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Die Arbeitszeitverkürzung

Vorbereitende Konferenzen. Die 40-Gtrmdenwoche für bestimmte Gewerbe

itDci Gruppen, von denen

lejtneifle ums atzt, in denen

dieses Grundsatzes von vornherein un

rechnen.

nenscheindauer 2< Stunden.

rechtlicher LI nsinn. der Absicht, den Einklang Landtagewahl bekundeten

bereits am 28. d. M. einer Besprechung in den Länderministerien unterzogen werden. Die Der-

Mehrheit entscheide, wenn feine Entscheidung bringt.

die eine Wahl unmöglich ersüllbare Voraussetzungen

deS alten Landtage- vom 12. April war bestimmt und geeignet, diele Grundvorschrift der Reichs« verfassung zu beseitigen. Aus diesem Grunde wurde die alte Dorschrift beseitigt, das, im zweiten Wahlgang relative Stimmen-

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: 22 d Nm Land« eitsersvrder-15 ine Geschallt- ist der Preuhisch- I'echthin (or- "\\t ein Elied M zrichl Landet- ter Verfassung de-

freiheitlich« 2«' ; 'egicrung dedarl» Jolktvertre-Z

Aus aller Welt.

Stahlhelmführcrtag in Magdeburg.

der erste Wahlgang Eine Wahlvorscyrift. macht, weil sie nicht ausstellt, ist st a a t S - Ergeht sie zudem in zwischen dem in der Volk-Willen und der

Die veisehung des Kardinal-Fürslerzbifchof» von IBiciL

3n Wien wurde unter Anteilnahme von

Aussichten für Donnerstag: Neblig, wolkig mit Niederschlag, aber auch aufheiternd, lang, sam fortschreitende Erwärmung.

Der ReichSverkchrsminister hofft die Verband- [ungcn mit den Ländern soweit vorwärtSbringen z-u tonnen, daß das Reich vom 1. 3 u I i 1 932 ib die Rcichswasserstrahenverwal' tung übernehmen wird. Reichswasserstra- tzendirektionen sollen in Koblenz und Karls­ruhe geschaffen werden.

3 die ßanbcircgic Ileutvahl det , n Jollslvilltt Verden muh. Dir icgietungäbfftelliw S teichsversallungt- ^Verhältnis zwilchn r mg schnellstens Hel­lie die Durchleyunt

Der türkische Ministerpräsident 3 S m e t Pascha ist in Begleitung deS türkischen AuhenministerS rewfik Ruschdy Bey und einer Reihe pro- ininentec türkischer Staatsmänner und Politiker auf dem sowjctrusfischen DampferGrusia" i n Odessa eingetroffen.

Kleine politische Nachrichten.

Der Herr Reichspräsident empfing am Dienstagnachmittag Herrn Reichsminister Dr. D r o e n e r zum Dortrog.

MUcherveit. Adlungen bereit «Wr Derhmd. Eten und dem Zentrum 't lebet Partei '°usden2v. WM die. niÄleile dringend

Achten über 1 ZentrmZ

Zentrum der 2n« ollen Tntlchlüslen Rücksicht auf i nehmen en *rei|cn rechnet ! baiftil, dah eint vltmsse nach öen ligen Dochen

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in Zukunft die Mehrarbeit über 48 Stunden wöchentlich, soweit sie tariflich zulässig ist, noch von einer besonderen Ge­nehmigung der zuständigen Behörden ab­hängig gemacht werden soll. Die Genehmigung darf nur dann erteilt werden, wenn dem Ar­beitgeber andere Matznahmen, insbesondere Reu- cinftellungen von Arbe:tnehmern nicht zugemuter werden können. Die zweite Gruppe umfaht die Gewerbezweige, ber denen die wöchent­liche Arbeitszeit auf 40 Stunden herabgesetzt wird. Unter die e r st e Gruppe fallen Bergbau. Salinenwesen mit bergbauver­bundenen Werken, 3ndustrie der Steine und Erden, Herstellung von Eisen-. Stahl- und Metall­waren. Malchinensabrikate und Fahrzeugindustrie. Elektroindustrie, Feinmechanik und Optik. Ehe- mische Industrie. Textilindustrie, Papierindustrie und DervielfältigungSgewcrbe. Leder-, Kaut­schuk- und Asbest-Industrie. Holz- und Schnitt- slossgetoerbe, Muslkinstrumenten- und Dpielwaren- industrie. Rahrungs- und DenutzmiUel-3ndustrie, Bekleidungsgewerbe. Baugewerbe und Bouneben- gewcrbe, auS dem Hondelsgewerbe Grotz-, Ein­fuhr- und Ausfuhrhandel. Banken, Privatver­sicherungen, unter die zweite Gruppe fallen Bergbau, Colinen toef en. Stein- und Erden-, Chemische und Papier-3ndustrie. Dervielfäl- tigungSgewerbe. Mälzereien, Brauereien. Bau­unternehmungen und Bauhandwerk.

