Ausgabe 
13.8.1932 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

Wandern und Reisen Bäder und Sommerfrischen

tuttc, von Dr.

QL Mozart. 22.45

von

Zweitägige Knüllwanderung

Rundfunkprogramm

[ (RadSal5hau6en0^en1

1/7BEWÄHRTE HEILQUELLEN SCHÖNER ALTER PARK PREISWERTE PAUSCHALKUREN__________I

Doneinn Wirth berg, 3 Min. v. ©tat. We'ckartsbainhim PcUSlUD Wil Ul sog.Teental, inm. herrl.Wiesen u. Wald., v .. in wohlt. Stille, kurz d. Erbolungoitatte

^«PMk. an s.jederm. Reichl, u. abwe.chllungsr.Kuch., o-ca MK. an. , r au Wnfr n

llllllllllllllllllllllllllllllllllll

3.25 Mk. an.

»uP

Frankfurter Hof

lll, Ul Ivl

Besitzer: Heinrich Leeg U

llllllllllllllllllllllllllllllllllll

49T1D

51894 240840 niM 275264 7577 299804

26084

10822

78057

31087

15653

128656

141729

180433

196003

224255

129354 143993

182179

202302 224845

249793 278853

299985

88248

102281

333128

KeineNebenkosten Rheinterrasse. »«v

alter Buchen und Eichen, vom Erholungssuchenden abseits vom Trubel der Welt.

f. lederm. ytetcni. u. "«r -

4 Mahlz. f. nur 2,80 Mk.ieTag.Anfr. a : Heinrich Seim, Lardenbach (Cberbcff.)

Empfehlungen

von

Bädern und

Sommer­frischen finden durch den GießenerAnzeiger beste Verbreitung.

iO. August 1932 ^9 Würben ©etoimtt jejogen

96 199118 281873

17 48733 88770 103908

& ra"

42 42310 4552874890 6488 189449 196793

8852 262490 255262 3113 360322 374811

1 7750 13788 16934 114 65542 5687960811 29889 131626 145488 2560 168032 178260 5066 196281 198496 7170 227199 247608 4232 295282 299284 5325 342242 342323 4878 380365 383606

1 11849 13112 17112' 320 41596 44882 45431

996 61138 80950 85667 101740 104747 108246

aufragenden Basal tkegel, den wir jedoch umgehen. Wir kommen weiter durch schönen Duchenhoch- wald, an einem Fvrstgarten vorüber zu der schon von weitem sichtbar werdendenKreuzeiche". Don hier leitet uns ein Weg abwärts durch daS Feld zum gegenüberliegenden Wald, an dessen Olustritt uns ein herrlicher Blick auf das obere Gfzetal und namentlich auf das malerisch an einem Derghange gelegene, von einer Schlohruine bekrönte Hom­berg überrascht. Wir steigen zu dem hochgele­genen altertümlichen Städtchen empor, wo wir uns von der 4^/zstündigen Wanderung erholen und un­sere Blicke an den Zeugen seiner alten Wehrhaf­tigkeit und den stolzen Giebel- und Fachwerks- Häusern erfreuen. Haben wir noch genügend Zeit, dann besteigen wir noch den Dchlohberg, um von dem alten Gemäuer die unvergleichlich schöne Rundschau zu genießen. Don Homberg erfolgt über Treysa die HeimfahrL

Besucht die perle des Shmtales Homberg, Ohm, Oberheffen Gute und reichliche Verpflegung.

Auto »Garagen - Große Terrassen Badegelegenheit - Eigener Park.

8893 319810 321140 1328 329948 337826 >917 361399 362430 992 377167 382606 038 392094 394444 jung wben ötroinnt

Werkhäuser. 19.20: Deutsche Reden. Paul Ernst sprichL 19.45: Sinführungsvortrag zuCosi fan * - - ' 20: Cosi fan tutte.

10894

>730 58789

163 67877

539760281169

Oper in drei bis 24: Don Berlin: Nachtmusik.

Mmpajal.

bei Boppard

e AUSKUNFT : HESSISCHE B A D E D I R E KT I O N

Gasthaus Hessischer Hof Sommerfrische in schönster Höhenlage des Vogelsbergs, ringsum Laub- und Nadel­wälder, Badegelegenb. in 2Seen, Veran­da u. offene Liegeteraste mit herrlichem Ausblick. Luftige, saubere Zimmer u. ge­pflegte, anerkannt gute Küche. Pennons- preis Mk. 3.50. «cf.: I. H-Kubel.

