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Kr.243 Kvützattssabe 182. Jahrgang Samstag, 15. Oktober 1932
Gießener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberheffen
Londoner Gespräche.
Der mit außerordentlicher Schärfe einsetzende Wahlkampf hat die Blicke der deutschen Oeffentlich- koit wieder mehr, als es den Interessen der Nation dienlich ist, auf das innerpoliti che Schlachtfeld gelenkt. Es ist ein unsagbares Unglück für Deutschland, daß in Augenblicken großer außenpolitischer Entscheidungen das deutsche Bolk zumeist von inner- politischen Streitfragen gänzlich absorbiert wird und nicht den Willen zu einer geschlossenen und einheit-
M a c d o n a l d.
5) c r r i o f.
jrines sorgfältig einstudierten und überlegten Zusammenspiels aller politischen Strafte eine so weit härtere außenpolitische Stoßkraft entwickeln können 1s wir. Heute, wo unser Volk sich anschickt, in einen ^scheinend ungewöhnlich scharfen und erregten '»ahlkampf zu ziehen, sollten alle, die es angeht, der schweren Verantwortung bewußt werden, le sie auf sich, laden, wenn sie sich nicht scheuen, ^bensinteressen des Volksganzen dem Parteigötzen pa opfern. Deshalb das erste Gebot für den Wahl- llampf: Finger von der Außenpolitik!
Deutschland befindet sich in einer zweifellos sehr heiklen Situation. Es hat mit seiner entschiedenen Weiterung, nach Genf zu gehen bevor die Frage ßcr deutschen Gleichberechtigung in der Wehrpolitik in seinem Sinne geklärt ist, eine große Diskussion zwischen den Mächten ausgelöst, in der es für uns uor allem heißt: d i e Nerven behalten, wenn wir nicht von der gerieben und skrupellos, aber
glichen Haltung aufbringt, die unentbehrliche Vor- saussetzung ist für eine mit Elan und Energie geführte Außenpolitik. Auch der Reichskanzler hat in ' seiner viel beachteten Münchener Rede dem Bedauern über dieses Fehlen einer nationalen Disziplin, die auch in ungewöhnlich erregten Zeiten taktische 'Interessen der Parteipolitik den Rücksichten auf das Ganze' unterordnet, beredten Ausdruck gegeben. Was sich in der letzten Sitzung des Auswärtigen Ausschusses des Reichstages abgespielt hat, ist um jo weniger zu entschuldigen, als gerade dieses parlamentarische Gremium sich in besonderem Maße zur Wahrung der außenpolitischen Interessen des Reichs berufen fühlen sollte. 'Es sind gewiß Regiefehler unterlaufen, die geeignet waren, die ohnehin gereizte Stimmung zwischen Regierung und Parlament zu verschärfen, trotzdem mußte eine so schwere Schädigung der außenpolitischen Autorität des Reichskabinetts, wie sie der unverständliche Beschluß des Auswärtigen Ausschusses darstellt, unter allen Umständen, mochten sich die Parteien auch noch so provoziert fühlen, vermieden werden. Am unbe- greistichsten ist, daß auch Zentrum und Bayerische Volkspartei sich an dieser Demonstration beteiligten, obwohl beide aus der Aera Brüning her noch wissen -tollten, wie hemmend und schädigend der damalige /Reichskanzler und Außenminister mit Recht derartige parteipolitische Husarenritte empfunden hat. eolange unsere Parteien von rechts bis links nicht
rnen wollen, daß die Außenpolitik ein Gebiet ist, if dem es nur ein verständnisvolles Zusammen- beiten zwischen Regierung und Opposition gibt, i5 keineswegs eine zwar scharfe, aber sachliche ritik ausschließt, solange darf sich das deutsche Volk cht darüber beklagen, daß Engländer und Fransen dank ihrer straffen nationalen Disziplin und
Vriüsch-stanzöslsche Vereinbarung über die Diermächlekonferenz.
