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Dienstag, 14. Juni 1952

Siebener Anzeiger tGeneral-Anzeiger für Gberhefjen)

Kt. 157 Zweites Statt

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ftn, um bo* Volk nod) out facher pcrieibiqen zu tonnen

Und wenn sie io ordentlich beim Erzählen sind bann muhen wir '-Binnenländer untere Ohren id)on jehr weit aufiperren, bamit wir den Snarf in Ham

" * i und uns die Pointe

Der JlationalfovoUemus k* rin Üppdl an ben Aemcinschastsgcist. Pclennlnis zum Hundert- projenligrn volksgenosienlum.

weil die NSDAP, die Hälfte des Polte» hinter sich gebracht Habe, oerlange fic auf Grund diefer Leistung die Führung her deutschen Nation (ßanganhaltenbcr starker Beifall ) Ter Führer eines Volkes |ei der, der vorher |d)on verstanden habe, Führer zu werden und zu sein. Das deutsche Volk wolle die bisherigen Führer nicht mehr, es habe das Vertrauen zu ihnen verloren. Hitler habe bisher die politische Lage richtig beurteilt und das getan, was organisch richtig war. Darum habe Eitler heute allein das Recht und die Mag lichkeit, das Bolt zu fuhren.

Zunächst fei es jetzt notwendig, das D e r t r a u e n wiederherzuftellen und gleichzeitig der G c r e ch t, g feit wieder Kettung zu verschassen. Dazu In an- haltende politische Erziehung des Volkes notwendig Der Staat habe vor allem die graste Aufgabe, die gesamten Strafte der Ration |o zu mobilisieren, dast

für den Kaufmann, die Waren am Äai zu empfan gen, er besorgt die ganze Abfertigung^ zieht 'Proben, untersucht die angefommenen Partien aus Bescho digung und nimmt deren Ausbesserung vor. Er wiegt die Waren und transportiert sie unter Um ständen sogar selbst zu seinem Lager, hier hat er natürlich für sachgemäste Einlagerung und Ueber wochung der Waren Sorge zu tragen Manch. Ware wird von Pen Duarticrsleuten wahrend der Lagerung auch bearbeitet So z B der Stafao. Es gibt viele verschiedene Sorten Statao Die Sorten werden hier gemischt odergestürzt", wie der fach männische Ausdruck lautet Wenn mir einen Blick auf den vierten Boden werfen, sehen wir die Ceun­frei der Arbeit, Zwei trennen die Sacke auf, zwei fahren sie zu einem viereckigen Ausschnitt im Boden, unter dem ein grobes Drahlsieb angebracht ist. Run werden verschiedene Sorten angefahren. Die einen Kakaobohnen fehen violett aus, die anderen grau Die Sacke werden über der Oestnung ausgelchuttet Ein Mann steht dabei und milcht die Bohnen mit einer holzschanfel durcheinander. Der Kakao läuft durch das Sieb auf den Dritten Boden und wirb dort wieder neu eingesackt

Solche Arbeiter führen die Speicherarbeiter aus. welche bei den Ciuartiersmannsfirmen angeftcUf sind. Aber meistens legen die Ouurlicrsleutc aua) iclbft mit Hand an auch heute noch, denn diese Junit hat sich aus ehemaligen Speicherarbeitern entwickelt. ,

Bei Der Arbeit geht es natürlich ort lustig zu Wenn wir so dabeistehen und Zusehen, wie Der Kakao durch das Sieb lauft, entwickelt sich schnell eine angeregte Unterhaltung. Und mit Hamburger □uarticrsleuteninarft" sich» gut. Das heißt ich lenne von den S1 Hamburger Quartiersmanns

| firmen nur eine, aber bei dieser findet sich immer noch ?>eit für'n lütten Klvhnsnack". Die Angestell len sind alle richtige Hamburger, und sie stecken voll Kelchichten und Witzen. Auch die Arbeiter, von denen manche ichon Jahrzehnte frei der Firma sind, sind prächtige Leute Man findet manches Original darunter Und es ist erfreulich zu sehen, in welch nettem Verhältnis sie zu ihren Vorgesetzten stehen Das bringt eben Die gemeinsame Arbeit so mit sich

