Ausgabe 
23.7.1932 Erstes Blatt
 
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20 Merkregeln für die Pilzzeit.

Die Deutsche Gesellschaft für Pilzkunde gibt folgende beherzigenswerte Winke fürdiePilzzeit. D. Red.

1. Wer glaubt, allein nach diesen Merkregeln rasch ein guter Pilzkenner werden zu können, lasse seine Hände besser weg von den Pilsen.

2. Allgemeine Merkregeln über die Eßbarkeit oder Giftigkeit der Pilze (Märchen von der Zwie­bel und dem silbernen Löffel, Verfärbung, unan­genehmer Geruch oder Geschmack usw.) gibt es nicht.

3. nur solche Pilze, die du ganz genau und alS unschädlich kennst!

4. Der Anfänger sammele zuerst nur die be­kanntesten Arten, wie Pfifferlinge und Steinpilze, die bei genauem Zusehen gar nicht verwechselt werden können. Erst nach und nach mache dich mit anderen häufigen und unschädlichen Pilzarten genau vertraut. Was du nicht kennst, lasse ruhig im Walde stehen. Aur Rohlinge treten alle Pilze um oder schlagen sie kurz und klein.

Beim Sammeln von Steinpilzen hüte dich vor Verwechslung mit dem bitteren Gallenröhrling. Dessen Röhren werden im Alter rosa, beim Stein­pilz dagegen grünlich. Cs gibt noch einige andere ungenießbare Röhrlinge mit bitterem Geschmack. Deren Fleisch verfärbt sich beim Anschnitt bläu­lich, während es beim Steinpilz weißlich bleibt.

5. In Zweifelsfällen wende dich an einen wirk­lich guten Pilzkenner, an die nächste Dienstbera­tungsstelle oder an die Deutsche Gesellschaft für Pilzkunde in Darmstadt (Hessische Landesstelle für Pilz- und Hausschwammberatung).

6. Der Pilzreichtum und die Artenzahl unserer Wälder sind viel größer, als meist angenommen wird. Rur leichtsinnige Prahlhänse kennenalle Pilze". Vergiftungen sind »dann unausbleiblich. Der Steinpilz (Röhrenpilze mit Röhrchen aus der Hutunterseite) hat ungesäyr 50 ähnlich aussehende Verwandte; Dlätterpilze (Verwandte des Cham­pignons und des grünen Knollenblätterpilzes; sie tragen Blätter auf der Unterseite des HuteS) gibt es bei uns ungefähr 1500 verschiedene Arten, deren Genuhwert und sonstige Merkmale größten­teils überhaupt noch nicht wissenschaftlich erforscht sind.

7. Sammele stets nur frische Pilze. Durch­wässerte, zu alte, angefaulte und stark zer­fressene Schwämme lasse im Walde zurück.

8. Rimm die Schwämme vorsichtig aus dem Boden heraus, damit Du das Pilzgeflecht (die eigentliche Pilzpflanze!) und junge Fruchtkörper­anlagen nicht herausreißt und dadurch zerstörst. Entferne sofort im Wald anhaftendes Laub und Erde, damit die Puharbeit zu Hause einfacher wird. Bedenke aber, daß geputzte und zer­schnittene Pilze selbst für den besten Kenner sehr schwer kenntlich werden. Deshalb nur tatsäch­lich eßbare und einwandfreie Schwämme in den Sammelbehälter!

9. Benutze als Sammelbehälter einen Korb oder einen offenen Kasten im Rucksack, damit die Pilze nicht zermatscht werden und sich nicht erhitzen.

10. Die gesammelten Pilze werden am besten sofort bei der Heimkunft geputzt und zubereitet. Andernfalls lagere man sie an einem kühlen und luftigen Orte bis zum nächsten Tag, wobei sie nicht in großer Masse aufeinanderliegen dürfen. Pilze enthalten etwa 90 Prozent Wasser und find leicht verderblich.

