3. Preis: Helmut Eckhard, Artur Michel, beide Gießen 1861.
200 Silben.
1. Preis und Ehrenpreis: Hans Korn, Adolf Ahrens, beide von Marburg.
2. Preis: Wilhelm Rieß, Gießen 1861.
220 Silben.
1. Preis und Ehrenpreis: Gertrud Herrmann, Georg Gaßmann, beide von Marburg.
2. Preis: Karl Sommer, Friedberg: Minni Genzel, Bab-Rauheirn.
240 Silben.
1. Preis und Ehrenpreis: K. Moosdorf, Georg Wahl, beide Gießen Ges.
300 Silben.
2. Preis und Ehrenpreis: P. Dehrner, Gießen 1861.
Schön, uno Richligfchreiben (Verkehrsschrisl).
1. Preis und Ehrenpreis: Adolf Kling, Wieseck.
1. Preis: Friede, von Lemmers, Gießen Ges.: Emil 2ost, Friedrich Gorges, beide Gießen 1861; Otto Wilhelm, Gießen Ges.
2. Preis: Luise Reinhardt, Gießen Ges.; M. Eckart, Büdingen.
3. Preis: Theodor Schwarz, Gießen Ges.: Otto Hahn, Butzbach: Urfula Pohl, Carl Breidenbach, Adolf Maser, Liesel Schäfer, Berta Stimpel, sämtlich von Büdingen: Emilie Schäfer, Hungen.
Schön- und Richligschreiben (Redeschrift).
1. Preis und Ehrenpreis: Emil Jost, Gießen 1861.
1. Preis: Friedrich Gorges, Gießen 1861; Friedrich von Lemmers, Gießen Ges.
2. Preis: Johanna Bohl, Gießen Ges.; Heinrich Volk, Gießen 1861; Hans Fuhr, Gießen Ges.
Roch mehr Maschinen?
23on Heinrich Auerbach, Frankfurt a. M., Gauvorsieher des Oeutschnationaien Handlungsgehilfen-Derbandes.
Die Wissenden raunen es sich allerorten zu, daß die seit 1924 übersteigerte Einführung von Maschinen in unserer Wirtschaft an der Arbeitslosennot erhebliche Schuld hat. Trotzdem wird jetzt geplant, die Warenverteilung im Einzelhandel zu automatisieren und dadurch der Maschine ein ihr bisher verschlossenes Gebiet zu eröffnen. Man denkt sich die Warenabgabe durch auf den Straßen aufgestellte Automaten für den verschiedensten Lebensbedarf (Lebens- und Genußmittcl, Bedarfsartikel aller Art, Textil-, Tabakwaren usw.) ohne Rücksicht auf die gesetzliche Ladenschlußstunde. Zugegeben, solche „automatische" Bedarfsdeckung mag für manchen, der sich nicht an rechtzeitigen Einkauf gewöhnen kann, bequem sein. Bringen solche Automaten aber auch unserer Volkswirtschaft Ruhen? Diese Frage muß strikte verneint werden. Die Automaten vergrößern die Arbeitslosigkeit, denn die geringe vorübergehende Mehrbeschäftigung der Automaten herstellenden Industrie würde durch das äleber» flüssigwerden vieler Arbeitskräfte im Handel und zahlreicher selbständiger Einzelhändler um ein vielfaches Überboten werden. Die Käufer be
dienten sich selbst, verzichteten aber auf die größere Auswahl und die sachkundige Beratung, die individuelle Bedarfsdeckung würde durch grüßeSchematisierung verdrängt. Ruhen hätten lediglich die großen, anonymen Konzerne, der mittel ständische Einzelhandel wäre der leidtragende Teil. Geschädigt würde zuletzt auch der Käufer durch die höheren Preise. Schon heute sind die Preise der Auto» matcnwaren höher als diejenigen im Ladengeschäft. Zudem bedeuten die Automaten keine Belebung des Absatzes, sondern es tritt nur eine Verschiebung der Einkäufe ein. Das aber bedeutet Leerwerden der Einzelhandelsgeschäfte, größere Arbeitslosigkeit und Steuerausfall auf der einen Seite, neue Kapitalfehlleitung in Warenautomaten auf der anderen Seite. Möge die Regierung die Auswirkungen einer solchen neuen Rationalisierung am untauglichen Objekt rechtzeitig erkennen und die menschliche Arbeitskraft auf den in Frage kommenden Gebieten vor dem Einbruch der Maschine im Interesse des ganzen Volkes schützen!