Bruch herbeizuführen

3m ganzen betragen Die Nordamerika Ni­sche n Finanzinteressen in C Hile etwa eine Milliarde Dollar <davon 375 Millionen in der von Guggenheim kontrollierten Cvsachi. Dao übrige Kapital steckt in den Kupferminen von Ana- conda und Äcnncfott, in der Bethlehem-Steel- Korporation, in den Telephon-Anlagen, in den elektrischen Lichtwerken. in den Strasienbahnen von Santiago, Valparaiso ufw. Es gibt kaum ein grö­bere« Unternehmen, das nicht in der einen oder anderen Art unter Dem Einfluft norbamerifam- schcn Kapital» stände, dazu kommen die in Wall­street angenommenen Staatsanleihen.

3m Vergleich zu den nvrdamerikanischen Ft- nanzinteresfen in Chile find die englischen be­scheiden Tie Anglo-lüdamerikanische Bank be­sitzt für etwa 7 500 000 Pfund Sterling garantierte Bons der chilenischen Salpeterwerke und Anteil an den chilenischen Anleihen aus den 3ahren 1911 und 1921 Es ist bemerkenswert, dast die Meldun­gen über den Sieg der Revolution in Santiago

keinen Sturz der. allerdings sehr tief stehenden. . chilemlchen Werte zur Folge hatte. Aber wenn au* finanzieller Alarm vermieden wurde. Io be­fugtet man doch sehr'emste p o 11111 ® e K o m - p l i f a 11 o n e n. $>citn wenn sich auch die ertten len«at,onellen Meldungen mcht bewahrheiteten. Io ist doch da» Programm Der neuen Regierung eine l Kampfansage an Die Vereinigten I

Es erscheint nicht ausgeschlossen, dast. nachdem I er!« der Bann durch Chile gebrochen, sich au* andere in Bedrängnis geratene luöamcnla- Nische Staaten der Felle In zu entledigen versuchen .werben Die ihnen Nordamerika politisch und si- | nanAicli auferlegt hat Präsident Hoover stellte im September 1930. als die Wogen von Revvlu- Honen über fast allen Ländern Südamerika» zu- fammenschlugen. den Grundfal auf. dast Die Ber­einigten Staaten nur eine solche Regierung aner- I kennen würden. d,e ihre internationalen Ver­pflichtungen anerkennt Die norbamcrifanU*cn | 3ntereflen find in Chile gelährdet. wenn au* ein Bruch vorläufig nicht verzeichnet werden kann. Ter Umsturz ist ein Sturm ^eidicn. dessen Fol­gen abgewartet werden müssen.

Reben Menko besitzt Chile den stärksten prozen­tualen Anteil der Arbeiterbevolkerung. es besitzt auch in den sog2t o t o felbstbewustte Mi'ch- singe, die zu ,edem politischen Abenteuer neigen. Tas revolutionäre Experiment Davilas kann des­halb eine unerwartete Wendung nehmen, zumal wenn es den Moskauer Emissären gelingt, im Trü­ben zu sischen und neue Unruhen hervorzurufen, denn es unterliegt keinem Zweifel. imst Abge­sandte der Komintern eine eifrige Tätigkeit in Südamerika entfalten. Die Regierung Dav,las must ferner mit der Mitte und dem euDen des Landes rechnen, wo sich die groben Guter des spanifchblütigen Adels und reiche Siedlungen bo­denständiger Bauern und Kolonisten (barunter viele DeutscheI befinden, die keineswegs mit agiarsozialistischen Mastnahmen zufrieden fein dürften 3n jedem Falle klingt aus Chile em neuer Alarmen! an Die verantwortlichen Staats­männer der Welt, dast die allgemeine Rot Der Menschheit nicht durch Die verstaubten Methoden Der Vergangenheit gelindert werden kann, wenn eine allgemeine Katastrophe vermieden werden soll.

st S DAV tnupfrnb

fall.) ... - ..

