Montag, 22. August 1952
Ur. 196 Srübaussabe
182. Jahrgang
Das Vorderschiff der „Niobe" hat sich über den Meeresspiegel gehoben.
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voraussehe. Der Reichswirtschaftsminister wies schließlich daraus hin, daß auch der Herr Reichs- tonaler Ende Juli in einem Interview mit einem amerikanischen Zeitungsvertreter ausgeführt habe, Deutschland habe durchaus die -Absicht, seine Schulden zu tilgen. Wenn die Frage nach einer Herabsetzung der Zinsrate für Deutschlands private Schulden an das Ausland zur Erörterung komme, so werde Deutschland gewiß nicht einseitig Schritte in dieser Richtung unternehmen, sondern eine Einigung mit seinen Gläubigern zu erzielen suchen. Er hosse zuversichtlich, daß durch eine Einigung
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Chefredakteur
Dr. Fnedr. Wilh. Lange. Verantwortlich für Politik Dr. Fr. Wilh. Lange; für Feuilleton Dr H.Tbyriot; für den übrigen Teil Ernst Blumschein und für den Anzeigenteil Max Filter.
sämtlich in Diesten
die deutsche Regierung eine Herabsetzung der privaten Schulden in Kapital und Zinsen niemals auch nur erwogen habe. Schon damals habe er bemerkt, dah die Reichsregierung alles daran fetzen werde, den Schuldendienst des Reiches unter allen Umständen sicherzustellen und dah auch die privaten deutschen Schuldner alles tun würden, ihren Verpflichtungen nachzukommen.
Allerdings werde bei einer Verschärfung der allgemeinen Deflation das Mihverhältnis zwischen Geld- und Güterwert, zwischen alten und neuen Schuldverhältnissen noch zunehmen. Deshalb sei die Behandlung der privatenBer- s ch u l d u n g gar keine speziell deutsche, sondern eine internationale Frage. Sie werde sich daher in einer deutsch-amerikanischen Aussprache gar nicht allein klären lassen.
Die deutsche Regierung Hobe stets den Standpunkt vertreten, daß es einzig und allein Sache der deutschen privaten Schuldner sei, sich mit ihren amerikanischen und sonstigen ausländischen Gläubigern in Verbindung zu sehen, wenn sie den Schuldendienst nicht mehr leisten zu können glauben. Die beteiligten Regierungen könnten in dieser Hinsicht nur insoweit eingreifen, als sie
durch wirtschafkspolitische Maßnahmen der Deflation Einhalt zu kun
und damit die Grundlagen für eine Gesundung der Schuldverhältnisse zu schaffen suchten. Ferner könnten die Regierungen dadurch zu einer Erleich- terung des Schuldendienstes beitragen, daß sie gegebenenfalls gefehliche oder sonstige Hinder- nisse, die einer Auseinandersetzung zwischen den Gläubigern und Schuldnern entgegenstehen, aus dem Wege räumen.
Die Tiebertragung der fälligen Zins- und Tilgungsraten nach den Gläubigerländern würde freilich außerordentlich gefördert werden, wenn die Gläubigertander sich zu Der Erkenntnis durchringen könnten, daß die Leistung eines so hohen Scpuldendienstes, wie ihn die deutsche Volkswirt- schaft in den nächsten Jahren an ihre ausländischen Gläubiger zu entrichien hat — mehr als 1.5 Milliarden Reichsmark jährlich - bis auf einen verschwindenden Bruchteil nur in Waren möglich sei und deshalb
bei den Gläubigerländern offene Grenzen
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mit Deutschlands Privatgläubigern ein Trans- sermoratorium umgangen werden könne.
Keine Ernennung Gerekes zum ArbeitSbeschaffungSkommiffar.
Berlin, 20. Aug. (CNB.) Wie wir von unterrichteter Seite erfahren, ist über die von einem Blatt gemeldete angebliche Absicht, den Präsidenten des Deutschen und Preußischen Landgemeindetages, Dr. Gercke. zum Reich skommisfar für Arbeitsbeschaffung zu ernennen, nicht das geringste bekannt.
