Ausgabe 
23.11.1932 Frühausgabe
 
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S.J.-fpori

5. Heffenkampf in Worms.

Nm den Ltaatspräsidentenpreis.

Die Mannschaften.

Für dieses hochbedeutsame Ereignis, das am nächsten Sonntag in Worms sich obtoideln und das einen trefflichen Einblick in die Arbeit der Deutschen Turnerschaft bieten wird, sind inzwi- schen die Mannschaftsaufstellungen erschienen. Sie lassen peute schon das Urteil zu, daß in den Mannschaften alle Spitzenkönner der an dem Wett­bewerb teilnehmenden Gaue enthalten sind. Alte und in vielen Kämpfen bewahrte Kräfte gesellen sich zu dem tüchtigen Rachwuchs, der für würdig befunden wird, bei dem Großkampf im Kunst- turnen sich die ersten Sporen zu verdienen.

Aach den uns vorliegenden Aufzeichnungen stellt der

Rheln-Rlain-Gau (Starkenburgs folgende Turneri

1. Sch ieferdecker, Hans, Tgde., Darm­stadt 1846, 25 Jahre.

2. Haber, Georg. Tgde. Darmstadt 1846, 42 2ahre. Mehrfacher Kreisfestsieger, Sieger auf Deutschen Turnfesten.

3. Dunz, Robert, Turnverein Aieder-Ram- stadt, 28 Fahre.

4. Bauer, Franz, Tgde. Aeu-Fsenburg.

5. Lüdgemonn, Richard, Rüsselsheim, 24 Fahre,' 1. Gausestsieger 1932.

6. Vlumenfchein, Willi, Tgde. Darmstadt 1846, 23 Fahre- 7. Sieger im Zwölfkampf beim Kreisfest in Trier.

7. Benz, Willi, Tv. Rüsselsheim, 31 Fahre, 2. Sieger im Zehnkampf beim Kreisturnfest in Trier.

8. Fiedler, Heinrich, Tgde. Darmstadt 1846 28 Jahre; mehrfacher Sieger auf DT.-Turnfesten Kampfspielsieger und bei den Deutschen Geräte- melsterschaften 1932 in Berlin. Ersatzmann: Stef­fen, Peter. Tv. Rüsselsheim.

Der Hessen-Gau (Oberhesseu) meldet:

1. Dechend, Hch., Tgde. Friedberg, 22 Fahre, Gau- und Kreisfestsieaer.

2. Fink, Walter, Tgde. Marburg, 21 Fahre, Sieger auf Gau- und Kreisfesten.

3. Schick, Karl, Tv. 1846 Gießen, 21 Fahre,

erfolgreicher Kämpfer auf Gau- und Kreisfesten.

4. Eberspächer^ August, Tgde. Marburg, 24 Fahre, Sau- und Kreisfestsieger.

5. Reuter, Karl, Tv. 1846 Gießen, 29 Fahre, 1. 12-Kampffieber beim Deutschen Turnfest in Köln.

6. Ahrens, Adolf, Tgde. Marburg, 21 Fahre, Gau- und Kreisfestsieger.

7. Eckhardt, Alfred, Tv. Ridda, 21 Fahre, Gau- und Kreisfestsieger.

8. Seth, Rich., Tv. Großen-Linden, 23 Fahre, Sieger im Zehnkampf beim Deutschen Turnfest in Köln 1928.

9. Sinnwell, Willi, Tv. Bad-Aauheim, 33 Fahre, Gau- und Kreisfestsieger, Mitglied der Amerikariege der DT.

Rheinhessen

hat folgende Turner vorgesehen:

1: Schick, Theo, T. u. Spv. Mainz 1860, Gcm- und Kreisfestsieaer.

