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Srönungsfages ta yapste, in Rom.

ifall einer nach Luisende» nißt, (lieft Papst Piu, XL

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eterskirche, um an Der - Kardinal Locatelli, ba XI. kreierte Kardinal anläß-

lungstages de; tytrite züe- yapst die heiligen Poramenie ,ara in der Kapelle des f)ti- legt hatte und den Iragltfid .en der päpstliche Zug in der Hugenbfid stimmten die filbtr- siapsthymne an und die Menge fachesEvviva" aus. Bor der ier Zug einen Augenblick hall, ft zur Berehrung des heiligen Chorkapelle. Der Papst ließ Spalier Der päpsllichen Irup- Catedra tragen, wo er wn >r Messe beiwohnte. Nach der . Papst wieder in feierlichem Konseslionsaltar. Dort forderte ien Kardinalen die Gläubigen «it d.« Meten »SS ^ÄÄS'AZ StigtM teerte b«W nächer zurück, bübnlnlleltn*: - räS;E? ntcrwn^^grtoäHtä' öffnet tnaren®- 5rv.

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mischunaSzwangfürKartoffelspiri- tu - zu erhöhen, ohne bah eine Verteuerung deS BrennstosseS einAutreten braucht, da die Her­stellung de- Alkohols aus Holz wesentlich billiger ist. Diese Maßnahme käme gleichzeitig der Landwirtschaft zugute

Zwei Todesopfer eine» Grohseuers la Lille.

3n einem großen Liller Lass, der sogenannten Taverne, brach ein Feuer au-, das da- ganze Gebäude in Asche legte und zwei Personen öcls Leben kostete. Da- Feuer war in der im Erd- geschah liegenden Küche au-gebrochen und batte sich mit rasender Geschwindigkeit auf da- ganze Gebäude ausgedehnt, da- in le.nen oberen Ctod- werken al- Hotel eingerichtet ift Die starke Rauchentwidlung hatte es den Gnfaflen unmöglich gemacht, sich übet den Treppenslur -u retten, und nur mit Hilfe von Sprungtüchern gelang e- einer Reihe von Insassen, das Freie zu erreichen. Die Frau eine» Kapellmeisters kam in den Flammen um. Ebenso erging es einer anderen Frau, die noch einmal auf ihr 3immer zurückgckchrt war, um einen dorr zurückaelassenen Betrag von 5000 Franken an sich zu nehmen.

tin Todesurteil bestätigt.

Das Schwurgericht in Torgau hatte den Futter- mann Lehmann wegen Mordes zum Tod« verurteilt, nachdem Lehmann in einer frühe­ren Verhandlung von der Anklage, 1921 den Bau­unternehmer Müncheberg ermordet und beraubt zu haben, wegen Mangels an Bewerfen freigefprochen worden war. Nach dem Frei­spruch war Lehmann nach Schlesien verzogen und hatte dort geheiratet. 3m vergangenen Fohre legte er plötzlikb ein umfassendes Tatgeständ- ni» ab, das er auch mchriach wiederholte, in der auf Grund eines Wiederaufnahmeverfahrens gegen ihn anaefetzten Hauptverhandlung aber wider- rief. Er erklärte, er habe durch ein unwahres Ge­ständnis nur die Wiederaufnahme des Verfahrens erzwingen wollen mit dem Ziele, einen Freispruch wegen erwiesener Unschuld zu erreichen. Trotzdem kam bas Gericht zu der Verurteilung. Der Erste Strafsenat des Reichsgerichts hat die Revision Lehmanns ver­worfen, so daß das Todesurteil jetzt rechts- kräftig ist.

Io desstur; mit dem Auto Ins öaffer.

