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aus folgender Aufstellung

11

9

11

9,5

4.

übrigen cingcmeinbetcn Vororte.

2 Stabt Dffenbad) ohne Stabtteil Bürgel.

3. Stabte Darmftabl. Worms (ohne Neuhausen,

SJ.-fporl

tfl.

11

11

11

11

lich 1.

7,5

8

9

9

5- Die Gemeinden mit weniger al, 5OOC Ein­wohnern

Da» Dieliache für die Fahresrohmletc für @ 11 ßen und für Gemeinden unter 5000 Einwohnern ist

der Bewertung gebildet:

Mietwohngrundstücke: a) Mietkasernen (es kön­nen nur Grundstücke mit überwiegend Ein, und Zwei-Zimmerwohnungcn in Betracht kommen), b) andere Mietgrundstücke, c) Einfamilienhäuser.

Mietkafernen

Andere Mietgrundstücke Einfamilienhäuser Gemilchte Grundstücke Fabrikgrundstucke, Lager.

Hauser und Werkstätten Uebrige Geschaftsgrund- stucke

ersichtlich.

Dtelsaches der Wahres» rohmiete für

Gemeinden unter Gießen 5000Einwohnern

Ml si & 71,* 2^51 78,28 82- M.11

Hochheim und Psisfligheim) und G i e ß e n.

4. Die emgemeinbeten Vororte ber unter 1 bis 3 bezeichneten Stäbte (ausschließlich Kastel) und die übrigen Gemeinden mit 5000 und mehr Ein- wohnern.

Wo regelmäßige Umstände vorliegen, ist der Ror- maliag in allen fallen anzuwenden Liegen jedoch bei einem Grundstück Umstande vor, die in dem De- zirk und in ber betreffenden Gruppe zugunsten oder zuungunsten des Grundstücke? von den normalen Verhältnissen wesentlich obweichen. so ist ber er­mittelte Ertragswert um bis zu 20 v Sy nach oben ober unten zu andern. Solche älbmeitbungen können im baulichen Zustand, im Alter ober in ber Ein­richtung des Gebäudes, in ber besonderen Lage des Grundstückes, in der Art der Bebauung, in Scha- densgefahren (Berg-, Rauch-, Wasser- ober Erschüt- terungsschäben) Belastung mit Gedaudeentschuldungs. (teuer (Hauszinssteuer) u. a. liegen.

Richt zwangsbewirtschaftete ßrunb- ft ü cf e finb alle bebauten Grundstücke, von denen weniger als der fünfte Teil (weniger als 20 d. S)) einem ber Wohnungszwangswirtfchaftsgefeye unter­liegen. Sie werden in Hessen mit dem gleichen Viel­fachen der Iahresrohmiete bewertet, wie die ent- sprechenden zwangsbewirtschafteten Grundstücke Das Recht ber Steuerpflichtigen, bie Bewertung mit bem tatsächlichen Ertragswert zu verlangen und die Be­fugnis der Feststellungsbehörden, den tatsächlichen Ertragswert zugrunde zu legen, bleibt unberührt.

Bei ber großen Bebeutung, bie den Einheitswerten in Zukunft steuerlich zukvmmt, kann ben burch bie Offenlegung ber Listen an dem Festsetzungsoersahren Beteiligten nur dringend geraten werden, die offengelegten Ein h e i tswerte einer sorgfältigenPrüfungzuunterziehen. Halten sie die Bewertung für unrichtig, ober haben sie sonstwie Anstänbe zu erheben, so ist das Rechts- mittel des Eins pruchs gegeben. Er kann in der Zeit bis zum Ablauf des 14. Juni 1932 bei bem Finanzamt entaeber schriftlich eingereicht ober zu Protokoll erklärt werden. Der offengelegte Festste!- lungsbescheid über ben Einheitswert ist ben Steuer- bescheiden anderer Art ausdrücklich gleichgestellt. In der Einspruchsbegrünbung finb schon möglichst alle bie Gründe vorzubringen, durch die sich der Steuer- pflichtige bei ber Festsetzung des Einheitswerts be- schwert fühlt.

Die Bewertung des Betriebsver­mögens wirb demnächst in einem befonberen Auf- satz behandelt werben.

