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UN- Aufsichtsrat betonte. Die Geschäftsführung des Vorstandes sei einwandfrei und anerkennenswert. Für die verstorbenen Aufsichtsratemitglieder Fr. Detters und j). Reh traten Dr. Gumbel und W. Arnold in den Aufsichtsrat ein.
Der Reoisionsbcricht über die am 23. und 24. September von den Verbandsrcoisoren Benter und Pichler vorgenommene eingehende Revision aller Betriebszweige wurde von dem Sekretär Huber verlesen. Auch der Reoi- sionsbericht stellt der Gesamtoerwaltung ein gutes Zeugnis aus.
Die Beschlußfassung nach längerer Aussprache ergab die Genehmigung der Berichte und die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat. Die Erübrigung von 3107,91 RM. wurde wie folgt verteilt: Überweisung an den Reservefonds 1200 RM., zur Verfügung der Gesamtverwaltung 807,91 RM.
Die von der Gesamtoerwaltung vorgeschlagene Satzungsänderung (8 4, Absatz 2), wonach die Aufkündigung der Mitgliedschaft zum Schluß eines Geschäftsjahres zu erfolgen hat, das endgültige Ausscheiden aber erst nach Ablauf von zwei Jahren stattfindet, wurde genehmigt.
Der Antrag, den Geschäftsanteil von 30 RM. z u verzinsen, wurde nach Rücksprache mit einem Derwaltungsmitglied, das u. a. vor allem darauf hinwies, daß eine Verzinsung des Geschäftsanteils nicht dem genossenschaftlichen Geiste entspreche, von dem Antragsteller zurückgezogen. Dasselbe geschah mit einem Antrag der Vertreter von Klein-Linden, der sich mit einheitlicher Preisbildung der einzelnen Waren, die das Zentrallager durchlaufen, befaßte.
Die Wahlen zum Dor st and und Aufsicht s rat ergaben für den Vorstand die Wiederwahl des ausscheidenden Vorstandsmitgliedes A. Mann; für den Aufsichtsrat wurden die ausscheidenden Mitglieder K. Bremer, A. Braun und W. Arnold wiedergewählt. Als Ersatzleute gelten Stöwer (Butzbach), G. Krausch, H. Lehmann (Gießen).
Die Wahl der Vertreter für die neue Wahlperiode erfolgt am 18. Dezember. Termin für die Einreichung der Wahlvorschläge ist der 10. Dezember. Zu diesen Wahlen soll in den demnächst stattfindenden Mitgliederversammlungen der einzelnen Derteilungsstellen Stellung genommen werden. Eine Anregung, für die neuen Vertreter aufklärende Vorträge über Wirtschaftsfragen abzuhallen, fand lebhafte Zustimmung der Versammlung.
Beendigung des Lohnstreits in der Metallindustrie?
Gestern fanden in Wehlar unter dem Vorsitz von Bürgermeister Dr. Bangert noch einmal Verhandlungen zwischen den Vertretern des Ar- beitgeberverbändes und den Vertretern der Metallarbeiter-Gewerkschaften wegen der Reurege- lung der Löhne in der Metallindustrie in Ober- Hessen und Lohngau statt. Man kam dabei zu folgendem Ergebnis:
Unter Vorbehalt der Zustimmung der beiderseitigen Parteien wird folgende Vereinbarung getroffen. Der Ecklohn beträgt ab 16. Rovernber 1932 pro Stunde 62 Pfennig, ab 15. Januar 1933 pro Stunde 60 Pfennig. Diese Vereinbarung kann mit 14tägiger Frist auf Monatsende, erstmalig aus den 30. April 1933 gekündigt werden.
Bis heute, 18 Uhr, müssen sich beide Parteien zu dieser Vereinbarung erklären.
Todesopfer einer Schlägerei.
Die Landeslriminalpolizeistelle Gießen teilt mit: Anläßlich einer Tanzbelustigung In Berns - bürg bei Alsfeld fand in der letzten Rächt auf der Straße eine Schlägerei statt, in deren Verlauf der verheiratete Arbeiter Wilhelm Becker aus Bcrnsburg einen Stich in den Kopf erhielt. Die schwere Verletzung machte die Aeberführung des Mannes nach der Marburger Klinik erforderlich, jedoch erlag er seiner schweren Verwundung bereits auf dem Transport nach der Klinik. Die Ur» fache der Schlägerei ist bis jetzt noch nicht bekannt. Die polizeilichen Ermittlungen nach dem Messerstecher sind eingeleitet.
Bornotizen.