3nQualenbeüd wurde der Arzt Dr. Tatet in der Dacht zu einem Schwerkranken gerufen Er geriet mit feinem Auto infolge starker Vereisung der Straße vom Wege ab. Der Wagen stürzte in den QKor r otanaL Erst am Morgen wurde das Unglück bemerkt: Arbeiter sahen auS dem Kanal ein Wagen­bach herauSragen. Mit Hilfe von Landjägern wurde das Auto auS dem Wasser gezogen. Am Steuer fand man öle Leiche deS Arz­te-, der. nach den Spuren zu urteilen, vergeb­lich versucht hat, sich auS dem Wagen zu teilen.

Aus Oer Provinzialbauptlladl.

Gießen, den 13. Februar 1932.

Jugend und Vertrauen.

Wohl kaum eine Zeitspanne hat soviel Not und Sorge hervorgerufcn, wie die jetzige. Die Verdienst- Möglichkeiten sind beschränkt, Verarmung hat sich überall eingenistet, das Gefühl der Ueberflüssigkeit beschleicht den einen ober ben anberen. Ganz bc- fonbers, wenn körperliche Gebrechen hinzukommen, tritt oft der betrübende Fall ein, baß es Menschen gibt, bie sich sagen: Wofür bin ich eigentlich ba? Was verschafft mir Lebensberechtigung- Bin ich nicht überflüssig? Und unter dem Einstuß solcher trüben Erwägungen kommen einzelne bann leicht zu bem verzweifelten Entschluß, durch eigene Hand aus dem Leben zu scheiden.

Es gibt jedoch auch andere Fälle. Es ist noch nicht lange her, ba las ich bie kurze Notiz, baß sich ein junger Mann mit feiner Braut, beide Ein­wohner einer kleinen Stadt, erschossen habe. Und jetzt vor wenigen Tagen ereignete sich inner- halb der gleichen eng begrenzten Zone wieder ein solcher Fall. Beide Male gingen gesunde, blühende Menschen aus dem Leben. Und in keinem Fall durch wirtschaftliche Not, durch Krankheit ober durch trau­rige Familienverhältnisse veranlaßt.

Sollte das nicht allen Eltern, Erziehern und Rat­gebern der Fugend zu denken geben? Was ging in diesen irredenkenden jungen Leuten vor? Was gab ihnen die Berechtigung, aus einer Welt zu fliehen, deren Aufgaben ihrer erst harrten? Welche Ein­flüsse hatten die Oberhand?

Die Menschen, die diesen Schritt getan haben, kann man nicht mehr warnen, sie nicht mehr zu- rüdrufen. Sanft würde ich ihnen sagen:Warum habt ihr nicht genügend Selb st vertrauen, um das Leben auf euch zu nehmen? Warum habt ihr feinen Glauben an bie ältere Genera­tion, um euch bort Rat unb Hilfe zu holen? Ihr feib auf falschem Wege gewesen. Immer habt ihr gebachi, ihr würbet nicht oerftanben, eure El­tern könnten sich nicht in bieneue" Zeit unb in eure Seelen finden. Darum habt ihr euch abge-

schlossen und habt eure Angehörigen nicht an eurem Innenleben teilnehmen lassen Teils war es Scham, teil» Unklugheit. Aber eines habt ihr vergaben in Erwägung zu ziehen. Daß auch eure El­tern ober Lehrer jung gewesen linb, daß sie sich meist heute noch nicht alt fühlen, bah es auch in ihrem Leben ernste Schwierigkeiten gegeben hat, bie es zu me.ftern galt, unb daß sie euch ganz gewiß geholfen hallen, bie Hindernisse zu überbrüden, die ihr für unüberbrückbar gehalten hobt unb bie euch zur Flucht veranlaßten."

Unsere Fugend von heute ist nicht leicht zu er­ziehen. Fch spreche dabei nicht von äußerem Schlist unb guten Manieren Aber es hält schwer, bis wir ju bem inneren Menschen bringen. DieSachlich­keit" verbietet es, Seelenregungen zu zei­gen ober zu erwähnen. Unb wir können bie Zwiespältigkeiten nur ahnen unb fühlen unb mästen ihnen ebenso taftenb begegnen.

