SJl.-'fpott
Handball im Gau Hessen CD. T.)
Tv. Hörnsheim II — To. Grohcn Linden II 4:4 (0:3).
Großen-Lindens zweite Mannschaft weilte vergangenen Sonntag in Hörnsheim zum Rückspiel. Beide Mannschaften trennten sich mit einem Unentschieden. Die Schüler des Tv. Großen-Linden hatten die Schüler des Tv. Lützellinden zu Gast und siegten mit 8:5 Toren.
Handball im Lahn-DünSberg-Gau.
Tv. Kinzenbach I — Burkhardsfelden I 3:5 (1:4).
Beide Mannschaften traten mit Ersatz an. Der Gast hatte in der ersten Halbzeit den Wind zum Bundesgenossen und konnte 4 Tore vorlegen, denen Kinzenbach nur einen Erfolg entgegenzusetzen vermochte. Rach der Pause lag Kinzenbach eine
Viertelstunde lang ausschließlich in des Gegners hälfte und verkürzte auf 4:3, konnte aber nicht verhindern, daß die Gäste im weiteren Verlauf durch überlegenes Spiel den Sieg sicherstellten.
Kurze Sportnotizen.
Unser Heimatgau beim Kreistnrn- f c ft. Dem Bericht über die Beteiligung des Gaues Hessen beim Kreisturnfest in Trier ist berichtigend nachzutragen, daß im Neunkampf der 4. Altersklasse der Turner Heinrich Hamel nicht für den Turnverein 1846 Gießen antrat, sondern für den Reichsbahn-Turn- und Sportverein Gießen. Seine Tochter, Fräulein Else Hamel (ebenfalls für den Reichsbahn-Tum- und Sportverein gemeldet) erzielte im Siebenkampf der Turnerinnen-Unterstufe mit 97 Punkten den 28. Sieg.
Olympia 4932.
und Boxern. — Enttäuschungen bei den Ruderern.
Teilerfolge bei Schwimmern
Jin bisherigen Verlaufe der Olympischen Spiele zu Los Angeles haben sich für die deutschen Teilnehmer manche Erwartungen nicht erfüllt, aber auf keinem anderen Gebiet ist wohl die Enttäuschung so groß wie bei den Ruderern. Dabei läßt sich nichl einmal sagen, daß unsere Ruderer versagt hätten. Im Gegenteil, sie haben das gezeigt, was sie an Können und Kraft besitzen, aber es hat doch nicht gereicht, die Konkurrenz war viel stärker, als in unseren Berechnungen stand.
Auch in den am Mittwoch ausgewogenen Borläufen konnte sich kein deutsches Doot direkt für die Entscheidung qualifizieren.
Vierer „ohne" und Achter, beide von Amicitia Mannheim gestellt, sind sogar ousgeschieden. Im Achter wurde unser Boot nach einem äußerst spannenden Endkampf, an dem Zehntausende von Zuschauern leidenschaftlichen Anteil nahmen, knapp von Amerika und Kanada geschlagen. Hinter dem deutschen Boot endete noch Neuseeland. Den anderen Vorlauf gewann Italien vor England, Japan und Brasilien. Im Vierer „ohne" endete unser Boot in seinem Vorlauf hinter England und Amerika ebenfalls an dritter Stelle. Der Doppelzweier mit B u h tz und B o e tz e l e n wurde zwar in seinem Vorlauf von Amerika geschlagen, aber er hat die Chance, über einen Hoffnungslauf weg doch noch in die Entscheidung zu kommen.
Im Schwimm-Stadion gab cs bei Massenbesuch wieder interessante Ereignisse. Clarence Crabbe-USA. gewann in der neuen olympischen Bestzeit von 4:48,4 Min. den Endlauf im 400- Meter-Freiftilfchwimmen ganz knapp vor dem Franzosen Jean Taris. Die nächsten Plätze belegten die drei Japaner Oykota, Pokoyama und Sugimoto, sowie der Australier Boy Charlton.
3m Kunstspringen der Damen kam unsere Vertreterin Olga Jordan (Nürnberg) hinter den drei Amerikanerinnen zu einem vierten Platz, was einem schönen Erfolg für die Nürnbergerin gleichkommt. Das genaue Ergebnis lautete: 1. Eolman (USA.) 87,52 P., 2- Rawls (USA) 82,56 P.. 3. Faunh (USA.) 82,12 P-, 4- Olga Jordan (Nürnberg) 77,60 P., 5- Ogilvie (Kanada) 70 P., 6. Epply (Oesterreich).
