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ftrophe geführt haben. Großmannssucht: Man wollte in Lübeck etwas ganz Großartige- machen, um die allgemeine Aufmerksamkeit aus sich zu ziehen, RSchlüssigkeit: Dr. Wtstaedt hat sich von Anfang an um nicht- gekümmert. Fahrlässigkeit: Dr. Dehckc glaubte blind an den virus fix. Ueberhaupt, so fuhr Dr. Frey fort, trägt Professor Dcycke eine große mensch­liche. moralische und juristische Schuld. Der ®c- richtsspruch wird Professor Deycke feiner Stel­lung al- medizinifcher König entthronen: Pro­fessor Klotz wird des Vertrauens, das man in ihn setzte, verlustig gehen, Dr. Altstaedt wird feine Stellung als Medizinalbeamler nicht mehr beklei­den können Allem in diesem Prozeß geht cs nicht nur um die medizinische, sonßern auch um die juristische Wissenschaft. £in Freispruch der Angeklagten wäre die Vernichtung deS Ansehen- der Justiz. Dr. Frey schloß: Ich erwarte einen Spruch Aur Sühne für die Toten, zum Ruhen für die Lebenden.

Aus aller Welt.

Krawalle In der Berliner Universität.

3m Vestibül der Berliner Universität kam es Freitag vormittag zu Au-einanderse^un^en, die in eine Schlägerei ausarieten. Da die Pedelle gegen die Menge der Demonstranten machtlos waren, wurde die Polizei herbeigcru- f e n, die die Kämpfenden ouseinanderorachte. Auch im Borhos der Universität schritt die Po­lizei gegen Zusammenrottungen der Studenten ein und trieb sie mit dem Gummiknüppel aus­einander. Sieben Studenten wurden sestgenom- men. Die Untersuchung durch den Universität-- rat hat noch keine Klärung darüber bringen können, von welcher Seite die Unruhen ange- Aettelt worden sind. Allem Anschein nach find Die Unruhen durch Provokationen außerhalb der Universität entstanden und die gereizte Stim­mung hat dann im Umversität^gebäude ihre Entladung gefunden. Mit dem Absingen von Liedern auf den Gängen des Gebäude- begannen die gegenseitigen Treibereien; dann folgten De- fchimpfungen und schließlich Tätlichkeiten, denen gegenüber die Pedelle machtlos waren. Aus einen Beschluß des Senat- wurden die Univerfi- tät-grbüude bi- Wontagmorgen geschloffen.

Der Jall Dehn.

6ine außerordentliche Versammlung d r theo­logischen Fachschaft an der Universität Halle, die sehr stark besucht war, hat eine Ent- ,d;Ilef)ung gefaßt, in der erneut erklärt w rd, daß die theologische Fachschaft Proses'or Dehn we­gen feiner SchriftK.rche und Bölkerversöhnung" auf da- entschieden st e ablehne und seinen Abgang fordere. Fall« Professor Dehn im Sommersemester noch lesen sollte, würde die ganze Theoloienscha t darauf "hinweif.n, daß die Universität gemieden würde.

Hamburg in dichtem Hebet

3m Hamburger Hafen konnte infolge des dich­ten Rebcls nur der Fährverkehr unter größter Dorsicht und mit erheblichen Verspätun­gen durchgesührt werden. 3m übrigen ruht der Verkehr seit Mittwochnachmittag vollständig. Freitagmorgen wurde von den Aordstationen eine Sichtweite von 40 bi« 50 Meter gemel­det Auf der Elbe beträgt die Sichtweite stellen­weise nur 30 Meter. Gegen 11 Uhr wurde von Cuxhaven aufklärendeS Wetter ge­meldet. Man hofft, daß gegen Mittag wieder freiere Sicht fein wird, so daß dann wegen der fast zweitäaigen Schissahrtslockung mit einem äußerst lebhaften Schiff-verkehr zu rechnen sein dürfte.

Defermünder Aifchdampfer mit 13 Mann vermißt.

Der Wesermünder FischdampferAntonie Wet- tering'* ist am 18. Dezember zu einer Fang- reife nach 3Sland in See gegangen und bisher nicht zurückgekehrt. Von der Reederei wird mitgeteilt, es müsse leider damit gerechnet werden, daß das Schiff mit seiner De- fatzung von 13 Wann untergegangen ist.

Verhaftung des ehemaligen Schahmeister» de» Deutschen Sängerbundes.