Regierungsführung zu vereiteln, so ist sie wegen Verstoßes gegen Artikel 17 der ReichSver- sassung ohne rechtliche Bedeutung. Der Landtag ist daher als befugt anzusehen falls im ersten Wahlgang eine absolute Mehrheit für einen Kandidaten zur Winisterpräsidentschaft nicht zustand krmmt -. den Ministerpräsidenten tu der Stichwahl des zweiten Wahlgange- nri t relativer Mehrheit zu bestimmen. Der so bestellte Ministerpräsident würde der legale Erstminister PreutzenS sein. Seine AnttS- ü6crnabinc mützte erforderlichensall- im Wege ber Reich-exekutive erzwungen werden.

Aus Aulah der Tötung de - Rational- s o z i a l i st e n 11 b o Eurth, der ani 24. April ncchts in Berlin durch einen Schläfcnschutz niedergestreckt wurde, sind gegen die Arbei- l«r Mels, Hoff mann undEchulzHaft- befehle erlassen worden, und zwar gegen Wels wegen Mordes und Vergehen- gegen das Schutzwasfengesetz und gegen Schulz und Hoff­mann wegen Beihilfe zum Mord.

offenen Kamin. « jnt man sch m w. liegen in perlgram! t Acrbflamme IW* nb scheint auf br ifu» zu taW. lusamrnen. v° > rNZAi ZIÄE Heine eines gr°V°. cf. Mling un)|

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1Uf, WfyStol stürzte aus A

Eine 2. Reichs-Stahll,e,m üirer-Tagung findet am 4. und 5. Mai 1932 in Magdeburg statt. Die Geranstaltung-folge sieht u. a. vor Festgotte-- bienst im Dom. Weiheakt auf dem Ehrenhof der Ltadthalle und Stah.helm;ührer-Appell; dabei

Die Regierungsbildung in Anhalt ist von den Rationalsozialisten am Tag nach der Wahl bereits in Angriff genommen worden. Der Führer der RDDAP. in Anhalt, Hauptmann a. D. Loeper, hat die WJ. und die DR'DP. zu einer Besprechung über die Regierungs­bildung eingeladen. Die drei genannten Parteien verfügen im neuen Landtag über 19 Sitze von insgesamt 37 Mandaten.

; 11 öglich machen, ober auch nur erschweren.

: find mit ber R e i ch - Verfassung nicht vereinbar unb baher nichtig. Der Beschluß

dort bewegte sich unter dem Geläut aller Glocken ber Leichenzug. bem eine Kompanie der Sicher­heitswache voranging, zur Stephanskirche. Unmittelbar vor bem päpstlichen Runtius Dr. S i b l l i a schritt der Münchener Erzbischof Kar­dinal Dr. Faulhaber und ber ungarische Fürsterzbischof Kardinal Seredy. Dann folgte ber Sarg auf einem prunkvollen Wagen, ber von sechs Rappen gezogen würbe. An ber Spitze des folgenden Zuges sah man den österreichischen Bundespräsidenten, den Grotzmeister des Malteserordens, den Bundeskanzler, an seiner Seite den Präsidenten des Rationalrates, Mit­glieder ber Regierung, bie nächsten Derwanbten des Derstorbenen, Abgeordnete, Bundesräte, Rektoren und Dekane der Wiener Hochschulen, die Professoren ber Theologischen Fakultät, Lapdtagsabgeordnete, ©emeinberäte, verschiedene Vertretungen von Körperschaften und ©labten. Die Gesandten der auswärtigen Staaten hatten im Dorn selbst Aufstellung ge­nommen. ebenso bie Generalität mit dem Heere-minister, sowie Vertreter der protestanti­schen und israelitischen Geistlichkeit. 3m Dom bildeten die Prälaten Spalier. 3m Stephans- bom erfolgte Die feierliche Einsegnung burch den apostolischen RuntiuS Dr. S i b i l i a. Rach ber Feier erfolgte bie lleberführung ber Leiche nach Schloh Kranichberg, wo bie enbgültige Bei­setzung stattfand.