W 4 3,0ti

S: 1512 LOS 82'1 s 'Ä

1341 0,311 J .43 4,11

7133 51 95 12.465

3,057 170,71 77,42 8417 78.22 15,38

l.!09 59.11 21-Jf 16-605 8227 34- 82.62 1.33? 0,311 7.423

4.09

2. Gemischte Grundstücke

3. Gefchästsgrunbstucke: a) Fabrikgrunbstücke, La­gerhäuser unb Werkstätten, b) alle übrigen Ge- jchäftsgrundstücke.

--13>Z

.. Dillen.

Der Bezirk be» Landesfinanzamts Darmstadt ist weiter in folgende Bewertungsbezirke eingeteilt

1. Stabt Mainz mit Kastel, aber ausschließlich ber

58,?? 8«,« 15.

4s 19 a 77.94 62.* 33*

iredattion.

LerblnMktlt der 10.) bnungStapeUmelfter ine Kapelle teilet Da* fümeifter* ober .Mr- ber nur van fachen irf, die ihre »rufuna k abgelegt haben und M HlufitmeHler b,w- orten sind, D>« ilel ist st»sb?r. , hinaoloften furWfflW Kr Polisei ein i'utter

35 Pfennig pro Tag- er lonnten mir e ünfchlen W ach

Oospfingstfest der deuffchenKanufahrer

Die erste große Gesellschaftswanderfahrt des DSU.

auf dem Oberrhein.

Die Pfingstfeiertage waren von jeher im deutschen Kanusport ber Zeitpunkt für die ersten großen Ge- meinschaftsfahrten. Die Kreise bes Deutschen Kanu- Verbandes vereinen bie Boote ihrer Mitglieber zu großen Geschwabern, bie in fröhlicher Wanderfahrt stromabwärts fahren. An den Abenden erstehen auf ben bafür auserwählten Platzen gan^e Zelt-Groß- stäbte mit ihrem luftigen Treiben. Riesige Pfingst- feuer flammen auf, unb die Bevölkerung der kleinen Städte, in deren Nähe diese lustigen Zeltlager ent­stehen, nehmen an ben Veranstaltungen ber Kanu- sahrer lebhaften Anteil. Der Deutsche Kanu-Verband ist sich der großen Werbewirkung dieser Kreisver- anstaltungen bewußt geworden und hat für die Pfingsttage 1932 die erste Verbandswonderfahrl auf dem Rhein ausgeschrieben. Die Durchführung hat der Oberrhein- unb Mainkreis (Sitz Frankfurt o. M ) übernommen, ber bie größte Erfahrung in der schwierigen Organisation dieser Massenaufgebote von Kanusahrern besitzt.

Die Hauptsahrt beginnt auf dem Oberrhein bei ber Stadt Breisach. Die Stadt selbst veranstaltet einen Empfangsabend auf dem Münsterplatz und einen Fackelzug zu Ehren der Gäste. Am Pfingst- famstag führt die Reise bis nach Kehl und am 1. Feiertag nach einer Besichtigung von Straß­burg nach Karlsruhe. Die Teilnehmer be­ziehen Zeltlager in der Strandbadanlage der Stadt Karlsruhe, Rappenwörth. Am 2. Feiertag wandern die Paddler weiter rheinabwärts nach Mannheim.

Bereits zu Beginn ber Pfingstwoche trifft sich ein Teil berJxaltbootfabrer auf Schweizer Boden in Chur, befährt bas Wilbwasfer bes Vorberrheins, den Bodenfee und den Oberrhein, um in Dreifach zur Hauptmosie zu stoßen. Der dritte Teil der Fahrt führt den Rest der Teilnehmer in der Woche nach Pfingsten über Mainz, Rüsselsheim, Koblenz bis nach Köln. Rach den bisherigen Erfahrungen rechnet man mit insgesamt rund 1000 Teilnehmern Eine stattliche Anzahl Mitglieder der Paddlergilde Gießen wird an dieser Fahrt teilnehmen

Oer LlniversitaiS'TenniSplah vor der Vollendung.

