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2. Sttafle 40. "Preuß.-Sübdeulsche (266. Preuß.) Slaals-Lotterie Otrne «-wähl Nachdruck Mrboten
2. Ziehungstag 19. November 1932
Sn der heutigen Dormittagsziehung wurden Gewinne
e über 400 M. gezogen
Haferflocken
in Packungen oder Tüten von 1 Pfund erbittet in dieser Woche die
Pfundspende der Irauen-Winterhilfe
Vie Zustellung der Pfundpakete wird auf Wunsch der Hausfrauen von den Lebensmittelgeschäften aus direkt an die Sammelstelle erfolgen.
Annahme: Alte Klinik, parterre, rechts, Montags, Mittwochs und Freitags, von 9 bis 12 Uhr.
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Die Ziehung der 3. Klaffe der 40. Preußisch- Süddeutschen (266. Preußischen) Staats-Lollene jiadet am 14. und lö. Dezember 1932 statt.
Scheunenbrand auf der Herrnmühle bei Merlau.
IL Merlau, 21. Nov> Heute gegen 15.30 Uhr entstand in der großen Scheune auf der hie- sigen Herrnmühle (Besitzer Oehler» auf bis jetzt noch unbekannte Weise Feuer. Di« schnell herbeigeeilte Ortsfeuerwehr war vor allem darauf bedacht, die Flammen auf ihren Herd zu beschränken. Nachdem noch die Motorspritze von Dieder-Ohmen an der Brandstelle erschienen war, konnte das groß« Feuer aus drei Schlauchlet- hingen bekämvft werden. Dank der angestrengten Bemühungen der Feuerwehren gelang es, den Brand auf seinen Herd zu be sch ran- ken jedoch konnte nicht verhindert werden, daß die grobe Scheune mit dem gesamten Heu- und Strohvorrat, etwa 25 Kubik- meter Brennholz, ein Elektromotor und eine Kreissäge den flammen zum Ovfe'r sielen. Der Brandschaden ist erheblich und nur zum Teil durch Versicherung gedeckt.
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Sn der heutigen Nachmittagsziehung wurden Gewinne über 400 M. gezogen
Dorheim I — wieseck I 4:2.
Wieseck war in Dorheim zu Gast. Man sah ansprechendes Spiel. Dorheim übernahm bald Führung. Dann spielte Wieseck überlegen und stellte den Ausgleich her. Nach der Pause laaWicseck mehr im Angriff. Ein Alleingang des Mittelstürmers endete mit gutem Schuß im Netz: der Unparteiische entschied „Abseits". Wieseck, durch diese Entscheidung deprimiert, ließ sich überrumpeln, und Dorheim kam so zum Führungs- und zum dritten Tor. Ein Elfmeter brachte dann Wieseck den zweiten Erfolg. Gegen Schluß kam dann Dorheim zum vierten
Wettervoraussage.
Die eingeleitete Störungstätigkeit dauert fort, denn über Island ist ein neues, kräftiges Fallgebiet erschienen. Weiter strömt maritime Lust vor, welche zur Westwetterlage führt. Der Witterungscharakter bleibt dabei wechselhaft und erneute Niederschläge treten auf. Die Temperaturey zeigen zwischen Tag und Nacht keine stärkeren Gegensäke, die Werte liegen für die Jahreszeit ziemlich hoch.
Aussichten fürMittwoch: Veränderlich, wechselnd bewölkt mit kurzem Aufklaren, noch verhältnismäßig mild und zeitweise Niederschlage.
Aussichten für Donnerstag: Zunächst noch Fortdauer der Westwetterlage.
Lufttemperaturen. Am 21. November mittags 7 8 Grad Celsius: abends 7,4 Grad. Am 22. November morgens 2,5 Grad. Maximum 8,2, Minimum 2,2 Grad. Niederschläge 12,2 Mtllrmeter.
