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Wirtschaft

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Lombardzinsfuß S v. h.

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15 Sortierung

Nachdruck verboten.

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tig vom Boden ihrer Veranda e.nporgehoben. Die tiefe Erschütterung und das Schuldbewußtsein schienen endlich aus Hans Egon den Mann g, macht zu haben, der eine Frau, wie Birgit, Em glücken konnte.

je unb umgab bieje alle ieben am gliicklichsteii ge­il lächelnden Ueberlegen- ßiebensroürblateit unb [tefferin vom Leben mit

fefter, gegen den Gulden stellte eS sich aus 8,47, gegen den Dollar auf 3.39t-1. gegen Paris aus 86,65, gegen Zürich au* 17,4350, und gegen Brüs­sel aus 24,45. Der Dollar, oct französische Frank und Belga gaben leicht nach.

Am Vachmittag konnte sich das englische Pfund und die Reichsmark weiter et­was^ befestigen. doch ging am Spätnachmit­tag cm Teil dieser Besserungen wieder verloren. Gegen den Dollar stellte sich das Pfund vor­übergehend auf 3,4150, später auf 3.4075, gegen ben Dulden auf 8,49. gegen Paris auf 87.00, gegen -Zürich auf 17,50, und gegen die Reichsmark aiif 14.4050 (gestern Schluß 14.3750). Die Reichs- mark zog in Amsterdam auf 58,84 an, in Zürich auf 121,15. während sie in Veuyork mit 23,64 ct- toaÄ leichter lag. Der Dollar und der fran­zösische Frank neigten etwa- zur Schwäche.

frankfurter (tfctreifccbörfe.

Frankfurt a. M., 13. Ian. Es wurden no­tiert: Weizen 233,50, Roggen 220 bis 222,50, Braugerste 185, inländischer Hafer 147,50 bis 155, Weizenmehl, süddeutsches Spezial 0. mit Aus-

Zch hab dir verzieh«!

Vornan von Clotilde von Stegmann «Stein.

Copyright by Martin Feuchtwange r, Halle.

| teerte und Kaliaktien, Reichsbankanteile und Otavi favorisiert. Bei letzteren schien die Kupfer­preiserhöhung nachzuwitken. Vach den gestrigen starken Schwankungen ist es im allgemeinen schwer. Kursdergleiche anzustellen. 3m allge­meinen kann man sagen, daß diese Spezialgebiete mehrprozentige Besserungen erzielten. Am Ban­kenmarkt fielen Handelsonteile durch schwächere Veranlagung auf, von Schiffahrtswerten waren Hamburg-Süd gefragt. Ehadeaktien hatten einiges Geschäft, Schultheis blieben wohl im Zusammen­hang mit der zu erwartenden Diersteuerermäßi- gung gesucht, und die Kaliwerte waren unter Bevorzugung von Salzdetfurth bis zu 4 Prozent höher im Handel. 3m Lause des Vormittags tauchten Gerüchte auf, daß die Stillhalte­verhandlungen nunmehr zum Abschluß gekommen seien, und es wurde daraufhin allge­mein etwas lebhafter, so daß selbst an den vor­her vernachlässigten Märkten Kursbesserun- g e n eintraten. Vur Pfandbriefe neigten weiter eher zur Schwäche. Anleihen waren vernach­lässigt, Farbenbonds setzten ihre Aufwärtsbewe­gung um 1 Prozent fort, so daß die Differenz zu den Aktien wieder nur noch etwa 3 Prozent beträgt- Reichsbahnvorzugsaktien waren unver­ändert.

Devisenmarkt Berlin Jranffurt a. M

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eben nicht der Nutznießer auch diesesVertrages' Frankreich, der unsichtbare Leiter der neuen Ostpolitik wäre. Denn Polen, der Sturmbock Frankreichs gegen Deutschland, bekommt jetzt seine Südflanke frei, und den Letten im Norden wäre nie der Stamm so geschwollen wie gerade jetzt, weil sie genau wissen, daß sie weder von Rußland noch von Deutschland etwas zu befürchten haben. Frank­reich ist es auf diese Weise gelungen, d i eD ft - front" des großen Krieges wieder herzu- stellen. Wieder reicht sie von der O st s e e b i s z u rn Schwarzen Meer unb wieder ist Deutsch.