Der Tennisplatz der Studenten, der auf dem idealen Gelände des Unioerfitätsfportplatzes gr schaffen worden ist, steht nun unmittelbar vor feiner endgültigen Fertigstellung. Der Platz, der vorläufig nur einen Teil bes zur Verfügung stehenden Ge­ländes ausmacht, ist nach der Planierung mit einem soliden Unterbau versehen worden und hat nun auch die charakteristische rote Bürgerdecke bekommen, die den modernen Tennisplätzen ihr besonderes Gepräge gibt. Ein hoher Drahtzaun umgibt das Spielfeld, das nun in nicht mehr allzu ferner Zeit feiner Be­stimmung übergeben werden kann. Die ganze An­lage macht einen sehr exakten Eindruck, und der

Oie Einheiiöbewertung in Hessen

Von Rechtsanwalt Gg. Lind, Grünberg (Hessen).

daß die Einheimischen bi» zur Halbzeit siebenmal rriolgreid) waren. Rach Dieberanstoß konnte die Plotzels noch bei etwas verieilterem Spiel noch zwei­mal einsenden, wahrend bie Gaste nur zu einem Gegnertreffer kamen. Vorher spielten bie 2. Mann­schaften de» Io Lang-Gon» und des To. Grüßingen gegeneinander Lang-Gons entschied das Treffen mit 9:2 (4:1) Toren für sich

Die 1 Mannschaft be» Turnvereins Id Lich hatte bie 2 Elf bes Pollzeifportverein» Butzbach zu Gast. Die Polizisten stellten die körperlich stärkere Mann­schaft, die sich trotz einer festzustellenden leichten tech- nischen Ueberlegenheit den Lichern mit 6.3 Toren (Halbzeit 2:2) beugen mußte.

Handball im LabN'Oünsberg'Gau.

Lollar I «Ibach I 4:2 (3:1).

Die Gäste mußten zu biefem Aufstiegspiel mit fünf Mann Ersatz antreten, sie hielten sich aber wider Erwarten sehr gut. Das Spiel wurde sehr fair aus- getragen, war reich an schonen sportlichen Leistungen und faß bie Plagbesitzer als verdiente Sieger. Der beste Mann auf dem Platze war der Gaste-Torhüter.

Beuern I Burkhardsfelden 1 7:5 (5:1).

Dor der Pause waren die Gastgeber klar über­legen und kamen zu fünf Erfolgen. Die Gaste er zielten wahrend dieser Zeit nur ein Tor. Rach der Pause gestalteten die Gaste bas Spiel leicht über­legen für sich, erzielten vier Tore, benen bie Mann­schaft von Beuern nur zwei Erfolge entgegensetzen konnte. Der Sieg ber Platzbesitzer war verdient

Kinzenbach I Vobheim 1 5:3 (2:0).

Beide Mannschaften lieferten sich in Kinzenbach ein spannendes Spiel, das Kinzenbach auf Grund brr ausgezeichneten Leistung seine» Torhüter».ver» bient gewann.

Mannschostslampf im Klein-Kaliberschießen.

Polizei Bußbach gegen kleinkallderschüßen Rodheirn a. b. Horloff. 21m vergangenen Sonntag fanb in Butzbach ein Wettbewerb im Kleinkaliberschießen zwischen einer Mannschaft der Polizei Butzbach und de» Klein- kaliberschutzenvereins Rodheirn a. d Horloff statt Die Polizisten konnten den Wettbewerb mit 707 zu 6S8 Ringen gewinnen. Die Schntzkn der Polizei traten zum erstenmal in den Wettbewerb, während Rodheim schon seit drei Zahrcn den Meister stellte, zu form Kamps des Sonntags aber mit drei Mann Ersatz anlreten mußte und einer der Ersatzschutzen versagte. Im einzelnen wurden folgenbc Ergebnisse erzielt:

Polizei Butzbach: Oberwachtmeister E. R a s p 1.30 Ringe Wachtmeister R Kuhl 130, Obermacht- melfter D. Dörlam 123, Oberwachtmeister O. ^Hornberger 115, Oberwachlmeister L. M o h r 108, Hauptwachtmeister PH. Schöneck 101 Ringe.

K l e i n k a l i d e r s ch üY e n v e r e i n R 0 b h e m: W M e i e r 123 Ringe, W- R i ck l a s 121, H. Kroll 121, O. Momberger 117, W. Hornberger 117, H. Krö11 89 Ringe.

