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langte c8 zum knappen 3:2-Sieg über Steinbachs erste Elf. Immerhin war damit die Vorspiel- Niederlage revanchiert. Bei Halbzeit führte 1900 1:0. Dann legte Steinbach zwei Treffer vor. Im Endspurt machte auch 1900 mit nur zehn Spielern noch zwei Tore und stellte den Sieg sicher.

Auch die 4. Mannschaft siegte über Steinbachs 2. Elf nach überlegenem Spiel sicher mit 3:1 (Halb- jctt 1:1) Toren, obwohl auch hier nicht die stärkste Vertretung zur Stelle war.

VfB.'Gießen.

VfL. 1. Jugend VsR. Butzbach 1. Jugend 4:1.

Die 1. Jugend tonnte auch auf dem heißen Boden Butzbachs gegen die Jugend des VsR. einen eindrucksvollen Sieg landen. Die Mann­schaft zeigte ein sehr schönes Spiel, das sie ver- d.ent gewann. DaS Spiel verlies sehr fair. Die 2. Jugend setzte ihre Erfolgsserie fort, indem sie in Leihgestern gegen die dortige 1. Jugend unentschieden spielen konnte. Dei ausgeglichenem Spiel trennten sich beide Gegner mit dem ge­rechten Ergebnis von 1:1. Die 1. Schüler war­teten vergeblich auf die 1. Schüler von 1900. Es wurde dafür von einer kombinierten Schüler- els ein Treffen gegen die 1. Dchülermann'chaft von Heuchelheim ausgetragen, das die VfD.er mit 3:0 gewinnen konnten.

Sportverein Heuchelheim 1920.

2Im Sonntag lieferten sich die ersten Mann­schaften des Sportvereins Heuchelheim und deS FL. ..Teutonia" Watzenborn-Steinberg, der Mei­ster der A-Älaffc im Gau Gichcn-Wctzlar. ein Freundschaftsspiel. daS sehr flott und dabei sehr sair durchgesührt wurde und mit einer hohen Niederlage der Mannschaft des Plahvereins endete. Mit 11:2 verlor die Mannschaft von Heuchelheim, die nach langer Pause das erste Mal wieder auf den Plan trat. Vei etwas mehr Entschlossenheit im Sturm brauchte daS Ergebnis allerdings nicht so hoch zu lauten. 3n der 20. Minute allerdings erst gelang cS den Gästen, den Führungstreffer zu erzielen, bald darauf fiel das zweite Tor, die Heuchelheimer holten ober dann ein Tor auf. Nachdem die Gaste drei weitere Tore erzielten, verkürzten die Gastgeber auf 5: 2, konnten aber das Halbzeit­ergebnis von 7:2 nicht verhindern. Nach der Pause gingen die Platzbesitzer noch einmal ener­gisch aus sich heraus, konnten ober nichts aus- richten, sondern muhten den körperlich über­legenen Gästen das Feld und den Sieg über­lassen. Die Schüler verloren gegen -bie Schüler von VfV. Giehcn mit 0:3

Handball im VfB.

To. Lützellinden I vsv. I 12:3.

Die VfB.er muhten ihre bis jetzt gröhte Nieder­lage hinnehmcn von einem Gegner, der über -einen vorzüglichen Sturm vcrsügte. Die Partie war dabei nicht einseitig, jedoch versagte der Sturm am Schußkreis des Gegners.

Arbeiter-Turn- und Sportbund.

Naunheim I Neckargartach I 2:6.

Im Spiel der Zwischenrunde um die Süd­deutsche Meisterschaft standen sich beide Kreis­meister in Vöckingen gegenüber. Man hoffte be­stimmt auf einen knappen Sieg der Naunheimer, um so überraschender kam die Niederlage. Das Spiel selbst besriedigte sehr. Auf beiden Seiten wurden gute Gelegenheiten herausgearbeitet, doch blieb vorerst jeder Erfolg aus. Erst nach 20 Mi­nuten gelang cs Neckargartach, in Führung zu gehen. Naunheim stellte jedoch bis Halbzeit den Ausgleich her. Nach Seitenwechsel legte Neckar­gartach mächtig los, während Naunheim nach- lieh. In dieser Drangperiode stellte Neckar­gartach das Ergebnis auf 4:1. In der Folge gestaltete sich das Spiel wieder ausgeglichener. Der Naunheimer Torhüter muhte sich aber noch zweimal geschlagen bekennen, während sein Gegen­über den Ball nur noch einmal passieren, lieh. Neckargartach hat nun mit Nürnberg-Ost das Schluhspicl zu bestreiten.