Ültn Mnciennitit zu fol- stanz, gab Hauer:» «er noch ben be]aljnen ien unb machte aus her ) allerlei hübschen idebte unb ausgeM Heiterkeit. - Kuhn ikel Doktor m guter hat Ironie ben Nai|onneur Stückes, der an Mott och schnell btn na^nf lspielmäßige Heiterkeit ß

'hn aus der Gegenwart fort in die Vergangenheit und Zukunft geführt hatte. Schon sah er von weitem, über dem lichtgrünen Buchenwald, die Türme von Tannenaue aufragen. Lustig flatterte im Frühlingswind am Ehrentage der jungen Schloßherrin die Rauenfteinsche Fahne.

Der Konsul befühlte noch einmal seine Drust- tasche: ein weiches Lächeln überflog seine Züge. 3a. das Etui ruhte sicher an seinem Herzen: das kleine, blauausgeschlogene Samtkästchen mit dem schönen, alten Goldschmuck, den seine geliebte Frau als Hochzeitsgeschenk von ihm erhalten hatte. Run sollte, so Gott es wollte, der gleiche Schmuck auf dem Halse seiner Birgit ruhen, wenn sie dereinst den Erben von Tannenaue über das alte, silberne Taufbecken der Sibelius' halten würde.

Lautlos fuhr der elegante Mercedes des Kon­suls Sibelius in den Schloßhof, der jetzt ein ver­ändertes Aussehen bot. Aus dem grünen Rasen standen Tische und Bänke, die gerad.e von den Mägden mit weißem Leinen bedeckt wurden. Die Küchenmädchen, unter Aufsicht der etwas auf­geregten Mamsell Stülpnagel, schleppten große Körbe mit Geschirr herbei. Auf einem großen Brett abseits standen Berge von Zucker, bauchige Kannen voll Milch und Töpfe mit Sträußen früh- licher Sornmerblumen in Blau. Rot, Gelb und Weiß.

Es war der Wunsch der jungen Schloßherrin, daß die ganze Fügend des Dorfes an ihrem Ge­burtstage teilhaben sollte. Vun wurde die große Kaffeetafel vorbereitet, von der man seit Tagen im Dorf erzählte. Der Dorflehrer hatte feinen Schulkindern sogar einen kleinen Festgesang ein­geübt. Aber das wußte Birgit noch nicht: es sollte eine äleberraschung für die geliebte junge Herrin werden.

Der Konsul war schon an der Pforte auSge- stieaen und ging über den Festplatz, um das fröhliche Bild der Vorbereitung näher zu be­trachten. Beinah wäre er in einen Riesenkorb mit Streuselkuchen gefallen, der. von Dienen um- schwirrt, neben anderen Kuchenkörben unter der großen Schlohlinde stand. Die Mägde kreischten auf und erröteten gleich darauf, als sie den Kon­sul erkannten. Mamsell Stülpnagel kam blitzschnell herbei, den Vater ihrer verehrten Herrin zu begrüßen.

Freundlich nach allen Seiten grüßend, ging der Konsul vorsichtig über den Rasen, der Schloh- terrasse zu. Jetzt hatte man ihn dort gesehen. Gras Hans Egon kam schnell die Freitreppe her­unter. um den Schwiegervater willkommen zu beiden, indessen Birgit sich in ihrem bequemen Korbsessel ein wenig aufrichtete und dem Vater mit liebevollem Lächeln aus ihren schönen Augen cntgegenblidte.

Prokurist Claassen stotterte, immer noch ein wenig verlegen: .Frau Gräfin wird es hoffentlich nicht übelnehrnen. Aber meine gute Alwine meinte, ILt hätte doch für Fräulein Birgit, Verzeihung, für die Frau Gräfin, auch immer die Puppen- kLcidchen genäht, und da dachten wir..

Lerlln, 12.Januar Zlmertlantidje Note» ®el0t|(bf Noten.........

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f1tan;ö|i|cbe Noten Hollanbilche Noten gtaUenildie Noten Norwegische Noten Deutsch. Lesterretch, 100 Lchllltng Rumänische Noten........