K°blr°biz^ 8- big R » bis 6 10. 20,

?'Met Ty. lernen 15 J. ®l), mL^^bir J;

Salat 8 J? 10. ia.*su4 2tobi«.

i bi!

ÄaÄ **

Marburg.

Mur" S^rigen deine, dnrunie!

u« Settel 8io '!3 Q[(-

50 Dark pro 6tüd.

W Mi dttt °b M>r |t tinet 5 J« den beiden onb II

vom Glanz dieser einstmaligen Mittelrheinischen Residenz.

Don dem Schöpfer des Englischen Gartens in München ist der Schönbusch bei Aschaffenburg geschaffen, mit Schlößchen, Seen, Tempeln, Pavil­lons und einem Dörfchen. Das Schöntal, der ehe­malige Bischöfliche Tiergarten, gehört mit seinen Gewächshäusern, Seen und dem Magnolienhain zu den gärtnerisch reizvollsten Parkanlagen seiner Art.

deutschen Insel. 21: Schallplatten-Konzert. 21.15: Tewes heiratet. Eine niederdeutsche Bauern­komödie. Don Georg Michael Waldeck. 22.20: Zeitbericht. Deutschlands Standpunkt in der Ab­rüstungsfrage auf der Genfer Abrüstungskonfe- rem. 2315: Unterhaltungskonzert der Tanzka­pelle der Stuttgarter Philharmoniker.

Dienstag, 16. August.

7.05: Bad Oeynhausen: Frühkonzert der Kurka- pelle. 12: Konzert auf Schallplatten. 13.30: Mit­tagskonzert des Orchesters des Westdeutschen Rundfunks. 15.20 bis 15.50: Hausfrauen-Rachmit- tag. 17: Nürnberg: Konzert. 18.25:Der Mittel­stand in der Nationalwirtschaft", Dortrag von Dr. Fritz Wider, Stuttgart. 18.50: ,Dichter-Olym- piade" von Gustav Hartung. 19.30: Freiburg: Akkordeon-Duette. 19.55: Neue schwedische Lyrik. Gesprochen von Fritz Wilm Wallenborn. 20.15: Volkstümliche Musik lebender deutscher Kom­ponisten des Philharmonischen Orchesters Stutt­gart. 21.30: Dem Elfen und Geistern. 22.45 bis 24: Nachtmusik.

Mittwoch, 17. August.

7.05: Bad Oeynhausen: Frühkonzert der Kur­kapelle. 10.20 bis 10.50: .Praktische Ratschläge für jeden Tag", von Dr. Lleberalu 12: Unter* Haltungskonzert. 13.30: Konzert auf Schallplat­ten. 15.15 bis 16.00: Stunde der Iugend. 17: Nach­mittagskonzert des Rundfunk-Orchesters. 18.25: .Kreuz und quer durch Neuyorks Alltagsleben", Dortrag von Elisabeth von Schmidt-Pauli, Mün­chen. 18.50: .Dom wandernden Komödianten Einst und jetzt". Eine Plauderei von Fritz Richard

Sommerkar für 3970V g| Nervenkranke und Nervös-Erschöpfte Spexlalkaranitalt Hofhelm la Tannas bei Frankfurt a. M. Prospekte durch B San.-Hat Dr. M. Scbolie-Kahleyss, I

Lauterbach (Hessen)

10 Minuten v.Bad-Salzschlirf, am Südost- «bhang des Eichbergs mit großen In die Waldungen des Eimbergs übergebenden varkanlagen. Neuzeitliches Schwimmbad -in nächster Nähe. Ruhige, sonnige Höhen­lagen sichern beste Erholung. 39530 Volle Pension sm 3,50.

Bad 5 Nauheim

Gasthaus zur Waldlust bell, seit 1860.Größtes bürgel. Garten- restaurant am Platze.Eigene Schweme- metzgerei. eigene Avfelwemkelt. Bürgeri. Mittagstisch. Reichh. Abendkarte. Billigste Preise. Aufmerksamste Bedienung.^D Iah. Frlti Haag. Ecks Hanpt- ». Tannnsstr.

f. wenig Geld - schönste Sommerfrische! Landhaus Seim, Lardenbach t Vogels­berg, 3 Min. v. Stat. Weickartshain), im

Sonntag, 14. August.