11. Die Fruchtschicht auf der Hutunterseite (Blätter, Röhrchen usw.) schneide man nicht weg, wenn dieselbe keine Moden enthält. Sie ist reich an wertvollen Rährstoffen.

12. Das Brühwasser schütte man nicht weg, weil es die am leichtert 'i löslichen Rährstoffe enthält. Pilze, die nur nach «bem Fortgießen des Brühwassers genießbar wvCDen (z. B. die ge­fährliche Frühjahrs-Lorchel u. aj, sind nicht empfehlenswert.

13. Pilze sind schwer verdaulich. Sie müssen deshalb bei der Zubereitung stark zerkleinert werden (am besten durch die Fleischmaschine). Außerdem müssen Pilzspeisen gut zerkaut wer­den. Abends sind größere Pilzmahlzeiten nicht zu empfehlen. Richtbeachtung dieser Vorschriften kann Verdauungsbeschwerden verursachen, die mit Vergiftungen nichts zu tun haben.

14. Die meisten Pilzvergiftungen werden durch den grünen Knollenblätterpilz her­vorgerufen, der leichtsinnigerweise als Champi­gnon, als Grünling oder als grüner Täubling ein­getragen wird. Eine Gabelspitze von ihm kann den Tod herbeiführen. In manchen Iahren hat er in Deutschland bis zu hundert Todesfälle ver­ursacht. Genaue Auskunft über diesen Giftpilz be­kommst du durch das kostenlos erhältliche Knollen­blätterpilz-Merkblatt der Deutschen Gesellschaft für Pilzkunde, Darmstadt, und durch die reichs­behördlich empfohlene Wandtafel dieses gefähr­lichsten Giftpilzes, die in einer großen Anzahl von Bahnhöfen als Warnungsmittel ausgehängt ist.

15. Zum Schutz vor dem gefährlichen Knollen­blätterpilz sorge man dafür, daß der charakteristi­sche Knollen, der oft tief im Boden steckt, beim Auf- nehmen nicht in der Erde zurückbleibt und über­sehen wird.

16. lieber alle vorkommenden Pilzvergiftungen berichte man bitte sofort an die medizinische Fach­kommission der Deutschen Gesellschaft für Pilz­kunde (Dr. med. Welsmann, Pelkum bei Hamm in Westfalen), da alle diese Fälle dort mit Unterstüt­zung durch das Reichsgesundheitsamt gesammelt und wissenschaftlich verarbeitet werden. Bei jeder Vergiftung fordere man sofort bei der Deutschen Gesellschaft für Pilzkunde in Darmstadt einen Frage­bogen an, damit die ausführlichen Einzelheiten je­weils sorgfältig fcstgestellt werden können.

17. Bei den geringsten Anzeichen einer Piloergif- tung sorge man für sofortige und gründliche Ent- leerung von Magen und Darm durch Brech- und Abführmittel, wie für rascheste ärztliche Hilfe.

18. Das beste Bekämpfungsmittel der furchtbaren Pilzvergiftungen ist auf jeden Fall die weitgehend­ste Auskläruna in der Schule (praktischer Natur- kunde-Unterricht) und in der Öffentlichkeit durch die Presse, den Rundfunk, Aushang von Merkblät­tern und Bildern auf den Pilzmärkten, in den Rat­häusern, in den Wartezimmern der Aerzte, in Apotheken, Kochschulen usw.

19. Vor dem Ankauf von Pilzbüchern erbitte man kostenlose Beratung durch die Deutsche Gesellschaft für Pilzkunde in Darmstadt.

20. Rege in Deiner Heimat die amtliche Pilz- markt-Kontrolle, die Einrichtung von Beratungs­stellen, von belehrenden Exkursionen, Pilzausstel- langen usw. an.

Oderheffen.

Einweihung des Waldschwimmbades in Grimberg.

