Ausgabe 
27.8.1932 Erstes Blatt
 
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Die Chikagoer Weltausstellung 1933

Äus Oer provinzialhauptstadi

Kartoffeln (neue) 3,5 (Pro Zentner

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flnnflnkUnttUn9 a; ,£> wird sie in dem großen Hut erst recht ihre o h» mTLottes- ^kistenzberechtiguna finden, und in aller Welt wt -Berliner SlaMom» »Irb man in Autobussen und Straßenbahnen, wie Inio to6 n' foÄl Dc*r dem Kriege, Angst haben müssen, im zer- ,;I°r -Wards, und de? schundenen Gesicht die untrüglichen Zeichen der unrr vchutzpolizri, Oberft Verkehrsdichte davonzutragen.

re Wttttt der Reich;! Darum, meine Herren, berufen wir rechtzeitig

Hütet die Kinder vor der Tollkirsche!

ii nsl im September.

i den ehemaligen I)i )onk, namens Siah.

P77/32b

bis 25, bis 25, 40 b iS 45

bis 25,

Gießen, den 27. August 1932.

(5H, ei was kommt denn da?

Das kommt da wirklich? Die Hutnadel kommt

dNigoltestienft. Ärbeitsi

Festnahme eines Stellenvermittlungsschwindlers.

Blumenkohl 30 bis 60, Salat 8 bis 10, Salatgurken 10 bis 25, Einmachgurken 2 biS 3. Endivien 10 bis 12, Oberkohlrabi 5 biS 8, Lauch 5 bis 10, Rettich 10 bis 12. Sellerie 10 bis 25 Pfennig pro Stück: Radieschen 8 bis 10 Pf. pro Bund.

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4-RM.-Box-Kamera

eingetroffen in modernster Ausführung. 6O49D

Photo-Ruhl, Gießen "ÄS

Jbeboiben beiwohnten. Dii

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°brmde.n der Tonnen- ant a.D. Hoioes, feierte m markigen Worten uns adenund ihr Werk nicht» de5 Toltesdienstes erfolgte

Difroe gestorben, iermarf) «er, grau Anna Rosegg«^ i geflorben. ___

' Böswillige Verunreinigung der Lahn ist strafbar! Dom Polizeiamt Gießen wird mitgeteilt: Das Polizeiamt hat schon mehr­fach darauf hingewiesen, daß vorsätzliche und fahrlässige Verunreinigung des Lahnwassers straf- bar ist. Das Werfen von Unkraut, Kadavern und Gegenständen, sowie das Dießen von verunreini- genden Flüssigkeiten aller Art in die Lahn stellt eine strafbare Verunreinigung des Flußwassers dar. Ein hiesiger Gewerbetreibender hat nun wie­der das Lahnwasser dadurch verunreinigt, daß er große Mengen von Unkraut in das Wasser toart. Er hat damit die in der Lahn badenden Per­sonen gefährdet. Der Gewerbetreibende wurde deshalb in eine empfindliche Strafe genom­men. Die Polizei- und Feldschuhbeamten wer­den auch in der Folge auf die Verunreinigung des Lahnwassers ein besonderes Augenmerk rich­ten und vorkommendenfallS unnachsichtlich Anzeige erstatten.

Spinqle Kinderlähmung in Gie­ßen. Zn unserer Stadt sind in diesen lagen zwei Fälle von spinaler Kinderlähmung vorgekommen. Das Kreisgesundheitsamt hat sofort alle erforder­lichen Maßnahmen getroffen und die beiden erkrank­ten Kinder in der Kinderklinik isolieren lassen. Zu irgendwelcher Beunruhigung liegt keinerlei An­laß vor.

Zahlungsrückstände werden von der Gießener Stadtkasse im heutigen Anzeigenteil öffent­lich angemahnt. Säumige Zahler seien darauf hin- 0cic^ninvermarkt findet am Dienstag nächster Woche in Gießen statt.

** Einstellung eines Ermittelungs- verfahrens. Man berichtet uns: Der Reict^tags- abgeordnete Oberregierungsrat Ritzel in Gießen war bekanntlich bezichtigt worden, gelegentlich einer politischen Rede in Großen-Linden zur Brandstiftung aufgefordert zu haben. Oberreaierungsrat Ritzel hat diese Behauptung bereits in 9er. 176 desGießener Anzeigers" richtiggestellt. Auf Grund anonymer An­zeige hat sich die Staatsanwaltschaft mit der An- gelegenheit beschäftigt. Die Untersuchung ist nunmehr abgeschlossen. Mit Datum vom 22. August 1932 hat die Staatsanwaltschaft dem Beschuldigten mitgeteilt, daß das Verfahren gegen ihn eingestellt worden sei.