Schwedische Noten Schweizer Noten Spanische Noten Ungarische Noten Veichsbankdiskont 7 o. h.

Der Konsul reichte seinem Schwiegersohn die Hand und ging Birgit entgegen, die in einem lichten, weihen, weichfallenden Gewände dasaß. Die letzten späten Fliederbüsche des nordischen Frühlings blühten weih über die Balustrade hin­über und sandten ihren süßen Duft empor. Jetzt war der Konsul bei Birgit angelangt.

»Mein geliebtes Kind", sagte er, und tiefe Bewegung malte sich in seinen Zügen,mögen alle kommenden Jahre so sonnig für dich fein, wie eS dieser Tag ist."

Sie lehnte sich leicht und vertrauensvoll an die Brust des Vaters, während ihre schmalgewordene Hand nach der ihres Gatten griff.

3ch bin sehr glücklich, lieber Vater", entgegnete Birgit. Dabei sah sie mit einem strahlenden Blick auf zu dem schönen Manne, der neben ihr stand und ihr nun ganz gehörte.Warte noch ein kleines Weilchen. Um ein Llhr ist Schwager Fried­rich fertig mit der Arbeit, dann wollen wir mit ihm gemeinsam meinen Gabentisch besehen, den mir Hans Egon so überreich ausgebaut hat."

Der Konsul machte ein scheinbar erschrockenes Gesicht.

Wird denn da noch ein Plätzchen für mein Geschenk frei sein?"

Er griff in seine Drusttasche. Ein helles Rot huschte über Birgits Gesicht, als der Konsul das Kästchen hervorzog und vor ihren Blicken öffnete.

Auf sanftblauem- Samtuntergrund schimmerte das gedämpfte Gold des antiken Halsschmuckes, den Birgit noch nie in Wirklichkeit gesehen, son­dern nur von dem Drautbilde der geliebten Mutter her kannte.

Vater!" flüsterte sie. .Welch kostbares Ge­schenk!"

.Kostbar vor allem, mein Kind", erwiderte mit bewegter Stimme der Konsul,durch die Erinne­rung an deine Mutter. Seitdem sie es getragen, habe ich das Halsband nie wieder hervorholen mögen bis heute. Mögest du es in Glück und Gesundheit tragen, und möge dein Mann durch deine Liebe sich ebenso beglückt und begnadet füh­len. wie ich es war in der nur zu kurzen Gemein­schaft mit deiner geliebten Mutter."

'Birgit strich zart und liebevoll über die matt- schünmernde Halskette, indes der Konsul Hans Egon mit einem mahnenden Blick suchte Hans Egon erwiderte diesen Blick, ohne die Augen niederzuschlagen. 3n seinem schönen, wie E>efreiten Gesicht las der glückliche Vater Willen und ernstes Versprechen.

Und niemand von diesen drei Menschen ahnte, welch finstere Schatten das Schicksal für sie in Bereitschaft hatte.

(Fortsetzung folgt.)

Lehrspiel- des Budapest.

Eine kombinierte Kasseler (Elf 7:0 geschlagen.

Die bekannte ungarische Mannschaft ITC. Bu­dapest trug in Kassel auf dem Kurhessenplatz vor etwa 8000 Zuschauern ihr letztes Spiel in Deutsch- lanb aus. Der ungarische Herbstmeister konnte die­ses Spiel gegen eine Kombinatton der Kasseler Vereine Kurhessen, Sport, und SC. 03 in ganz überlegenem Stile gewinnen. Dis zur Pause lagen die Dudapester durch Tore von Turay und Toldi bereits mit 3:0 in Front. Vach dem Wech­sel wurde die Kasseler Elf fast ganz in die Defen­sive gedrängt, die Ungarn siegten nach Belieben. Gegen Schluß des Spieles beschränkten sich die GäUe nur auf das Demonstrieren ihres hohen Könnens, ohne auf Torerfolge auszugchen. Die Kasseler Elf hatte ihre Achillesferse in der Ver­teidigung, in der auch der 3ntemationale We­ber eine rechte Partie lieferte.

BfB.-Gießen.

VfB. Ligareserve Hermannstein I 1:4.