Erdtemperaturen in 10 Zentimeter Tiefe. Am 21. November abends 6,3 Grad. Am 22. November morgens 4,4 Grad.
auch der Kundschaft wegen der Entwicklung der Negierungskrise eine abwartende Haltung eingenommen wurde, eröffnete die heutige Börse in freundlicher Tendenz. Das Geschäft hielt sich allerdings in sehr engen Grenzen. 'Die Abschwächung der Neuyorker Börse und der Rückgang der deutschen Werte am dortigen Platze blieben ohne Eindruck. Gegen die Abendbörse stellten sich meist Besserungen von 0,25 bis 0,75 Prozent ein. Am Montanmarkt war die Ilmsatztätigkeit etwas reger. Die Kurse lagen bis zu 0,50 Prozent höher, wobei die günstigen Berichte auS der Kohlen- und Eisenindustrie nachwirkten. Am Chemiemarkt blieben die Kurse gut behauptet, während von Kunstseidepapieren Bemberg 2 Prozent anzogen und Aku 0,25 Prozent höher lagen. Der Elektromarkt wies, mit Ausnahme von Licht & Kraft, die auf 'verhältnismäßig lleines Angebot 1,65 Prozent niedriger eröffneten, allgemein Kursbefserungen bis zu 0,75 Prozent auf Etwa« fester tendierten noch Schiffahrtsaktien unö Deutsch« Linoleum. Von Dauwerlen blieben Holzmann mit 54,50 Prozent unverändert. Nach den ersten Notierungen ergaben sich meist neue Befestigungen von 0,25 bis 0,50 Prozent.
Am Nentenmarkt bestand lebhafte Nachfrage nach Altbesih, die nach Ablauf der ersten Dörsenstunde einen Gewinn von 1 Prozent verzeichneten. Dis zu 0,13 Prozent gebessert waren auch die Neubesihanleihe und Schuhgebietsanleihe, sowie späte Neichsschuldbuchfordetungen. Am Markte der Industrieobligationen zogen Stahlvereinsbonds um 0,75 Prozent an. Don fremden Werten notierten Türkische Anleihen etwas höher. Der festverzinslich« Markt verkehrte in uneinheitlicher Haltung. Während Goldp'andbriefe bei kleinem Angebot bis zu 0,50 Proz. schwächer lagen, konnten sich Liquidationspfandbrtefe und Kommunalobligationen leicht befestigen.
Im Verlause blieben die Kurse am Aktienmarkt behauptet, die Umsahtattgkeit schrumpfte jedoch auf ein Minimum zusammen. Dagegen konnten sich Deutfche Anleihen. Neichsschuldbuchforderungen und die SchuhgebietS- anleihe erneut bis zu 0,50 Prozent erhöhen. Stahlvereinsbonds gewannen weitere 1 Prozent. Der Satz für Tagesgeld war mit 3,5 Prozent unverändert.
Eingesandt.
(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
An die Wiesecker Gemeindeverwaltung.
Der Gemeinderat hat beschlossen, den Wiesenweg von der Wieseck bis zu den Sportplätzen m diesem Winter mit Steinen aufzufullen, was für die Gemeinde mit nicht geringen Kosten verbunden ist. Der jetzt beim Straßenbahnbau in der Korn- blumenstraße frei werdende Schutt.würde richtiger für diese Straße verwandt, als in eine Abfallgrube gefahren. Vielleicht kümmert sich die Gememdevec- waltung einmal sofort um diese Angelegenheit, denn es muß doch versucht werden, im Interesse der Steuerzahler zu sparen, wo es möglich ist, uab wenn es nur einige Mark Fährlohn sind.
Wieseck, den 22. November 1932.Ä ■■
Hindermarli in (Sieben.
Auf dem heutigen Rinder-Nuhviehmarkt in Dießen standen 818 Stück Großvieh. 281 Fresser und 213 Kälber zum Verkauf. Es kosteten: Milchkühe oder hochtragende Kühe 1. Qualität C50 bis 380 Ml., 2. Qualität 180—280 Mk., 3. Qualität 100—140 Mk.: Schlachtkühe a) 140-220 Mk., b) 50 bis 80 Mk.: Rinder '/r-»/.jährig 60-120 Mk., »/.—2jährig 70—100 Mk., tragend 150—300 Mk. Kälber das Psund Lebendgewicht 20—30 Pf. Marktverlauf: Doxmarkt lebhaft, am Markttag abflauend, Nichtqualitätsware schwer unterzu- bringen, geringer Lieberstand.