Giehcn I Lollar I 3:2.

Viehen ging zuerst in Führung, und erhöhte bald aus 2:0. Die Gäste waren im Sturm etwas unbeholfen und erzielten nichts: erst allmählich fanden sie sich besser und holten ein Tor auf. Die Giehener stellten jedoch bald die alte Diffe­renz wieder her. Gegen Schluß verkürzten die Lollarer abermals auf 3:2. Vorher standen sich Giehcn I! und Lollar II gegenüber. Hier konnte Giehen mit 6:2 Toren Sieger werden. Die Schüler von Giehen und Wieseck trennten sich mit dem Ergebnis von 3:0 für Wieseck. Drehens Jugend war in Fronhausen zu Gast und konnte gegen die dortige Jugend mit 2:1 nur knapp Sieger bleiben.

Marburg I Mieseck 1 1:7.

Wieseck I war zum Freundschaftsspiel in Mar­burg zu Gast. Die Gäste führten bei Halbzeit bereits mit 3:0. Die Marburger bemühten sich

sehr, um ein günstigere- Torverhältnis, konnten jedoch nie ernstlich gefährlich werden. Auch nach dem Wechsel war Wieseck weiter im Angriff und erzielte weitere vier Tore. Im Verlause eines gut hereingegebencn Eckballes der einge­legt wurde, kam Marburg zum Ehrentor. Wieseck- 1. Jugend trat für die 2. Mannschaft in Hausen zum Freundschaftsspiel an. Die technisch besseren Gäste sührten bereit- nach 15 Minuten mit 2:0 Toren Hausen gab wohl alles her. konnte aber nichts Zählbare» erreichen und muhte sich mit 3:0 Toren geschlagen bekennen. Vor­her: Hausen II Wieseck- 2. Jugend 1:1.

Heuchelheim I Grohen-vuseck I 0:0.

In einem flotten Spiele waren die Gäste vor­erst etwa- überlegen, konnten jedoch die gute Ab­wehr der Einheimischen nicht überwinden. Trotz aller Anstrengungen aus beiden Seiten wurden torlos die Selten gewechselt. Nach dem Wechsel drängt Heuchelheim sehr, doch gelingt es den

Gästen durch reichliche Abwehr bis Schluh daS Tor reinzuhalten und ein glückliches Unentschieden zu erzielen. Die zweiten Mannschaften trennten sich mit 2: 2 ebensalls unentschieden. Heuchel­heim Jugend gegen Wißmar Jugend 0:2. Heuchelheim Schüler gegen Gleiberg Schüler 9:0.

Ullendorf I Metzlar I 1:2. '

Die Allendorfer enttäuschten in diesem Spiel ihre Anhänger sehr, denn sic muhten sich von den Gästen mit 1:2 Toren geschlagen bekennen.

Lang-Gön, I Metzlar II 0:6.

Auch in diesem Spiele gelang es den Wetz­larern. einen überzeugenden Sieg zu erzielen.

Gleiberg I Klcin-Linden 1 4:8.

Klein-Linden war dem Gegner merllich voraus und erzielte Tor auf Tor.

Auherdcm spielten: Vlasbach ll gegen Vetz­berg II 9:1. Krosdorf Jugend gegen Naunheim Jugend 0:6.

Wirtschaft.

Keine Aenderung der Arbeitömarlilage im Reich.

Berlin, 22. März. (WTB.) Der Arbeitsmarkt hat auch in der ersten Hälfte des März keine wesentlichen Aenderungen erfahren. Am 15. März wurden bei den Arveitsämtern rund 6 129000 Arbeitslose gezählt. Die Arbeits- lolenverstcherung erfuhr eine Entlastung um rund 115000 auf rund 1 736 000 Hauptunterftutzungs- empfänger, während in der Krisenfürsorge eine nicht unerwartete Belastung um rund 43 000 aus rund 1717 000 Hauptunterstützungsempfänger eintrat.

Die Zahl der von den Arbeitsämtern anerkannten Wohlfahrtserwerbslosen betrug Ende Februar rund 1833000, während zur gleichen Zeit über 3,5 Millionen Arbeitslose in der Arbeitslosen­versicherung und in der Krisenfürsorge betreut wurden.

Wiederaufnahme der amtlichen Kursnotierung.

