Ausgabe 
10.12.1932 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

Die Melcheimsche Industrie ziirMrtschastsiaae

1<twr. 4. Soldatenlieder-Potpourrl von Hanne- s

toui", nci Wochenmmltp v cik

Der Telefunken 343 bringt

Der Telefunken 231 nimmt

(bei Gleichstrom RM 258,-)

(bei Gleichstrom RM 199,-)

DIE DEUTSCHE WELTMARKE

Machen Sie jeden Tag zum Festtag! mit einem Radio-Apparat, wie esdiese beiden TELEFUNKEN­APPARATE sind. Trennscharf, klangrein und laut bringen sie Sender nach Sender, aus ganz Europa.

^Srsüh,!

e6trilnt

rtung bafü\ . nationale

es bei richtiger Bedienuni mit dem größten auf Einschi. Röhrer RM 189,-

Kle, ab 15 UhrDrei von der Kavallerie". Astoria-Lichtspiele. Seltersweg: .Der fliegende

- Aus dem Stadttheaterbüro wird

Kunst und Wissenschaft.

Abschluß der Björnfon-Jeiern in Oslo.

Die Osloer Feiern ^um 100. Geburtstag des Dich­ters Björnstjerne Björnson fanden tn einem lyrisch-musikalischen Abend im vollbesetzten Natio­naltheater einen großartigen 2lbschluß. Der Ver­anstaltung wohnten auch der König, der Kronprinz und die Kronprinzessin bei. Die hervorragendsten Künstler trugen Björttson-Gedichte und -Lieder vor. Inzwischen hatte sich vor dem Nationaltheater eine mehrtausendkövfige Volksmenge versammelt, um einem zum Schluß der Vorstellung von Stu­denten veranstalteten Fackelzua zuzuschauen. Am späten Abend gab die norwegische Regierung einen Festempfang.

ig alle Sender durch den

if. »Selbst-Trenner« getrennt.

Einschi. Röhren RM 248,-

Niauensartikel, sowohl nach äußerer, wie nach krer Qualität. Aeußerlich muß verlangt werden, H Baum infolge des Transportes zum Markt,

tragen wurde, da dieser nach dem Tode seines Va­ters sowohl die Landwirtschaft, als auch den Ge­lamtbetrieb der Anstalt zur vollsten Zufriedenheit des Vorstandes weitergeführt halte. Der großen Verdienste des nach 29iähriger Tätigkeit verstorbe­nen Oekonomierats Ritte um die Arbeiterkolonie Neu°Ulrichstein und seiner Wertschätzung als Land­wirt und als Mensch war bereits im vorjährigen Jahresbericht gedacht worden. Auf der diesjährigen Jahresversammlung wurde aber auch der Frau des Verstorbenen gedacht Frau Oekonomierat Ritte, die jetzt in Gießen wohnt, hat 35 Jahre lang an der Seite ihres verstorbenen Mannes in treuer Pflichterfüllung der Arbeiterkolonie Neu-Ulrichstein gewissermaßen als Hausmutter, Beraterin und Hel­ferin der Armen oorgestanden. Der vortrefflichen Frau wurde herzlicher Dank des Gejamtoorltandes für ihre unermüdliche und ersprießliche Wirksamkeit ausgesprochen.

*Drei von der Kavallerie." Der Film hat die Soldaten und die Liebe zum Thema. Er führt in ein kleines Garnisonstädtchen, in dem Ulanen liegen, die nach dem Film nicht viel an­deres zu tun haben, als den Mädchen die Köpfe zu verdrehen. Aber als eines Tages einmal die ganze Schwadron ausgeflogen ist, wird es selbst dem Major zu dumm und er verhängt Urlaubs­sperre für drei ganze Wochen. Das löst einen Sturm der Entrüstung aus, die Mädchen fassen Entschließungen und rücken unter Führung einer schon etwas bejahrten Jungfrau gegen die Ka- ferne vor. Noch viele andere bemühen sich um die Aufhebung der Urlaubssperre, denn das ganze Städtchen lebt ja von den Soldaten. Und so gelingt es denn nach vieler Mühe und mit Hilfe eines ech­ten und eines unechten Generals, die Urlaubssperre wieder aufzuheben. Wie es geschieht, sei nicht er­zählt, nur sei noch gesagt, daß drei der Ulanen die Urlaubssperre ignorieren, ausrüden und un­ter den abenteuerlichsten Umständen wieder in die Kaserne zurückkehren. DieDrei von der Kaval­lerie" (Paul Hörbiger, Fritz Kämpers und Paul Heidemann) hat man schon öfter in ähnlichen Rollen beisammen gesehen: sie machen ihre Sache auch jetzt wieder ausgezeichnet. Senta ne land fällt als Majorsköchin und ener­gische Frauenrechtlerin auf, Albert P a u l i g ist der Major, von dem das unbarmherzige Urlaubs­verbot stammt, Julius von Falken st ein ist

