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, 6q6 die Parteien ohne Yen Verabschiedung n- Die Festsetzung ;

wnerhalb der vom (Bffcp? Vorrecht der LMioge ird in aller Ünpon werben. He leidrnschoji- trab[d)iebung ber SB a b I > Verständigung Men Regierung kann sich ba sie wünscht trotzdem die egieruna tritt mit merk- nzahlanMinistern Kegierung hasst, durch diese cität der Ttoates zu wr chen Dienststellen besser zu ung der Ministeriums e Verteidigung ent« kcngang der Logik und den ien Organisierung des Ober tionelleren Ausnützung der ieu fagte weiter, man mache epre[(ion durch, wie aber trotzdem müßten die daßdieinternatto- orgingen. Man musie der internationalen Pro- die gemeinsamen Teschiae i,identen erklärte der ra« errat, die Radikale Par« ssorderung TardieuS zur sondern werde gegen agesordnung Ihm« begründete Franklrn« «V*6*' i Einigung entsprech«.

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Ile Sozialisten auf be« l^tttr^Stteitenden konnten vre Präsident hat di Tribunen raumm der Sihung W gc, elegt. die die «WttoÄun» fit

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Aus den Ausschüssen des Hessischen Landtages.

WGN. ® a r m ft a b t. 23. Sehr. 3m Finanz- au - fchuß de- Hessischen Landtage- wurde der nationalsozialistische Antrag, bet der ReichSregie- runfl wegen einer Nachprüfung und Sin- zrehung der Vermögen der Bank- und DSrsenfürften und deS aus unlautere Art zum Schaden be- deutschen Volke- eingetre­tenen Vermögenszuwachscs seit dem 1. August 1914 DOtfttUia zu werden, mit 5 Stimmen der Natio­nalsozialisten gegen die Äommuniften bei fünf Snchaltungen der Sozialdemokraten und dc» Zen­trum- angenommen. Der nationolso- zialistische Antrag, bte Geha 11Sahlungen an den Innenminister Leus chne r ein* ju ft eilen, wurde mit 6 Stimmen der Natio­nalsozialisten und Kommunisten gegen 3 sozial- demokrattlche Stimmen angenommen.

3m Gesetzoebungsausschuh würbe der nationalsozialistische Antrag, Versammlungen, sofern bie Veranstalter a u f p o I i x e i 11 d) e n Schutz verzichten, nicht mit der Begründung 3u verbieten, dass keine Polizeikräfte zu ihrer lieber« wachung zur Verfügung stunden, mit den Stim­men der Nationalsozialisten und Äommuniften gegen die übrigen Parteien angenommen. Der natio­nalsozialistische Antrag betr. Schutz der Landwirt­schaft durch die Reichsregierung, insbesondere durch Aussetzung von Zwangsoollstreckun« fltn, wurde zum Teil dem Finanzausschuß über«

wiesen, zum Teil mit den Stimmen ber Antrag­steller bei Stimmenthaltung der übrigen Parteien ebenfalls anaenommen. Gleichzeitig fand ein nalio- nalsozialistischer 3ufananlrag Annahme, bei ber Reichsregierung vorstellig zu werden, daß baldigst wirksame Bestimmungen zum Schutze ber g e« werblichen Vermögenssubstanz gegen jede Zwangsvollstreckung erlassen werben. Annahme mit o gegen 5 Stimmen fand ber nationalsoziali­stische Antrag über bie Einführung von Straf­freiheit bei Maßregelungen von Le« amAe,?.^e8en Ihrer Zugehörigkeit zu politischen Parteien.

Don der Negierung wurde der Antrag al- praktisch gegenstandslos bezeichnet, da wegen der Zugehörigkeit zu einer bestimmten politischen Par- oder Crganifation oder wegen einer den Pflichten deS Beamten nicht wibersprechenben Tätigkeit Disziplinarmatznahmen gegen hessische /^mie n i ch t erfolgt feien. Der national* sozialistische Antrag auf Straffreiheit für politische Vergehen, sowie auf Nieder­schlagung von schwebenden Verfahren fand mit ben Stimmen der Antragsteller und Kommunisten Annahme. Von der Negierung wurde erklärt, daß sie dem Antrag in keiner Form zustimmen könne. Wo Harten im Einzelfalle vorlägen, be­stehe die Möglichkeit, sie durch Sinzelgna- denerlaffe zu mildern.

