Ausgabe 
16.6.1932 Erstes Blatt
 
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3. Preis: Helmut Eckhard, Artur Michel, beide Gießen 1861.

200 Silben.

1. Preis und Ehrenpreis: Hans Korn, Adolf Ahrens, beide von Marburg.

2. Preis: Wilhelm Rieß, Gießen 1861.

220 Silben.

1. Preis und Ehrenpreis: Gertrud Herrmann, Georg Gaßmann, beide von Marburg.

2. Preis: Karl Sommer, Friedberg: Minni Genzel, Bab-Rauheirn.

240 Silben.

1. Preis und Ehrenpreis: K. Moos­dorf, Georg Wahl, beide Gießen Ges.

300 Silben.

2. Preis und Ehrenpreis: P. Dehrner, Gießen 1861.

Schön, uno Richligfchreiben (Verkehrsschrisl).

1. Preis und Ehrenpreis: Adolf Kling, Wieseck.

1. Preis: Friede, von Lemmers, Gießen Ges.: Emil 2ost, Friedrich Gorges, beide Gießen 1861; Otto Wilhelm, Gießen Ges.

2. Preis: Luise Reinhardt, Gießen Ges.; M. Eckart, Büdingen.

3. Preis: Theodor Schwarz, Gießen Ges.: Otto Hahn, Butzbach: Urfula Pohl, Carl Breiden­bach, Adolf Maser, Liesel Schäfer, Berta Stimpel, sämtlich von Büdingen: Emilie Schäfer, Hungen.

Schön- und Richligschreiben (Redeschrift).

1. Preis und Ehrenpreis: Emil Jost, Gießen 1861.

1. Preis: Friedrich Gorges, Gießen 1861; Friedrich von Lemmers, Gießen Ges.

2. Preis: Johanna Bohl, Gießen Ges.; Hein­rich Volk, Gießen 1861; Hans Fuhr, Gießen Ges.

Roch mehr Maschinen?

23on Heinrich Auerbach, Frankfurt a. M., Gauvorsieher des Oeutschnationaien Handlungsgehilfen-Derbandes.

Die Wissenden raunen es sich allerorten zu, daß die seit 1924 übersteigerte Einführung von Maschinen in unserer Wirtschaft an der Arbeits­losennot erhebliche Schuld hat. Trotzdem wird jetzt geplant, die Warenverteilung im Einzelhandel zu automatisieren und dadurch der Maschine ein ihr bisher verschlossenes Gebiet zu eröffnen. Man denkt sich die Waren­abgabe durch auf den Straßen aufgestellte Auto­maten für den verschiedensten Lebensbedarf (Le­bens- und Genußmittcl, Bedarfsartikel aller Art, Textil-, Tabakwaren usw.) ohne Rücksicht auf die gesetzliche Ladenschlußstunde. Zugegeben, solche automatische" Bedarfsdeckung mag für manchen, der sich nicht an rechtzeitigen Einkauf gewöhnen kann, bequem sein. Bringen solche Automaten aber auch unserer Volkswirtschaft Ruhen? Diese Frage muß strikte verneint werden. Die Automaten vergrößern die Ar­beitslosigkeit, denn die geringe vorüber­gehende Mehrbeschäftigung der Automaten her­stellenden Industrie würde durch das äleber» flüssigwerden vieler Arbeitskräfte im Handel und zahlreicher selbständiger Einzelhändler um ein vielfaches Überboten werden. Die Käufer be­

dienten sich selbst, verzichteten aber auf die größere Auswahl und die sachkundige Beratung, die individuelle Bedarfsdeckung würde durch grüßeSchematisierung verdrängt. Ruhen hätten lediglich die großen, anonymen Konzerne, der mittel ständische Einzelhandel wäre der leidtragende Teil. Geschädigt würde zuletzt auch der Käufer durch die höheren Preise. Schon heute sind die Preise der Auto» matcnwaren höher als diejenigen im Ladenge­schäft. Zudem bedeuten die Automaten keine Belebung des Absatzes, sondern es tritt nur eine Verschiebung der Einkäufe ein. Das aber bedeutet Leerwerden der Einzel­handelsgeschäfte, größere Arbeitslosig­keit und Steuerausfall auf der einen Seite, neue Kapitalfehlleitung in Warenauto­maten auf der anderen Seite. Möge die Regierung die Auswirkungen einer solchen neuen Rationa­lisierung am untauglichen Objekt recht­zeitig erkennen und die menschliche Arbeitskraft auf den in Frage kommenden Gebieten vor dem Ein­bruch der Maschine im Interesse des ganzen Vol­kes schützen!

