SJ.-fpori
Gerhardt (1900) 3. bei der österreichischen Marathon-Meisterschast.
Unter starker internationaler Beteiligung wurde am Sonntag in Wien die österreichische Meisterschaft im Marathonlauf ausgetragen. Am Start der 42,2 Kilometer langen Strecke waren 31 Läufer, darunter auch sieben aus Deutschland. Der Verteidiger des Titels Tuschek, Wien, konnte sich abermals in die Siegerliste eintragen. Er brachte die Meisterschaft mit 2:40,36 Stunden an sich und verbesserte damit seinen eigenen Landesrekord um 6 Sekunden. Der Münchener Z e i l n h o f e r belegte vor Suska in 2:44,25 Stunden einen guten zweiten Platz. Gerhardt, Gießen, und H e r i n g, Berlin, belegten die nächsten Plätze. Die übrigen Deutschen placierten sich wie folgt: 7. Sä del, Saarbrücken. 9. Hann e ma nn, Minden, und 10. Kreglinger, Wilhelmshaven.
Es ist für die Gießener Sportbewegung und insbesondere für Gerhardt eine große Freude, daß er sich auch in diesem Sahre wieder bei den österreichischen Marathonmeisterschaften so ausgezeichnet halten konnte. Der dritte Sieg unter einer so großen Anzahl ausgezeichneter internationaler Läufer darf als sehr ehrenvoll bezeichnet werden.
Lleberraschende Siege
-er Gießener Fußballmannschaften.
Mit gemischten Gefühlen sah man den Spielen der 1. Mannschaften der beiden hiesigen Vereine entgegen. Vicht ohne Berechtigung! Ueberraschend landeten aber beide Mannschaften eindrucksvolle Siege. 1900 konnte gegen die Elf aus Breidenbach mit 4:1 Toren gewinnen, nachdem das Spiel zur Halbzeit 1:0 für die Gäste stand. Erst die letzte Viertelstunde entschied den Kampf. — Die 1. Mannschaft des VfB. brachte einen hohen Sieg mit nach Hause. 6:1 lautete das Ergebnis für die Grünweihen. Halbzeidstand: 1:0 für Bottenhorn. Das Spiel wurde sehr hart ausgetragen. Es kam leider auch zu Ausschreitungen, an denen die Gastgeber ursächlich beteiligt waren. Die VfB.er brachten einige Verletzte mit nach Hause.
Die unteren Mannschaften der Spielvereinigung 1900 waren weniger vom Glück begünstigt. Die Reserve verlor gegen die 1. von Lollar mit 0:1 Toren. Der Siegestreffer der Gäste resultierte aus einem Elfmeterball. Die 3. Mann-
Im Nürnberger Stadion endete am Sontagnach- mittag der 10. Fußball-Länderkampf zwischen Deutschland und Schweden mit einem zwar hart erkämpften, aber wohlverdienten 4:3- (3:1=) Sieg der deutschen Mannschaft. 45 000 Zuschauer, die zum Teil mit Sonderzügen aus Stuttgart, Erfurt und anderen Städten gekommen waren, wurden Zeuge dieses schönen Erfolges. Die Schweden, die am vormittag im alten Rathaussaal durch den Oberbürgermeister Dr. Luppe im Namen der Stadt Nürnberg begrüßt worden waren, stellten eine bessere Mannschaft, a l s man erroar« t e t hatte. Sie waren technisch ausgezeichnet und spielten sehr schnell. Ihre besten Leute waren der Mittelläufer Carlund, die beiden Außenstürmer und der Torwart.
Die deutsche Mannschaft hat gut gespielt und verdient gewonnen. Dennoch war sie nicht ohne Schächen. Neben einem glänzenden linken Flügel, aus dem vor allem der Düsseldorfer Linksaußen Kobierski angenehm überraschte, stand ein enttäuschender rechter Flügel und auch der Mittelstürmer Rohr war nicht das Ideal eines An- griffsführers. In der Läuferreihe fiel der linke Nürnberger Läufer O e h m aus, um so besser gefielen aber die unermüdlich schaffenden Sein« b e r g e r und Knö pfle. Foringer war der überragende Mann des Abwehrtvios. Der schnelle Frankfurter Stubb hatte neben sehr guten auch einige schwächere Momente, er genügte aber im allgemeinen ebenso gut wie der baumlange Torhüter Jakob.
