Ausgabe 
11.7.1932 Frühausgabe
 
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nr. 160 Srühaussabe

182. Jahrgang

Montag, U. Juli 1932

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GietzeimAnzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

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Dr. Friedr. Wilh. Lange. Verantwortlich für Politik Dr. Fr. Wilh. Lange: für Feuilleton vr.H.THyriot; für den übrigen Teil Ernst Blumschein und für den Anzeigenteil Max Filter, sämtlich in Gießen.

Das Echo von Lausanne.

Nie deutsche Delegation wieder in Berlin.

Wetterführung des inncrpolitischen Programms.

Berlin, 10. Juli. (TU.) Reichskanzler van Papen und die übrigen Mitglieder der deutschen Abordnung für die Lausanner Konferenz trafen am Sonntag um 13.43 Uhr mit dem fahrplanmäßigen FD=3ug aus Lausanne wieder in Berlin ein. Zur Begrüßung hatten sich auf dem Anhalter Bahn­hof der Reichsinnenmini st er sowie u. a. die Staatssekretäre Trendelenburg, Zarden und Planck eingefunden. Aus der Mitte einer etwa hundertkopfigen Menge erschollen Hoch- und Brcwo- Rufe, als der Kanzler in Begleitung des Reichs- innenministers den Seltenousgang des Bahnhofs verließ. Nachdem die Photographen ihres Zimtes ge­waltet hatten, setzten sich die Kraftwagen nach der Wilhelmstraße in Bewegung.

Wie amtlich mitgeteilt wird, wird das Reichskabi­nett am M o n t a'g v o r m i 11 a g um 10 Uhr eine Sitzung abhalten, in der der Reichskanzler über den Verlauf und das Ergebnis der Konferenz persönlich Bericht erstatten wird. Im Anschluß daran wird der Kanzler dann um 11.30 Uhr d i c Presse empfangen, um der deutschen Öffentlichkeit die neue Situation im einzelnen auseinanderzusetzen. Im Laufe' der Woche fährt Herr v. Papen nach Neudeck zum Vortrag beim Reichs­präsidenten Der Reichspräsident ist natürlich auch bisher schon dauernd auf dem Laufenden ge­halten worden.

Die Inkraftsetzung des Lausanner Ver­trages wird voraussichtlich noch einige Monate dauern, da die Parlamente in den betei­ligten Ländern ihn er st ratifizieren müs­sen. Die wichtigste Ratifikation ist natürlich die durch denReichstag, der Ende August zum ersten Male zusammentritt und hiermit gleich im September vvr eine bedeutungsvolle Aufgabe ge­stellt wird. Schätzungsweise könnte der Vertrag vvn Lausanne dann etwa im Oktober in Krast treten.

Inzwischen wird das Reichskabinett bereits im Laufe der nächsten Woche an die großen Ausga­ben des inneren Programms Herangehen, die noch nicht in die letzte Rotverordnung ein­bezogen werden konnten. Dazu gehören in erster Linie die Maßnahmen, durch die im großen Stil der Arbeitslosigkeit entgegengetreten wer­den soll. In den zuständigen Ministerien ist man auch während der drei Wochen von Lausanne eifrig an der Arbeit gewesen, um die Vorlagen hierfür fertigzustellen. Jrn Mittelpunkt dieses Programms steht die Arbeitsdienst pflicht und im Zu­sammenhang damit die Siedlung und die Be­schäftigung der Jugend, die man durch ZusammenfasfungzuWehr-und SportoerbändenvonderStraße herunterbringen will. Hierfür find in Zu­sammenarbeit zwischen dem Reichsinnen- und dem Reichswehrministerium bereits Pläne ausgear- beitet worden. All diese Probleme wird die Reichs­regierung auch während der Zeit des Wahlkampfes nun in den nächsten Wochen fo Vorwärtstreiben, daß man sobald wie möglich zu praktischen Lösungen kommt.

Begeisterter Empfang Macdonalds in London.