ss n6r mH ito, s' (, I»1 rf» t/3Ä

Mainz, 9. Dez. Unter dem Vorsitz von Geheimrat Dr. H a e u s e r fand gestern hier eine stark besuchte Mitgliederversammlung des Mit­te lrheini s ch en Fabrikanten-Der- eins unter Beteiligung von Vehördenvertretern statt, um sich über die gegenwärtige Wirt­schaftslage und die sich aus der letzten pvlitishen Entwidlung ergebenden Folgerungen auszusprechen. ,

Eingeleitet wurde die Aussprache durch einen Bericht von Dr. h. c. P. M e e S m a n n, der sich zunächst über die bisherigen Wirkungen des von der gesamten Wirtschaft seinerzeit begrüßten Pa- pen-ProgrammS äußerte. Die Finanzierung der Hausinstandsehungsarbciten m tkels eines Reichszuschusses von 50 Millionen Mark habe dem Handwerk erfreulicherweise Auftrage im annähernden Betrage von 250 Millionen Mark zugeführt. Es sei deshalb der Vorschlag des Reichsverbandes des Deutschen Handwerks und der Hausbesi Server bände, auf diesem Wege fortzuschreiten, zu befürworten. Die Steuer- gutscheine hätten sich bei der Kürze der Zeit noch nicht auswirken können, sie seien aber zwei­fellos ein wertvolles Kreditinstrument zur Be- lebung der Wirtschaft. Auch die öffentlichen Arbeiten seien erst zum Teil in Angriff ge­nommen, versprächen aber für viele Zweige der Wirtschaft verstärkte Beschäftigung. Die Wir­kung der Maßnahmen auf dem A r b e i t s - markt hätten sich unter diesen Um'iänden noch nicht stark b?mer'bar machen können.

Die Ansätze zu einer Konjunkturbelebung seien aber deutlich In dem Absatz der Grundstoffe der wirtschaft kohle und Eisen erkennbar.

So habe die arbeitutägliche Kohlenförderung von August bis Rovember um 29 v. H., der Absatz des Kohlensyndikats um 30 v. H. zugenommen. Die Roheisenerzeugung sei von September zu Oktober von 273 000 auf 333 000 Tonnen, die Rohstahlerzeugung von 393 003 aus 522 033 Ton­nen gestiegen. Auch zeige sich die Belebung in der erhöhten Wagengestellung der Reichsbahn. Leider sei der hiesige Bezirk von der Belebung noch nicht erfaßt worden. Das liege an den besonderen Verhältnissen und dem Umftanb, daß fast nur die verarbeitende In­dustrie vertreten ist, bei der die Wirkung der Belebung erst später fühlbar werden könne. Im­merhin seien von 29 Firmen 740 Reueinstellungen gemeldet worden. Eine Lohnkürzung auf Grund der Rotverordnung habe nur tn wenigen Fällen stattgefunden. Die Wirkung der Verordnung sei sonach im ganzen günstig und erfolgversprechend. Beeinträchtigt wurde die Wirkung durch die poli­tischen Verhältnisse, durch die Angriffe politischer Parteien und durch die vielfachen Sabotierungs- versuche. Dazu komme, daß die Verordnungen in manchen Punkten auch die nötige Klarheit und Anpassu^gssähigleit nerm fen ließen.

Der Freiwillige Arbeitsdienst habe erhcbliche Fortschritte gemacht, während über die Arbeits­

ein Oberlehrer, wie man ihn sich vorstellt. Roch viele andere verhelfen dem Film zu seinem Lach- erfolg. Man hört einige gute Schlagerlieder, freut sich über die vielen kleinen Scherze, über gute Auf­nahmen und die einwandfrei« Tonwiedergabe. Seit gestern läuft der Film im Lichtspielhaus.