Gerade bie Frühre.fen, bie stolz unb keck einher- geben unb fo selbstbewußt scheinen, baß wir uns beinahe scheuen, sie noch alsttinber" zu behanbeln, sinb es, bie vom Leben am leichtesten umgeworscn werden. Durch ihr forsches Verhalten entgehen sie sich oft fchon zeitig erzieherischen Einflüssen, unb später ist ber Anschluß verpaßt, bie Lücke nicht mehr auszufüllen. Ratlos stehen sie dem wirklichen Leben gegenüber. Das Selbstbewußifein, bas sie zur Schau getragen haben, war nur Firnis, nur äußere Lack- fei4t

Was nützt das schönste Abgangszeugnis, was das beftbeftanbenfte Examen, wenn wir es nicht ver­mocht haben, w^a hres Serantroortungs- g e f ü h 1 in die Seelen der Fugend zu pflanzen unb uns ihr Vertrauen zu verschaffen. Nur dies allein kann bie Heronwachsenben zu echtem, wahren, inneren Selbftbewußtfein ohne eigene Ueberheblich- (eit ertüchtigen. Nur burch offene Ausfprache ist es möglich, sie für bas Leben vorzubereiten. Durch Unoer ft and allein fühlen sich viele un- verstanden, unb btefer traurige Unocrftanb ist bann vielfach die Ursache von endlosem Leib. Daraus sollten bie Alken unb bie Fungen bie nahelfegenben Schlußfolgerungen ziehenI M. B.

Spenden

für die Gießener Winternothilfe.

Zur Unterstützung der Gießener Wintemothllfe sinb in banfensroerter Weise aus ber Vorführung bes Elisabeth-Films 229,78 Mark, als Ertrag bes Konzerts bes Arbeiter-GesangvereinsEintracht" 100 Mark, als Uederfchuß aus einem Konzert bes Cchülerorchefters bes Gymnasiums 80 Mark unb als Ergebnis einer Sammlung unter ben Beamten unb Bediensteten ber Heil- und Pflegeanstalt in Gießen 60 Mark an ben Werbe- unb Sammelausschuß ber Winternothilfe abgeführt worben. Daneben ift noch eine ganze Reihe von Einzelfpenben zu verzeichnen.

Um weitere Unterstützung des Hilfs­werkes es fei bei dieser Gelegenheit erneut an bie Haussammlung von Geldmitteln und an bie am kommenben Montag unb Dienstag ftattfinbenbe Äleiberfammlung erinnert wirb bringend gebeten.

Vornotizen.

TageSkalenÖer s ür SamStag. Stadtlheater Eiehen,Lumpacivagabundus". 2d 22.45 älhr. - NSDAP.. 20.30 Hör. Cafe Leib, öffentliche nationalsozialistische Kundgebung. Kathol. VereinShaus. 20 Llhr. Dortrag über .Kon­nersreuth und daS Wesen der christlichen Mystik". RdZ., 21 Llhr,Aquarium". Monats Versamm­lung. Verein Rudersport und Akadtzm. Ruder­abteilung. 20.30 Uhr. DootshauS, Monatsver­sammlung. Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: .DaS Ekel". Astoria-Lichtspiele. Seltersweg .Täter gesucht".

Tageskalender für Sonntag: Stadttheater Gießen, ..Kops in der Schlinge". 19 bis 21 Uhr. Diehener Konzert-Derein. 17 Uhr. Reue Aula, Liederabend Eva ßiebenberg. Oberhessischer Kunstverein. Turmhaus am Brandplah, 11 bis 13 Uhr. Ausstellung. De- tverkschaft der deutschen Eisenbahn-Fahrbeamten und Anwärter, 15 Uhr.Stadt Wetzlar". Der- sammlung. Lichtspielhaus, Bahnhofstraße. 11.15 Uhr.3ngagi; ab 15 LlhrDaS Ekel". Astoria-Lichtspiele. Seltersweg,Täter gesucht".

Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Heute. 20 Uhr. zum letzten­mal Wiederholung der Zauberposse .Lumpazi­vagabundus" von Restroh. Die Aufführung geht als Werbevorstellung zu kleinen Preisen in Szene. Ausstattung und Mitwirkende sind der Silvester­premiere gleichgcbliebcn. Ein billiger Abend voll Vergnügen und echtem, volkstümlichen Humor. Ende 22 30 Uhr. Spielleitung Karl Heyser. musi­kalische Leitung Walter Moehl. tänzerische Lei­tung und Solotänze: Ewald Däulke. Morgen, Sonntag, letzte Wiederholung deS sensationellen Wen teuer» von 3ohn Bradley .Kopf in der Schlinge". Hm jedermann den Besuch deS hoch­interessanten StüdeS zu ermöglichen, findet diese Vorstellung als Volksvorstellung zu kleinsten Preisen statt. Diese letzte Aufführung ist be'o rderS ausgezeichnet dadurch, daß Frau Auguste Prasch- | Drevenberg, Ehrenmitglied des Meininger Lan- I destheaters. in der Rolle der Lady für die er-

kraulte Frau Agathe Walther-Lederer eintritt. Beginn 19 Hhr. Ende 21 Hhr. Spielleitung Wöll gang Kühne.

Heute Vortrag Kaplan Fah 1 el. Es sei nochmals auf ben heule Samstag, 20 Uhr. im Katholüchen Vereinshaus ftattfinbenben Vortrag von Kaplan F a h l e l über .Konnersreuth" hingewiefen.

.Ongagi, Herr der Di IdniS . Am morgigen Lonntagvorm.ttag w.rd im Lichtspiel­haus Bahnhofstraße wieder em Afrika-Film ge­zeigt. Der Bildstreifen führt In den afrikanischen Urwald, er zeigt die Grosiw.ldbahnen von Hrwa'.d und Steppe, zeigt die Sspedition (eint amerika­nische , umlauert von den mannigfachen Gefahren, die eine solche Reise mit sich bringt, und zeigt die Teilnehmer in steter Bere r'chatt der Büchse und der Kamera D.e Laute des llrwald- werden le­bendig. der Schrei .3ngag - '. des Gorilla. Dingt auf. das Zischen der Riesenschlange fährt die Zöger an. die Elefanten tauchen wuchtig empor, werden gestellt, gefangen, geschossen. Leopard und Löwe kreuzen die Wege und werden gesucht, das flüchtige Wild der Llcppe, ®iraffcn. Ga- zellen, Steinböde, Sprinoböde. der afrikanische Düfsel, die Tiere des Wallers, da- Flußpferd u. a. 6rängt da- Objektiv in seinen Bereich und läßt den Zuschauern da- Wesen der afrikanischen Wildnis verständlich werden und nacher eben. Die Borstellung beginnt um 11.15 Uhr. RähereS ist auS der heutigen Anzeige ersichtlich.

Die Kafperletheater-Tante Liesel Simon, vom Frankfurter Rundfunk her vielen großen unb kleinen Hörern bekannt, gibt am fom- menben Dienstag, 16. Februar, 16.30 Uhr. im Eass Leib ein Gastspiel Sie wirb dabei ein Märchenspiel und ein lustiges Stück vom Kasperl aufführen. Nähe­res ift au» ber heutigen Anzeige ersichllich.

Gictzcner H)ochcnmarktpreise.