Bei den Vorläufen im 100-Meter-Rük- ken-Schwimmcn hat sich Ernst K ü p P e r s mit der guten Zeit von 1:10.2 Min. für Die Zwischenläufe qualifiziert und cs besteht begründete Aussicht, daß der Nheinländer auch die Zwischenläufe übersteht.
Im ausverkauften Auditorium wurden die Boxkämpfe fortgesetzt. Nach allgemeinem Urteil lieferte am Mittwoch der deutsche Mittelgewichtler Dernlöhr den schönsten Kampf des Tages. Sein ganz glatter Punktsieg über den Neuseeländer Lowe trug ihm den stürmischen Applaus der Zuschauer ein. Weniger Glück hatte der Halbschwergewichtler Verger, der von dem Südafrikaner Carstens knapp nach Punkten geschlagen worden ist. Verger erhielt in der ersten Nundc einen vom Schiedsrichter übersehenen Nierenschlag, der ihn im weiteren Verlauf des Treffens sehr hemmte.
Den ersten Wettbewerb des Reitturniers, die Dressurprüfung hat der Franzose Lesage gewonnen.
Im Segeln der Einheitsklasse führt nach den beiden weiteren Fahrten des Mittwochs Holland weiter vor England, Spanien und Deutschland.
Am Mittwochabend schlug beim olympischen Boxturnier im Bantamgewicht der Deutsche Z i g l a r s k i den Franzosen Nicolas. Da Ziglarski der letzte noch im Wettbewerb liegende Europäer war, fiel ihm den Bestimmungen des internationalen Verbandes entsprechend, der Titel eines Europameisters zu. In der zweiten Runde des Leichtgewichts unterlag der Deutsche Karh gegen den Südafrikaner Stevens knapp nach Punkten. -
Die Rangliste her Rationen bei den Olympischen Spielen.
Nach den letzten inoffiziellen Feststellungen über die von den einzelnen Ländern bei den Olympischen Spielen erreichten Punktzahlen steht Amerika weiter an der Spitze. Es folgen Italien, Finnland, Schweden, Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Japan, Kanada und Ungarn.
Olympisches Tagebuch.
Ausbruch und Abbruch.
Die erste Hälfte der olympischen Spiele ist vorbei. Das olympische Dorf beginnt sich zu entvölkern. Reue Aufgaben rufen die Leichtathleten, die Radfahrer, die Ringer nach anderen Teilen der Welt. Die Radsportler zum Beispiel müssen sich sehr beeilen, um den Anschluß zu der römischen Weltmeisterschaft nicht zu verpaffen. Den deutschen Leichtathleten winkt eine Verpflichtung in Chikago. Werden sie es dort bes'er machen als in Olympia? Was jedenfalls hauptsächlich in der festlichen Stadt übriggeblieben ist, das sind Boxer und Wassersportler. Rur eine Woche noch — und das olympische Dorf, die Zierde des Geländes, wird an begüterte Sportenthusiasten meistbietend verkauft werden. Sie werden diese Häuschen mit teurem Geld bezahlen müssen, werden sie in Seidenpapier wickeln und in einer stillen Ecke ihres Parkes aufstellen ...
Amerika — große Form.
Es wäre allerdings falsch, anzunehmen, daß die zweite Hälfte dieser Olympiade nur noch eine
halbe Sache sei. Keine Darbietung ist hier populärer als das Schwimmen- Weih man doch, daß in bestimmten Gebieten die Amerikaner hier nicht zu schlagen sind. Ramentlich ihre beiden Wundermädchen Helen Madison und Eleanor Holm gehören nicht nur zu den prachtvollsten Schwimmerinnen, sondern zu den besten Vertretern des Schwimmsportes überhaupt. Dazu der Triumph des amerikanischen Springers Gallitzen, der seine Landsleute und den Deutschen Leo Esser auf entfernte Plätze verwies! Zwei Tage haben einmal wieder viele Gold- und Silbermedaillen an USA. gebracht.
TNißklang.