In diesem Verbandsspiel ließ VfB. eine ganze Reihe sicherer Torgelegenheiten aus. Im Spielauf­bau besser als der Gegner, mußten die VsBer eine unverdiente. Niederlage hinnehmen. Hermannstein hat durch diesen Sieg sich die Meisterschaft vor dem Wetzlarer Sportverein gesichert. Das Spiel artete gegen Schluß aus, so daß beide Parteien sich Spieler vom Fe de verweisen lassen mußten. Der Gegner der 3. Mannschaft Bieber I trat nicht an. VfB. kam kampflos zu Punkten.

Handball der Sp.-Dg. 1900.

1900 I VfL. wehlar I 2:10.

Durch plötzliche Spielerausfälle standen am Sonn­tag die 1900er mit acht bzw. neun Leuten, darunter noch die Hälfte Ersatz, den Wetzlarern gegenüber. Wie sehr sich die meisten Gießener auch abmühten und das Feldspiel offenhielten, so war doch die hohe Niederlage nichk abzuwenden. Die VfL.-Leute legten zwar ein annehmbares Spiel hin, hätten aber bei kompletter Gießener Mannschaft einen schweren Stand gehabt.

1OOOO Segelflieger in Deutschland.

Stürmische Entwicklung des Segelflugsports.

Im Flugoerbandshaus in Berlin fand eine Sitzung des Scelfkugausschuffes des Deutschen Lustfahrtver- bandes statt, bei welcher der Vorsitzende, Profsfor Dr. Georgii, den Jahresbericht über den Segel­flug 1931 gab, und u. a. erwähnte, daß die Zahl der altiven Segelflugtreibenden im Deutschen Lust­fahrtverband rund 810 000 beträgt. Die Segelflug- bewegung hat durch das Hinzutreten der Deutschen Turnerschaft, des ADAC.. der Deutschen Burschen­schaft, des Äösener SC. und des ATB. neuen starken Austrieb erhalten. Professor Dr. Georgii wies darauf hin, daß die Not des Jahres 1931 die Segel-

Neuer Erdö 1 fund bei der Preußag. Ißie WTB -Handelsdienft erfährt, ist auf dem Ge­lände der GewerkschaftFlorentine", die zum Kon- zern der Preußischen Bergwerks- und Hütten-AG., Berlin, gehört, in Edesie (Hannover) eine Bohrung fündig geworden. Die Bohrung, die mit einem Ro- taryapparat bis zu einer lief von nahezu 900 Meter abgetäuft worden ist, hat in den ersten 24 Stunden etwa 36000 tiiier und in Öen letzten 24 Stunden etwa 31 000 Liter ergeben. Das Del am Bohrloch steht unter einem Druck von 20 Atmosphären.

Frankfurt schwankend.

Frankfurt a. M., 12. 3an. 3m heutigen telephonischen Freiverkehr war die Stimmung in Anbetracht der letzten Entwicklung der politischen Konstellation bei stärkster Zurückhaltung zunächst eher etwas schwächer, später aber wieder freundlicher, um sich dann gegen die Mit­tagsstunde erneut wieder leicht abzuschwä­chen. Trotz dieser schwankenden Haltung war die llmsahtätigkeit sehr gering. Gegen den gest­rigen Verkehr blieb aber die Mehrzahl der Kurse aut behauptet, konnte sich vereinzelt sogar leicht bessern. Dis zu etwa 1 v. H. höher lagen von Elektrowerten Siemens und AEG., auch 3G.- Farben und Reichsbank zogen etwa im gleichen Ausmaße an. Montanwerte blieben gut gehalten, während Bankaktien ruhigen Markt aufwiesen.

Der Rentenmarkt zeigte bei minimalen ülmsähen ebenfalls unsichere Tendenz, und per Saldo waren meist Abschwächungen bis zu V.5 v. H. zu verzeichnen.ReichSbahn-Vorzugsaktten rannte man ungefähr 1 v. H. niedriger, wogegen Farben-Bonds etwa 1,5 v. H. höher gesprochen wurden. Am Markte der 3ndustrie-Obligattonen erhielt sich einiges Interesse für westdeutsche Werte, doch waren nennenswerte Kursverände­rungen nicht sestzustellen. Von deutschen Anleihen lagen Reichaltbesih etwaS im Angebot, Veubcsih tendierte unverändert.