6.15 bis 8: Hamburg: Hafenkonzert. 8.15: Ka­tholische Morgenfeier. 9.15: Stunde des Chorge­sangs. 10.30: Dom Jungfraujoch: Bergandacht. Gehalten von Nicolaus Balt. 11.30: Lyrik aus Schlesien. Don Herbert Brunar, Breslau. 12: Internationale Marschmusik. Gespielt vom Phil­harmonischen Blasorchester Stuttgart. 13: Mit­tags konzert. 14.10: Stunde des Landes. 15: Stunde der Jugend. 15.30: Siegsdorf bei Traun­stein: Dolksliedersingen vom Chiemgauer Heimat­tag. 16.45: Mannheim: Aichard-Wagiler-Konzert. 18:Warum photographieren Sie?", Dortrag von Dr. K. H. Llsener. 18.25: Dreißig bunte Minuten. 18.55:Mozart und Haydn". Dortrag von Dr. Karl Geiringer. 19.30: Anbekannte Löwe-Balla­den. Gesungen von Kurt Wichmann. 20: Don Breslau: 300 Jahre Militärmusik. 21: Mittsom­mernacht. 21.45: Berlin: Konzert. 22.45 bis 24: Nachtmusik.

Montag, 15. August.

7.05: Frühkonzert. 10.10: Austausch-Sendung: Aus Frankfurt von ebedem. 12: Mittagskvnzert der Kapelle Dobescy-Dobböe (vom Cafs Wil- Helmsbau). 13.30: Konzert auf Schallplatten. 15.20:Religiöse Dichterinnen der Gegenwart. Anna Schieber, Ruth Schaumann und Gertrud v. le Fort". Don Dr. Lilly Zarncke. 17: Köln: Konzert. 18.25: .Währungsregulierung ohne Gold", Dortrag von Dr. Hans Jokisch, Frankfurt am Main. 18.50: Englischer Sprachunterricht. 19.30: Don Leipzig: Gitarre-Soli. Heinz Albert. 20: Don Hamburg: Helgoland. Das Bild einer

Aschaffenburg am Main.

Don Hermann (Spannring.

Der rastlose Reisende von heute ist ein armer Mann, lieber dem fernen Ziele, von dem er im Oeifte schon im V-Zugwagen träumt, verliert er bws Beste, was sich ihm unterwegs nicht ohne wei- t-res vom O'Zugfenster im Fluge zeigt.S t e i - «en Sie in Aschaffenburg aus!" sollte i!'m der Rhythmus der Schienenstöße ins Hirn Iwimmern, wenn er zwischen Würzburg und Frank- hrt im V-Zug dahinjagt und die dunklen Sil- Duetten des Spessarts in Sicht kommen, den schon Las uralte Nibelungenlied wegen seiner reichen Wald- und Jagdgefilde rühmend nennt.

Aschaffenburg liegt in einer Art Dornröschen­schlaf. Diesüdlichste Stadt Bayerns" hat sie ein­mal jemand genannt, obwohl sie im nördlichsten Unterfranken liegt. Richt mit Unrecht. Dem letzten .ßrinjen", der sie aus langem Schlaf wieder wach küßte, dem Bayernkönig Ludwig I., war sie das myerische Nizza". Frühblühende Mandelbäume, Zeigen und Agaven, eine mächtige Libanonzeder uib pinienartige Gewächse gruppieren sich in süb- limbischer Anmut um den felsigen Hang, auf dem d-s Pompejanum, die treue Nachbildung des Hau- les desEastor und Pollux", als ein Aschaffen- btrger Wahrzeichen in die weite Mainebene schaut. Aon der Terrasse des Pompejanums, das hier im Dtorben einen fo überraschend guten Eindruck römi- scher Wohnkultur vermittelt, hat man gleichzeitig ben schönsten Blick auf Aschaffenburg, dessen Stadt- bllb von bem mächtigen Schlosse St. Johannis-

in Aschaffenburg geboren wuroe.