Wer ist nun eigentlich bei den olympischen Leichtathletik-Spielen am meisten durchgefallen? Keiner der Sportler, so viel steht fest. Denn auch die Rationen, die am wenigsten zeigten, haben sich tapfer geschlagen. Durchgefallen ist eigentlich nur der internationale Leichtathletik- Verband. Rachdem sie durch die Kaltstellung Rurmis dieser Olympiade ihre erste Attraktion nahmen, sind sie jetzt noch einmal zusammen
getreten und haben verfügt: die große Debatte über die Reform der Amateurbestimmungen wird bis 1934 vertagt. Sie hoffen vielleicht, daß sich auf den Aktenstücken, in denen ihre Schande deutlich ausgezeichnet steht, so viel Staub gesammelt hat, daß man von dieser Schande nichts mehr bemerken wird. Aber gerade diese bureau- kratische Aufschiebung einer Entscheidung, die für den gesamten Sportbetrieb wichtiger ist als zehn glänzende Olympiaden, zeigt das wahre Gesicht dieser Leute, die noch nicht einmal konsequent genug sind, um sich an ihren eigenen Buchstaben zu halten. 1934 — bis dahin kann viel geschehen sein. Wenn es dann bloß zur Entscheidung einer solchen Frage nicht zu spät ist!
Japan — noch größere Form!
Rur in einer Ration haben sie ihre Meister gesunden. Diese Ration ist Iapan. Mas diese kleinen Leute, die meist noch äußerst jung sind, zu leisten vermochten, das kann man nur mit dem Wort „Zauberei" beschreiben. Mehr als einmal ist es vorgekommen, daß auf den Tribünen eine richtige Panikstimmung ausbrach. Fieberhaft folgten die Augen den Rennen, fieberhaft wurde ausgerechnet, ob die unwahrscheinlichen Zeiten, die die Stoppuhr anzeigte, auch wirklich stimmen könnten. 11 nb sie stimmten! Die japanische Leistung in der Crawl-Staffel über viermal 200 Meter in noch nicht einmal neun Minuten dürfte der phantastischste Weltrekord sein, den die diesjährige Olympiade unter allen phantastischen Höchstleistungen aufzuweisen hat.
Der ZHeifter turnet aus Ungarn.
Er heißt ganz brav und bieder Pelle. Aber im Lauf von zwei Tagen hat er seinem Land zwei Goldmedaillen eingebracht. Weder in seinen Freiübungen noch in seinen Leistungen am Reck
und am Pferd konnte die italienische Konkurrenzmannschaft ihn schlagen. Rur die Hebungen, die am gleichen Tag am Seitpferd vorgeführt wurden, fielen zusammen mit der Goldmedaille an Finnland.
Die tägliche Hiobspost.
Man darf nicht ungerecht sein. Cs genügt nicht zu sagen, daß die Deutschen in Los Angeles flaue Leistungen darboten. Sie sind auch regelrecht vom Pech verfolgt. Denn nun ist zum Beispiel bekannt geworden, daß Herbert Buhh, der Sieger von Amsterdam 1928 und von Henley 1932, wegen einer plötzlichen Grippe-Erkrankung gezwungen wurde, seine Meldung zurückzuziehen. Ohne Buhtz hatte der Australier Pearce geringe Mühe, die Einer- Meisterschaft an sich zu bringen. In letzter Minute hat Buhh jedoch Mitteilung von seinem Plan gemacht, daß er trotz seiner Erkrankung versuchen will, seinen Zweier mit Doetzelen ins Rennen zu bringen. Was nur als sehr tapfer bezeichnet werden kann.
Werden wir uns durchboxen?
Da uns auf dem Wasser, weder im Schwimmen, im Springen, noch im Wasserball wesentliche Lorbeeren und Medaillen winken, müssen wir all unsere Hoffnung auf die letzte olympische Ausscheidung konzentrieren, auf das Boxen. Dort scheint allerdings auf unserer Seite einiges vorzugehen. Am ersten Tage konnten drei Deutsche je einen Erfolg buchen: der Fliegengewichtler Spanna- g e l gegen den Argentinier Trillo, der Weltergewichtsmeister Camper gegen den Iapaner Hi- rabayashi, der Leichtgewichtler Kartz gegen einen anderen Iapaner, Otsuko. Einige Mienen beginnen sich darob aufzuhellen. Leider Gottes aber sind wir im Lauf der Ereignisse so abergläubisch geworden. Iohn Decker.
