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13. (Januar 1932.

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en weitere Kreise eführt werden: 3n n der gewaltigen urch Arbeit und tspannung gegen' Dur durch Men >n ae'-sÜM Krisle at Die ..Oleto (ßod allet, ob in dieser rrefsivn noch Veld g aufgevandt wer- i lab*, der Pialtische 4 wird ausgesührt, [en jährlich 20 Ml« kl des Vesamtein' und Erholung der«

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Zur Vorbereitung der Bürg erweist erwähl wurde eine besondere Kommission gebildet. die au» folgenden Cladtrotrmilgliedern befuhr Eindrodt, Cbltmuh, Vierheller, Dr. Werner. Zink. Die weiter oorgeschlagenen Mitglieder der Sozialdemokratischen Partei. Linkmann und Willig, zogen ihre Zustm- mung zurück, da die Leigcordnclenwahl ergeben habe, daß für sie kein Interesse an der Burger» meiitirtrahl mehr bestünde.

Der Zwilchen der Stadt Butzbach und der P r o* vinzialdtreklion Oberhessen schwebende Rechtsstreit, in dem die Provinz einen lOproAen- t > gen Strom prcisausschlag durchsetzen wollte und außerdem d.is Recht in Anspruch nahm, die für Butzbach geltenden Preise nach e i g e . nem Ermessen festzusetzen, ist in dem vor einem Dertragsschiedrger.cht durchgesükrlen Versah, ren im weienitichen zugunsten der ProvinA entschie. den worden. Auf Klage der Stadt Butzbach bat da« Landgericht Tiegen den Schiedsspruch aufgehoben, und die Berusung der Provinz gegen diese» Urteil ist vom Obcrlandesgericht Darmstadt zurückgewiesen worden, hiergegen ist von der Provinz vorsorglich Revision eingelegt worden. Um jedoch weitere Pro- zetzkosten zu vermeiden, schlug die Provinz solgenden Vergleich vor: Butzbach bezahlt für die Dauer von zwei Jahren anstatt dem gesordcrtcn lOprozentigen Aufschlag nur 5 Prozent und beteiligt sich mit etwa der Halste an den bereit« entstandenen Prozctzkosten in Hohe von 17 500 Mark. Der Stadtrat beschloß, den Dergleichsvorschlag zunächst adzulchnen und mit der Provinzialdirektion in weitere Der» Handlungen zu treten.

Gemeinderat in Büdingen.

bd. (Bübingen, 22. San. Sn ber jüngsten Gemeinderatssitzung wurde bic Amts­niederlegung de« Beigeordneten Ziemer angenommen. Als Grund zu der Amtsnieder­legung erklärte er, er sei der Ansicht, das) er nicht daS Dertrauen de« Bürgermeisters besitze und eS deshalb im Sntereffe der Verwaltung für besser batte, sein Amt niederzulegen. Sine noch­malige Erhöhung der Bier- und Bürger­steuer, sowie die Tinsührung der ®e» tränkesteuer zur Erlangung der Reichshilse für die Wohtfahrttlasten lehnte der Oe» in einberat ab, da eine nochmalige Erhöhung untragbar sei.

Landkreis ttictzcn.

ch Lich. 22.Jan. Der Hessische Landes« verein für Snnetc Mission veranstaltet in der Zeit vom 31. Sanuar dis 6. Februar in unserer Stadt eine Arbeiterschulungs­woche. Sn Betracht kommen Arbeiter über 20 Sahre aus allen Lagern, nicht nur kirchlich eingestellte. Kost und Wohnung sind frei, die Teilnehmer sind Gäste der evangelischen Go- meinbeglieber in Lich Die Reisekosten werben, wenn möglich, von den Kirchengemeindcn aufge­bracht. Für Arbeitslose kann beim Arbeitsamt Te e ung vom Lt.mpe.ngehen nach^esucht we.ben.

s. Utphe, 21. San. Dieser Lage feierte die älteste Einwohnerin unseres Dorfes so­wie des ganzen Kirchspiels LraiS-Horlosf, die Witwe Karoline Raab, geb. Momberger, ihren 9 4. Geburtstag in geistiger und kör­perlicher Rüstigkeit. Sie hat sechs Enkel und sie­ben Urenkel. Erstaunlich ist, mit welcher Frische die Greisin noch Unterhaltung pflegt und lieft.

