S.Jl.-'Sport
Oie Koblenzer Schwimmer mit 12:2 Punffcn geschlagen.
Der Gießener Schwimmverein empfing gestern die Mannschaften des Koblenzer Schwimmvereins „Poseidon" au einem Klubwettkampf, der die Gießener überlegen siegreich sah. Sämtliche Schwimmwettbewerbe konnten die Gießener gewinnen. Lediglich das Wasserballspiel konnten die Gäste mit 11:2 Toren für sich entscheiden. Wir berichten noch über die Veranstaltung.
Oie Punktekämpfe am Main.
VfB. Friedberg — Eintracht 1:1 (!).
Dieser Sonntag brachte bei den Meisterschafts- kämpfen der Gruppe Main wieder eine Bombenüberraschung. Eintracht Frankfurt konnte bei dem Neuling VfB. Friedberg nur ein l:l-Unentschieden herausholen. Dadurch hat der Fußballsportverein, der Union Niederrad deutlich mit 4:0 hinter sich ließ, nunmehr einen Vorsprung von zwei Punkten, den aufzuholen der Eintracht sehr schwer fallen dürfte. Einen hohen Sieg feierten die Offenbacher Kickers gegen die Sportfreunde Frankfurt. Mit 6:0 wurde der Neuling auf eigenem Platze geschlagen. Hanau 93 hat sich durch seine 2.4-Heimniederlage gegen Neu-Isenburg in eine sehr böse Lage gebracht. Der Abstieg der Hanauer ist kaum mehr abzu- wcnden. In Bieber gab es einen 2:1-Sieg der Germanen über Rotweiß Frankfurt.
Fußball in Hessen Hannover.
Die Spiele des Sonntags litten sehr unter dem regnerischen Wetter. Der Tabellenführer, Borussia Fulda, fertigte auf eigenem Platze Iura Kassel sicher mit 5:0 ab. SC. 03 Kassel schlug Hermannia knapp mit 5:4 Toren, Spieloerein Kassel bezwang die Marburger Germanen mit 2 Elfmeterbällen 2:0, während Kurhesjen Marburg und Hessen Hersfeld sich unentschieden 2:2 trennten. Die Tabelle, die durch die Ergebnisse nicht wesentlich geändert wird, wird nach wie vor von Borussia Fulda mit 14:0 Punkten angeführt, vor Kurhessen Kassel mit 10:2 und SC. 03 Kassel mit 8:4 Punkten.
Westdeutschland — Ostholland 4:1.
In 2lpel,doorn kam am Sonntag ber traditionelle Fußoall-Länderkampf zwischen Ostholland und Westdeutschland zum Austrag. Den 10 000 Zuschauern stellten sich zwei Mannschaften, die zwar nicht die besten Vertretungen ihrer Verbände waren, die aber trotz des strömenden Regens ein recht gutes Spiel lieferten. Der Sieg der Westdeutschen war mit 4:1 (1:1) verdient. Anfänglich haperte es allerdings etwas mit dem Zusammenspiel der „Grün-Weißen", auch einige Umstellungen änderten daran nichts. Die Hol
länder konnten sogar durch einen haltbaren Dall von Koopman die Führung an sich reißen. Der Mittelstürmer der Gäste, Hutter (Bonn), sorgte allerdings bald für den Ausgleich. Rach der Pau'e klappte es bei den Westdeutschen belfer. Eie spielten jetzt auch überlegen unö kamen durch Tore von Schreiber (Weiderich), Stadler (Bonn) und Wigold (Düsseldorf) zum verdienten Sieg.
Kurze Sportnotizen.
Norwegi-scher Fußballmeister wurde Fredrikstad durch einen 6:l»Sieg über den Titelverteidiger Dem Horten.
Arthur Iona 1 h konnte in Paris beim Jean- Bouin-Sportfest den Holländer Berger über 100 Meter schlagen, unterlag dagegen über 200 Meter dem Holländer knapp.
