etterlaae
ei den
Gegen spröde Haut
zu deren Lösung wir mit auf- interessanten, anschaulichen Dor-
NIVEA
XREPIE
die geschilderten unsere Aufgabe, gerufen find.
Aieder - Ofleiden führte. Die am gleichen Abend dort vorgenommene Haussuchung b,' verdächtigen Personen brachte viel Material zu. tage, daS zu dem im Walde ausgesundenenWo.
torrad gehörte. 3m Verlause der Durchsuchung ergab sich der Verdacht, daß in Erbenhausen ein weiterer Mittäter wohnen müsse, und deshalb unternahm die Gendarmerie von Homberg und Kirtorf auch in Erbenhausen eine Durchsuchung. Hier wurden ebenfalls ein Motorrad unb Motorradteile gefunden, deren Herkunft unbekannt ist. 3n Rieder-Ofleiden wurden ferner eine Alhr und Schokolade entdeckt, die auS einem Diebstahl in Wahlen stammten, weiter fand man bei einem Täter Waffen vor, die in Homberg ge- stöhlen worden waren. 3m Steinbruch bei Aicder-Osleiden förderte die Gendarmerie eine Menge Material zutage, daS von einem der Täter dort hlnacbracht worden war. Weiteres umfangreiches DicbeSgut (u. a. Kleidungsstücke, Wäsche, Anzüge usw.) wurden im Stroh versteckt in der Feldscheune der Aumühle bei Rieder-Ofleiden auf- aestöbert. 3n der Ohm sand die Gendarmerie ein Motorrad neuester Konstruktion (DKW), sowie einen Sack mit Haushaltungsgcgenständen, ferner ein Fahrrad, Motorradersatzteile und Werkzeuge.
Meine Auswahl in
Konfirmanden- und Kommunion-Kleidern aus prima Lindener Köpersamt, Seiden und Wollstoffen sowie Stückwaren in den neuesten Webarten
Dem überaus ------------- ...
trag schloß sich eine kurze Aussprache an, in der Prof. Frick verschiedene Fragen, die das Verhältnis von Staat und Kirche, sowie die bc-
Redner diesen Zwiespalt, der im Herzen des einzelnen 3taliencrS besteht, durch die verschiedene Stellung der Kirche und deS Staates zu Rom al« der e w i g e n Stadt. Der P a p st betont, daß der Glanz der Ewigkeit von der Kirche auf Rom ausgeht, Mussolini sieht das .ewige Rom" als staatliche Existenz. Allsonntäglich marschieren in jeder Stadt die faschistisch« 3ugend und die kirchlichen 3ugendverbände auf. 3n der Schule hängt neben dem heidnischen Rutenbündel des Faschismus das Kruzifix der Kirche. Während die römische Kirche in einer gewissen Verlegen, heit infolge einer der DolkSreligion erlegenen Kirchlichkeit sich befindet, fördert Mussolini im Gegensatz zur Kurie vielfach nichtrömischc Kir- chenkretse. So wird der Staat für viele, waS die Kirche für den Gläubigen sein sollte.
Rückschauend auf das Gesagte betonte der Vortragende nochmals, wie die Krisis der Wirtschaft in beiden Ländern sich auch als Rot der kirchlichen 3nstitutionen auswirkt und wie anderseits sowohl aus der engen Anlehnung der Kirche an den Staat, als auch aus der Spannung zwi- schen Staat und Kirche innere Rot für den einzelnen erwächst, der beiden angehört. All ....... Röte sind universal, sind auch
Erweitertes Schöffengericht Gießen.
• Gießen, 10. Febr. Ein Landwirt von Dauernheim hatte sich gelegentlich der Kirchweih in Ober-WidderSheiin über den hessischen 3nnen- Minister abfällig geäußert. Einen Polizeibeamten, der ihn deswegen zur Rede stellte, fertigte er mit den Worten ab, er könne cs anzeigen, er werde eS beweisen. 3n der heutigen Verhandlung gab er zunächst an, daß er die- in einer öffentuchen politischen Versammlung gehört habe, muhte aber dann zugeben, daß der damalige Redner überhaupt keinen Ramcn eine- Ministers genannt hatte. Einen Wahrheitsbeweis für feine Behauptungen konnte der Angeklagte nicht erbringen. Wegen übler Rachrcde wurde er zu einer Geldstrafe von 100 Mark, evtl, zehn Tagen Gefängnis verurteilt.
Diebstähle am laufenden Band.