Letzte Nachrichten.

Oes RrichskanzlerS Antwort an Hitler.

Berlin, 23. San. (TU. Drahtmeldung.) Die Antwort des Reichskanzlers an Hitler, die soeben bekanntgegeben wird, ist 6*A Schreibmaschinenseiten lang. Der Dries besaht sich mit ban^versassungs- rechtlichen und politischen Bedenken, die Hitler gegen die Verlängerung der Amtszeit de« Reichspräsidenten geäußert hat. Der Kanzler weist daraus hin, daß es sich lediglich darum gehandelt habe, die Amtsdauer des jetzigen Rcichspräsidenten auS Gründen des Gesamtwohks des Volkes auf eine gewisse Zeit zu verlängern. Der Kanzler weist sodann darauf hin, daß eine Aenderung der Verfassung im Wege der Gesetz­gebung zulässig und die politischen Argumente HitlerS unsachlich se'en.-Er betont, feine A'.re ung in derPrä id.mtfchastssrage sii a u S sch l ie ß f i ch vonüberparteilichen nationalen G e- slchtspunkten diktiert gewesen. Er müsse es ablehnen, mit Hitler in eine Erörterung von Schlagwortbegrissen einzutreten. Er müsse es ferner auffällig finden, daß Hitler die Haupt­ursachen der deuifchen Rot auf parteipolitische Verhältnisse zurücksührt. Rach allgemeiner Auf­fassung sei ein außenpolitischer Tat­bestand, nämlich ber Dersai11er Ver­trag mit seiner politischen unb wirtschaftlichen Ungerechtigkeit unb Unvernunft ber entschei­dende Grund bet deutschen R o t. An diesem Gesichtspunkt gehe Hitler vorbei. 'Wenn er Im übrigen seine, Brünings, An­regung in ber Präsidentschaf tsfrage alseinProbuktber Angst desSystem« vor ber politischen Auseinandersetzung mit dem Rationalsozialismus bezeichne, so könne er damit Brüning und seine Mitarbeiter nicht treffen. Durch oa« Dertrauen des Reichspräsidenten auf den Poften gestellt, kenne er nur ein Ziel: Rettung bei DaterlandeS au« seiner großen Rot Der Kanzler schließt bann mit folgenden Worten:Wir scheuen daher auch das Urteil des deutschen Bolles über unsere Maß­nahmen nicht Wenn Sie die von Ihnen ge­wünschte Beseitigung deS herrschenden Systems als einen außenpolitischen Gewinn bewerten zu sollen glauben, -fo muß ich Shnen die Verant­wortung für dielen Angriff auf eine Regierung, die alle Kraft an die Besserung ber Lage des deutschen Dolks in den kom- mendenDerhandlungenzufetzenent- schlossen ist, überlassen. Es muß Ihnen be­kannt sein, wie die ganze Arbeit dieser Regie­rung von dem Primat ber Auhenpoli- tlk beherrscht wirb. Ebenso werden Sie auch nicht leugnen wollen, daß der außenpolitische Erfolg zum Teil durch die Geschlossen- heit bedingt ist, mit der die Ration htnterihrenUnterhändlernsteht. Sch kann nur bedauern, daß Sie selbst in dieser kritischen Lage nicht die Folgerung auS dieser Wahrheit ztehen, die sich von selbst ergibt

Strompreissenkung des Lleberlandwerks Oberheffen. *

Wie wir von Auftänblger Stelle erfahren, wer­den nach einem Beschluß des ProvinzialauSschus- ses für Oberhessen die Preise für Eick - trlzltätslleserung vom Heber land- werk Oberhessen mit Wirkung vom 1. 3a» nuar ab wie folgt gesenkt:

für die Straßenbeleuchtung, den Lichtverbrauch Kleinkrast-, Heizungsverbrauch, Tarif f. HauShatt und ble Gemeinden mit eigener Viektrlziläts- wlrtschaft um je 1 Psenn ig pro Kilo­wattstunde. Hiernach wird sich der Strom­preis für Licht verbrauch von 25 auf 24 Pfennig, K l e i n k r a f t v e r b r a u ch von 15 auf

14 Pfennig. Heizung-Verbrauch von 12 auf 11 Pfennig. Tari f für Haushalte von 12 auf 11 Pfennig pro Kilowattstunde ermäßigen.