lioifunogebung Der Obst- und Gemüsezüchter.
WSR. Wiesbaden, 15.Juni. Einen Massenbesuch von Obst- und Gemüsezüchtern aus Wiesbaden und Umgebung, dem Main-Taunus-Kreis, Groß-Frankfurt, den hessischen Provinzen Starkenburg und Rheinhessen brachte die gestern nachmittag im Katholischen Leseverein, hier, abgehaltene Versammlung der „N o t g e m e i n s ch a f t der deutschen Frühgemüseanbaue r". Staats- und städtische Behörden, die Landwirtschasts- kammern Wiesbaden und Hessen sowie die Bezirksbauerngemeinschaft für Nassau und den Kreis Wetzlar und die Freie Rheinhessische Bauernschaft hatten Vertreter gesandt.
Die Kundgebung eröffnete mit eindringlichen Worten der Präsident der Landwirtschaftskammer Wiesbaden, Hepp. Er schilderte die katastrophale Notlage der Frühgemüseanbauer im Westen und wies darauf hin,
daß vermehrte und verbesserte Produktion dem Erzeuger zum Verhängnis geworden und regierungsseitig nichts geschehen fei, was zum Schuhe des Gartenbaues nötig gewesen.
Die Notlage der Frühgemüseanbauer, ihre Ursachen und Mittel au ihrer Milderung beleuchtete Gartenbaudirektor ©robben (Altlangsow). Der Redner schlug folgende Entschließung, die dem Reichskanzler, dem Reichsernährungsminister und den Länderregierungen umgebend übersandt werden soll, der Versammlung zur Annahme vor:
„Zahlreiche in Wiesbaden zu einer Kundgebung versammelte Gemüseanbauer aus dem Regierungsbezirk Wiesbaden und dem Freistaat Hessen erklären einmütig, daß sie in diesem Jahre Zinsen und Tilgungsraten für seinerzeit in Anspruch genommene Frühgemüsekredite nicht zahlen können.
Die Preise für Friihgemüfe find besonders infolge der unverminderten Auslandzufuhren bis Anfang Juni d. 3. um 30 bis 35 v. h. gegenüber dem gleichen Zeitraum im Jahre 1931 gesunken.
Aus den eigenen Betriebseinnahmen können deshalb Zins- und Tilgungszahlungen nicht erfolgen. Da in einer geordneten Wirtschaft Zahlungen nur aus den eigenen Betriebseinnahmen und nicht durch Auf
nahme neuer Schulden gedeckt werden dürfen, bitten wir den Reichsernährungsminister, zur Vermeidung ernster Erschütterungen im Frühgemüsebau, den Frühgemüfk-Kreditnehmern die Zinsen für Reichskredit I und II für dieses Jahr zu erlassen und um Hinausschiebung der Zahlung der fälligen Tilgungsraten um ein Jahr. Da Zinsen und Tilgungsraten in Kürze fällig find, bitten wir um schnellste Entscheidung im Sinne unserer Entschließung, da eine weitere Hinausschiebung unserer feit Monaten vor- getragenen Wünsche in der Zeit höchster Not unerträglich ist. Wir bitten ferner, alle für die Einziehung dieser Gelder in Frage kommenden Stellen sofort anzuweisen, die Einziehung bis zur endgültigen Entscheidung durch die Reichsregierung einzu st eilen. Insbesondere muß der preußische Wohlfahrtsminister daraus ernstlich hingewiesen werden, seine Anweisung, die Zinsen und Tilgungsraten evtl, zwangsweise einzuziehen, sofort zurückzunehmen. Für derartige Maßnahmen in einer wirtschaftlich so schweren Zeit, wie wir sie jetzt durchmachen, fehlt weitesten Volkskreisen das Verständnis. Die Durchführung solcher Maßnahmen würde weder den Kreditgebern, noch den Kreditnehmern zum Vorteil gereichen und auch der Volkswohlfahrt nicht dienen.