2. Göbig, Georg, Tv. Mainz-Mombach, 1. Sie­ger beim Kreisturnfest 1932 in Trier im 12-Kampf.

3. Lindemann, hch., Tgs. Mainz-Mombach, Gau- und Kreisfestsieaer.

4. Rath, Peter, Tv. Bingen, Gau- und Kreis­festsieger.

5. K r i m m e l, Nik., Mainz-Kosth^m, Gau- und Kreisfestsieger.

6. Kretz, Peter, Tv. Mainz-Kastel, Gau- und Kreisfestsieger, Sieger bei den deutschen Kampf­spielen.

7. Neumann, 1860 Mainz, vielfacher Sieger auf Gau- und Kreisfesten.

8. Müller, Ad., Tgs. Mainz-Mombach, zuletzt Sieger bei den Deutschen Gerätemeisterschaften 1932.

9. Gens, Jak., Tgs. Mainz-Kastel, 9. Sieger bei den Deutschen Gerätemeisterschaften 1932.

Die Oberleitung des Kampfes liegt in den Hän­den des Kreisturnwarts Gg. Frey (Mainz). Das Kampfgericht setzt sich zusammen aus Gau- oberturnwart W e r d a n , Mannheim - Neckarau (Kreis Baden), Kveismännerturnwart Bold, Rod­alben (Pfalzkreis) und Oberturnwart Spohn, Frankenthal (Pfalzkreis).

Im Schiedsgericht sind vertreten: Wilhelm Will, Ehrengauoberturnwart, Gießen, Wilhelm h o f f e r b e r t, Gauoberturnwart, Darmstadt und Gaumännerturnwart Günderoth, Lampert­heim, in dessen Händen auch die technische Leitung des Kampfes liegt.

Rückblick der Schützen.

Den Abschluß der diesjährigen Schießzeit bildete die K ö n i g s e h r u n g, die bei Anwesenheit vieler Schützenbrüder, deren Damen und einer stattlichen Zahl von Gästen auf dem Schützenhaus stattfand.

Schützenkönig für das Jahr 1932/33 wurde

Fran; 2Nöbs,

1. Ritter Hans Hermann und ll. Ritter Heinrich Appel. Die Sterne schossen: Dippel, Dreyer, Koch, Heinrich N o l l, Sch i l l i ng und Schönau' Im Rückblick auf die verflossene Schießzeit fand der erste Vorsitzende Schützenbruder Nicolaus herzliche Begrüßungsworte für den neuen König und seine Ritter und dankte besonders dem nun­mehr abtretenden Schützenkönig Noll und seinen Rittern für die geleistete Arbeit. Er verband mit den Glückwünschen für die neuen Würdenträger die Hoffnung, daß auch sie sich stets der hohen Aufgabe ihres Amtes bewußt bleiben möchten, um auch wei­terhin im Schützenverein den Geist echt vaterländi­scher Gesinnung und schützenbrüderlicher Kamerad­schaft wach zu erhalten.

Mit Genugtuung sehe man auf die Erfolge der aus den Schützenbrüdern Appel, Sauer, Schilling und h a i n b a ch bestehenden Kampf­mannschaft, die sich die Gau - und Bezirks­meisterschaft erringen konnte, wobei sie auch die starke Mannschaft Kassels besiegte. Es sei zu hoffen, daß, wenn mit dem gleichen Ernst, der glei­chen Liebe im nächsten Jahr gearbeitet würde, der Schutzenverem Gießen auch noch zu größeren Er­folgen gelangen könne.

Schützenbruder Nicolaus gab sodann die Ergebnisse der Vereinsmeisterschaft

bekannt:

Stand und Feld: Heinrich Appel mit 262 Ringen: Wehr mann, Äleinkaliber, Pistole- Gg. Schilling mit 323 Ringen; Chrenscheibe der Schutzengesellschaft Wiesbaden: Otto Schönau- Chrenscheibe Ernst Wagner: Phil. Nicolaus' Ehrenscheibe Adolf Möhl: heinr. Appel; Ehren­scheibe Aug. Balser: Phil. Nicolaus.

Im Becherschießen, das in diesem Jahr

unter starker Beteiligung stattfand, waren . die Sieger:

Hammermann-Becher: Willi Bette; Gustav- Frey-Becher: Hans Mangelsdorfs. Münch- Eecher: Hans Hermann; Hch.-Schmidt-Gedächt- nis-Becher: Gg. Schilling; Selig-Becher der Wiesbadener Schützen: Hans Hermann, Ehren­scheibe: Gg. Schilling.

Der Kampfmannschaft des Gießener Schützen. Vereins hatte der Deutsche Schühenbund die Auszeichnung zur Erringung der Bezirks­meisterschaft verliehen.

die vom ersten Vorsitzenden mit Glückwünschen über­reicht wurde. Eine besondere Anerkennung erhielt auch die Kleinkaliber-Mannschaft Klasse A, der zur Errin­gung der Gau- und Bezirksmeisterschaft vom Deut­schen Schützenbund ebenfalls Auszeichnungen über­reicht wurden. Die Mannschaft besteht aus den Ju­nioren Lenz, Körner Reiber, Willi Schil­ling, Schüller. Der Betreuer der Iungschützen Otto Schönau verdient ebenfalls Dank. Willi Schilling erhielt außerdem noch die silberne Auszeichnung für die Kleinkaliber-Scharfschützen- meisterschaft mit 156 Ringen.