lioifunogebung Der Obst- und Gemüsezüchter.

WSR. Wiesbaden, 15.Juni. Einen Massen­besuch von Obst- und Gemüsezüchtern aus Wies­baden und Umgebung, dem Main-Taunus-Kreis, Groß-Frankfurt, den hessischen Provinzen Star­kenburg und Rheinhessen brachte die gestern nachmittag im Katholischen Leseverein, hier, abge­haltene Versammlung derN o t g e m e i n s ch a f t der deutschen Frühgemüseanbaue r". Staats- und städtische Behörden, die Landwirtschasts- kammern Wiesbaden und Hessen sowie die Bezirks­bauerngemeinschaft für Nassau und den Kreis Wetz­lar und die Freie Rheinhessische Bauernschaft hatten Vertreter gesandt.

Die Kundgebung eröffnete mit eindringlichen Worten der Präsident der Landwirtschaftskammer Wiesbaden, Hepp. Er schilderte die katastrophale Notlage der Frühgemüseanbauer im Westen und wies darauf hin,

daß vermehrte und verbesserte Produktion dem Erzeuger zum Verhängnis geworden und regie­rungsseitig nichts geschehen fei, was zum Schuhe des Gartenbaues nötig gewesen.

Die Notlage der Frühgemüseanbauer, ihre Ur­sachen und Mittel au ihrer Milderung beleuchtete Gartenbaudirektor ©robben (Altlangsow). Der Redner schlug folgende Entschließung, die dem Reichskanzler, dem Reichsernährungsminister und den Länderregierungen umgebend übersandt werden soll, der Versammlung zur Annahme vor:

Zahlreiche in Wiesbaden zu einer Kundgebung versammelte Gemüseanbauer aus dem Regierungs­bezirk Wiesbaden und dem Freistaat Hessen erklären einmütig, daß sie in diesem Jahre Zinsen und Tilgungsraten für seinerzeit in Anspruch ge­nommene Frühgemüsekredite nicht zahlen können.

Die Preise für Friihgemüfe find besonders in­folge der unverminderten Auslandzufuhren bis Anfang Juni d. 3. um 30 bis 35 v. h. gegen­über dem gleichen Zeitraum im Jahre 1931 gesunken.

Aus den eigenen Betriebseinnahmen können deshalb Zins- und Tilgungszahlungen nicht erfolgen. Da in einer geordneten Wirtschaft Zahlungen nur aus den eigenen Betriebseinnahmen und nicht durch Auf­

nahme neuer Schulden gedeckt werden dürfen, bitten wir den Reichsernährungsminister, zur Vermeidung ernster Erschütterungen im Frühgemüsebau, den Frühgemüfk-Kreditnehmern die Zinsen für Reichs­kredit I und II für dieses Jahr zu erlassen und um Hinausschiebung der Zahlung der fälligen Tilgungs­raten um ein Jahr. Da Zinsen und Tilgungsraten in Kürze fällig find, bitten wir um schnellste Ent­scheidung im Sinne unserer Entschließung, da eine weitere Hinausschiebung unserer feit Monaten vor- getragenen Wünsche in der Zeit höchster Not uner­träglich ist. Wir bitten ferner, alle für die Ein­ziehung dieser Gelder in Frage kommenden Stellen sofort anzuweisen, die Einziehung bis zur endgültigen Entscheidung durch die Reichsregierung einzu st eilen. Insbeson­dere muß der preußische Wohlfahrtsminister daraus ernstlich hingewiesen werden, seine Anweisung, die Zinsen und Tilgungsraten evtl, zwangsweise einzu­ziehen, sofort zurückzunehmen. Für derartige Maß­nahmen in einer wirtschaftlich so schweren Zeit, wie wir sie jetzt durchmachen, fehlt weitesten Volkskreisen das Verständnis. Die Durchführung solcher Maß­nahmen würde weder den Kreditgebern, noch den Kreditnehmern zum Vorteil gereichen und auch der Volkswohlfahrt nicht dienen.