Zum Schuhe der heimischen Produktion und zur Sicherung einer Betriebsrentabilität des heimischen Frühgemüsebaues als erste Voraussetzung für die Erhaltung und weitere Bewirtschaftung der Betriebe bitten wir den Reichs- ernährungsminister dringend, durch beschleunigte Kontingentierung der Einfuhr hierfür die notwendigen Vorbedingungen zu schaffen.
Den Städten, Kreisen usw., die von sich aus Frühgemüsekredite gewährt haben, wolle der Reichsernährungsminister mit größter Eile dringend nahelegen, im Hinblick auf die Zahlungsunmöglichkeit der Kreditnehmer ebenfalls die Zinsen für 1932 zu erlassen und von Tilgungszahlungen in diesem Jahre ab;u° sehen. Die weiteren Forderungen der Notgemeinschaft deutscher Frühgemüseanbauer werden aufrechterhalten."
Nach eingehender Diskussion wurde die Entschließung einstimmig an genommen.
4tiirna)ai..
3m Mai 82 Millionen Mark Ausfuhrüberschuß.
Berlin, 16. Juni. (WTD. Funkspruch.) Rach einer Zunahme im April ist die Einfuhr im M a i (351 Millionen Mark) dem Volumen nach wieder auf den Stand im März abgesunken, dem Werte nach hat sie sogar den Tiefstand im März noch um 12,5 Millionen Mark unterschritten. Im Vergleich zum April hat die Einfuhr um 76 Millionen Mark abgenommen.
Die Ausfuhr beziffert sich im Mai auf 438 Millionen Mark; hinzu kommen, wie im Vormonat, Reparationssachlieferungen im Betrage von 9 Millionen Mark. Gegenüber April ist die G e s a m t a u s f u h r somit um 34,5 Millionen Mark gesunken, von denen 14 Millionen Mark auf die Rohstoffe und 17 Millionen Mark auf die Fertigwaren entfallen.
Die Handelsbilanz schließt im Mai mit einem Ausfuhrüberschuß von 87 (April 4 5) Millionen Mark ab. Einschließlich der Reparationssachlieferungen beträgt der äleberschuh 96 Millionen Mark.
Berlin sehr ruhig.
Berlin, 16. Juni. (WTB. Funkspruch.) Rach- dem in den heutigen Vormittagsstunden eine gewisse Zurückhaltung festzustellen war, die in der Hauptsache auf einer weniger hoffnungsvollen Auffassung für Lausanne basierte, obwohl das Ausland recht zuversichtlich gestimmt bleibt, eröffnete die Börse ebenfalls in sehr ruhiger Haltung. Die Kürsveränderungen gegenüber dem Vortag waren meist nur ganz gering, äleber ein Prozent nach oben oder unten waren nur ganz wenige Werte verändert. So gewannen Dessauer Gas 2 Proz. und Akkumulatoren 1,5 Proz., während Jlse-Genuß-Scheine 2, Rhein. Braunkohlen 1,75 und Kali Aschersleben 2,25 Proz. einbüßten. Auch Chadeaktien eröffneten 1,50 Mark niedriger. Trotzdem war aber die Allgemeinstimmung nicht als unfreundlich zu bezeichnen, zumal die Aus- landbvrsen anhaltend feste Veranlagung melden und auch das Angebot seitens der Liquidationskasse aus den noch schwebenden und zum Ultimo dieses Monats abzuwickelnden Terminengagements nachzulassen schien. Der inzwischen bekanntgewordene Außen Handelsausweis für M a i wurde im ersten Augenblick mit seinem Ausfuhrüberschuß von 87 Millionen nach 45 Millionen im Vormonat nicht ungünstig beurteilt, da man zunächst die weitere Schrumpfung der Ein- und Ausfuhrseite außer Acht lieh. In der Tat hat die Ausfuhr im Mai mit 438 Millionen einen Rekordtief st and erreicht. Im Verlaufe führte das Ausland anscheinend wieder einige Täuschtransaktionen, Bekula gegen Reichsbank durch, während sonst das Geschäft äußerst klein blieb und geringe Abweichungen nach oben und unten mehr auf Zufall basierten. Dessauer Gas zogen erneut um 1 Proz. an, da die Ausschüttung einer Dardividrnbe von 7 Proz. anregte.