neuen Keift einer Volksgemeinschaft heraus, obinvhl planmastig Klaslenhaft zwilchen Öen einzelnen ptan Den erzeugt worden fei. Der Ausstieg Dieter Bewe gunq |ci nur metaphstsilch zu erklären. unD zwar durch Die UeberwinDung der französischen Revvlu tion Der Rational|vzialismus wolle d,e Wieder aufrich'.una von Ehre, Freiheit, Vaterland, Liebe zum Volksgenossen, Pflichtgefühl, Bekenntnis zur Arbeit aller Wertmesser der Person, Heule stehe man am Ende der liberalen Epoche. Die R«DAP. sei bereit, sie obzuläsen und durch die neue W elt - anschauung Des Kemei nscksa I t sge da n - tens zu ersetzen (Bestall ) Die Stabilisierung der deutschen Ration von heule wäre nid}' mnghd) ge welen ohne Die kornpromiftlose Haltung der RvDu 1 Ihrer Arbeit allein sei es zuzuschre'ben, Dofz heute Millionen Deutsche wieder an eine öeutlche Zukunft glauben und sich Dafür einsetzen wollten

Grenzlinie zwilchen Apnstas und Marr»ltcn Kommunisten, namentlich in den unteren vXilJtcn. nicht Immer leicht zu ziehen ist. trotzdem sie slck> weltanschaulich leindlich gegenüberstehen Jeden- falle ist das Haupt der siegreichen Revolution. Don Carlos Davila. weder Marxist noch Kommu­nist Eher dürfen ihn tue Rationallozialisten für sich reklamieren Davila ist ein Freund und Ver­trauter des letzten Diktators von Chile. General 3 banez, den man den Mussolini Südamerikas nannte, und ein Bewunderer des saschistilchen Re­gimes AIS Botschafter in Washington galt er seit wahren als einer der schärfsten Gegner des nordarnerikanifchen Geschäfts- Imperialismus in den lateinamerikanischen Staaten, er weigerte sich, die Tragweite der Mon­roe-Doktrin anzucrkennen und tonnte auf der panamerikanischen Konferenz in Havana nur mit Mühe davon zuruckgehalten werden, einen offenen

RSDAP. habe nichts zu tun mit Dem Deutsch- lanD vor dem Kriege, soweit es beamtet die Staatsführung hatte

Die NSDAP, bekenne sich ZU den grasten Grundsätzen nationaler Politik, sie bekenne sich zu der Sauberkeit und Unbestechlichkeit des alten Deutschen Berroaltungsapparals, zu den lugen-

Den. Durch die Deutschland grast wurde.

Sie habe nichts zu tun mit dem Liberalismus, Aiaffendünkel. nichts mit der Einschätzung des Men- schen nach Besitz, Geburt oder zuruckgeleaten cx mester, nichts mit der Zurücksetzung Der Arbeiter chaft vor dem Kriege Alle diese Erscheinungen seien Verfälschungen des deutschen Wesens, Die Durch die 3Deen der französischen Revolution zum Durch bruch gekommen seien und jetzt überwunden werden imistten Die NSDAP, anerkenne das Aufkommen . Der deutschen Arbeiterbewegung als wichtige Inter essenvcrtretung im deutschen Volke, als letzten Ver such des deutschen Arbeiters, als Freund in die Deutsche Ration ausgenommen zu rocrDen (Bei fall.) Die RSDAP. habe auch nid)ts zu tun nut Dem, was man Revolution nannte und was nichts anderes gewesen sei als die Auspeitschung schlech­ter Qualitäten in einem krankgewordenen Volke. Die Bewegung der NSDAP entstand, als Die Zer storung Der Deutschen Staatskraft Durch internatio­nal orientierte Parteien und Die Barle zur dar- kling Der eigenen Machtpositionen auf Kosten Des Staates zutage trat. Die Bewegung fei entstanden in einer Zeit, in Der alle guten Kräfte Des alten

Dieser köstlichen Früchte mischt sich Der penetrante Geruch von Häuten. Wir steigen Die Treppe hinauf zum ersten BvDen. Hier ist ein Raum als Kontor eingerichtet, ein anDerer Raum ist abgetrennt als Friihstucksbude für Die Arbeiter. Die BoDen sind hoch, bei geschlossenen Lucken aber immer sehr Dunkel. Aus eisernen Stützbalken ruhen grafte, schwere Doppel-T-Träger und über Diese sind starte

RachDruck, auch mit Quellenangabe, verboten!