Die beiden Mannschaften.
Deu tschand: Jakob; Haringer, Stubb; Knöpfte, Leinberger, Oehrn; Bergmaier, Krumm, Rohr, R. Hofmann, Kobierski.
Schweden: Jonasson; Andersson, Erik Lager; Sjögren, Carlund, Johnson; Nilsson, Persson, Lun- dahl, Kempe, Svensson.
schäft, ersatzgeschwächt, verlor gegen Dutenhofens erste mit 3:1 Toren, und die vierte Mannschaft muhte sich von Lollars 2. Elf mit 1:2 Toren geschlagen bekennen.
Die 3. Mannschaft des DfB. spielte gegen die 1. von Wieseck unentschieden 5:5. Die 1. Jugend konnte sich gegen die spielstarke 1. Jugend des VfB. Kurhessen Marburg nicht behaupten und verlor mit 0:3 Toren. Die 1. Schüler schlugen die 1. Schüler von Wieseck überraschend hoch mit 6:0.
OieVerbandöspieleinderGruppeMain
Dieser Sonntag brachte bei denDerbandsspielen der Gruppe Main im allgemeinen die erwarteten Ereignisse. Etwas überraschend kommt lediglich der sichere 3:0-Sieg von Union Viederrad in Bieber und das 2:2-Unentschieden zwischen Vot- weih Frankfurt und Kickers Offenbach. Durch diesen Punktverlust haben die noch immer ungeschlagenen Offenbacher ihre alleinige Tabellen- sührung abgeben müssen, da der Fuhballsport- verein durch seinen 3:0-Sieg gegen Friedberg mit ihnen punktgleich geworden ist. Eintracht holte mit einer ersatzgeschwächten Mannschaft gegen Hanau nur ein 1:0 heraus und die Sportfreunde blieben mit 3:1 gegen Veu-Ssenburg siegreich.
Tennismeisterschaften der Berufsspieler
Die Tennisweltmeisterschaften der Berufsspieler von Berlin stehen kurz vor ihrem Abschluß. Sn den Kämpfen um die ersten vier Plätze spielten zuerst vor wieder 3000 Zuschauern Tilden und Burke. Tilden gewann nach anfänglicher Unsicherheit 8:6, 6:1, 6:3. Plaa, der am Vortage Tilden geschlagen hatte, blieb auch Sieger über den Deutschen Vüßlein. Vühlein wehrte sich zwar sehr aufopfernd, muhte aber doch mit 9:11, 6:3, 6:1, 5:7, 7:9 die Ueberlegenheit des Franzosen anerkennen.
Sn den Spielen der Gruppe B war Ramil- lon über Barnes 6:1, 6:3, 6:4 und Vornan Vajuch über den Frankfurter Messerschmidt mit 6:2, 6:4, 6: 2 erfolgreich. Bei den Doppelspielen wurde die am Vortage abgebrochene Partie Vamillon-Plaa gegen Messerschmidt-H. Dartelt beendet. Die Franzosen siegten mit 6:4, 6:2, 6:2.
Neuer Weltrekord im Kugelstoßen.
Die Spitzenleistung des Länderkampfes zwischen der Tschechoslowakei und Polen in Prag war am
Schiedsrichter war der Italiener Bar- Iossina, der eine ganz ausgezeichnete Leistung bot.
Aus dem Spielverlauf.
Sn der ersten Halbzeit war die deutsche Mannschaft durchweg tonangebend. Die Schweden muhten sich fast immer auf die Verteidigung beschränken. Shre Gegenangriffe wurden meist schon von der Läuferreihe oder der Verteidigung gestoppt, Sakob brauchte in dieser Zeit nur selten einzugreifen. Vach einer schönen Vorarbeit von Kobierski fiel schon in der zehnten Minute der Führungstreffer für die Deutschen. Kobierski schoß dann nach einer feinen Einzelleistung in der 17. Minute den zweiten Treffer. Sn der 21. Minute fiel nach einem Geplänkel vor dem deutschen Tor durch Schwedens Mittelstürmer Lun- dahl das erste Gegentor. Krumm stellte in der 40. Minute auf Vorlage von Bergmaier das Halbzeitergebnis von 3:1 her.