* Grünberg, 22.Juli. Ein großer lag steht unserer Stadt bevor. Das trotz Wirtschaftsnot und Geldknappheit als Notstandsarbeit errichtete große Waldschwimmbad der Stadt ist fertigge­stellt und soll am Sonntag, 24. Juli, um 15 Uhr,

feierlich eingeweiht werden. Am Rande des Stadt- waldes, in einem flachen Wiesental unweit der Straße GrünbergAlsfeld, präsentiert sich das Bad in seiner architektonischen und landschaftlichen Schön­heit als eines der schönsten Bäder hessischer Land­städte, Bürgermeister Dr. M i l d n e r ist bei der Finanzierung äußerst vorsichtig zu Werke gegangen und hat, vom Gemeinderat verständnisvoll unter­stützt, trotzdem eine Anlage erstehen lassen, die an Großzüaigkeit und Bequemlichkeit nichts zu wün­schen übrig läßt. Als Ergebnis dieses Vorgehens kann festgestellt werden, daß durch außerordentlich starken Besuch seit der Eröffnung des Bades am 11. Juni der zur Verzinsung, Abschreibung und Be­triebsführung alljährlich aufzuwendende Betrag jetzt schon um einige hundert Mark Übertritten ist. Die Befürchtungen eines Teils der Bürgerschaft, daß aus dem Bade ein Zuschußbetrieb werden würde, cheinen sich nicht bewahrheiten zu sollen. Viel mag )azu beitragen, daß neben den zahlreichen erwach- enen Badegästen die Schüler, besonders diejenigen unserer Oberrealschule, deren höhere Klassen von auswärtigen Pensionären stark besucht sind, saft aus­nahmslos begeistert baden und schwimmen. Die Be­deutung des Grünberger Schwimmbades für die Ertüchtigung der Jugend unserer Gegend ist vom Kultusministerium in Anbetracht der Opfer, die die Stadt für das Schulwesen bringt, durch einen Kosten­zuschuß gewürdigt worden, den der Festredner bei der Einweihung, Oberschulrat H a s s i n g e r (Darm­stadt), am Sonntag überreichen wird. 45 Schwim­merinnen und Schwimmer des Turnvereins von 1 8 4 6 Gießen wirken bet der Feier mit.

Protest der ASOAP.

an den Grünberger Gemeinderai.

* Grünberg, 22. Juli. Don der Ortsgruppe Grünberg der NSDAP, wird uns mitgeteilt: Da die hiesige Gemeindeverwaltung in ihrer heutigen Sitzung beabsichtigt, die Bürger-, Grund - und Gebäude st euer erneut roefent- lich zu erhöhen, hat die Ortsgruppe Grün- berg der NSDAP, folgenden öffentlichen Protest an sämtliche Gemeinderäte, den Bürger­meister und die Presse gesandt:Wie aus der Tagesordnung für die Gemeinderatsfitzung am Frei­tag, 22. d. M. heroorgeht, ist beabsichtigt, die Bürger-, Grund- und Gebäudesteuer erneut wesentlich zu erhöhen. Dem Vernehmen nach soll diese neue Be­lastung lediglich jum Ausgleich der durch die Miß­wirtschaft der nach dem heutigen noch herrschenden System arbeitenden Gemeindeverwaltung entstande­nen Fehlbeträge dienen. Die in der NSDAP, ge­einigten Wählermassen erheben schärfsten Protest gegen jede weitere Belastung der breiten Volks- schichten der Arbeiter, Bürger und Bauern und warnen die Gemeindeverwaltung, den beabsichtigten Weg zu beschreiten. An die Gemeindevertreter rich­ten wir den dringenden Appell sich ihrer Verant­wortung und Pflicht den Wählern gegenüber be­wußt zu sein. NSDAP. Ortsgruppe Grünberg. J.A.: W. Rockel."

Landkreis Gießen.

Reiskirchen, 22. Juli. Unter großer An­teilnahme der Bevölkerung wurde heute die ä lteste E inwohnerin unseres Ortes, Frau Marie Hahn, geb. Schomber, im 86. Lebensjahre zu Grabe getragen. Noch im März konnte die Greisin mit ihrem Ehemann, dem einzigen hier noch lebenden Veteran des Krieges 1870/71, der ebenfalls im Alter von 85 Jahren steht, die diamantene Hochzeit feiern.