London, 10. Juli. (TL1.) Die Ankunft Mac­donalds auf dem Viktoria-Bahnhof in London ge­staltete sich zu einer begeisterten Kundgebung für den englischen Ministerpräsidenten. Als der Zug einfuhr, wurde Macdonald von einer nach Tausenden Zählenden Menschen­menge begrüßt, die ihn mit beglückwünschen­den Zurufen umringte. Rur mit Mühe gelang es ihm, zu dem abgesperrten Platz zu gelangen, wo derVertreter des Königs und seine Kabinettskollegen ihn erwarteten. Auch der französische Botschafter war erschienen. Mac­donald unterhielt sich zunächst mit einigen Kol­legen, worauf er bemerkte:Wir haben es ge­schafft und wir haben mehr geschafft, als wir erwart et haben". Später sprach er folgende Worte ins Mikrophon:Ich freue wich, wieder hier zu sein, nachdem wir einen außerordentlich schweren Kamps um die großartige Sache mit glänzendsten Erfolgen ausgefochten ha­ben. Ich hoffe, es wird der Beginn des Vertrauens, der Hoffnung und der guten, ehrlichen und harten Arbeit sein,,. Als Macdonald mit seinem Kraftwagen nach der Downingstree« fuhr' wurde er noch einmal von der Menge mit begeisterten Zurufen gefeiert. Sonntagabend hatte Macdonald eine eineinhalbstündige A u dienz beim König.

Auch Herriot wieder in Paris.

Frankreich ratifiziert erst nach Schuldenregelung mit Amerika.

Paris, 10. Juli. Ministerpräsident

Herriot ist Sonntag hon Lausanne nach Paris zurückgekehrt, wo er trotz der frühen Morgen­stunden von einer zahlreichen Men­schenmenge begeistert empfangen wurde. Don allen Seiten wurde er beglückwünscht. Auch Blumen wurden ihm überreicht. Herriot erklärte den Pressevertretern:Sie kennen noch

nicht alle Einzelheiten der Verhandlungen. Sie sind sehr hart und schwer gewesen, aber das Ergebnis ist vorzüglich. Ich sehe keinen Punkt, über den man noch streiten könnte. Was man be­sonders verstehen und im Auge behalten muß, ist die Tatsache der engen Verbin­dung zwischen den Reparationen und den interalliierten Schulden. Alles ist einem Abkommen mit Ame­rika untergeordnet.

Wenn die amerikanische Regierung dasLausanner

Abkommen für gut befindet, und wenn über d i e Schulden frage ein befriedigendes Abkommen getroffen werden kann, so wird die in Lausann getroffene Reparations- regelung ratifiziert und ihre Früchte tra­gen. Im anderen Falle erlangt jeder seine Handlungsfreiheit wieder. Mac- donald, Chamberlain und Sir John Simon haben uns einen Beweis ihrer aufrichtigen Freundschaft gegeben, und die Uebereinftimmung unserer Auf­fassung hat es uns erlaubt, zum Ziele zu gelangen.

Abschied von Lausanne.

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Links: Reichskanzler o. Papen im Gespräch mit dem französischen Ministerpräsidenten Herriot. Rechts oben: Der italienische Außenminister Grandi, im Kreis: Der englische Premierminister Macdonald.

Die Aationalsozialislkn und der neue Kurs.

Schärfste Kampfansage gegen das Kabinett von papen-Gayl auf der national­sozialistischen Maffenkundgebung im Berliner Lustgarten.

Berlin, 9. Juli. (TU.) Der Gau Groß-Berlin der RSDAP. veranstaltete am Samstag im Lust­garten einen Massenaufmarsch. Eine riesige Men­schenmenge füllte den weiten Platz zwischen Schloß, Dom und Museum und hielt auch noch die Zu- gangsstrahe dicht beseht. Die SA.-Abteilungen marschierten in acht Kolonnen geschlossen aus den verschiedenen Stadtteilen an und nahmen mit um­florten Standarten und Fahnen Aufstellung. Flug­zeuge mit dem Hakenkreuz überflogen den Lust­garten. Rach nationalsozialistischen Schätzungen haben rund 2 00 000 Personen an der Kund­gebung teilgenommen, darunter 25 000 SA.- Le u t e. Rachdem die Kapellen nationalsoziali­stische Kampflieder und das Deutschlandlied ge­spielt hatten, hielt von der Schloßrampe aus der Berliner SA.'-Führer