In Verl, Kreis Wiedenbrück, wurde in der Ar­beiterkolonie Wilhelmsdorf der ehemalige Lchutz- meifter des Deutschen Sängerbundes, Gerichtsassessor Ioh. R e d l i n g aus Berlm-Charloltenburg, ver­haftet. Redling hatte als Schatzmeister des Deut- |d)cn Sängerbundes 900 000 Mark unter­schlagen und war in Berlin zu einem Jahr neun Monaten Gefängnis verurteilt worden. Seitdem war er f l ü ch t i g und wurde steck- brieflich verfolgt.

Kongreß der Bärenführer".

Ein romantisches Rendezvous gaben sich etwa 100 Bärenführer mit ihren Tanzbären im Soon- Wald bei Kreuznach. AuS allen Gegenden West­deutschlands zogen die braunen Gesellen herbei. Die Bärenführer, die meistens Zigeuner sind und allem Anschein nach in einer Gilde organisiert sind, hielten ihre 3abredtagung ab. Es war ein Bild wie aus den Zeiten des Schinderhannes: flackernde Lagerfeuer, Schweine am Spieß ge­braten. Leider machte die Polizei dem roman­tischen Treiben ein vorzeitiges Ende, da das fahrende Volk nach den gesetzlichen Vorschriften sich nur zwei Tage an einem Ort aufhalten darf. DerKongreß der Bärenführer" wurde in die nächste Gemarkung abgeschoben.

Aus der provinziatbauptfiodt.

Dießen, den 23.3anuar 1932.

Wir Menschen untereinander.

Tag für Tag gehen wir denselben Weg zur Arbeitsstätte. Wir sehen dieselben Straßen, die­selben Häuser und b,zegnen meisten- denselben Menschen. Wir schauen kaum noch auf. 3n aller Hast, in Gedanken schon bei unserer Arbeit, eilen wir dahin. Die andern machen eS auch so. Die Bekannten grüßen wir, andern nicken wir kurz zu, mehr nicht.

Das macht die Gewohnheit, sagt mancher, oder auch: AlltagSsorgen! Wie wäre eS aber, wenn wir einige Minuten früher von unserer Wohnung weggingen und unsere Umgebung, besonder- aber die uns begegnenden Menschen, etwa- genauer anschauten? Wurden wir da nicht manche Ent­deckung machen? Wenn wir in eine fremde Stadt kommen, besuchen wir die sehen-werten Gebäude, kennen lange vor einem schönen Bau stehen­bleiben, können die Bilder im Museum bewun­dern, alleS, weil wir eS vielleicht zum ersten Male sehen. Aber werden sie deshalb häßlicher, wenn wir sie mehrmals betrachten? 3m GegenteilI Die Einzelheiten, die besonderen Feinheiten, kommen dann erst zur Geltung. Machen wir es doch ebenso im Alltagslebest! Gehen wir aus Entdeckungen aus, auch auf unserem Arbeit-Wege I Wir werden manchmal erstaunt fein.

Ein kleiner Junge, mit dem Ranzen auf dem Rucken, wandert neben uns. Er will zur Schule. Warum gehen wir so stumm nebeneinander? Fra­gen wir nicht einmal nach seinen Sorgen, nach seinen Wünschen? Wir würden manches Merkwür­dige, aber vielleicht auch manches Beherzigenswerte hören. Schon ein ganz kleines Kind, dem wir freundlich zunicken und das uns dankbar zurück- lächelt, kann uns den Tagesanfang froh machen. So könnten wir Menschen uns oft mit einem auf­munternden Wort, mit einem freundlichen Blick gegenseitig helfen und stützen.

Der Mensch ist nicht dazu auf Erden, daß er bloß zu seinem Wohlgefallen lebe. Andere müssen für uns leben, und so müßen wir wiederum für andere leben. Anders kann das Menschengeschlecht nicht bestehen; es erzeugt sich aus sich selbst wie der Wald. Hier schirmt auch ein Baum den andern, daß die Stürme nicht schaden und Regen und Son- nenschein jedem in rechtem Maße zuteil werden. Darum ist es auch so herrlich im Walde, weil hier so viele sind, die sich alle dem gleichen Gesetz willig fügen, darum braust der Wind hier so mächtig, darum scheint die Sonne hier doppelt lieblich." (Soielhagen.)

Wir alle haben gemeinsam Lasten und Sorgen zu schleppen. Warum sich nicht gegenseitig helfen? Wir erleben aber täglich, daß wir uns gegenseitig zerren und stoßen, anstatt daß wir uns gegenseitig stützen. Wir sind in verschiedene Lager geteilt, stehen uns in Feindschaft gegenüber. Wir versuchen, uns noch besten Kräften zu schädigen. Einer mißtraut dem andern. Dieses Mißtrauen vergiftet das Zu- sammensein, beginnt manchmal schon bei Mann und Frau, bei Eltern und Kindern und breitet sich auf alle Menschen aus. Wir sollten unsere Kräfte ver­einen, statt sie zu zersplittern.