Am Rentenmarkt war das Geschäft sehr still und die Tendenz weiter nicht ganz einheitlich. Das Angebot in Goldpfandbriefen scheint nachgelassen zu haben, trotzdem werden 8prozen- tige Emissionen schwächer taxiert. Liquidations- Pfandbriefe waren dagegen etwas gefragt.
Frankfurt fast geschästsloS.
Frankfurt a. M., 16. Juni. (WTB. Drahtmeldung.) Rachdem schon in den letzten Tagen stärkste Zurückhaltung die Börse kennzeichnete, lag sie heute am Tage des Beginns der Lausanner Verhandlungen vollkommen stagnie- rend. Die Spekulation übte allgemein Zurückhaltung. Die Grundstimmung war zwar freundlich, doch wiesen die wenigen ersten Kurse, die zunächst zur Rotiz kamen, wieder keine Einheitlichkeit auf. Vereinzelt kam erneut etwas Angebot aus alten Beständen von Terminengagements heraus, dem nur geringe Aufnahmelust gegenüberstand. Bei sehr geringen älmsähen eröffneten IG. und Reichsbank unverändert. Der Elektromarkt war fast vollkommen geschäftslos bei eher schwächeren Kursen. Siemens gaben wieder 1,5 v. H. nach. Etwas belebteres Geschäft hatten nur Montanaktien, doch war auch hier die Kurs- bildung unregelmäßig. Die Veränderungen nach beiden Seiten betrugen aber nur Bruchteile eines Prozentes. Schiffahrtsaktien blieben behauptet, während von Rebenwerten Contiqurnizli 1,75 v. H. einbüßten. Im Verlaufe horte fast j e 6 e G e - schäftstatigkeit auf, und die Kurse bröckelten überwiegend etwas ab, wobei die Zahlungs - einstellung eines großen Frankfurter Kaufhauses etwas verstimmte.
Am Renfenmarkt waren Deutsche Anleihen ziemlich behauptet. Reichsschuldbuchforderun- gen gingen leicht zurück. Bei Goldpfandbriefen hielten sich Angebot und Nachfrage etwa die Waage, und die Kurse wurden nur wenig verändert gesprochen: Liquidationspfandbriefe waren dagegen überwiegend gefragt und höher. Tagesgeld war zu vier Prozent erhältlich.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M, 16. Juni. Auftrieb: 151 Rinder, 1070 Kälber, 68 Schafe, 880 Schweine. Es notierten: beste Mast- und Saugkälber 35 bis 38, mittlere Mast- und Saugkälber 30 bis 34, geringe Kälber 22 bis 29; Mastlämmer und jüngere Masthämmel, Weidemast 28 bis 30, mittlere Mastlämmer, ältere Masthämmel und gut genährte Schafe 23 bis 27, fleischiges Schafvieh 17 bis 22; dollfleischige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 39 bis 42, von etwa 200 bis 240 Pfund Lebendgewicht 40 bis 42, von etwa 160 bis 200 Ptzind Lebendgewicht 38 bis 42, fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund Lebendgewicht 35 bis 38 Mk.
Gießener Wochenmarktpreise.
