Ilr. M Zweites Blatt Giehener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhesienf Freitag, 24. Juni 1952
Lustschutzübungen in Ostpreußen.
Unser Bild zeigt die Vernebelung des Kraftwerkes Friedland, das satt die ganze Provinz mit Strom versieht. — Oben links: Ein Hand-Vernebelungsapparat bei der Nebelentwicklung. Daneben: Gastrommeln werden an das Rohrleitungssystem angeschlossen Unten: Die Nebelschwaden beginnen das Maschinenhaus einzuhüllen.
In Gegenwart des Reichsinnenministers und anderer Regierungsvertreter finden jetzt Dernebelungsver- suche des wichtigen Oftpreußen-Krastwerkes in Friedland statt. Für die Versuche werden nicht nur Hand- vernebelungs-Apporate verwendet, sondern auch 500 automatische „Brausen", die an ein weit verzweigtes Rohrleitungssystem angcschlossen sind
Die unter der Oberleitung des Präsidenten Paetsch auS dem preußischen Innenministerium abgehaltenen Hebungen begannen im südlichen Ostpreußen bei Allenstein und an der Ostfeeküste b e i P i l l o u unter Anwendung der durch den Versailler Vertrag Deutschland bclnf(encn Abwehrgeschütze. Die mangels Militärflugzeugen durch die Lufthansa zur Verfügung gestellten Verkehrsflugzeuge in der Volle des Angreifers konnten des regnerischen Wetters wegen in der Allensteiner 'Ge-zend nicht cingekht werden. Die Bevölkerung befolgte die für den
Ernstfall des Angriffs aus der Lust gegebenen Verhaltungsmaßregeln, und die Feuerwehr-, 6a- nitäts- und sonstigen Organisationen stellten sich bereitwilligst in den Dienst der Sache. Gegen Mitternacht wurde Königsberg unter Ausschaltung des elektrischen Stromes und der Straßengasbeleuchtung für drei Minuten verdunkelt, und Flugabwehr und Scheinwerfer traten gegen den angenommenen Fliegerangriff au* Königsberg in Tätigkeit. Die Hebungen werden fortgesetzt
Elisabeth
erobert sich das Glück Xoman von Marqare e Antelmann Copyright by M. Feuchtwanger, Halle.
18 Fortsetzung Nachdruck verboten i
Schon nach dem ersten Akt kam Drettschneider heraufgestürmt:
„Vravo, bravo! Professor Walter hat uns wirklich nicht zu viel versprochen. Ich bin ganz überrascht von Ihrer Leistung. Hnd wie Sie die Partie studiert haben! Die kleinste musikalische Feinheit ist da bearbeitet worden. Mädel, das hätte ich Ihnen wirklich nicht zugetraut."
Wohlwollend klopfte der alte Mann Elisabeths Wangen. Sie glühte vor innerer Freude und Erregung, mußte von den Darstellern des Königs, der Ortrud und der anderen Rollen wahre Lobeshymnen über sich ergehen lassen. Hnd diese Anerkennung ließ auch die letzte Scheu von ihr abfallen. Voll und ganz gab sie sich ihrer Kunst hin, und es war, als ob da eine Sängerin agierte, die feit Jahren auf der Bühne gestanden hatte Richts war zu merken von Anfängertum, von Angst oder Hnsicherheit; eine vollendete künstlerische Leistung erstand vor den bezauberten Theaterleuten. Dis in den Rachmittag hinein zog sich die Probe: aber alle waren unermüdlich und freuten sich auf den Abend, der dem Leipziger Publikum eine seltene Heberraschung bringen würde.
Frau Dchelmer wußte nicht, wie sie sich das Ausbleiben Elisabeths erklären sollte. 3m Konservatorium wollte sie nicht anläuten, das hätte >v 'ehx nach Bevormundung ausgesehen. Elifa- deth war doch schließlich eine angehende Künstlerin, die man nicht behandeln konnte wie ein kleines Schulmädchen.