Den Großabnehmern wird die gleiche Kohlenklaufel eingeräumt, die das Ueber- landverk bei der Preag genießt. Diese Regelung bedeutet für die Großabnehmer ein Zugeständnis, weil fie seither nur eine Kohlenklausel für stei­gende Kohlcnpreise hat.

Die finanzielle Auswirkung dieser lariffenlung bedeutet für das Ueberlandwerk Ober« heffen eine Mindereinnahme von runb 100 000 Mark jährlich.

auSgabt werden: danach könne man leicht Rück­schlüsse machen, in wie hohem Grade eine Ein­schränkung von Erholung und Zerstreuung zur Vermehrung der Arbeitsiosig e.t beitragen würde. Bei uns in Deutschland ist es noch niemals üblich gewesen, daß im Durchschnitt ein Viertel deS Einkommens für Vergnügungen unb Erholung verausgabt toirb; bei unS ist der Prozentsatz auch in normalen Zelten erheblich bescheidener Aber wir wissen doch auS der Umsatzstatistik daß de: Gesamtumsatz im Gaststättengewerbe sich in den Jahren feit der Stabilisierung ber Wäh­rung zwischen 4 bis 6 Milliarden Mark jährlich bewegt hat. ES leuchtet ohne weiteres ein, was auch bei unS der katastrophale Rückgang des Umsätze- im Gaststättengewerbe für die allge­meine Wirtschaft bedeutet: Entlassung von Ar- bc.Ultäflen, Vernichtung wirtfchasilicher Existen­zen, Minderung der Bestellung bei Lieferanten aller Art, Einschränkungen der Snstandsetzungs- arbeiten usw. De. halb ,.W as Du verzehrst, gibt andern Brot!" Daraus ziehe man die naheliegenden Schlußfolge.ungen.

(giefcner 'Wochcnmarttp.eisc.

Gießen. 23. San. Es kosteten auf dem heutigen Wrchenmarkt: Kochbut.er Pfund von 62 Pf. an; Butter 1,02 bi« 1,10; Matte 25 bis 32; Wtrfing 8 b.» 12: Weißkraut 7 b.S 8: Rot- kraut 8 bis 12: gelbe Rüben 10 bis 12; rote Rüben 10 b.S 12; Spinat 15 biS 20; Unter-Kohl­rabi 5 bi8 b; Grünkohl 8 b'.S 10; Rosenkohl 15 b.S 22; Feldsalat 60 bis 82; Tomaten 62 bis 70; Zwiebeln 12 bis 15; Meerrettich 30 biS 60; Schwarzwurzeln 25 b'S 35; Kartoffeln 4; Aepfel 8 biS 12; Birnen 8 bi« 10: Dörrobst 30 bis 35; Enten 92 b.S 1,00; Honig 40 bis 50: junge Hähne 82 bis 90; Suppenhühner 80 bis 90; .sie 90 bis 1.02; Hüffe 35 b s 40; Käse (zehn S.ück) 50 bis 1,20; Tauben Stück 50 dis 60; Eier 10 bis 11; Blumenkohl 30 bi« 70; Salat 22 bis 25; Endivien 10 bi« 15; Ober«Kohlrabi 8 bi« 10; Lauch 5 b'.S 10: Rettich 10 bi« 15; Sellerie 10 bis 40: Kartoffeln Zentner 3,00 b'.« 3.50; Weißkraut 4.02 bis 5.00; Wirsing 7,00 bi« 8,:0; Rottraut 7,00 bi« 8.02.

<*örnoti|eM.

Deutscher Verband für psychische Hygiene, yn ber Vortragsreihe des Deutschen Verbände» für pfych fche Hygiene spricht am Sonn­tag, 24. Januar, 11.15 Uhr, Oberarzt Privatdozent Dr. A. Storch überDie Aufbauanalyse als Weg zur Erkennung und Verhütung seelischer Krankheits- zustände'. (Siehe gestrige Anzeige.)

Der Verein für Sterbeunter- ftühung Gießen hält ain Sonntag, 31.Januar, 15 11 hr, ImPoslkeller" seine Generalversammlung ab Nähere» ist aus der heutigen Anzeige ersichtlich.