1l)ir wollen

«ulen Zweckes wegen fei der Besuch der Veran­staltung jedermann bestens empfohlen. Alan be­achte die heutig« Anzeige.

Generalversammlung der oberhessischen Geflügelzüchter.

Der Oberheffische Geflügelzüchter- Verband hielt am Sonntag im Hotel Hopleld zu Gießen seine Generalversammlung ab. die von Züchtern au- ganz Oderhessen sehr gut besucht war. Der Verbandsvorsiyende 3can Kolter. Vad-Nauheim. begrüßte die Mitglieder, beson­ders den Vertreter deS Lanbwirtschaftskammcr» auSschusfeS. Herrn Philipp, ließen, und den Vertreter deS Universität- - LierzuchtinstituteS Dr. Lang. 3m Nahmen deS Geschäftsberichts konnte der Vorsitzende mitteilen, daß bei der Nationalen Geflügelausstellung tn Esten die Mit­glieder Fels ina. Gießen; W Heß. Echzell: Ost heim. Echzell: Rübs am en. Gießen und Ä ö p t> le r. Vilbel mit der DundeS-Ehrennadel ausgezeichnet werden konnten DesonbcrS wurde dann auf die Einhaltung der veterinär-polizeilichen CBcfummunflcn hingewiefen und die Einführung deS VundeSringeS zur Pflicht gemacht. 3m vcr- Sangenen Jahre wurden an die Vereine Butzbach, »rvßen-Linden und Sich für 25jährige Mitglied­schaft und an den Verein Vilbel für 30jäbrige4 Bestehen Diplome verliehen. Der Vorsitzende gab außerdem noch einen Meberblid über die AuS-

dem Aufbau deS Konvention-entwurfeS nicht angenommen worden ist. Die Bildung der Kommissionen wird gemäß der natürlichen Gliede­rung der Materien erfolgen. Demgemäß werden zunächst die Äommifflonen für Landrüstung. Flot- tenrüflung, Luftfahrt- und HeereSauSgaben ge­schaffen werden.

Der Genfer Korrespondent deS Reuter-BureauS sagt: Die gestern gefaßten Beschlüsse stellen einen taktischen Erfolg für die deut­sche Delegation dar. weil dadurch alle wäh­rend der allgemeinen Debatte unterbreiteten Vor­schläge beinahe auf gleichem Fuße be­handelt werden, wie der Konven- tionSentwurf. wahrend die Franzosen der Meinung sind, daß dieser Entwurf den Bereich der Erörterungen einschränken sollte.

Der Memelkonfliki.

Präsident Vöttcher legt fein Amt nieder.

Königsberg, 23. Febr. (DIB.) Präsident Böttcher hat das nachstehende cdjrciben an den Gouverneur des Memelgebiets gerichtet:

Die Verhandlungen de» Dölkerbundsrats haben ergeben, daß es noch Monate dauern kann, bi» eine Entscheidung darüber fallt, ob der Gouverneur da» Recht hat, den Präsidenten des Direktoriums abzuberufen oder nicht. Cs liegt i m Interesse des Memelgebiets, daß m ö g- lichst bald ein dem Statut entsprechen­des Direktorium in Tätigkeit tritt. Um mit meiner Person keine Hindernisse für etwaige Ver­handlungen der Mehrheitsparteien über ein neues Direktorium zu bilden, erkläre ich, daß ich mein Amt al» Präsident de» Direktorium» niederlege.

Die Lage auf dem chinesischen Knegel- schauplah.