Zum Schuhe der heimischen Produktion und zur Sicherung einer Betriebsrentabilität des heimischen Frühgemüsebaues als erste Voraus­setzung für die Erhaltung und weitere Bewirt­schaftung der Betriebe bitten wir den Reichs- ernährungsminister dringend, durch beschleunigte Kontingentierung der Einfuhr hierfür die not­wendigen Vorbedingungen zu schaffen.

Den Städten, Kreisen usw., die von sich aus Früh­gemüsekredite gewährt haben, wolle der Reichsernäh­rungsminister mit größter Eile dringend nahelegen, im Hinblick auf die Zahlungsunmöglichkeit der Kre­ditnehmer ebenfalls die Zinsen für 1932 zu erlassen und von Tilgungszahlungen in diesem Jahre ab;u° sehen. Die weiteren Forderungen der Notgemein­schaft deutscher Frühgemüseanbauer werden aufrecht­erhalten."

Nach eingehender Diskussion wurde die Entschlie­ßung einstimmig an genommen.

4tiirna)ai..

3m Mai 82 Millionen Mark Ausfuhrüberschuß.

Berlin, 16. Juni. (WTD. Funkspruch.) Rach einer Zunahme im April ist die Einfuhr im M a i (351 Millionen Mark) dem Volumen nach wieder auf den Stand im März abgesunken, dem Werte nach hat sie sogar den Tiefstand im März noch um 12,5 Millionen Mark unterschrit­ten. Im Vergleich zum April hat die Ein­fuhr um 76 Millionen Mark abge­nommen.

Die Ausfuhr beziffert sich im Mai auf 438 Millionen Mark; hinzu kommen, wie im Vormonat, Reparationssachlieferungen im Be­trage von 9 Millionen Mark. Gegenüber April ist die G e s a m t a u s f u h r somit um 34,5 Mil­lionen Mark gesunken, von denen 14 Mil­lionen Mark auf die Rohstoffe und 17 Millionen Mark auf die Fertigwaren entfallen.

Die Handelsbilanz schließt im Mai mit einem Ausfuhrüberschuß von 87 (April 4 5) Millionen Mark ab. Ein­schließlich der Reparationssachlieferungen beträgt der äleberschuh 96 Millionen Mark.

Berlin sehr ruhig.

Berlin, 16. Juni. (WTB. Funkspruch.) Rach- dem in den heutigen Vormittagsstunden eine ge­wisse Zurückhaltung festzustellen war, die in der Hauptsache auf einer weniger hoffnungsvollen Auffassung für Lausanne basierte, obwohl das Ausland recht zuversichtlich gestimmt bleibt, eröff­nete die Börse ebenfalls in sehr ruhiger Haltung. Die Kürsveränderungen gegenüber dem Vortag waren meist nur ganz gering, äleber ein Prozent nach oben oder unten waren nur ganz wenige Werte verändert. So gewannen Dessauer Gas 2 Proz. und Akkumulatoren 1,5 Proz., wäh­rend Jlse-Genuß-Scheine 2, Rhein. Braunkohlen 1,75 und Kali Aschersleben 2,25 Proz. einbüßten. Auch Chadeaktien eröffneten 1,50 Mark niedriger. Trotzdem war aber die Allgemeinstimmung nicht als unfreundlich zu bezeichnen, zumal die Aus- landbvrsen anhaltend feste Veranlagung melden und auch das Angebot seitens der Liquidations­kasse aus den noch schwebenden und zum Ultimo dieses Monats abzuwickelnden Terminengage­ments nachzulassen schien. Der inzwischen bekannt­gewordene Außen Handelsausweis für M a i wurde im ersten Augenblick mit seinem Ausfuhrüberschuß von 87 Millionen nach 45 Mil­lionen im Vormonat nicht ungünstig beurteilt, da man zunächst die weitere Schrumpfung der Ein- und Ausfuhrseite außer Acht lieh. In der Tat hat die Ausfuhr im Mai mit 438 Millio­nen einen Rekordtief st and erreicht. Im Verlaufe führte das Ausland anscheinend wieder einige Täuschtransaktionen, Bekula gegen Reichs­bank durch, während sonst das Geschäft äußerst klein blieb und geringe Abweichungen nach oben und unten mehr auf Zufall basierten. Dessauer Gas zogen erneut um 1 Proz. an, da die Aus­schüttung einer Dardividrnbe von 7 Proz. anregte.