Der Arbeit:-Gesangverein ..Eintracht" veranstaltet am Sonntag. 7. Fe­bruar. in der Reuen Aula der Universität ein Konzert. Der Ertrag der Deranstaltung soll dem Winterhilfswerk zugute kommen. Ein ausführ­liches Programm wird am Mittwoch im Anzeigen­teil veröffentlicht. 3m übrigen fei auf die heu­tige Anzeige hingewiesen.

Die Museen und der Heidenturm sind am Sonntag zwischen 11 und 13 Uhr bei ge­wöhnlichen Preisen geössnet.

" Berufs-Wettkampf. Der GDA.-Su- gendbund veranstaltet am morgigen Sonntag. 11 Uhr. im Kaufmännischen Dereinshaus an der Rordanlage einen BerufSwetttampf. an dem sich noch kaufmännische Sugendlichc beteiligen kön­nen. ES ist dabei einerlei, ob die Mannschaften für diesen Derufswettkampf durch Firmen und Betriebe, durch die BerusSschulgruppen. durch Scheinfirmen oder durch Vereine und Bünde ge­stellt werden. Für die Sieger sind Preise ausge­setzt. Kaufmännische Sugenoiiche, die noch bei kei­ner Mannschaft gemeldet sind, können sich vor dem Beginn des Wettkampfe« noch an Ort und Stelle anmelden. (Siehe heutige Anzeige.)

' Zimmerbrand. Heute gegen 9.45 Uhr wurde die Feuerwehr nach dem Hause Kreuz- Platz 13 (Meyerhofs & Goslar) gerufen. 3m zwei­ten Stockwerk de« rückwärtigen Gebäudes war ein Küchenbrand ausgebrochen, der von der Feuer­wehr sofort cnetgifcb mit zwei Schlauchleitungen bekämpft wurde. Die unmittelbare Gefahr war schnell beseitigt. Rach kurzer Tätigkeit konnte die Feuerwehr wieder abrüden.

* Vorträge Heinrich Ogilvie. Man bc- richtet uns: 9m Hörsaal 40 der Universität hielt auf Veranlassung der Christengcmeinfchaft Gießen Heinrich Dglloie (Amsterdam) zwei Vorträge. 3m ersten Vortrag überSoziale und antisoziale Trieb, kräfte im modernen Menschen" wie« er die Unrich- ligkeit de» Gedankens auf, daß die Wirlschaftsent- Wicklung oder ähnliche durch sich selbst seien unb so die sozialen Verhältnisse gestatteten, unb .zeigte, daß hinter chnen der Mensch jtebt, als ihr Geflatter mit feinem geistig-seelischen Wesen. Auf diese» Wesen eingehend, zeigte er weiter, wie neben sozialen Kräf­ten, im Unterschied zu früheren Zeitepochen, auch starke antisoziale Kräfte Im Denken, Fühlen unb Wollen des modernen Menschen vorliegen. Wenn da» Denken al» intellektuelle« Denken zwar dem ein­zelnen Menschen die notwendige Selbständigkeit unb eigene Meinung gibt, so wirkt es auf die Gesamt­heit jedoch trennend-antifozial. Und ebenso das menschliche Fühlen und Wollen. Indem ber fRebner auszcigte, wie bie antisozialen Triebkräfte im mo­dernen Menschen ein Stufenbild innerhalb ber menschlichen Evolution barstellen, zeigte er gleich­falls konkrete Wege zur Ucberwindung btefer Stufe, au neuen sozialen Möglichkeiten. Er schilberte den Durchbruch vom intellektuellen Denken zum leben- bigen Denken unb wie» als Beispiel auf den Erfin­der hin, der heute nur die sachliche Nützlichkeit seiner Erfindungen für maßgebend hält, au« einem leben- blaen Denken heraus aber auch die Wirkungen der- selben therapeutisch und sozial wird überschauen