Aber daß Elisabeth nicht von selbst angerufen hatte! Frau Schelmer war solche Rücksichtslosigkeit von ihr gar nicht gewohnt. Das Essen war schon ganz verdorben.
Endlich klingelte es, die sehnlichst Erwartete trat ein. Mit fliegendem Atem stürmte sie aut Frau Schelmer zu. ,
„Tante! Tante! Ich bin ja so überglücklich
.Ja, Elisabeth — aber was ist das, mich so lange warten zu lassen?"
„Ach, Tante Schelmer. verzeih, aber ich konnte nicht anders. Hnd wenn du erst hören toirft, wirst du alles verstehen. Ich spiele heute abend die Elsa im Reuen Theater, die Elsa in „Lohen-
... * -
„Aber Kind, das ist ja nicht möglich!" .3aiaja! Ich war den ganzen Vormittag Dort zur Probe. Frau Hansen tft gestürzt, kann nicht
auf treten; ihre Vertreterin liegt erkältet zu Bett. Man hatte sich an Professor Walter gewandt, weil man die Vorstellung nicht abfagen konnte Kammersänger Hofmann singt den Lohengrin; man konnte den berühmten Gast doch nicht wieder heimschicken — die Vorstellung war ausverkauft. Walter empfahl mich, die Probe ist gut gegangen und jetzt werde ich fingen — heute abend...
Kannst du so viel Glück begreifen, Tante Schelmer?"
.Großer Gott — Kind, ich bin ganz sprachlos!"
Richts mehr war da von Groll, die gute Frau Schelmer war ganz aufgelöst. Dann siegte die Vernunft.
„Aber Kind, jetzt mußt du erst etwas essen. Du mußt ja ganz zermürbt fein — die lange Probe, die Aufregung."
„3<* y i ir nicht hungrig. Tante Schelmer Das Glück ha mich falt g macht."
„Sa^o>. r.,yt, das glaube ich dir. Aber vom Glück allein kann man nicht leben, und du weiht, du mußt heute abend auf dem Posten fein."
Elisabeth tat Frau Schelmer den Willen, setzte sich an den Tisch und lieh sich die besten Disfen vorsetzen.
„Du kommst doch mit, Tante Schelmer, heute abend — nicht wahr?"
„Ratürlich komme ich mit. Ich muh doch dabei fein wenn du mit Pauken und Trompeten durchfällst
In ihrer Garderobe faß Elisabeth, letzt Eifa von Drabant, in einem weihseidenen, altdeutschen Gewand Ihr wundervolles Blondhaar, das sie sich trotz des Zuredens der Kolleginnen noch nickt hatte verschneiden lassen, hing gelöst bis )u_Den Hüften herab, das goldene Band schmückte die Stirn.
SHe Gewandmeisterin und der Tyeaterfrifeur blickten entzückt in das reizende Gesicht, auf die schöne Erscheinung der brabantischen Fürsten- tochter
Das erste Klingelzeichen ertönte. Als Elisabeth aus der Garderobe trat, herrschte überall hinter bei Kulissen die geheime Aufregung, die die letzten Minuten vor dem Aufgehen des Vorhangs mit sich brachte. An den Galerien und Lauf- gängen. die rings um die Dühne liefen bis zum Schnürboden, huschten lautlos Dühnenarbeiter hin und her.
Der Deleuchtungsinspektor und feine Gehauen waren an den vorgeschriebenen Plätzen und nahmen die letzten Defehle entgegen. Ser Inspizient lief noch aus der Dühne hin und her. zusammen mit dem Oberregisseur, letzte Anordnungen zu geben, den Statisten noch einmal einige Defehle zu erteilen.
Rervös stand der berühmte Lohengnn neben feinem Schwan und stellte ein paar unnütze Fragen über die Mechanik des weihen Vogels.