London. 3uni 1932

Der Umsturz in Chile hat in Der Cun und m Den politischen Kreisen. Die m Südamerika inter­essiert. lind. austerorDentliches Auf le hen erregt und eine gewisse Besorgnis Der- vorgerufen Da England grobe Anstrengungen machte gerade in Südamerika ein c r w c i t e r t c » Absatzgebiet für seine Produkte zu finden, und da nebfn der USA. auch f c b r b e Deuten De britische Kapitalien in -argentinischen und chilenischen Unternehmungen angelegt worden sind 3m besonderen find D,e S i s e n b a h n e n mit eng­lischem Gelbe gebaut, auch die -citwe.sig still- gelegte grobe Transandenbahn, die Den Jestland- rerkehr zwischen ben beiden Ozeanen quer durch ben Kontinent vermittelt, stand unter engsilcher Kontrolle D,e Entsendung der Kommission unter Lord d Abernon zum Studium des sudame- rikanischen Marktes, undDie vom Prinzen von Wales persönlich in Buenos Aires eröffnete bri- tifdje WeltwirtschaftSausstellun g äcu- gen für die Anstrengungen Londons, den durch Rordamerika gefährdeten Einstuft wieder zu

Holzbohlen gelegt

Wenn wir nun so von Boden zu Boden ficigcn und überall einen Blick durch die Türen werfen, \o |chcn wir die großen Räume anqcfulll nut ctapcln von Kisten und Säcken verschiedenster Arll Hier lagern Waren.aus aller Herren Ländern: Rosinen aus der Türkei Kalifornien und Persien. Apr.kosen aus Spanien und Kalifornien. Getrocknete Bananen aus Britisch-West-Afrika und Brasilien. Sardmen aus Portugal. Kakao aus Britisch West-Afrika, 3aoa Ceylon^ Brasilien und Venezuela. Guate mala Menko, Brasilien und Venezuela schicken ihren Kaffee. Aus Arabien kommt Roh Gummi zur Ein­lagerung. Aus Argentinien und Indien Roh Glim­mer. Aus Spanien und Italien Haielnuhkcrne und Mandelkerne. Aus Ungarn und Frankreich Wal nüffe. In geländerten Räumen lagern Haute aus Südamerika und Afrika, aus China und Indien. Ebenlo Käse aus Norwegen und Dänemark, la macht man in Gedanken eine ganze Wellreste raU, wenn einem eine solch stattliche Reihe von Waren und Ländern aufgezählt wird.

Buchstaben Des Alphabets benannt Die einzelnen Häuser sinD ganz smnmetrstch gebaut: In Der Mitte Do* Hauses läuft Die Treppe hoch. Rechts und links davon geht es durch schwere, eiserne Türen auf die einzelnen Boden. Von austen sind diese kenntlich durch dieLucken". Das sind grohe breite Holz- türen mit vergitterten Fenstern. Tagsüber stehen sie meistens offen. Rur eine Kette hangt Davor Damit niemanD herausfällt. Durch Diese Türen rocrDen Die Warenausgenommen' unDabgesetzt Und zwar mit Der htzDraulischen oder elektrischen Winde, Die vor Den Luken entlanglauft. Wenn man Die lange Reihe Der Lagerhäuser hinauf!(baut, sieht man oben auf jebem Haus zwei kupscrgeDeckte Dachreiter, Die ,u einem kleinen Vorbau ausgebilDet sind Dort liegen Die Rollen, über welche Die WinDe lauft. -Lie WinDen aller Lagerhäuser einer folgen ctrafce wer- Den von einem Werke aus gespeist Morgens um 7 Uhr werden sie von dort aus angestellt und nach­mittags punkt 16 Uhr werden sie alle wieder außer Betrieb gefetzt. Zur Bedienung der Winde lauft an Der Hauswand neben den Lucken eine Cucnftange. Durch einfaches Verschieben Der Stange nach oben unD unten fetzt man die Winde in Bewegung Ganz so einfach ist Das BeDienen aber Doch nicht Die WinDe hat nämlich auch ihre Mucken, Die man ken­nen must. Wenn man eine schwere Kiste Daran hängen hat, muß man fchr vorsichtig -u Berte gehen. Die Stange geht oft lehr '^.plötzlich gibt es einen Ruck, unD Die WinDe sauft hoch-Das jsl fchr gefährlich. Durch Den Ruck können sich D.e Kisten leicht einmal aus Der Umklammerung losen

Hamburger Quartiersleute.