Berlin recht widerstandsfähig.

Berlin. 13. Jan. (WTB. Funkspruch.) Da es für heute an besonderen Anregungen fehlte, zeigte die Spekulation zunächst stärkere Zu­rückhaltung, und die Umsahtätigkeit war auf­fallend gering. Man nahm den Rücktritt La­vals zur Kenntnis und rechnete für die Veu- bildung des französischen Kabinetts mit erheb­lichen Schwierigkeiten, da anscheinend auch in Frankreich die radikalen Parteien möglichst keine Verantwortung tragen wollen. Außenpolitisch gehen die Vorbereitungen für die große Konfe­renz weiter, innenpolitisch hat die Situation keine Veränderung erfahren. Die Stillhalteverhand- lungen scheinen aber jetzt, nachdem das Banken- komitec zusammcnberufen worden ist, ihrem Ende entgegenzunehmen. Das gegen Schluß schwächere Aeuyork von gestern störte wenig, da die deut- 'chen Werte relativ gute Haltung gezeigt hat- len. So bl'.eb die Tendenz an den Aktienmärkten recht widerstandsfähig, nachdem schon gestern abend nur geringe Kursveränderungen eingetreten waren und sich für Spezialwerte wei­ter 3nteresse gezeigt hatte.

Auch heute beschränkte sich das Geschäft auf tornige Märkte, und zwar wurden Kunstseiden-

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IV05 heute schon U"d Not (eine schwa. W-TtSh "Aussichten für ' l'ch augenblicklich Herr auf tue russische tzesahr Summen würbe bann -r übrig bleiben, als ben aber mit einem Schfgge lanb in Riga klare 1 werben würben, was ' russischen Wohlwollen ff durchaus ber gebende Men boß es alsZu- 3 bie Garantie ber je verschenkt. Wirb diese iert, bann erübrigt sich ber diplomatischen Ge­heim alten! Bestimmt kreißen", aber geboren is wus' ein löcheMer ilf einer neuen ,Fnm- i bestehendenDnjester- ten Bollmachten olle ch weiterhin'' bestehen- lleifen haben wirb, um iiages auf bas denkbar len.

:Biel Lärm um nichts" [ über dies Kapitel der ngen hlnweggehen, wenn

Unter Führung feine« Bruders Friedrich ver­suchte Hans Egon sogar ernstlich, sich in dem landwirtschaftlichen Betriebe von Tannenaue zu betätigen. Und wenn der Erfolg auch noch nicht sehr groß war, wenn Hans Egons Wesen auch mitunter sprunghaft und ungleich war, die eine Gefahr, die Dolores hieß, schien für immer ge­bannt.

Hans Egons Verhalten gegen Birgit war seit jener großen Aussprache liebevoll und ritterlich, es schien, als habe er Birgits Wert und die Ge­fahr, ihre Liebe zu verlieren, in vollem Umfange erkannt.

Birgit selbst hatte schwer mit sich gekämpft. Mit zäher Tapferkeit, die der Konsul durch seinen liebevollen Zuspruch unterstützte, hatte sie versucht, die erste große Enttäuschung ihres Lebens zu überwinden. 3hrem Willen war es gelungen. War auch ihr Wesen feit diesem Tage wie unter leisen Wehmutsschleiern gedämpft, so war sie doch von einer stillen, gleichmäßigen Ruhe be­herrscht. Die Muttersehnsucht erfüllte sie mit einer tiefen, unzerstörbaren Kraft, einem Glück, das sie auch in Hans Egons Augen und Wesen wieder» zufinden glaubte.

So konnte der Konsul, der diese Entwicklung genau beobachtet hatte, jetzt frohen Herzens Schloß Tannenaue entgegenfahren, um den Geburtstag feines einzigen Kindes im Kreise der Familie zu feiern, in dem feit jenem Schicksalstage im März auch Gras Friedrich brüderlich weilte.

Die gewollte, abwehrende Kühle, die Gras Friedrich bisher seinen neuen Angehörigen ge­zeigt, war einer freundlichen, gleichmäßigen Auf­geschlossenheit gewichen. 3n den Blicken, mit denen er Birgit ansah, lag so viel besorgte Zuneigung, daß der Konsul fein Kind nun doppelt geborgen wußte.