Graf HeUdorf

eine scharfe Anklägerede gegen die Reichsregierung. Er erklärte: Als das Ka­binett Brüning durch die Regierung Papen ersetzt wurde, wurden diesem neuen Kurs von weiten Kreis en Vertrauen skundge- bungen entaegengebracht. Wir Ratio­nalsozialisten haben von vornherein erklärt, daß wir die neue Regierung nach ihren Taten beurteilen würden. Jetzt halten wir den Tag für gekommen, um zu sagen, was wir für richtig hal­ten. Reichskanzler von Papen hat in unbe­greiflicher Schwäche in Lausanne Vorschläge gutgehe en, die wirRa- tionalsozialisten niemals gutheißen würden. Das außenpolitische Versagen dieses Kabinetts wird in den Schatten gestellt durch die innerpolitischen Degierungs- kun st stücke des Ministers von Gayl. Man hat nichts dagegen unternommen, daß die SA-Männer auf das Gemeinste verleumdet wer- den Man hat behauptet, ihre Uniformen wür­den von den Geldern bezahlt, die man den Kriegs­hinterbliebenen und Rentnern gekürzt habe. (Psur- Ruie l Immer unverschämter wird die Sprache gegen das erwachende Deutschland. Alles das sieht Herr v Gayl mit Seelenruhe an. Wir machen diesen Minister verantwortlich für jeden verwundeten und getöteten SA - Kameraden. Das Kabinett nannte sich das Kabinett der nationalen Konzentration. Dar­aus ist ein Kabinett der nationalen Schwäche geworden. Schlimmer denn ic treibt Rotmord sein Unwesen in Deutschland. Wir ver­langen, daß dieses Mi n i st e r i u m der na­tionalen Ohnmacht einem Kabinet von deutschen Kampfern Platz macht und daß Minister von Gayl von feinem Posten verschwindet

Dr. Goebbels

erklärte sodann: Die Männer und Parteien, die das Volk 14 Jahre lang getäuscht haben, müssen jetzt Rechenschaft über ihre beispiellose Mißwirt­schaft ablegen. Reue Männer erklärten nun die Absicht, das Rovembersystem zu beseitigen und einen neuen politischen Kurs einzu­schlagen. Wir standen von Anfang an diesem Versuch mit Mißtrauen gegenüber. Wir meinen, daß nur eine Millionenbewegung von demonstrativer Wucht überhaupt noch die Fähigkeit hat, in Deutschland eine Wende herbei­zuführen. Das Kabinett Papen übernahm die Brüningsche Rotverordnung und verschärf tp sie noch in sozialer Hinsicht. Das Kabinett wird nicht glauben können, daß w i r Rationalsozialisten dieser volks­feindlichen Politik unser Jawort geben. Woher aber nimmt die Sozialdemo­kratische Partei das Recht, uns eine angebliche Tolerierungspolitik vorzuwerfen, nachdem sie selbst zwei Jahre hindurch die Regierung Brüning toleriert hat? Was hat sich am alten Zustand geändert? RichtsI Die Wirtschaft läuft weiter, aber ein großes Arbeitsbeschaffungsprogramm ist nicht in Angriff genommen worden. Das Elend wächst weiter. Die Regierung Papen hat es nicht gewagt, in Lausanne zu erklären, daß wir nicht mehr be­zahlen, weil wir nicht mehr bezahlen können und es auch nicht wollen. Wir haben genug bezahlt und wir wollen, daß Deutschland vor allem von dem Makel der Kriegsschuld freigesprochen wird. Wenn die Welt dieser Forderung Widerstand leistet, so werden wir den Versailler Vertrag für null und nichtig erklären. Man hat in Lausanne nur über Geldfragen verhandelt. Vvr diesen Fragen aber steht für uns die Ehre des Volkes. Ein neues Deutschland ist im Auserstehen. An uns ist das Dichterwort wahr geworden: Das Volk steht auf, der Sturm bricht los!" Wögen die anderen lügen und verleumden und uns mit Spott und Hohn übergießen, ihre politischen Tage sind gezählt. Hitler klopft an die Tore der Macht und in seiner Faust vereinigen sich Millionen Bauern- und Arbeiter­fäuste.

Was sagt Hitler?

Berchtesgaden, 10.Juli. (TU.) Im Rahmen des am Sonntag in Berchtesgaden von der N^DAP. veranstalteten großen Deutschen Tages j)ielt Hitler nach einem Vorbeimarsch von 6000 «A.- und SS.-Mönnern und der Hitlerjugend aus Bayern und Oesterreich auf einer großen Wiese vor etwa

18 000 Menschen eine Rede, in der er einen scharfen Trennungsstrich zwischen der NSDAP, und der Regierung o. Papen zog. Er kam dabei auch auf den neuen Vertrag von Lausanne zu sprechen. Er erklärte, dieser Vertrag, der eine Belastung des deutschen Volkes mit drei Milliarden bringe, werde in6 Monaten nicht mehr als 3 Mark wert sein.

OerVölkische Beobachter" zum Ergebnis von Lausanne.