* Wintersport-Sonderfahrten in die Alpen. Man schreibt unS: Alle, die Er­holung suchen und den Dkilaus lieben, werden in großer Auswahl von Sportreisen, Ski-Kursen und Winter^Srholungsfahrten das finden, was sie sich wünschen. Die Preise sind durchaus den heu­tigen Verhältnissen angepaßt: c8 werden acht­tägige Sonderfahrten schon zum Preise von 68 Mark (Fahrt, Unterkunft usw. eingeschlossen) geboten. Die Deutsche Reichsbahn wird für die Weihnachtsserien ermäßigte Festtagskarten aus­geben. Die Schweizerischen Bundesbahnen ge­währen vom 1. Dezember 1932 bis 28. Februar 1933 eine besondere Fahrpreisermäßigung. Zu Weihnachten findet eine ganze Reihe Winter­sport-Gesellschaftsfahrten nach Ettal, Berchtes­gaden, Kandersteg, Champöry, Arosa, Galtür und Pfronten-Ried statt. Der Bergverlag Rother, sowie der Deutsche Sli-Derband bieten ebenfalls «ine große Auswahl schöner Ski-Kurs«. Die Ham­burgAmerika-Lini« hat mit einer Anzahl guter Hotels und Pensionen an den schönsten Winter- sportplähen besondere Vereinbarung getroffen. Im Hapag-Reisebureau in Gießen wird kosten­lose Auskunft über alle Winterfportplätze erteilt. (Räheres ist aus dem heutigen Anzeigenteil er­sichtlich.)

** 71 ad> dem Zahnziehen nicht rau­chen! Wie sehr das Gebot der Aerzte, nach dem Zahnziehen nicht zu rauchen, berechtigt ist, be­weist ein Fall, der sich in Rüsselsheim zugetragen hat. Ein dortiger junger Arbeiter, der sich einen Zahn hatte ziehen lassen, beachtete das Verbot des Arztes nicht und ist dann an einer Nikotin­vergiftung gestorben.

dienstpflicht die Ansichten nach wie vor aur- einandergingen.

Für die weitere Entwicklung sei das Verhalten der neuen Regierung von Schleicher von wesentlicher Bedeutung, insbesondere inwieweit den auf starke Kreditausweitung und Vermehrung der Au gaben der öffentlichen Hand gerichteten Bestrebu gm nachgegeben werde. Man vergesse vielfach, daß dieAnkurbelung" der Wirtschaft durch die öffentliche Hand in den Jahren 1925 bis 1930 in größtem Maßstab ver­sucht worden sei, es wurden durchschnittlich jähr­lich 7,1 Milliarden Mark für sachliche Ausgaben verbraucht und 22,4 Milliarden von der öffent­lichen Wirtschaft investiert mit dem Erfolg einer zunehme.den V.rs^uldung uni) einer unge)eue er Steigerung der Arbeitslos gleit. Im ersten Halb- jahr 1932 mußten in Deutschland über 13 Mil­lionen Menschen unterstützt werden. Dabei zeigten die Reichs, inanzen eine Ueberdrchung der Steuer­schraube durch starkes Sinken der Eingänge (von 1929 bis 1932 um 27 v. H.) trotz stark erhöhter Steuersätze.

Dom Außenhandel her seien große Forlschrille nicht zu erwarten, da das Ausland trotz aller weltwirtfchaftskonfcrenzen sich immer mehr ab- schliehe. Erfolge seien nur zu erwarten durch eine innere Gesundung auf dem Dege der wei­teren Belebung der Privatwirtschaft und durch Sparsamkeit in der öffentlichen Verwaltung.

An d:e,e Ausführungen schloß sich eine rege Aussprache an. Dabei kam voll« älcbereinstim- mung mit den Ausführungen des Berichterstat­ters 5um Ausdruck, die noch in verschiedenen Punkten unterstrichen wurden. Insbesondere kam zum Ausdrud, daß man das System der Steuerg itscheinefürschrzwedmäßig hält, daß majx dagegen dem Lohntürzungs- und Lohnprämiensh st em keinen gro­ßen Wert beimiht und daß ihm erhebliche Mängel anhaften.