Gießen, 13. Febr. Auf dem heutigen Markt kostete das Pfund: Kochbutter 90; Butter 110; Matte 25 biS 30; Wirsing 10 biS 15; Weißkraut 6 bi- 10; Rotkraut 10 bi- 12; gelbe Rüben 10 biS 12; rote Rüden 10 biS 12; Spinat 25 bi- 30; Unter-Kohlrabi 5 bis 6; Grünkohl 12 bi- 15; Rosenkohl 25 biS 30. Feldsalat 80 biS 100; To­maten 60 bis 70; Zwiebeln 18 bi- 20; Meerrettich 30 biS 60; Schwarzwurzeln 30; Kartoffeln 4; Aepfel 8 bi- 15; Birnen 10 biS 12; Dörrobst 25 biS 30; Honig 40 biS 50; junge Hähne 80 bi- 90; Russe 35 biS 40; daS Stüd: Käse 5 biS 10. Eier 9; Blumenkohl 30 bi- 70; Salat 23 bis 30, Endivien 20 bis 30; Ober-Kohlrabi 8 bi- 10; Lauch 5 biS 10; Rettich 10 biS 15; Sellerie 10 biS 40 Pfennig; der Zentner: Kartoffeln 3 bi- 3.50; Weißkraut 4 bis 5; Wirsing 7 bi« 8; Rot- kraut 7 biS 8 Mark; Suppenhühner 80 bi- 90 Pfennig daS Pfund.

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- Schützt Forst und Wild vor Ittel« fendenHundenl DaS Kreisamt Gießen macht im jüngsten Amts erkündigunpSblatt darauf aus- merksam, daß nach dem hessischen Zagdstrasgesetz derjenige, der in fremdem Jagdgebiet einen Hund bei sich hat und ihn außerhalb der erlaubten Der- binkmngswege über hundert Schritte von diesem entfernt frei laufen läßt, strafbar ist. DaS Po­lizei- und Feldschutzpersonal ist angewiesen, Zu­widerhandlungen unnachsichllich zur Anzeige zu bringen.

D i e Museen und der Heidenturm sind am Sonntag zwischen 11 und 13 Uhr bei ge- wohnlichen Preisen geöffnet.

Der nädjfte R' ndvieh- (Nutzvieh.) Markt findet am Dienstag, 16. Februar, statt. Näheres ist aus der heutigen Bekanntmachung er­sichtlich.

Brennhvlzver st ei gerungen der Stadt Gießen. Nach einer Bekanntmachung im gestrigen Anzeigenteil finden am Montag, 15. Fe­bruar, am Mittwoch, 17. Februar, und am Freitag, 19. Februar, Holzversteigerungen aus den Waldun­gen der Stadt Gießen statt. Interessenten seien be­sonders darauf aufmerksam gemacht.

Alice-Schule-Aus st ellung. Morgen, Sonntag, 12 Uhr, wird die Ausstellung der Hand­arbeiten des Seminars für technische Lehrerinnen dem Publikum geöffnet. Eine Menge von Wäsche und Kleidungsstücken, sowie textiler Einrichtungs- gegenstände b etet sich dem Beschauer dar. Zeich­nungen felbftgefertigte Lehrmittel, Bastelarbeiten bieten Interessantes und Anregendes. Der Besuch der Ausstellung kann empfohlen werden. Näheres in der heutigen Anzeige.

Evangeltfations-Dorträge. Fm Saale des früheren HotelsEinhorn" (Eingang Wetzfteingafle) findet vom 14. bis 21. Februar, im Lokale der Christlichen Versammlung, die zweite Evangelisationswoche statt. Dazu schreibt man uns: Fn dieser Zeit der politischen und sozialen Wirren, der Arbeitslosigkeit und Wirtschaftsnäte suchen viele Menschen einen Halt, eine Hilfe. Der Evangelist Schuhmacher, ein Mann aus dem Volke, wird in feinen laufenden Vorträgen kundtun, daß Ehri- ftus, der auferstandene und lebendige Gottessohn, die einzige Hoifnung, Halt und Hilfe der Mensch'- heit nur ist und fein kann. Die Versammlungen sollen dazu dienen, unterem Volk zu zeigen, daß nur der Weg: Zurück zu Gott durch Fesum Chriswm! zur Frecheit führt. Aus diese Versammlungen sei