Vach der Pause griffen die Schweden mit Elan an und der Kampf war nun zumeist ziemlich ausgeglichen. Erst gegen Schluß ergab sich wieder eine Ueberlegenljeit unserer Mannschaft. Heber- raschend fiel in der dritten Minute der zweite Gegentreffer der Gäste. Unsere Hintermannschaft war zu weit aufgerückt und Kempe formte bei einem Durchbruch im Alleingang das Tor schießen. Wiederum nach Vorarbeit von Kobierski stellte Rohr in der 20. Minute das Ergebnis auf 4:2. Aber auch die Schweden tarnen noch zu einem Erfolg, den Vielsson in der 26. Minute nach einem Fehler in der deutschen Hintermannschaft erzielte. Der Endspurt der Deutschen blieb trotz verschiedener Chancen erfolglos, da der Snnen- sturm zu nervös war.
ersten Tage der neue Weltrekord des tschechischen Athleten Douda, der die Kugel 16,2 Meter weit stieß und damit die noch nicht anerkannte Höchstleistung des amerikanischen Olympia-Siegers ©e f ton mit 16,16 Meter um 4 Zentimeter überbot. Der vor 6000 Zuschauern ausgetragene Län- derkampf sah die Polen am ersten Tage mit 372/s Punkten gegen 35Vz der Tschechoslowakei in Führung.
Kurze Sportnotizen.
Schweden B. besiegte die Fußballelf von Litauen in Stockholm vor 10 000 Zuschauern hoch mit 8:1 (1:0).
München gewann den 14. Fußball- Städtekampf gegen Berlin in München vor 12 000 Zuschauern mit 5:3 Treffern, nachdem die Berliner bei der Pause noch 3:2 geführt hatten.
*
Beim Hohensydurg - Rennen der Motorräder, das 80 000 Zuschauer an sich gezogen hatte, fuhr Rüttchen-Erkelenz auf NSU. mit einem Stundenmittel von 112,4 Kilometer die beste Zeit des Tages.
Der Deutsch e Ruder-Verb and sprach in feiner Heidelberger Ausschußsitzung den deutschen Olympia-Rudern seinen Dank aus.
*
Ein Damen - Wettschwimmen der fünf süddeutschen Gaue wurde in Pforzheim von Würt-
Wochenbericht vom Frankfurter Produktenmarkt.
Bei verhältnismäßig geringem Angebot lag die Getreidebörse in der verflossenen Woche weiter etwas schwächer. Das Geschäft hielt sich in engen Grenzen, die geringe Vachfrage von allen Seiten sprach hierbei stark mit; man beschränkte sich nur auf die Deckung des notwendigsten Bedarfs. Für das geringe Angebot dürften neben den Feldbestellungsarbeiten (das günstige Herbstwetter beschleunigt sie), die die Landwirtschaft bei der Ablieferung von Getreide behindert, auch viel Lombardierungen maßgebend sein. Es wird von den verschiedensten Seiten behauptet, daß die Erntefinanzierungserleichterungen jetzt fortschreitend größere Beachtung fänden. Der Handel sagt sich allerdings, daß die lombardierte Ware ja noch nicht verschwunden ist, und der Angebotsdruck, der jetzt abgebremst werde, sich später doch einmal bemerkbar machen würde. Das Geschäft war, wie schon erwähnt, sehr gering.
Am Drotgetreidemarkt lag Weizen zunächst mehr im Angebot, so daß ein Preisdruck von 2 Mk. per Tonne eintrat; später war die Haltung etwas stetiger, obgleich die Mühlen kaum Material aus dem Markt nahmen, zumal das Mehlgeschäft sehr schleppend war.