Reich an Kunstschätzen ist auch bas Schloß, lieber «OO Gemälbe, Altbeutsche unb Nieberlänber, eine Kupferstichsammlung von 18 000 erlesenen Blät» tarn europäischer Zeichenkunst ber Vergangenheit, eine große Bibliothek mit einer weltbekannten Abtei- Emg alterHanbschriften u. ein ansehnliches Museum, las sind anbeutungsweise seine Schätze Reste

Neiseliteraiur.

Deutscher Hotelführer 1 9 3 2. Verlag Deutsche Hotel-Nachrichten vereinigt mit Küche unb Keller", Heinr. Eisler, Hamburg 3. Die in ber Praxis bewährte Neueinteilung bes Vorjahres ist beibehalten worben. Der Hotelführer stellt sich in ben Dienst ber innerdeutschen Derkehrswerbung. Auch ber neue Führer erfüllt alle Anforberungen, bie ber reisende Geschäftsmann, ber Berufsreisenbe ober ber Erholungsuchenbe stellen können. Seine besonbere Aktualität in diesem Jahr liegt in ber genauen Angabe ber Ietzt-Preise für Logis unb Verpflegung in guten Häusern aller Kategorien.

In dem HeftKur unb Erholung im Harz und Kyffhäuser" wirb baS bisher vorwiegend von Touristen besuchte Mittelgebirge auch als Kur- unb Erholungsgebiet beschrieben. Pros. Dr. med. Rhese zeigt in dem Aufsatz über Das Harzklima unb bie Heilquellen bes Harzes in ihrer Beziehung zur menschlichen Gesunbheit", welche Kurmittel unb Heilerfolge ber Harz bem Erholungsbedürftigen und dem Kranken bietet. Es folgen kurze Ortsbeschreibungen der bekann­teren Heilbäder, Luftkurorte, Sommerfrischen unb Touristenpläne mit Preisen für Unterkunft unb Verpflegung. Mehr als 100 Abbildungen unb eine Liebersichtskarte ergänzen den Text.

Erholung? 5805 0

1. Tag:

Neukirchen Urbachtal Hof Richberg.

Der Knüll, eines unserer schönsten Mittel­gebirge, bas sich weniger durch Erhabenheit und Großartigkeit, als vielmehr durch seine Lieblich­keit und Innigkeit auszeichnet, verdient es wirk­lich, mehr als bisher von wanderfrohen Natur­freunden ausgesucht zu werden. Eine überaus loh­nende zweitägige Wanderfahrt sei hier beschrie­ben: Wir fahren Über Treysa nach dem in einer engen Talmulde gelegenen freundlichen Städtchen Neukirchen. Hier haben wir wohl Gelegenheit, die schmucken Schwälmer Trachten zu bewundern. Linser Weg führt uns von hier weißen Punkten nach, dem LI r b a ch t a l auf­wärts, einem dew reizvollsten Täler des Gebir­ges, zunächst durch Feld, später auf schönen Wald­pf aden nach Hauptschwenda, einem echten Knülldörfchen. Hinter dem Ort schlagen wir einen Feldweg ein, der uns an einer großen einzel- stehenden Buche vorbei und bald darauf zum Wald führt. Oberhalb der Knüllherberge gelangen wir wieder ins Freie. Angesichts des vor uns lie­genden Knüllkopfs gehen wir am Wildsberg ent­lang und überschreiten bei der SchutzhütteWin­deck" die Straße. Don hier führt ein ausge­bauter Weg zum Endziel des ersten Tages, dem gut bewirtschafteten H0f Richberg, wo wir für die Nacht Llnterkunft finden. Wir benutzen unseren Aufenthalt noch zur Besteigung des nahe­gelegenen K n ü l l k 0 p f s (632 Meter) und find entzückt von der großartigen Aussicht; denn bei klarer Luft kann man vom Taunus bis zum Jn- selberg, vom Sauerland bis zur Rhön schauen. Wanderzeit knapp 3 Stunden.

2. Tag:

Hof Richberg Allmershausen Homberg an der Lsze.

Linser seitheriges Zeichen (weißer Punkt) zeigt uns auch am zweiten Tag den Weg. Zunächst durch jüngere Bestände, später durch herrlichen Hochwald, ab und zu von einer Lichtung und einem zu überschreitenden Tälchen unterbrochen, gelan­gen wir durch den Hof Kämmershagen, später über den Silberberg (527 Meter) nach Allmershausen. Don hier gehen wir in der Richtung nach dem Streutlingskopf, einem stolz

Erholungsaufenthalt

tn Hochwaldbausen - Vogelsberg« 500 Meter ü. b. M.