Berlin ruhig, aber freundlich.
Berlin, 22. Nov. (WTB. Funkspruch.) Bei kleinsten Umsätzen blieb die Grundstimmung der Effekten ausgesprochen freundlich. Auf nahezu allen Marktgebieten lagen die Anfangsnotierungen um Bruchteile eines Prozentes höher. Nur Stolberger Zink, Laurahütte und Ehadeaktien waren etwas über 1 v.H. gebessert. Vereinzelt waren, allerdings auf rein zufällige Orders hin, kleine Verluste zu beobachten: Bubiag und Elektrische Licht und Kraft gingen bis zu 1,50 o. S). zurück. Bremer Wolle wurden verspätet 2,50 v. H. niedriger festgesetzt, während Hansa-Dampf 2,25 d. S). höher zur Notiz kamen. Die noch immer nicht erkennbare Weiterentwicklung in der Innenpolitik war natur- gemäß die Hauptursache für die starke Zurückhaltung. Das Publllum hatte nur ganz kleine Aufträge für Spezialwerte gegeben. Montan« und Kunstseideaktien, für die teil« freund- lieber« Nachrichten Vorlagen, teils d.e Placierung größerer Pakete außerhalb der Börse anregte, waren etwas gefragt. Im allgemeinen befchrantte sich die älmsatztätigkeit aber auf Deckungen der Spekulation. Im Verlauf« wurde es eher noch freundlicher: man bemerkte Gewinne bis zu 0,5 Prozent. Contigummi zogen um 1,25 Pro- »ent an, während Montane lebhafter umgeseht wurden. Nach 13 Uhr wurden Schubert & Salzer 3,5 Prozent schwächer notiert.
An den R e n t e n m ä r k t e n waren Anleihen freundlicher. Altbesih gewannen insgesamt 140 v. H., Neubesih und Schuhgebietsanleihe waren nur bis zu 0,25 v. H. erhöht. Die Gerüchte von einet zehnprozentigen Abfindung der Inhaber von Schutzgebietsanleihen mit unverzins- lichen, in 20 Iahten fälligen Schatzanweisungen des Reiches haben sich nicht bestätigt. AuchReichs- schuldbuchforderungrn, Pfandbriefe, 3njuftneobk- gationen usw. hatten Besserungen bis 1 v. H. auf» zuweisen. Don Ausländern waren Dosniet 0,o I v H schwächer, während die Abweichungen im übrigen nur bis zu 0,25 v. H. nach oben oder unten betrugen. Im Freiverkeht waten Serben ^Am G e l d m a r k t war Tagesgeld weiter leichter und stellte sich an der unteren Gren-e auf 4 25 v. H., doch war es mit 4,13 und 4 v. H. auch 'schon erhältlich. Monatsgeld blieb unverändert 5 bis 7 v. H. In Privatdiskonten bestand kaum Angebot, und man konnte eher Kaufneigung feststellen. Reichswechsel per 15. Februar und I Reichsschatzanweisungen per 18. April wurden nur in kleinen Posten umgesetzt.
Sranffurf freundlich.
Frankfurt a. M., 22.Nov. <WTD. Draht> Meldung.) Obwohl von feiten der Spekulation und
Er ist der dritte Sieger im Hessischen Polizei- und Schutzhunde-Derein 1914, Gießen. Als Auszeichnung erhielt derselbe die golden« Medaille, e:n Diplom und einen Geldpreis.
' Warnung vor einem "Betrüger. In der näheren und weiteren Umgebung Frankfurts tritt ein "Betrüger auf, der sich als Inhaber der Firma „Metall-König & Co. Frankfurt a. M., Zeil 16“ ausgibt. Er verspricht den Käufern schriftlich den Alleinverkauf von Patentzundern für einen größeren "Bexirf; außerdem gibt er Garantie von einem Iaht für jeden Zündet und sichert auch geeignete Kinoreklame, kostenlose "Belieferung von Brennstoff und 10 Prozent in Waren zu. Wie festgestellt wurde, besteht die Firma .Metall-König L Co. in Frankfurt a. M." überhaupt nicht. Cs sei daher vor dem Betrüger gewarnt.
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Goldenes Ooltorjubiläum.
