Ausgabe 
11.8.1932 Erstes Blatt
 
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Zum Ailantikflug nach Amerika und zurück gestartet.

Der englische Flieger Mollison ist zu einem Etappenflug LondonIrlandNeufundlandNeu. york aufgestiegen. Nach der Erreichung seines ameri- konischen Ziels will er seine Maschine in wenigen Stunden überholen lassen, um dann sofort den Rück­flug nach Europa anzutreten.

Wird das aufbringungspflichtige Vermögen im ganzen veräußert, so haftet der Erwerber neben dem Veräußerer gemäß § 2 Absatz 2 der Der. vrdnung vom 19. Juli d. 3. für die laufenden und für die festgesetzten Raten, soweit dieselben noch nicht bezahlt find.

Irrtümlicherweise wurde in letzter Zeit mehr­fach die Auffassung vertreten, daß verpachtete Unternehmungen aufbringungsfrei seien. Die Aufbringungspflicht des Verpächters besteht jedoch vielmehr nach wie vor.

Die einschlägigen Bestimmungen, welche dcrs Innenverhältnis zwischen Verpächter und Päch­ter regeln, enthält § 2 Absatz 4 der 2. Durch­führungsbestimmung zum Aufbringungsgesetz, wo­bei zu beachten ist, daß aber dem Finanzamt ge­genüber der Verpächter für die gesamte Steuer­schuld haftbar ist.

Für Geschäftshäuser bestand bereits bis­her eine Sonderregelung, die nunmehr auch wei­terhin ihre Geltung behalten hat. Für den Fall, daß der Eigentümer die Räume seines Hauses an Mieter überlassen hatte, die wirtschaftlich ge­sehen mit dem Eigentümer der Grundstücke über­haupt nicht oder nur ganz unwesentlich im Zu­sammenhang standen bzw. stehen, war keine Auf­bringungspflicht gegeben. (Dgl. Erlaß des Reichs­finanzministers vom 19. Dezember 1928.) Wenn jedoch derartige Beziehungen mehr als in dem angedeuteten Ämsange bestanden, war die Auf­

bringungspflicht in voller Höhe gegeben. Als Grenze ist 10 Prozent etwa anzunehmen. Dieser Regelung für das Rechnungsjahr 1931 steht der Erlaß vom 19. Juli 1932 gegenüber, demzufolge der Erlaß generell sich anteilmäßig in der Höhe bewegen soll, der sich für den Grundstücksanteil ergibt, hinsichtlich dessen ein wirtschaftlicher Zu­sammenhang zwischen Grundstückseigentümer und Mieter nicht besteht. Aehnliche Testimmungenbe­stehen auch für Grundstücksverwaltungsgesellschaf- ten. Für letztere Fälle wird die Dilligkeitsrege- lung auch auf Mietwohngrundstücke ausgedehnt. Besondere Bestimmungen bestehen schließlich noch für Betriebe im Osthilfegebiet.

Befreiungen auf Grund gesetzlicher Bestimmun­gen sind gegeben u. a. für land- und forstwirt­schaftliche und gärtnerische Betriebe, Kapitalge­sellschaften auf gemeinnütziger Grundlage, Hol­dingsgesellschaften, gewisse freie Berufe, und schließlich für Wohngebäude, welche innerhalb der Zeit vom 1. April 1931 bis 31. März 1934 be­zugsfertig werden.

Der Steuersatz beträgt für

das Jahr 1931: 8 pro Mille, endgültig, das Jahr 1932: 6 pro Mille, vorläufig des aufbringungspflichtigen Betriebsvermögens für 1931.

Eine Erhöhung des Satzes für 1931 mußte ein­treten (früher 6,1 pro Mille), da für die endgültige Abrechnung nunmehr als Stichtag der 1. Januar 1931 in Rechnung gestellt wurde, der in der Mehr­zahl der Fälle erheblich niedrigere Zahlen erge­ben wird, als der Dermögensstand des Jahres 1928.

Sofern nunmehr die Vorauszahlungen die end­gültige Veranlagung nicht decken, so ist die Diffe­renz innerhalb eines Monats nach Empfang des Steuerbescheides, der innerhalb kurzer Zeit den Aufbringungspflichtigen erreichen wird, nachzu­zahlen.