Gegenseitiges Mißtrauen, oder auch gar Reid sind die schlimmsten Feinde der menschlichen Gesellschaft. Und wenn es uns einmal schlecht geht, dürfen wir nicht nach denen schauen, denen es besser geht, son­dern nach denen, die noch mehr zu leiden Hoden unter der Rot der Zeit. Mehr Anteilnahme an den Geschicken unserer Mitmenschen öffnet uns gar oft die Augen. Wer nur noch dem äußeren Schein ur­teilt, kommt nie zur inneren Ruhe.

Vornoti;en.

Tageskalender für Samstag. Ar­beitsgemeinschaft der Militär- und Regiments- Vereine, 20.30 Uhr. Cafe Leib, Vortrag über Sie Abrüstungskonferenz". DHD., 20.30 Uhr, im Heim, Jahres-Hauptversammlung. Gesang­verein Heiterkeit, 20.30 Uhr, Dereinslokal, Or­dentliche Generalversammlung. Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: .Der kleine Seitensprung". Astoria-Lichtspiele, Seltersweg: .Die Todesfahrt im Weltrekord" und »Der Leidensweg einer Mutter".

Tageskalender für Sonntag: Stadt- tstcoter Gießen,Verstehen wir uns?", 18.30 bis 20.30 Uhr. Oberhessischer Kunstverein, Turmhaus am Brandplatz, 11 bis 13 Uhr, Ausstellung von Original-^andzeichnungen italienischer Meister des 16. und 17. Jahrhunderts. NSDAP., 20 30 Uhr, Eafs Leib, öffentliche Versammlung, Redner: Gau- leitcr Lenz Graf Solms. Deutscher Verband für psychische Hygiene, 11.15 Uhr, Horsaal der Nerven- klinik, Vortrag überDie Aufbauanalyse als Weg zur Erkennung und Verhütung seelischer Krankheits- zustände". Basler Mission, 18 Uhr für Kinder und 20 Uhr für Erwachsene, Stadtkirche, Filmvor­führungyiülan, die Tochter des Geomanien". Obst, und Gartenbau-Verein, 15.30 Uhr, im Saale von Faulstich, Vortrag überQualitätsobftbau". Lichtspielhaus, Bahnhofstraße, 11.15 Uhr,Ewiges Hellas"; ab 15 Uhr,Der kleine Seitensprung". Astoria-Lichtspiele, Seltersweg,Die Todesfahrt im Weltrekord" undDer Leidensweg einer Mutter".

Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Morgen, Sonntag, 24.3a- nuar, 18.30 Uhr, als Fremdenvorstellung zu er­mäßigten Preisen Wiederholung des Zeitstücke- .Verstehen wir uns?" von Peter von Prcradovic. Der außerordentlich starke Erfolg der Urauffüh­rung beweist, wie aktuell und lebendig das Thema diese- Stückes fein muh. 3n der Rolle der Groß­

mutter gastiert Frau Auguste Prafch-Gre- venberg, Ehrenmitglied de« Meininger Lan- deStheatcrs, Spielleitung Peter Faff ott. Ende 2030 Uhr. Dienstag 26. 3anuar, als 16. Vor- stellung im DienStag-Abonnement Wiederholung der erfolgreichen Äriminalfatire .Kops in der Schlinge". Abenteuer in drei Akten von 3ohn Bradley. Spielleitung Wolfgang Kühne. Beginn 20.15 11 br. Ende 22 15 Uhr

MiffionSsilm in der Dtadtkirche. Morgen, Sonntag. 18 und 20 Uhr, läuft in der Stadlkirche ein wertvoller Film: Bilder aus dem chinesischen Frauenleben. Veranstaltet wird die Vorführung von der Dafler Mission. Mission-» Prediger L a u k - Frankfurt hält den begleitenden Vortrag. Der Film hat überall, wo er aufgeführt wurde, starken Beifall gefunden. Die Eintritts­preise sind, um allen den Besuch zu "»-möglichen, äußerst niedrig gehalten. (Siehe heutige Anzeige.!

Die NationalsozialistischeDeutsche Arbeiterpartei, Ortsgruppe Gießen, veran­staltet am morgigen Sonntag, 20 30Uhr, im Eos« Leib eine öffentliche Versammlung, in der der (Bauleiter Lenz (M d. R. und M. d. L >, sowie Gras Solms SN. d. L) sprechen werden. (Näheres in der heutigen

n zeige.)