Kompromiß zwischen Herriot und Macdonald. — Beschränkung auf die vier europäischen Großmächte, aber Zusammentritt in Genf. — Deutschland lehnt ab.
Oie amtliche Mitteilung.
Paris, 14. Oft (1BXB.) Das französische Außen- Ministerium veröffentlicht folgendes Kommunique: Gestern und heute hat in London. Downingstreet 10, ein Meinungsaustausch zwischenMacdonald, Sir John Simon und herriot über den englischen Vorschlag auf Einberufung einer Zusammenkunft statlgefunden, an der Frankreich, Großbritannien mit Deutschland und Italien teilnehmen würden, um die Schwierigkeit zu beenden, die sich gegenwärtig in Genf zeigt. Die französischen und englischen Minister haben sich dahin geeinigt, daß die Zusammenkunft die soeben genann- len vier Mächte umfassen mühte und daß Genf der geeignete Versammlungsort wäre. Die englische Regierung hat infolgedessen d i e Zustimmung der beiden anderen an diesem Vorschlag interessierten Regierungen erbeten. Die Zusammenkunft würde einen offiziösen und präliminaren Charakter haben. Ihr Zweck wäre, die Mittel zu suchen und vorzuschlagen, um in wirksamer Weise das von der Abrüstungskonferenz im Rahmen des Völkerbunds unternommene gemeinsame Werk wiederanfzn- nehmen.
Deutschland lehnt Genf als Konferenzort ab.
London, 14. Oktober. (WTB.) Der englische Außenminister hat auf Grund der Besprechungen mit herriot schon gestern eine Anfrage über die Einberufung der geplanten Viermächtekonferen; nach Genf an die deutsche und die italienische Regierung gerichlet. Die Antworten beider Regierungen liegen bereits vor. Während sich die italienische Regierung mit Genf e i n - verstanden erklärt, hat der deutsche Außen- m i n i st e r mitteilen lassen, daß Deutschland einer Verlegung der Konferenz nach Genf nicht zustimmen könne.
DeulschlandgehtnichtdurcheineSinler- lör zur Abrüstungskonferenz zurück.
Berlin, 14. DH. (CNB.) Wenn Deutschland zugemutet werden sollte, zu dieser Konferenz nach G e n f zu kommen, dann müssen z u n ä ch st die bekannten deutschen Bedingungen geklärt werden und vorher eine Regelung der Gleichberechtigungsfrage erfolgen, sonst würde die Gefahr bestehen, daß man Deutschland auf dem Wege einer Viermächtekonserenz in Genf sozusagen durch eine Hintertür wieder zur Abrüstungskonferenz zurückbringt, ohne daß die Gleichberech
tigungsfrage geklärt sei. Db die Konferenz in London oder einem anderen Ort stattfindet, ist für uns eine weniger wichtige Frage, schließlich ist ja London selbst viel mehr für die Engländer als für uns eine Prestigefrage. Deutschland ist selbstverständlich gern bereit, auch über einen a n - deren Dort als London mit sich reden zu lassen mit der Einschränkung, daß hinsichtlich Genf die genannten Voraussetzungen erfüllt werden, die selbstverständlich auch sinngemäß für die nähere Nachbarschaft von Genf gelten.
SerriolmitdemGrMbmszusrieden
herriot erklärte: Ich hatte keinerlei Schwierigkeit, eine völlige Vereinbarung mit meinen englischen Freunden zu erzielen. Frankreich hat sich bereit erklärt, an einer Konferenz mit Italien und Deutschland teilzunehmen, und die Engländer haben zu- gestimml, daß die Konferenz in Genf innerhalb des Rahmens des Völkerbunds stattfinden soll und daß die Konferenz im Charakter prälumtnar sein soll. Leider hat allein Italien die von Sir John Simon gestern abend nach Rom und Berlin telegraphierte Einladung angenommen, Deutschland Hal es ab- gelehnt, teilzunehmen.