Wirtschaft.
Oie Gerüchte um die Mark-Abwertung
In der letzten Zeit ist wieder von berufener und unberufener Seite viel die Rede von der Mark- Abwertung (Devalvation). Die Anhänger dieses Problems sehen in ihr das geeignete Mittel, unsere deutsche Wirtschaft wieder in Gang zu setzen, und versprechen sich vor allem durch eine Senkung der Warenpreise eine starke Exportsteigerung. Dabei übersehen sie, daß eine Exportsteigerung sofort die anderen Länder zu Gegenmaßnahmen in Form von Zollerhöhungen veranlassen würde, und daß damit der gewünschte Erfolg der Mark-Abwertungs- Aktion ausbleiben würde.
Aber noch aus einem anderen, vielleicht noch schwerwiegenderen Grunde ist die Mark-Abwertung undurchführbar. Bekanntlich betragen die privaten deutschen Schulden an das Ausland heute noch etwa 20 Milliarden RM., die fast ausnahmslos auf fremder Währung basieren. Würde nun der Wert der Mark herabgesetzt, dann müßte der deutsche Schuldner seinen Gläubigern einen der Abwertung entsprechend höheren Betrag zurückzahlen. Wenn also z. B. eine deutsche Firma eine ausländische Schuld von 100 000 RM. ausgenommen hat, müßte sie bei einer Abwertung von 25 Prozent dann 125 000 Reichsmark zurückzahlen. Es ist ohne weiteres klar, daß hierdurch der Ruin der meisten deutschen Schuldner besiegelt wäre. Führende Wirtschaftler haben sich daher gegen die Abwertungsidee ausgesprochen und vor Experimenten gewarnt, die leicht -eine weitere katastrophale Verschlechterung unserer
Wirtschaftslage nach sich ziehen könnten.
Wir haben in Deutschland nur den einen Wunsch, daß nun endlich das Gerede über unsere Reichsmark aufhört. Es gilt vor allem, diejenigen, die noch heute in unverständlicher Sorge um den Bestand ihrer Spargroschen nicht den Wey zu ihrer Bank finden konnten, zu beruhigen und sie davon zu überzeugen, daß ihr Geld nirgends sicherer und besser angelegt ist als bei einer der heimischen Wirtschaft engver- bundenen Volksbank. Daß die Reichsmark in ihrem Bestände fest ist und bleibt, haben die wirtschaftlichen Ereignisse der letzten Zeit bewiesen, und die Reichsbank hat gezeigt, daß sie unsere Währung schützen kann und will.
* ZurEntlastung derDeutschen Seeschiffahrt. Die Reichsregierung will der deutschen Seeschiffahrt 12 Millionen Mark zu Ab- wrackprämien zur Verfügung stellen. Für jede Tonne abgewrackten Schiffsraums soll eine Prämie von 30 Mk. gezahlt werden. Es würde also auf diese Weise möglich sein, 400 000 Tonnen zu verschrotten — für die deutsche Seeschiffahrt eine fühlbare Entlastung.
* Vergleich Hermann Wrvnker AG. Im Vergleichsverfahren der Hermann Wronker AG. sollen die Kleingläubiger mit Forderungen bis zu 100 Mk. 14 Tage nach Bestätigung des Vergleichs voll befriedigt werden. Im Falle eines
Konkurses wäre eine Quote von höchstens 5 Prozent zu lerwarten.
* Edcka-Derband gegen Margarine» steuer. In einer Eingabe erhebt nunmehr auch der Edeka-Verband e. 23. schärfsten Protest gegen die von landwirtschaftlicher Seite geforderte unverzügliche Einführung einer bis zu lOOprozentigen Besteuerung des Margarineverbrauchs. Infolge der starken Schwächung ihrer Kaufkraft seien weite Kreise der deutschen Bevölkerung auf den Margarineverbrauch, und zwar der billigsten Sorten, angewiesen. Die Einführung einer Margarinesteuer würde ihre Kaufkraft noch mehr zerstören und somit zu einer weiteren, erheblichen Verminderung der Einzelhandelsumsätze führen. Die Margarinebesteuerung würde der Landwirtschaft auch keinen Nutzen bringen. Im Jahre 1931 seien trotz erhöhter Zölle und trotz erheblicher Schrumpfung des Butterverbrauches immer noch 100 000 Tonnen Auslandbutter eingeführt roor» den. Wenn es also wirklich gelinge, durch eine starke Besteuerung des Margarineoerbrauchs einen Teil der Margarine verbrauchenden Bevölkerung für den Butterverbrauch zurückzugewinnen, so würde dies letzten Endes nur den ausländischen Butterproduzenten zugute kommen.