können und sich für sie verantwortlich fühlen wird. Dcm Egoismus stellte er gegenüber das wahre Ich des Menschen. Dieses hat die Fähigkeit der größten Opferkraft, sa es besteht eigentlich aus derselben. Und wie heuie schon fast jeder gezwunaenermaßen für den anderen, für alle arbeiten -muß, so wird dies aus dem wahreii Ich heraus, sinnvoll zum «selbst- Sewolltcn. Die Behandlung des Themas, die das leben der Familie, der Stände unb Klasien unb bas der Völker wiiumschloß, gab ein Verständnis für die katastrophalen Erscheinungen der Gegenwart, aber auch die Hosfnung, daß diese überwunden werden können, wenn die Losung der sozialen Frage als eine Angelegenheit des einzelnen Menschen erkannt unb von Diesem in ber gezeigten Richtung gewollt wirb. Im Aroeitcn Vortrag sprach Ogilvie über bie Ehe als Urtatsache de« sozialen Lebens".

Lpiclplan der lyranfjivter Theater.

Opernhaus. Sonntag. 24. Sanuar, 15 bi« 18 Uhr: 3m weißen Röhl. 22 bi« 23 Uhr: 3m we'.ßen Röhl. Montag. 25. Sanuar, 16 bi« nach 18 Uhr: Peterchens MonbsaZrt. 20 bös 23 Uhr: 3m weißen Rößl. Dienstag, 28. Sanuar, 19.30 bis gegen 22.3) Uhr: Macbeth. Mittwoch, 27. Sa­nuar, 19.30 bis 22.30 Uhr: BoriS Godunow. Donnerstag, 28. Sanuar, 22 613 gegen 23 Uhr: Die verkaufte Braut. Smnstag, 32. Sanuar, 19.30 bis gegen 22.30 Uhr: Die Zauberslöte. Sonntag,

31. Sanuar, 15 bis gegen 18 Uhr: Sm weihen Rößl. 22 bis gegen 23 Uhr: 3m weihen Rößl.

Schauspielhaus Sonntag. 24. Sanuar. 15 bis gegen 18 Ubr: Der Kaufmann von De- nedig. 22 bis nach 23 Uhr: Der Hauptmann von Köpenick. Montag. 25. Sanuar, 22 bis 22J0 Uhr: Fuhrmann Henschel. Dienstag. 26. Sanuar, 20 bis 23 Uhr: 3im unb 3iIL Mittwceh, 27. Sanuar. 22 b-4 22.30 Uhr: Fuhrmann Henschel. Donners­tag, 28. Sanuar, 22 dis 23 Uhr: Sim unb Sill. Frettag, 29. Sanuar, 22 bis 22.30 Uhr: Literatur Hieraus: Liebelei, ©amitaa. 32. Sanuar. 20 bis 22.32 Uhr . Fuhrmann Henschcst Sonntag, 31. Sa­nuar. 18.32 bis gegen 23 Uhr: Wallenstein.

Kundsuntprogrannn

Sonntag, 24. Januar.

7: Don Hamburg: Hasenkonzert. 8.15: Morgen­feier. Deranstattet von der Evangelischen Landes­kirche Franksurt a. M. 10: Stunde des Ehor- gesangs. Dienere Volkslied-Bearbeitungen. 10.50: ..Arhythmie, Rhythmus und Klavier", Vortrag von Professor Emile Saques-Dalcroz«. 11.30: Von Leipzig: Kantate zum SonntagSeptua- ges'." von Sohanp Sebastian Bach. 12 Von Berlin: Konzert. 14.10 Stunde des Landes. 15: Stunde der Sugenb. 16: Wiesbaden: Rachmit» tagskonzert des Städtischen Kurorchesters. 18: Gedenkfeier zum 220. Geburtstag Friedrichs be« Großen. 18.40: Die Dämmerstunde. Leitung: Falke-Leonhardt. 19.32: Kammermusik. 20: Feft- faal der Liederhalle: Bunter Abend. 22.50 bis 24: Tanzmusik.

Montag, 25. Januar.

7.22: Frühkonzert. 12.05: Don Berlin: Konzert. 13.05: Von Körn: Konzert. 17 05: Rachmittags- konzert be« Rundfunkorchester«. 18.40:Eduard Manet", Vertrag zum ICO. Geburtstag dcs Bahn­brechers der modernen Malerei, von Dr. Her­mann Gundersheimer vom Kunstgewerbemuseum, Frankfurt a. M. 19.05: Englischer Sprachunter­richt. 19.45: Klavierkonzert Es-Dur, op. 31. 20.25: Das Atter Aleranders des Großen. Monodrama von Michael Babits. 22.45: Plitz ne r-Lieder. 21.30: Gilbert Keith Chesterton: Verteidigung des Un­sinns". Gelesen von Han« Jungbauer. 22: Zeil- bericht. ..Der Endkampf um die Reparationen". Französische Kammerdebatte. 23 bis 24: Tanz­musik.