Beim DFD. - Vundestag in Wies- baden wurde anstelle von Dr. S ch r i ck e r der bisherige süddeutsche Schatzmeister Dr. W. Raß - b a ch (Wiesbaden) zum dritten Vorsitzenden gewählt. Im klebrigen fand der Vundesvorstand Wiederwahl. In der Frage des Verufsfpieler- tums wurde der Vundesvorstand ermächtigt, alsbald die erforderlichen Maßnahmen zu treffen, um diese Frage endgültig zu regeln
*
Walter Sawall siegte im Pariser Winter- oelodrom im Steherrennen vor den Franzosen Crassin, Maröchal und Raynaud-
*
I n Paris erzielte der Berliner Schlittschuh- Club im Eishockeykampf gegen Racing Club de France Paris ein Unentschieden von 2:2.
*
Rausch/Hürtgen gewannen in Brüssel ein Dreistunden - Mannschaftsrennen gegen die besten belgischen Mannschaften.
Als ein wirklicher Weltmeister erwies sich der Kölner Radweltmeister der Amateur-Flieger Albert R i ch t e r am Freitag in Köln bei seinem ersten Start als Berufsfahrer. Er schlug die getarnte internationale Klasse, darunter auch den Weltmeister der Berufsfahrer, den Belgier Scherens.
Ernst P i st u l l a , der ehemalige Europameister im Halbschwergewichtsboxen, wurde in Hamburg von Stich-Hagen in der dritten Runde k. o. geschlagen. Pistullas Boxerlaufbahn, die er nach seiner schweren Erkrankung am besten gar nicht mehr ausgenommen hätte, dürfte damit endgültig abgeschlos- fen sein.
DfB. -19001:1 (1:0)
Kampf vor 1500 Zuschauem. — Eine harte Elfmeterentscheidung.
Rach langer Zeit trafen sich die beiden ersten Mannschaften der hiesigen Vereine im Verbandsspiel. Mit großer Spannung sah man dem Lokalderby entgegen. Unentschieden endete das Spiel. Das Ergebnis ist nicht gerecht. VfB. hätte das Spiel gewinnen müssen. Eine harte Elfmeterentscheidung gab den Ausschlag zum Unentschieden. So teilt man sich nun in die Punkte.
1500 Menschen wurden Zeuge eines spannenden Kampfes. Teils gingen die Wogen der Erregung sehr hoch. Zu ernsteren Zwischenfällen kam es aber nicht und man trennte sich allseits in Frieden. Mit dem Schiedsrichter gab es eine kleine Auseinandersetzung, der aber keiyerlei Bedeutung zuzumessen war. Das endet meist harmlos. Freilich, so ganz verwinden kann die VfB.-Mannschaft die etwas fragwürdige Elfmeterentscheidung nicht. Einige Entscheidungen des Schiedsrichters Win- gen.feld (Fulda) waren anfechtbar.
Tie Mannschaften traten in der gemeldeten Aufstellung an. Lediglich im Sturm des VfB. stand für Sauer der kleine Schmidt auf Rechtsaußen. (Man hatte ihn nicht entbehren können.) Allerdings kam er zu spät und die VfDer mußten einige Zeit mit zehn Monn spielen.
Oer Spielverlauf.