Silberne Staatsmedaille unb Ehrendoktor für Alice Salomon.

Bei einer Feier im Berliner Pestalozzi- Fröbel-H aus war Alice Salomon, bie Förderin der sozialen Arbeit in Deutschland, die vor wenigen Tagen 60 Jahre alt geworden ist. Gegenstand zahlreicher Ehrungen. Ministerialrat Dr. h. c. Helene Weber. M. d. R, überbrachte die Glückwünsche deS preuhischen Wohlsahrts- rninisteriumS und überreichte chr im 'Hamen der preutzischen Staatsregierung die Silberne Staatsmedaille für ihre Verdienste um die Wohlfahrtspflege. Der Dekan der medizinischen Fakultät der Friedrich-Wilhelm- Unioerfität, Professor vonDergmann, machte ' Mitteilung von der Ernennung Alice Salomons, bie bereits bie Würde eine- Dr. phil. der'Uni­versität Berlin trägt, zum Ehrendoktor bet mebizinischen Fakultät. Als Vor­sitzender des Vereins Pestalozzi-Fr öbel-Hau- teilte Staatsminister a. D Dominieus mit, dah diese Körperschaft beschlossen habe, die So­ziale Frauenschule fortan A l i c e - S a l o m o n - Schule zu nennen.

Der letzte deutsche Kriegsgefangene wieder in der Heimat.

Wie die Reichsvereinigung ehemaliger Kriegs­gefangener mitteilt, ist der von den Franzosen nach Eayenne verschleppte deutsche Kriegs­teilnehmer 2llfons Paul Schwarz am 24. April nach 13jähriger Gefangenschaft end­lich in Deutschland eingetroffen, nach­dem bie jahrelangen Bemühungen ber deutschen amtlichen Stellen um seine Freilassung von Er­folg gefrönt waren. Schwarz wurde bekanntlich im 3ahre 1921 durch da- Kriegsgericht in Cha - Ions zu lebenslänglicher Verban­nung nach der Teufelsinsel verur­teilt, weil er als in Frankreich ge­borener Elsässer den Krieg auf deut­scher Seite mitgemacht hatte. Am 9. März d. 3. wurde er durch den Präsidenten der fran­zösischen Republik begnadigt.

Tragischer Tod dreier Kinder.

Bei Teufenthal im schweizerischen Montan Aargau fiel das dreijährige Sahnchen des Wirtes Flückiger beim Pflücken von Schlüsselblumen in die Wina. Bei bem Versuch, das Kind zu retten, e r - tranken auch die siebenjährige Schwester und das vierzehnjährige Kindermädchen.

Wettervoraussage.

Durch die im Norden vorüberziehenden Störungen wird über Deutschland bie weitere Zufuhr ozeanischer Luft ftattfinben, die vorerst zu langsamem Tempera- turanjtieg führt. Dabei herrscht neblig-wolliges Welter, welches tagsüber durch Aufheiterung unter« brachen wird. Zeitweise ist auch mit Niederschlag zu

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Berlin, 26. April. (DDZ.) Wie da- Rach- richtenbureau deS VDZ. meldet, stehen bebeut- lame Konferenzen der matzgebenden Stellen über die Kürzung der Arbeitszeit bevor. So fin- debt am Donnerstag, dem 28. April, eine Aus­sprache der Reich-ressort- mit den Sozialmini st erien der Länder über diese Frage statt. Am Freitag, dem 29. April, ist im Reichsarbeit-ministerium eine Verhand­el u n g mit den Fachverbänden de - RuhrbergbaueS über die Frage der Kür- l jung der Arbeitszeit angesetzt Es ist anzuneh­men, datz sich eine Au-sprache der Reich-behorden mit den Spiyenver- dänden Der Wirtschaft, Arbeitae - L*e r n und Arbeitnehmern anschlicht. AIS Ergebnis dieser Verhandlungen ist bann eine ent- 'precherrde Vorlage des ReichSarbeitS- ministeriumS zu erwarten, die nach Fühlung- lahrne mit dem ReichSrat von der Reichsregie­rung zu verkünden wäre. In welchem Aus- inahe die für die Bekämpfung der Erwerbslosig­keit notwendige Arbeitszeitverkürzung durchzu- lühren ist, kann noch nicht gesagt werden. Der preußische Ministerpräsident Braun tritt für eine radikale Losung, den Fünfstundenar- beitStag, ein im Interesse der Wiedereinglie­derung aller Erwerbslosen in den Arbeitsprozeß.

