Vernehmung entlasten. Der Händler Georg Klein, An der Kläranlage, und der Händler Jo­hann Ries, Teufelsluftgänchen wohnhaft, wurden Derart verletzt, daß sic in die (Tbir. Klinik uberfubrl werden mußten. Ries wurde nach Anlegung eines Derdandes wieder entlasten

" tiertebrsunfall. Gestern gegen 22 Uhr ereignete sich, wie bei Polizeidericht meldet, an ber Straßenkreuzung Ost. .lorbanlaße, Marburger, Walltorstraße, ein Pertehrsunsall Ein von der Ost anlag«, Richtung Nordanlage, fahrender Personen- kraftwagen wurde von einem aus der Marburger Straße kommenden Lieferwagen, der in Richtung Walltorstraße roetlerfabren wollte, erfaßt und gegen das Haus Walltorstraße M geschleudert Der Per sonenwagen wurde saft vollständig zertrümmert. Der Führer dieses Wagens wurde durch Glassplit- ter im Gesicht und an der linken Hand leicht ver letzt. Der Führer des Dieferroagcns könnt« nach Feststellung des Tatbestandes leine Fahrt fortletzen da sein Wagen nur leicht beschädigt war Die Er­mittlungen über die Schuldfroge sind nngelntet.

Lpiclpla» Der frankfurter Theater.

Schauspielhaus Dien-tag. 1. März. 20 bis 22.30 Ahr ttaramba! oder Dolore» und Die Parallelen. Mittwoch. 2. März, 20.30 bis 23 Ahr: daramba! ober Dolore» und Die Parallelen. Donnerstag. 3 'T.Lin. 20 bi» 22.30 llbr ila- ramba! ober Dolore» unb bie Parallelen. Frei­tag. 4. März, 20 bi» 22.30 Llhr: Oaramba! ober Dolore» unb Die Parallelen Sam-tag, 5. Dlärz. 19.30 bi» gegen 23 Ahr: Geschichte Gottsriebens von Berlichingen mit der eisernen Hanb. Sonn­tag. 6. März. 20.30 bis 23 Lhr: 3>m unb 3ill.

Opernhaus. Dien-tag. 1. März. 19.30 bi» fegen 23 Ubr: äarmen. Mittwoch, 2. März, S 30 bi» 22.30 Ahr Freischütz. Donner-tag, 3. März, 20 bi» 22.45 Uhr Eavalleria rusticana Hieraus: Der Bajazzo. Freitag, 4. März. 20 bi» 23 Uhr: 3m weihen Rößl. Sarn-tag. 5. März, 19 bi» 22 Ahr: Die Zauberflöte. 22.30 Uhr: Die Rößlwirttn heiratet Sonntag. 6. März. 15 bi» 18 Ufor: 3m weißen Röhl. 20 bi» 22.30 Ahr: Rigoletto.

Kirche und Schute.

Kreis Büdinaen

Büdingen, 27. Sehr. Arn 24. und 25 Fe­bruar fand am hiesigen D o l f g a n g-Ernst- Gymnasium unter dem Vorsitz des Direktors bie diesjährige Reifeprüfung statt. Don 4f> Prüflingen bestanden 36 Primaner und 6 Primane rinnen. Bel Den angegebenen Berussabsichien fäll' auf, daß Rechtsstudium und Pharmazie, Die in den letzten Fahren bevorzugt waren, gänzlich fehlen, während Theologie von 9, Medizin bzw. Zahn- medizin von 7, Kaufmannschaft von 5 und Land­wirtschaft von 4 Abiturienten genannt wird Geo dasie und Philologie haben j« 2 gewählt: zahlreichs andere Berufe kommen je einmal vor, und 4 Abi turientinnen haben bie Entscheidung noch nicht ge­troffen.

Oie Wetterlage.

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*4k'cacruüiauo|tigc.

Ganz Deutschland liegt im Bereich kontinentaler Kaltluft, bie weiterhin zu kräftigem Dachtfroft führte. Sie wirb vorerst ihren Einfluh noch geltenb machen, so baß bie Kälte fortbauert. Da aber ber Kern be» Hochs über Sübskanbinavien unb ber Ostfee sich obgefchwächt unb nach bem Dorbmeer verlagert hat, fetzt von Skanbinavien unb Finnland her wieder Luftdruckfall ein. Wahrscheinlich wird durch ihn auch bi» nach Deutschland später Luftwechsel hervorgerusen unb bie kalte Lust burch milbe maritime Lust ersetzt ttc b:n, so b-h mit Rückgang be» strenge i Frostes zu rechnen ist.

Aussichten für Dienstag: Strenger Dachtfroft unb zunächst meist heiter, später aus- kommenbe leichte Bewölkung, trocken.

Aussichten für Mittwoch Rückgang bÄ starken Bachtfrostes, zeitweise stärker be­wölkt unb neblig-wolkig.

Lufttemperaturen. Am 28. Februar, mittags, 2,9 Grab EelfiuS, abenbs 4,5 Grab LelsiuS. Am 29. Februar, morgen», 6,2 Grab EelfiuS. Marim. 2.8 Grab. Minim. 7.0 Grab. Son- nenscheindauer 5 . Stunden Erdtemperaturen in 10 Zentimeter Tiefe: Am 28. Februar, abend», 0,4 Grad EelfiuS, am 29. Februar, morgens.

0,3 Grad EelfiuS.

__________(Schloß des redaktionellen Teils.)

Das Hauptziel der neuzeitlichen Grünland- betoegung ist, gehaltvolles Futter in der eigenen Wirtschaft zu erzeugen. Wo im Herbst ober Winter mineralische Dolldüngung mit ausreichen­der Kaligabe verabsäumt worden ist, muß daher rafchest nachträglich neben Den übrigen Pflanzen­nährstoffen eine ergiebige KaliDüngung gegeben werden, wenn die Rentabilität Der Viehwirt- schäft gesichert werden soll. 1423V