— Tageskalender f ü r Montag. Goethe-Bund: 20 Ahr, Aeue Aula, Dichterabend: Albrecht Schaeffer. — Hausfrauen-Beratung: Cafe Leib. Vor-Weihnachts-Ausstellung; 20.30 Ahr, Vortrag über „Die Bedeutung des Bauernstandes". — Deutschnationale Voltspartei: 20.15 Ahr. „Hotel Schütz", Vortragsabend. — FGF.: 20.30 Ahr. bei Kamerad Sieck, Monats-Versammlung. — Lichtspielhaus Bahnhofstraße: „Ein blonder Traum".
— Oesfentlicher Vortrag in der Christengemeinschaft. Am Dienstag, 15. Aovimber. 23.15 Ah:, spricht Rudolf Meyer- Breslau, Mitarbeiter der Bewegung für religiöse Erneuerung der Christengemeinschaft zu einer zentralen Frage christlichen Denkens und Lebens über „An st erblich leit der Seele und Auferstehung des Leibe s". Es soll geprüft werden, auf welchen Grundlagen in der Gegenwart Anschauungen gepflegt werden können, die im Archristentum im Mittelpunkt des christlichen Empfindens gestanden haben. (Siehe heutige Anzeige.)
— Vorführungen der Zuschneide - Uhr „(Ergo n". Im Gasthaus ,Lum Lamm" (Westanlage), finden bis einschließlich 18. November, jeweils um 15, 17 und 20 Uhr, Vorführungen der Zuschneide-Uhr „Ergon" statt, die den Hausfrauen als ein Mittel zur Herstellung von Klei- dungs- und Wäschestücken aller Art, ohne besondere Dorkenntnis zu erfordern, dient. Näheres ist aus der Anzeige vom Samstag ersichtlich.
"WerbesitztdasPorträt? Der Ober- hessische Kunstverein veröffentlicht im heutigen Anzeigenteil eine öffentliche Anfrage nach dem Besitz eines Porträts (Oelbild) eines männlichen Mitglieds der Familie D i n g l i n g e r. Interessenten seien auf die Anzeige besonders hingewiesen.
" Ein Fünfundsiebzigjähriger. Der Kreisdiener i. R. Georg E ch r ö b e l, wohnhaft Gnauthstraße 6. begeht am morgigen Dienstag, 15. Rovember, feinen 75. Geburtslag. Der im Kreise Gießen und insbesondere bei den Ge- meindevorständen gut bekannte und allgemein geschätzte Beamte erfreut sich der besten Gesundheit. 3m Dezember 1924 trat er in den Ruhestand.
Preußen.
Kreis Biedenkopf.
• Biedenkopf. 13. Rov. Hier wurden in den letzten Tagen wiederholt falsche Fünf- Markstücke angehalten.
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Wirtschaft.
Berlin unsicher.
Berlin, 14. Rov. (WTB. Funkspruch.) Die Börse zeigte zum Wochenbeginn ein eher etwas schwächeres Aussehen. Die zuversichtlichen Auslassungen Geheimrat Klöckners auf der G.-D. der Klöckner-Werke regten zwar etwas an, und auch die eher freundlichere Haltung der Reu- York-Stock-Exchange fand Beachtung, doch konnten diese Momente nicht verhindern, daß die Spekulation wegen der undurchsichtigen politischen Situation eher zu Abgaben neigte.
3m allgemeinen waren die Amsähe nicht sehr groß und die Kursgestaltung nicht ganz einheitlich. Aeberwiegend waren kleine Rückgänge festzustellen, die nur in Einzelfällen bis zu 1,5 Prozent betrugen. Bremer Wolle waren 3 Prozent, und Bubiag. bei denen heute die Dividende abgeht. 4,5 Prozent gedrückt. Dortmunder Anion konnten einen 2proz. Anfangsverlust schnell wieder aufholen. Auch sonst setzten sich im Verlaufe Besserungen bis zu 0,75 Prozent durch. Aku lagen 1 Prozent erholt. Die Steigerung des englischen Pfundes befriedigte.