Roggen lag ebenfalls schwächer, da die Stützungsstelle offenbar nicht die erwarteten Mengen aufnahm. Die Preise stellten sich wie folgt: Weizen 214, Roggen 170 Mk. je Tonne. — Von Futtergetreide lagen Hafer und Sn* dustriegerste matt, doch blieben die schon in der Vorwoche ermäßigten Preise gehalten. Braugerste lag bei kleinem Einsatz unverändert. Hafer 142,50 bis 147,50, Braugerste 175 bis 180 Mk. je Tonne.
Das M e h l g e s ch ä f t stagnierte fast vollkommen, trotz der mehrmals ermäßigten Forderungen. Weizenmehl (südd.) 32 bis 33,20, (niederrhein.) 32 bis 32,95; Roggenmehl 25,50 bis 26,50 Mk. je Doppelzentner.
Futtermittel (besonders ölhaltige) lagen sehr ruhig und etwas schwächer bei sehr kleinen Umsätzen. Weizen- und Roggenkleie je 8,25, Treber 11,50 Mk. je Doppelzentner.
* Iahresbrennrecht und Grundpreise für Monopol sprit. In der Beirats- sitzung der Reichsmonopolverwaltung für Branntwein ist das Iahresbrennrecht für das Betriebsjahr 1932/33 auf 85 Hundertteile des regelmäßigen Brennrechts festgesetzt worden, ferner für den vom 1. Oktober 1932 ab hergestellten Branntwein der Grundpreis für die ersten 60 Hundertteile des Brennrechts auf 54 Mark, für die weiteren 40 Hundertteile des Iahresbrennrechts auf 39,75 Mark. Das Iahreskornbrennrecht wurde mit bet im § 82a des Branntweinmonopolgesetzes vorgesehenen Wirkung in Höhe von 20 Hundertteilen des regelmäßigen, für die Bearbeitung von Korn geltenden Brennrechtes festgesetzt. Für Kornbranntwein aus Derschlußbrennereien, soweit er nach § 82a des Mo-
temberg vor Süd- und Nordbayern, Baden und Hessen gewonnen.
Deutsche Leichtathletiksiege gab es in Paris. Voigt-Berlin siegte über 400 Meter in 49,8 Sek. vor dem farbigen Franzolen Jackson; während Welscher- Frankfurt das 110-Meter- Hürdenlaufen in 15,8 Sek. vor den Franzosen Der- nard und Adelheim leicht gewann.
*
Alfa Romeo feierte im Großen Automobil- preis von Marseille einen neuen Erfolg. Die Alfa- Romeofahrer Sommer und Nuvolari belegten vor den Bugatti- und Maserati,Fabrikaten den ersten Platz.
Büchertisch.
— In einer lesenswerten Schrift „Bildungswahn-Volkstod" (I. F. Lehmanns Verlag, München, Preis 2,20 Mark — (212) — untersucht der bekannte Vorkämpfer gegen die Ueberschulung, Stadtschulrat Dr. Har knacke in Dresden, Ursache und Wirkung dieses Elends. Hartnacke empfiehlt statt der übersteigerten Vorbildung die verbesserte Fortbildung im Beruf, ferner die richtige Aussonderung der Minderbegabten, die aber kein Zurückstoßen ins Nichts sein darf. Aufnahmeprüfungen für die Hochschulen nach englisch-französischem Beispiel werden abgelehnt. Die Schrift tritt ein für eine gesonderte Bewertung der Abgangsprüfung in Abschlußreife und Hochschulreife.
nopolgesetzes der deutschen Kornbranntweinverwer- tungsfteUe vom Hersteller zu überlassen ist, ist ein Zuschlag zum Grundpreis von 19 Mark für das Hektoliter festgesetzt worden.
* Die Indexziffer der Großhandelspreise. Die vom Statistischen Reichsamt für den 21. September errechnete Großhandelsindexziffer ist mit 94,8 gegenüber der Vorwoche um 0,5 v. H. gesunken. Die Indexziffern der Hauptgruppen lauten: Agrarstoffe 88,4 (minus 0,9 v. H.), Kolonialwaren 84,6 (minus 0,9 o. H.), industrielle Rohstoffe und Halbwaren 88,6 (minus 0,3 v. H.) und industrielle Fertigwaren 115,1 (minus 0,2 v. H).