Schanghai, 24. Febr. sWTB. Funkfpruch.) Der japanische Angriff hat um 10 Uhr vormittag- begonnen. Dombenflugzeuggefchwaber bewerfen die chinesischen Linien systematisch mit Bomben. Sodann stieß die 3n f a n t er le, un­terstützt von Tanks und Panzerwagen, ge­gen die chinesischen Stellungen vor. Gegenwärtig find erbitterte Kämpfe im Gange. Nach einem spä­teren Funkfpruch gingen die Japaner an der Front von Kiangwan nicht zu einem all­gemeinen Angriff über, aber die Artillerie­schlacht und der Kampf in der Luft dauerten den ganzen Vormittag über in ungeschwächter Heftig­keit an. An der Front von T f ch a p e i griffen die japanischen Sceftrcitfräfte die chine­sischen Stellungen im nördlichen Abschnitt an, und ein deftiger Kampf entwickelte sich am Nachmittag vstafiatifcher Zeit.

Aus der Provinzialhauptssadt.

Gießen, den 24. Februar 1932.

Ein gutes Wort.

ES gibt Stunden im Leben, fo hart und bitter, daß alle Schätze der Welt nicht darüber hinweg» trösten können. Aber sehen wir dann in ein Auge, daS die Tiefe unserer Qual ahnt, und übertönen starke und milde Worte den Aufruhr in der Seele, welch Wunder der Wandlung ist bann in man­chem schon vorgegangen!

Dir alle, arm und reich, sind im Besitze dieses köstlichen Gutes, das nur zu oft als totes Kapital in unterem 3nncm liegt. Wir geizen damit, wir sind zu kalt, zu bequem, es aus der Tiefe unsere- Herzens zu holen, und unsere Mitmenschen, die wir damit hätten trösten, aufrichten, möglicher­weise retten können, aehen vielleicht hin und ver­zweifeln. SS gibt Schmerzen, Zustände und Der- yältnisfe. in die wir oft auch beim besten Willen nicht helfend eingreifen können: aber mitfühlen können wir stets, und auS diesem Mitgefühl ent­springt dann ein gutes, gütiges Wort. oft ge­nügt schon die Frage: ,Was drückt dich, wie kann ich dir helfend, um das Leid eines gequäl­ten Menschen zu lindern, dessen Blick uns vielleicht die innere und äußere Qual anbeutet. Allein diese Fraae wird nicht immer gesprochen. Man geht achselzuckend an einer gebrochenen Gestalt vorbei und wendet sich ab von verweinten Augen

mit dem Seufzer: .Das Elend ist groß, wer kann überall helfen? Dann versinkt die Gestalt und die Erinnerung an sie in ber Lebenswoge, die sie einen Augenblick unS unb unserem Erbarmen nahe- gebracht bat, versinkt vielleicht im Slenb. viel­leicht in Verbitterung, vielleicht in gänzliche Ver­zweiflung an sich selbst unb an allen Mitmenschen, unb wir tragen kalt ben Schah des Wortes in uns fort. Sin Almosen bavon hätte bem ge­knickten Menschenbo'ein vielleicht neuen Lebens­mut eingehaucht, es hätte wieber glauben, hoffen können, unb wer weih, welch rettender Gedanke dem gehobenen Geiste auS unserem guten Worte entstiegen wäre!

Also weg mit bem Gedanken: .3ch kann nicht- tun, ba- Slenb ber Welt ist zu groß. Alle können helfen, trösten, Ilnbcm, bestem. Dein Reichtum ist die Kraft deines Worte-. Da- kann mehr unb an- haltenberen Segen stiften, al- ein mit Wiber- willen unb kalter Hanb hingereichtes Almosen. Weder für arm noch reich fei e- zu schwer, mij dem Weinenden, dem Ratlosen, dem Verlassenen zu fühlen. Dir dürfen nur nicht mit geschlossenen Klugen am Leid vorübergehen, sondern müssen suchen, da- gute Wort im rechten Augenblick zu einem lichten Fernblick für bas schwere Schicksal eines ßeibtragenben zu gestalten... K. L.