Renten lagen bei kleinem Geschäft nicht ganz einheitlich. Eigentlich fest waren aber nur Altbesitzanleihe und variable Industrieobligationen. Altbcsih zog bis auf 56,75 v. H. an, wobei die Amsatztätigkeit verhältnismäßig lebhaft war. Reubesitz und Schutzgebiete waren dagegen ruhig, letztere im Verlaufe etwas freundlicher. Von Industrieobligationen waren Hoesch und Mitteldeutsche Stahl etwa 1 v. H. höher. Reichsschuld- buchforderungen waren bis zu 0,75 v. H. schwächer; im Verlaufe setzten sich aber auch hier Erholungen durch. Reichsbahnvorzugsaktien lagen etwa behauptet, Pfandbriefe schienen eher an» geboten zu sein. Es dürften einige Tauschoperationen zwischen festverzinslichen Werten vorgenommen worden fein, da die Aeuherung der Commerzbank über eine Anleihe aus Stillhaltegeldern zur Ablösung des Altbesitzes in dieser Richtung wirkte. Ausländer lagen bei Abweichungen bis zu 0,25 v. H. nach oben oder unten unregelmäßig.
Frankfurt schwächer.
Frankfurt a. W., 14.Rov. (WTB. Drahtmeldung.) Da in der innerpolitischen Situation auch über das Wochenende hinaus keine Klärung eingetreten ist, und somit die schon in der letzten Woche zu beobachtende Zurückhaltung eher eine Verschärfung erfahren hat, bot die Börse zu Beginn der neuen Wiche ein sehr stillesAusse- he n. Don der Kundschaft fehlten weiterhin Aufträge, so daß Glattstellungen der Spekulation und auch einige Blankoverkäuse infolge der fehlenden Aufnahmeneigung durchschnittlich Kursrückgänge bis zu 1 Prozent bewirkten. Die feste Haltung des Pfundes und der eher freundliche Schluß der Reuyorker Börse vom Samstag blieben fast ohne Einfluß. Stärker abgeschwächt waren besonders Siemens mit minus 4,5 Proz., und auch IG. lagen mit minus 1,5 Prozent über den Durchschnitt hinaus niedriger. Am Montanmarkt boten die Ausführungen auf der Klöckner-Generalversammlung eine gewisse Anregung, so daß die Kurse mit Ausnahme von Otavi-Minen ziemlich behauptet blieben uni) bei Klöckner zu einer einprozentigen Besserung führten. Elektrowerte hatten unregelmäßige Kursbildung; während Gesfü- rel, Dekula und Rheag von 0.5 bis 1 Proz. nachgaben, formten sich Licht & Kraft um 0,5 und Lah- meyer um 1,75 Proz. erhöhen. Riedriger eröffneten noch Zement Heidelberg (minus 1 Proz.),
Reichsbank und Schiffahrtswerte mit minuS 0.25 bzw. 0,50 Prozent. Die Anregung der Commerzbank. der Altbefitzanleihe den Charakter eines festverzinslichen Papieres zu geben, hatte für dieselbe bei erhöhter Rachfrage der Spekulation eine Befestigung um 0,75 Prozent zur Folge. Reichsschuldbuchforderungen lagen im Tausch gegen Altbesitz fast 1 Prozent schwächer.
Am festverzinslichen Markt gingen die Kurse für Gold- und Liquidationspfandbriefe leicht zurück. Kommunalobligationen blieben ziemlich unverändert. Don fremden Werten lagen vierprozentige Rumänen etwas schwächer.
Frankfurter Schlachtvichmarkt.
Frankfurt a.M^ 14.Rov. Auftrieb: 1471 Rinder, darunter 305 Ochsen, 121 Dullen, 545 Kühe, 543 Färsen, ferner 601 Kälber, 165 Schafe, 4426 Schweine. Cs notierten: Ochsen, vollfleischige, ausgemästcte, höchsten Schlachtwerts, jüngere 29 bis 31, ältere 25 bis 28, sonstige vollfleischige, jüngere 22 bis 24; Bullen, jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts, 26 bis 28, sonstige voll- fleischige oder audgemäfiele 22 bis 25; Kühe, jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 24 bis 26, sonstige vollsleischige oder ausgemästete 20 bis 23, fleischige 17 bis 19, gering genährte 13 bis 16; Färsen (Kalbinnen, Iungrinder): voll- fleischige, ausgemästele, höchsten Schlachtwerts 29 bis 31, vollfleischige 25 bis 28, fleischige 22 bis 24; beste Mast- und Saugkälber 37 bis 41, mittlere Mast- und Saugkälber 32 bis 36, geringe Kälber 26 bis 31; Masllämmer und jüngere Masthäm- mel, Weidemast 22 bis 25, mittlere Mastlämmer, ältere Masthämmel und gut genährte Schafe 18 bis 21; vollfleischige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 40 bis 44, von etwa 200 bis 240 Pfund Lebendgewicht 40 bis 43, von etwa 160 bis 200 Pfund Lebendgewicht 38 bis 42. fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund Lebendgewicht 35 bis 39 Mark. Marktverkauf: Rinder ruhig, Aeberstand; Kälber und Schafe mittelmäßig, geräumt; Schweine sehr langsam, geringer Aeberstand.