Uebersteigt jedoch die Vorauszahlung die end­gültige Veranlagung, so erfolgt in erster Linie Verrechnung auf rückständige Steuern oder evtl. Erstattung.

Der Ausbringungspflichtige, der bis zum 15. August dieses Jahres noch keinen Bescheid über die Höhe der Rate für diesen Termin im Besitz hat, und auch auf Grund der neuen Bestimmun­gen weiterhin aufbringungspflichtig ist, muß am genannten Zeitpunkt den gleichen Betrag bezah­len, den er am 15. Februar dieses Jahres ent­richtete. Rechtsmittel gegen den Aufbringungsbe­scheid sind ausschließlich Berufung und Rechts­beschwerde, nicht aber der Einspruch. Abschließend sei noch vermerkt, daß im Gegensatz zu früher für die Aufbringungspflichtigen die Erlaß- und Stundungsbestimmungen sich lediglich der Reichs­abgabeordnung zufolge ergeben.

Das Hornberger Schießen in Gens.

Bon Konteradmiral a. O. BrüninghauS.

Bei der Denkmalseinweihuyq in Douaumont am 7. August sagte der französische Kriegsminister Paul-Boncour:Es ist . sentimentales Ge­schwätz, immer vom Frieden zu reden, ohne ihn zu organisieren", lieber die nicht zu überbietende Ge­schmacklosigkeit des Versuchs, bei einer derartigen Gedenkfeier politische Geschäfte machen zu wollen, soll hinweggesehen werden. Dieses Vorgehen der Nation, die die Ritterlichkeit für sich in Erbpacht genommen hat, richtet sich von selbst. Wie sich die Franzosen aber dieOrganisierung des Friedens" denken, zeigen diemonatelangenVerhand- lungen in Genf (2. Februar bis 23. Juli), deren Ergebnis praktisch gleich Null ist. Warum? Weil in erster Linie Frankreich gar nicht daran denkt, irgendwie abzurüsten, sondern wirklich ohne jede Sentimentalität den Frieden soorganisieren" will, daß seine militärische Vormacht­stellung, von ihmSicherheit" getauft, unter keinen Umständen irgendwie angetastet wird. Wenn weiter der französische Staatschef Lebrun bei der genannten Gelegenheit die großen Opfer unterstrich, die Frankreich seit dem Ende des Weltkrieges dem guten Einvernehmen zwischen den Völkern und dem wirtschaftlichen Wiederaufbau der Welt gebracht habe, so fällt es wirklich schwer, keine Satire zu schreiben. Die ganze Welt seufzt unter den Fesseln und unter den unsinnigen Bestimmungen des Ver­sailler Diktats; die wirtschaftliche Not und das so­ziale Elend machen überall reißende Fortschritte. Das alles aber rührt Frankreich nicht. Es besteht auf seinem falschen Schein und kann sich das auch, vorläufig wenigstens, auf Grund der mehr als kurz­sichtigen Politik seiner früheren Kriegsgefährten leisten.

Das einzig Greifbare an der Entschließung, die nach einem halben Jahre die kreisenden Berge von 51 Nationen zustandegebracht haben, ist eine Emp­fehlung an die Mächte, den für die Dauer der Ab­rüstungskonferenz beschlossenen R ü st u n g s st i li­st a n d , der am 31. Oktober abläuft, um vier Mo­nate zu verlängern. Was man aber auch von diesem Rüstungsstillstand zu halten hat, illustrieren treffend die Ereignisse im Fernen D ft e n; wie der Luftwaffenstillstand in Wirklichkeit gehandhabt wird, beweisen die Bombenabwürfe auf unbefestigte chinesische Städte. Auch die jüngsten Ereignisse in Südamerika sind mit der Entschließung nicht gerade in Einklang zu bringen. Als einziges posi­tives Aktivum der Konferenz bleibt eigentlich nur d. h. auf dem Papier das Verbot der chemi­schen und bakteriologischen Kriegführung. Alles an­dere ist lediglich Z u k u n f t s m'u sik, sind Wechsel aus die Zukunft, deren Einlösung mehr als zweifel­haft ist, sind ganz lose gehaltene, jeder Auslegung fähige Direktiven für zukünftige Konferenzen.