Geh. Rat Haeuser betonte zusammenfassend, daß diejenigen Maßnahmen der Regierung Pa- Pen, di« durch Unterstützung der Unter- nehmerinitiativ« bereits in kurzer Zeit zu einer fühlbaren Hebung des Vertrauens ge­führt haben, erhalten bleiben müßten.

Richt ein Abwarten auf die Lösung der Dell- wirtschaftskrise könne die wirtschastsnot beheben, vielmehr gelte es, bei aller Würdigung der Exportnotwendigkeiten, auf dem deutschen Bin­nenmarkt erträgliche Derhällnisse herbeizuführen und das Jndustrleprogramm mit den Erforder­nissen der Landwirtschaft in Einklang zu bringen.

Es sei durchaus möglich, die auseinanderstreben­den Jntereisen von Landwirtschaft und Export­industrie im Interesse des Ganzen zu vereinigen. Deshalb sei auch die Verständigung der beiden maßgebenden Minister im Sinne einer solchen Gemeinschaftslösung zu begrüßen.

Wettervoraussage.

Das Hochdruckgebiet über dem Nordmeer hat einen Teil noch stärker über Deutschland ausgedehnt und sogar ostwärts nach Polen hin weiterentwickelt. Wenn auch der Frost fortdauert, so sind leichtere Schwankungen nicht ausgeschlossen, denn vom Mit­telländischen Meer und den Donauländern her ist das Einmischen wärmerer Luft zu erkennen. Gleich­zeitig hält der maritime Luftzustrom der Skandi­navienstorung nach Süden zu an. Infolgedessen ist zeitweise mit stärkerer Bewölkungsbildung zu rech­nen, außerdem besteht die Möglichkeit zu Schnee­fällen.

Aussichten für Sonntag: Frostwet­ter, wolkig mit kurzem Aufklaren, einzelne Schnee­fälle.

Lufttemperaturen am 9. Dezember: mittags0,3 Grad Celsius, abends 3,1 Grad: am 10. Dez.: morgens3,5 Grad. Maximum 0,1 Grad, nächt­liches Minimum 4 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 9. Dezember: abends 0,1 Grad: am 10. Dezember: morgens 0,5 Grad Celsius. Sonnenscheindauer 11 Stunden.

efem ®mier tun,^linirtlun9- Kavallerie-Derein, 23 Uhr,Hes- ft in bOT Hof", Versammlung. - Astoria-Lichtspiele, 'nen für Uebk^'"sweg:Ter fliegende Tod". - Lichtspiel- für MM Bahnhofstraße.Drei von der Kavallerie", mb Mer bie K- ~ Tageskalender für Sonntag : n wo noch 'Ädttheater, 18.30 bis 21 Uhr .PePPina". -

Kunstverein, Turmhaus am Brand-

Mr, 11 bis 13 Uhr, Ausstellung. - Physiologi­en Institut, Friedrichstraße 24, 11.30 Uhr, öf- itlicher Vortrag über PhysiologieDie Funk-

L," Heiden Konzerten wird sich bas Musikkorps ' 3ie mit elektrischen Glühbirnen geschmückten Sbäume gruppieren. Zahlreicher Besuch der von tilitärfapeUe und ihrem Leiter völlig uneigen- |ve gebotenen Konzerte darf wohl erwartet wer­tsten m * hoffentlich wird dabei auch durch Geldspenden in" Mr hilfsbedürftigen Familien in unserer Stadt aus. le in ijjh gedacht

e NtelT Kein Verkauf von Obstbäumen

W) auf Vochenmärkten.

StüR^I- der Landwirtschaftskammer für Hessen wird fn>- ©fr i 'M geschrieben: ..

opfer in hi! e? )er zunehmende Verkauf von Dbftbaumen usw. uns nitff i*5* Mochenmärkten liegt weder im Interesse der genügt niz?^stunrschulen, noch der Käufer Ein Obstbaum ist ein tj^&mani .........