Jon Hans (9. König.

Der BinnenlanDei, Der nach Hamburg kornnst, sieht sicher alle SehensrourDigkeiten Der flroBcn Hafenstadt Was für ihn eben «chenswurlngkeitcn sind Er lastt sich in einem bequemen Autobus durch tue Strasten fahren und braucht nur "ach rechts und links zu schauen und aufmerlfam Den Ißorten

nach SI.PouN geführt. - Nun. das .ft bft ®ett.

3n der Viestener VolkshaUc sprach gestern abend vor etwa .3000- Zuhörern Der bekannte nationalfoMaliftifd-** Reichstagsabgcordn. Gregor gtraher über i Rationalsozialismus und seine Ziele Zu Beginn der Kundgebung teilte der

promnsleifer der

t^raf Solms

mit, prominente Personen in Diesten hätten ver­sucht der RSDAP. erschwerende Bedingungen für die kommende Hitler-Versammlung zu stellen Derartige Unverschämtheiten verbitte sich die RSD AP. ein für allemal. Eine Stadt wie Giesten sollte froh sein und es sich iur °"rc$n1Sni wenn der Führer der RSDAP $U>oIf Jitter hierher komme Diese Prominenten, die sich letzt zu Mitessern bei der RSDAP. machen toolücn, Hütten heute überhaupt nicht mehr mitzusprechen.

Kcichsiagsobg. Gregor Straßer

der bei seinem Erscheiiren in Der Volkshalle mit stürmischem 3ubel und mit Blumengaben auS Kinderhand begrüstt wurde gab zunächst der Ueberzeugung Ausdruck, dast die RSDAP. am 19. 3uni in Hessen und am 31. 3ult im Reiche d e Mehrheit erlangen werde. Damit werde das crile Ziel, die Machtergreifung im Staate, erreicht werden: Dann werde das zweite Ziel folgen, alle Deutschen zu Rationalfozialisten zu machen

Der Redner betonte Dann, Dast Die R^DAP. vor dem Kriege nicht bestanden habe, infolgedessen schuldlos fei an den Fehlern der Vorkriegszeit. Die

Die RSDAP bekenne l.<h zum Rationalismus bemüht und m l i<der Kon'equenz Sie fei Geg­ner lener Wirt'chaftsauffasiung. d.e Den Prosit De« Unternehmen» als Selbstzweck anerkennt: erkenne da» P r i v a t c i g e n t u m a l » Gr un D- läge Der deut'chen Staat »- und V e - 'ellfchaftsordnung an. aber Dieter rv- siy mülle aus Arbeit entstanden fein und Durte n-cht zum Schaden Der Rat on ixriranDt werden lie le: weiter gegen Die Herrlchalt Der Banken unD Bor'en: von der Wirtschaft verlange sic Dast sie den örtrag«re;4)tum Der ^a'ur sinn- gemah unD richtig verwalte "der der Prositgter der Dbr<c stehe das Lebensrecht des ichasi<ndei> Men'chen auf fein natur! ches Auskomnien Lie Internationale habe Dem deu tf chen Ar bet t er no<h kein Stuck Brot gebracht: d.e ^iSDAP Eamrfc gegen Die Internationale bis zur letzten Ron e- quem. Wenn die RSDAP deuUcher Staat lei. dann gebe es in Deut'chland ke.ne Partei mehr Die fich zur Internationale bekenne. unD e» gebe auch feine Partei mehr, die ihre Betel).- vo,- Stellen austerhalb DeutlchlanDs erhalte ISinr mifchcr Beifall.> Die RSDAP denke nicht daran ihre Aufbauarbeit für Deutlchfand von autzer halb DeutlchlanDs fabotieren zu lallen Vicei auch Feind der pazif'stiichen Parole der Kriegs

I d enstverweigercr weil Die nasivnallozialifsilche Bewegung im deutfchen Sinne soztasift'lch 'et