Am Rentenmarkt war das Geschäft sehr still und die Tendenz weiter nicht ganz einheit­lich. Das Angebot in Goldpfandbriefen scheint nachgelassen zu haben, trotzdem werden 8prozen- tige Emissionen schwächer taxiert. Liquidations- Pfandbriefe waren dagegen etwas gefragt.

Frankfurt fast geschästsloS.

Frankfurt a. M., 16. Juni. (WTB. Draht­meldung.) Rachdem schon in den letzten Tagen stärkste Zurückhaltung die Börse kennzeichnete, lag sie heute am Tage des Beginns der Lausanner Verhandlungen vollkommen stagnie- rend. Die Spekulation übte allgemein Zu­rückhaltung. Die Grundstimmung war zwar freundlich, doch wiesen die wenigen ersten Kurse, die zunächst zur Rotiz kamen, wieder keine Einheitlichkeit auf. Vereinzelt kam erneut etwas Angebot aus alten Beständen von Terminengage­ments heraus, dem nur geringe Aufnahmelust gegenüberstand. Bei sehr geringen älmsähen er­öffneten IG. und Reichsbank unverändert. Der Elektromarkt war fast vollkommen geschäftslos bei eher schwächeren Kursen. Siemens gaben wieder 1,5 v. H. nach. Etwas belebteres Geschäft hatten nur Montanaktien, doch war auch hier die Kurs- bildung unregelmäßig. Die Veränderungen nach beiden Seiten betrugen aber nur Bruchteile eines Prozentes. Schiffahrtsaktien blieben behauptet, während von Rebenwerten Contiqurnizli 1,75 v. H. einbüßten. Im Verlaufe horte fast j e 6 e G e - schäftstatigkeit auf, und die Kurse bröckel­ten überwiegend etwas ab, wobei die Zahlungs - einstellung eines großen Frankfurter Kaufhauses etwas verstimmte.

Am Renfenmarkt waren Deutsche Anleihen ziemlich behauptet. Reichsschuldbuchforderun- gen gingen leicht zurück. Bei Goldpfandbriefen hiel­ten sich Angebot und Nachfrage etwa die Waage, und die Kurse wurden nur wenig verändert gespro­chen: Liquidationspfandbriefe waren dagegen über­wiegend gefragt und höher. Tagesgeld war zu vier Prozent erhältlich.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M, 16. Juni. Auftrieb: 151 Rinder, 1070 Kälber, 68 Schafe, 880 Schweine. Es notierten: beste Mast- und Saugkälber 35 bis 38, mittlere Mast- und Saugkälber 30 bis 34, geringe Kälber 22 bis 29; Mastlämmer und jün­gere Masthämmel, Weidemast 28 bis 30, mittlere Mastlämmer, ältere Masthämmel und gut ge­nährte Schafe 23 bis 27, fleischiges Schafvieh 17 bis 22; dollfleischige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 39 bis 42, von etwa 200 bis 240 Pfund Lebendgewicht 40 bis 42, von etwa 160 bis 200 Ptzind Lebendgewicht 38 bis 42, fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund Lebendgewicht 35 bis 38 Mk.

Gießener Wochenmarktpreise.