Endlich war es auch Sibelius gelungen, die geschäftlichen Vöte des Mühlenbetriebes zu lockern. Friedrich hatte sich endlich nach dem 3u- reben des kühlen, nüchternen Kaufmanns ent- fchlosfen, etwas Kapital auszunehmen, für das ber Konsul bie Bürgschaft geleistet hatte.

Schon jetzt, nach wenigen Monaten. war durch die Erneuerung des Maschinenparkes die Arbeits- Möglichkeit und dadurch die Rentabilität der Mühle gestiegen. 3mmer, wenn er nach Tannen­aue hinauskam, war es für ben Konsul, bem selbst bie Arbeit bas Leben bedeutete, eint Freude, ben Arbeitseifer und die neu erwachte Zuversicht des Grasen Friedrich zu sehen.

Der Konsul erwachte aus seinem Sinnen, das

tauschweizen 35,10 bis 36. Svndermablung 33 35 bi« 34,25, Wei cnmehl, niederrheini ches i l VuS- tauschweizen o5,10 bis 35,75, Sondermahlung 33,35 bi« 34, Roggenmehl 33,75 bis 31,75, W.-izenkleie 8,65, Roggenkleie 9,25 Mark. Tendenz: stetig.

Oie gestrigen Devisenmärkte.

Berlin, 12; Jan. (WTB) Heute vormittag war das Geschäft an den Internationalen De­visenmärkten wieder etwas lebhafter, die Tendenz für die einzelnen Devisen war aber geteilt Die Reichsmark konnte sich, trotz ber Unsicherheit hinsichtlich ber Entwicklung in Deutschland, doch gegen gestern etwas be­ledigen; in London stellte sie sich auf 14,30, in Paris auf 601, in Zürich zog sie auf 121, später 120,90 an, in Amsterdam auf 53,7750. Das eng- l i s ch e Pfund war ebenfalls eine Kleinigkeit

flugberocgung in ihrem Siegeszug nicht aufhalten konnte, und daß für 1932 mit einem weiteren Wachsen des Segelflugsportes gerechnet werden kann.

Deutsche Eishockeymeisterschast entschieden.

Die Gntfdjeibungum die Deutsche Meisterschaft im Eishocken fiel am Montagmorgen in dem Spiel Ber liner SC. gegen Münchner EV. Die Berliner er­rangen mit einem 4:1-Siege (3:0, 0,1, 1:0) zum " Male den deutschen Meistertitel. Berlin trat kom­plett an, während München seine beiden Lerteidiger ersetzen mußte. Das Spiel begann mit einer leichten Ueberlcgenljeit von Berlin, für das auch Jänecke das Führungstor schoß. 9m weiteren Verlauf des ersten Drittels fielen dann noch zwei weitere Tore für Berlin. 3m zweiten Drittel fiel der einzige (Gegen­treffer für München, und im letzten Teil war Rudi Ball für Berlin noch einmal erfolgreich und stellte somit das Endergebnis her.

Deutschlands Eishockeyspieler bleiben zu Hause.

Der Spielausschuß des Deutschen Cislauf-Verban­des faßte, wie wir bereits kurz berichteten, bei feiner Tagung am Sonntag anläßlich der Deutschen Cis- Hockeymeisterschaft auf dem Riesfersee bei Garmisch. Partenkirchen den Entschluß, das Angebot derBer­einigten Staaten, auf deren Kosten noch Lake Placid zu fahren, abzulehnen. Maßgebend für den Entschluß war die Forderung Amerikas, mit nur zehn Spielern insgesamt neun Spiele in den Vereinigten Staaten zu bestreiten und außerdem zur Finanzie- rung weitere sieben Kämpfe, drei vor den Olym­pischen Spielen und vier nachher, zu liefern. Da durch die große Anzahl der Spiele an die deutschen Vertreter zu große Anforderungen gestellt werden, hat der Deutsche Eislauf-Verband das Angebot der Amerikaner vom sportlichen Standpunkt aus abge­lehnt. Diese Entscheidung ist endgültig. Als Folge der Absage fallen auch die für den 12. und 13. Januar im Berliner Sportpalast vorgesehe­nen Spiele mit Goto Stockholm aus.