Deutschland und seine privaten Gläubiger
Der Reichswirtschaftsminister über die Frage der Schuldenerleichterung.
Die „Niobe" aufgetaucht.
Bis jetzt 34 Tote geborgen. - 35 Opfer werden noch vermißt.
ben bekannt
ritz Heinrich8 geb. Sehne«
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rung der Weltmeinung gegen einen Angreifer, sowie die Ankündigung, sich in außerordent.ichen Lagen für den Frieden mit den anderen Unterzeichnern in Verbindung zu setzen. Hoffen wir, daß das geschieht, wenn es in Genf im mandschurischen Streit hart auf hart geht!
Die Rede brachte sonst zur Weltpolitik altes: kein« Streichung Der Schulden, Abrüstung, und neues näml.ch „greifbare Kompensationen", d h bessere Absatzmög.ichkeiten für Amerikas Lan wirtschaft und Industrie „in Beziehung auf .o..t.ete Iahreszahlungen (der Schulden nämlich)' und den Hinweis auf die „vergifteten Quellen der politischen Unstabilität", d. h. die Pariser Friedensverträge. Das letztere ist erfreulich, und der große Zusammenhang, in dem alles gesehen wird, ist bemerkenswert. Aber wen will Hoover mit so vagen und verwickelten Formeln gewin- nen? Kann man draußen mit diesen „greifbaren Kompensationen" etwas anfangen? Kann das draußen eine Wühlerstimme gewinnen?
Zumal nun zur Innenpolitik diese Rede so gut wie ganz ertraglos ist. Rur zur „Prohlbl- tion" wird etwas gesagt: dah die Frage auf die Einzelstaaten abgeleitet werden solle. Zur W ir t- s ch a f t s l a g e aber sagt der Präsident gar nichts^ Wir haben die Methoden der Sicherung (womit er die großen staatlichen Kredite, die bisher ganz nutzlos gewesen sind, meint) "^gearbeitet und niemand hat von Hunger oder Kalte zu leiden. Das heißt, die 11 Millionen Arbeitslosen die Depression und Rot im Lande wo sich keine Besserung der Konjunktur zeigt (der längste Reu- Yorker „boom“ ist kaum Reelles), ignorieren. Hoover mußte sich darum einen Angriff von
steigern.
Während die Konferenz von Ottawa nun mehr als einen Monat in der Hauptsache auf der Stelle tritt, sich namentlich zeigt, daß man für bai zentrale Problem England-Kanada gar kein Programm mitgebracht hatte, kommt immer mehr Leben wieder in die mands ch u r i - s ch e Situation, je näher der Zeitpunkt rüal, zu dem die dahin entsandte Völkerbundskommission zurückkehrt und ihren Bericht in Gens vorlegen wird
In kurzer Zeit wird sie zurückfahren, und an- scheinend zur Völkerbundsversammlung, die am 2o. September beginnt, bereit sein. Sowohl die Ernennung des japanischen Generals M u t o zum außerordentlichen und bevollmächtigten Vertreter Japans in der Mandschurei am 8. August, wie die aufsehenerregende Rede S t i m s o n s in der Reuyorker „Foreign Policy’s Association am gleichen Tage stehen mit dieser Lage im Zusam. m^Pe° Kundgebungen in Japan, was man mit der Ernennung Mutos eigentlich will und was sie bedeuten soll, find alles andere als durch- sichtige. Die Anerkennung der Mandschurei als elbständigen Staates schlechthin de )ure. ist das ja nicht. Auch betont man. daß die Maßnahme durchaus .temporär", d. h. bis zur Entscheidung des Völkerbundes aus Grund des Berichts der Lytton-Kommission. gedacht sei. Aber fl^MJerrt- lich behauptet man aus Japan dieser Vcricht werde die Besetzung der Mandschurei durch Ja- pan als unbegründet bezeichnen fderartige M t teilungen kommen auch aus amerikanischer Quelle) und für Japan nicht günstig sein, und betont, dah man sich auf die Anerkennung der Man- dschurei „de jure“ vorbereiten müsse. Ganz offensichtlich spielt die japanische Regierung mit der Idee, die Anerkennung noch vor dem Zusammentritt des B ö 11 e r:bu n De£ auszusprechen und so für Genf ein schwieriges „faii acpompli“ zu schassen. Hinter dem vorsichtigen und wenig deutlich sprechenden Minister- Präsidenten Saito ließ der Kriegsminister Avaki die Katze schon aus dem Sack, indem er die a 11 e r b a ! d i g st e Anerkennung des mandschurischen Staates forderte. Rach der Formet des japanischen Außenministeriums ist o»e Ernennung Mutos. der am 20. nach Mukden kommen sollte, die tatsächliche Anerkennung, auch bei günstigem Ausfall des Lytton-Berichts könne nur die Rede davon sein, die formelle An
der Rcuyorker „Ration" gefallen lassen, wie wir ihn in dieser Weise noch nicht gelesen haben.