Als nach fünf Monaten die Abrüstungskonferenz Gefahr lief, sich vollkommen totzulaufen, wirkte der Hoooersche Plan (22. Juli) zunächst wie ein reinigendes Gewitter. Obgleich er stark hinter den Grundforderungen Deutschlands allgemeine Ab­rüstung laut Versailler Vertrag, oder Rüstungsaus­gleich nach dem Grundsatz gleicher Sicherheit für alle Staaten zurückblieb, wurde er naturgemäß von Deutschland als ein wenn auch kleiner Schritt vorwärts lebhaft begrüßt und unterstützt. Aber, ebenso wie das H o o v e r s ch e Feierjahr seiner­zeit in seinen Auswirkungen durch Frankreich sofort sabotiert wurde, ebenso gelang es der Grande Nation" mit Hilfe ihrer Vasallenstaaten

und vor allem mit Unterstützung Englands, dessen Außenminister Simon eine ganz eigenartige Rolle gespielt hat, aus dem Hooverschen Äbrüstungsplan jene Entschließung herauszudestillieren, deren Inhalt mit 21 b r ü ft u n g wenig oder nichtszu tun hat. Die von den Franzosen-in die Debatte gewor­fene Idee einerVölkerbundsarmee" ist nur ein Zeichen mehr dafür, daß Frankreich eben nicht abrüften und Deutschland in ewi­ger Ohnmacht halten will. Denn im Ernst können so tüchtige Militärs, wie sie Frankreich zur Verfügung stehen, sich doch nicht einbilden, daß ein berartiges zusammengewürfeltes Gebilde jemals ge­eignet fein könnte, den allgemeinen Frieden in der Welt aufrechtzuerhalten und zu gewährleisten. Soll diese internationale Armee gegebenenfalls etwa ge­gen nationale Armeen kämpfen? Also Deutsche gegen Deutsche, Franzosen gegen Franzosen usw.? Hat man ganz vergessen, daß größte Völker, wie die Vereinigte Staaten von Nordamerika und Rußland, überhaupt nicht Mitglieder des Völkerbundes sind? Die Frage der Organisation einer solchen Armee braucht nur aufgeworfen zu werden, um die Ab­surdität des ganzen Gedankens darzulegen. Der französische Ministerpräsident H e r r i o t war sich offenbar nicht bewußt, wie stark er sich selbst per­siflierte, wenn er in feiner großen Genfer Rede

sagte:Man kann sich fragen, ob das Zeitwort .abrüften' nicht in allen Sprachen ein unregelmäßi­ges Zeitwort ist, bei dem es keine erste Person gibt und das sich nur in der Zukunft konjugieren läßt." Frankreich braucht nur miti ch rüste ab" die Kon­jugation anzufangen, so werden ihm alle anderen Völker folgen.

Unsere deutsche Delegation hatte, so dünkt es mich, alle staatsbejahenden Parteien hinter sich, wenn sie durch ihren Sprecher, den Gesandten N a d o l n y , die kraft- und saftlose Entschließung ablehnte und in ihrer Schlußerklärung sagte:Na­mens der deutschen Regierung muß ich aussprechen, daß ihre weitere Mitarbeit nur möglich ist, wenn die weiteren Arbeiten der Konferenz auf der Grund­lage der zweifelsfreien Anerkennung der Gleichberechtigung der Nationen erfolgen." Erfreulicherweise hat Reichswehrminister von Schleicher in dem Interview, das er dem Vertreter derNew Pork Times" dieser Tage ge­währte, ganz unmißverständlich zum Ausdruck ge­bracht, daß die deutsche Regierung an dieser in Genf bargelegten Auffassung festhalten werde. Man wirb abzuwarten haben, ob nunmehr bie anderen Mächte allein weiterverhandeln ober ob sie, entsprechenb dem Versailler Vertrag, Deutschlanb bie ihm garan­tierte Gleichberechtigung zugestehen wollen.

Wirtschaft.

* Die deutschen Kohkenverschiffun- g e n über Rotterdam waren im ersten Halb­jahr 1932 mit insgesamt 2,1 Millionen Tonnen um 1,7 Millionen Tonnen, also um etwa 45 Proz. geringer als in der gleichen Zeit des Vorjahrs. Vor allem hat der deutsche Kohlenexport nach Italien, aber auch der nach Frankreich und den französischen Kolonien stark abgenommen.