3n dem traditionellen Hammel- und Ge- flügelschießen siegten die Schützenbrüder: Appel, Schilling, Möb s; Dreyer, Georg, Nicolaus; Mangelsdorff, Hermann und Willi Horn.

Oberschützenmeister Hans v. Bentheim ehrte für 25jährige Mitgliedschaft Schützenbrüder Hans H a m m e r m a n n und den 1. Vorsitzenden Philipp Nicolaus. Schützenbruder Nicolaus gehört, mit einer kurzen Unterbrechung, dem Vorstand des Schutzenvereins seit dem Jahre 1908 an und über­nahm den Vorsitz im Jahre 1919. Unter seiner tat­kräftigen Führung war dem Verein die Abhaltung des 32. Verbandsschießens Baden, Pfalz, Mittel­rhein möglich, dessen Erfolg den Namen unserer Vaterstadt und des Vereins in alle deutschen Gaue getragen hat. Hermann Sauer, der dem deutschen Schützenbund 25 Jahre angehört, wurden ebenfalls herzliche Glückwünsche zuteil.

Der Schüheavereiu Gießen darf mit Freude und Stolz auf die erzielten Leistungen zurück­blicken.

die das vergangene Halbjahr brachte. Sie mässen aber auch ein Ansporn sein, in Zukunft den deut­schen, Schießsport zu fördern und ihm weitere Freunde zu gewinnen.

Handball: Llniversitäi-Siadimannschast

Auf dem Universitäts-Sportplatz wurde gestern nachmittag eine Handballspiel zwischen der Mann­schaft der Universität und der Stadtmannschaft aus- getragen. Die Studenten entschieden den jederzeit fesselnden Kampf mit 11:6 Toren für sich.

Zußball in den Schulen.

Gymnasium Realgymnasium 4:0 (2:0).

Die beiden Mannschaften trafen sich am Mittwoch ZU einem fair ausgetragenen Fußballspiel, bei dem die Gymnasiasten einen verdienten Sieg errangen. Sie waren in allen Teilen bedeutend besser besetzt und spielten meistens überlegen. Der Schiedsrichter leitete einwandfrei.

Kurze Sporinoiizen.

Der 101. (Bauturntag des Gaues Hessen (DT.) wurde von der Gauleitung auf Sonntag, 12. März 1933, zu Gießen festgesetzt.

*

Piet van Kempen-Pijnenburg lagen am Dienstagnachmittag im Amsterdamer Sechstage- Rennen mit einer Runde Vorsprung vor Rausch- Hürtgen allein an der Spitze.

*

Wegen einer Verletzung schied der in aussichtsreicher Position liegende Westfale Stü­de ck e beim Sechstage-Rennen in Minneapolis aus. Sieger wurden die jungen Kanadier Peden- Audy.

»

Für das Kölner Sechstage-Rennen haben nun auch die beiden bekannten Straßenfahrer Siegel-Thierbach einen Vertrag erhalten.

Mit einem Defizit von 60000 Lire (16 000 Mark) schloffen die diesjährigen Rad-Welt­

meisterschaften in Rom ab. Der Fehlbetrag resul­tiert in der Hauptsache aus dem schlechten Besuch der Steherrennen.

Buntes Allerlei.

Kapitän Kircheiß wieder daheim.

Vor fünf Jahren hatte Kapitän Kircheiß mit feinem KutterHamburg" eine Wcltumfeglung durchgeführt und damit eine Vortragsreife zur Be­kämpfung der Kriegsschuldlüge verbunden. Nun ist er von einer anderen zweijährigen Weltreise zurück- gekehrt, die er in der Hauptsache dazu benutzte, um Studien auf dem Gebiet des Walfanges zu treiben. Bei feinem Empfang in Cuxhaven führte er u. a. aus, daß Deutschland im letzten Jahre für 90 Mil- lionen Reichsmark Walöl hätte einführen müssen, und daß durch die Einrichtung eines Walfangs und der dazu gehörigen Industrie 10 000 Arbeiter Be- fdmftigung finden könnten. Im November 1930 ging Kircheiß von Norwegen aus mit einem Walfänger in das südliche Eismeer. Bei den Falkland-Jnsein wollte er mit Gunther Plüschow Zusammentreffen, der aber inzwischen schon abgestürzt war. In ver- schiedenen Städten Südamerikas hat Kircheiß wieder Vorträge gehalten und für das Deutschtum gewor­ben. Dann reifte er nach Alaska, um dort Aufnah­men vom Wal- und Robbenfang zu machen, und kam über die Vereinigten Staaten wieder nach Deutschland zurück, hier beabsichtigt er in Kürze nut einer Vortragsreise zu beginnen.