Der Kampf wurde von Anfang an nicht hart, aber mit aller Energie geführt. Die VfDer fanden sich schneller, lagen bald einige Male gefährlich vor dem Tor des Gegners. Zwei Torschüsse wurden von Schlarb gehalten. Dann rückte 1900 auf. Balser muhte zweimal eingreifen. Die Grünweihen gerieten nun in große Fahrt. Vor dem 1900er Tor wurde es brenzlich. Die Ver
teidigung Zeiler-Luft muhte schwer arbeiten. Ritter schoß scharf auf Schlarb. Schmidt schoh von Rechtsauhen ebenso scharf an die Latte. In sauberer Kombination arbeiteten die Grün-Weihen zusammen. Die Blau-Weihen kamen einige Male zu gefährlichen Durchbrüchen, konnten sich aber nie ganz durchsetzen. Balser bekam in der 16. Minute einen sehr gefährlichen, halbhohen Dall. 4 Minuten später fiel das erste und einzige Tor für VfB. Ritter, Haupt und Wilhelm arbeiteten in vorbildlicher Kombination zusammen. Wilhelm köpfte entschlossen ein. (Lebh. Beifall!) VfB. blieb tonangebend. Zeitweise waren die Grün-Weihen drückend überlegen. Der Sturm lieh aber den letzten Einsatz vermissen. Haupt schoh zweimal daneben. Ecken für VfB. wie für 1900 brachten nichts ein. Es ging auf das Ende der ersten Halbzeit zu. Die Blau-Weihen bemühten sich energisch um den Ausgleich. Vergeblich! Die Verteidigung des Plahbesitzers (Bin- gel-Leutheuser) war unüberwindlich.
In unvermindertem Tempo wurde nach der Pause das Spiel fortgeführt. 1900 drängte zunächst sehr, aber vorläufig noch immer ohne jede Aussicht auf Erfolg. Die Grünweihen hatten etwas nachgelassen. Der Sturm verlor etwas an Zusammenhang. Chancen wurden vergeben. Der Dall ging an die Latte oder ins Aus. Der Schiedsrichter übersah verschiedentlich glattes Handspiel. Dadurch kam von außerhalb der Darriere etwas Unruhe in das Spiel. Dann kam Schmidt plötzlich vor das Tor, Schlarb lief aus dem Kasten, verfehlte den Ball, aber nun sah sich der Angreifer drei Mann gegenüber. Die Gefahr wurde abgewandt. Roch manche Chance
ging für VfB. auf ähnliche Weise verloren, da der Sturm nie genügend aufrückte. In der 30. Minute rettete die Latte für VfB. Unmittelbar danach muhte Balser sein Können beweisen. In der 35. Minute fiel der Ausgleich. Leutheuser kam mit Iäckel in Konflikt. Der Schiedsrichter gab Elfmeter für 1900. Arnold trat zum Schuh an. Balser stand nervös im Tor. Der Ball ging knapp neben den Mann. Balser war der Situation nicht ganz gewachsen, sonst Hütte er den Ball halten müssen. Die Mannschaften setzten nun zum Endspurt ein — das Publikum versuchte die Entscheidung zu unterstützen. Der Schiedsrichter machte (anscheinend im Bewußtsein seiner etwas harten Elfmeter-Entscheidung) den DfBern einige Konzessionen. Am Ergebnis änderte sich aber nichts mehr. Ritter vergab noch eine Chance. Balser muhte auch noch einige Male eingreifen.
Das Spiel litt sehr unter den schlechten Bodenverhältnissen. Der glatte Boden verhinderte klare Kombinationsarbeit.
Kritik der Mannschaften.
Die D f B e r waren unzweifelhaft besser und hätten einen knappen Sieg verdient. Zur Halbzeit mußten sie eigentlich auf Grund ihres überlegenen Spieles mit 2:0 führen. Man sah gerade in der ersten Halbzeit bei den Grünweißen sehr gute Kombinationsarbeit. Der Sturm ließ
es aber an der nötigen Durchschlagskraft fehlen. Die Verteidigung war der beste Mannschaftsteil. Die Läuferreihe war gut. Der Mittelläufer Kreß überraschte nach der angenehmsten Seite. Balser im Tor war zuverlässig.
Bei der Spielvereinigung fehlte es insgesamt an der ZusammenarMit. Es wurde reichlich zerfahren gespielt. Heilmann als Mittelläufer, einer der Besten in der Mannschaft, bemühte sich verzweiselt um einen geordneten Spielaufbau. Man hat die Blauweihen schon weitaus besser gesehen. Der Sturm war sehr schwach. In der Verteidigung gefiel Luft wieder sehr gut. Schlarb im Tor war einigemale nicht sehr bestimmt in seinem Handeln, füllte aber seinen Posten doch aus.
