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18.8.1932 Erstes Blatt
 
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ödlich verunglückt.

itanlageEmil" geriet ein ' der Förderung zwischen Bei dem Versuch, dem

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aus Veranlassung einiget Ähere Landmesser Ma, men. Dreher hatte sich j .Arzt" betätigt und lid) d deutscher Kriegsbelchä- H. in Verbindung gelegt, in ihn dort als Syn« chne ärztliche Kenntnisse i >en llnferfudjungcn vor« * hitafiten auigeftellt und : Veiidjt aU Leuge <u> | hat et Invaliden ®ti- angen ab genommen,, ot« satten einigen müssen, xoaüben an den Zentral« bei heraus.

sgebrochen. Zwei M oeroerlchte.

ter, begleitet von W>' iner Meldung aus Madrid verschiedene spanische P ° i wurde die Umzäunung aus dem sich echs fu ertimpf bestimmt Sturm umgenllen lo M ntpn Die wütenden Sture töteten aus ihrem Wege d fünf andere, die Mfbn Sicherheit bringen tonnten, gen erlitten.

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Aus der Provinzialhauptstadt

SJi.-tfport

Aus dem Lahn-Oünsberg-Gau

em, |o baß bet Uxiaaen jetzt von einem recht eigen­artigen Leben erfüllt ist. Wie wir hören, will ber Wagenbesitzer bie Tiere, solange er ben Wagen nicht braucht, nicht stören.

Dalletr .Eoppelia". Neben den Ensembletänzen wurden Spitzenleistungen hervorragender Büh- nentönzer gezeigt. 3n besonderen Lehrgängen wurden die neuesten Erscheinungen des modernen Gesellschaftstanzes gezeigt. Der Erfolg der Ta­gung war die Schöpfung des .Deutschen Tanzes", der durch die Mitglieder deS ADTB. Eingang in die Gesellschaft finden soll. Den Abschluß bil­dete eine historische Tanxschau .Die kulturelle Entwicklung des Gesellschaftstanzes von 1588 biS 1932. Der ADTB. konnte mit dieser Tagung zu­gleich sein lOjähriges Bestehen feiern. Der Reichsverband Deutscher Tanzleh­rer (Präsident Erwin Pommer-Leipzig), dem 12 deutsche Landesverbände angeschlossen sind,

Städtewettkampf der Turnergilden des OHV. in Wiesbaden.

Die Turnergilben des Gaues Main«Wefer im Deutschnationalen Handlungsgehilsen-Derband hiel­ten am Sonntag auf ber KampfbahnKleinfeldchen" in Wiesbaden ihren 2. Städtewettkampf ab. Die Kämpfe ber Turnergilben wurden immer als Mann« fchafts.Fünfkämpfe ausgetragen. Der Wettkampf war sehr gut besucht. Es starteten 26 Mannschaften. Jede Mannschaft bestand aus 5 Kämpfern. Es waren die Städte Darmstadt, Frankfurt a. M., Gießen, Hanau, Kassel, Mainz, Marburg, Offen­bach und Wiesbaden vertreten. Den eigentlichen Kämpfen ging am Samstagabend auf der Kampf­bahn eine Kundgebung im Fackelring voraus.

Aus Gießen st artelenZMannschaften, 2 A und 1 Jugendmannschaft. Der Ehren-Wander« preis wurde zum erstenmal von ber A-Mannschast

ber lurnergilbe Gießen errungen, ber Jugend- Wanderpreis von der Offenbacher Jugendmannschaft. Die Sieger des Ehren-Wanderpreises sind Gg. Schwan, Gust. Koch, Willi Hahn, Karl und Hans L i n f e m a n n, Gießen. Ferner erhielten den 1. Preis für die Bestleistung im Keulenwerfen (56 Meter) Karl Hahn- Gießen, im Weitlprung H. Betz- Gießen (5,56 Meter). Die zweite Mannschaft erhielt bei der Gesamtwertung den 7. Preis. Die B- (Jugend-) Mannschaft erhielt in der Gesamt- wertung den 5. Preis. Außerdem konnte sich die erste A- und B-Mannschaft noch weitere 2. und 3. Preise sichern. In Anbetracht dessen, daß bie Gießener Turnergilde im DHD. erst 8 Monate besteht, sind die Erfolge als sehr gut anzusprechen. Die Konkur. renz war sehr stark: die schärfsten Gegner waren die Turnergilben Frankfurt a. M., Offenbach, Mainz unb Kassel.