Der Darsteller des Telramund räusperte sich
5 Jahre Handball im TV. Groyen-Linden.
In diesem Jahre kann die Handballabteilung des Turnvereins Grohen-Linden auf ihr fünfjähriges Bestehen zurückblicken. Die Großen-Lin- bencr Haden davon Abstand genommen, eine gröbere Veranstaltung durchzuführen, lediglich die 1. Mannschaft wird am morgigen Samstagabend ein Iubiläumsspiel gegen die 1. Elf des Ium- und Sportvereins Butzbach auStragen. Die Gäste befinden sich z. Z. in einer sehr guten Form. Die Grohen-Lindener stehen vor keiner leichten Aufgabe, sollten aber in der Lage fein, wenn jeder Spieler das leistet was in feinen Kräften steht, dah ein spannender Kamps zustande kommt und so die Dutzbacher zwingen, dah sie nur unter Hergabe ihres ganzen Könnens zum Siege gelangen.
Sportwerbetag in Fettinaechausen.
Am kommenden Sonntag veranstaltet der Ar- beiter Turn- und Sportverein Fellingshausen einen Sportwerbetag, mit dem gleichzeitig die Einweihung eines neuen Sportplatzes verbunden fein wird. Verschiedene Vereine der Umgebung haben ihre Teilnahme zuyesagt. Am frühen Nachmittag wird man vom Veremslokal gemeinsam zum Sportplatz mar- schieren. Herr Schneider wird eine Ansprache über die Bedeutung des Sports und dessen Ziele halten. 3m Anschluß daran gelangen einige Fußball- spiele zum Austrag. Es werden sich die Mannschaften Fellingshaufen — Krofdorf, Kinzenbach — Wieleck und Alte Herren — Jugend Fellingshaufen gegenüberstehen. Musik- und Gesangsoorträge der beiden hiesigen Gesangvereine sowie der Kapelle des Touristenoereins „Die Naturfreunde" werden außerdem zur Unterhaltung beitragen.
Arbeiter-Tum- und Sportbund
Am morgigen Samstagabend hat Giehen l auf dem Trieb Grohen-Dufeck I im Freundschaftsspiel zum Gegner. 3m Vorspiel konnte Giehen knapp mit 4:3 Toren Sieger werden. Auch im bevorstehenden Spiel werden sie sich, zumal auf eigenem Platze, den Sieg nicht nehmen lassen.
3n Grohen-Linden ist am Samstagabend die DezirkS-Schiedsrichtermannschaft Gast der Dortigen 1. Mannschaft. Auch hier werden die Schiedsrichter um eine Riederlage nicht herumkommen.
Am Sonntag empfängt Grohen-Dufeck I Wiefeck I zum Rückspiel. 3m Vorspiel unterlag Grohen-Dufeck nur knapp mit 4:3 Toren. Wiefeck wird bei dem bevorstehenden Spiel, zumal man mit Ersah antreten muh, alles hergeben müssen, wenn auf dem unbekannten Gelände keine Riederlage eingesteckt werden soll.
Wiefeck Ib und Kin.zenbach I stehen sich in Fellingshausen in einem Werbespiel gegenüber. Wiefeck 3ugenD ist bei der 3ugcnb von Kinzenbach zu Gast und sollte einen Sieg mit nach Hause bringen. — Wiesecks 2. Mannschaft hat auf eigenem Platze Grüningen I zum Rückspiel zu Gast. 3m Vorspiel konnten die Diesecker einen hohen Sieg landen und dürften auch das kommende Spiel für sich entscheiden.
Lollar weilt mit drei Mannschaften in Marburg. 3m Spiel der 1. Mannschaften sollte Lollar den Sieger stellen, ob es auch bei den anderen Mannschaften dazu reicht, ist fraglich.
Haufen I ist in Annerod zu Gast und wird in der Dortigen 1. Mannschaft einen gleichwertigen Gegner haben. RoDheim I hat Launsbach I zum Gegner unD Dürfte auf eigenem Platze Sieger werden.