Vrivatvension .Maldeslust", P. Meier. Lage direkt a. Wald, absolut staubfrei, kein Autoverkehr. Liegewiese am Haus. Schwimmbad. Gut bürg. SHicbe, 4 Mahl,. Preis 3,50 Rm. Babnstat. Ilbeshausen. Telephon Herbstein 55. »eerD

Die Fasanerie, an das Schöntal anschließend, leitet von ber künstlerischen Gartenanlage in bie freie Spessartwalbung über, bas uralte Jagbgebict ber Nibelungen, ben Königsforst ber fränkischen Könige unb ber Karolinger heute roleberentberft bem roanbernben Liebhaber still rauschender

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinden.

Sonntag, den 14. August. 12. nach Trinitatis.

Stadtkirche. 8 Uhr: Pfarrer Becker; zugleich Ehrt- stenlehre für die Neukonfirmierten ber Markus- gemeinde; 9.30: Pfarraffistent Knell. Iohannes- kirche. 8: Pfarrer Bechtolsheimer; zugl. Christenlehre für bie Neukonfirmierten ber Lukasgemeinde; 9.30: Pfarrer Ausfelb; zugleich Militärgottesbienst; 20: Bibelbesprechung im Johannessaal, Pfarrassistent Knell. Kapelle des Allen Friedhofs. 9.30: P arrer Groh. Llisabeth-üleinkinberfchule. 9.45: Wald- gottesdienft im Bergwerkswald, Pfarrer Lic. Waas. klein-Linden. 9: Gottesdienst; anschließend Chri­stenlehre für die männliche Jugend, 10.15: Kinder- gottesdienft. wiefeck. 13: Gottesdienst. Alten- Vuseck 10: Gottesdienst; Kollekte. Kirchberg. 10: Kirchberg; 11: Christenlehre für die konfirmiert« männliche Jugend; Kollekte f. die kirchliche Jugend­arbeit; 13.30: Mainzlar; 20: Daubrinaen. Haufen- Garbenleich. 10: Hausen; 10: Garbenteich. Watzenborn-Steinberg. 13: Hauptgottesbienst mit Christenlehre. Gröningen. 10: Hauptgottesbienst. - Cid). 9.30: Stiftspfarrer Draubt.

Katholische Gemeinden.

Samstag, ben 13. August.

Gießen. 16.30 unb 19 Uhr: Beichte; ein fremder Priester wirb Beichte hören.

Sonntag, ben 14. August. 13. Sonntag nach Pfingsten.

Gießen. 6.30 Uhr: Beichte; 7: Messe, Kommunion der Jungfrauen unb Hausangestellten; 8: Kommu­nion; 9: Hochamt mit Prebigt; 11: Messe mit Pre- bigt; 14: Anbacht; 16.30 unb 19: Beichte, ein frem- ber Priester wirb Beichte hören'. (Brünberg. 9.45: Messe mit Predigt. Hungen. 9.30: Hochamt mit Predigt unb Christenlehre. Cid). 7.30: Hochamt mit Prebigt; 20: Christenlehre unb Anbacht. Lollar. 8.45: Messe mit Predigt. Nidda. 8.30: Hochamt mit Predigt.

Montag, den 15. August. Fest Mariä Himmelfahrt.

Gießen. 6.30 Uhr: Beichte; 7: Messe; 8: Kommu­nion; 9: Hochamt mit Predigt; 11: Messe mit Pre- digt; 14: Festanbacht mit Segen. (Brünberg. 9.45: Messe mit Predigt. Hungen. 8: Hochamt mit Predigt. Lich. 10: Hochamt mit Predigt; 14: Fest- andacht. Nidda. 8.30: Hochamt mit Predigt.

Dienstag, den 16. August.

Laubach. 7.30 Uhr: Messe.

Mittwoch, den 17. August.

Hungen. 6.15 Uhr: Messe.

Sonntagsdienst d.Aerzte n-Avotheken am 14.8.32 Dr. Neurnann-Svengel. Dr. Schäffer. Hirsch- Avotbeke. .*<abnnnt: Dr. Schöttler. <967 d

Donnerstag, 18. August.