begeht im August seine Tagung in Leipzig, wo zugleich daS 40jährige Iubtläum der Genossen­schaft Deutscher Tanzlehrer (Borsitzender Robert Köller- Dresden) stattfindet. ®ic Hochschule (Leitung Gustav E n g e 1 h a r d t-Leipzig, bietet den Mitgliedern Fachausbildung in Geiellschafts- tanz, rhythmischer Gymnastik. Dühnentanz und deutschem Volkstanz. Anerkannte Fachkräfte stel­len sich in den Dienst der Tagung. Ein Kunst­tanzabend (Leitung Hofballettmeister Köller) bildet den Abschluß deS Kongresses, der außer der Lösung wichtiger Wirtschaftsfragen die Der- einheitlichung des modernen Gesellschaftstanzes anstrebt.

Dollar mit den beiden 9t e i n ft ä b 11 er und 5). Schmidt ber Sieg nicht zu nehmen. Selbe lagen mit ihren erzielten Zeiten klar vor bem 3. L o w (Atzbach). Im Brustschwimmen war gleichfalls ein Dorlarer Ro l s h a u s e n, ber Sieger. 2. würbe hier E. Deibel (Lollar) unb 3. 21. 21 u c r (Mainz­lar).

Bei der Jugend zeigte sich im 50 3R e t e r Freistil Klinkel (Lollar) seinen Gegnern klar überlegen und erzielte mit 34 Sek. eine schöne Zeil. Die beiden nächsten, Ufer (Garbenheim) unb Hengst (Dorlar), lagen um 2 Sek. hinter bem Sieger. Im Brustschwimmen siegte erstmals L u b ro i g vom Tv. Kinzenbach in der erstklassigen Zeit von 34 Sek. und ließ ben 2 und 3. um mehr als 4 Sekunden hinter sich

Bei den Frauen war gleichfalls Dorlar durch Frl. A11haus erfolgreich, welche vor Schleen« becker (Kinzenbach) die 50-Meter-Freistil in 38,1 Set. erstmalig gewann. Dritter wurde L. Müller vom Tv Lollar. Bei ber Altersstufe siegte Groh (Atzbach) vor Kraft (Wißmar)

Im Staffelschrolmmen über 4X50-Meter für Männer war Dorlar nicht zu schlagen unb siegte unangefochten in der guten Zeit von 2:34,3 Min vor Lollar, bie 2:39,6 Min. benötigten unb Atz­bach. Bei der Jugend war Lollar vor Garbenheim erfolgreich.

Handball

Tv. Rodheim 1 Tv. Beuern 1 10:4 (7:0).

Die mit nur 10 Mann antretenbe Mannschaft ber Gäste hatte in ber ersten Hälfte nicht viel zu bestellen und lag bis zur Pause mit 7 Toren im Hintertreffen. Nach ber Pause wurde Beuern besser und erzwang ein offenes Spiel. Während den Gästen in dieser Phase noch 4 Treffer gelangen, erhöhte

Gießen, den 18. Qluguft 1932.

Abschied der ersten Zugvögel.

In ber ersten Hälfte August haben uns die ersten allgemein bekannten Zugvogel verlassen, bie Mauer­segler. Seit Mitte Mai etwa weilten sie auf beut« jchem Boben. Ihr munteres Treiben, ihr ftänbiges Hin und Her, ihr rascher unb gewandter Flug so hoch über Dächern und Türmen, ihr lautes Gebaren lenkte bie Aufmerksamkeit auch bes hastenden Groß- ftäbters auf sie. Jnsektenfang von früh bis spät, bis bas Abenbrot am westlichen Himmel verblaßte, bil­dete ihre Hauptbeschäftigung. Jetzt sinb sie fort. Nur noch die Mehlschwalben erfreuen uns durch ihren graziösen Flug unb auf dem Lande unb in ben Borstädten die Rauchschwalben, die aber beide mit bem Mauersealer nicht oerwanbt sinb.