Max und Moritz auf Lateinisch.

Das unsterbliche Döse-Duben-Paar Max und Moritz, das Wilhelm Dusch geschaffen, erscheint letzt in einem humanistischen Gewände, das den ruppigen Gesellen recht sonderbar und komisch zu Gesicht steht. FhreKnabenstreiche" find von einem tüchtigen Altphilologen ins klassische Latein übertragen worden und sollen alten und jungen Verehrern dieser Sprache eine lustige Stunde be­reiten. Fm alten Busch-Verlag Braun und Schneider in München kommt das Werkchen her­aus, dessen leicht faßliche, geistreich abgeftimmfe Verse so manchem Schüler, dem Casar und Cicero zu große Schwierigkeiten bereiten, zur lehrreichen Hebung dienen können.

Wirtschaft.

Oie Arbeitsmarktlage im Reich.

Berlin, 22. Nov. Nach dem Bericht der Reichs­anstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenver­sicherung für die Zeit vom 1. bis 15. November 1932 führte der Eintritt winterlichen Wetters, wie regelmäßig um diese Jahreszeit, zu einem An- wachsen der Arbeitslosigkeit. Am 15. November waren bei den Arbeitsämtern rund 5 265 000 Ar­beitslose gemeldet. Die jahreszeitliche Verschlechte- rung, die bisher im Gegensatz zu den Vorjahren noch aufgehalten werden konnte, ist, wie zu erwar­ten war, jetzt zum Durchbruch gekommen. Wenn die Zahl der Arbeitslosen in der ersten Hälfte des November des Jahres 1931 um rund 220 000 und noch ein Jahr früher um rund 230 000 gestiegen war, so tarnen darin u. a. auch die starken Ten­denzen konjunkturellen Rückganges vor einem Jahr und der hohe Anteil an Ärbeitslosrneldungen aus den Saisonaußenberufen vor zwei Jahren zum Ausdruck. Die diesjährige Steigerung um rund 156 000 läßt den Schluß zu, daß im wesentlichen jahreszeitliche Ursachen wirksam gewesen sind.

In der Arbeitslosenversicherung konnte sich der Zugang an Arbeitslosen erst in geringem Umfange bemerkbar machen, da ein Teil von ihnen vor Be­ginn des Unterftützungsbezuges noch eine Warte­zeit durchmachen muß. Die Zahl der hauptunter- tützungsempfänger war daher mit 592 000 nur um rund 10 000 höher als anfangs des Monats. In der Krisenfürsorge ist die Zahl der Hauptunterstützungs­empfänger noch um rund 13 000 auf rund 1 126 000 zurückgegangen. Bei den im Freiwilligen Arbeits­dienst Beschäftigten dürfte der Ende Oktober er­reichte Stand von rund einer Viertelmillion nicht unterschritten worden sein. In Notstandsarbeiten waren Mitte November wie bisher annähernd 90 000 Arbeitslose beschäftigt.

* Starke Beschäftig ungszunahme im Ruhrbergbau. Mitte September d. F. hatte die Arbeiterbelegschaft des Ruhrbergbaues den tiefsten Stand mit 197 030 Mann erreicht. Die Delegschaftsziffer am 16. Rovember belief sich demgegenüber nach vorläufigen Feststellungen auf 203 373 Mann, was einer Vermehrung um 7343 Arbeiter entspricht. Bedenkt man, daß daneben die Zahl der arbeitstäglich eingelegten Feier­schichten von rund 30 000 im September auf etwa 12 000 in der ersten Hälfte des Rovembers zurück­gegangen ist, so ergibt sich, daß arbeitstäglich.

im Durchschnitt über 25 000 Mann (7343 Beleg- schaftsvermehrung zuzüglich Differenz der Feier­schichten) mehr beschäftigt werden.