Frankfurt a. M., 22. März. (WTB.) 'Nachdem der preußische Handelsminister die Wiederaufnahme der amtlichen tiurfeftftcUung an den Wertpapier­börsen nach Ablauf der ersten Aprilwache frei- gegeben und sich damit einverstanden erklärt hat, daß für dazu geeignete Wertpapiere neben den Anfangs-, Einhcits- und Schlußkurfen eine fort­laufende Notiz feftgeftellt wird, hat der Frank­furter B ö r f e n o o r ft a n b in feiner Sitzung vom 22. März eine Kommission eingesetzt, welche die erforderlichen Vorbereitungen im Einvernehmen mit dem Börsenvorstand Berlin zu treffen hat.

Niddaer Bank AG.

A ibba , 22. März. Die Nidbaer Dank AG. konnte in ihrer Generalversammlung be­kanntgeben, bah sie bas abgelaufene Geschäfts­jahr ohne nennenswerte Verluste überstanden hat und einen Ncingewinn von 13 747,89 Mk. zu buchen vermochte. Dieser Betrag wurde in fol­gender Weife zur Verteilung genehmigt: für 10 Prozent Dividende 3902,10 Mk., zur Überweisung für ben Aufwcrtungsftock 1000 Mk., für den Re­servefonds 5000 Mk., Zuwendung für ben Ver­ein Krankenpflege Nidda 300 Mk., für die Ge­werbeschule 300 Mk. Nach Abschreibung von 200 Mark auf Mobilien konnten noch 2045,79 Mk. auf neue Rechnung vorgetragen werden. Die satzungs- gemäh ausfcheidenden Mitglieder des Auffichts- rats, Oberreallehrer i. R. Küfer, Bauunter­nehmer Hermann Drott und Kaufmann Her­mann Roth wurden einstimmig wiebergewählt.

Berlin flau.

Berlin, 23. März. (WTB. Funkspruch.) Je näher die Feiertage rucken, desto ruhiger wird das Geschäft an der Börse. Schon allein diese Tat­sache hätte genügt, um das Kursniveau zum Ab­bröckeln zu bringen. Hinzu kam aber noch, bah die beutschen Bonbs gestern in Neuyork toicber auffaUcnb schwach lagen, unb bah immer noch in einigen Werten Auslandabgaben stattfanden, wo­durch natürlich die Unternehmungslust der Spe­kulation nicht vergrößert wurde. Die Kreuger- affäre drückte ebenfalls noch immer auf die Stim­mung. Schließlich verwies man auch noch auf die schwache Veranlagung der internationalen Waren­märkte. Nachdem schon gestern abend Leine Kurs­rückgänge ringe treten waren, zeigte der Beginn des heutigen Verkehrs meist weitere Ver­luste bis zu etwa 1 Pro zent. Das An­gebot hielt sich jedoch im allgemeinen in erträg­lichen Grenzen. Nur Svenska, Ehade und Berliner Kraft L Licht (letztere angeblich für einen ameri­kanischen Investment/Trust) waren etwas stärker angeboten. Am Bankenmarkt lagen Danatbank unb Reichsbankanteile etwas schwächer, während beim Kurs ber Berliner Handelsgesellschaft der Dividenbenabfchlag zu berücksichtigen ist. Sonst

waren auch Julius Berger etwas stärker rück­gängig, Farben setzten 1 Proz. niedriger ein, Sie­mens lagen völlig unverändert Als sich im Ver­lause herausstelltc. bah bie Auslanbabgaben nicht ben Umfang annahmen, ben man vorher befürch­tet hatte, setzte sich vorübergehenb toicber eine kleine Erholung durch. Die Spekulation, bie vorgegeben hatte, war zu Deckungen geneigt, so bah das Kursniveau um 0,50 bis 0,75 Prozent anziehen konnte. Fester lagen vor allem Montan- werte unter Führung von Ilse. Anderseits blie­ben jedoch Svenska recht schwach veranlagt (sie verloren im Verlause etwa 5 Mark), und auch für Hirfchkupfer waren heute erheblich nichtigere Taxen zu hören. Am Anlaacmarkt schien das Ausland ebenfalls weiter Abgeber zu sein. Be­sonders Reichsschuldbuchforderungen waren wie­der angeboten und etwa 1 Pro-, nichtiger. 3m Verlaufe vergröherte sich her Verlust hier sogar auf 1.5 Proz. Auch Goldpfandbriese neigten zur Schwäche unb wurden bis zu 0,5 Proz. nichtiger genannt, ebenso Industrieobligationen unb Kom­munalanleihen. Am Gclbmarkt machten bie Vorbereitungen zum Ultimo, bie diesmal wegen der Feiertage besonbers früh einfetzten, Fort­schritte: bet Tagcsgelbfah würbe wieder mit 6,5 Prozent und darüber genannt.

Banfnofen.

Devi

cnmartl Berlin Frankfurt a. M.