Aber den Anfang des Aufbruchs nach südlichen Strichen des großen sich alljährlich wiederholenden Schauspiels, das uns bie bunte Welt der Zugvogel gibt, haben andere Vögel gemacht: Strand- und Wasserläufer gaben den Auftakt. Von deren Trei­ben merkt aber selbst der Landmann nur wenig: denn das Dasein dieser munteren Vogel ist an be­stimmte Striche gebunden. Nur in manchen Küsten- gegenben hat ber Mensch Gelegenheit zu ihrer Be- obachtung. In solchen Gegenden zeigen sie sich schon Ende Juni ober Anfang Juli, also zu einem Zeit- ounkt, da der Sommer erst* begonnen hat. Ihr Aufenthalt an solchen Stätten ist nicht von ungefähr, sondern wird bestimmt durch das Nahrungsbedürf- nis dieser Luftwanderer. In nassen Sommern, wenn auf Wiesen und Weiden Pfützen entstehen, die ein reiches Kleintierleben begünstigen, steht man die ver- schiedensten Arten dieser zierlichen flinken Vögel. Und zur selben Zeit zeigt sich auch ein anderer, einer der Stattlichsten aus der Welt der Sumpfvögel: Die Kronschnepfe. In trockenen Jahren dagegen roandern alle diese Reisefexe weiter und suchen sich andere Stätten, solche, die ihnen ausreichend Atzung bieten. Bei ihrer Flugsicherheit, spielt die Entfernung keine große Rolle.

Bleibt so der Durchzug dieser Luftwanderer den meisten Naturbeobachtern verborgen, so ist es beim Mauersegler, diesem etwa zehn Wochen in nächster Nähe des Menschen hausenden Vogel, anders. Wenn die emsigen Turmschwalben fort sind, dann merkt jedes Kind den Wandel: Es fehlen die muntern Flugspiele, es fehlen die schrillen Stimmen, die diese Vogel bei der Jnsektenjagd Horen lassen: es fehlt bie ganze Geschäftigkeit, die so recht zu der Hast bes mobernen Menschen paßt.

Nicht lange dauert es, da treten andere bie weite Reise nach bem Süben an: ber Pirol, einer ber spätesten Ankömmlinge im Frühjahr, die Mandel­krähe, bie heute leider nur noch spärlich vertreten ist in deutschen Landen, die Nachtschwalbe, ber Drossel- und der Getreide-Rohrsänger, die Sperber­grasmücke, deren Vorkommen in Westdeutschland wohl kaum festgestellt ist, die Fliegenschnäpper, ein- zelne Würgerarten u. a. Und wenn der August zu Ende geht, und die Storche sich auf den Wiesen ver- sammeln, wenn die Kraniche im Moor Flugübungen halten, hat uns bereits mancher der gefieberten Sommergäste verlassen.

Vielleicht ist es gut, daß der Mensch von ihrem Ausvruch im allgemeinen wenig merkt. sch.

Bornotizcn.

Tageskalender für Donnerstag. Lichtspielhaus. Bahnhofstraße: 16, 18 und 20.30 Uhr SonderveranstaltungenItalien".

-.QuvBadis?" 3m Lichtspielhaus Bahn­hofstraße gelangt am morgigen Freitag, am Eams- tag und am Sonntag der FilmQuo Dadis?" zur Aufführung, in dem Emil 3anning« als Utero die Hauptrolle trägt. Der Film führt in die Zeit der Ehristenversolgungen zurück, führt nach Dom. an den Hof des grausamen Kaisers Aero, in tue

Giestcner Xi*ouic iuil. -1 ip i'C < h.

Dießen, 18. Aug. Es kosteten auf dem Heu- tigen Wochenmarlt: Süßrahmbutter 130 Pfennig das Pfund, Landbutter 120 bis 130, Koch- butter 100, Matte 25 bis 30, Käse, das Stück 5 bis 10 Wirsing, das Pfund 6 bis 8. Weißkraut 6 biS 7, Rotkraut 10, Gelbe Rüben 8 bis 10, Rote Rüben 8, Spinat 20, Römischkohl 8 Bohnen grün und gelb 15 bis 20, Unter-Kohlrabi 5 bis 6, Erbsen 20, Tomaten 20 bis 25, Zwiebeln 10, Pilze 20 bis 25, Kartoffeln 3,5, Kartoffeln, Zent- ner 3 Mk., Frühäpfel, das Pfund 15 bis 25 Pf- Birnen 15 bis 30, Dörrobst 30 bis 35, Zwetschen 25 bis 30, Mirabellen 35 bis 40, Reineclauden 25, Pfirsiche 35 bis 60, Brombeeren 25, Honig 40 bis 45, 3unge Hähne 80 bis 90, Suppenhühner 60 bis 80, Tauben, das Stuck 50 bis 70, Eier 8. Blumenkohl 30 bis 60, Salat 8 bis 10, Salat- gurken 10 bis 25, Einmachgurken 2 bis 3, En­divien 10 bis 15, Ober-Kohlrabi 8 bis 10. Rettich 10 bis 12, Radieschen, das Bündel 8 bis 10 Pf.