Durchgehender Krastomnibuöverkehr

Wieseck-Bahnhof Gießen.

Wie wir von gut unterrichteter Seite erfahren, wird in den nächsten Tagen auf der von ber Rcichspost betriebenen Äraftomnibu Slinie Gießen Wi efeck Alten - Buseck eine wichtige Aenberung beS Fahrplanes eintre­ten. Die Kraftomnibusse bie, nach einer Bestim­mung auS früheren 3aprcn, während einer ge­wissen Sperrzeit beS Tage- von Wieseck her nur bi- zum Walltor fuhren, sollen künftig zum Teil in erweitertem Fahrplan bi» zum Bahnhof Gie­ren burd?geführt werden. Gegen ben Betrieb ber Strecke von Wieseck biS zum Bahnhof Gießen hatte bisher ein Einspruch der Stabt Gießen bestanden, der von den DetriebSinterefsen der Straßenbahn geleitet war. Nach längeren Verhandlungen zwi- fchcn ben beteiligten Behörben ist nun vor einigen Tagen bei einer erneuten Sitzung im Ministerium des 3nnem in Darm stabt bie Entscheidung dahin gefallen, baß bie Stabt Gießen ihren Einspruch gegen weitere KraftomnibuSlahrten zwischen bem Dalltor unb bem Bahnhof Dießen zurückzieht, bie Ncichsposl dagegen sich bereit erklärt, ben Kraft- omnibusverkebr zwischen Gießen unb Wieseck ein­zustellen, sobald die Stabt Gießen bie elek­trische Straßenbahn nach Wieseck in Betrieb genommen hat. Wann dieser Zeitpunkt angesichts der ganzen Wirlschasts- unb Finanz­verhältnisse gefommen fein wirb, läßt sich heute nicht voraussehcn.

Militärkonzeri zugunsten der Winternothilfe.

Unsere Garnison, bie sich bisher in btznkenS- werter Weife wiederholt für bie Arbeit zugunsten ber Gießener Winternothilfe zur Verfügung stellte, wird in ben nächsten Tagen durch die B a - taillonSkapelle unter ber Leitung von Obermusikmeister K r a u h e einen neuen Dienst für bat. Winterhilfswert leisten. Die Militär­kapelle wirb am Donnerstag. 3. März, in ber Neuen Aula ber Universität ein Sin- fonielonxert veranstalten, dessen Ertrag ber Winternothiife zugute kommen soll. Obermusik­meister K r a u h e als Leiter des Konzerts hat ein erlesenes Programm zufammengestellt, des'en erste Nummer, wie man unS mitteilt, in Gießen noch nie zu Gehör gebracht wurde. AIS Solistin wirkt Frau Gretel H außer aus Ludwigsburg- Stuttgart mit. Den Konzertflügel hat das Piano- hauS Schönau Im Hinblick auf ben guten Zweck ber Veranstaltung in banken-werter Weife völ­lig kostenlos zur Verfügung gestellt. Die LintrittS- Preife find so niebrig bcmefcn, baß auch unter ben gegenwärtigen schwierigen Wirtschaftsver- bältniffen jebermann ber Besuch dieser Konzert- Veranstaltung möglich sein wird. Eintrittskarten sind im Vorverkauf bei Ernst Eha11ier unb im Bureau beS Verkehr-Vereins zu haben. DeS hohen künstlerischen Wertes, aber auch bes

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Bitte geben Sie sie frühzeitig auf. damit für eine wirkungs­volle, gute Anordnung des Satzes gesorgt werden kann