• Die erste Zinszahlung auf die steuerfreie Reichsbahnanleihe 1 9 3 1. Der Geldwert für den am 1. Oktober 1932 fälligen Zinsschein Vr. 1 zu den 4,5prozentigen Schuldverschreibungen der Deutschen Reichsbahn-Gesellschaft vom Sahre 1931 (der steuerfreien Reichsbahnanleihe von 1931) wird berechnet: 1 Goldmark gleich 1 Reichsmark. Der Zinsschein Vr. 1 wird vom 1. Oktober 1932 ab kostenfrei eingelöst bei der Zentralkasse -der Deutschen Reichsbahn-Gesellschaft in Berlin, bei den größeren Kassen der Reichsbahndirektionen, bei der Deutschen Verkehrskreditbank AG., Berlin, und ihren Zweigniederlassungen, sowie bei sämtlichen Reichsbankanstalten und bei der Reichsbank-Hauptkasse in Berlin-
* Allgemeine E l e k^<r izitäts-Gesell- schäft, Berlin. Wie ÄTB.-Handelsdienst erfährt, hat sich der Auftragseingang der AEG. im letzten Monat auf gleicher Höhe gehalten, wie in den Vormonaten. Die Zahl der Gesamtbelegschaft ist im wesentlichen unverändert geblieben, sie liegt sogar ein wenig über der Belegschaft des Vormonats.
Frankfurter Eiermarkt.
Frankfurt a. M., 24. Sept. Di« großen Zufuhren aus Holland zwangen zu einer Herabsetzung der Preise, zumal der Konsum die erhöhten Preise einfach ignorierte und sich billigeren Lebensmitteln zuwandte. Die Rückgänge betrugen im Durchschnitt 0,5 bis 1 Pf. per Stück. Es notierten in Pfennig per Stück ab loco Frankfurt (Main): Bulgaren 7,75 bis 8, Sugoflatoien 7,75 bis 8, Rumänien 7,25 bis 7,50, Russen 6,50 bis 7, Polen 6,50 bis 7, Memelländer und Litauer je nach Größe 6,50 bis 9, HoUänder 8 bis 9, Dänen 8,50 bis 9,50, Flandern 8,75 bis 9, Bayern 8,75 bis 9,25, deutsche Frischeier je nach Größe 8,25 bis 9,75, Mittel- und Schmutzeier 5,75 bis 6,50. %
Frankfurter Buttermarkt.
Frankfurt a. M., 24. Sept. Am Buttermarkt kam es infolge der fortgesetzten Ermäßigungen der Auslandpreise zu einem leichten Rückgang, doch hielt er sich in engen Grenzen, zumal man den vorgehen- den Erhöhungen im Ausland nicht gefolgt war. Das Geschäft war während der ganzen Woche weiter schleppend, da man nur den notwendigsten Bedarf deckte. Die Verkaufspreise des Großhandels wurden um 2 bis 3 Mark ermäßigt und lauten (in l-Ztr.-To.) wie folgt: holländische Butter 130 bis 132, deutsche Butter 125 bis 128 Mark.
Deutschland—Schweden 4:3 (3:1)
Ein knapper, aber verdienter Sieg.
Wirtschaft.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
Frankfurt a. M.
Berlin
Frankfurt a.31.
Berlin
Schluß« kurS
Schluß!. Abend- börse
Schluß. lurS
Schlußk.
Mittag, börse
Schluß« kurS
Schlußk. Abendbörse
Schluß« kurS
Schlußk. Mittag« börse
Datum
23.9.
24.9.
23.9.
24.9.
Datum
23-9.
24.9.
23.9.
24.9.
6% Dcunche Reichsanleihe v. 192.
6% ehcm.7%Dt.Reichsanl.v.lS2S t>Yi% Doung-Anlethe von 1930 . Deutsche Anl..Wlös.-Schuld mtl
AuSlos.-Rechten.......
Desgl. ohne AuSlos^Rechte . .
6% ehem 8%-öeff. BollSstaat 1929 (rüdjaljlb. 102%)......
Oberhessen Provinz-Anleihe mit Auslos.-Rechten......
Deutsche Komm. Sammelabl.
Anleihe Serie 1......