Rach Informationen deS Deutschen Handcls- diensteS wird zur Zeit im ReichsarbeitS- ininisterium der Entwurf einer Rot - Verordnung ausgearbeitet, durch die die 40-Stundenwoche für bestimmte Gewerbe eingeführt wird. Der Entwurf soll

UnvaMM, v.^.1,1! wiauiyumc uhu . -----

n ®un^c I frrechcn der Erste Bundesfuhrer Franz oclbte ! s-br Lber .Unser eigener Weg ", der Bundeskanzler

Jl nLhstrnDa*; Dajor Wagner über .Dec Stahlhelm im Kampf am den Staat", der 1 BundeSvorsitzende dcs Bun- Sju des für organischen Staats- und Wirtschaftscuif- 1 irnina bau Karl Halbig über .Das will der Sunb für

^"areifcn^vlstk- organischen Staats- und Wirtschastsaufbau?" , rpjnc Fahri I®, der 2. BundeSvorsitzende der Stablyelm- oÖöWnflI2; ^bsthilse Bernhard Rausch über .WaS ist unb NN flDr hem er will die Stahlhelm-Selbsthilfe^'. Eine Stahl-

aulN« , Helm - Werbeausstellung findet in den

rinn'" Russtellungshallen aus dem Gelände der Stadt-

" .Halle statt.

Aussichten f ü r jr r e i t a g ; Im allgemeinen wenig Aenderung der Wetterlage.

Lufttemperaturen am 26. April: mittags 10,3 Grad Celsius, abends 8 Grad: am 27. Aprll: mor- aens 4^ Grad. Maximum 12,2 Grad, Minimum 0,6 Grad. drbtemperaturen in 10 an Tiefe am 26. April: abends 9,6 Grad: am 27. April, morgens 6,6 Grad Celsius. Niederschläge 1,3 mm. con-

.. «chreren hunderttausend Menschen bet Kardinal- 21 >r Fürsterzbischof von Wien, Dr. P iffl, zu Grabe getragen. Die Leichenfeier begann im Höfe des Direktors erzbischöflichen Palais, wo Weihbischof Dr. ? amprath. der gleichzeitig Kapitelvikar ist, AM" a« ihn.,f. die Einsegnung des Sarkophags vornahm. Don

Aus der Provinzialbauptstabt.

Gießen, den 27. April 1932.

Oie Psychiatrie in der Hessischen Hygiene-Ausstellung.

Don Prof. Dr. Sommer, Gießen.

In der Hessischen 5)i)giene-Ausstel' lu n g, die sich jur Zeit in Gießen befindet und sehr stark besucht wird, ist auch die Psychiatrie ver­treten, obgleich sie in dem Programm Iweinbar fehlt Dieses tundet Mampf den »trebskrankheiten, der Tuberkulose und den Geschlechtskrankheiten an Aber die geistigen Krankhntcn sind sozial nicht minder wichtig, als die körperlichen. Ich mochte daher, um den Bewuchern das Ausfinden der psychiatrisch wich­tigen Teile in der Ausstellung zu erleichtern, hier eine kurze Beschreibung davon geben.

Gleich am Eingang befinden sich die Schaukasten mit durchleuchteten Silbern (Diapositiven) vom Bau unb Betrieb einer ganzen Reihe von Anstalten für körperliche und geistige Krankheiten. Hier sind die ämtlichen psychiatrischen Anstalten von Hessen ver­treten, die Heil- und Pslegeanstallen von Heppen­heim und Goddelau in Starkenburg, Alzey in Rhein­hessen, ferner die oberhessische Heil- und Pflegcanstalt und die Klinik für psychische und nervöse Krankheiten in Gießen. Wer die ausgestellten Bilder genauer betrachtet, kann nicht nur einen Begriff von der Bauart und der Einrichtung dieser Anstalten er­halten, sondern auch manche Einzelheiten des Be­triebes, z. B. bei der psychotherapeutischen Beschäftl- gung der Kranken erkennen.