Die gewaltige Steigerung Der Rot in Deutschland sei vor allen, Darauf zurück Zufuhren, Dast Die Negie runflen bishy Die Fähigkeit zur Führung nicht be- (eilen batten Wer Das -teuer einer Ration ei grein, muffe an feine Fähigkeit glauben und dessen sicher fein. Wer ein Volk nicht regieren fonne^mulle feine i, Unfähigkeit eingestehen und abtreten. Ic:taiker Bei

Die RSDAP. lei graft geworden aus Dem

iechiigk.it ben Gemeinschaltsgeist wecke in Der Bewegung ibentiid) mit dem Ra mit dem Willen, alle cdiugniaftnahme

und herumerstürzen.

Die Lagerhäuser sind meistens so angelegt, Datz sie mit brr Rückleite an einem Kanal obere et liegen. Damit Waren jeDerzen auch mit Barkauei unD Schulen angcheferl rocrDen können. Wir fin­den also auf Der Rückseite Der Hauser gleichcrrnasten Lucken mit WmDen. Die Lucken sinD alle numeriert Das ist besonDers für Die Anlieferung zu Da ter wichttg. Da Die Fiete ja keine -trastennarnen haben und D,e Häuser Da auch nicht numenertnb. Denn ich Dem Ewerfuhrer läge:Block L, Lucke weist er, wohin er zu fahren bat.

Wir wollen jetzt einmal einen «lick in "nes di', (er Lagerhäuser werfen unD eine Quartier.mann- firma besuchen. Leim Betreten Treppenhau,es mehl un^ gleich ein Gemisch von Duften an Aus bcm Keller^ Dringt Ananas Geruch Dort lager Ananas aus Ecylon unD Daroai. Mit Dem lüft

D?c katastrophale Wirtschaftslage der meisten lüdamerikanilchen Staaten war natürlich in Lon- Don gut bekannt, im besonderen war Ehsie da» SorgenNnd. Da neben den wirtschaftlichen Schwie­rigkeiten em p o li 11sches Ehaos Drohte Die Regierung des Präsidenten Montero zeigte sich bei verschiedenen Gelegenheiten ohnmächtig. Den Wirren entgegcnzutretcn Sie geriet austcrdem in Schwierigkeiten mit den mächtigen norbamen- konischen Finanzkonzernen, im beson­deren mit dem Salpetcrkonzern Der -Eosach m Den 375 Millionen Dollar investiert worDen waren r ie Konzerne weigerten sich, sich der D cd 11 c ri g zu fügen unD einen Teil ihrer De­rbe der Staatsbank zur Verfügung zu überaus kritisch. 3n

enbestände der --------

stellen Die Lage wurde -------- ,

allen Volksschichten begann es zu garen. Die aut Den ealpclerfclDern brotlos gewordenen Peone strömten in Die Städte, veranstalteten Demonstra- tivnSzuge bedrohten die Regierung und d,e Ver- waltungSpaläste der nordamerikamschen -Kupfer- , und Salpeterkonzerne: in der Flotte. Die bereits vor einem Jahr gemeutert hatte, begann es Wie- Der zu gären Die Begnadigung der mit Zuchthaus bestraften Meuterer brachte keine Beruhigung. Run stellte sich das Fliegerkorps an die op'tze Der Unzufriedenen, rückte in 60 Kraftwagen gegen Den Prasidentschaltspalast an unD erzwang Den Ruck- tritt Monteros unD seiner Regierung

Der Staatostreich in Santiago gelang. Ein Tri­umvirat unfvr D on Karlos D a v 11 a zog \n Da« Regierungspalai« em unD verhängte Die Dikta­tur Da» Parlament wurde aufgelöst, Die Banken wurden geschlossen, und Da Die neue Regierung Die Durchführung eines S taa t Moji - oIismiis rerhinDete unD Das Gerücht verbreitet wurde Dast die ausländischen Kapitalien be- schlagnahmt werden sollten, begann in Lon- Doner FiMinzkreisen eine Alarmstimmung zu Herr- scheu Aber bald lauteten die Rachrichten anders es handelte sich Doch nicht um einen kommunissi- scheu oder sozialdemokratischen Putsch.