München, 9. Juli. (ERB.) (Eigene Mel­dung.) Die SteUungnahmc der RSDAP. zum Er­gebnis von Lausanne kommt in den großen Lieber- schristen desVölkischen Beobachters" eindeutig zum Ausdruck. Es heißt hier u. a.:Der Geist von Versailles hat gesiegt. Reichskanzler v. Papen unterschreibt in Lausanne einen neuen deutschen Schuldschein. Trotz aller Versprechun­gen umgefallen." Alfred Rosenberg schreibt unter der UeberschriftVerpaßte Gelegenheiten" u. et: Außenpolitisch habe die Regierung Papen- Gayl den alten Kurs in neuer Form weitergeführt. Die Rationalsozialisten be­greifen ohne weiteres die großen Schwierigkeiten, in der sich jede deutsche Delegation vor einem in­ternationalen Forum befindet. Es fei aber klar gewesen, daß, wenn eine neue Regierung Forde­rungen von so grundsätzlicher Art aufstelle, wie es Reichskanzler v. Papen in der Frage der Re­vision von Versailles versucht habe, sie sich darü­ber vorher hätte im Klaren sein müssen, daß ein Sturm auf ihre Rerven von Paris aus cin- sehen würde. Auch das von dort aus mit ganz unmittelbaren Drohungen gearbeitet werde würde, fei ohne weiteres anzunehmen gewesen. Das Er­gebnis bedeute den restlosen Verzicht auf allegefordertenpolitische n.V o r aus­setz u n g e n jeder finanzpolitischen Diskussion. Ganz abgesehen von der strittigen Frage, ob es zweckmäßig gewesen sei, einen Ehrenpunkt der Station mit Finanzfragen zu verknüpfen. Darum lehntendieRationalsozialistenLau- sanne eindeutig ab. Das Prestige der Re­gierung Papen-Gahl, das zu erringen ihr möglich gewesen wäre, fei dahin. Innenpolitisch Be t h - mann - Hollweg - Kurs, außenpolitisch Fortsetzung der alten Linie.

Dr. Schacht beglückwünscht von Papen

Lausanne, 9. Juli. (TU.) Der frühere Reichs­bankpräsident S ch a ch t hat an den Reichs­kanzler gestern abend folgendes Tele­gramm gerichtet:Bravo! Schacht!"

Schwere politische Schießerei in Ohlau.

Oh lau, 11. Juli. (WTB. Funkspr.) 3n der Rächt zum Montag wurden in Ohlau (Schief.) a t i o n a l- f o 3 i a l i ff e n , die von einer Veranstaltung in Brieg heimkehrten, wie die Polizei mUteilt, von Reichsbannerleuten angegriffen. Ls entwickelte sich eine regelrechte Straften- schlacht, bei der auch Schüsse fielen. Zwei Nationalsozialisten wurden ge­tötet, mehrere Personen schwer verletzt. Die Zahl der leichter verletzten ist sehr erheblich, Hal sich aber noch nicht genau feftftelten lassen. Da die Canöjägerei nicht ausreichte, wurde das Breslauer Ueberfallfommanbo alarmiert und schlieftlich zur Unterstützung der Polizei auch ein halber Zug Reichswehr eingesetzt, der den Ring ab­riegelte. Dabei wurde auch von der Reichs­wehr geschossen und ein Wann durch einen Oberschenkelschuß verletzt. Auch einige Unbetei­ligte sind bei den Zusammenstößen verletzt wor­den. 11. a. haben zwei Frauen in ihren Wohnungen S ch u ft v e r 1 e h u n g e n da­vongetragen, und zwar erhielt eine einen Brustschuft und die andere einen Beinschuft.

Nie feierliche Llebergabe des Langemarck-Friedhofes an die deutsche Studentenschaft

V p ern. 10. Juli. (TL.) Mit einer schlichten eindrucksvollen Feier ist der deutsche Stu­dentenfriedhof von Langemarck am Sonntagmittag der Deutschen Studen­tenschaft übergeben worden. Aus allen Teilen Deutschlands und Belgiens waren Landsleute herbeigeeilt, um diesem denkwürdigen Ereignis beizuwohnen. Das Reich war durch den Gesandten Gras Lerchenfeld. Gesandt- schastsrat Dr. Breuer, Brüssel, und General­konsul Schubert aus Antwerpen vertreten. Als Vertreter der Deutschen Studentenschaft waren cand. phil. Krüger und Dr. M o k a er­schienen. Ferner sah man Diplom-Ingenieur Schult, der sich als Leiter des Amt­lichen Deutschen Gräberdienstes in Belgien große Verdienste um die Ausgestal­tung des Friedhofes erworben hat. Geheimrot Schlegel, Vizepräsident des Volksbundes Deut­scher Kriegsgräberfürsorge sowie die beiden für die künstlerische Ausstattung des Friedhofes Der-