* G i e ß e n, 16. Juni. Es kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt das Pfund: Kochbutter 90 bis 100, Süßrahmbutter 130, Landbutter 110 bis 120, Matte 25 bis 30, Wirsing 12, Spinat 20, Römischkohl 12 bis 15, Dohnen 45, Spargel 30 bis 50, Erbsen 45, Mischgemüse 10 bis 12, Tomaten 45 bis 55, Zwiebeln 18, Rhabarber 8 bis 10, alte Kartoffeln 5, neue 15 bis 20. ausländische Aepfel 50 bis 60, Dörrobst 30 bis 35, Kirschen 35 bis 40, unreife Äachelbeeren 25, Erdbeeren 100 bis 120, Honig 40 bis 45, junge Hähne 80 bis 90, Suppenhühner 70 bis 80; das Stück: Käse 5 bis 10, Tauben 50 bis 70, Eier 7, Blumenkohl 40 bis 60, Salat 8 bis 10, Salatgurken 35 bis 45, Ober- Kohlrabi 10 bis 15, Rettich 10 bis 15; das Bund: gelbe Rüben 12 bis 15, Radieschen 8 bis 12 Pf.; der Zentner: Kartoffeln 4,50 bis 4,80 Mk.
Lolksiiimlicher Wettkamps der DT. in Krofdorf.
Lieber 450 Teilnehmer. — Glatter Verlauf der Wettkämpfe.
Der 2. Bezirk (Gießen—Metzlar—Grünberg) des Gaues Hessen der DD. hielt am Sonntag zu Krofdorf seine planmäßigen Wettkämpfe im Dolksturnen ab. Im Zusammenklang mit dieser Verbandsveranstaltung feierte der Ortsverein seinen 4 5. Gründungstag. Mit einem B ü h - nen-Werbeturnen am Vorabend in der vereinseigenen Turnhalle legten seine Abteilungen in den verschiedenen Fachgebieten anschaulich Zeugnis ab von ihrer Ausbildungsarbeit, die durch lebhaften Beifall von über 400 Zuschauern volle Anerkennung fand. Ehren-Gauoberturnwart Wilh. Will (Gießen) beglückwünschte den Verein mit der Feststellung, daß
die krofdorsec Turner und Turnerinnen dank der langjährigen, bewährten Führung unter dem 1. Turnwart Wilh. Leib mit zu den erfolg
reichsten unter den Landvereinen des Hessen- gaues zählen.
2m Ramen des Vereins sprach der 1. Vorsitzende, Lehrer Jäger.
Unter Führung des Oberturnwartes Karl Erb (Tv. 1846 Gießen) marschierten Sonntag früh die Wetturner- und -tumerinnen des Bezirks vom Bahnhof Gießen in geschlossenem Zuge nach Krofdorf, stellten sich auf dem schönen Turnplatz bei der Halle in 20 Riegen ihren Kampfrichtern und brachten ihre verschiedenen Mehrkämpfe unter Leitung des 1. Dezirksturnwartes Paul Schüler (Wetzlar) zu gutem Abschluß. Mit einem Werbeumzug trat nachmittags der Bezirkstag in die breiteren Formen seiner Auswirkung; die allgemeinen Freiübungen der Turner und Turnerinnen fanden wohlverdienten Beifall, die S i e- gerehrung gab sich in einer neuen, würdigen
Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe der zuletzt beschlosfenen Dividende an. - Reichsbankdiskont 5 o.H, Lombardzinsfuß 6 o.H.
u Ul u. Dl. |
2)en
i-dnuB-l iure |
1-Uhr- 1
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16 6
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—
—
53
_
7% Deutsche Reichsanleihe d.1929
59,5
—
59,5
5%% Poung-Anlelhe von 1030
Deutsche Anl.^llblös.-Schuld mit
56
—
56
—
Auslos.-Rechten.....
37,25
37,75
37,75
37,5
Tesgl. ohne Auslos.-Rcchle . 6% Hell. Bolksltaat von 1929
3,35
3,3
3,35
(tüdjafjrb. 102%)......