* G i e ß e n, 16. Juni. Es kosteten auf dem heu­tigen Wochenmarkt das Pfund: Kochbutter 90 bis 100, Süßrahmbutter 130, Landbutter 110 bis 120, Matte 25 bis 30, Wirsing 12, Spinat 20, Römisch­kohl 12 bis 15, Dohnen 45, Spargel 30 bis 50, Erbsen 45, Mischgemüse 10 bis 12, Tomaten 45 bis 55, Zwiebeln 18, Rhabarber 8 bis 10, alte Kartoffeln 5, neue 15 bis 20. ausländische Aepfel 50 bis 60, Dörrobst 30 bis 35, Kirschen 35 bis 40, unreife Äachelbeeren 25, Erdbeeren 100 bis 120, Honig 40 bis 45, junge Hähne 80 bis 90, Suppen­hühner 70 bis 80; das Stück: Käse 5 bis 10, Tauben 50 bis 70, Eier 7, Blumenkohl 40 bis 60, Salat 8 bis 10, Salatgurken 35 bis 45, Ober- Kohlrabi 10 bis 15, Rettich 10 bis 15; das Bund: gelbe Rüben 12 bis 15, Radieschen 8 bis 12 Pf.; der Zentner: Kartoffeln 4,50 bis 4,80 Mk.

Lolksiiimlicher Wettkamps der DT. in Krofdorf.

Lieber 450 Teilnehmer. Glatter Verlauf der Wettkämpfe.

Der 2. Bezirk (GießenMetzlarGrünberg) des Gaues Hessen der DD. hielt am Sonntag zu Krofdorf seine planmäßigen Wettkämpfe im Dolksturnen ab. Im Zusammenklang mit dieser Verbandsveranstaltung feierte der Ortsverein sei­nen 4 5. Gründungstag. Mit einem B ü h - nen-Werbeturnen am Vorabend in der vereinseigenen Turnhalle legten seine Abteilungen in den verschiedenen Fachgebieten anschaulich Zeugnis ab von ihrer Ausbildungsarbeit, die durch lebhaften Beifall von über 400 Zuschauern volle Anerkennung fand. Ehren-Gauoberturnwart Wilh. Will (Gießen) beglückwünschte den Verein mit der Feststellung, daß

die krofdorsec Turner und Turnerinnen dank der langjährigen, bewährten Führung unter dem 1. Turnwart Wilh. Leib mit zu den erfolg­

reichsten unter den Landvereinen des Hessen- gaues zählen.

2m Ramen des Vereins sprach der 1. Vorsitzende, Lehrer Jäger.

Unter Führung des Oberturnwartes Karl Erb (Tv. 1846 Gießen) marschierten Sonntag früh die Wetturner- und -tumerinnen des Bezirks vom Bahnhof Gießen in geschlossenem Zuge nach Krof­dorf, stellten sich auf dem schönen Turnplatz bei der Halle in 20 Riegen ihren Kampfrichtern und brachten ihre verschiedenen Mehrkämpfe unter Lei­tung des 1. Dezirksturnwartes Paul Schüler (Wetzlar) zu gutem Abschluß. Mit einem Werbeumzug trat nachmittags der Bezirkstag in die breiteren Formen seiner Auswirkung; die allgemeinen Freiübungen der Turner und Tur­nerinnen fanden wohlverdienten Beifall, die S i e- gerehrung gab sich in einer neuen, würdigen

Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe der zuletzt beschlosfenen Dividende an. - Reichsbankdiskont 5 o.H, Lombardzinsfuß 6 o.H.

u Ul u. Dl. |

2)en

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1-Uhr- 1

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Ansa g- Nur«

Dalum

15 6

16 6

15 6

16 6

6% Teuiiche Remisanieitio o. 192.

53

_

7% Deutsche Reichsanleihe d.1929

59,5

59,5

5%% Poung-Anlelhe von 1030

Deutsche Anl.^llblös.-Schuld mit

56

56

Auslos.-Rechten.....

37,25

37,75

37,75

37,5

Tesgl. ohne Auslos.-Rcchle . 6% Hell. Bolksltaat von 1929

3,35

3,3

3,35

(tüdjafjrb. 102%)......