7.05: Bad Neuenahr: Frühkvnzert. 12: Konzert auf Schallplatten. 13.30: Mittagskonzert. 15: Stunde der Iugend. 17: Bad Neuenahr. Konzert. 18.25: Zeitfragen. 18.50:Was bringt die dies­jährig« Funkausstellung?". Dortrag von Herbert Rosen. 19.20:Neues auS aller Welt", von Pro­fessor Dr. W. Behrmann. 19.30: Unterhaltungs­konzert des Philharmonischen Orchesters Stutt­gart. 20.45: Makart-Buketts. Eine heitere Hör­folge. 21.45: Vkizzenbuch des Tage«. Don Paul Laven. 22: Kammermusik. 22.45: Funkstille.

Freitag, 19. August.

7.05: Bad Wildungen: Frühkvnzert deS Kur- vrchesters. 12: Augsburg: Konzert deS Augsbur­ger Konzert-Orchesters. 13.30: Mannheim: Alte Tänze Derstaubte Schlager. 17: Bad Wildlin­gen: Nachmittagskonzert des KurorchesterS. 18.25: Politische Kurzsprache" zwischen Dr. Heinrich Buh und Dr. Georg Schmitt. 18.50: Aerztevor- trag. 19.30: Heitere Dorträge, gesprochen von Frank Günther. 20.15: Schwedisch-Finnische Stunde. 21.15: Llnterhaltungskonzert des Phil­harmonischen Orchesters Stuttgart. 22.55 bis 24: Nachtmusik der Tanzkapelle der Stuttgarter Phil­harmoniker.

Samstag, 21. August.

7.05: Bad Mergentheim: Frühkonzert des Kur- vrchesters. 10.10: Schulfunk Szenen ausJu­lius Cäsar", von Shakespeare. 12: Konzert auf Schallplatten. 13.30 bis 14.30: Llnterhaltungs­konzert des Rundsunk-OrchesterS. 15.30 bis 16.30: Stunde der Jugend. Dastelstunde für Kinder deS Wiener Bastelonkels O. Grießem an n. 17: Kon­zert des Rundfunk-Orchesters. 18.25:Auszug aus DoetheS Tagebüchern", Dortrag von Benno Reiffenberg. 18.50: Die Erwerbsbetätigung der öffentlichen Hand". Dortrog von Professor Klau- sing. 19.30: AuS meinem Beschwerdebuch. Don Annette Kolb. 20: Don Berlin: Funk-Potpourri.

459 17619 37437 70403

X Ä Z 37683 339025 259-92

86206 236712

22167 2261»

42890 43870 2« S

ss S ss jg S

591609

äSs

f5000, 12 i1, M

',w

Iburg beherrscht wird.

Der Boden, auf bem sich btefes gewaltige unb tinbrudsoolle Renatssanceschloß hoch über ber mei- len Mainebene mit bem Gesicht gegen ben Westen owfbaut, ist heilig durch uralte Geschichte. Schon im grauen Nibelungen-Zeiten ftanb hier eine Feste als Torwocht zu ben Spessartmälbern. Drei Jahr- bimberte schauen von bem fünftürmigen Bauwerk im seiner heutigen Gestalt ins mainfränkische ßanb. 300 Jahre finb es auch her, sei der Schwedenkönig l-u st a v Adolf mit seinem Heere vor ben Toren SX(d)affenburgs ftanb. Mutig zog ihm ein Kapuzi- nerpater, Bernharb von Trier, entgegen unb bat um Schonung für die Stadt. Dem Schwe- bentönig gefiel bas Schloß fehr. Wenn er es auf '.labern mit nach Schweben nehmen könne, würbe rr es nicht verbrennen, jagte er bem Pater. Räber seien genug vorhanben, erroiberte ber Pater unb meinte bamit bas Mainzer Rab bes Schloßwap- pens. Diese Schlagfertigkeit rettete bas Schloß vor ber Zerstörung. Den Traum Gustav Abolfs ver- wirklichte sein bekannter General ©ränget spä­ter burch bie Errichtung des Skokloster-Slot am Ufer bes Mälarsees in Schweben.