Sranffurf etwas fester.

Frankfurt a. M., 11. Aug. (WTB. Drahtmel­dung.) Wenngleich in der innerpolitischen Frage eine endgültige Entscheidung noch nicht gefallen ist und eine gewisse Unsicherheit auch weiterhin bestehen blieb, war die Börse auf die Bedenken des Reichspräsidenten wegen der Ernen­nung Hitlers zum Reichskanzler etwas beruhigter. Die Tendenz war daher heute bet Be­ginn des amtlichen Verkehrs allgemein etwas be­festigt. Die Spekulation, die an den letzten Tagen etwas stärker habilitiert hatte, schritt zu Deckungen. Das Geschäft hielt sich aber weiter in ziemlich engen Grenzen, da die Kundschaft weiterhin fehlte und auch sonstige Anregungen nicht Vorlagen. Die erneute Aufwärtsbewegung an der gestrigen Reuyorker Börse blieb nach wie vor ohne Ein­fluß. Am Chemiemarkt eröffneten IG. zunächst noch 0,25 Proz. niedriger, lagen aber dann über 1 Proz. höher. Fest tendierten Scheideanstalt mit plus 1,75 Proz., Deutsche Erdöl zogen um 0,63 Prozent an. Metallgesellschaft blieben behauptet. Durch festere Haltung zeichneten sich noch Aku mit plus 2,25 Proz. und Lahmeher mit plus 2 Proz. aus. Am Rentenmarkt betrugen die Besserungen von 0,50 bis 1 Proz. Don Montan­werken eröffneten Stahlverein 0,38, Phönix 0,75, Buderus 0,50 und Gelsenkirchen 1,50 Proz. höher. Schiffahrtsaktien waren zwar nicht mehr so ge­sucht wie an den Vortagen, doch stellten sich ebenfalls Befestigungen von 0,25 bis 0,50 Proz. ein. Von sonstigen Werten wurden Holzmann 1,50 Proz. höher taxiert. Süddeutsche Zucker blie­ben zu 108 Proz. behauptet, während Gebr. Iunghans ihre nach unten gerichtete Bewegung um 0,38 Proz. fortsehten.

Deutsche Anleihen eröffneten unverändert, konnten aber später bis zu 0,25 Proz. anziehen. Lebhafter waren Reichsschuldbuchforderungen mit plus 1 Proz. Von fremden Werten blieben Ana­tolier behauptet, älngarische Goldrenten bröckel­ten leicht ab.

Im Verlaufe konnte sich die feste Grund- ftimmung erhalten, neue Kursbesserungen tra­ten aber nicht ein, weil man wieder starke Zurück­haltung bekundete, zumal keine Orders eingegan­gen waren. Am Geldmarkt blieb Tagesgeld zum Medio zu 4 Prozent unverändert.

Zurückhaltung in Berlin.

De rlin, 11. Aug. (WTB. Funkspruch.) Im allgemeinen hat die innerpolitische Situation im Vergleich zu gestern noch keine weitere Klärung erfahren. Dies war der Hauptgrund für die noch in den heutigen Vormittagsstunden herrschende Zurückhaltung. Trotz der Geschäftslosigkeit und der geringen Unternehmungslust der Kundschaft wurden aber gut behauptete Kurse taxiert, und wirklich war die Eröffnungstendenz heute zumindest widerstandsfähig. Reben dem

weiter festen Reuhork boten die wieder an­ziehenden Rohstoffpreise eine Stütze, vor allem kam aber der Börse das energische Einsetzen des Reichspräsidenten für den Gedanken eines Präsidialkabinetts überraschend und gab der Spekulation, die an und für sich mit ihrem Engagement gestern ziemlich glatt war, Veranlassung zu kleinen Rückkäufen. Da die Märkte als bereinigt anzusprechen sind, ent­scheiden schon kleine Kauf- resp. Verkaufsaufträge die Kursgestaltung. So konnten Farben, in denen das Angebot heute wesentlich nachgelassen hat, schon 0,38 Proz. fester eröffnen und gewannen nach dem ersten Kurs ziemlich leicht weitere 0,75 Proz. Kaliwerte waren bis zu 3 Proz. erholt. Am Mon­tanmarkt waren Gewinne bis zu 1,25 Proz. fest­zustellen. Don Dauwerten stiegen Holzmann um 1,25 Proz., und nur am Elektrwmarkt war die Tendenz als uneinheitlich zu bezeichnen. Chade- aktien profitierten von der llnterdrückung des spa­nischen Putschversuches und gewannen 3,50 Mark.