6% elfem. 8% Franks. Hhp.-Banl Goldpse. 15 unkündbar bis 1935
6% ehem. 7% Franks. Hyp.-Ban! Goldpfc 16 unkündbar bis 1936
6'/,% ehem. 4%% Franks.Hyp.- Bank Ulqu. Psandbriese . . .
5%% ehem. 4%% Rheinische
Hyv.-Bank-Liau.^Noldpsc. . .
6% ehem. 8% Pr. LandeSpsand- briesanstali Psandbriese R. 19
8% ehem. 7% Pr. LandeSpsand. briesanstali, Psandbriese Si.lv
4% Oesterretchische Goldrente .
4,20% Oeslerreichische Silberrente 4% wlgarische Goldrente ....
4% Ungarische Staatsrente v. 1910 *y,% desgl. von 1913.....
6% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zoll anleihe von 1911 4% Türkische Bagdadb ahn-Anleihe
Serie 1...........
4% desgl. Serie II.......
6% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 4^%Rumäni,eretnh.Rentev.lSlS 4% Rumänische vereinh. Rente 2ji% Anatolier......
67,5
76,5 63,75
55,75 6,75
58,5
51,4
73,25
73,25
78,5
78,65
70,5
70,5
9,75
1,25 7,45 6,75
7
3,8
4,1
4,2
6,4 11,65
5,55
19
69
63,75
55,85
6,75
58,5
51,25
73,9
73,25
79,5
79
90,75
90,75
10
7,4
6,75
6,75
3,75
3,9
4
6,5
11,5
5,55
19
67
76,5
63
55,9
6,7
50,9
70,75
10,4
7,65
6,75
3,85
4,25
3,9
6,25 11,75
5,5
19
69
78,5
63,9
55,75
6,75
50,75
70,75
7,5
4,2
19
Hamburg-Amenta Paic. . . . u
Hamburg-Südam. Dampsschiss. 0
Hansa Dampsschiss ..... t
Norddeutscher Lloyd.....l
A.G. für Verkehrswesen Akt. . O
Berliner Handelsgesellschaft . 4 Commerz, und Privat-Bank . O
Darmstädter und Nationalbanl O
Deutsche Bank und
Disconto-Gesellschast... O
Dresdner Bank...... O
Reichsbank..... 1:
A.E.G............0
Bergmann.........0
Elektr. LieferungSgefellfchast. 5
Licht und Kraft...... 6
Felten L Guilleaume. ... O
Gesellschaft für Elektrische
Unternehmungen .... 4
Rheinische Elektrizität ... SB
Schuckert L Co....... O
Siemens & Halske ..... 9
Lahmeyer L Co...... 10
Buderus..........4
Deutsch« Erdöl.......6
Gelsenkirchener.......8
Hawencr..........O
Hoesch Eisen.........6
Ilse Bergbau.......10
Ilse Bergbau Genüsse.....
ttlöcknerwerle........6
ManneS mann-Röhren .... 6
ManSselder Bergbau.....O
Oberschles Kokswerke .... 8
Phönix Bergbau......4’/>
Rheinisch« Braunkohlen... 10
1 Rheinstahl.........6
19,25
20,25
43 91
55,25
75,75
62,75
127,25
35,5
71,25
59,5
75,75
75
78,5 136,25
117
40
76,75
43
77
96,5 37,25 56,75 24,25
26,75
175,5
69
19
19,9
43,5
91
54,75
75,75
62,5 126,65
35,65
72
89
60,5
73,75
73,75
77,5
135
116,5
39,5
76,5
40,65
77
97,75
36
56,5
24,25
25,5
68,5
19,13 37
31,75
19,75 43,13
91
55,25
75,75 62,75
125,75
35,5
20,75
71
89,5 59,9
75,5
73,5 78
136
117
40
76,25 42,65 76,75
38,9 133,5 96,75
57 24,75 39,75 26,75 175,5 69,65
18,13
36
34,25
19,9
43,5
92
54,75
75,75
62,5 127
35,25
21
71,5
88,75
60
74,13
73,5
77,5 135,75 116,25
41
76,5
30,65 77,25
38,5
96,5
36,4
57
24,5
39,65
26,25
174,25
69,13
Frankfurt a. M.