9 °Ot *bei 'mehrmaligem Angebot, nicht Schaden ge- Drohte iiH hat z. B. durch Vertrocknen der Wurzeln Ws im?" MJr Frostbeschädigungen. An Inneren Eigenschaften Ann u Statt insbesondere eine der Baumform angepaßte ^Problem M^lage verlangt werden und die dazu passende !em iu?er ^3rte. Hat z. B. ein Apfelbuschbaum eine log Wild, i tnif ?!ar'9<iin unterläge, dann gibt der Baum niemals einen L. nn7|e sondern einen Hochstamm, er wird also nur r Wtfler bringen Obstbäume sind ihrem Wesen nach thlnnÄ1* Marktware. Es steht zu erwarten, daß in nrJx?ler tiMjnfter Zeit ein dahingehendes Verbot erlassen JlJtp Me'flEb, wie ja auch heute schon der Handel mit ,' n m . ^Mrmschulerzeugnissen im Umherziehen verboten ist.

^DfitjK Pflanzer von Obstbäumen seien hiermit ge- nb Br denn es geht um ihren Geldbeutel.

), taf,01?. J (9kl nci 'Wochei< innrltpiCik.

en' Ui. 9[{Hir 'Gießen, 10. Dez. Es kosteten auf dem heu- «itsbienff in n Wochenmarkt das Pfund: Süßrahmbutter r Erwerbs«. Landbutter 130, Kochbutter 100, Matte 25 Hl 30, Wirsing, grün 8 bis 10, Weißkraut 6 -bas Monr.W 8. Rotkraut 8 bis 10, gelbe Rüben 8 bis 10, r notfi Rüben 8 bis 10, S-inat 15, Unterkohlrabi ieit onrZlW 8, Grünkohl 15, Rosenkohl 23 bis 25, Feld- bts @ebPmTMt 80 bis 103, Zwiebeln 8 bis 13, Meerrettich 2ib s 63, S hwarzwurzel.r 25 bis 33, Kar ofseln3, , 18 bis 33, Dirnen 20 bis 35, Dörrobst n, 40, Honig 40 bis 45, junge Hahne 70 bis

btn @räit»n Tuppenhühner 60 bis 83, Gänse 65 bis 7d, 80 bis 90, Russe 35 bis 40; das Tauben 50 bis 63, ausländische Eier 12 ÄilS 14, inländische 14, Blumenkohl 30 bis 60, autd SfeuSN«1 10 bis 15, Oberkohlrabi 8 bis 10, Lauch ift br ii« 10, Rettich 10 bis 15. Sellerie 10 bis 35,

e n mir un ' 5 bis 10 Pfennig: der Zentner: Kartoffeln

diewty Weißkraut 4, Rotkraut 6. Wirsing, grün Äg aufefnanbet,3 ,Qrf-

ndere und hielt» ^OVnoti.^Clt.

wir nicht twni;. Ta g e s k a l e n de r für Samstag : utten. Gewch siitkt°dtkirche. 23 Uhr, Musikalische Feierstunde des aber mit ftil^B»lsch«n Kirchenchors Berlin. Oberhessische ich heute Wundn^lU ' - lür Ratur- und Heilkunde. 2 .15 Uhr, i grofee national!*c °I Anatom.s ' en Instituts, Sitzuna. - a w ®.b. v.. 23.30 Uhr,Aquarium". Monats-Der-

mätiV ^trag über PhysiologieDie Funk-

m Deckand un)fcnen L8 Rervensystems'. - Lukasgemeinde, 23 m ütniano, Lukassaal. Familienabend. - Lichtspielhaus, nationale EickN".hofftraße, l!15 ^hrDas Erwachen der is jedoch ist if)trauen und

helmstraße für die Zeit vom 14. bis voraussichtlich 23. Dezember für den Verkehr mit Fahrzeugen aller Art polizeilich gesperrt. Di« Sperrung ist im Interesse der Sicherheit des Eisenbahnverkehrs notwendig. Die Umleitung in Richtung Franksurt am Main erfolgt durch die Alicenstrahe. Ludwig- straße, Wilhelmstrahe. die Umleitung nach der Stadt durch Wilhelmstraße. Ludwigstraße. Ali- censtraße. Di« ausgestellten Sperr- und Umlei­tungsschilder sind zu beachten.