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Sie Leuchen- >er Strafe, em Dekorateur für fs- Sie hielt ihn aus einen reellen Den- zahlungwillig sch agte hatte a, mod)le jutocilcn leisten, von > die Frau zu be- e sich dadurch int- oahrheitstvidrig ver­lohn monatlich und Dohrheit erhielt er md verau-gabte ihn zur Tilgung seiner ausenen Schuld bei nieterin. Mildernde igt, insbesondere um ' die ost ausschliehlich len angewiesen find. Elementen oelchlltzt vochen SesSng'

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9 Millimeter, mit ig. Er hielt sich für dem Wege gewe'en gekannten die Lchieh- richtig gewesen lein, nd des klaren Wort- 12. April 1928 übet ; vor Strafe (20

Sportplatz bes Instituts für Leibesübungen, ber in seiner Gesamtheit noch sehr ausbaufähig erscheint, hat bamit eine wertvolle Bereicherung Erfahren, bie «auch von ben Stubcnten unb Stubentinnen rüßt werden wird. Es verdient dabei beson- ders erwähnt zu werben, daß sich die Studenten selbst in den Dienst der Sache stellten unb ben Platz unter der Aufsicht eines Fachmannes schusen. Auf dem anschließenden Gelände sollen, sobald die Mittel dazu aufgebracht werden können, zwei weitere Platze geschaffen werden,

öpidüereinigung 1900 Gießen.

Die 3. Mannschaft kehrte von Schotten mit einer 5: 0-Aicberlagc zurück. Die Gastgeber waren zu Hause in bester Form. Die l . Mannschaft Schot­tens steht zur Zeit in einem intensiven Training unter einem süddeutschen Trainer. Bei den Gieße­nern versagte die Läuserreihe. Etwa 400 Zu­schauer wohnten dem fairen und stets spannenden Spiel bei. Die Blauweißen mußten sich dem belferen Gegner beugen.

Die 5 Mannschaft landete in Lich gegen die dortige 2. Els ein Unentschieden (2:2) Die Gieße­ner verscherzten sich den sicher erscheinenden Sieg, indem sie nur mit neun Spielern antraten Dis zur Pause hielten sich die Dlauweißen noch an­sprechend (2:0 für 1900), hatten aber nicht die Kraft, den Ausgleich deS Gastgebers zu ver­hindern.

Dugcnbfpiele.

Die zweite Jugend gewann gegen die gleiche in Schotten 3:1. Infolge Ausfälle- einiger Spieler mußte die Mannschaft umgestellt werden, so daß es anfangs nicht recht klappte. Der Gast­geber spielte schnell und wuchtig, ohne aber zu einem Erfolg zu kommen. Allmählig gewann 1900 durch sein belfere- technisches Spiel die Oberhand und konnte bis zur Halbzeit zwei Tore vorlegen. Aach der Paufe glückte ben Gegnern ein ile&cr- raschungstor D e Dlauweißen wurden »um Schluß drückend überlegen, doch nur noch ein Treffer war die Ausbeute. - Die l. Schüler beteiligten sich nut gutem Erfolg an dem Schülertumier in Butz­bach. Aachdem sie gegen die Schüler von Hanau 93 5.0, von Aeu-Isenburg 2: 0 und von Vieleck 1 0 gewonnen hatten. v:rloren s e gegen die bedeutend kräftigeren Wetzlarer nach leichtsinnigem Spiel der Derteidigung 0:3 und mußten dann auf An­ordnung der Turnierleitung mit den anderen Vertretern von Westdeutschland zurücktreten.

Die 2 Schüler gastierten in Wieseck und gewan­nen im Rückspiel gegen die dortigen 2. Schüler mit 3 1. Beide Mannschaften verbuchten mit gro­ßem Eifer den Sieg zu erringen.

Handball im Gau Hessen (O.T.)

Io. Lang-Göns I Io. Klein-Rechtenbach I 9:3 (7:2).

Beide Mannschaften standen sich in einem Freund- schaftsfpiel gegenüber. Die Gaste lieferten ben Platz­besitzern einen flotten Kampf, gingen sogar in Füh­rung, konnten in ber Folge aber nicht verhinbern,