Al Homberg. 10. Febr. Seit etwa zwei 3ah- ren wurden in Homberg, Dannenrod, Kirtorf, Wahlen. Kirchhain und in anderen Orten der Alm- gegend Einbrüche verübt, bei denen man den Tätern nicht auf die Spur kommen konnte. Rach- dem kürzlich bei der Firma Wunderlich in Kirchhain ein neues Motorrad (Marke Triumph) ge- stöhlen worden war, und diese Maschine am 30. 3anuar im Walde bei Dannenrod gefunden wurde, konnte man eine Spur aufnehmen, die nach
Kirchliche Tlachrichfen.
Evangelische Gemeinden.
Freitag, den 12. Februar.
Kapelle des Sillen Friedhofs. 18 Uhr: Passion»» andacht, Pfarrer Lenz. — Ellsabelh-Kletnktnderschvle. 20: Passionsandacht, Pfarrer Lic. Waas.
Israelitische Keligionsgemeindea.
Israelitische Religlonsgemdnöe. Gottesdienst in der Synagoge (oübanlage). Samstag, 13. Februar. Dor» abend: 5.30 Uhr: morgens: 9 Uhr: abend» 5.45 und 6.25 Uhr
Gottesdienst der israelitischen Rll'gionSgesett- schäft. Freitag abends 5.10. Samstag vormittags 8.30, nachmittags 5.45. Sabbatausgang 6.25. — Wochengottesdienst: morgen- 7.00, abends 5.00.
Als Täter wurden, wie bereits kurz berichtet, bet Maurer Wilhelm Vast au» Erbenhausen, der Steinrichter Karl R e t ch h a r d au» Rieder-Oslci- den und der Steinhauer und Schmied K. 3 ü n a e l au» Lehnheim stammend und in Rieder-Ofleiden wohnhaft, festgenommen und in da» Landgericht»- gefängni» zu Gießen eingeliefert. Die drei Täter waren mit den modernsten SinbrocherwcrHcuacn und AuSrüstungSgegenständen, sowie mit Waffen und Munition versehen, die sie auf ihren nächt» I.chen D.ebesfahrten mit fich führten.
Rücktritt der bürgerlichen Gemeinderäte in Michelstadt.
DSR. Michelstadt i. O, 10. Febr. Die sechs Mitglieder der bürgerlichen Gemeinderatsfraktion haben ihre Remter nie* dcrgelegt. Der Rücktritt wird damit begrün- dat, daß sie kein Vertrauen mehr »ut Verwaltung hätten und deshalb keine De antwortung mehr übernehmen konnten.
DaS Wetzlarer Stadtparlament über die Affäre Kühn.
Wetzlar, S. Febr. 3n einer Sitzung, die fich über vier Stunden hin erstreckte, nahm die Stadd» verordneten-Verfammlung gestern Stellung zu dem Bericht dc-S Stadtverordneten-Alnterluchungoau»- schuffe» über die Unregelmäßigkeiten in der Stadtverwaltung unter Bürgermeister Dr. Kühn. Rach eingehender und teilweise stürmischer Aussprache, bei der auch parteipolitisch« Gegensätze eine lebhafte Roll« spielten, wurde folgende Erklärung des Stadtparlament» angenommen:
„Die Stadtverordneten-Dersammlung nimmt von dem Bericht des AlntersuchungSaulschusses Kenntnis und beschließt folgende-:
1. Mit Rücksicht darauf, daß dielenigen De- amten und Angestellten, die um die Verfehlungen de« Bürgermeisters Dr. Kühn wußten, hierzu stillgeschwiegen haben, anstatt pslichtmäßig von ihren Beobachtungen dem stellvertretenden Beigeordneten, oder der Aufsichtsbehörde Mitteilung zu machen, ist gegen diese Personen ohne Ansehen der Person und Stellung in schärfster Weife feiten» der Verwaltung und Regierung vorzugehen. Gs ist die» um fo notwendiger, als das Vertrauen zur Deamtenschaft unbedingt wieder hergestellt werden muß und Reinlichkeit und Ordnung in der Verwaltung bas oberste Gesetz sein sollen.
2. 3n Frage kommen in erster Linie die in dem Bericht des AlniersuchungSausschusse» und den dazu gehörigen Deiakten genannten Beamten und Angestellten, soweit sie nicht lediglich als Zeugen genannt sind Wir berufen uns hierbei auf die GeschäftSanweisungen für die allgemeine Verwaltung und die übrigen Dienststellen.