Oberbessen Provinz-Anleihe mit
—
—
46,75
—
Aueios^Rechten
Deutsche komm. Cammelabl.
36,5
—
—
—
Anleihe Serie 1 .
8% grants. Hyp.-Bank Goldpsc
34,13
—
35
—
15 unkündbar 616 1935
7% firanff. Hyp.-Bank Goidpfe
66
—
—
—
unkündbar 618 1933 Serie 16
*Vi% Franks. Hyp.-Bank Liyu.
—
—
—
—
Psandbriese...
V/i% Rheinische Hyp.-Bank.Liou
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—
—
—
Gvldpie.
8% Pr. Landespfandbriefanstalt,
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—
—
—
Psandbriese 81.19 .
7% Pr. Landespsandbricsanstall.
68
—
68
—
Psandbriese M m
—
—
—
—
4% Oeiierreichiiche (Solotente
9
4,20% Oesierreichische Silberrentr
1,2
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1,2
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4% Ungarische Goldrente
4% Ungarische Staatstente v. 1910
___
5,5
_
5,75
4,9
4Yt% deogl. von 1913
5,25
5% abgest. Goldmexikaner von 99
5,13
_
4% Türkische Bollanleibe Don 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe
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—
—
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Serie 1
4% deügl. Serie II
2,25
9.25
—
2,25
2,3
2,65
2,4
5% Nnmän. vereint). Rente v. 190?,
4
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—
—
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8
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16
_
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TiSconto-Gesellschast. . .
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—
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Unternehmungen . . .
9
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53
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Rheinische Elektrizität . .
. 9
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Schuckert 8 Co.......
11
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Siemens 8 Halske.....
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12
77,75
77,75
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26,25
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—
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15
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—
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25
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Zementwerk Heidelberg. . .
Gementroer, Karlstadt. . . .
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Watch 8 Freytag ...
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Devisenmarkt Berlin -
- Frankfurt a. 211.
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16
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Amtliche Notierung
Amtliche
Notierung
Crtflfl
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1 Brie.
Helsingfort .
7,143
7,157
7,143
7,153
Wien....
51.95
52,05
51,95
52,05
Prag . . .
12,465
12,485
12,465
12,485
Budapest . .
—
—
Sofia . . .
3,057
3,063
3,057
3,063
Holland . ,
170,48
170,82
170,43
170,77
Oölo. . . .
76,22
76,33
75,52
75,68
Kopenhagen.
84,22
84,38
84,17
84,33
Stockholm .
78,92
79,08
78.87
79,03
London. . .
Buenos Aires
15.41
15,45
15,415
15,455
0,948
0,952
0.948
0,952
Neuyork . .
4,209
4,217
4.209
4.217
Brussel. . .
58,64
58,76
58,59
58,71
Italien. . .
21,58
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21,53
21,57
Paris . . .
16,55
16.59
16,55
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Schtveiz . .
82,07
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Spanien . .
34,67
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34,67
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Danzig. . .
82,42
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Japan . . .
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0,325
0,327
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0,327
Jugoslawien.
Lissabon . .
6,993
7,007
6,393
7,007
14,07
14,09
14,05
14,07
Banfnotcn.
Aerlin, 15 Juni
Geld
Dries
Amerikanische Noten . . .
4,20
4,22
Belgische Noten.....
58,48
58,72
Dänische Noten.....
84,03
84,37
Englische Noten .
...
15,37
15,43
Französische Noten .
16,51
16,57
Holländische Noten .
. . .
170,11
170,79
Italienische Noten
21,59
21,67
Norwegische Noten. .
76,05
76,35
Deutsch-Oesterreich, 4 100 Schilling
Rumänische Noten ....
2,495
2,515
Schwedische Noten.....
78,74
79,06
Schweizer Noten......
81,89
82,21
Spanische Noten......
34,53
34,67
Ungarische Noten.....