Aus ben 1. Januar 1931 hat eine allgemeine Neufeststellung ber Einheilswerte de- landwirtschaftlichen, forstwirtschaftlichen, gärtneri­schen unb Weinbauoermoaens, des Betriebsoermo gens unb ber bebauten unb unbebauten Grundstücke (Gebäude Bauplatze usw.) stattgefunden. Die Werte mit Ausnahme des gewerblichen Betriebsver­mögens liegen in der Zeit oomlS. Aprilbi» 14. Mai einschließlich in Hessen in Listen offen. Die Geltungsdauer der Einheitswerte ist für den aefamten Grundbesitz auf sechs Fahre und für bas Betriebsvermögen auf drei Fahre ausgedehnt worden. Da aber die Besttm tnung längerer ober kürzerer Zeitabstänbe als Haupt- feststellungszeitraum burch eine Rechtsoerordnung vorgesehen ist, ist damit zu rechnen, daß wenigstens hinsichtlich der Betriebsgrundstucke ein kürzerer Zeit, punkt für die Einheitsbewertung bestimmt wird, so­lange bie wirtschaftlichen Verhältnisse bei uns noch nicht stabiler geworden sind. Der sechs- bzw drei- fahrige Haupiseststellungszeitraum beginnt mit dem 1. April 1 932, während die Feststellung der Ein. heitswerte nach bem Stanb vom 1 Januar 1931 er­folgt ist. Es ist dies bie britte allgemeine Feststellung der Einheitswerte, seitdem bas Reichsbewertungs- gesetz von 192-5 in Kraft getreten ist

In Zukunft ist ben Einheitswerten eine oiel größere B e b e u ttu n g beizumessen, als in ben vergangenen Jahren. Sie erstrecken sich nicht bloß auf bie Reichsoermogens- unb auf bie (Erb- schaftssteuer, lonbern auch auf bie Grunb- unb auf die Gewerbesteuer. Auch sie werben nun nach bem Einheitswert bemessen, und mit dem 1 April 1932 fallt bas Recht der Länber und Gemeinden weg, die ihnen auch spater noch verbleibenden Steuern iGrund- und Gewerbesteuer) nach eignem Recht zu ermitteln unb sestzuletzen, fonbern sie finb an bie tjeflfeQung der Einheitswerte gebunden, die somit auch für diese Steuern maßgebend sind. Die Offen­legung ber Giften ber Einheitswerte ist ein Ersatz für die besonderen Feststellungsbescheide, die früher ben einzelnen Steuerpslichtiaen erteilt worben (mb. Mit dem Ablauf de» letzten Tages der Offen- legungsfrift, 14. M a i 1 9 3 2, gilt Die Zustellung ols erfolgt, gerade als wenn zu diesem Zeitpunkt bem Steuerpflichtigen ein besonderer schriftlicher (Einheit»- Wertbescheid zugestellt worden wäre. Mit diesem Tage beginnt die Rechtsmittelfrist- bie Einspruchsfrist zu laufen. Sie beträgt einen Monat und endigt mit dem Ablauf bes 14 Juni 1932.

Die Einheitswerte für bas gewerbliche Betriebs­vermögen werden in keinem Fall offengelegt. Hier­über wird den Betriebsinhabern ein besonderer Ein­heitswertbescheid zugestellt. Don der Zustellung ab lauft bann bie einmonatige Einspruchsfrist

Rach bem Reichsbewertungsgesetz gilt al» zu be­wertende» Vermögen das gesamte beweg­liche unb unbewegliche Vermögen nach AbzugderSchulben. Es umfaßt folgenbe Der- mögensarten: 1. landwirtschaftliches, forstwirtschaft­liches unb gärtnerisches Vermögen, 2. Betriebsver­mögen, 3. (Brunboermögcn, 4. sonstiges Vermögen. Qebe wirtschaftliche Einheit wirb für sich bewertet unb ihr Wert im ganzen festgestellt. Was als wirtschaftliche Einheit zu gelten hat, ist nach ben An­schauungen bes Verkehrs zu entscheiben, wobei bie örtliche Gewohnheit, bie tatsächliche Hebung sowie die Zweckbestimmung und wirtschaftliche Zusammen- gehorigkeit ober Abhängigkeit ber einzelnen Gegen- ftänbe zu berücksichtigen smb. Die Zurechnung meh­rerer Gegenstände, die teils bem einen, teils bem enberen Ehegatten gehören, zu einer wirtschaftlichen Einheit ist möglich