ftcllungcn be» vergangenen 3ahres. Mit Be­dauern nahm bie Versammlung bavon Kenntnis, bah. trohbem ber Hübnerbestand in Deutschland etwa 84 Millionen Stück zählt, immer noch für 308 Millionen Mark Sier aus dem Ausland ein- geführt worden seien. Daraus ergebe sich die Forderung nach Verbesserung ber Tierleistungen durch Bevorzugung ber Rassezucht. Mit An­erkennung konnte festaestellt werden, baß in der oberhessischen Geflügelzucht beachtenswerte Fort­schritte gemacht wurden. 3n der anschließenden Aussprache wurde die Verbilligung deS Futters gefordert. Direktor 3 ä g c r von der Eierverwer­tungszentrale gab einen llcbcrblid über die Preise während der letzten Eierverkäufe. Die Rechnungsablage ergab eine Einnahme von 828,03 Mk-, die Ausgaben betrugen 644,41 Mk., fo daß da» Vermögen einfchliehuch deS Södler- fondS insgesamt 683 Mk. beträgt. 3m weiteren Verlauf der Versammlung wurde beschlossen, die Provinzialverbands-GeflügelauSstellung für 1932 in Vilbel abzuhalten. Dem Verein Lollar wurde genehmigt, bie Bezirksausstellung acht Tage vor- her abzuhalten. Die neueingetretenen Vereine Klein-Linden, Watzenborn unb Leihgestern wur­den den Dezirksgruppen zugeteilt. Nach mehr- ftünbiger Beratung würbe bie Versammlung ge­schlossen.

Vornotizen.

TageSkalenber für Mittwoch: Stabttbeater Gießen,Der Hauptmann von Kö­penick , ist bis 22 Uhr. - Ehristengemeinschast, 20.15 Llhr, ünioerfität, Hörsaal 41, Vortrag über -Die Schicksals läge ber Gegenwart". Oberhessi- ichcr Kunstverein, Turmhaus am Dranbplatz, 15 bi» 17 älhr, FrühjahrS-Kunst-AuSstellung. Hubertus, 20.15 älhr,Hinbenburg". Vortrag über .Deutsche unb Oesterreichifche Naturschutz­parke". Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: .Der Herr Bürovorsteher".

Aus bem Stabttheaterbureau wird uns geschrieben: Heute, Mittwoch, 24. Fe- bruar, Erstaufführung bes deutschen Märchen« von Karl Zuckmayer:Der Hauptmann von- Penick". Die Spielleitung liegt in den Händen deS 3ntenbanten Dr. Rolf Prasch. Die Gießener Inszenierung ist dadurch bemerkenswert, daß sie nicht von der Einrichtung für kleinere Bühnen Gebrauch macht, sondern daS ganze umfängliche Werk in der Fassung einer großen Bühne zur Aufführung bringt. Es wirb im Gegenteil noch ein Bild gezeigt, bas bisher immer gestrichen war. Mitwirkende: Peter Fas sott in der Titel- rolle unb ferner das Gesamtensemble des Stadt­theater« unter Hinzuziehung vieler Statisten Be­ginn 19 Uhr. Ende nach 22 Uhr. Gewöhnliche Preise. Die Vorstellung findet als 20. Vorstellung im Mittwochabonnement statt.

Sine öffentliche Gastwirte-Ver- f a m m l u n g wirb von ber Freien 3nnung der Gastwirte von Gießen und Umg'igenb im heutigen Anzeigenteil auf morgen, Donnerstagnachmittag, in daS Gasthaus Hindenburg einberufen. Die Versammlung soll sich mit der endgültigen Be- schlußfalsung über die Bierpreisfrage und die Durchführung ber polizeilichen Anordnung be­schäftigen. Auch Dichtmitalieder haben Zutritt- . - Die Oberheffische Gesellschaft für Natur» unb Heilkunde (Naturwissen­schaftliche Abteilung) veranstaltet am Freitag. 26. Februar, 20.15 Uhr, im Hörsaal bes Physio- logischen 3nstituts einen Vortrag mit Vorführung von Filmen. Privat-Do^nt Dr. Anke! spricht über ..Der Film in ber Biologie". Näheres ist auS ber heutigen Anzeige ersichtlich.