Gauschülerturnen in Waldgirmes.

Das Schülerturnen, das in diesem Jahre erstmals auch die Schülerinnen teilnehmen sah, hatte mit einer Teilnehmerzahl von annähernd 450 alle Erwartungen weit übertroffen. Nach einer vorauf gegangenen Kampfrichtersitzung nahm bie Veran­staltung unterßeitung besGaufchülerturnwarts Wag­ner (Lollar) seinen Anfang.

Am Vormittag mürben zunächst bie Staffeln gelaufen. Die Schüler liefen um ben neugestifteten Wanderpreis des Lahn-Dünsberg-Gaues eine 4mal 100-Meter fliegende Staffel, während bie Mädchen eine 4X50-Meter-Penbelstasfel austrugen. Welches Interesse biefe Einlagen bei solchen Veranstaltungen bilden, zeigte bie Teilnahme bei den Schülern. Es Hefen hier nicht weniger als 18 Staffeln, bei denen als Sieger der To Wieseck mit einer Zeit von 53,9 Sek. hervorging. 2. wurde Lollar mit 54,0 und 3. Rodheim mit 56,2 Sek. Die Staffel von Haufen lief die gleiche Zeit wie Rodheim unb kam nur durch das Los an die vierte Stelle Bei den Schülerinnen war Lollar die beste Mannschaft in 33,3 Set., 2. Wieseck 34,4 Sek. und 3. Staufenberg 35,5 Sek Bei dem Turnen schnitten am besten bie Vereine Wieseck. Lollar, Waldgirmes. Rut- t e r s h a u s en und Steinbach ab

Eine starke Beteiligung hatte gleichfalls das in Atzbach ftattfinbenbe

Gauwettschwimmen

aufauroeifen Während bei den bisher ftattgefun- denen schwimmveranstaltungen meistens die Vereine Atzbach Dorlar. Garbenheim und Lollar vorne zu finden 'waren, ist nun die Vorherrschaft fast aus nahmslos auf Dorlar und Lollar übergegangen 3m 100-M eter - Freistil für Männer war

Schwere Strafen für einen Lleberfatt.

WSN. Mainz, 17. August Nach zweitägiger Sitzung verurteilte das Dezirksschofsengericht wegen einfachen unb schweren ßanbfriebens- bruches die Reichsbannerleute: ben 22jährigen Mechaniker Abam Eberts zu 1 Jahr 8 M v - noten, den 22jährigen Arbeiter Valentin Schmitt unb ben 24,ährigen Arbeiter Johann Hauff zu je 1 Iah r, ben 25jährigen Arbeiter Andreas Baabe zu 9 Monaten, ben 30jähri- gen Arbeiter Hermann Weber unb ben 23jährigen schlosser Thcobor Ziegler zu je 8 Monaten, ben 23jährigen Fuhrmann Ludwig Schlosser unb ben 20jahrigen Schreiner Konrad Schröder, alle aus Oppenheim, zu |e 5 Monaten G e - sängnis. Gegen Eberts, Bauer unb Baade er­ging wegen Fluchtverdachts sofortiger Haftbefehl. Am frühen Morgen des 23. Februar wurde ver- sucht, das Gartenhaus bes sozialbemokratischen Reichstagsabgeorbneten Steffan in Oppenheim in bie Luft zu sprengen. Es wurden zwei National­sozialisten verhaftet, die aber wieder aus der Hast entlassen wurden. Am Abend des Attentats fand in Oppenheim eine Versammlung der NSDAP, statt. Der Redner dieser Versammlung, der Schriftleiter Dr. Roder aus Oppenheim, und sechs seiner Ge­nossen wurden nach der Versammlung gegen Mit- ternadjt auf ber Mainzerstraße in Oppenheim von Reichsbannerleuten überfallen unb zum Teil er- heblich verletzt. Einer ber Nationalsozialisten erhielt einen gefährlichen Messerstich in ben Leib, mehrere Fahrräber ber Ueberfallenen würben zertrümmert. In der Urteilsbegrünbung wurde ausgeführt, daß mit Rücksicht auf ben politischen Terror unbebingt höhere Strafen am Platze feien, als sie früher in derartigen Fällen erkannt worden wären. Die Ruhe und Sicherheit könne nur mit den strengsten Straf­mitteln wiederhergestellt werden, und zwar ganz einerlei, welcher politischen Richtung die Täter an­gehören. Jrn vorliegenden Falle seien gegen die bisher unbestraften Angeklagten besonders hohe Strafen verhängt worden, weil sie nicht allein aus einem Rachegefüyl heraus gehandelt unb während der Verhandlung bas Gericht absichtlich irreführen wollten, sondern auch aus bem Grunde, weil sie die Zeugen zu ihren Gunsten zu beeinflussen versuchten, bie Unwahrheit unter Eid auszusagen

