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Oberheffen.

Landkreis G.ctzeU.

00 ttlein.Ltnden, 9.März. Di- -van. S-l,sche Madchenjungschar hatte füt Sonntag abend zu einem Elternabend ein- ?le Veranstaltung war außerordentlich ark besucht. Gemeinsam gesungene Lieder und Kmion- wechselten mit Theaterszenen und ®c- drchtvortragen ab. die von der Leiterin, Fräulein Winna Jung, mit viel Sorgfalt eingeübt wor­den waren. Pfarrer Bremmer, der Dor- sitzende der Iungschar. schilderte in seiner An- spräche Zweck und Ziele der Iugendgruppen und dte Pflichten der 3ur.fl<d)armitgheber. An dreißig Mitglieder, tne ein Iayr der Schar angehören, konnte et das Iugendabzeichen. den silbernen Stern im Shell, verabreichen.

, ! boll ar, g. März. Die Obetklasse der htefigen Volksschule (Lehrer Vektor Kel­ler) veranstaltete im überfüllten Saalbau .Zur Linde einen in allen Teilen wohlgelungenen Elternabend. Das reichhaltige und ab­wechslungsreiche Programm wies Th.aterstückc ernsten und heiteren Inhalts, Reigen, eine Alle» flocic und zwei Schattenspiele auf. Dazwischen waren Musikstücke und GesangSvorträge der Schü­ler eingefügt. Rektor Stellet eröffnete die Ver> anstaltung mit Worten bet 'Begrünung und dankte allen, die sich in den Dienst der Sache gestellt, insbesondere der technischen Lehrerin 5räulcin Weimar und der Stapelle der Freiwilligen Feuerwehr unter ihrem Leiter, Musikmeister Deines, die den musikalischen Teil des Abend« bestritt. Sämtliche Vorführungen landen bei der zahlreichen Zuhörerschaft wohlverdienten reichen Veifall. Besonderer Dank gebührt dem Lehrer der St lasse, Rektor Stellet, der keine Mühe scheute, um den Abend zu einem Ersolg zu ge­stalten. Verufsschulletzter Eberle brachte am Schluß der Veranstaltung den Dank des Lehrer­kollegiums der Schule zum Ausdruck.

br. Rüddingshausen. 9. März. Der hire Nge Mannergesangverein hielt dieser Tage seine Cbeneralr*erlammlung ab Der erste Vorsitzende. Dante! Z a h 11, wies in seiner Be» gruhungsansprache auf die Wichtigkeit der Pflege des Gesanges hin. Hieraus wurde den Sanges­brüdern Förster Stelberlach. Wiltz. Pfeif, Johannes Pfeif. Peter Pfeif, Ludwig Genth und Johannes W i st n e r je eine Eh­renurkunde für 35jährige Mitgliedschaft über­reicht. Ehrenurkunden erhielten auch Heinrich R e i tz und Heinrich D i e h für treue Dienste. An Johannes Diehler wurde die Sängerehren- uadel füt 40jähr.ge Mitgliedschaft verliehen. An- schliestcnd wurde befchlosstm, auch in diesem Jahre am Wertungssingen des Bundes teil; u nehmen. In der Beitragsfrage einigte man sich aus 60 Pf. monatlich für aktive und 40 Pf. für passive Mit- glieder. Ehotvorträge unter der Leitung von Diri­gent Dornend unterhielten zum Schluß die Teilnehmer.

L i ch, 9. März. Am Sonntag hielt der hie­sige OrtSgewerbeverein seine General- Versammlung ab. Der 1. Vorsitzende. Schlolscr- meiftcr Fr Schmidt, erstattete den Bericht über das verflossene Dereinsjahr und erörterte in seinen Ausführungen die traurige Wirtschafts­lage, sowie deren unmittelbare Folgen. Die Rech­nungsablage durch den Vereinsrechner H. F i n d t wies einen erfreulichen Stand der Stoffe aus. da mit den Geldern des Vereins sehr fparsam gewirtschaftet wurde. Schornfteinfegermeister H. Staubach hielt einen längeren Vortrag über die große steuerliche Belastung des Gewerbes und über die hohen sozialen Lasten, die nicht mehr aufzubringen seien. Der bisherige Vorstand wurde einstimmig wiedergewähll: ein Zeichen besten Einvernehmens unter den Mitgliedern. 3m weiteren Verlause der Versammlung wurde auch daS KapitelSchwarzarbeit" besprochen. Man erwartet von der Regierung ein wachsames Auge auf die Verhältnisse in dieser Hinsicht, von

der Handwerkskammer wurde positivere Arbeit gewün«cht und gefordert, energifche Mahnabmen zu ergreifen. Mit dem Wunsche, daß dem Hand­werk bald bessere Zeiten befchieden fein mähten, fand die Versammlung ihr Ende

Ärcie Ariedbcrg.