Herriots Abreise von London.
Was wurde über den konstruktiven Plan gesprochen? •
London, 14. Oft. (ERD ) Herriot ist, wie geplant, um 16 Ahr vom Dictoria-Bahnhof nach Paris abgefahren. Macdonald, Sir 2ohn Simon und der französische Botschafter waren zum Abschied erschienen. Kurz bevor der Zug abfuhr, verbrachten Herriot und Macdonald, die
zusammen eingetroffen toaren, einige Augenblicke in ernster Unterredung. Herriots letzte Worte aus dem Zug zum britischen Premierminister, dem er mit der Hand zuwinkte, waren: „Auf Wiedersehen, lieber Freund!". Inspirierte britische Kommentare besagen, der Hauptgewinn, der sich aus der Zusammenkunft des französischen und britischen Premierministers ergebe, sei eine Besserung inden Aussichtender geplanten Biermächtekonferenz. Die französische Regierung fei jetzt, wie man glaube, beträchtlich mehr bereit, an der Konferenz teilzunehmen, und einige Mißverständnisse auf beiden Seiten seien weggeräumt worden.
Obgleich in dem Kommunique dessen keine Erwähnung getan wird, bestehen, wie Preß Association mit teilt, keine Zweifel, daß der französische „konstruktive Plan" eingehend zwischen Herriot und den britischen Staatsmännern erörtert wurde. Herriot erklärte in einer Unterredung mit einem Vertreter der Preß Association, er glaube, daß England und Frankreich nach den Besprechungen „bessere Freunde sind als zuvor". Bemerkenswert ist, daß an dem von Herriot in der französischen Botschaft gegebenen Frühstück außer den britischen Vertretern auch der amerikanische Abrüstungsdelegierte Rorman Davis teilnahm.
Tie Abendpresse reagiert noch nicht ausführlich auf das Ergebnis der Londoner Besprechungen. Sie betont aber in Ueberschriften die englisch- ft'anzösische Uebereinstimmung, die Bereitschaft Italiens, nach Genf zu gehen, und die ablehnende Haltung Deutschlands. Bisher hebt nur Preß Association den deutschen I Einwand hervor, daß eine in Genf abgehaltene Vicrmächtekonferenz in Deutschland als Mittel dargestellt werden könnte, die deutschen Staatsmänner nach Genf zurückzubekommen.
Die deutsche Polizei als Kriegsinstrument.
französische Unterstellungen im Genfer Abrüstungsausschuß.
Gens, 14. Oft. (CAD.) 3n dem Ausschuß für die Herabsetzung und Begrenzung der Heeres- stärfen hielt heute nachmittag der französische Delegierte Massigli eine Rede, in der er sich hauptsächlich mit der deutschen Schutzpolizei beschäftigte. Die Sitzung war nicht öffentlich. Aus Kreisen des Ausschusses verlautet, Laß Massigli etwa folgendes ausgeführt habe: Er dedauere, daß es ihm durch die Abwesenheit Deutschlands von der Abrüstungskonferenz nicht möglich sei, seine Ausführungen vor deutschen Vertretern zu machen. Er wolle hier keine Gerüchte weitergeben, sondern Dinge vortragen, die jedermann bekannt seien. Massigli legte eine Reihe von deutschen Provinzzeitungen vor, die Photographien über angebliche Manöver der deutschen Schutzpolizei in
verschiedenen Teilen des Reiches enthielten. E? behauptete, daß diese Betätigung der Schutzpolizei den Verträgen widerspreche. Massigli führte u. a. an, daß die Schutzpolizei Maschinengewehre habe, und leitete aus seinen Darlegungen die Forderung ab, daß man bei der Berechnung der Effektivstärken, die bekanntlich auf der Grundlage der Verhältnisse bei den abgerüsteten Staaten erfolgen soll, außer der Reichswehr auch die Poli - zcikräfte hinzurechnen müsse. Massigli führte im übrigen noch aus, daß die Schutzpolizei offiziell 140 000 Mann umfasse. Es könne aber niemand beweisen, ob diese Zahl auch wirklich stimme.