Hier sollen zunächst die Bewertungen ber oben unter 1 unb 3 angeführten Vermögen einer kurzen Betrachtung unterzogen werben. Der Bewertung ols landwirtschaftliches Vermögen unterliegen alle Teile einer wirtschaftlichen Einheit, die dauernd einem landwirtschaftlichen Betrieb ein- schließlich der Fischzucht dient, insbesondere Grund und Boden. Gebäude, stehende unb laufenbe Be­triebsmittel,* Nebenbetriebe unb Sonbcrfulturen. Ihre Bewertung erfolgt nach bem Einheits - wert. Zur Sicherung ber Gleichmäßigkeit innerhalb Deutschlands und zur Schaffung von Grundlagen werden bestimmte Betriebe, sog. Vergleichs- betriebe, nach besonders eingehender Prüfung durch einen Verwaltungsbeirat vorweg bewertet. Alle landwirtschaftlichen Betriebe werden bann zwecks Feststellung bes Einheitswertes in Ertrags- w e r t k l a f s e n gegliedert unb in Rahmensätze eingereiht wobei in befonberen Fällen an bem burch Die (Einreihung ermittelten Einreihungswert noch Ab- oder Zugänge angebracht werden können.

Der für einen landwirtschaftlichen Betrieb anju- setzende Wert bars nicht geringer sein, als ber Er- trogsmert, der sich für die bebauten Grundstücksteile ergeben würde. Berechtigungen, bie ben Vorschriften bes BGB. über Grundstücke unterliegen, finb, sofern sie eine landwirtschaftliche Nutzung zum Gegenstand haben, wie landwirtschaftlicher Grundbesitz, wenn sie eine nicht landwirtschaftliche Nutzung zürn Gegen- stand haben wie derartiger Grundbesitz zu bewerten.

Neben dem landwirtschaftlichen Vermögen kommt ber Bewertung bes (Brunboermögens besondere Bedeutung zu. Die Bewertung des Grund­vermögen» erfolgt nach den Durchführungsbestim- tnungen vom 22. Mai 1931. Zum Grundvermögen gehört ber Grunb unb Boden einschließlich ber Be- ftanbteile (insbesonbere Öebäube) und bes Zubehörs, jedoch ohne Einbeziehung der zu einer B e triebsanlage verwendeten Maschinen unb Ion- fügen Vorrichtungen aller Art, auch wenn diese Be- standteile finb. Nicht unter ben Begriff des ..Grunb- vermögens" fällt derjenige Grund und Boden, der '. iU einem landwirtschaftlichen, forstwirtschaftlichen eher gärtnerischen Betrieb ober zu einem geroerb- Ich en Betrieb gehört. . , , v

Unbebaute Grundstücke, insbesonbere

Sauland sind mit dem Gemeinwert zu bewerten. Unbebaute Grundstücke, die der Dolkswohlfahrt die­nen, sind mit 20 v. H. de» an sich maßgebenden ge- meinen Wert» zu bewerten.

Bei bebauten Grundstücken wird unter- schieden zwischen zwangsbewirlschafleten und nicht zvangsbewirtschafteten Grundstücken. Als Z w a n g s- bewirtschaftet im Sinne dieser Destimmunaen gelten alle bebauten Grundstücke einschließlich der

Belriebsgrundstücke, von denen am 1. Januar 1931 mindestens ein Fünftel einem der drei Dohnungs- zwangsgefege (Reichsmietengesey, Mieterschutzge'etz und Zwangswohnungsgesetz) ganz ober teilweise unterliegt. Das Fünftel ist nach dem Verhältnis ber Zahresrohmieten zu bemessen. Solche Grunbstücke finb mit dem Ertragswert zu bewerten, d. h mil einem Vielfachen ber Iahresrohmiete. Die Präfibenten ber Lanbesfinanzämter können für ihren Bezirk anorbnen, baß solche Grundstücke statt mit einem Vielfachen der Fahresrohmiete mit einem Vielfachen der Friedensmiete zu bewerten finb. Für Hessen ist durch bie Präfibialoerorbnung vom 15 September 1931 bie Bewertung mit einem Viel­fachen der Iahresrohmiete vorzunehmen. Iahresrohmiete ist die Rohmiete, bie von ben Mie- lern für bas Jahr 1931 nach bem Stand vom 1. Januar 1931 für bas Grunbstück zu entrichten ist, einschließlich ber etwa von ben Mietern übernomme­nen Verpflichtungen, b h. also nicht bie Friebens- miete, fonbern bie jetzige tatsächliche Miete Hat biefe sich in der Zeit vom 1. Januar bi» zum Ablauf der für die Vermögenserklärung .maßgebenden Frist geändert, ober steht fest, baß sie sich noch im Laufe bes Kalenberjahre» andern wird, so ist die n e u e M i e t e zugrunde zu legen. Bei der (Ermittlung der Fahresrohmiete finb auch abju- ziehen bie Beträge für Fahrftuhldenutzung, Warmwasserversorgung, Zentralheizung und ber auf bie Mieter umgelegte Betrag ber Grunboermogens- steuer ber Gemeinbe (b. i. ber über 100 v. H. hinaus- aehenbe Zuschlag zur (9cmcinbcgrunbftcuer). Die Wertermittlung erfolgt inbem bie Gebiete ber Can- desfinanzamter in oerschiebene Bezirke zerlegt und verschiedene Grundstücksgruppen gebildet werden. Für Hessen ist dies erfolgt durch die vorerwähnte Verordnung. Auch das Vielfache ist durch diese Der- ordnung feftgelegi. Für zwangsbewirtschas- t e t e Grundstücke werden folgende Gruppen Hinsicht-