Äerlin
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. M.
Schlußkurs
Schlußk. Abend« börse
Gchluß- lurS
Schlußk. Mittag« börse^
23-September
24-September
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
Datum
23.9.
24.9.
23 9.
24-9.
meto
Brief
Geld
»rief
Heisings ort . Wien. . . . Prag . . . Budapest. . Sofia . . . Holland . . OSlo.... Kopenhagen. Stockholm . London. . . Buenos Aires Neuyork . . Brüssel. . . Italien. . . Paris . . . Schweiz . . Spanien . . Danzig. . . Japan . . . Rio de Jan.. Jugoslawien. Lissabon . .
6,274 51,95
12,465
3,057
169,23
73,33
75,57
74,73 14,57 0,906 4,209
58,36
21,605
16,495
81,16 34,47
81,82 0,999 0,309
6,344
13,29
6,286 52,05
12,485
3,063
169,57
73,47
75,73
74,87 14,61 0,910
4,217
58,48
21,645
16,535
81,32
34,53 81,98
1,001 0,311
6,356
13,31
Sanknoten
6,274 51,95
12,465
3,057 169,23
73,33 75,57 74,73
14,57 0,906 4,209 58,34
21,60 16,49
81,16
34,47
81,82 0,999 0,308 6,344
13,29
6,286 52,05
12,465
3,063 169,57
73,47
75.73
74,87 14,61 0,910
4,217
58,46
21,64
16,53
81,32
34,53
81,98
1,001 0,310
6,356
13,31
Riebeck Montan......7,2
Bereinigte Stahlwerke .... O
Otavi Minen....... O
Kaliwerke AfcherSlcben ... 6
Kaliwerke Westeregeln ... 6
Kaliwerke Salzdetfurth ... 9
I. G. Farben-Jndustrie... ?
Scheideanstalt.......10
Goldschmidt.........O
Rütgerüwerke........0
Metallgesellfchast.......O
Philipp Holzmann......O
Zementwerk Heidelberg. ... 4
Cementwerk Karlstadt.....O
Wayb & Freytag......O
Schultheis Patzenhofer ... O
Mu <Allgemeine Kunstseide) O
Bemberg......... O
Zellstoff Waldhos..... O
Zellstoff Aschaffenburg ... O
Dessauer GaS........7
Daimler Motoren......0
Deutsche Linoleum.....0
Orenstetn & Koppel.....O
Leonhard Tietz.......6
SvenSka..........o
Chade..........12
Frankfurter Maschinen . . . . v
Gritzner..........o
Mainkrastwerke Höchst a.M.. .4
Süddeutscher Zucker.....e
20
18
109
113,5
170
100,13
135
29,5
43,65
37
55,5
54
5,25
63,25
73
44,75
30
20
49,5
47,65
183,5
26,5
54
I 125
19,25
18,5 109,25 113,75
172
101,75 136
29,5 43,75 37,13
56
53,5
5,25
62
73
44,75
30,5
20,25
50,5
47
26 54
125
19,75 18,13
108 113,5 171,5
100
29,5 43,65
37
56,4
55,75
62
72
43,9
30 92,25 20,65 49,65 37,25 48,25
182,5
26
126
19,65 18,13
108.9
114
170,5
101,25
29,65
43,9 38
564
56
62,5 72,75 44,75
30,9
92,9
21
50,5
37,75 48
182,5
25,25
123,5
oerlln, 24-September
Geld
Ärles
Amerikanische Noten.......
Belgische Noten.........
Dänische Roten.........
Englische Noten.........
Französische Noten........
Holländische Noten........
Italienische Noten.......
Norwegische Noten........
T-utsch.Lcstcrreich. i 1OO Schwing Rumänische Noten........
Schwedische Noten...... .
Schweizer Noten.........
Spanische Noten.........
Ungarische Noten........
4,20 58,18 75,20 14,53 16,45 168,86 21,54 73J5
2,465 74,55 80,98 34,33
4,22 58,42 75,50 14,59 16,51
169,54 21,62 73,45
2,485 74,85 81,30 34,47