Wirtschaft

Banknoten.

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Reich,bankdiskonl 7 o. h.

Oberdeffen.

Giadirais-Gihung in Butzbach.

pb. Butzbach, 21. Jan. In ber gestrigen Stadt- ratssitzung wurde an Stelle be» zum Beigeorbneten aewähltcn Stadtr^.l5-m!tqlic>s Iouß Frau Frieda Wiehler als Stadtratsmitglied eingewiesen und verpflichtet.

-Tlö

58.16

79,74

14,46

16,52

169.06

21.01

78.64

2,48

89.14

81.91

35.43

Auslände des öfteren Material herausgekommen war. Die Führung hatten Reichsbankanteile, die gegen gestern zirka 4 Prozent gewannen. Die übri­gen Bankaktien lagen dagegen vernachläfsigE lieber den Rahmen von 1 bla 2 Prozent hinaus waren sonst noch Dessauer Gas, IG.-Farben, Harpener, Siemens unb bie Kali- unb Elektronebenwerte gc- bessert. Auch für Farbenbond«, Reichsbahnvorzuys- akticn, Arbcb-Bonb« fetzten sich zirka Lprozentige Kursbesserungen durch. Sonst war der Anleihe­markt wieder sehr ruhig und Aiemlich vernachlässigt. Auch deutsche Anleihen hatten nur behauptete Kurse. Am Geldmarkt hielt die leichte Situation an.

Frankfurt: stärkste Zurückhaltung.

Frankfurt a. M., 22. San. Tendenz: unsicher, später fester. 3m heutigen telephonischen Frei- verkehr herrschte infolge der weiterhin ungeklär­ten außenpolitischen Lage allgemein stärkste Zurückhaltung, zumal auch sonstige An­regungen fast vol.kommen fehlten. Die S.immung war zwar leicht desestigt. doch war eine Unsicher­heit unverkennbar. Rachdem im gestrigen Rach- mtttagSve.kehr bereit« k eine Kursbesserunzen zu verzeichnen waren, setzten sich auch heute morgen noch auf kleine Rachsrage aus Kundschastskretsen für Spezialwerte weitere Erhöhungen um etwa 1 Proz. durch. 3m Vordergründe des Snteresfe« standen 3G-Farben, einige Elektro- und Mon­tanaktien, sowie Reichsbankanteile. Gegen mit­tag traten Schwankungen auf und die Kurse gaben meist wieder etwa- nach, doch blieben sic per Saldo gut behauptet.

Am Markt der festverzinslichenWerte war bie Kurs.mlwicklung uneinheitlich. Während Reichsschuldbuchlorderungen und einige Gold- unb Liquidationspsanbbriefe, besonders wieder rhei­nische Werte, um etwa 0,50 bis 0,75 Prozent an- zogen, lagen Sndustrie-Ob'.igationen unb andere Papiere des Anlagemarktes nahezu gefchästslo« und eher etwas schwächer. Von deutschen Anleihen konnten sich Altbesitz zunächst etwas befestigen, gingen aber im Verlause wieder etwas zurück.

DeoilenmorU Berlin Jranffurt a. M

HolzversteigerungS - Termine.

Montag, 25. Januar.

Hessische« fioiftamt Grünberg: Zusammenkunft bei Gastwirt Hach, Beltershain, 9 Uhr.

Bürgermeisterei Gießen: Zusammenkunft: Straße nach Rubgen, 4. Schneise, 9,30 Uhr.