Ser Erweiterungsbau des Konitzky'Stifts in Bad-Aauheim.

WSA. Dad-Aauheim. 11. Mai. Mtt einem schlichten Festakt wurde gestern der Er­weiterungsbau des Konihky-Stists das zur Aufnahme gering bemittelter und be­sonders pflegebedürftiger Kranken bient unb als soziales Sanatorium angesprochen werden kann, eröffnet. Das Bauprogramm iah eine Erwei­terung des Stifte« von 164 auf 250 Betten not und brachte neben den in Verbindung damit notwendigen Einrichtungen auch den Einbau eines für die einheimische Bevölkerung benutzbaren Ba-des mit 9 Wonnen und 16 Brausebädern. Die Daulumme in Höhe von rund einer Million Mark wurde der Stadt Bad-Aauheim von einer Reihe von Landesversicherungsanstalten zur Ver­fügung gestellt. Die Bauzeit betrug eineinhalb 3aß re; abgesehen vpn einigen Dpeziallieferungen wurden alle Arbeiten von Bad-Rauheimer Hand­werkern und Geschäftsleuten auSgeführt. Dem Er- offnungsakt wohnten außer Frau Koniyky, die Ehrenbürgerin Bad-Rauheims ist. zahlreiche Vertreter von Behörden, von Landesversiche­rungsanstalten und anderen sozialen Einrich­tungen bei. Rach einem Baubericht von Regie- rungdbaurat Metzger von ber hiesigen Zweig­stelle des staatlichen Hochbauamts Friedberg, der die Dauarbeiten leitete, übernahm Bürgermeister Dr. A h I den Bau in die Verwaltung der Stadt. Die Glückwünsche der Regierung und des Staat-- bades überbrachte Ministerialrat Dr Meller (Darmstadt). Glückwunschanlprachen hielten u a ber PräNbent ber Lanbesversicherungsanstalt Hessen, Dr. h. c. Reumann- Darmstadt, Kreis­birektor R e ch t h i e n - Friedberg. Bürgermeister Rech-Offenbach a. M. als Vertreter der im Hessischen Städtetag vereinigten Städte und Be- zirkslür^orgeverbände und Prof. Dr. Droedel, ber Leiter des hiesigen Kerckhoff-Inftituts.

Kirchliche Nachnchten.

Israelitische Gemeinden.

Israelitische Religionsgemeinde. Gottesdienst in der Synagoge (Südanlage). Samstag, 14. Mai. Vor­abend 7.45 Uhr; morgen» 8.30; abends 8.20 unb 9 Uhr.

__________(Schluß bes redaktionellen lells.)___

Trotz der durch Preisnachlässe und Frachtermaßi- gung bislang schon stark herabgesetzten Preise für Ruhrkohlen sind für die Sommermonate noch weitere erhebliche Nachläsie für Ruhr-Anthrazit, Ruhr-Anthra- zit-Eisvrmbriketls und Ruhr-Brcchkoks festgesetzt war- den. Die Auswahl ber drei Brennstoffe ist so ge­troffen, baß für jede gebräuchliche Heizungsart ein pasienber Ruhr-Brennstofs zu ermäßigtem Sommer- preise vorhanden ist. Die Preisnachlässe sind im Mai am größten. 21 tf August gelten wieder die üblichen Preise. Jeder Kohlenhändler gibt Auskunft.

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Bede Bohne: Qualität jede Tasse: Genufo jeder Tropien: Gesundheit das ist Kaifee Hag-