$ranffurfer Abendbörse stärkste Zurückhaltung.
Frankfurt a. M., 11. Aug. An der Abendbörfe bekundete man stärkste Zurückhaltung, da man morgen eine Entscheidung in der Frage der Regierungsumbildung erwartet. Die Grundstimmung war weiter freundlich, und gegen den Berliner Schluß hörte man allgemein etwa 0,25 bis 0,50 v. H. höhere Kurse. Umsätze fanden aber kaum statt. Die weiter feste Haltung der Neuyorker Börse blieb wieder ohne Einfluß. Im Verlaufe kamen Licht & Kraft mit plus 1,25 v. H. zur Notiz. Später bröckelten die Kurse infolge der Geschäftsstille vereinzelt leicht ab, so IG.-Farben von 87 auf 86,75, dagegen konnten Mannesmann insgesamt 0,40 v. H. anziehen. Am Rentenmarkt blieben deutsche Anleihen behauptet, im übrigen lag der Markt geschäftslos. Altbesitz 48,' Neubesitz 5,40, Reichsbank 125, Mannesmann 40,13 bis 40,40, IG.-Farben 87, Licht & Kraft 76,25, Hapag 14,50, Norddeutscher Lloyd Kasse 15,13.
Langfristige Wettervoraussage
für die Zeit vom 12.—21. August 1932.
Herausgegeben von der Staatlichen Forschungsstelle für langfriftige Wettervorhersage in Frankfurt a. M.
Von vorübergehenden gewitterigen Störungen, die stellenweise ziemlich starke Niederschläge und Nachregen bringen können, abgesehen, wird das Wetter in den nächsten zehn Tagen vorwiegend heiter, warm und trocken sein.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter Öen Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 5 o H. Lombardzinsfuß 6 v. H
Frankfurt a. m.
Lerlin
Frankfurt a.m.
Berlin
Schluß« fürs
Schluß!. Abend« Mrf-
Schluß« lurS
Schlußk. mittag, börse
Schluß» fürs
Schlußk. Abend- börs'
Schluß« kurs
Schlußk. mittag« börle
Datum
10-8. |
11.8.
10.8.
11-8.
Datum |
10-8.
11-8.
10-8-
11.8.
6% Dcutiche Rcichsanteihe d.192.
62,25
63,25
63
62,75
vamdurg-Amerua Pare.
Hamhurg-Südam. Dampsschifs
t
13,5
14,5
13,5
13,75
i,% ehcm.7A>Dt.Reichsanl.v.lS2S
67,75
68,5
68,25
68.9
u
—
—
—
—
6'/i% Young-Anleihe von 1930 .
—
—
—
—
Hansa Tampsschisj . .
<
—
—
—
17,75
Deutsche Anl.>Wlös.'Schuld mit
48
47,9
48,25
Norddeutscher Lloyd ....
A.G. sür Verkehrswesen Mt.
14,75
15,13
14,13
14,75
Auslot.»Rechten......
48
. 0
33
34
33,4
35
SeäflL ohne Auslos^Rechte . .
5,325
5,4
5,3
5,45
Berliner Hmrdessgescllschast .
4
89,5
89
89
88,5
6% ehern 8%£>efi. BolkSstaat 1929
Commerz- und Privat-Bank .
0
16
16
53,5
53,5
(riid^afjlb. 102%)......
Oberhessen Provinz-Anleihe mü
—
53
56
53,4
Darmstädter und Nationalbant
Deutsche Bank und
0
—
—
—
—
Llusloj.-Rechten......
47
47
—
—
DiSconto-Gesellschaft. . .
75
75
75
75
Deutsche Komm. Sammelabl.
44,2
Dresdner Bank......
0
18,5
—
61,75
61,75
Anleihe Serie 1......