DSR. Butzbach. 10. März Die hiesige Stadtverwaltung schreibt einen Ideen­wettbewerb aus mit dem Ziel: Einschal­tung der Erwerbslosen in den Ar­beitsprozeß zum Zwecke der Herbeifützrung einer fühlbaren Entlastung des städtischen Haus­halts und einer wesentlichen Behebung der see­lischen Rot der von der Produktion zwangsweise AuSgeschalteten. Dabei soll beachtet werden, daß eine Schädigung deS heimischen Gewerbes tun­lichst vermieden wird. Für die besten Arbeiten sind Preise ausgesetzt. Die preisgekrönten Arbei­ten gehen in das Eigentum der Stadt über Der Stadtverwaltung steht das Recht der Veröffent- lichung zu. Den Bewerbern ist es freigestellt, eine oder mehrere Arbeiten getrennt einzureichen. Iede Arbeit darf somit nur einen präzisen Gedanken­gang enthalten. Vermengungen mit anderen Pro­blemen find unzulässig.

Mrrte Büdingen

L Nidda, 9. März. Di- Schlußf-i-r der Realschule am Sonntagnachmittag mar sehr gut besucht. Studi-nrir-ktor Lauckhardl begrüßte die 6>astc. Bürgermeister R u l l m a n n betonte in einer Ansprache die Notwendigkeit der Anstalt, deren Schülerzahl in den letzten Jahren stets zug-nommen habe. An die zur Entlassung kommenden acht Unjcr- scfundancr richtet Studienrat Braunewell herz­liche Abschiedsworte. Großen 'Beifall fanden die ver­schiedenen Gedicht, und Musikoorträge, die Lieder und das Theaterstück, das von den Schülerinnen und Schülern aufgefuhrt wurde. Auch die turnerischen Darbietungen wurden mit lebhaftem Beifall aufge. nommen. Die Schülerzahl der Realschule betrug tm vergangenen Schuljahr 165 (104 Knaben, 61 Mäd- chen). Nahezu die Hälfte der Schüler kommt von

auswärts. Für die Ausnahmeprüsung hallen sich 14 auswärtige und 15 hiesige Schüler an gemeldet 3m Rahmen eines evangelischen (Bee meinbeabenb» hielt Pfarrer Dr. Berger (Darmftabt) einen eindrucksvollen SJortrag über do, ThemaFür oder wider (Bott?* Die vielen Zu­hörer folgten dem Dortrag mit großer Aufmerk­samkeit Die GesangvereineSängerkranz* und Eintracht* von hier, sowie der Männergesangver- etn Unter-Schmitten verschönten den Abend mit einigen vorzüglichen Chören.

Preufeen.

Mrete Wetzlar

< Ätofborf, 10. März. Bei der jüngsten staatlichen Holzverfteigerung lagen dir Preise wesentlich niedriger, als bei den bisheri­gen Versteigerungen. (3-* kosteten Duchcnscheiter 67 Mk.. Buchen knüppel 5 Mk. und Buchen- reiser 0,801 Mk. pro Raummeter.

(Schluß de, redaktionellen Teil».)

Zst Ihr Kind in der schule nervös?

Wie man durch eine sinngeiiraßc Krajtzusuhr die Nervosität der Schulkinder beseitigt und die Kinder zu besseren Leistungen führt, zeigt der Baler eine» lljahrigcn Schülers. Er schreibtZch freue mich, 3bnen mitteilen zu können, daß ich mit Ovoinaltine schon einen Erfolg erzielt habe Mein lljahriges stind war im Rechnen und Rechtschreiben immer zurück, wahrend es seit dem Gebrauch von Ooomal- tine schon gute Fortschritte gemacht hat. Auch in anderen Dingen merke ich, daß es nicht mehr so vergeßlich ist.* Ovoinaltine mit Milch ist für Schul- kindcr das gesündeste Frühstücksgetrank und schmeckt gut! Sie sollten heule »och mit einer Dose Ovontal- tine zu RM. 1,15 einen Versuch machen. 3n jeder Apotheke und Drogerie erhältlich. Wenn Sie aber erst eine kostenlose Geschmacksprobe haben wollen, so senden Sie Ihre 'Adresse an Dr. A. Wander W.m.b.jj., Abt. 79, Osthofen (Rheinhessen). 1907V

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