„Schwester Clarissa,
Sie sehen so blaß aus, was fehlt Ihnenf" —-
„Ach, Schwester Jolanthe, seit Tagen plagen mich die Hämorrhoiden so arg, daß ich kaum meinen Dienst versehen kann.“
„Das tut mir leid. Gehen Sie zum Chefarzt^ Schwester, und lassen Sie sich Posterisan verschreiben, das ist ein Mittel von überraschender Wirkung. Die Patientin von Nr. 17 hat es sogar vor der Operation bewahrt!“ —
In allen Apotheken: Posterisan-Salbe RM. 1,59, Posterisan-Zäpfchen für RM. 2,37.
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Der Bericht des Aufsichtsrats wurde von dem Vorsitzenden K. Bremer erstattet, der das reibungslose Zusammenarbeiten von Vorstand
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Grieß
in Packungen oder Tüten von 1 Pfund erbittet in dieser Woche die
Pfundspende der Zrauen-Winterhilfe
Annahme: Alte Klinik, parterre, rechts, TNontag«, Mittwochs und Freitags, von 9 bis 12 Uhr.
tags waren dem Tanze gewidmet, zu dem dre Tanzkapelle Seih mit guter Musik aufwartete. Durch geeignete Dekoration des Saales, sowie durch die Importierung einiger .Reger" und einer .Regerin" (deren Teint der Wasserprobe aber kaum gewachsen gewesen wäre), wurde der Deranstaltung etwas afrikanisches Kolorit gegeben.
Die Deranstaltung nahm in ihrer Gesamtheit den denkbar besten Derlaus, und der erwartete finanzielle Erfolg dürfte nicht ausgeblieben sein. Konzert des Gesangvereins„Heiterkeit"
Auch bei seinem diesjährigen Konzert hatte der Gesangverein .Heiterkeit" durch Hin- zuziehen der Kapelle des hiesigen Bataillons für reiche Abwechslung im Programm gesorgt, das in überaus geschickter und geschmackvoller Weise zusammengestellt war, und — das l>arf boraug- genonnnen worden — sich in schönster Weise abwickelte.
Gleich der erste Chor, „Wanderers Rachtlied", vor Bruno Stürmer, fesselte sowohl durch seine Art, als durch die Ausführung. Der Chor, der über ein recht gutes Etimmaterial verfügt und etwa 80 Sänger stark ist, fand sich sofort gut zusammen. Er erwies gleich au Anfang seine gute Schulung unter seinem tüchtigen Chormeister, W.
c der Frage vie : selbst? Der Bru» . jhr Leben mcht mal erkannte sie Ätzer ihr Dasem ie zu dem 2-oten sie ihn nur A Arbeit und Geld f> machen konnte, wieviel Wühe" ftt haben mochte, Wdie W >h( nachtragl^ rin die Erinne. r in der letzten
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Schüttler. So verfehlten auch die Chöre .Wanderers Rachtgebet" von C. Maria v. Weber und „Abschied hat der Tag genommen" von Rebler nicht ihre Wirkung. „Warnung vor dem Rhein" von Math. Reumann, erwies sich als ein recht kompliziertes Gefüge mit allzu häufigen Tertwiederholungen, die die Verständlichkeit stark beeinflussen. Friedrich Silchers „Die Lore" wurde ganz besonders schön und geschmackvoll wieder- gegeben. Als Solist wirkte wieder das Chormitglied Karl F e u ß e r mit, dessen Tenor uns diesmal nicht so unbeschwert und frei erschien, was aber auch eine Indisposition gewesen sein kann.
Mit Begleitung hörten wir außerdem noch den Chor .Waldesweihe", der nach anfänglicher Schwankung einen starken Eindruck hinterließ. Auch Mer wirkte ein Chormitglied als Solist mit: Herr Brusius (Bariton), dessen Stimme einen tragfähigen Klang und warme Färbung zeigt, an Weichheit vielleicht noch gewinnen kann. Ms ein wirklich originelles und wohlgelungenes humorvolles Werk ist der Chor „Das Pappelmäulchen" von Otto Iochum anzusprechen. Die mit» wirkende Oboe, die von Wilh. Schubert sehr exakt und lustig geblasen wurde, illustriert in launiger Weise das Plappern ritomeltartig zwischen den einzelnen Strophen und behält schließlich trotz des energischen „Schweige doch" dennoch das letzte Wort. Schade, daß dieser Chor nicht wiederholt wurde. Das „Seeräuberlicd" mit Orchester von Max Bruch machte den Beschluh.