LZochenvenchl oom Frankfurter Schlachtviehmarkt. Während in der Vorwoche am Rinder- markt noch überall Preissteigerungen um 1 bi« 2 Mark au verzeichnen waren, ergaben sich fetzt bei mcrlttch größerem Zutrieb (1855 gegen 1638 Stück) wieder durchweg Einbußen um 2 Mark. Der Handel verlief äußerst schleppend, so daß größerer Ueberstand verblieb. Lediglich bei Kühen war da« Geschäft etwa« besser: Im ganzen ge­nommen war der Geschäftsgang unbefriedigend. Die schlechte Situation am Kälberm arkt hielt and) in dieser Woche an, wenngleich die Preisminderungen in etwas langsamerem Tempo vor sich gingen. Das Geschäft war wiederum sehr schleppend, der Austrieb mit 1599 Stück wurde nur schwer geräumt. Der Preisrückgang um 1 Mk. beschränkte sich diesmal auf die unteren Gattun­gen. Beste Mast- und Saugkälber blieben be­hauptet.

Rachdem der geringere Auftrieb in der Vorwoche am Schafmarkte eine Besserung der Notie­rung um 2 Mark bewirkte, übte der wesentlich höhere Zutrieb im Laufe dieser Woche einen Druck aus, so daß die Preise um 1 Mark nach­ließen. Der Marltvcrlauf war langsam. Die Dc- schickung mU 516 Stück wurde unter Konzessionen der Händler geräumt.

Die Situation auf dem Schweinemarkt war weiterhin schlecht. Trotzdem die Deschicttmg in dieser Woche mit 5822 Stück um etwa 702 Stück geringer war, konnte sich keine Erholung des Preisniveaus herausbilden.Bei schleppendem Handel und um etwa 1 bis 2 Mark nachgebenden Preisen verblieb immer noch Ueberstand.

3n einzelnen notierten pro Zentner Lebend­gewicht in Mark. Ochsen al) 29 biS 31. a2) 25 bis 28, bl) 22 bi« 24; Bullen a) 25 bis 29, b) 20 bis 24; Kühe a) 22 bis 25. b) 18 bi« 21,

c) 14 bi« 17; Färsen a) 29 bi« 31. b) 25 bi« 28,

c) 22 bi« 24; Kälber b) 35 bis 42, c) 32 bis 34,

d) 26 bis 29; Schafe al) 24 bi« 27, b) 18 bis 23;

Schweine b) 33 bis 40, c) 37 bis 40, d) 38 biS 40, e) 34 bis 38. f) und g) nicht notiert.

Festigkeit in Berlin.

Berlin, 23. Januar. (WTB. Funkspruch.) Die Festigkeit, bie in ben gestrigen Abendstunden feftjuftiUcn war, übertrug sich auch auf ben heu­tigen Wochenschluß. Für einen Samstag fetzte bas Geschäft fogar jchon verhältnismäßig sehr früh ein, wobei nicht nur Deckungen ber Kulisse, fonbern auch reguläre 'Anlagekäufe zur Ausführung kamen. Bei biesen hanbelte es fid) weniger um eine Flucht in ble Sachwerte, als um Verkäufe in Erwartung ber Anlagen aus ben S t i l l h a l t e g e l- b e r n. Obwohl erst heute nachmittag die genauen Einzelheiten zur Veröffentlichung kommen sollen, will man doch schon wissen, bah ein Teil der Schwei- zer Vorschläge, nämlich daß bie ungeschützten Lar- krebite auf fünf Jahre in Deutschland angelegt wer- ben müßten, bei ben Derhanblungen Berücksichtigung gefunben Hal. Auch bie politischen Ausjich' t e n wurden weiter optimistischer beurteilt, ba man glaubt, baß Frankreich als Cchulbner bie Feinbseligleit am Geldmarkt Amerika gegenüber nichr lange aufrechterhalten wirb. Gestern waren allerdings bie Golbabzüge in Neuyork roicber recht beträchtlich. Anberseits kommt in ber Reise Lavals nach Lonbon zum Ausbruck. baß Frankreich erneut Fühlung zu neh­men versucht. Lebhaft erörtert würbe heute außer­dem in ben Bankburcaus noch bie Verhaftung eini­ger Bankiers auf ©runb ber angeblichen Devisen- schiebungen. Auch biese Maßnahmen trugen zweifelsohne zu ber festen Stimmung bei, ba ber Markt im Moment keine Angst mehr vor Verkäufen irregulärer Effektenpa - kete zu haben braucht. Da« Interesse konzentrierte sich heute baher auf solche Werte, in benen vom 5

-tritt

4.22 53,70 80.06 14.52 13.58

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22 Januar

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