* Die deutsche Kupfererzeugung im Oktober 1 9 3 2. Die deutscheKupserhütten- produktion stellte sich auf Grund von Berechnun­gen des Statistischen Büros der Metallgesellschast AG., Frankfurt a. W., im Oktober 1932 auf 4038 Tonnen gegen 4875 Tonnen im September. Dis deutsche Kupferraffinadeproduktion (Rassinade- und Elektrolhtkupfer) betrug im Oktober 13 097 Tonnen gegen 14 238 Tonnen im September.

* Die öffentlichen Lebensversiche­rungsanstalten im Oktober 193 2. 2m Oktober 1932 wurden bei den im Verbände öffent­licher Lebensversicherungsanstalten organisierten Gesellschaften 10 606 neue Versicherungen mit 15,80 Millionen Mark Versicherungssumme beantragt. Die durchschnittliche Versicherungssumme betrug m der Großlebens Versicherung 3667 Mark gegen­über 3676 Mark im Oktober 1931 und in der Sterbegeldversicherung 463 Mark gegenüber 499 Mark im gleichen Monat des Vorjahres.

Frankfurter Abendbörse freundlich, aber sehr still.

Frankfurt a. M., 22. Rov. Die freundliche und zuversichtliche Stimmung, die bereits dcn Mittagsbörsenverkehr charakterisierte, blieb auch an der Abendbörse bestehen, doch herrschte ange­sichts der Llngewihheit über die innerpolitischen Verhältnisse nahezu Geschäftsstille. Das Kurs­niveau blieb auf der Berliner Schlußbasis behaup­tet. vereinzelt traten Besserungen von 0,25 bis 0,50 Prozent ein. Fm Verlaufe blieb es sehr ruhig und ohne nennenswerte Aenderung.

Am Rentenmarkt lagen sowohl deutsche Anleihen als auch Reichsschuldbuchforderungen und die Schuhgebietsanleihe auf dem Mittags­stand unverändert. Die Umsätze hielten sich eben­falls in engen Grenzen. Reubesitzanleihe 6,55. Altbesitzanleihe 56,50, Schuhgebietsanleihe 5,70. Lissaboner Stadtanleihe von 1886 29,50, DD.-Vank 75, Reichsbank 127,50, Buderus 40,75, Kali Aschersleben 103, Phönix 27,89, Rheinstahl 67,75 Stahlverein 25,39, AEG. 32, Bekula 106,75, Conti Gummi 109, Scheideanstalt 141,25, Licht & Kraft 95,13, F.-G.-Farben 95,50 bis 95,39, Lahmeyer 111, Siemens 120, Schöfferhof-Binding-Bürger- bräu 142, Reichsbahn-VA. 90, Hapag 16,75.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

_______________________ £ie ^nter den Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe der zuletzt betchlossenen Dioid nde an. - Retchsbankdiskont 4 o. f) Lombardzinsfuß 5 o. H.

^rantrun a. in.

Berlin

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Frankfurt a. M.

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Deoifenmarfl Berlin Jranffurl a. M.

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Schluß! Abend- bött

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Gchlußk.

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Helsmgford Wien. . . Prag . . Budapest. Sofia . . Holland . Oslo. . . Kopenhagen Stockholm London. . Buenos Aire» Neuuott . Brüssel. . Italien. . Bartt . , Schweiz Spanien . Danzig. . Japan . . Rio de Ian. Jugoslawien Lifiabon .

21 .November

22Novem:kr

6 'o Tvur die .KeidisanieUie v. 19-j. h% t6cm.7%It 9ietd)5anJ.b.l929

Vuung-Änleihe von 1930

Seitliche .>lnl.-Wlöf.-Schuld mti

LluSloi-Rechten ...

Scünl. ohne AuLIol.-Rechte . . 6% ehern 8%©eii. BolkLNaat 1929

(rucUahil). iO2%)......

Cbcrbefien Provint-Anleche Aueloj.-Rechlen . . .

Deutsche Komm. Sammelabh

Anleihe Serie i

6% ehern. 8% grants. Hyp.-Banl Golew", li untQnbbar bld 1935

6% ehern. 7% Frank, Hnp.-BonI

Golow 16 unkündbar Bis 1936 b'/,"<> ehern ^rankf.Hgp..