Folal man dem Rundgang nach rechts, und hat man Die Schauräume für Krebs- und Tuberkulose passiert. 4o trifft man rechts auf einen kleinen Raum mit hochinteressanten Zeichnungen unb Malereien von Geisteskranken, bie auch einen Fachmann festhalten können. Genauere Wieber- gabe würbe ben Rahmen biefer Führung über­schreiten. Dann folgt c ne Kabine mit sehr wert­vollen Darstellungen aus der Vererbungslehre, einerseits allgemeinnaturwissenschaftlicher Art. anberseitS von speziell samiliengeschichtlicher Be­deutung. Ich empfehle ben Besuchern, diese Grundlagen ber Lehre von der herebitären Be­lastung recht genau zu betrachten

Im übrigen finb folgende Grenzgebiete der Psychiatrie in den einzelnen Abteilungen zu be­achten: 1. Behandlung und Vermeidung der syphilitischen Krankheiten, die als Ursache von Rückenmarks- und Gehirnkrankhciten (Tabes dorsalfc. Progressive Paralyse u. a.) eine große Bedeutung haben. 2. Bekämpfung deS Alkoholis- muS, der vielfach psychische Degeneration bewirkt: 3. die Krüppelfürsorge, die merkwürdigerweise eine Menge von Beziehungen zur Rervenhcil- kunde hat, wie dieS z. B. in den Bildern über die orthopädische Behandlung der spinalen Kin­derlähmung hervortritt. Man beachte zu den genannten Rummern 1 biS 3 die Bilder in ben Kojen, zu denen man im rechten Winkel von bem erwähnten Raum über Vererbungslehre kommt.

Ferner ist vom Standpunkt der psychischen Hy­giene, die auS der Psychiatrie hervorgegangen ist, bie kleine, aber charakteristische Sammlung von Darstellungen über Leibesübungen zu beachten, die aus dem Hygiene-Museum in Dresden stammt.

Auch sonst werden Fachleute noch manche Be­ziehungen zur Psychiatrie finden. Aber es ist unverkennbar, datz ber psychiatrische Teil, bc- sonberS im Hinblick auf die Abteilung für psy­chische Hygiene in der Hygiene-Ausstellung in Dresden, noch manche Möglichkeit zur Ergänzung bietet. Aus diesem Grunde ist neucrdingS nach Besprechung mit dem Geschäftsführer. Herrn A v e m a r i e, im Einverständnis mit Herrn Prä­sidenten Reumannder psychisch-hygienische Teil aus dem Besitz deS deutschen Verbandes für psychische Hygiene wesentlich ergänzt worden. Es hanoelt sich besonders um eine Reihe von Dav- ftellungen über öffentliche Ruhehallen, wie eine solche nach meinem Plan von 1901 zuerst bei der Internationalen Hygiene-Ausstellung 1911 gebaut worden ist, ferner über die psychisch-hygienische Bedeutung und besondere Einrichtung von Turn­plätzen und Oartenanlapen. sowie um Erinnerun­gen aus der ganz international gewordenen Mental-Hhaiene-Bewegung. besonders von bem 1. Kongreß für psychische Hygiene in Washington. Ferner ist eine ganze Reihe von Stücken aus ben Sammlungen ber Klinik für psychische unb ner­vöse Krankheiten (gefärbte Schnitte durch Ge­hirne, Tafeln über psychopathische Symptome u. a.) hinzugekommen. Die psychiatrische Abteilung hat dadurch eine wesentliche Erweiterung erfahren.

Bornotizcn.

TageSkalender für Mittwoch. Stadttheater,Der Graue", 19.30 bis 22.15 Uhr. Oberhessischer Kunstverein, Turmhaus am Brandplatz, 15 bis 17 Uhr, Jubiläums-Ausstel­lung. .Einhom-Saal", 11 bis 19 Uhr, Hygiene- Ausstellung. Turnverein von 1816, 17.30 und 20.30 Uhr, Lichtbilder-Dortrag. Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: .Die andere Seite".