22. Mörz

23-TMn

Sfmtlüfrt Dotierung

Melk- | 3rlrf

Weiterung Geld Srk»

7,033

49.95

7,047

50,05

7.033

49,95

7.047

50,05

Prag

12,465

12.485

12.465

12.485

BudapeH . .

56.94

57,06

56.94

57,06

Sofia

3.057

3,063

3,057

3.063

Holland . .

169.63

170,02

169,73

169,97

Oslo . .

82,12

82,28

81,52

81.68

ßopenbagee.

84.62

84,78

84,37

84.53

Stodholm

83,42

83,58

82,42

82,58

London . .

15.35

15.39

15.32

15.36

Buenos Alre«

1,073

1,077

1.073

1,077

Reunort

4,209

4,217

4.209

4.217

®rii||d . .

58.69

58,81

58.67

58.79

Italien . . .

21.78

21,82

21.78

21.82

Doris . . .

16,53

16,57

16,53

16.57

Schweiz

81,20

81,36

81,20

81,36

Spanten

32,07

32.13

32,07 .

32,13

Danzig

81,97

82.13

82.02

82.18

Japan . .

1,349

1.351

1.349

1.351

Siro de.Ton..

0,249

0.251

0,254

0.256

Iugoslawte«. eiiiabce . .

7,413

13,99

7,427

14,01

7.413

13.99

7,427 14.01

Frankfurt weiter nachgebend.

Ärrlln, 22 März

Cörld

M-

«menlaniiche Noten ...

4,20

4,22

Belgische Noten.........

58,53

58,77

Dänische Noten.........

84,43

84,77

Englische Ncll.'n.........

15,31

iZronzösische Violen........

16,49

16,55

Holländische Noten........

169,31

169.99

Italienische Noten........

22,11

22,19

Norwegische Noten........

81,94

82,26

Deutsch.Leilerreich, * 100 Cd)Illing

Rumänische Noten........

2,49

2.51

Schwedische Noten........

83,23

83,57

Lchive^er Nuten. . . ......

81 (Y)

spanische Noten.........

31 99

Ungarische Noten .......

Reichsbankdiskoni 6 Pro;.

Lombardfah 7 Pro;.

Frankfurt a. M., 23. März. (WTB. Funk- fpruch.) Die Nähe der bevorstehenden Feiertage machte sich an ber heutigen Börse stark fühlbar. Das Geschäft hielt fich wieder in sehr engen Gren­zen, zumal keine Momente vorlagen, die eine ®c- fchäftsbelebung hätten herbeiführen können. Die Spekulation war weiterhin eher geneigt, fich zu entlasten. Eine gewisse Verstimmung ging vom Rentenmarkt aus, an dem Rcichsschulbbuch- forberungen auf weitere Auslandsverkäufe recht matt lagen. Auch wirkten die gestrigen Ausfüh­rungen in ber AEG.-Derfammlung noch nach, ebenso würben bie Rückgänge der deutschen Werte an den Auslandsbörsen und der neue Kurscin- bruch ber Kreuger-Werte an der Stockholmer Dorfe ungünstig vermerkt. Gegen die gestrige Abenbbörse stellten fich meist neue Kurs­

verluste ein, dic jedoch nur selten 1 Prozent überschritten. Die sukzessiven Abgaben am Far- benmarft blieben auch auf die übrigen Marktge­biete nicht ohne Sinsluh. 3D.-Farben fetzten zu­nächst ziemlich unverändert cm. doch gaben sie später um zirka 1 Prozent nach, ölektroakticn bröckelten werter meist ab. Für Montanwerte be­stand anfänglich eher etwas Intereffc und die Kurse konnten «ich im Verlause ziemlich behaup­ten. Schissahrtspapiere lagen zunächst ebenfalls etwa» freundlicher, um aber später wieder etwas abzubröckeln. Bankaktien waren im Kurse kaum verändert. Von sonstigen Werten blieben Scheide- anstatt gut gehalten, während Zement Heidelberg nach ihrer lehttägigcn Auswärtsbewegung ange­boten wurden und etwa 1 Prozent nachließen. An den Rentenmärkten machte sich ebenfalls eher Schwächeneigung bemerkbar. Rcichs- schuldbücher lagen erneut 1 Prozent niedriger, auch Altbesihanleihe ging weiter zurück. Gold- Pfandbriefe blieben ziemlich unverändert. Liqui­dation-Pfandbriefe lagen uneinheitlich. Die Ver­änderungen nach beiden Seiten betrugen etwa 0,25 bis 0,50 Prozent. IG.-Farben-Bonds und Reichs- bahnvorzugSaktien lagen unverändert.

frankfurter Getreidebörse.