Der Schiedsrichter hatte keinen schweren Stand, denn die Mannschaften spielten, von einigen kleinen Zwischenfällen abgesehen, sehr fair.
weitere Fußballergebniste der Spieloereinigung.
1900 II — Wetzlarer Sportfreunde I 4:1; IV — Dutenhofen II 3:1: AI-3ugenö —Lich AI-Iugend 20:0 (!); All — AI Watzenborn- Steinberg 2:0; 6-Iugend — Klein-Linden Iu- gend 1:3; 1900 1. Schüler — Lollar 1. Schüler 0:4; 2. Schüler — VfB. 1. Schüler 1:0.
Wirtschaft.
Wochenbericht
vom Frankfurter Produktenmarkt.
Die Getreidebörse verkehrte in der verflossenen Woche in ausgesprochen matter Tendenz und lieh fast jegliche GAchäftstätigkeit vermissen. Das Angebot hielt sich in relativ engen Grenzen, zumal die Landwirtschaft durch dringende Feld, arbeiten an einer größeren Derkaufstätigkeit stark gehindert ist. Die ungünstige Preisgestaltung cheint ihre Ursache im Versagen der Rachfrage- eite zu haben. Die Beendigung der Pflichteinlagerungskäufe und die Tatsache, daß die Mühlen, da sie nun einmal Pflichtläger in Weizen haben, ihre freiwilligen Läger nach Möglichkeit einschränken und nur das an Getreide einkaufen, was' sie an Mehl laufend absetzen können, dürfte am meisten maßgebend gewesen fein. Der Mehl- absah war aber trotz ermäßigter Forderungen weiterhin sehr schleppend, wobei die geringe Kaufkraft des Publikums stark mitgesprochen haben dürfte. Die Mühlen halten offenbar auch deshalb im Einkauf zurück, da sie mit zunehmendem Angebotsdruck rechnen.
Am Weizenmarkt beschränkte sich das Geschäft nur auf die Deckung des notwendigsten Bedarfs. Der Preis ging um 3 Mark auf 212,50 bis 213 Mark je Tonne zurück.
Der Roggenmarkt lag vollkommen vernachlässigt und ausgesprochen schwach, zumal die halbstaatliche Stelle nur in dem Umfange Ware aufnimmt, in dem sie ihren Eosinroggen abseht. Mit 163 Mark Brief für die Tonne erlitt Roggen eine Einbuße von 5 Mark.
Der Gerste- und Hafermarkt hatte zwar nur wenig Geschäft, aber unveränderte Preise. Bei letzterem dürfte die Aufkaufaktion in Bayern preisstühend gewirkt haben. Gerste 180 bis 190, Hafer 142,50 bis 147,50 Mark.
Am Mehlm arkt gingen die Preise sowohl für Weizen- als auch für Roggenmehl um je 0,50 Mark zurück. Der Absatz blieb schleppend. Weizenmehl, südd., 31 bis 32,45, dasselbe, nieder- rhein., 31 bis 32,20, Roggenmehl, 60proz. Ausmahlung, 23,75 bis 25 Mark je 100 Kilo ab Frankfurt a. M.
Futtermittel lagen allgemein sehr ruhig und schwächer. Kraftfuttermittel lagen etwas stetiger. Weizenkleie 7,75, Roggenkleie 7,90, Treber 11 bis 11,25, Sojaschrot 10,75 bis 11, Erdnuß- kuchen 12,50 Mark.
Kartoffeln tendierten ruhig bei leicht anziehenden Preisen. Industrie hiesiger Gegend 1,90 Mark per 50 Kilo bei Waggonbezug ab Frankfurt a. M.