Aus bem Stabttheaterbureau wirb uns geschrieben: Heute, 19.30 Uhr, als 28. Vorstellung im Mittwoch-Abonnement. Wie­derholung des mit größtem Erfolg aufgeführten SchülerstückesDer Graue" von Friedrich For­ster. Ein noch jugendlicher Autor stellt sich mit diesem Erstlingswerk als Dramatiker vor. Spiel­leitung Peter Zafsott, Titelrolle Raimund Schel* cher. Ende 22.15 Uhr. Die ursprünglich auf Freitag, 29. April, angefetzte ..Faust"-Premiere ist auf Samstag. 30. April, verschoben worden. Freitag bleibt das Theater wegen der Vorberei­tungen zum ..Faust I" geschlossen. Die Samstag- Vorstellung gilt als 28. Vorstellung im Freitag- Abonnement. Spielleitung Intendant Dr. Rolf P r as ch.

Vortrag von Prof. Dr. v. Jafchke. Im Rahmen der Hessischen Hygiene-Ausstellung findet am Donnerstagabend in der Reuen Aula der Universität der dritte Lichtbildervorirag statt, der llch mit den KrebskranHeiten befaßt. 75 000 deutsche Frauen und Männer sterben in einem Jahr an der schlimmsten Volkskrankheit. Pros. Dr. v. Jafchke wird in feinem Lichtbilder­vortrag auf Einzelheiten dieser furchtbaren Krank­heit eingehen, und es ist daher allen nur zu empfehlen, dielen Vortrag zu besuchen. Auf die RotwcndiHkeit zu pünktlichem Erscheinen sei be­sonders hingewiesen. (Siehe heutige Anzeige.»

Zwcigverein Gießen vom Roten Kreuz. Die Hauptversammlung am Donnerstag, 28. April, findet um 20.15 Uhr (nicht 20.30 Uhr) stall.

Die Gießener Frauenvereine ver­anstalten am morgigen Donnerstag. 16 Uhr, eine geschlossene Führung durch die Hygiene-Ausstel­lung im »Einhorn"-Saal. RähereS ist aus der gestrigen Anzeige ersichtlich.

M Der Frankfurter ® r e! 8f 6 m m thi far stellt feine Tätigkeit ein. Ende diese- Monat- stellt der Frankfurt« Beauftragte des Reich-kommiffar- für Preisüberwachung fest« Tätigkeit ein. Die Aufgaben der Preisüber­wachung für Hessen und Hesfen-Rassau gehen mit dem gleichen Zeitpunkt auf die Länderregierungen über.

Vorzeitige Auszahlung bergen- ten für M ai durch die Postanstalten. Vom Postamt wird mitgeteilt Die Milltärver- sorgungSgebühmifse für Mai werden bereit* Donnerstag. 28- April, unb die Jnvallden- und Unfallbejüge Samstag. 30. April. auSgezahlt. Kaff entzünden von 8 30 biS 12 unb 14 biS 17 Uhr.

' SonntagSzüge Bab-Rauheim -- Rüdesheim und zurück Vom 1 Mai biS 16 Mai verkehren die SonntagSzüge Rr. 1103 Bad-Rauheim Rübe-Heim iBad-Rauheim ab 8 57 Ubr. Rüdesheim an 11.26 llhr) unb Rr. 1104 RüdesheimBad-Rauheim (Rüde-Heim ab 19.58 Ubr, Bad-Rauheim an 22.29 LIHr)

* Eine Reunzigjährige Am morgigen Donnerstag feiert Frau Pfarrer Brotz. wohn­haft Wartweg 12, eine der ältesten Einwohne­rinnen unterer Stadt, in völliger geistiger unb körperlicher Frische ihren 90. Geburtstag.

1l)ir wollen

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" Ein Achtzigjähriger Der Senior der Gießener Gartnerschaft, Herr Johanne- Schneider, feiert am 29. April in voller gei­stiger und körperlicher Rüstigkeit seinen 80. Ge­burtstag. Der Jubilar, der aus Rauborn (Kreis Wetzlar) stammt, gründete nach seiner Lehr­lings- und Gehilfentätiakeit am 1. Oktober 1882 seine Gärtnerei am Schiffenberger Weq und sieht somit in diesem Jahre auch auf das 50jährige Be­stehen seines Geschäftes zurück. AuS kleinen An­fängen heraus hat es ber Jubilar verstanden, mit seiner Gattin, die ihm alff treue £>elferin zur Seite stand, seinen Betrieb auf die heutige Höhe zu bringen. Im Oktober 1919 übergab Herr Schneider seinem Sohne Rudolf das Geschäft, das unter dessen Leitung in vorbildlicher Weise weiter ausgebaut wurde. Mit unübertrefflicher Tatkraft unterstützt der nunmehr 80jährige Vater seinen Sohn oud) heute noch nach besten Kräften.