DSN. Darmstadt, 21. Nov. Heute begeht Geheimrat Dr. Wallau sein öOjährtges Dokwr- jubilaum Der Jubilar hat sich während sem-r 40jährigen Dienstzeit im hessischen Verwaltungsdienst, als Reichstagsabgeordneter und langjähriger Kreisdirektor des Kreises Groß-Gerau beson- d e r e V e r d i e n st e um Hessen und seine engere Heimat erworben.
Zestnahme eines Zalschmünzerpaares.
WSN. F r a n k s u r t a. M., 21.Nov. In Sachsenhausen versuchte eine 27jährige Frau falsche Fünfmark st ücke zu verausgaben. Sie wurde dabei festgenommen. Bei einer Durchsuchung ihrer Wohnung fand man im Nähzeug versteckt weitere F a l s ch st ü ck e , die beschlagnahmt mürben. Unter dem Verdacht der Mittäterschaft wurde ihr 32jähriger Bräutigam verhaftet. Er erklärte, mit der Sache nichts zu tun xu haben. Die Frau gestand.alleinFalsifikatehergestellt zu haben. Der Richter hat Haftbefehl gegen beide erlassen. Beide sind vorbestraft.
G. A.-Spori.
Arbeiter-Tum- und Gportbund.
Tore.
Naunheim I — Heuchelheim 1 4:2.
In Naunheim lieferten sich beide Mannschaften ein flottes, aber lautes Spiel. Nach einer Viertelstunde übernahm Heuchelheim die Führung. Daraufhin ging Naunheim mehr aus sich heraus, stellte den Ausgleich her und führte bei Halbzeit 2:1. Nach Seitenwechsel war Naunheim sichtlich überlegen, konnte aber nicht zum Schüsse kommen. Erst em scharfer Schuß des Linksaußen erhöh e das Re° ultat auf 3:1. Dann gelana es den Gasten auf 3:2 zu verkürzen, während wenig später Naunheim zum 4. Male erfolgreich war.
Nieder-Florsladt I — Lrbstadt I 4:0.
Erbstadt war in Nieder-Florstadt zu Gast und mußte sofort viel Abwehrarbeit leisten. Trotzdem kam Nieder-Florstadt bald zum Führungstor und erhöhte bis Halbzeit auf 4:0. Nach Seitenwechsel blieben jegliche Erfolge aus.
Altenstadt I — Niederwöllsladl 1 2:0.
Niederwällstadt war in Altenstadt zu Gast und mußte erfahren, daß auf diesem Gelände nur schwer Siege zu erringen sind. In einem ausgeglichenen Spiele führten die Platzbesitzer bei Halbzeit mit 1:0. Nach Wechsel erhöhten sie auf 2:0, mußten bann aber alles hergeben, um das Ergebnis zu halten.
wieseck III —r Heuchelheim II 4:0.
In Wieseck stanben sich diese Gruppenmeister der zweiten Bezirksklasse in einem Freundschafts, spiel gegenüber. Die Gäste stetsten eine körperlich kräftige und flinke Mannschaft ins tfelb. Wieseck mußte sofort gut abwehren, kam aber dann mehr in Fahrt, schuf gefährliche Momente vor dem Tor der Gäste, übernahm die Führung und erhöhte bis Halbzeit auf 2:0. Nach Seitenwechsel sah man blitzschnelle Angriffe auf beiden Seiten, die aber alle abqewehrt wurden. Dann aber rangen sich die Wie- secker durch und stellten das Ergebnis auf 4:0, wahrend Heuchelheim selbst das Ehrentor versaat blieb. Vorher: Wieseck Jugend — Gleiberg Jugend 4:1.
traasabend. Dr. Paul Rohrbach wird über da»Thema: .Volk ohne Raum ober Raum ohne Dolk?" sprechen Näheres ist aus der heutigen Anzeige ersichtlich. e
" Ein Achtzigjähriger. Schlosserm^ster Karl Flett friert seinen Geburtstag nicht am Donnerstag, 24. November (wie heute früh berichtet), sondern am Freitag, 25. November.