♦ D i e Indexziffer der Großhandelspreise. Die vom Statistischen Reichsamt für den 12. Oktober berechnete Großhandelsindexziffer ist mit 94,6 gegenüber der Vorwoche um 0,2 v. H. gesunken. Die Indexziffern der Hauptgruppen lauten: Agrar- stoffe 88,4 (minus 0,1 o. H.), Kolonialwaren 83,6 (minus 0,7 o. H ), industrielle Rohstoffe und Halbwaren 88,5 (minus 0,3 o. H. und industrielle Fertigwaren 114,8 (unverändert). Für Produktionsmittel beträgt der Index 116,9 (unverändert), für Konsumgüter 113,2 (minus 0,1 v. H.).
* H. Fuchs, WaggonfabrikAG. .Heide l be r g. Die H. Fuchs Waggonfabrik AG. Heidelberg, bleibt, wie mitgeteilt wird, für das mit dem 30. Iuni 1932 beendete Geschäftsjahr dividen-
Denlos (i.D. wurden aus einem Gewinn von 43 056 Mark 40 000 Mark der Reserve zugeführt, der Rest vorgetragen).
* Aus dem Aku-Konzern. Wie die Verwaltung der Allgemeinen Kunstzijde Unie (Aku) mitteilt, hat sich die Geschäftslage in der letzten Zeit weiter gebessert, die Produktionseinschränkungen müßten jedoch zunächst noch bestehen bleiben. Der Konkurrenzkampf auf dem Weltmarkt habe eine Minderung nicht erfahren. Man hoffe jedoch, unter den europäischen Produzenten zu einer Verständigung zu gelangen.
* Metallgesellschaft A G., Frankfurt a. M. Nach mehrmonatigem Stilliegen hat die im Besitz der Metallgesellschaft befindliche Hans-Heinrich- Hütte in Langelsheim (Braunschweig) den Betrieb wieder ausgenommen. Die Stillegung wurde seinerzeit Dorgenommen, um ein übermäßiges Anwachsen des Vorratsbestandes zu vermeiden. Die Hütte, bw der gegenwärtig rund 100 Arbeiter beschäftigt werden (normale Belegschaft rund 400 Mann), wird vorausaussichtlich zum mindesten den Winter über in Betrieb bleiben.
* Norddeutscher Lloyd, Bremen. Zu Gerüchten über Dezentralisationsbestrebungen hn Betriebe des Norddeutschen Lloyd wird dem WTB.- Handelsdienst von Verwaltungsseite mitgeteilt, daß zwar über eine Neuregelung der Betriebsverhältnisse in den Tochtergesellschaften interne Verhandlungen ftattfirtöen -daß jedoch irgendwelche Beschlüsse hinsichtlich einer Neuorganisation für die nächste Zeit nicht zu erwarten sind. Die Kombinationen hinsichtlich einer Aenderung des Union-Verhältnisses zur Hapag entbehren jeher Grundlage.
Frankfurter Buttermarkt.
Frankfurt a. M., 15. Okt. Am Buttermarkt blieb das Geschäft trotz sehr geringer Zufuhren sowohl von In- als auch vom Auslande sehr klein und beschränkte sich nur auf die Deckung deS notwendigsten Bedarfs. Die bessere Qualität für deutsche Butter gestaltete für diese den Absatz jedoch etwas besser. Die Preise erfuhren indessen keine nennenswerte Veränderung. Die Verkaufspreise des Großhandels lauten (in 1 Ztr.-Tonnen): holländische Butter 124 bis 128, deutsche Butter 120 bis 125 Mark. h
Frankfurter Eiermarkt.