Rach Schluß der Sitzung empfing der Vorsitzende, der belgische Senator deDrouquere,
auch wie immer vorsichtig und zäh zu Werke gehenden Franzosen überspielt werden wollen. Einer vertraulichen diplomatischen Aussprache über die strittige Frage der deutschen Gleichberechtigung, wie sie Deutschland oorgeschlagen hatte, sind die Franzosen ausgewichen. Sie wollten uns nicht allein gegenübertreten, weil sie ihre sachlich schwache und rechtlich unhaltbare Position kennen und von der stimmungsmäßig katastrophalen Wirkung des ersten Herriotschen .Nein, niemals!" vorerst genug haben. Deshalb haben sie sich auch gegen die von Macdonald entrierte Londoner Konferenz gesträubt, weil sie sich dort dem konzentrischen Druck Deutschlands, Englands und Italiens nicht gewachsen fühlten. Sie haben sich hinter den rein formalen Grundsatz verschanzt, daß der deutsche Anspruch auf wehrpolitische Gleichberechtigung als zu dem Gesamtkomplex der Abrüstung gehörig ausschließlich vor dem Forum der Abrüstungskonferenz zu vertreten fei, soweit nicht gar, da eine Aenderung der Enwasfnungs- beftimmungen «des Versailler Vertrages verlangt werde, der Völkerbund bemüht werden müsse. Trotz dieses grundsätzlichen Standpunktes, daß man eben einzig und allein in Genf über die deutsche Gleichberechtigung sprechen könne, ist Herriot Mitte der Woche nach London gegangen, allerdings vorerst nicht zu der Viermächtekonferenz, wie sie den Engländern vorgeschwebt hatte, die aber dank der französischen Einwände hatte vertagt werden müssen, Herriot hat sich vielmehr wie einst fein Kollege von der Rechten, Andrä Tardieu, selber in London ein- geladen und Macdonald hat auch diesmal gute Miene zum bösen Spiel machen müssen. So hat Herriot also doch eine Art britisch-französischer Vorbesprechung durchgesetzt, aus der, wenn auch über ihr Ergebnis noch wenig bekannt ist, für die Verteidigung des deutschen Standpunktes Gefahren erwachsen können, die man nicht leicht nehmen sollte. Herriot legt offenbar alles darauf an, Verhandlungsgrundlagen und Verhandlungsthema völlig zu ver- chieben, um dadurch eine ganz neue Situation zu (baffen, die den Franzosen die Möglichkeit gibt, den deutschen Anspruch auf Gleichberechtigung in einem undurchsichtigen Gewirr neuer internationaler Abkommen zu ersticken. Zu diesem Zwecke hat er sich von dem Kriegsminister seines Kabinetts, dem ge
rissenen Advokaten Paul-Boncour, mit Hilfe des Griechen Politis und des Tschechen Bene s ch — beide unerreichte Meister in allen Schlichen der Genfer Kulissendiplomatie — einen „neuen P1 a n" nusarbeften lassen, der zwar noch nicht in allen Einzelheiten fertig vorliegt, für dessen Grundzüge Herriot aber in London schon Stimmung gemacht hat.