6% ehem. 8% Franks. Hyp.-Bant
45
68,5
44
68
44,5
Retchsbanl ......
1:
124,4
125
125
124,75
28,65
Oolepir. i5 unkündbar bis 1935
—
A.E.G.........
Bergmann........
. 0
28
29
27,9
6% ehem. 7% Franks. Hyp.-Bank
. 0
—
—
—
—
Golbvi' 16 unkündbar bis 1936
—
—
—
Elektr. LieferungSgeseUschast.
5
—
—-
61
62
5>i% ehem. 4Yi% Franks.Hyp.-
77,75
77,75
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6
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74
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Ban! ütau Pianobriese . . . 5’/,% ehem. 4Yi% Rheinische
Hnv -Bank-Liau -Goldpie. . .
—
Felten & Guilleaume.... Gesellschaft für Elektrische
0
41,5
41,5
41,5
60,5
42,25
62,25
78
79
—
—
Unternehmungen . . .
Rheinische Elektrizität . . .
4
60,5
61,75
6% ehem. 8% Pr. Landespsand«
bB
69
68,5
68,5
68.75
brieiansto Psandbriese R. 19
—
—
68
—
Schuckcrt & Eo.......
0
65
66,5
65,5
67,5
6% ehem. 7% Pr. Landespsand-.
Siemens & Halske.....
9
121
121
120,75
122,5
briesanstali Pfandbriefe R. 10
68
68
—
—
LahmeyerL Eo.......
10
86,5
89
86
88,5
4% Oesterretchische Golvrente .
4,20% Oesterretchische Silberrente
10
1,2
10
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—
10,25
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Deutsche Erdöl......
. 4
. 6
70,75
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71,75
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6
6,1
6
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. 8
34,25
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35,75
4% Ungarische Staatsrente v. 1910
6,4
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6,2
* 6,2
Harpener.........
. Ü
53
54
53,5
55
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—
—
—
5,25
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—
—
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5
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—
Ilse Bergbau.......
10
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—
129
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4% Türkische Zollanlcihe von 1911 4% Türkischs Bagdadbahn-Anlethe
3,3
3,3
3,5
3,3
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95
—
94,5
94,25
ttloctnerwerle......
23
23,5
23,5
24
Serie 1..........
3,4
3,3
3,45
3,5
Mannesmann-Slöhreu . . .
. 6
39,5
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4% desgl. Serie II.......
3.4
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3,3
Mansselder Bergbau ....
. 0
16
15
15,13
14
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4
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Oberschles. KokSwcrke . . .
. 8
—
31,13
32
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8,1
__
8,3
8,45
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Rheinische Braunkohlen. . .
«'/-
16
16,75
15,9
16,9
4% Rumänische veretnh. Rente
4,1
1 4,175
4,05
4,2
10
168
169
168
168,5
2%% Anatolier
17,13
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17,25
18,25
Rhetnfiahl........
. 6
49,5
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49,75
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Devisenmarkt Berlin —
Frankfurt a. 2TI.
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10-August
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Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
10.8.
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10-8.
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Zlrit
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6,294
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6,294
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Riebcck Monian......
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—
—
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12,9
51,95
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Vereinigte Stahlwerke . . .
. 0
12,75
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12,4
Prag . . .
12,465
12,485
12,465
12.485
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0
—
—
13,65
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Budapest. .
—
—
Kaliwerke Aschersleben . . .
6
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94
94
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Sofia . . .
3,057
3,063
3.057
3.063
Kaliwerke Westeregeln . . .
6
104
101
98
101
Holland . .
169,68
170,02
169.73
170,07
Kaliwerke Salzdelsurth . . .
9
162
164
162
164
Oslo.... Kopenhagen.
73,33
73,47
73,53
73.67
78,22
78,38
78.22
78.38
86,13
86,9
Stockholm
75,17
75,33
75.27
75.43
I. G. Farven-Industrie . . .
7
86,25
London. .
14,65
14,69
14.68
14.72
Scheidcanstalt.......
10
138
139,25
Buenos Aires
0,878
0,882
0,878
0.882
Goldschmidt........
. 0
17,5
17,25
17,75
17,4
34,4
Neuyork .
4,209
4.217
4,209
4,217
Rütgerswerke.......