Im Verlaufe wurde das Geschäft auf einigen Marktgebieten etwas lebhafter. Hiervon profitierten auch die variabel gehandelten In- dustrieobligationen, während von den übrigen festverzinslichen Werten Goldpfandbriefe zur Schwäche neigten.

Deutsche Anleihen konnten nach unverän­dertem Beginn meist anziehen, auch Reichsschuld­buchforderungen waren um 0,5 bis 0,75 Prozent gebessert. Don Auslandrenten wiesen Türken ge­ringe Abschwächungen auf. Am Geldmarkt war die Situation zu gestern vöUig unverändert. Tagesgeld war mit 5,25 Prozent an der unteren Grenze erhältlich. Das Geschäft in Privatdis­konten war, wie an den Vortagen, ziemlich ruhig, doch war weiter kleine Kaufneigung festzustellen. Auch für Reichswechsel, jetzt per 10. Rovember, bestand Interesse, doch waren die Llmsätze hier wie auch in Reichsschatzanweisungen per 15. Ro­vember sehr gering.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 11. Aug. Auftrieb: 132Rinder, 908 Kälber. 212 Schafe, 955 Schweine. Es wurden notiert: Kälber: beste Mast- und Saugkälber 36 bis 40 Mk., mittlere Mast- und Saugkälber 31 bis 35, geringe Kälber 25 bis 30. Schafe: Mastlämmer und jüngere Mast- hämmel (Weidemast) 26 bis 30, mittlere Mast­lämmer, ältere Masthämmel und gut genährte Schafe 20 bis 25, fleischiges Schafvieh 16 bis 19. Schweine: vollfleischige Schweine von etwa 200 bis 240 Pfund Lebendgewicht 48 bis 52, von etwa 160 bis 200 Pfund 45 bis 51, fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund 41 bis 44 Mk. Marktverlauf: Kälber und Schafe ruhig, geräumt. Schweine schleppend.

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Die Einäscherung fand in der Stille statt.

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Einsicht offen.

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Wir beklagen den frühen Heim­gang unserer lieben Alters­schwester

Frau Anna Sturm

der wir ein treues Gedenken bewahren werden.

DleBeerdigungfindetamSams- tag, dem 13. Aug .vorm.UUhr, auf dem Neuen Friedhof statt.

Alters Vereinigung 1874 76.

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Bekanntmachung.

Der Voranschlag der Gemeinde Rod- Heim für das Rj. 1932 liegt vom Sams­tag, dem 13. August 1932, ab eine Woche auf der Bürgermeisterei zu jedermanns

Einwendungen können während dieser Zeit schriftlich ober münblich zu Protokoll vorgebracht werben.

Es wirb eine Umlage erhoben, zu ber auch bie Ausmärker beizutragen haben.

Robheim a. b. Horloff, 10. August 1932.

Hessische Bürgermeisterei Robheim.

Hofmann.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Marie Bauer, geb. Kompf Mariechen Bauer.

Gießen, den 11. August 1932.

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Heute entschlief sanft nach kurzem Leiden meine liebe Frau, unsere treue Mutter, Schwie­germutter. Schwester, Tante und Schwägerin Frau Elisabeth Appel geb. Reichler.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Karl Appel und Kinder.

Gießen (Seltersweg 77), Bad-Nauheim, den 10. August 1932.

Die Beerdigung findet Freitag, den 12. August, nachm. 31/? Uhr. auf dem Neuen Friedhof statt.

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im Alter von 50 Jahren. Für die herzliche Anteilnahme innig­sten Dank.

Heute abend gegen 7Uhr hat es Gott dem Allmächtigen gefallen, meinen lieben Mann, unseren gutenVater, Schwiegervater.Großvater u.Schwager Johannes Moos, Landwirt nach langem Leiden im 81. Lebensjahr in die Ewigkeit abzurufen.

Die trauernden Hinterbliebenen: Fran Elisabeth« Moos, geb. Schwalb Familie Louis Benzler

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