3. Beamte, die bei Dienstreisen mehr liquidiert haben, als ihnen zustand, find zum Ersatz beton* zuziehen.
4. Leitende Beamte und Bureauvorsteher, die für Verfehlungen der ihnen unterstehenden Beamten und Angestellten verantwortlich sind, diese aber nicht genügend überwacht haben, sind zur Verantwortung zu ziehen.
5. Sämtliche Beamten und Angestellten, soweit sie schuldig befunden werden, sind regreßpflichtig zu machen." -*
Großfeuer in Wetzlar.
WSR. Wetzlar, 10. Febr. 3n der vergangenen Rächt brach in dem Kellereigebäude der Brauerei Zum Riesen, einer der größten Brauereien am Platze, Grotzf euer au». ES zerstörte den Dachstuhl, in dem sich die EiS- sabrikationSanlage befand, und beschädigte die wertvollen Auszugs- und Kühlmaschinen. Dia Wetzlarer Feuerwehr bekämpfte auS acht Schlauchleitungen den Brand, der durch den starken Funkenslug die anliegenden Baulichkeiten (die Brauerei liegt in einem der ältesten Stadtteile mit viel Holzbauten) stark gefährdete. 3n den Morgenstunden war da- Feuer lokalisiert. Die Kälte von 13 Grad erschwerte die Löscharbeiten außerordentlich. Strahlrohre, Verbindungsstücke und Leitern waren in kurzer Zeit vereist. Verschiedene Feuerwehrleute filmten und zogen sich Verletzungen zu. Gin Mann erlitt einen Ärmbruch.
Ans 6 er provinualbauptffodl
Gießen, den 11. Februar 1932.
Die Hindenburg-Liste.
Dis gestern abend hatten sich in die in unserer ®d<Wft»ft<IIe auflieg.nden Einze.chnungSlisten für die Wiederwahl des Reich-Präsidenten v. Hindenburg 1503 Personen eingeschrieben. Die Listen liegen von 8 bi- 12.30 Alhr und von 14 bi» 18 Alhr. am SamStag bi» 13 Alhr zur Ein- zeichnung offen.
Wandlungen in Amerika und Italien.
3n einer stark besuchten Versammlung im Mar- kussaal sprach am Dienstagabend Professor D. Dr. Frick au» Marburg über .Amerikanische und italienische Reiseeindrücke zur religiösen Lage". Er ging aus von der seelischen Einstellung de» Besucher», ob er zum ersten-, »weiten- oder drittenmal ein Volk und Land besuche. Während der erste Besuch mehr auf da» Reue und Begeisternde den Blick richte und so dem Bericht den Ton btr Freudigkeit gäbe, bringe der -weite Besuch ein Abstandnehmcn gegenüber dem anderen und lasse mehr auch die Vorbehalte laut werden. Beide Reisen, sowohl nach Amerika, wie nach 3talien, sind -um zweitenmal gemacht. 3n beiden Ländern beobachtete der Vortragende bei feiner letzten Reife (1931). daß sie — wie unser eigene» Volk — auf seelischem und wirtschaftlichem Gebiet durch eine gewiss« Tiefe und durch Spannungen bi- zur Katastrophe hindurchgehen.
So war schon äußerlich der Alnterschied zwischen 1925 und 1931 in Amerika sehr groß. 3m 3ahre 1925 war noch alles auf amerikanischem Kraftbewuhtsein eingestellt, und daS Wort prospentv (.steigender Wohlstand") war hoch im Kur- 3etzt viel Klagen und Fragen bi- zur Verzweiflung. Da- zeigt sich auch aus kirchlich- religiösem Gebiet. Während theologische Seminare damals uoeb mit großen Mitteln wirtschaften konnten und ihre Energie in Konferenzen und Kundgebungen fich äußerte, stehen heute viele fast mittellos da. und ein Führer wie 3ohn Mott warnt vor großen Alnternehmungen und ruft auf zur Kritik und 3ntenfibicruna deS eigenen Leben». DaS System der Freiwilligkeit bewährte fich, solange wirtschaftlich die Entwicklung auswärts aing, eS offenbart feine Schwäche bei wirtschaftlichem Riedergang, denn die Gemeinschaft, die drüben vorzüglich durch daS Wollen deS einzelnen entstanden ist, versagt in Kata- strophenzeiten, wo dieses Sinzelwollen gelähmt wird, wahrend bei unS die mehr geschichtlich gewordene Gemeinschaft doch mehr den einzelnen auffängt und mitträgt. So beobachtet man drüben eine durch die Rot verursachte doppelte Almstellung. Es steigt daS Wissen um das schicksalhafte Derbundensein mit den anberen Völkern, die Monroedoktrin ist längst überholt. Eharakteristisch dafür ist die Frage an die Besucher: in 1925 .wie gefällt 3hnen Amerika?", heute .wie stehtS drüben?" Alnb ferner schafft der Tiefstand eine neue Bereitschaft für da» Geistige und Seelische. Während früher eine rein praktische Abzweckung alles Wissen» herrschte mit der Frage „was kommt dabei heraus?", steigt heute die reine Wissen- schast im Kur». Man vermißt reine, klare Gedanken und verlangt danach. Seelisches Fragen ist lebendig. Die Seele wächst. Reue Wertung der Kunst und religiöser Darbietungen.