GoethescheFaust"-Szenerien finben ihr Urbilb nn anberer Stelle ber Stabt. Dor dem Stifts­platz, einem einzigartigen fteingeroorbenen Traum äolischer Stabtbaukunft, sieht man im Geist jene 5<ene spielen, bie bie Gretchentragöbie einleitet: Mein schönstes Fräulein, barf ich's wagen ..." In Strebepfeilern, Giebeln unb Fialen klettert bas Mauerwerk zum Turm, ber taufenbjährigen Stiftskirche hoch. Romanische, gotische unb I berode Stilformen finb hier zu einem harmonischen Hymnus religiöser Inbrunst gestimmt. Aufrecht in g otischer Steilheit, breit unb behäbig in barocker Festlichkeit lagern sich rings um bie hochstehenbe Äirt^e bie einstigen Stiftskurien, bie Kanoniker- f) äu|er. Buntes geschäftiges Treiben bazwifchen auf bem Platze, auf bem ber gotische Brunnen nicht

Jlordseebad Insel Juist

Du vornehme Familienbad der Nordsee

17 km langer, sehr breiter, reiner feinsandiger Naturetrand ohne Buhnen und Bauten, der innerhalb von 13 Minuten von allen Häusern erreichbar ist. Hotel-Pensionspreise in der Vorsaison von 550 Mk. an einschh Bedienung, in der Hochsaison von 650 Mk. an einachl. Bedienung, Pensions­häuser entsprechend billiger. Wesentliche Senkung d. Kur­taxe dem Vorjahre gegenüber. Während derVor-und Nach­saison beträgt die Kurtaxe teilweise nur noch 50% der Vor­kriegszeit Kurkarteninhaber: Kalte Seebäder kostenlos; warme Seebäder Erwachsene 1 Mk., Kinder 50 Pf. 3879 V Prospekte durch die Badeverwaltung und Reisebüros.

Lleusuusevhof iwP ttatflthtc i.vogelsd. (Strecke Sießen-Zulda) tSbtifHitb» Evholungsheim 318 Erb olungsstätte sehr empfohlen. Stär- 3enbe Höhenluft. Viel Wald. 80 Betten. Z.T. Zimmer mit stieß. Wasser. 4 Mahl- selten. Einzel- u. Zweibettenzimmer vro Gerson für volle Vervstegung Mk. 3. amb 3^0. Mebrbettenzimmer Mk. 2.50. Binder bis 13 Jahre Mk. 2.. Ohne jeg­liche Zuschläge. Auf Wunsch Diätkost. Nilckkuren möglich. Bad i.Hause. Prosv. auf Verlang, voftsrei. Fernruf Mücke 36.

Herbstein LVogelsbergÄ umgeben von Tannen- und Fichten- walo, 5 Minuten erreichbar 2 Seen für Babegelegenbeit. Pension bei 4 Mahl­zeiten Mk. 3.50. Besitzer: L. Statt, Metzgerei und Gaftwittschaft. 5574D

fehlt.

Dicht dabei, doch roeltcntrüdt seit sieben Jahr- hunberten, liegt Im Schatten der Stiftskirche ber Rreujgang, erinnernb an bas verschlossene Noscngörtchen ber Mabonna, bas Matthias Krünewalb auf bem berühmten Altarschrein i u Isenheim in so rounberbarer Innigkeit gemalt tut Für bie Stiftskirche hat ber große beutsche Meister mehrfach Altäre geschaffen, barunter bie Verneinung Christi", bas beutsche Hohelieb bes Mutterschmerzes im berühmten alten Stiftsschatz, wnb bie sogenannte Stuppacher Mabonna in ber Maria-Schnee-Kapelle, wo auch eine großeAuf- | klslehung Christi" von Lukas Cranach hängt. Einige Jahrhunberte später, 1848, starb ein Dichter liier, ber nach einem abenteuerlich-unruhigen Leben Eiche in bie,er Jbylle suchte: Clemens von Brentano. Hier oollenbete er eines feiner be­kanntesten Märchen,Gockel, Hinkel unb Gackeleia . Unb aus ber jüngsten Zeit ist noch seines Neffen su gebenden: bes vor kurzem verstorbenen großen Dolkswirtschaftlers unb Soziologen Lujo Bren- fano, ber 1844 In Aschaffenburg geboren würbe.

- Heber