Oberbessen Provinz-Anleihe mit

46,75

Aueios^Rechten

Deutsche komm. Cammelabl.

36,5

Anleihe Serie 1 .

8% grants. Hyp.-Bank Goldpsc

34,13

35

15 unkündbar 616 1935

7% firanff. Hyp.-Bank Goidpfe

66

unkündbar 618 1933 Serie 16

*Vi% Franks. Hyp.-Bank Liyu.

Psandbriese...

V/i% Rheinische Hyp.-Bank.Liou

76,75

Gvldpie.

8% Pr. Landespfandbriefanstalt,

74,9

Psandbriese 81.19 .

7% Pr. Landespsandbricsanstall.

68

68

Psandbriese M m

4% Oeiierreichiiche (Solotente

9

4,20% Oesierreichische Silberrentr

1,2

__

1 )5

1,2

5,2

4% Ungarische Goldrente

4% Ungarische Staatstente v. 1910

___

5,5

_

5,75

4,9

4Yt% deogl. von 1913

5,25

5% abgest. Goldmexikaner von 99

5,13

_

4% Türkische Bollanleibe Don 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe

2,25

2,4

Serie 1

4% deügl. Serie II

2,25

9.25

2,25

2,3

2,65

2,4

5% Nnmän. vereint). Rente v. 190?,

4

4^,%Rumän.veteinh.Nenlev.l913

7

L?

3,5 16

4% Rumänische vereint). Rente

3,5

15.75

3,25

16

ȴ*% Anatolier

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Schluß«! urt |

l-Üfer- Kurs

Schluß« Hirt

ülniana« Kur«

Datum

15.6

16 6

15 6

16.6

yamburg-Amerita Pate. .

11,75

11

11,25

11

Hamburg-Südam. Dampsschis

. 0

Hansa Dampsschiss

. c

20

Norddeutscher Lloyd ....

. 6

12,4

_

12,25

12

21.(3. sür Verkehrswesen Aki.

27.5

28,5

27,65

Berliner Handelsgesellschaft .

8

86

86

Commerz- und Privai-Bank .

16

_

16

_

Darmstadter und Nationalbank 8

18,25

___

18,5

Deutsche Bank und

TiSconto-Gesellschast. . .

6

30,5

30,5

_

Dresdner Bank......

6

18,25

_

18,5

_

ReichSbank........

12

124,75

124,75

124,9

21.(5.©. . ......

. 7

19,65

_

19,9

20

Bergmann........

. S

18,25

Gicht. LieserungSgeseNschast.

10

62,5

62,75

Licht und Straft . .

IC

68

68

Selten & Guilleaume...

6'/2

36

36,75

36,13

Gesellschaft für Elektrische

Unternehmungen . . .

9

53,25

53

53.5

53,4

Rheinische Elektrizität . .

. 9

66

66

Schuckert 8 Co.......

11

58

58,5

57,4

Siemens 8 Halske.....

14

118

118,5

117,25

Lahmeyer 8 Co......

12

77,75

77,75

78

Buverur ...

4

_

_

26,25

Deutsche Erdöl ......

. 6

64,13

63,9

64,13

Gelsenkirchener......

. e

43

43

42,65

42,5

Harvener ......

. c

46,25

45,25

45,75

45,9

Hoesch Eisen.......

. 6

26,65

Ilse Bergbau ......

10

126,5

filddiierroerfe .....

6

24

23,4

Kütn-Neuellen

ey,

_

Mannesmann-Röhren . .

6

40

40,25

40,13

40,25

Mansfelder Bergbau

0

13,5

13,75

13,75

Oberschlei. KokSwerke

8

33

33

Phönix Bergbau

*y,

18

17,5

18

17,75

Rheinische Braunkohlen. .

10

164

164

162,25

Rheinftahl .......

. 6

41,75

41,25

41,75

40,75

.tranuun a. in.

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Schluß« furt

Aniang» Kurt

Dalum

15.6

16 G

15 6

16.6.

tHtcbed Montan......