Frankfurt a. M, 15. Okt. Infolge der knappen Zukuhren haben die Preise eine weitere Erhöhung erfahren. Deutsche Eier waren besonders knapp angeboten und um über 1 Pf. per Stück höher. Der Absatz war zunächst sehr ruhig, formte sich aber gegen das Wochenende etwas beleben, weil jeder noch möglichst billig einkaufcn möchte. Auch in Kühlhauseiern, die in dieser Woche erstmals zum Verkauf gestellt wurden, entwickelte sich befriedigendes Geschäft. Die Belastung, die in früheren Iahren Kühleier auf den Markt ausübten, dürfte in dieser Kampagne infolge der nur geringen Einlegung Wegfällen. ES- notierten in Pf. per Stück ab loco Frankfurt am Main: Bulgaren 8,25 bis 8,75, Iugoslawen 8,25 bis 8,75, Rumänen 7,25 bis 8, Russen 7 bis 7,75, Polen 6,50 bis 8, Holländer 8,50 bis 11. Flandern 9,75 bis 10, Bayern 9,50 bis 10, deutsche Frischeier 11 bis 13,50. Kühlhauseier: Holländer 8 bis 8,50, Bulgaren 7,50, Rumänen und Iugoslawen je 7. In- und ausländische Mittelund Schmuheier 6,50 bis 7/
Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
Frankfurt a. D).
Berlin
Schluß, furd
Schlußk. Abend« bSrse
Schluß« fürs
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Datum
14.10.
15.10.
14-10.
15-10.
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6% ehcm.7%Dt.Retchranl.v.1sr9
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73
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—
87,5
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Deutsche Anl.-Ablüs^Schuld mit
72
71,5
72
71,75
Auslos.-Rechlen.......
48,13
47,4
48
47,4
Desgl. ohne Auülos.-Rechte . .
C% ebfm 8%.0cf|. «oltaftaat 1929
(rüdxafjU). 102%)......
Obcrhessen Provinz-Anleihe mit
6,75
6,7
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6,7
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AuSIos.-Rechten......
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6% ehem. 8% jyranlf. Hyp.-Bani
50,9
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75,5
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Bank Ltqu. Ptandbricle . . .
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73
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6,75
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—
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6,75
3,5
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Serie 1...........
—
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Frankfurt a.M.
Berlin
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Schlußk. Abend« börse
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Datum
14.10.
15.10.
14.10.
15.10.
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Berliner Handelsgesellschaft .
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Commerz, und Privai-Bcmk .
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124,5
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5
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57
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Unternehmungen ....
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Kaliwerke Westeregeln
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14.Oktober
15-Oktober
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Amtliche
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Helstngsorö .
6,254
6,266
6,254
6.266
Wien. . . .
51,95
52,05
51,95
52,05
Prag . . .
12,465
12,485
12,465
12,485
Budapest. .
—
—
——
Sofia ...
3,057
3,063
3,057
3,063
Holland . .
169,33
169,67
169,38
169,72
£#lo ....
72,88
73,02
72,83
72,97
Kopenhagen.
75,12
75,28
75,12
75,28
Stockholm
74,43
74,57
74,43
74,57
London. . .
14,485
14,525
14,485
14,525
Buenos Aires
0,890
0,894
0,890
0,894
Neuvork . .
4.209
4,217
4.209
4,217
Brüssel. . .
58,44
58,56
58.45
58,57
Italien. . .
21,55
21,59
21,55
21,59
Paris . . .
16,505
16,545
16,51
16,55
Schweiz . .
81,19
81,35
81,22
81,38
Spanien . .
34,47
34,53
34,47
34,53
Danzig. . .
81,92
82,08
81,92
82.08
Japan . . .
0,989
0,991
0.989
0,991
Rio dc Jan..
0.294
0,296
0 294
0,296
Iugoflawten.
5.894
5,906
5.794
5,806
Lissabon . .
13,19
13,21
13,19
13,21
Serkin, 15. Oktober
Geik
Sries -
Amerikanische Roten.......
Belgische Roten.........
Tonische Roten.........
Englische Noten .........
üronzösischc Roten........
4,20
58,29 74,90
14,445
16,47
169,01 21,51
72,65
2,44
74,25 81,04
34,33
4,22 58,53 75,20
14,505
16,53 169,69
21,59 72,95
2,46 74,55 81,36 34,47
Italienische Noten .......
Norwegische Roten........
Deutsch.Oesterreich, i 100 Lchvltng Rumänische Roten........
Schwedische Noten........
Schweizer Noten.........
Spanische Noten.........
Ungarische Äotex........
m. 2
Vell< Heimat
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