** Ruhestanbsversetzung beim Mini­st e r i u m. Ministerialrat Dr. U r ft a b t beim hessi­schen Ministerium ber Finanzen, Abteilung für Forst- unb Kameraloerwaltung wurde auf Grund des Gesetzes über bie Altersgrenze in Verbinbung mit bem Gesek über bie Einstellung bes Personal­abbaus in Hessen ab 1. September in den Ruhe­stand versetzt.

* Vor dem Ertrinken gerettet. Arn vorigen Samstag gegen 19 Uhr rettete der Dermal- tungsfetretär Heinrich Müller von der hiesigen Stadtverwaltung ein etwa 15 Jahre altes Mädchen vor dem Tode bes Ertrinkens. Das Mädchen schwamm aus bem städtischen Freibab in ber freien Lahn nach ber Brücke zu, wurde aber anscheinend auf der Hohe der Pulvermühle von den Kräften verlassen unb ging unter. Herr Müller, der den Vorgang beobachtete, griff sofort zu, brachte das Mädchen, bas bereits ohnmächtig war, über Wasser unb an bas rechte Ufer ber Lahn. Die Verunglückte kam halb roicber zu sich unb würbe in bie Babe- anstatt zurückgebracht.

** W e s p ennest im Automobil. Der Be- sitzer ber Geflügelfarm W. D i 11 m a r hat in diesen lagen in feinem außer Dienst stehenden Personen­kraftwagen eine seltsame, gleichzeitig aber auch etwas gefährliche (Einquartierung erhalten. Ein Volk Wespen hat sich am Plafond des Wagens ein oroßes Nest gebaut, das wie ein feingeflochtenes Körbchen an der Decke hängt. Die Wespen fliegen durch einen Spalt an der Windschutzscheibe aus und

Der Gastgeber ferne Torzahl auf 10. Das Spiel war jederzeit fair und spannend.

Tennislanderkampf Deutschland England.

Der Tenniskamps DeutschlandEngland in Köln stand nach bem ersten Tage 4:4. Paula von Reznicek schlug die matte Engländerin Betty Ruthall 6:4, 6:1 und Haensch war über Tinkler 9:7. 6:4 erfolgreich. Ueberraschend kam auch der Sieg von Rourney-Haensch über Lee-Tinkler mit 7:5, 6:2, die damit den Gleichstand herstellten.

Der zweite Tag des TennisländerkampfeS Deutschland gegen England in Köln hatte unter der großen Hitze zu leiden. ES hatten sich auch nur etwa 1000 Zuschauer eingefunden. 3m ersten Spiel siegte Tuckey gegen Wetzel-Pforzheim sicher in drei Sähen 6:1, 2:6, 6:2. Den fünften und letzten Punkt für Deutschland holte Dr. Buß mit einem 9:7, 8:6-Siege über den Engländer Wilde. Run gaben die englischen Spieler kein Match mehr ab. Frau Whittingstall schlug Frl. Horn- Wiesbaden 6:4, 6:4, Ruthall-Lee siegten über Krahwinkel-Buß 6:4, 7:5, Heeley-Wilde waren über Frau Schomburgk-Rourneh mit 6:2, 6:1 erfolgreich und Miß Stammers-Tuckey waren mit 6:4, 1:6, 6:1 über Frl. Peih-Wehel erfolg­reich. Das letzte Spiel des Länderkampfes zwischen Heeleh-Stammers und Frau Schomburgk-Frl. Horn mußte wegen der einbrechenden Dunkelheit abgebrochen werden, die Engländerinnen führten bis dahin nach zwei Sähen mit 6:4, 8:6. Da dieses Spiel nicht gewertet wurde, ist also der Länderkampf mit einem 9:5-Siege der Engländer ausgegangen.