- - Der Technische Verein und die Orts­gruppe Gießen des ReichSverbandeS deutscher Baumeister veranstalten am Montag. 25. 3anuar, und am Montag. 1. Februar, jeweils 20.15 Uhr, im Kunstwissenschaftlichen 3n- ftitut, Ludwigstraße 34. Dcr ragsabende. in denen Stadtbaurat Gravert in zwei Teilen das Thema .Die älteste Stadtanlage und der Stadt­bauplan von Gießen" behändem wird. Gäste sind willkommen. 3ntereffentcn seien auf die heutige Anzeige hingewiesen.

Die D amenvereini gung 1882 19 3 2, die vor kurzem gegründet wurde und bereit- eine stattliche Anzahl von Mitgliedern -ählt, hält am Mittwoch. 27. Januar, 20.30 Uhr. tm Restaurant Andre-, Sonnenstrahe, eine Ver­sammlung ab. Damen, die sich der Vereinigung anschliehen toofien, sind zu dieser Versammlung eingeladen. Rähere- ist au- der heutigen Anzeige ersichtlich.

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Eine offentlicheSitzung besStabt- r a t s finbet am nächsten Freitagnachmittag Im Sitzungsfaale des Stadthauses, Bergstraße, statt.

Der Oberhessische Kun st verein be­ginnt am morgigen Sonntag sein diesjähriges Aus- stellungsprogramm mit einer besonderen Darbietung. Es ist ihm gelungen, aus Privatbesitz etwa 40 Ori- ginal-HandAeichnungen italienischer Meister des 16. und 17. Jahrhunderts zu leihen. In einem kleinen Katalog sind die einzelnen, zu den Bildern notwen­digen Angaben zusammengestellt, damit es jedem Besucher möglich ist, diese für Gießen immerhin seltene Gelegenheit nach jeder Richtung hin aus- schöpfen zu können. Der ftunftoercin hofft, daß alle Freunde mittelalterlicher italienischer Kunst dieser Ausstellung das berechtigte Interesse entgegenbrin­gen und burd) wiederholten Besuch zu einem vollen Genuß der künstlerischen Schönheiten dieser Blätter kommen mögen.

Freiwilliger Arbeitsbien st bes Iungoeutschen Ordens. Das Landesarbeits- amt hat zur Durchführung im Freiwilligen Arbeit», dienst durch eine Arbeitskolonne des Iungdeutschen Ordens die Anlage eines Sportplatzes der Gemeinde Fellingshausen genehmigt. Träger der Arbeit ist die Gemeinde Fellingshausen Träger des Dienstes der Iungdeutlchc Orden. Die Arbeit beginnt am kom- menben Montag mit 26 Mann.

* Die Äinberfpeijung unserer Gar­nison. Der Speisezettel für die Schulkinder- Speisuna unserer Garnison sieht für die nächste Woche folgendes vor: Montag: Rindfleisch und deutsche Gemüsesuppe; Dienstag: Rindfleisch und Schweinefleisch mit Kartoffeln, Weißkohl und Gelbe- rüden; Mittwoch: Rindfleisch und Schweinefleisch mit Nudeln; Donnerstag: Rindfleisch mit Kartoffel- suppe; Freitag: Schweinefleisch mit Kartoffeln und Kohlrabi; Samstag: Rindfleisch und Hafergrütze.

* Unverantwortliche Schwätzereien sind gegenwärtig wieder in unserer Stadt im Gange. Es wird über bekannte hiesige Geschäftsleute allerlei Klatsch und Tratsch verbreitet, ohne daß den Schwätzern anscheinend zum Bewußtsein kommt, wie sehr sie den guten Ruf und den geschäftlichen Kredit der durchgehechelten Geschäftsleute schädigen. Wie uns von den Geschädigten versichert wird, ist an dem ganzen Gerede nicht ein wahres Wort. Es ist daher begreiflich, daß die benachteiligten Ge­schäftsleute sich das unbegründete Geschwätz nicht ge- fallen lassen wollen. Wer sich vor Unannehmlich, ketten bewahren will, hüte sich vor der Weitergabe dieser Schwatzereien, denn nicht nur die Urheber, sondern auch die Verbreiter können strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden

*Ewiges Hellas." Im Lichtspielhaus, Bahnhofstraße, läuft am morgigen Sonntagoormit. tag wieder ein Kulturfilm, der diesmal nach Grie­chenland führt, Griechenlands Vergangenheit und Gegenwart in Bildern lebendig werden läßt, soweit beides im Bilde überhaupt möglich ist. Der Besucher lernt die Stätten des klassischen Altertums, die Schlachtfelder der Helden Griechenlands kennen, sieht Athen und Sparta, Marathon und Salamis, Olym- pos, die Heimat der Gotter, denThron des wölken- versammelnden Zeus", und die Stätten der olympi- fchen Wettkämpfe. Es bedarf kaum der Erwähnung, daß die schönsten Bauwerke der Griechen, erhaltene und zerstörte Bauwerke, in ihrer selbst in der Ver­nichtung noch stolzen Schönheit gezeigt werden. Die Landschaft Griechenlands, deren Vielseitigkeit kaum auszuschöpfen ist, ist im Bilde festgehalten; Burgen,

Festungen und Kloster, heilige Stätten und Platze gedrängtesten Lebens, stodtilche Betriebsamkeit und dörfliche^Stille. Berg und Meer. Fluße und sanfte Täler, Felsengebirge und Gebiete de» Oboen, und Weinbaues zeigen sich im Filmbild In klarer Schei­dung behandelt der Film Vergangenes und Gegen­wärtige» in übersichtlichster Form, Io daß der Pild- fireifen nicht nur von hoher ästhetischer Bedeutung sein dürste, sondern auch viel Wissenswertes zu geben haben wird Die Vorstellung beginnt um 11.15 Uhr. Näheres ist au» den Anzeigen ersichtlich

Weitert Cohilnad)nd)ten iw 2. Blatt

Bricffaften der Heöaffion.

Gemeinderatsmitglied in H. Für die Besoldung der Gemeindebeamten (Gemeinderechner, Polizei diener und Feldschutz) sind Richtlinien des Ministe­riums bis jetzt noch nid)t erschienen. Infolgedessen wurden auch die Bezüge dieser Beamten bi» jetzt noch nicht gekürzt, allerdings werden ihre Gehälter zur Zeit nur mit dem Vorbehalt bezahlt, daß bei rückwirkender Kraft der Richtlinien zuviel gezahlte Beträge später zurückvergütet werden müßen.

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Xkuitcvuoiiuiofnoc.

Zentraleuropa liegt noch im Bereich des sta­bilen Hcchdruckgcb.eles, da- neuerdings über Deutschland weiteren Darorneteranstieg verursacht hat. Dabei hat gleichzeitig mild« Lust im Küsten­gebiet heute morgen außer Temperaturanstieg auch leichte Riederschläge verursacht. Immer noch erfährt der Witterungscharakter wenig Aen- derung. Bei Ausklaren treten leichte Strahlungs­fröste auf. Sonst bewegen sich di« Temperaturen um Rull und darüber. Auch die Rebel- und Wolkenbildung hält Stand, wobei vereinzelt ganz leichter Rcbelrcgcn auftritt. Da über Irland sich «in neues Tief nähert, so besteht die Möglichkeit, daß in der nächsten Woche de Erwärmung rascher vorschrei-ten dürfte unter gleichzeitigem Abbau des Hcchdruckeinflusses.

Aussichten für Sonntag: Reblig und wollig, bei Ausklaren Temperaturen nachts unter Rull, tagsüber darüber, ganz vereinzelt leichter Rebelregcn.

Lufttemperaturen. Am 22. Januar: mittag# 1,3; abends 0,7; am 23. Januar, morgens 0,0 Grad Eel fius. Maximum 1,4, Minimum minus 0,7 Grad Celsius. Erdtempcraturcn in 10 cm Tiefe. Am 22. Januar: abends 0,4; am 23. Januar: morgens 0,4 Grad Celsius.

Amtliche Dinkersporlnachrichken.

Schwarzwald, Feldberg: Bewölkt, mi­nus 1 Grad, 33 Zentimeter Schnee, verharscht Sportmöglichkeit für Ski und Rodel gut.

Alpen, Garmisch-Partenkirchen: Bewölkt, minus 0 Grad. 2 Zentimeter Schnee, lückenhaft, Sportmöglichkeit nur stellenweise.

Der neue Hauplkatalog des Samenhauses Heinrich hohn, Gießcn, ist eingegangen und steht Inter- esienten kostenlos zur Verfügung. Wer unter Be­rücksichtigung der bekannten, zuverlässigen Bedie­nung die Prüfung der Preise vornimmt, wird über- zeugt sein, daß dieselben wirklich vorteilhaft sind. Nur durch Verbindung mit den ersten Hausern der Branche ist dies möglich. Gerade unter den jetzigen Verhältnissen sollte ,eder Gartenbesitzer und Land­wirt nur das beste Saatgut erwerben, um sich einen höheren Ertrag zu sichern. 594A

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