Hoover kann sich darüber nicht wundern. Er' hat ein gewaltiges Kapitel an Vertrauen zu ihm. das 1928 seine Wahl beinahe fraglos machte, verwirtschaftet. Gewih ist seine Schuld nicht, daß die „prosperity" unter seiner Präsidentschaft in das Gegenteil umschlug. Aber niemand wird heute behaupten, daß er in der 3nnen» und Außenpolitik große staatsmännische Fähigkeiten und großen staatsmännischen Willen bewiesen habe. Hnö was dabei Europa angeht, so zeigt die Statistik, dah hier noch immer der Schwerpunkt des amerikanischen Ausfuhrhandels l egt, bei einem Gesamtausfuhrüberschuh von 334 Millionen Dollar die Bilanz auf Europa mit nicht weniger als 457 Dollar für Amerika aktiv ist!
Der Schluh aus alledem für Deutschland: auch die deutsche Außenpolitik wird sich un mandschurischen Streitfall und für Genf vorzubereiten haben. Das find ganz und gar nicht für uns gleichgültige Dinge, weil sie Stimson sehr richtig sieht und sagt, daß alles zusammen- hängt und aufeinander wirkt, also die Frage: Krieg oder Frieden im FernenOsten? für Europa recht wichtig ist. Hnb wenn Europa zunächst für seine Hauptfragen Entscheidendes leider nicht von Amerika erwarten kann, so folgt daraus für Deutschland, wie wir immer wieder betonen, daß es von sich aus die Entschlüsse fassen (aber auch vorbereiten!) muh, die sich ihm in der Schulden-, wie in der Abrüstungsfrage unausweichlich auf- drängen!
Das Problem des Fernen Ostens.
Außenpolitische Umschau.
Don Dr. Ot o Hoetzsch, o. ö. Prof, der Geschichte an der Universität löerlin
Die große Politik ist in einer Zwischenphafe. wie wir sie häufiger nach großen Konferenzen erleben. in der sich aber doch recht Wichtiges vor- bereitet. Das ist im Augenblick stärker irn Ferne n Osten und in Rord-Amerika der Fall, als in Europa, wo die Rachklänge des englisch-französischen „Dertrauenspaktes" nicht allzuviel bedeuten.
Der Spruch des Haager Gerichtshofes irn Memel st r c i t am 11. d. M. hat an sich nur noch historische Bedeutung; er ändert an den Der. hältnissen nichts. Aber gleichgültig kann er uns wahrhaftig nicht lassen. Denn er gibt Litauen im wichtigsten Punkte: Absetzung des Landespräsidenten sowohl juristisch (Recht des Gouverneurs dazu), wie materiell (Berechtigung zur Absetzung im Falle Böttcher) Recht, schafft mit diesem Siege Litauens ein gefährliches Präjudiz und gan^ sicher keine Ruh«. Rach unserer Meinung entspricht das weder dem Wortlaut, noch dem Geiste des Memelstatuts und unterhöhlt diesen Rechtsboden in bedenklicher Weise. Das reizt direkt dazu an, so weiterzugehen, wie der Gouverneur Merkys und auch seine Vorgänger mehrfach schon gehandelt haben. Die Mehrheit der Richter hat hierbei viel zu formalistisch die Gesichtspunkte der Souveränität im Auge gehabt und nicht die, die allein dem Memelstatut und der darauf begründeten Ordnung Recht und Möglichkeit der Existenz ge- ben, nämlich die Sicherung der international gewährleisteten Rechte einer nationalen Minderheit. Aber nur wenn man das im Auge behält. ist überhaupt ein modus vivendi möglich. In letzter Zeit hat die litaui che Reg erung etwas mehr Einsidu und guten Willen gezeigt. Aber das ge- nügt i icht! llnD der Haager Spruch wird in Kow. o eher die Reigung, aufzutrumpfen und mit Dem Memelgebiet willkürlich umzuspnngen,
erfennung hinauszuschieben.