* Eine Gartenbau-Ausstellung, ver­anstaltet vom hiesigen Obst- und Gartenbauverein, findet am 10. und 11. September in der Turnhalle am Oswaldsgarten statt. In der Ausstellung wer­den Dahlien, Rosen, Gladiolen, Kakteen, Stauden, Zimmerpflanzen, sowie Gemüse und Obst zu sehen sein. Mit der Ausstellung ist eine Prämiierung der besten Erzeugnisse verbunden. Näheres ist aus der heutigen Anzeige ersichtlich.

Sechs Sonderfahrten tn die Berge. Das Hapag-Reisebureau und daS Lloyd» Reisevureau veranstalten gemeinsam sechs billige Sonderfahrten in die bayerischen Alpen, nach Tirol und in das Oetztal. Hierzu schreibt man uns: 3n ben besonders billigen Preisen sind Eisenbahnfahrt, Unterkunft, volle Verpflegung, bte vorgesehenen Auto-Ausflüge, sowie Bed'enungs- gelber unb Kurtaxe enthalten. Die Fahrten fin­den vom 4. bis 11. September statt. Es ift den Teilnehmern freigestellt, sich bei Anmeldung für Ettal Kochel am See, Oberammergau, Prien-, Chiemsee, Mittenwald, Traunstein oder Oetztal zu entscheiden. Die Reisen beginnen in Frankfurt am Main und enden auch dort wieder: bequeme Lurchgangswagen werden zur Verfügung gestellt. Die Teilnehmerpreise bewegen sich zwischen 69,50

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da man darin mehr e ' faß. Aber durch neue $ Apparaten angebraeßt roer Zis ieht überwunden, uni ch M Seeflie««n «* /(offen Erde wird der ge rssäs KLU ist, das in$oben

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Dießen, 27. Aug. Es kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt Süßrahmbutter 130 Pf.. Landbutter 130, Kochbutter 100, Matte 25 bis 30, Wirsing 6 bis 8. Weißkraut 5 bis 6, Rotkraut 8, gelbe Rüben 8, rote Rüben 8, Spinat 20, Römischkohl 8, Anterkohlrabi 5biS6. Bohnen (grün und gelb) 15 bis 20, Zwiebeln 10, Tomaten 10 bis 15, Kürbis 5 bis 6, Pilze 20 bis 25, 3 Mk.),

Persil

Jhr treuer Helfer allezeit/

Försterling in Verbindung getreten ist, bei der Kri- minalabteuung melden wollten.

Vornotizen.

Tageskalender für Samstag: Licht­spielhaus, Bahnhofstraße:Mitternachtsliebe".

Tageskalender für Sonntag: Verein Rudersport und Akadem. Ruderabteilung, Boots- Haus, ab 8.20 Uhr, 12. Herbst-Regatta. An der Waldbühne, 15 Uhr, Dekanats-Missionsfest des evangelischen Dekanats Gießen. Dünsbergoerein, 15 Uhr, Einweihung des erneuerten Dünsbera- turms. Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Die Nacht der Entscheidung".

Gictzencr Wochenmarttpreisc.

unb 92,50 Mk. Es empfiehlt sich, sich bald für diese Reisen anzumelden, da nur so viele Teil­nehmer mitgenommen werben, wie Plätze vorhan­den sind. Anfang September ist die schönste Jah­reszeit, um zur Erholung in bas bayerische Hoch­gebirge zu reisen. Man beachte bic heutige An.

Zirkus Straßburger kommt! Der Zirkus Straßburger, eines der ältesten Zirkus­unternehmen in Deutschland, wird demnächst in unserer Stadt ein viertägiges Gastspiel veran­stalten. Mit über 500 Menschen, mit über 500 Tieren aller Gattungen und mit über 100 Wagen wird der Zirkus in Gießen eintreffen, seine Zelt» stadt aufschlagen, um an vier Tagen der Gießener Bevölkerung Gelegenheit zu geben, Zirkuskunst in hoher Vollendung zu sehen. Das Programm umfaßt nicht weniger denn 40 Nummern. Eine Fülle der Ereignisse wird die Zuschauer für einige Stunden auf das angenehmste unterhalten. Die erste Vorstellung findet am Freitag, 2. Sep­tember, 20 Ahr, statt. Räheres ist aus dem heu­tigen Anzeigenteil ersichtlich.