D Lich, 22. Juli. Die am vorigen Sonntag aus Anlaß des hiesigen Jugendfestes von Mäd­chen durchgefuhrte Sammlung zum Besten des deutschen Jugendherbergswerkes er­gab den Betrag von 23,89 Mark.

KrciS Schotten.

Ruppertsburg, 22.3uR. Linser Ge- meinberat beschloß mit großer Mehrheit die Er­nennung Adolf Hitlers zum Ehrenbürger unseres Ortes.

Köddingen, 22 Iuli. Durch einstimmigen Beschluß unseres Gemeinderats wurde der natio­nalsozialistische Führer Adolf Hitler zum Ehrenbürger von Köddingen ernannt.

Wettervoraussage.

Die Störungstätigkeit hat sich jetzt auch in unserem Bezirk mehr ausgewirkt und stellenweise stärkere, mit Gewittererscheinung begleitete Niederschläge hervor- gerufen. Die Aussichten auf eine Besserung sind zur Zeit gering, denn über Island ist ein neues lief erschienen, und im Westen besteht trotz des hohen Drucks im Wechselspiel der Luftmassen Die Möglich­keit zu Störungsbildungen.

Aussichten für Sonntag/ Zunächst kühl, dann etwas wärmer, wechselnd bewölkt mit kurzer Aufheiterung, noch schauerartige und teils gewitterhafte Riederschläge.

Aussichten für Montag: Langsame Er­wärmung, vorübergehend etwas mehr auf­heiternd mit nachfolgender Wetterverschlechterung wahfche'nlich *

Lufttemperaturen am 22. Juli: mittags 19,5 Grad Celsius, abends 13 Grad; am 23. Juli: morgens 12,8 Grad. Maximum 19,5 Grad. Minimum 10 Grad. Erdtemperaturcn in 10 cm Tiefe am 22. Juli: abends 19 Grad; am 23. Juli: morgens 15,4 Grad Celsius. Niederschläge 14,5 mm. Sonnenscheindauer drei Viertelstunden.

Daten für Montag, 25. Juli.

1655: Der Dichter Friedrich v. ßogau in Liegnitz gest. 1867: Der Dichter Max Dauthendey in Würzburg geb. 1914: Abbruch der Beziehungen Oesterreich-Ungarns zu Serbien.

Rircblirbc Nachrichten.

Evangelische Gemeinden.

Sonntag, den 24. Juli. 9. Sonntag nach Trinitatis.

Siadlklrche. 8 Uhr: Pfr. Mahr; zugleich Christen­lehre für die Neukonfirmierten der Matthäus» gemeinde; 9.30: Pfr. Becker; Beichte und hl. Abend­mahl für Matthäus- und Markusgemeinde. 3o- hanneskirche. 8: Pfr. Ausfeld; zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten der Johannesgernctnbe; 9.30: Pfr. Bechtolsheimer; Beichte und hl. Abend­mahl für Lukas- und Johannesgerneinde; 20: Bibel­besprechung im Johannessaal; Psr. Ausfeld. Ka­pelle des Alten Friedhofs. 9.30: Pfr. Mahr. Elisabeth-Kleinkinderschule. 9.45: Psarrassistent Knell. Klein-Linden. 9: Gottesdienst und Christenlehre der männlichen Jugend; 10.15: Kindergottesdienst. Heuchelheim. 10: Gottesdienst; 11.15: Katechisinus- lehre für die weibliche Jugend. Wieseck. 9.30. Alten-Vuseck. 10: Gottesdienst. Kirchberg. 10: Kirchberg; 11: Christenlehre für die konfirmierte weibliche Jugend; 13.30: Lollar.

katholische Gemeinden. Samstag, den 23. Juli.

Gießen. 16.30 und 19 Uhr: Beichte.