Barwa lief deutsche Rekorde.

Die von dem Deutschen Meister B a r ro a bei den Europameisterschaften in Davos erzielten Zeiten über 1.500 Meter und 10 000 Meter bedeuten neue deutsche Bestleistungen, lieber 1500 Meter verbesserte Barroa den alten Rekord von Sanbtner (München) von 2:39 auf 2:34,2 unb blieb über 10 000 Meter mit feiner Zeit von 19:19,8 beträchtlich unter Vollstedts früherer Bestzeit (19:31,4).

Schäfer bleibt Kunstlaufmeister.

Als letzte Meisterschaft von Oesterreich im Eis­kunstläufen gelangte in St. Pölten bie ber Herren Zur Entscheibung. Wie erwartet, trug Weltmeister Sari Schäfer einstimmig ben Sieg vor Hartmann, Erbös unb Bernhauser bavon unb blieb weiter im Besitz der Meisterwürde.

Und da dachten Sie", fiel der Konsul freund» liH ein,daß auch für Birgits lebendige Puppe 'tbre gute Frau das Erstlingskleidchen vorbereiten vrd nähen müßte. Das ist ein schöner Gedanke ntetn guter alter Claassen. Ich weiß, daß auch Birgit sich über diese sinnige Aufmerksamkeit herz­lich freuen wird. Möge Ihre treue Anhänglichkeit ®lücf bringen.

'Aach diesen Worten legte der Konsul die "rcundliche Spende vorsichtig wieder in ihre zarte Umhüllung und wandte sich, mit dem Prokuristen ujfammcn. der Post zu, die ein junger Mann nach brlchcidenem Anklopfen ihm hereinbrachte.

Aach einet knappen Stunde war das Drin­gendste erjebigt, waren alle Anweisungen gegeben A-r Konsul begab sich in das Rathaus zur Rats- öerrensihung. bei der über den Ausbau des Mfend konferiert werden sollte. Es wurde eine ziemlich lange Debatte, die sich länger ausdehnte, voraeschcn war. Waren doch die Gelder, die tic Stadt für die neuen Hafenanlagen bewilligen lallte, ober besser: bewilligen konnte, nicht aus- techend. um das großzügige Projekt in ganzem ^smaße durchzufuhren. Die Hilfe des Staates virde als unumgänglich notwendig erkannt, und

Konsul Sibelius mit seinem hochangesehenen Temen und feinen guten Beziehungen verbürgte für das Gelingen einer Anleihe und erklärte ich zur Vermittlung bereit.

So ging cs schon stark auf die Mittagsstunde 1^. als der Konsul die Steintreppe des Eitzungs- etles hinabstieg, um seinem Wagen entgegen- schreiten, der auf dem Alten Markt auf ihn bartete.

Ceme gute Laune hatte sich noch erhöht durch Xr. Beifall, ben seine Vorschläge in ber Sitzung Si'funben hatten. Mit doppeltem Behagen genoß «r bie Schönheit dieses sonnigen Zunitages. ber tn voller Pracht auf allen Felbern unb Wiesen 1JJ. an denen der Wagen schnell vorbeisurrte.

Mit Dankbarkeit dachte ber Konsul an bie klückliche Wenbung, bie Birgits Leben seit jenem tnhcilvollen Tage genommen, da er sie ohnmäch-

z w , schon die russisch-französische! Kneifzange geraten. Zwar hat Rußland dies- mal seinen Schwerpunkt, fein Gesicht, nach dem fernen Osten gerichtet, aber dafür hat der sranzo- stsche Stellvertreter die ureigentliche Ausgabe der -owjets, Deutjchland ins Chaos zu jagen, mit über­nommen. Die Rollen von 191L sind also oe r - taujdjt: damals rettete Rußland Frankreich, heute Hot Frankreich die Rückendeckung der Sowjets über­nommen und wir sehen keinen in Deutschland, der icnes neue, politischeTannenberg" zu schlagen in her Lage wäre, das die Stunde erfordert.

12. Januar

13.Januar

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