Lang-GönS I ist in Wetzlar zu Gast. Die Gäste werden sich sehr anstrengen müssen, wenn sie gegen Die dortige 1. Mannschaft bestehen wollen. D>ihmar ist mit seiner 1 und 2 Mannschaft in Waldgirmes zu Gast und wird in beiden Spielen auf gleichstarke Gegner treffen 3n Vetzberg wird Raunheim mit Der 2. und Iuaendmannfchaft erwartet. 3n beiden Spielen dürften Die Gäste Sieger bleiben. Krofdorfs Jugend spielt in Fellingshausen.
In Lollar findet am Sonntag da» Jugend- und Kindertresfen De» 3. Bezirkes statt. Dort werden Freiübungen Der Kinder, gemeinschaftliche Spiele und Volkstänze, Schüler- Fuhballspiele usw. zu einem abwechslungsreichen Programm vereinigt fein.
Deutschlands Tennishoffnuna
Hilde Krahwinkel, die hervorragende deutsche Tennismeisterin, konnte in der ersten Runde der inoffiziellen Tennis-Weltmeisterschaft von Wimbledon die starke Engländerin King-Mndford in überlegener
Form besiegen.
Oie ungerechte BoxkampsSntscheidung
Das Urteil der amerikanischen presse.
„Rews Ehronicle" sagt in einem Leitartikel: Die amerikanische Presse ist so gut wie einst tm- m g Der Meinung, das) die Entscheidung zuungunsten SchmelingS ungerecht war Schmeling tst ein ausgezeichneter Vertreter des Sportgeistes des neuen Deutschlands, und auS diesem Grunde wäre es besonders wünschenswert gewesen, dah ihm eine gerechte Behandlung zuteil geworden wäre. Wenn es weiter Entsche'Lungen dieser Art gibt, dann wird der Ruf deS modernen Doriportcs völlig vernichtet werden.
Für den Boxkampf mit Sharkey hat Schmeling 166 000 Dollar. Jacobs, sein Manager. 66 000 Dollar erhalten.
dauernd und lief mit großen, unruhigen Schritten auf und nieder.
Am ausgelassensten erschien noch die Darstellerin der Ortrud, eine reife, schöne Frau. Sie achtete nicht auf die Mätzchen Der anDeren, son- Dern winkte Elisabeth entgegen, nickte ihr freundlich zu unD streichelte ihr Die Wangen:
„Angst, Kindchen?"
Elisabeth schüttelte nur Den Kopf und schaute mit groben, glänzenden Augen um sich.
.Aber Sie haben so kalte Finger. Kindchen. Trinken Sie ein paar Daldriantropfen, das beruhigt. Ich habe immer welche bei mir, Sie können gern etwas davon haben."
„O nein, danke! Ich bin wirklich ganz ruhig."
Jetzt ging die Ouvertüre zu Ende, Ortrud nahm ihren Platz auf der Dühne ein. Elisabeth trat zwischen ihre Frauen, die weißgekleidet waren wie ihre Herrin
Zuerst eine momentane Stille, dann vernahm man den Daß des Heerrufers.
Die Aufführung hatte begonnen.
Frau Schelmer hatte einen Logenplatz bekommen. den man in Dem ausverkauften Haufe für sie eingeschoben hatte. Das Auftreten Des berühmten Berliner Tenors HanS Hofmann war eine gesellschaftliche und künstlerische Sensation. Alles, was zur Gesellschaft gehörte ober zu Leipzigs künstlerischer Elite, war erschienen, festlich gctleiDet unD auf einen großen Genuß oorbereitet.
Ein votgc Druck ter Zettel lag Den Programmen bei -An Stelle Der erkrankten Frau Hansen singt Fräulcin Elisabeth Pfilipp die Rolle der Ella von Brabant..
Ein Kopfschütteln ging Durch Die Reihen Der Zuschauer Wer war diese Elisabeth Pfilipp? Kein Mensch hatte diesen Ramen je gehört. An welchem Theater war sie engagiert? Wie kam sie in diese Festvorstellung?
Frau Schelmer sah und horte diese Aufregung. Sie bekam Angst für Elisabeth. Wenn ijur erst alles gut vorüber wäre! Es war gleich eine so große Partie. Beim ersten Austreten schon. Hnd Dann in einer solchen Vorstellung, vor einem solchen Publikum! Ob Elisabeth wohl Durchhalten würde?