Zwilchen den Chören hörten wir an Orchesterwerken: Eine „Herbstouvertüre" von Grieg. zwei Sähe aus der Paukenschlag-Sinfonie von Haydn, wobei uns das Menuett zu schnell geraten schien. Ferner sehr gut vermittelt die II. Suite L' Ar- lefienne von Bizet und schließlich noch Variationen üoer »'s kommt ein Bogel geflogen“, im Stile neuerer Meister. Am die Wiedergabe der Orchesterwerke machte sich die Reichswehrka- pelle unter ihrem bewährten Führer, Obermusikmeister Krautze, mit großem Erfolg verdient.
Wie shon eirg ngl erwähnt, leitete Herr Wilh. Schä11ler die Cyöre in der von ihm bekannten sicheren und umsichtigen Weise und verhalf dem Verein zu einem schönen Erfolg.
Der Beifall des gut besetzten Hauses war recht herzlich. Von dem Chor mit Tenorsolo mußte eine Strophe wiederholt werden.
Konsumverein Gießen und Umgegend.
In der geftriaen Versammlung befaßten sich die Vertreter der Mitglieder des Konsumvereins Gießen und Umgegenb mit den Berichten über das Geschäftsjahr 1931/32. Die Verhandlungen wurden von dem Vorsitzenden des Aufsichtsrats K. Bremer geleitet, der das Andenken der im Berichtsjahr verstorbenen Aufsichtsratsmitglieder Fr. Vetters, (3g. Fischer, des Vertreters Gg. Rennert und des Lagerhalters Fr. Herber sowie der 100 verstorbenen Mitglieder ehrte.
Den Geschäftsbericht für 1 9 3 1/32 erstattete der Geschäftsführer Fr. Diener. Dis Wirkungen der Weltwirtschaftskrise seien im abgelau- s'enen Jahre für die gesamte deutsche Wirtschaft katastrophal gewesen, was sich in dem Zusammenbruch früher gutfundierter Großunlernehmunaen geäußert habe. Auch die deutsche Genossenschaftsbewegung sei härter von den Folgen der großen Rot betroffen worden, als man zu Anfang des Jahres annahm. Es sei ein allgemeiner Umsatzrück-
gang ju verzeichnen, dem aber in der Produktion her Eigenbetriebe der GEG. noch eine Umsatzsteigerung gegenüberstehe. Der Umsatz des Konsum
vereins Gießen sank von 3 000 859 RM. in 1930 31 auf 2 525 842,32 3tr
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Lieder einer bo erntete dafür eben« Shiettauß der Die- innen der Gesangs- ssendvrs gelungen, für einige Minuten r. Herr Boden- rm des Kolonial- ter dem Titel ,Ko- idicht. Ein kleines
Bananen, Apfel, ie ustv. auftraten, hrend zum Schluß ;e tarnen des Der- rfnen Reigen zeig- 'Big ausgenommen ’igen, tourten ton uöierf. vas hatte das mmen und wußte i brachte in seinem ,a mit beachtens- mnchancen, ferner eines Photvappa- em lustiges Dacht- i ilebctfüllung ge- tlichen Stunden des ,stunden des Sonn-
:M. 3n Anbetracht der Derhält- itf dem Betriebsergebnis dennoch zufrieden fein. Der Berein stehe trotz allem fefl- gefugt da, und wenn in einigen Orten Vereine fallierten, jo fei die Ursache darin zu suchen, daß man dort die gesunde genossenschaftliche Grundlage verlassen habe An Steuern seien insgesamt 78 251,14 3WL ab geführt; alle Behauptungen von Steuer- freihcit und «taatshilse der Konsumvereine seien unzutreffend. An Rückvergütung kommen ab 14. No- oember 95 566,07 RM. an die Mitglieder zur Verteilung.
Der Kassenbericht wurde vom Kassierer 3. Günderoth gegeben. Der Redner erläuterte die einzelnen Posten der Bilanz und stellte dabei fest, daß in der Gegenüberstellung der einzelnen Gesamtbeträge von Aktiva und Passiva das pi zentuale Verhältnis sich überall um einige Pi zente zugunsten des Vereins gebessert habe. Die Bilanz schließt in Aktiva und Passiva je mit 1445 194,83 RM. Ein ähnliches Bild zeigt die Gewinn- und Derlustrechnung, die in Soll und Haben je mit 351 561,56 RM. abschließt.