Schon hieraus sieht man, wie Japan pro- zedieren will. Zudem arbeitet es an einem G e - neraloertrag mit der mandschurischen Regierung. in dem genug damit gesagt ist, daß das Vorbild dafür der Vertrag Englands mit dem Irak sein soll: also die volle Anerkennung und Sicherung der japanischen Rechte und Ansprüche in der Mandschurei bis zur Verfügung über die Polizei und die Verteidigungsmittel in ihr. Es wird also der Konflikt mit dem Völkerbunde in allen feinen Möglichkeiten vorbereitet und die Gegenmine gelegt gegen eine amerikanische Politik, die aus Etimsons Rede hervor- gehen konnte und auf die eine Anerkennung der Mandschurei allerdings eine reichlich heraus- fordernde Antwort wäre.
An sich hat S t i m s o n zu jener Reuyorker Stelle nichts Neues gejagt. Er behandelte wieder einmal den K e 11 o g g p a k t, von dem richtigen Ausgangs- punkte aus, daß die zivilisierte Welt heute jo eng zusammenhinge. daß Neutralität im alten Sinne im Kriegsfälle gär' nicht mehr möglich jein würde, ein neuer Krieg wieder ein Weltkrieg fein und dann
bert Vogler-Bad Oldesloe. Otto Weißmüller- Seih, Hans GeorgG Ding- Wilhelms- Haven, Manfred Rienau-Wilhelmshaven;
Sanitätsmannschaften: von Albe dy 11-Pots» dam. Dr. med. Ge 1 haar - Frankfurt am Main, Gutjahr-Berlin, Kruse- Flensburg, Otto Heuer- Lüneburg, Kurt K 1 o h k e - Rendsburg.
Weiter wurde ein Toter geborgen, der noch nicht erkannt werden konnte. Es sind demnach am Sonntag aus dem Schiff 31 Tote geborgen, mit den schon früher geborgenen drei Toten zusammen 34, 35 werden noch vermißt. Au fallend ist. daß sich unter Den Toten einige befinden, von denen die Geretteten behaupteten, sie hätten sie schwimmen sehen, während anderseits Vermißte, von Denen man bestimmt annahm, daß sie im Schiffe seien, nicht gefunden worden sind.
Mit Rücksicht auf die teilweise sehr entfernt wohnenden Angehörigen ist die Beisetzung aus Dienstag. 23. August. 16 Uhr. festgesetzt worcen. Aus Wunsch der Angehörigen werden 13 Tote in ihre Heimat über gesühnt, während die übrigen in Dem gemeinsamen Grab aus Dem Gamison- friedhof in Kiel beige, eht werden.