3m zweiten Teil seines Vortrags sprach Pros. Frick über 31 a I i e n. Er warnte vor einer allzu einfachen, oberflächlichen Beurteilung de- italienischen Volke-. Rach Goethe« Vorgang bewundert« man früher da- romantifche Ötalien in historischem Sinn al- da- Land, „woher wir kämmen". Aber diesem steht noch ein andere- 3talien, da» sehr straff, sauber und energisch ist. Auch dort ist heule eine wirtschaftliche Depression und religiöse Krisis ju beobachten. Die Röte und Klagen de- italienischen Kaufmanns sind dieselben, wie die des deutschen. Das geistige 3talien wird vor allem bestimmt durch die Spannung zwischen Staat und Kirche. Besonder- deutlich machte der
Verwertung in Oberhessen und Ra st au": Ober» txternärrat Dr Roßkopf - Gießen über ..Reich, miichgefetz und Tubertulofe-Tilgungsver- ahrcn"; Dr Kling»Kassel übet .Reuzeitliche
Milchwirtschaft".
" Hypotheken gläubiger» u. Sparer- Schutzverband. Die DrUflruppe Gießen Hypoitzekengläudiaer- und Sparer-Schutzverbandes veranstaltete am eameiag im Katholischen Berein»- haus einen Aortrag»abend, der sedr gut besucht war Der Redner de» Abend», Suftijrat Brink i Berlin), sprach über da» Thema „Himer den Kulissen der Lirtichaslskrise". Allmählich ringe sich die Erkenntnis durch, daß die Aufwerlung-gtsetzgrdung in ihrer bestehenden Form ein Fehlschlag sei. Da» Dertrauen der Sparergruppe im Balke sei gelähmt worden, der Mangel an eigener Kapitaibildung habe — von den Reparationen naturgemäß abgesehen — große Kapitalknappheit hervorgerufen, die Cmlanbfauftrafl sei bedenklich geschwächt worden, die Arbeitslosigkeit sei eine weitere Folge aller dessen gewesen. Die innere Entschuldung, die das Reich mit einem Schlage durch die Inflation er» ähren habe, sei für die ehemaligen Feindbund- taaten die Grundlage für übertriebene Reparation»- ordcrungen. Leider werde das Thema der gerechten Auswertung in der Gegenwart wieder durch viele andere Ereignisse in den Hintergrund ge- drängt. Es müsse aber, wenn sich an den Verhältnissen grundlegend etwas zum Besseren andern olle, das Vertrauen der Sparer zurückgewonnen und der Begriff der Helligkeit de» Eigentum» nach- drücklicher als bisher besaht werden, yn seinen wetteren Ausführungen beschäftigte sich der Redner dann u. a. mit Fragen der Sparkassen- und Banken- reform, forderte eine gründliche Umstellung in der Monopolwirtschaft und die allgemeine Rückkehr zur altbewährten kaufmännischen Solidität, damit bei den breiten Massen der Bevölkerung da» Vertrauen in unsere Wirtschaft wiederkehre. Sodann besprach der Vortragende die aktuellen Probleme de» Zinsen- dicnste», die verhängnisvolle Idee der verschiedcnt- sich erörterten .Znlandwährung" mit der Hauszins- steuer u. a. m. Zum Schluß ging er noch auf die vom Sparerschutzverband gegründete Sparkasse ein, die den Sparern auf dem Wege der Selbstilfe zu persönlichen Rechten bei der Bestimmung über die Verwendung ihrer Spargelder verhelfen wolle. Der Vortrag wurde mit grvher Aufmerksamkeit angehört und fand lebhaften Beifall.