Der Lärm im Zuschauern:aum war verstummt, das Vorspiel vorüber. Der Vorhang harte sich geöffnet.
Eine ungewisse Spannung lag über dem Hause, bis Elsa erschien.
Dann ging eine Dewegung durch Die Reihen. Man horte leise flüstern.
„Eine hübsche Elsa ist das heute..." ,
Frau Schelmer horte das Flüstern. Sie zitterte, als sie Elisabeth erblickte' Die Tränen waren ihr in die Augen getreten bei Dem rührend schönen Anblick des Mädchens.
Wie ihr, erging es den anderen Leuten. Elisabeth hatte das Publikum schon durch ihre Erschei
nung gewonnen. Hnd bann, als sie zu fingen begann, war alles restlos besiegt.
Don Akt zu Akt steigerte sich daS Interesse für diese Elsa, man vergaß ihretwegen fast Den berühmten Berliner Gast Hnd im Dritten Akt. nach Dem großen Duett mit Lohengrin, riß sie das Publikum mit sich fort zu nicht enDentoollen- Den Stürmen Der Begeisterung.
Immer unD immer wieder mußte sie sich zeigen nach Dem Schluß Der Vorstellung, immer toicDet mußte sie zusammen erscheinen mit HanS Hofmann, Der fast ein wenig ungehalten war Darüber, Daß fein Glanz sich so verdunkelte durch diese meteorhaste Erscheinung an seiner Seite.
Das Publikum raste, und zuletzt horte man nichts mehr als die Rufe nach Elisabeth. Den Lohengrin hatte man vergessen.
Roch durch die Tür des eifernen Vorhangs mußte Elisabeth kommen, um die Beifallsstürme der Leipziger einzuheimfen. Immer wieder wollten sie den süßen, blonden Mädckenkops sehen, und alle wußten, daß ihnen dieser T.-eaterabend unvergeßlich bleiben würde.
Elisabeth könnt? sich vor innerer Erregung kaum auf den Deinen halten. Aber sie mußte noch die Glückwünsche der Kollegen über sich ergeben lassen, des Oberregisseurs, des Dirigenten; sie mußte Professor Walter die Hand drücken und dem Kammersänger Perlberg, und sie mußte den Fragen Der vielen Presseleute stanDhalten, Die des Gastes wegen gekommen waren und eine Sensation erlebt hatten.
Elisabeth war völlig erschöpft, als sie enDlich in ihre Garderobe kam. Dort wartete Frau Schelmer Elisabeth stürzte in ihre ausgebreiteten Arme, und alle Aufregung Des Tages löste sich in einem Tränenstrvm.
Am anDeren Tage brachten die Zeitungen spaltenlange Berichte über das StimmtounDer, Da« man am Vorabend erlebt hatte. Man pries daS glückliche Geschick der Opemleitung, diesen Stern entdeckt zu haben, der neben einer unvergleichlichen, märchenhaften Stimme Jugend und Schönheit befaß und eine Anmut, die man an Wagner- fängerinnen häufig vermissen mußte. Man sprach die Hoffnung aus, daß die Intendanz alles Dran» setzen würde, um Diese junge Begabung Dem Leipziger Theater tu erhalten.
Elisabeth lebte wie im Taumel. Eckertsburg, Der in Schottland weilte, wurde zunächst Durch ein Telegramm verständigt. Gleich daraus konnte Elisabeth ihm mitteilen, Daß sie von Der Intendanz vorläufig zu sechs Gastspielabenden ver- pflichtct worden war, zu einem außerordentlich hohen Honorar.
Ein formelles Glückwunschtelegramm kam au8 Schottland, und bei ihrem zweiten Auftreten fand sich unter der Dlumenmenge. Die man ihr Diesmal spendete, auch ein großer Korb rosa Rosen mit Eckertsburgs Karte. (Fortsetzung folgt)