Gcwinnauozug

5. Klasse 39. Preußisch-Süddeutsche (265. Preuß.) Staats-Lotterie. Ohne Gewähr Nachdruck verboten

7. Ziehungstag 16. August 1932

3n der heutigen Dormlttagszlehung wurden Gewinne über 400 M. gezogen

4 ®<tDlnne ,» 1OOOO M. 286760 290266

8 ®etoinne fn 6000 ÖL 22768 122609 241817

324925

20 ®«toinnr »u 3000 ÖL 159834 176764 195592 250396 264871 301099 310089 351682 369782 371076

66 »ctoinnt tu 2000 M. 28091 28289 30296 48616 62106 60433 70109 111647 116755 121600 150351 154493 174592 177621 178370 187844 189542

196548 202639 216272 220938 231290 235134

270968 281772 302335 331413 344258 349333

367809 378904 379828 396022

100 »ftoinne ju 1000 ÖL 2935 6429 9072 9479 16258 20044 28690 28986 35107 37469 47276 60412 89581 94495 94811 97270 105069 112697 113673 124162 166277 167932 177321 183341 188762

216294 226558 248973 261016 265735 268411

271776 290177 293207 293857 314566 324273

333847 337807 344850 352108 355329 356378

357516 358851 372901 376687 380344 388250

398893

162 ©etolnne ju 500 ÖL 2334 16187 16583 18281 26867 28614 54975 73208 75853 77802 79086 81682 84231 84983 97238 99752 108043 114230 120460 120798 121596 123879 132849 140706 141951

143015 143100 145522 167115 167908 170982

178647 179334 179860 193899 194116 195133

200380 205687 206086 213936 214423 216784

224770 226853 228033 238938 239831 241978

244552 247158 257691 268298 260435 273286

274380 277368 280086 281541 292858 295191

298424 303496 305920 306071 310536 315527

329887 331797 340932 349304 356721 365863

367346 368529 372597 374062 386803 391257

392559 397659

In der heutigen Nachmittagsziehung wurden Gewinne über 400 M. gezogen

2 ®«toinn« in 60000 ÖL 116631

2 »«toinne zu 10000 M. 234319

4 u'ttDinn« in 6000 M. 93873 320533

8 ®tininne in 3000 M. 6469 294634 318166

367312

68 »ewinn. ,n 2000 W. 39 6900 9928 51130 65221 66241 84209 98307 98276 113178 114190 114524 140941 171043 195208 207531 228400

232546 243956 251846 255835 272630 287230

290526 297925 298606 306168 316150 334906

336510 347787 356488 363366 374058

112 Gewinne .n 1000 M. 2809 4126 11168 18590 22134 34967 45217 54048 55286 58704 59297 69949 70370 89280 118733 121838 125645 129705 134768 136362 140423 146973 149352 161829 164649

166167 173460 196542 199588 211039 217372

223733 226556 227074 234429 236823 238012

244279 257988 258098 279478 289346 291060

299146 308449 307685 314358 335090 339375

340899 345293 351377 362072 366020 371697

379904

160 Gewinne zn 600 M. 1863 2122 3399 8638 9888 12968 14068 15965 16901 19169 22631 27144 29302 31054 38689 41218 44648 44774 47333 57373 60734 62680 64771 84609 84715 89921 96323 101797 102429 104564 112563 113930 128087 132949

134962 137622 138216 139491 143021 165649

168428 159693 161680 170019 177622 194911

197924 205340 213960 223167 232158 239460

254277 263630 266747 267203 277471 278393

282323 288376 294600 294806 298544 307137

318837 321492 325607 333135 347118 356915

364069 365073 373391 375530 378990 385410

387513 387991 394351 395736

Im Gewinnrade verblieben: 2 Prämien zu je 600000, 100 Schlußprämien zu je 8000, 2 Ge­winne zu je 5 > 000, 2 zu je 800000, 2 zu je 200000, 4 zu je 100000, 6 zu je 75000, 6 zu je 50030, 24 zu je 25000, 152 zu je 10 00, 856 zu je 5000, 776 zu je 8000, 2232 zu je 2000, 4444 zu je 1000, 7446 zu je 500, 22290 zu je 400 M.

Verantwortlich für Politik: I. D.: Ernst Blumschein.

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