besonders hingewiesen. Nähere» Im heutigen An» geige nleiL

Wegen Unterschlagungen ver­haftet. Gestern wurde ein Geschäftsreisender einer hiesigen größeren Firma von der Kriminal» pol zc. verhaftet. Der Mann, der schon über 30 Jahre im Denste der F^rma stand unb vvlle- Bertrauen genoß, hat d:cfe- in schnöder De.se - mißbraucht. 3m Berlau'e der letzten Jahre hat er umfangreiche älnterschlagungen lum Nachteil feiner Firma begangen. Rach dem «rgebniS der bisherigen polizeilick^n Festste langen dezi^ert sich die veruntreute Lumme auf über 12 003 M'.. jedoch ist die Untersuchung noch nicht adgeschlollen.

ee Gegenseitige Anerkennung der Krankenpflegeprüfungen. Da- Ministe­rium deS 3nnem teilt mit. daß gemäß § 22 der Bekanntmachung über die Staat-prüsung von Krankerrpflegepersonen, die in Preußen erfolgte Anerkennung al- Krankenpslegeperson auch in Hellen Geltung Haden soll.

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Tbcttervorauosage.

Während tn den gestrigen Nachmittagsstunden sich in Begleitung milderer Luft Temperaturanstieg, so­wie Bewölkung und vereinzette Schneefälle einftcll- ten, die im Sogeisberg auf der Herchenhainer chähe bis zu 10 cm erreicksten, gingen während der klaren Nacht infolae ungehindertcr Ausstrahlung die Werte wieder stärker zurück und erreichten in unserem Ge­biete im Flachlandc bis zu minus 11 Grad. Mittel» und Süddeutschland liegen im Bereich hohen Druckes, unb im Norden bringen durch Störungen teils mit- bere, teils kältere Luftwaffen vor, die auch weiter südwärts an Raum gewinnen. Der seitherige Wit- terungscharakter bleibt bestehen, wobei zeitweise Bewölkung, Milderung unb vereinzette Schneefälle auftreten unb anberfeits durch Aufklaren bie Tem­peraturen, wenn auch nicht so stark wie In brr ver­gangenen Nacht, zuruckgchen.

Au-sichten sür Sonntag: Teil- stärker bewölkt oder dunstig, teils aufklarend, vereinzelt Schneefälle, Frost weiterhin schwankend -wischen Abschwächung und Zunahme.

Lufttemperaturen. Am 12. Februar, mittag-: minu- 2,6 Grad Eelsiu-, abends, minu- 3,7 Grad Celsius. Am 13. Februar, morgen-: 13,6 Grad TelsiuS; Maximum minus 2,2 Grad TelsiuS, Minimum minu- 14,1 Grad Eelfiu-; Sonnenscheindauer: 3 Stunden.

Amtliche Dintersporlnachrichten.

DogelSberg, Hoherod-kopf: Klar, minu- 14 Grad, 2 Zentimeter Schnee, kein Reu­schnee, keine Sportmogiichkeit.

Herchenhainer Höhe: Klar, minu- 6 Grad. 10 Zentimeter Pulverschnee, Sportmöglich­keit vorhanden.

Schwarzwald. Feldberg: Klar, mums 17 Grad. 45 Zentimeter Pulverschnee. Sport­möglichkeit sehr gut.

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ERPROBT UND BEWÄHRT

Vertreter: Willy Letsch, Gießen, Krofdorter Straße 16, Fernruf 3235

Wanderer-Wagen sind In Jahrelanger Arbeit zu ihrer heutigen Vollendung 28 entwickelt worden. Sie weisen alle J fl Neuerungen auf, die sich als zuver-j || 11 lässig und zweckmäßig bewährt haben ATjnni und durch eingehende Versuche und

im täglichen Gebrauch erprobt wurde .

Wanderer-Werke A.-G., Schön au-Chemnitz tZundöum

NEUE PREISE

Ab 1. Februar 1932

6/30 PS LIMOUSINE

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10/50 PS LIMOUSINE

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