Am Siege Der Revolution war DieLiga zur Bekämpfung des Imperialismus" beteU'gt an Deren Spitze die _Apristas stehen. Die Apri- stas s'-nd eine patriotische, nordamerikafeindliche Organisation, die in den Oststaaten des Kontinen­tes besonders stark ist. Sic bekämpft in erster Lime Die nordamerikanischen Konzerne. Die das Land ausbeuten, aber auch die e,nheimi- schen Politiker, die sich angeblich dem fremben Ka­pital verschrieben haben und ihm Handlanger- Dienste leisten Ihr Führer ist Hana dcJa Sorte ihr Ideologe der Professor für Völkerrecht ari der Universität von Lima, Dr. Ulloa. Die Anhalt- uisse in Siidamerika und der kulturelle Tiefstand breiter Dolksschichten bringen es mit sich, dast die

Der Ralionalsvzialismus und feine Ziele

Gregor Siraßer sprich! in Sichen vor etwa 3000 Personen.

|ta,ilber die ijafenruiibtabrt ludri ihre ni*t binau» zum Satterrtofer »afen.

Wcn' etfen, die in lcBtcr jcit eine trounge oeh«^

Nein tot, still und abgestorben. Em ^t^utterndes Bild'dessen Eindruckskraft man kaum durch Zohlen

-on den bW W» rebexv 3d) wollte nur zum Ausdruck bringen dast cs in Hamburg manche Sehenswürdigkeit g'bt, «zu welcher Der 'BinncnlänDcr, falls er Nicht einen e n- fdilagigen Bekannten oder Verwandten in Hamburg hui, nicht immer geführt wird. , ,

Da sind z. B. Die Hamburger Quartierslcute. Zu einer diefer^Firmen wollen nur heute einmal einen Heinen Spaziergang machen unD uns Dort einiges über Diesen Beruf erzählen loffcn.

Für Die vielen ein unD auslaufenden Waren aibt cs im Hamburger Frcihasengebiet nawrlich arofte Lagerhäuser. Die meisten Dieter Hau'er ge­hören Der Hamburger Freihafen Lagerhaus Ge,ell- jchajk und Diese vermietet sie oDcr einzelne Etagen ober BoDen" an Firmen, Die Dann Die Einlagerung °0N W°°°N übernehmen. - We gehen eme -nge Strafte hinab, an Deren einer eeitc sich hohe fech stückige rote Backsteinbauten erheben, oic finb alle SU Blocks sufammengebaut. Die Blocks sind nach Den

nah»mu». in erqrei e Wider

Nun ist aber noch Einiges zu jagen über Die Quartierslcute" selbst. Diefc Quartiersmannfirmen übernehmen Arbeiten, Die weit über Den Amgaben kreis eines Lagerhalters hinausgehen. Sie sinD eine »amburqer Spezialität unD für Den Handel Der Welthafenstadt unentbehrlich Das Jtlltcr Diel cs Gewerbes roirD auf 230 Jahre geschätzt. Vor einiger Zeit feierte z.B. Die Firma Reutch L Eon,, ihr 20Uiahriges Bestehen. Im Besitze Der Firma be- finDct sich noch Die alte Grundungsakte. Es taten sich immer vier zusammen und mieteten cm Quar- Her. Jedes Quartier rourDc mit Dem Namen eines der Teilhaber und dem Zusatz .. ft CEomorten bezeichnet Diese Firnicnbenennung hat sich bei Den □uarticrsleuten bis beute erhalten

-,ch jaqte fchon, Daft em Quartiersmann mehr ilt als nur em Lagerhalter. Er hat sich 'm Laufe Der

MZ l Kww. -ch ausgezeichneten Warcnkcnntnis. Er übernimmt es | nicht verlorengeht.

Deuttchiand bestelle standen, oder mii stiege»den Fahnen m Da: neue ?eutfd)kmD

waren sie in aur- einer Zelle ion Arbeitern und Fronstoldaten entstanden iBestall i xer bercflgt qc nach innen wirkende Sozialismus. Der Durm v c

Oer Llmstur; in Chile.

(Sturmzeichen für den nordamerikanischen Geschästsimperialismus.

Bon unserem ^.-Berichterstatter

§ 3

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