F r a n k f u r t a. M., 23. März. Es wurden notiert: Weizen 255 Mark, Roggen 225. Sommergerste für Brauzweckc 195 bis 200, Hafer (inländischer! 160 bis 167,50, Weizenmehl (süddeutsches, Spezial 0, mit Austauschmcizen) 38 bis 39,45, Sondermahlung 36,25 bis 37,70, Weizenmehl (niederrheinisches, mit Austauschweizen) 38 bis 39,20, Sondermahlung 36,25 bis 37,45, Roggenmehl (70 v. H ) 29,50 bis 30,50, Weizenkleie 10, Roggenkleie 10,75 bis 11 Mark. Tendenz: ruhig.

Kirche und Schule.

Landkreis Giesjen.

' Wieseck, 22. März. Unsere letzte Pas- sionSandacht am Abend des Buhtags brachte zwei Lichtbildrethen: die kleine Passion von Al­brecht Dürer und eine Passionsliturgic mit Bildern von Schnorr von Karolsscld, Rudols Schäfer, Fr. Stassen u. a. Der Ortsgeist- liche gab Erläuterungen, passende Schristwortc deS Alten und Neuen Testaments erschienen auf her Leinwand, auch Liedversc, die die Gemeinde mit­fang. Für Karfreitag ist dic ilebertragung der Matthäuspafsion aus Frankfurt in unsere Kirche geplant: ein erster Versuch, zu dem das Entgegenkommen des hiesigeir Radiosachgeschäfts Friedrich Kehler ermunterte.

* Wieseck. 22. März. In den letzten Wochen vor Ostern trugen die vier Klassen der drei oberen Jahrgänge unserer Schule Fußballspiele mit von den Schülern selbst ausgestellten Klasscnmann- schasten aus. Bei diesen Spielen war sestzustellen. daß die körperliche Ueberlcgenheit her jeweils äl­teren Klasse durch schönes Zusammenspiel der jün­geren fast vollständig ausgeglichen wurde. In den Spielen zeigten die Schüler, jeweils bie besten au» der Klasse, durchweg gute Deallbehandlung und gutes Zuspiel. Die Ergebnisse waren: Klasse 1 gegen Klasse2 Vorspiel 2:1, Rückspiel 3:0, Klasse 3b gegen 3a Vorspiel 2:0, Rückspiel 1:2. Entschei­dungsspiel 1:0. Klasse 1, die aus her Schule ent­lassen wird, schied als Sieger aus, und es wurde nun noch der Sieger für die in her Schule verblei­benden Mannschaften ausgetragen. Es traten an hie Klasse 2 gegen 3b mit folgendem Ergebnis. Vorspiel 1:1, Rückspiel 2:0, so daß also Klasse 2. nach Ostern da- achte Schuljahr, der Sieger im Fußball unserer Schule ist. Die Spiele sanden zum größten Teil außerhalb der Schulzeit unter Lei­tung des Turnlehrers Heller statt. Nachdem die Schüler im Lause von zwei Jahren im Fuß­ball ausgebildet sind, wird im nächsten Jahre das Handballspiel gepflegt und bei guten Lei­stungen am Ende des Schuljahres in ähnlicher Weise abgeschlossen.

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinden. Gründonnerstag, den 24. März.

Stadtkirche. 19.45 Uhr: Psr. Becker: Beichte und hl. Abendmahl für Matthäus- und Markusgemcinde. Johanneskirche. 19.45: Pfr. Ausfeld: Beichte und hl. Abendmahl für Lukas, und Iohannesgemeinde. Kapelle des Alten Friedhofs. 18: Pfr. Lenz: Beichte und hl. Abendmahl für die Luthergemeinde. Elisa- belh-Kleinkinderschule. 20; Psr. Lic. Waas: Beichte und hl. Abendmahl für die Petrusgcmeinde. Wieseck. 9: Beichte. Allen-Duseck. 9: Beichte. watzenborn-Steinberg. 20: Beichte und hl. 'Abend- mahl, besonders für ältere Eheleute.

Katholische Gemeinden.

Mittwoch, den 23. März.

Giehen. 16.30 und 19 Uhr: Beichte.

Donnerstag, den 24.März. Gründonnerstag.

Gießen. 6.30 Uhr: Beichte; 6.30, 7, 7.30, 8: Korn- niunion; 9: Hochamt, dann Anbetungsstunden bis 18 Uhr; 18: Andacht. Lich. 7: Hochamt; 20: Fasten andacht. Nidda. 8.30: Hochamt.

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