Boni tilau uni obriefe 6%% ehern. 4^% iHheinifche

Hnv.-Ban tiiau ^oldp e. . 6% ehern 8% 'Br. Landespfand.

briefanfta. 'Bfcmbbricfe R. 19 6% ehern. 7% Br. Landespfand.

briefannah Pfandbriefe R. io

4% Oesterretchtsche Goldreme . 4.20% Oekterretchische Gtlbenenir 4% Ungarische Goldrenle . .

4% Ungarische Staatsrente v. 1910

<¥i% deegi. von 1913

5% abgefi. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Hollanleihe von 1911 1% Türkische Bagdadhahn.Anleih

Serie l 4% oeSgi. Serie ll.....

6% Rumän. oer inh. Rente v. 190;

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Anatolier......

21-11.

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Amtliche Jlotieruna

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Datum

üamDurftriMtneniu Paic

Hamburg-Südam. Dampfschiff. o Hansa Dampsjchif, . . .

Norddeutscher Liovd.....i

N.G. für Berkehrswelen OTL . o Berliner Handelsgesellschaft . 4 Commerz, und Privat-Bank . 0 Darmstädter und Nationalbanl 0 Deutsche Bank und

Disconio-GeseUschaft... o Dresdner Bank...... o

Reichsbank........i

LE.G............v

Bergmann.........o

Sleltt. LieferungSgelellfchaft. 5

Licht und Kraft...... 6

gelten & Guilleaume .... 0

Gesellschaft für Elektrische

Unternehmungen .... 4

Rheinische ElektnzitLt . . VB

Stfiudert S Co....... o

Siemens & Halske..... 9

Lahmeyer L Co.......io

Buderu-..........4

Deutsche Erdöl.......5

Gelsenkirchener.......8

Haroener..........0

Hoesch Eisen.........6

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Ilse Bergbau Genüsse.....

Rhidncnucrte . . .... 6

ManneSmann-Röhre» .... 8 ManSselder Bergbau.....0

Oberschlei. KokSwerke .... 8 PHSnir Bergbau......4'/»

Rheinische Braunkohlen... 10 Rhetnstahl.........6

21.11.

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54

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Sawin

Riebeä Montan......i,.

Bereinigte Stahlwerke . . . . O

Otavi Minen....... 0

Kaliwerke Aschersleben ... 6

Kaliwerke Westeregeln ... 6

Kaliwerke Salzdetfurth ... 9

g G. Farben.Jndustrie... 7

Scheideanstalt.......1<

Goldschmidt.........0

RütgerSwerke..... . . 0

Metallgesellschast.......0

Philivp Holzmann......0

Zementwett Heidelberg. ... 4

Cementwett kkarlstadt.....0

Waytz L Freytag......0

Schulthet-r Payenhofer ... 0

iflu (allgemeine Kunstseide) O

Bemberg.......q

Zellswfs Salbhof..... 0

Zellsloss Aschaffenburg ... 0

Dessauer GaS........7

Daimler Motoren......0

Deutsche Linoleum .....0

Ciendetn & ftoppd.....0

Leonhard Tietz........

SvenSko......... 0

Thade............

Frankfurter Mosch tuen . . . . 0

Grinner.........0

Siainbaltroerle Hüchg a. SR.. . 4

Süddeutscher Zucker......

21-11.

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17,25

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45

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0,907

4,217

58,45

21,60

16,525

81,08

34,46

81,98

0,941

0,296

5,646

12,78

ianfnoten.

(Selb

6,014 51,95

12,465

3,057 169,18

70,08 71,43

73,18 13,74 0,898 4,209

58,29 21,55

16,475 80,92

34,40 81,82 0,839 0,294 5,634

12,76

I ?rieJ'

6,0 6 52,05

12,485

3,063 169,52

70,22

71,57

73.32

13,78

0,992 4,217

58,41

21,59

16,515

81,08

34,46 81,98 0,841

0,298 5,646 12,78

Berlin, 22-November timettlantsche Roten.......

Belgische Noten.........

Dänische Noten.........

Englische Noten.........

französische Noten........

holländische Noten........

Italienische Noten.......

Norwegische Noten........

Deutsch-Oesterreich, 4 100 Schilling Rumänische Noten........

Swwccische Noten........

Schweizer Noten.........

Spanische Noten. ........ Ungarische Noten........

Geld

4,20 58,13 71,06 13,70

16,43 168,81

21,49 69,91

2,47 73,00 80,74 34,26

F -Kies

4,22

58,37

71,34

13,76

16,49

169,49 21,57 70,19

2,49 73,30 81,06

34,40

gern

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