VHC. Gietzen. Bei außerordentlich star­ker Beteiligung hielt wie man uns berichtet am Sonntag der DHE. Gießen sein 24. StiftungS- und Auszeichnungsfest auf der Karlsruhe ab. Wie der Vorsitzende in seiner Begrüßungsan­sprache erwähnte, hatte man daS Fest im Hinblick auf die Rot der Zeit in einfachster Form auS- geftattet. Unb daß man auch mit bescheidenen Mitteln eine Feier veranstalten kann, bewies der schöne Verlauf dieser Veranstaltung. In zwang­loser Weise wechselten Musikstücke, gemeinschaft­liche Lieder, Ansprachen und Heberrafjungen für die Kinder. Stürmische Heiterkeit erzielte eine von neun VHE-Schwestern vorgetragene humo­ristische Gesangsszene. Im Mittelpunkt der Feier stand die Auszeichnung ber fleißigsten Wanderer, die sämtlich mit Wandersprüchen bedacht wur­den. Es erhielten die Auszeichnung mit der Radel 25: Charlotte Freundlieb mit 30 Wande­rungen, Wilhelm Heinemann mit 26, Fritz Kühne mit 26, L. Rosenbaum mit 25, Friedel Siever mit 29, Leonhard Treusch mit 28, Hermann Wack mit 29. Margarethe Wadenpfuhl mit 27, Heinrich Förster mit 26 Wanderungen; mit der Radel 50: Rudolf Wadenpfuhl mit 53, Wilhelm Waden­pfuhl mit 54, Ludwig Kinzenbach mit 50; mit der Radel 75: Karl Reust mit 77, Rudolf Schwab mit 78, Dina Stahlhacke mit 77, Heinrich Schnei­der mit 86, Andreas Wagner mit 76; mit der Radel 100: Fritz Delitz mit 100, Alfred Betz mit 116, Anna Marg. HaaS mit 102, Paula Süsfel mit 100; mit ber Radel 125: Karl Grüger mit 126, Karl Währum mit 130; mit ber Ravel 150: Fritz Schwab mit 152; mit der Radel 175. Heinrich Klemmrath mit 195, Carl Plank mit 190, Albert Schneidmütter mit 175; mit bet Rabe! 300: Earl Faber mit 300, Ehr. Georg mit 304 Wanderungen. Rach Schluß des unter­haltenden Teils hielt Tairz die Teilnehmer noch lange bei lammen.

Blitzableiter nachsehen lassen! Die Statistik der letzten Jahre zeigt, bah in stei­gendem Maste erheblicher Gebäude- unb Sach­schaden durch Blitzschlag verursacht wird. Einen sicheren Schuh gegen Blihgefahr bietet, wie be­kannt, ein Blitzableiter, der aber da- ist be­sonder- zu beachten richtig angebracht und ordnungsmästig inftanb gehalten werden muh. Das letztere ist aber leider nicht immer ber Fall. Gerade durch eine derartige Vernachlässigung bei der Instandhaltung der Blitzableiter kann leicht gröberer Schaden durch einen einschlagenden Blitz verursacht werden. Es empfiehlt sich daher, von Zeit zu Zett, also alle vier bi- fünf Jahre unti nach allen Vorkommnissen, die auf die Beschaf­fenheit deS Blitzableiter- von Einflust sein tön» nen (Dachausbeiferungen, heftige Stürme. Blitz­schläge usw.) eine Rachprüfung vornehmen zu lassen.

0er Wechsel in der Leitung deö Alsfelder Areisamtes.

WLR. Darmstadt, 26. April. Wie bereit» gestern mitgeteilt, ist Kreisdirektor Dr. Stamm­ler- Alsfeld mit Wirkung vom 2. Mai zur be­sonderen Verwendung in da- Minister i um des Innern nach Darmstadt berufen. Mit ber vorläufigen Führung der Delchäste des Kreis- direttorS ist Regierungsrat Dr. Strack in Als­feld beauftragt worden.

Schöne weiße Zähne

schon nach etrnnaBgem Putzen nist der herrlich erfrischend ichveckenden ^Thlorodont-Zahnpaste", schrrkdt uns ein Raucher. Tube 60 Ps. und 80 Pf Versuch überzeugt.