. 0
33.25
34,25
33
Brüsjel. .
58,38
58,50
58,38
58.50
Metallgesellschast......
. 0
28,5
28,75
28
28,5
Italien. .
21,52
21,56
21,52
21.56
Paris . .
16.48
16,52
16,48
16,52
38,5
39,75
Schweiz .
81,95
82,11
81.98
82.14
Philipp Holzmann.....
Zementwerk Heidelberg. . .
Cemcnlwcrk Karlstadt. . . .
. 0
38
39,5
Spanien .
34,07
34,13
33,92
33,98
. 4
. 0
39
31
39
31
—
Danzig. .
Japan . .
81,94
1,099
82,10
1,101
81,97
1,099
82,13 1,101
Wayß & Freytag.....
. 0
4
4
4
—
Rio de Ian.
0,324
0,326
0,324
0,326
IuAvslawieu Lisiabon .
6,693
6,707
6,693
6,707
54,5
39
33
54,75
39,25
34 5
13,36
13,38
13,39
13,41
Schullheu. Patzenhoser . . . Aku (Allgemeine Kunstseide) Bcmberg.........
Zellstoff Waldhof.....
Zellstoff Aschaffenburg . . .
0 0
37,75
33
39,4
34
Bantnoten.
0
—
29
28,75
Serlliüll.August
Geld
Dries
0
17,25
16,75
17
85,75
17,25
86,9
Amertkanlfche Noten . . .
4,20
4,22
Dessauer Gas.......
. 7
—
—
Belgische Noten.....
58,22
58.46
Daimler Motoren.....
. 0
14,75
14,5
15
14,9
Dänische Noten.....
78,04
78,36
Deutsche Linoleum ....
. 0
34
35
34
35,5
Englische Noten.....
14,64
14,70
Orenstein & Koppel ....
. c
—
—
24,9
24,75
Französische Noten....
16,44
16,50
Leonhard Tietz......
. 6
40
39
40
39,5
Hollandtfche Noten....
169,36
170,04
Svenska.........
0
——
——
—-
Italienische Noten ....
21,48
21,56
Chade..........
12
168,75
171,5
171
Norwegische Noten. ... .
73,35
73,65
Deutsch-Oesterreich, 1 100 Schilling
Rumänische Noten ....
2,49
2,51
75,40
82,12
Frankfurter Maschinen . . .
. 0
. 0
17
17,5
Schwedische Noten....
Schweizer Noten.....
75,10
81,80
Mainkrastwerke Höchst a. M..
. 4
59
47,5
Spanische Noten.....
33,78
33.92
Süddeutscher Zucker . . . .
.
108
108
107
Ungarische Noten ....
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Bl Z'K-s SW ;ft Jersaffunsc ianb verewigen fon> sichen, «die - litische und geAge die innern Kräfte e wieder das DoW veränderten ErsoriX Perfäumt ein Staat mit dem Solle ww sich die innenpotiti Stelle des lebendig geistig totes Poliz« sprengt das zu en und schafft sich in 1 für sein Zusammen Sie Weimarer l Jahren und besont dämpft gefeiert wr ihr Ruf. Sie „war sentliche Teile der wunden, und die 2d zum Derfassungstag Willen ongemeldet, Verfassung hi bei der Annahme di Jreiefte" Derfassum vergaß hinzuzusehen Jahrzehnt der Vers Diktat von Dersaille toten Formeln, son sind, die Geschichte Verfassung solange sönlichleiten, die zu Friedensdiktatr bee ausübten. 3m glei mit der Berufung geltend machte, in tung die Möglich schöpfen, hat gerat eine Staatsführung egoistischen Ginflufifi Der Auf nach Dit land modern getoorö Hre "Legierunzsfvk EMMMnd. wird Wien, bat Jahren tatsächlich i Diktatur lebte. D die Weimarer Ters und auch legalisier haben als Haupte den Vorwurf erhi .westlichen Scmcti flon. Denn die D kr Diktatur, die mcht zur Sauer tm fW der „westlich« /^nstaathera Kn Jahre erst S Math ^eute nö ^el Pun, oS6te9'etun9 die Ut.das bis in a W*te als überlmll ®eied)tiafejf x; <a ä ‘Sü 'ehen ftantäR- u^rt- Ä SäSS
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