Sonntag, den 24. Juli. 10. Sonntag nach Pfingsten.

Gießen. 6.30 Uhr: Beichte; 7: Messe; Kommunion der Frauen; 8: Kommunion; 9: Hochamt mit Pre­digt; 11: Messe mit Predigt; 14: Andacht.

2onntaoOb!cnU b.'llmte it.'Jluof beten am 24 7.32 Dr. W. Klein. Dr. Nemnann-Tvenael. Hirsch»

Avotbeke Sabnaru: Dr. Metz. ->967 o

Universität Köln. Das Wintersemester 1932/33 be­ginnt am 15. Oktober. Vorlesungsbeginn: Mittwoch, den 2. November. Das Vorlesungsverzeichnis kann vom Universitäts-Sekretariat bezogen werden. (5471V

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Bekanntmachung.

Der vorn Rat durchberatene Voranschlag unserer Gemeinde für bas Rechnungsjahr 1932 liegt vom Dienstag, dem 26. Juli 1932, ab eine Woche auf dem Amtszimmer der Bürgermeisterei zu jedermanns Einsicht offen. Einwendungen können wahrend dieser Zeit schriftlich oder mündlich zu Pro- tokoll vorgebracht werden. o467D

Die Erhebung einer Umlage ist De- schlossen worden.

Steinheim, den 22. Juli 1932.

Hessische Bürgermeisterei Steinheim.

Schmidt.__

Bekanntmachung

Der Voranschlag der Gemeinde Daubriu- gen für bas Rj. 1932 liegt vom 23. Juli 1932 acht Tage zur Einsicht der Interessen- ten bei der unterzeichneten Burgermeistere offen. Es wird eine Umlage erhoben, zu der auch die Ausmärker herangezogen werden

Saubringen, den 21. Juli 1932. Hessische Bürgermeisterei.

Preis.

und Jnoalidenversicherung für den Monat Juni 1932 können noch bis zum 31. Juli 1932 ohne Kosten bezahlt werden. Nach Ablauf dieser Frist erfolgt Kostenberech­nung evtl. Beitreibung. 5463D

Die Einzahlung kann täglich außer Samstags bei unserer Kasse oder auf unser Äedtonto Nr. 10833 Amt Frankfurt ain erfolgen.

Allgem. Ortskrankenkasse Giehen-Stadt.

Buttenverkaus.

- , Sie Gemeinde Wieseck beabsichtigt auf

Sie Beiträge zur Kranken-, Arbeitslosen-16em £ßegc der Submission einen Dogels- nh fXnnalibpnnprfidieruna für den Monat berget Bullen pro Zentner Lebendgewicht zu verkaufen. Offerten sind bis zum Mitt­woch, dem 27. Juli 1932, vormittags 11 Uhr, auf hiesiger Bürgermeisterei, wo auch die Bedingungen offenliegen, einzureichen.

Wieseck, den 23. Juli 1932. 5454D

Hessische Bürgermeisterei Wieseck.

Schomber.

__fintier, Rechner._________

Mahnung.

Die für den Monat Juni 1932 rück­ständigen Kranken- und Arbeitslosenver- sicherungsbeiträge können noch bis zum 30. Juli 1932 ohne Kosten bezahlt werden.

Nach diesem Termin erfolgt Kostenbe­rechnung und Zwangsbeitreibung. 54430

Gießen, den 21. Juli 1932.

Allgem. Ortskrankenkasse Giehen-Land.

Bekanntmachung.

Ser Voranschlag der Gemeinde Großen- Duseck für das Rechnungsjahr 1932 liegt vom Samstag, dem 23. Juli, bis einschließ­lich Freitag, dem 29. Juli 1932, auf der Bürgermeisterei zur Einsicht offen. Mäh- rend dieser Zeit können von den Beteilig­ten Einwendungen erhoben werden.

Es wird eine Umlage erhoben, zu der auch die Ausmärker beizutragen haben.

Troßen-Buseck, den 22. Juli 1932. Hessische Bürgermeisterei.

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