" Auszeichnung im Hundefport. -öci bet vom Rhein-Mainilchen Landesverband für Polizei- und Schutzhund-Berein«, Sitz «Frankfurt am Main, am Sonntag. 20. November, abgehaltenen Landes-Derbands-Suchhund« Prüfung in Bad-Nauheim, an der acht Führer mit ihren Hunden teilgenommen hatten, kam der Polizei- hauptwachtmeistcr Adolf Steuernagel mit seinem deutschen Schäferhund „Bruno vo n Hohenweg- als Sieger für das Jahr 1932 an erste Stelle.
Oderheffen.
Paratyphusepidemie in zwei Orten des Kreises Schotten.
«"Schotten, 22. Nov. Für die Gemeinden Sichenhausen und Kaul stoß, in denen eine Paratyphusepidemie festgestellt wurde, ist wegen der leichten Uebertragbarfeit der Paratyphus- bazillen durch Milch und Milchprodukte folgende Anordnung des Kreisamts Schotten ergangen:
„§ 1. Jeder Verkauf von Milch und den daraus gewonnenen Erzeugnissen, wie Butter, Käse usw., aus den Gemeinden Sichenhausen und Kaulstoß nach außerhalb wird bis auf weiteres untersagt.
8 2. Zuwiderhandlungen werden mit Geldstrafe bis zu 90 Mark für jeden einzelnen Fall bestraft.
§ 3. Diese Anordnung tritt mit dem Tage ihrer Veröffentlichung im Amtsverkündigungs- blatt für den Kreis Schotten in Kraft."
Die Bekanntmachung hat mit ihrer gestrigen Veröffentlichung Rechtskraft erlangt. Sie bewirkt daß der Absatz von Milch und Milch pro du k- ten aus den beiden Orten vorläufig völlig unterbunden wird, um auf diese Weise den Gefahrenherdzu lokalisieren.
Wie wir auf Erkundigungen an-zuständiger Stelle hören, wurde bei den ärztlichen Untersuchungsmaßnahmen eine Einwohnerin von Si che n h a u s en als Bazillenträgerin und Ausgangspunkt der Epidemie festgestellt. Von dort aus ist die Krankheit auf einen immer größeren Personenkreis m Sichenhausen weitergetragen worden. Durch einen jungen Mann, der ebenfalls erkrankt und Bazillenträger geworden war, tarn sie nach K a ulst oß, vw sie ebenfalls an Ausdehnung gewann. Bisher sind im Verlaufe der ärzllichen Bekäm, 'ungsmaßnahmen in Sichenhausen und in Kaulstoß 9 0 Personen untersucht worden, wobei man m Sichenhausen 18 und in K a u l st o ß 6 P e r s o n e n, durchweg Frauen und Kinder, als Bazillenträger feststellte. Die ärztliche Untersuchung der Bevölkerung beider Ortschaften wird zur Zeit weitergeführt. Es sind umfassendeBekämps u n g s- und Vorbeugungsmaßnahmen der Sanitätsbehörde in der Durchführung begriffen, die erhoffen lassen, daß man der Epidemie ohne weitere Schwierigkeiten Herr werden wird. Wenn auch die ungeordneten Maßnahmen für die Bevölkerung von Sichenhausen und Kaulstoß mancherlei Erschwernisie und Behinderungen im Alltagsleben und in der wirtschaftlichen Betätigung bedeuten, so ist es doch im wohlverstandenen Interesse der Einwohnerschaft gelegen, den Anordnungen der Sanitätsbehörde sorgfältig und pünktlich zu ent s pr e - ch e n, da auf diesem^Wege am schnellsten Abhilfe zu erwarten ist. Zu ner Beunruhigung in anderen Orten des Vogelsbergs oder darüber hinaus besteht zur Zeit k e i n A u l a ß.
Nie besondere
a A Wir wissen nicht,welche ■ 3/3 Pfg-Marke Sie bisher ■ W geraucht haben.Wenn wir
■ ■ ■ H WW V Sie gleichwohl bitten,der ▲ Wissenschaft halber doch ” einmal die OBERST- Zigarette zu probieren, geschieht das in der Überzeugung,dass Sie uns für diese Anregung dankbar sein werden. OBERST hat eben doch, abseits von den vielen,eine ganz besondere Notes
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