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Reicl”b' oh.MÖ|ler
Kiel. 21. Äug. (XU.) Die „Äiobe" ist seht vollkommen auf getaucht und hat nur noch geringe Schlagseite nach Backbord Fast alle Räume sind jetzt leergepumpt, um zu den Toten zu gelangen, die sich meist im Hinteren Wachraum befanden. Geborgen wurden bis fetzt folgende ~ Oberleutnant z. S. Reinhard. Wachoffizier, München. Oberverwaltungsgast Walter E n g e l s- Hagen i. W.. Signalgefreiter K r a us-Arnolds- Weiler bei Düren. Sianalgefreiter G u ck - Kafsel. Signalgefreiter Rothe-Gevelsberg; •
Seekadetten: Hans Andersen- Hannover, Erich Guß-Berlin, Claus F r e Y g a n g - Gop- pingen, Karl Helmuth G e r 1 a ch - Berlin, Hel- muth G e i g e r - Stettin, Karl Lüdtke »Stettin. Erich M e i s s e n b a ch - Opladen bei Köln, Harald Rudloff - Vegesack, Kurt S ch l a n gen - feldt-Mörs, Hans Günther ochmidt-Wil- helmshaven-Rüstringen, Dimitri £<6m ib t- Potsdam, Fritz Georg S ch r e w e - Cranz (Ostpr.) Werner Schulz- Berlin-Wilmersdorf, Richard S p e h 1 e r - Rheinhausen-Friemersheim. Dieter von D i r ck e - Rheinhausen-Friemersheim. Her-
B e r l i n . 20. Aug. (WTB.) Reichswirtschafts- Minister Dr. W a r m b o 1 d hat dem Berliner Vertreter der „Associated Preß". P. Lochner, das nachstehende Interview zur Frage der privaten Verschuldung Deutschlands gewährt:
Eine Reuyorker Finanzzeitung meldete vor einigen Tagen, daß Deutschland immer noch mit dem Gedanken spiele, seine privaten Schulden, namentlich an Amerika, einseitig heravzusehen. Auch ließen sich Reuyorker Zeitungen aus Berlin melden, daß sich die deutsche Regierung mit dem Gedanken trage, eine besondere Schuldenmission nach den Vereinigten Staaten zu entsenden; diese Mission solle entweder eine zeitweilig« Zinsfen- kung, oder ein mehrjähriges Zinsmoratorium erreichen. Letztere Rachricht ist bereits amtlich dementiert worden.
Zu den angeblichen Absichten einer Schuldenabwertung erklärte der Reichswirtschaftsminister:
Was die Frage der Herabsetzung der privaten Schulden anlangt, so habe er bereits in dem Interview, das er dem Vertreter des „Rieuwe Rotterdamsche Courant" Anfang Juli in Lausanne gegeben habe, ausgeführt, daß
die moderne Zivilisation vernichten wurde. Der Schutz dagegen liege im fieiloggpatt, wenn für ihn als Sanktion die Weltmeinung mobilisiert wurde. Er sprach ganz offen vom mandschurischen Konflikt, bezog sich auf seine Note vom 7 Januar an China ; und Japan und' seine Zusammenarbeit mit dem Völkerbund: „Gemäß dem Kelloggpakt berührt ein Konflikt alle^
Das ist auch immer unsere Meinung gewesen. Darum haben wir uns auch immer gewundert^ daß Stimson nicht demgemäß mehr Rachdruck im Sinne des Ke'.loggpaktes hinter die Genfer 21 r beit an dieser Sache gesetzt hat. Aber immerhin hat Die japanische Presse Recht, wenn iie Mau ziemlich nervös schreibt und Den Kellogg- balt a's auf den mandschurischen Streit nicht annehmbar bezeichnet. Denn Stimsons Rede ist ein ganz unm.ßverftändlicher Wink nach Tokio und nach Genf in dem Sinne daß Amerika «i (Sknf öi« gegen Japan kritische, fa feindselige Richtung unterstützen will.
Das ist richtig gedacht und angelegb Aber die bshenge Haltung Stimsons als Staats- Mär den man in Amerika „wrang horse Harry"' nennt hat weder im fernöstlichen Kon- M noch in der Abrüstungspolitik dazu geführt, KE’ feine Staatskunst sehr imponiert und ge- ■ J ui Furcht einzuflöhen. Was wird er tun. Ä 3ab®an »i« ™=rf>fd,ut«i form« «ner. »DCn? ,,„h ficb so festseht. wie es das vorhat?
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Erscheint täglich, außer Sonntags und Feiertag». Beilagen: Die Illustrierte Gießener Familienblätter Heimat im Bild Die Scholle monatsBeiugsptefs:
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1“ frechen, bon den AuchenwWern. u?' von den stillen Seen, sich Eva-Marie um eine r, als ob alte Bekannte. 1 gemeinsamen Erinnerwi« Mer nach Augen!« der« einem so glücklichen ®y fich auf die Serienreife ।
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