* Die Handelshochschule Königs­berg i. Pr. macht im heutigen Anzeigenteil auf den Beginn ihrer Wintersemester aufmerksam. In­teressenten seien besonders darauf hingewiesen.

* Die DKW.-Äaratoane in Gießen. Gegenwärtig sind sechs Karawanen der DKW. in Deutschland unterwegs, um der Be­völkerung die Kleinwagen dieser Firma vor Augen zu führen. Auch in Gießen wird eine solche Karawane eintreffen und am mor­gigen Sonntag in der Zeit von 11 bis 17 Ahr in der Plockstraße zu sehen sein. Autointeressenten werden es sich nicht nehnren lassen, der Karawane ihre Aufmerksamkeit zuzuwenden. Räheres ist aus der heutigen Anzeige ersichtlich.

Spiclplan Der Frankfurter Theater

Opernhaus. Sonntag, 28. August, 17.30Ahr: ®ie Meistersinger von Nürnberg". Don Montag, 29. August, bis Sonntag, 9. Oktober 1932, bleibt das Opernhaus geschlossen.

Schauspielhaus. Sonntag, 28. August: 20.15 Ahr: Freilichtausführung auf dem Römer- berg: Geschichte Gotifriedens von Derlichingen mit der eisernen Hand (Argöh). Montag, 29., 20 Ahr: Freilichtaufführung auf dem Römerberg: Ggmont. Dienstag, 30., 20 Ahr: Freilichtaufführung auf dem Römerberg: Geschichte Gottfriedens von Der­lichingen mit der eisernen Hand (Argöh). Mitt­woch, 31., 19.30 Ahr: Freilichtaufführung aus dem Römerberg: Geschichte Gottfriedens von Derli­chingen mit der eisernen Hand (Argöh). Donners­tag, 1. September, 20 Ahr: Zum ersten Male: Frauen haben das gern...! Don Freitag, 2. bis einschließlich Montag, 5., täglich 20 Ahr: Frauen haben das gern...!

Äirchtiche Jiadtritbfen.

Evangelische Gemeinden.

Sonntag, 28. August. 14. Sonntag nach Trinitatis. Dekanatsmissionssesl.

.Stadtkirche. 8 Uhr: Pfr. Becker-, zugleich Christen­lehre für die Neukonfirmierten der Markusaemeinde; 9.30: Dekan Gußmann aus Lollar-Kirchberg: 11: Äinderkirche für die Matthäus-, Markus- und Lu­thergemeinde: Missionar Lauk. Johanneskirche. 8: Pfr. Müller: zugleich Christenlehre für die Neu­konfirmierten der Lukasgemeinde: 9.30: Professor

_______ ir rechtzeitig eine Abrüstungskonferenz gegen die Hutnadelmode ein und behalten wir diese weiblichen AngrisfS- wofsen gut im Auge. Wenn sie erst einmal da irtb: wie leicht könnte das ins Auge gehen! IE - s.

;>ieb«r!

Denn die Damenmode der lleinen, schiefen Hut- j«n verlangt, nachdem das haltende Bändchen ine Alleinherrschaft beendet hat, eine neue Halte- irglichkeit. Deshalb tauchen am Horizont der die Hutnadeln wieder auf, jene langen, dün- i«t Spieße, die seinerzeit im Kriege dank eines Witter buntes der Männer ihres Aggressivcharak- rt durch einen Hutnadelschützer beraubt wurden r-b die dann im Zuge der sallenden langen kearc, auf dem kurzgefchnittenen Bubikopf keinen 9 Iah mehr sanden.

Nun, da das Haar unserer lieben Frauen wie- er länger geworden ist, bietet eS auch der Hut- abd neuerlich einen willkommenen Ankergrund. Ujib man redet sich zunächst auf die Haltlosigkeit ist lleinen Hüte (als ob es an denen läge) heraus, um die Wandelbarkeit des weiblichen Geschmackes zu begründen. Aber wer sich in modischen Din- pen ein wenig auskennt, sieht den Grund in einer canj anderen Tatsache:

Nämlich nicht nur die Hutnadel kommt wie- i Vtt, sondern auch ihre Doraussetzung, das »Wa- leitrab, der breitkrempige, großköpfige Hut der i Jahrhundertwende, in dem unsere Mütter stolz w dem Photographen posiert haben, wie man n alten Familienalben nachblättern kann. Das pvrtlich gebräunte Gesicht wird dann mit diesen Hüten verschwinden: die Wiedergeburt der Dame Wmcinfrfjaft hft, ilrb einen neuen Teint mit sich bringen.

«ertin wurde jj Am aber auf besagte Hutnadel zuruckzukommen.