7,2

Bereinigte Stahlwerke . . .

. 4

16,5

16,65

16,25

Olavi Minen......1

Kaliwerke Aschersleben . . .

:/,

10,75

10

82,5

82,5

80,25

Kaliwerke Westeregeln . . .

10

91

91

90,13

Kaliwerke Salzdetfurth . . .

15

145,5

148

-

I. G. Farben-Induskrte . .

12

92

92

92,5

92,4

Verein. dient. Industrie Frank-

futt a. M.........

_

Scheideanstalt.......

10

134,75

Goldschmidt........

. 0

16

16,5

_

RutgetSwetke.......

. b

32

32,75

32,5

Metallgeselllchast......

. 5

25

25

Philipp Holzmann.....

. 8

31,75

_

32,5

_

Zementwerk Heidelberg. . .

Gementroer, Karlstadt. . . .

:l

38,5

__

Watch 8 Freytag ...

- o

4,5

4

Schultheis Payenhofer . . .

15

-

51,5

52

Aku sAllgemeine Kunstseide)

0

32,5

32,5

32,5

Bemberg... ...

0

32

32,5

31,75

Zellstoff Waldhof.....

12

24,5

25,5

26,5

Zellstoff Aschaffenburg . . .

6

19,75

17,75

Dessauer Gas ....

. 9

_

77,5

79,5

Daimler Motoren ....

. 0

11,5

11,25

12

11.75

Deutsche Linoleum ....

. 6

31

31

31 5

Orenstein 8 Koppel ....

. 0

21,25

21,4

Leonhard Tietz......

. 8

54

54,9

Svenska ........

15

6

_

Chade .....

182,5

182,25

180,75

Frankfurter Maschinen

. 0

-

Gritzner .......

0

14.65

14,75

_

Mainkraftwerke Höchst a. M..

6

43

Süddeutscher Zucker ....

10

-

Devisenmarkt Berlin -

- Frankfurt a. 211.

15.Juni

16

3unl

Amtliche Notierung

Amtliche

Notierung

Crtflfl

Lrie

Geld

1 Brie.

Helsingfort .

7,143

7,157

7,143

7,153

Wien....

51.95

52,05

51,95

52,05

Prag . . .

12,465

12,485

12,465

12,485

Budapest . .

Sofia . . .

3,057

3,063

3,057

3,063

Holland . ,

170,48

170,82

170,43

170,77

Oölo. . . .

76,22

76,33

75,52

75,68

Kopenhagen.

84,22

84,38

84,17

84,33

Stockholm .

78,92

79,08

78.87

79,03

London. . .

Buenos Aires

15.41

15,45

15,415

15,455

0,948

0,952

0.948

0,952

Neuyork . .

4,209

4,217

4.209

4.217

Brussel. . .

58,64

58,76

58,59

58,71

Italien. . .

21,58

21,62

21,53

21,57

Paris . . .

16,55

16.59

16,55

16,59

Schtveiz . .

82,07

82,23

82,07

82,23

Spanien . .

34,67

34,73

34,67

34,73

Danzig. . .

82,42

82,58

82,37

82,53

Japan . . .

1,209

1,311

1,309

1,311

Rio de Ian..

0,325

0,327

0,325

0,327

Jugoslawien.

Lissabon . .

6,993

7,007

6,393

7,007

14,07

14,09

14,05

14,07

Banfnotcn.

Aerlin, 15 Juni

Geld

Dries

Amerikanische Noten . . .

4,20

4,22

Belgische Noten.....

58,48

58,72

Dänische Noten.....

84,03

84,37

Englische Noten .

...

15,37

15,43

Französische Noten .

16,51

16,57

Holländische Noten .

. . .

170,11

170,79

Italienische Noten

21,59

21,67

Norwegische Noten. .

76,05

76,35

Deutsch-Oesterreich, 4 100 Schilling

Rumänische Noten ....

2,495

2,515

Schwedische Noten.....

78,74

79,06

Schweizer Noten......

81,89

82,21

Spanische Noten......

34,53

34,67

Ungarische Noten.....