"* Die Maul- unb Klauenseuche in Oberhessen. Wie Im neuesten Amtsverkün- d'.gungsdlark bekanntgegeben wird, ist bie Maul- unb Klauenseuche tn Nieber-Mörlen (Är. Frteb- berg', in Unter-Seibertenrod (KreiS Schotten) unb in Heuchelheim (Äret« Bübingen) auSgebrvchen. 3n 3l«borf (Kreis Alsfeld) und tn Krofdorf (Kreis Wetzlar) ist bte Seuche erloschen.

S t n Gastspiel Vellachinis fand aeftcrn abend tm nahezu auSverkauften Saale bei EaiS Letb statt. Der bekannte Srperimental- künstler verstanb es. seinen außerordentlich zahl­reichen Gästen einige sehr unterhaltsame 6hm» ben zu bereiten. Zunächst zeigte er eine Reihe von öipenmenttn. bei benen bte Macht ber Suggt- ftion und der telepathischen Kraft an den ver­schiedensten Objekten auS dem Publikum ab- wechselungsvoll unb erfolgreich zur Geltung kam. Die vcrblufsenbsten StücL* in geschickter Steige­rung beS Geschehen- fesselten daS Znteresse der Besucher in hohem Matze unb lösten zugleich burch bie unterhaltsame Art ber Darbietung große Heiterkeit auS. Was biefen Teil des Pro­gramm- noch besonder- interessant machte, roar Die originelle Note, die ber Künstler bei feinen Srperirnenten zum Ausdruck brachte unb bie einige andere Sachen, die recht amüsant, aber nicht gerade neu waren, in ben £)inicrgrunb drängte. Der zweite Teil deS Aberrd« war einer Reihe von .Zauberkunststücken" «widmet, bie natürlich nach dem alten Motto »Geschwindigkeit ist keine Hererei" vor sich gingen. Auch hierbei brachte ber Künstler reiche AnreM>ng für bie LachmuSkeln, bie benn auch kräftig in Bewegung gerieten. Alle- in allem ist zu sagen, bah dai geftrige Bellachini-Gastsplel für Kn Künstler und für baS Publikum eine durchaus tooblge- lungenc Angelegenheit war, mit der beide Teile in vollem Umfange zufrieden fein können.

Kirche und (Schule.

rorfkirchcnoorstchcr-ragung in Wcttcrfeld.

Wetterfeld, 23. Febr. Sin großer Tag wird für unser Dorf der 29. Februar fein, an bem hier eine Dorfkirchenvorsteher­tagung für Oberhessen ftattfinbet. Haupt­redner werben Superintenbent I). Wagner- Giehen und Pfarrer R ü h I - Rvichelsheim sein. Die auswärtigen Besucher sind Gäste der Orts­einwohner.

Snefkasien der Rtöoffion

fi. Zch-, Biüingen. Wir konnten leider nicht in Erfahrung bringen, welche Möglichkeiten für deutsche Staatsangehörige zur Einwanderung noch den siiiheren deutschen Kolonien in Afrika zur Zeit bestehen. Erkundigen Sie sich doch einmal' beim Auswärtigen Amt in Berlin. Vielleicht kann Ihnen auch eine Schiffahrtsgesellschaft ber Afrika-Linie Auskunft geben.

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rücttcrvorausjage.

Durch bas südliche Vordringen warmer Ozeanluft von Island her hat sich eine flache Störung ent­wickelt, die ihren Weg von Dänemark nach West­deutschland und Holland genommen hat. Durch ihre Einwirkung ist es auch in unserem Bezirk bereits zu Niederschlagen gekommen. Durch den tiefen Druck werden einerseits noch mehr ozeanische Luftmassen nach dem Festlande hinaesaugt, was zu etwas un- beständigem Wetter mit Niederschlagen führen wird. Anderseits stößt von Skandinavien und Finnland her wieder sehr kalte Luft nach Deutschland vor, so daß mit nächtlichem Temperaturrückgang bis unter Null zu rechnen ist.

Aussichten für Donner-tag: Wech­selnd bewölktes Detter, Temperaturen schwan- kerrd, Im ganzen aber etwas fälter, nacht- leichter <5rrcft, vereinzelte Niederschläge, auf den Bergen al- Schnee.

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