' Maul - und Klauenfeuche in Ober- hesfen. 3n Dorf-Dill (KreiS Dießen) und in Maffenheim (Kreis Friedberg) ist die Maul- und Klauenseuche au-gebrochen. Die Orte wurden zum Sperrbezirk, die Gemarkungen zum Beobachtungsgebiet erklärt. 3n Rödgen (Kreis Jriedberg) ist die Seuche erloschen, die Schutzmaßnahmen sind wieder ausgehoben worden. Ferner wurde in Krofdorf (KreiS Wetzlar) die Seuche amtlich festgestellt und die dortige Kinzenbacher Straße zum Sperrbezirk erklärt.
sondere Wertung der Kirche betrafen. auS feiner reichen Kenntnis der politischen und kirchlichen Lage beantwortete. Es war ein Abend weiten, weltoffenen Blicke», an dem man doch auch au» den Tatsachen die engste Verbundenheit aller Völler auf wirtschaftlichem und kulturellem ikirch- lichem) Gebiet spürte. 'Die Solidarität menschlichen Schicksals sprach zu den Besuchern.
ttietzeuer Wochenmarttpreisc.
• Dießen, 11. Febr. ES kosteten auf dein wütigen Wochenmarkr: Kochbutter 90. Butter 110, Matte 25-30 Pf. bat Pfund. Käse 5-10, Ger 9 Pf. da» Stück. Wirsing 10—15. Weißkraut 8 bi» 10. Rotkraut 10—12, Gelbe Rüben 10—12, Rote Rüben 10—12, Spinat 15 - 20, Alnter-Kohlrabi 5 bi» 6. Grünkohl 12-15, Rosenkohl 20-25, Feldsalat 80—100, Tomaten 60—70, Zwiebeln 18—20, Meerrettich 30—60, Schwarzwurzeln 30. Kartoffeln 4. Aepfel 8-15, Birnen 10-12, Dörrobst 25—30, Honig 40—50, Rüffe 35- 40. 3unge Hähne 80—90, Suppenhühner 80— 90 Pf. da» Pfd : Tauben 50-60. Blumenkohl 30-70. Salat 25—30. Endivien 15—25, Ober-Kohlrabi 8—10. Lauch 5—10. Rettich 10—15. Sellerie 10-40 Pf. da» Stück, Kartoffeln 3,00-3,50. Weißkraut 4.00-5.00, Wirsing 7,00—8.00, Rotkraut 7,00—3,00 Mk. per Ztr.
Vornotizen.
— Tage-kalender für Donnerstag. Deutfch-Oesterreichifcher Alpenverein, Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde. 2015 Alhr, Reue Aula, Lichtbildervortrag von Dr. Sorge über »Wit der Wegenerschen Srpedition auf Dem 3nlandeise von Grönland". — D H V.: 20.30 Alhr, MonatS- Verfammlung — Deutsche 3ugendhcrbergen: 20 Alhr, Ehemiesaal der Oberrealfchule. Hauptversammlung. — Lichtspielhau» Bahnhofstraße: „Da» Ekel". — Astoria-Lichtfpiele: „Täter gesucht".
— Au» dem Stadttheaterbureau wird unS geschrieben: Morgen, Freitag. 12. Februar. 20 Alhr. Erstausführung des Berliner Schaufpiele» »Erna Sarafin", Thema de- Stück- ist das Schicksal einer Berliner Stenotypistin. Ein realistische- Zeitstück von 2L H. Zeitz Wegen Erkrankung der Frau Walther»Lederer wird, um die Erstausführung nicht zu gefährden, Frau Auguste Prasch^Srevenberg die Rolle der Frau Sarafin spielen. Die gefeierte Darstellerin wird ihr diesjährige- Gastspiel mit der .Gudula" in den . Fünf Frankfurtern" beschließen, die am 18. Februar einmalig zur Aufführung gelangen. — SamStag, 13. Februar, al- Werbevorstelluna zum letztenmal .Lumpacivagabundus". — Ab morgen. Freitag, wird unserem Programmheft anläßlich der bevorstehenden Erstaufführung von ZuckmaherS deutschem Märchen „Der Hauptmann von Köpenick" eine diesbezügliche illustrierte Beilage beiliegen. Wegen der größeren Herstellungskosten erhöht sich der Preis deS Heftes um 5 Pf.
— Kaplan Fahsel spricht inGießen. Der bekannte katholische Geistliche und Redner Kaplan Fahsel spricht am kommenden SamStag. 13. Februar, im Katholischen DereinShaus über das Thema .Konnersreuth und das Wesen der christlichen Mystik". RähereS ist auS der gestrigen Anzeige ersichtlich.