Herriot hat bei seiner Reise nach London offenbar an Chequers gedacht, den behaglichen Wochenendsih der britischen Premiers, wo er im Sommer 1924, während in London die Daweskonferenz tagte, mit Macdonald die Fragen besprach, von deren Klärung damals beide die Grundlagen einer neuen Weltordnung erhofft haben mögen: Schiedsgerichtsbarkeit, Sicherheit, Abrüstung. Das sind die drei Kugeln, mit denen seitdem die französische Politik jongliext mit dem niemals eingestandenen Ziel der Aufrechterhaltung des Status quo, der Wahrung der französischen Vorherrschaft in Europa. 3c lauter und eindringlicher die öffentliche Meinung der Welt greifbare Fortschritte der Abrüstung als einziges Mittel zur Bewahrung des Friedens forderte, um so größer wurden Frankreichs Ansprüche an internationale Garantien für seine nationale Sicherheit. Das berüchtigte Genfer Protokoll vom September 1924, das Werk der selben Herriot, Paul-Boncour, Politis und Benesch, die auch heute wieder als Totengräber des Abrüstungsgedankcns zusammenhocken, sollte Frankreich die ersehnte Sicherheit bringen, daß alles hübsch beim alten bliebe und in Zukunft jener als Angreifer gebrandmarkt und versehmt werde, der es je wagen sollte, an eine Aenderung des in Versailles geschaffenen Zustandes sowohl in territorialer Hinsicht als auch in bezug auf die militärische Machtverteilung zu denken. Es war damals nicht Deutschlands Schuld, daß dieses großartige „Versicherungswert auf Gegenseitigkeit der Siegerstaaten", wie es einer der besten Kenner der Genfer Verhandlungen treffend genannt hat, nicht zustande gekommen ist. Alle an ihm besonders interessierten Staaten, namentlich die französische Mächte-Gruppe, beeilten sich zwar, das Genfer Protokoll zu unterzeichnen. Aber
in England erhob sich ein Sturm des Unwillens gegen die einseitigen Bindungen, die das Vertragswert von England verlangte. Macdonald wurde gestürzt und die ihm folgende konservative Regierung erklärte im März 1925. daß für England eine Unterzeichnung des Genfer Protokolls nicht mehr in Betracht komme.
Es mag nützlich sein, an diese Vorgänge vor nunmehr acht Jahren zu erinnern in einem Augenblick, wo Herriot seinem alten Freunde Macdonald wiederum Pläne unterbreitet, die, wenn auch vielleicht in modifizierter Form und besser verklausuliert, doch auf das gleiche Ziel hinauslaufen, durch maßlose Ueberfpannung der französischen Sicherheitsansprüche die deutsche Gleichberechtigungsforderung beiseite zu schieben und die Abrüstung rücksichtslos zu sabotieren. Herriot dürfte kaum überrascht gewesen sein über das keineswegs freundliche Echo, das seine Vorschläge in dem bei weitem größten Teil der öffentlichen Meinung Englands gefunden haben. Trotzdem hat er den llstut nicht sinken lassen. Er hofft wohl im stillen, daß er Macdonald in der ,o oft schon bewährten Atmosphäre von Genf eher zu Zugeständnissen bringen könnte, die der britische Premier in der Hauptstadt seines Landes sich niemals ablocken ließe. Aber Macdonalds Stellung in einem Kabinett, das von den Konservativen beherrscht wird, ist heute noch weit weniger als 1924 derart, daß er seinem Volke Bindungen über die bestehenden Verträge — Kelloggpakt und Locarno- nbFommen — hinaus zumuten könne, die von der öffentlichen Meinung des Landes strikt abgelehnt werden. Ein reiner Kontinentalpakt jedoch ohne zusätzliche Garantien Englands und Amerikas, auf den die Engländer anscheinend die ihnen unbequeme und peinliche Sache abzudrehen suchen, entspricht natürlich nicht dem französischen Sicherheitsbedürfnis, das ja gerade gegen die revisionslüsternen Mächte Deutschland und Italien Gegengewichte sucht. Man wird gespannt sein dürfen, was in den Londoner Besprechungen an Greifbarem herausgesprungen sein mag. Sicher ist, daß Herriot alle Hebel in 'Bewegung setzen wird, um auf dem Umwege über einen neuen Sicherheitspakt an der deutschen Fo. herang nach Rüstungsgleichheit vorbeizakommen.