Frühäpfel 15 bis 30, Dirnen 15

Dörrobst 30 bis 35, Zwetschen 20

Mirabellen 30, Reineclauden 20, Honig

stieget Sleps aufgefuDkn ~ t ______________________

in Kopenhagen verinih« Vos Atropin hat nämlich die Fähigkeit^ die^Pu- Jffepi muffte, Die ert ""

er MHe öon Jjalmlta!

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3n Chikaao sind die Vorbereitungen für die Weltausstellung 1933 in vollem Gange. Zur Zeit weilt Chikagos Oberbürgermeister in Berlin um auch Deutschland zur Teilnahme an dieser Ausstellung em- zuladen die viele Wellsensationen enchalten wird. Unser Bild zeigt eine Sk zze des nördlichen Teils des AussteUunasgeländes mit den riesigen AussteUungsanlagen, die zum Teil in phantastischen Dimen­sionen gehallen sind.

Keller aus Friedberg: 11: Kinderkirche für die Jo- hannesgemeinde: Pfr. Ausfeld: 20: Bibelbesprechung im Johannessaal: Pfr. l-ic. Waas. Kapelle des Allen Iriedhofs. 9.30: Pfr. Staubach, Watzenborn; Kinderkirche siehe Stadtkirche. Llisabelh.kleinkln- derfchule. 9.45: Christenlehre für die Neukonfirmier­ten der Petrusgemeinde-, Pfr. Lic. Waas: 10.45: Kinderkirche für die Petrusgemeinde: Pfr. l-ic. Waas. waldbühne (Licher Straße). 15: Misfions- feier; Dekan Gußmann und Missionar Lauk. klein-cinden. 8: Gottesdienst. Heuchelheim. 9: Missionar Lauk. wieseck. 9.30: Gottesdienst. Allen-Vuseck. 10: Gottesdienst. Großen-Vuseck. 10.45: Gottesdienst; 11.45: Christenlehre. Oppenrod. 8.30: Gottesdienst.

katholische Gemeinden.

Samstag, den 27. August.

Gießen. 16.30 und 19 Uhr: Beichte.

Sonntag, 28. August. 15. Sonntag nach Pfingsten.

Gießen. 6.30 Uhr: Beichte; 7: Messe; Kommunion der Frauen; 8: Kommunion; 9: Hochamt mit Pre- digt; 11: Messe mit Predigt; 14: Andacht. Echzell. 10.45: Hochamt mit Predigt. (Brünberg. 9.45: Messe mit Predigt. Hungen. 9.30: Hochamt mit Predigt und Christenlehre. Cid). 7.30: hoch- amt mit Predigt; 20: Christenlehre und Andacht. Lollar. 8.45: Messe mit Predigt. Ridda. 8.30: Hochamt mit Predigt.

Montag, den 29. August.

Laubach. 7.30 Uhr: Messe.

Mittwoch, den 31. August.

Hungen. 6.15 Uhr: Messe.

Donnerstag, den 1. September.

Gießen. 17.30 Uhr: Beichte.

Wettervoraussage.

Das französische Tief hat sich nordöstlich wer­ter bewegt und befand sich heute morgen über Nordwestdeutschland und der Nordsee. Durch seine Rückseite gelangt kühlere Ozeanluft nach Deutsch­land vor, di« neben wechselhafter Bewölkung auch Anlaß zu Gewitterstörungen oder vereinzelten Niederschlägen geben wird. Don Osten her steigt jedoch der Luftdruck erneut an, so daß nach der vorübergehenden Störungstätigkeit wieder Besse­rung zu erwarten ist.

Aussichten für Sonntag: Wechselnd be­wölkt mit Aufheiterung, vereinzelte Gewitterstö­rungen oder Niederschläge, im ganzen warm, je­doch vorübergehend leichte Abkühlung.

Lufttemperaturen. Am 26., mittag-: 26,0 Grad (Self., abends: 19,6 Grad Gels. Am 27., morgens: 15-8 Grad Eels. Maximum: 26,2 Grad Cels., Minimum: 7,5 Grad Eels. Sonnenschein­dauer: lll/2 Stunden.

Erdtemperaturen in 10 Zentimeter Tiese. Am 26., abends: 25.0 Grab Eels. Am 27-, morgens: 20,4 Grab Cels.

Verantwortlich für Politik: 3. D.: Ernst Blumschein.

Sonnrnnebtemt b.'Heran u.Apotheken am 28.8.32 Dr. Wolf. Dr. W. Klein. Delikan-Avotbeke.