— Kasperle-Theater Liesel Simon. Die vielen großen und kleinen Rundfunkhörern bekannte Kasperle-Tante Liesel Simon vom Frankfurter Rundfunk wird am Dienstag, 16. Februar, in Gießen im Eafe Leib ein Gastspiel geben. Das Theater wird sicherlich viele Zuschauer finden, die einmal einige Stunden herzlich lachen wollen. Man beachte die Anzeige am nächsten SamStag.
*• AlniversitätS-GotteSdienst. Am Sonntag. 14. Februar, 11.15 Alhr, findet in der Reuen Aula AlniversitätS-GotteSdienst statt. Die Predigt hält Professor v. Dornkamm.
,e DaS Trillergäßchen für den Durchgangsverkehr gesperrt. Rach einer im jüngsten Amtsverkündigung I blatt veröffentlichten Aenderung der Poliz.iverordnung über die Verkehrsregelung in der Stadt Gießen ist für die Zukunft daS Trillergäßchen für den Durchgangsverkehr gesperrt.
"Trichinenschaubei jederSchweine- s ch l a ch t u n g! 3m neuesten Amt-Verkündigungs- blatt weist das KreiSamt Gießen darauf hin, daß der Alntersuchung auf Trichinen nur Schweine unterliegen, die zu gewerbsmäßigen Schlachtungen bestimmt find. Da ledoch durch die in letzter Zeit in Bezirken der Kreise Gießen und Alsfeld in der Muskulatur zweier Füchse gefundenen Trichinen fcstgestellt worden ist, daß m diesen Gegenden noch verstreute Trichinennester vorhanden sind, von denen aus zweifellos durch Zwischenträger Trichinen auf Schweine übertragen werden können, empfiehlt eS sich, in Anbetracht der Gefahr. auch die im eigenen HauShalt geschlachteten Schweine auf Trichinen untersuchen zu lassen.
" Kursus über landwirtschaftliches Genossenschaftswesen. DaS Landw irt- schaftliche 3nftitut der Alniversität Gießen, der Verband der Hessischen landwirt'chaftl.chcn Genossenschaften, der ländliche Geno'scnfchaftSver- band Raiffeifen und die Vereinigung der Freunde des Seminars für ländliches Genossenschaftswesen beim Landwirtschaftlichen 3nftitut in Dießen veranstalten am 16. Februar an der LandeS- universität in Dießen den 6. Kursus über landwirtschaftliches Genossenschaftswesen. Dorträge werden halten: Pros. Dr. M o m b e r t - Gießen über „Wirtschaftäkrise und Landwirtschaft": Ober- regierung:lat Mornewe g-Tarmstadt über,.Or- ganisatorifchc Maßnahmen im Hinblick und au Grund deS ReichsmilchgefeheS": Landwirtschaft-- lehrer Frech-Darmstadt über „Der gegenwärtige Stand der genoffenfchaftlichen Vieh- und Eier-
«tex1* h-!
’ilSe ’S.'1'
'* ■** m £
tintn Nfoagtn
JÄÄ
S°«ten »tarnten Dann raubte et h« I Wen mit ms «fort.
auf IBangetoigt.
2ngcnrur Ti» I X i neue Fakten- I me1?- 2m Destrn btt In- I i einet Lenke seine Start- I Sie Flugbahn bet Raketen I ^An des Lanzierrvhre« I ■ D!f Dersuche sollen biet- I Forschung bet Stabilität I nicht zuletzt b« ton (i. I enflug-eugkörpers !ich weniger um bie St- in ober ßntlernunfltn, Ion» I heil Der Abschuß bet I 1 vom Festlanb nach Dan- I nlich noch in biefem Früh» I Dabei soll bet Äaleten- I inbigleit von etwa oMetern erreichen. Aor- Mtzraum bet Rakete ein e anvertraut werben, bic ibers bic Reise zweifellos en werben.
ft;**.
die «w röt SÄ
n01' M bie
voraUÄb würbe btr i über S’^JjHuft pM ausssteßende * ,|g)ärl5 nach wieder finde! von t Inlolgebeßen stB Wech'°l?^ »SüiStt
auch 'nh Serlaflf^J^uj > fpäter erneut » K.AS
'^ (potlnaiff^1^ z« r w>'
2 011 Schnees
mil® eg an v
-to\
ist sehr reich sortiert und
Pfeffer, Marktplatz 6
in Preisen konkurrenzlos!
tri*