;<nhnnrtt: Dr. Breuninn.0

Preißelbeeren 30, Brombeeren 20 Pfirsiche 30 bis 50. Suppenhühner 60 bis 80, junge Hähne 80 bis 90 Pfennig pro Pfunb;

Tauben 50 biS 70, Eier 8 bis 9, Käse 5 bis 10.

SU 4

pllle zu erweitern. Zeder Augenarzt benutzt es )eshalb, wenn er das Innere des Auges unter- 'uchen will. Merkwürdig ist eS, daß die Beeren tUnbcTi 6t ttntb flem von Amseln unb Drosseln verzehrt werden, 4 im ttixmeten. ohne Schaden zu nehmen. Sie sorgen bann dabei 2 in Pnhminehdlfli G unsreiwillig für die Ausbreitung des Gift- grv to »(tcaucM- Die Tollkirsche ist das gefährlichste Ge-

m-W-n Deo, ensch > ^schs unserer Pklanzenwelt.

1 en am Rhein non Dem « xr Allgemeinen TlsasW mitgeteilt wird, handel!» Bcntbirettor nicht um eine: llaemeinenElsHschenBanl Der heutige Polizeibericht teilt mit: 3m 3um

,!ien lirettor ^chte der Kaufmann Erich $ ö r ft e r l i n g, geboren aw 2. 3uli 1893 zu Königslutter, in mehreren aus- ? irärtigen Zeitungen durch Chiffre-3nferate Chauf- teure. Den 3ntereffenten stellte er sich brieflich als Organisationsleiter derFa--Leih" (fahrender Liicheroerleihbetrieb) vor. Er beabsichtige, auf dem Vanbe einen Bücheroerleihbetrieb au organisieren. Die Einzustellenden sollten auf Kraftwagen die Viicher ausleihen weitere Propaganda machen und amt) gleichzeitig Die Leihgebühren einkassieren. Er [önne nur einwandfreie Bewerber einstellen und müsse daher vor Einstellung die Einsendung von 4 80 Mark verlangen. Das Geld sei zur Einholung einer Auskunft bestimmt. 3n Wirklichkeit ist dieser Vücheroerleihbetrieb nie zum Entstehen gekommen. F konnte nicht nachweisen, daß eine einigermaßen begründete Aussicht bestand, sich das zur Eröffnung eines Derartigen Geschäfts notwendige Kapital zu beschaffen. Schriftliche Unterlagen über Den Ge­schäftsbetriebFa--Leih" sind nicht vorhanden. I« ungefähr 100 Fällen sind die 4,80 Mark an Försterling eingefanbt worden Auch über die Ver­wendung dieser Summen kann er feinen befrie­digenden Ausschluß geben. Angeblich sind ihm die diesbezüglichen Unterlagen gelegentlich eines Um- zuges abhanden gekommen. Eine Auskunft hat er in keinem Falle eingeholt.

Försterling ist auch in Gießen aufgetreten Es wäre zur restlosen Erfassung aller geschädigten Per­sonen erforderlich, wenn sich Personen, mit denen

Gegenwärtig findet man in unseren Wäldern die ung der O(tpüuT«n" schwarze Deere der Tollkirsche (Atropa Bdla- e toönliditeikn die fii d®nna)- 3n diesem Jahre hat sie wieder befon- nziq besonders verdient '2. e der« reichlich gefruchtet. Da die verlockend schwarz ) irägt bie Wift £1 glänzende Deere eine täuschende Aehnlichkeit m,t ?n und Düiuia ini,wr mitteldicken Herzkirsche hat, ift sie jen PersöMleiten den« angrisslich. Sie ist ungemein giftig. Auch

?benmS ttn2P anderen Teile des Tollkirschenstrauches ent- tilSielbmarfSn^ ^ten ein sehr gesährliches Gift (Atropin) Die ... . DM iinze Pflanze riecht betäubend und schmeckt bitter.

i 5er Genuß der Deeren bewirkt Mattigkeit. Kopf.

U Schwindel, Jrrereden, heftiges Fieber und

0is Und Seneral schließlich den Tod. Als Gegenmittel bis zum Gin»

''« Neffen des Arztes ist dem Vergifteten nach vor.

:u wird seinen Aug herigem Erbrechen des Mageninhalts starker it vor dem 1 6eplemk:| Ääffcc au verabreichen. Der Deiname Belladonna infunft bei Dampfer« nrji heißt schöne Frau, weil sich in Italien das schone iwarten mufi ® Geschlecht mit dem Saft der Deere schminkt und iwatten muß. M stark verdünnten AbsudS in

Mc Augen träufelt, um den Ausdruck zu erhöhen.