** D i e Ladengeschäfte in Gießen sind am morgigen Silbernen Sonntag von 12 bis 18 Uhr geöffnet.

** Brotpreis-Abschlag. Die Bäcker- Innung Gießen gibt in unserem heutigen An- zeigenteil bekannt, daß von jetzt ab ein 4-Pfund- Roggenbrot 60 Pfennig (bisher 65 Pf.) und ein 4-Pfund-Mischbrot 70 Pfennig (bisher 75 Pf.) kosten werden. Die jetzige Ermäßigung des Brot­preises ist die fünfte im Verlause dieses Jahres.

** Der Winter Im Vogelsberg. Wie wir heute früh vorn Hoherodskopf hören, liegt dort oben eine Pulverschneedecke von etwa 3 bis 10 Zentimeter Höhe. Di« Sportmöglichkeit wird als mäßig und eigentlich nur im Wald« vorhanden bezeichnet, der Schnee am Hang ist verweht. Zu guter Spvrtausübung seien mindestens noch 10 Zentimeter Schnee erforderlich. Bei bedecktem Himmel war es heut« früh 11 Grad kalt.

Richts damit z u tun. Wie unS von der Kriminalpolizei $u dem gestrigen Polizeibe­richt über die Aufklärung von Diebstählen mit­geteilt wird, legt Herr Willy Bender, Kaiser­allee 6, Wert auf die Feststellung, daß er mit dem gestern gemeldeten Diebstahl eines Pullovers durch einen Fuhrmann W. D. nichts zu tun hat.

** Arbeiterkolonie Neu-Ulrich st ein. Vor kurzem fand in Gießen wie man uns be­richtet die Jahresversammlung des Vorstandes derArbeiterkolonie Neu-Ulrichstein" unter dem Vorsitz des Geheimerats B e st (Darmstadt) statt. In der heutigen Zeit der Arbeitslosigkeit und Armut verdient das Unternehmen besondere Beachtung, weil es vielen Armen eine Stätte der Rettung und der Zuflucht geworden ist. Aus dem Bericht, welcher der Jahresversammlung oorgelegt wurde, ist heraus­zuheben, daß dem Sohn des seitherigen Leiters der Anstalt, des verstorbenen Oekonomierats Ritte, Landwirt Albert Ritte, die Gesamtleitung über­

Spielplan der Frankfurter Theater.

Opernhaus. Sonntag, 11. Dez., von 15 bis 17.30 Uhr: 2m weihen Röhl; von 19.30 bis 22.45 Uhr: Die Csardasfürstin. Montag, 12. Dez.: Ge­schlossen. Dienstag, 13. Dez., von 20 bis nach 21.30 Uhr: Salome. Mittwoch, 14. Dez., von!5.30 bis 17.30 Uhr: Der gestiefelte Kater: von 20 bis 22.30 Uhr: Tiefland. Donnerstag, 15. Dez., von 19.30 bis 22.30 Uhr: Don Carlos. Freitag, 16. Dez., von 19.30 bis 22.30 Uhr: Die Csardas­fürstin. Samstag, 17. Dez., von 20 bis 22.45 Uhr: Die Entführung aus dein Serail. Sonntag. 18. Dez., von 15.30 bis 17.30 Uhr: Der gestiefelte Kater: von 20 bis 22.45 Uhr. 30jährige Jubi­läums- und Abschiedsvorstellung für Richard Breitenfeld: Cavalleria rusticana. Hieraus: Der Bajazzo. Montag, 19. Dez., von 20 bis 22.30 Uhr: Rigoletto.

Schauspielhaus. Sonntag, 11. Dez., von 15.30 bis 18 Uhr: Wetter veränderlich: von 20 bis gegen 23 Uhr: Der Verschwender. Montag, 12. Dez., von 20 bis nach 22.30 Uhr: Die endlose Straße. Dienstag, 13. Dez., von 20 bis 22.30 Uhr: Hedda Gabler. Mittwoch, 14. Dez., von 20 bis gegen 22 Uhr: Der mutige Seefahrer. Donners­tag, 15. Dez., von 20 bis gegen 22.30 Uhr: Moral. Freitag, 16. Dez., von 20 bis nach 22.30 Uhr: Die endlose Straße. Samstag, 17. Dez., von 20 bis gegen 23 Uhr: Der Verschwender. Sonntag, 18. Dez., von 15 bis 18.15 Uhr: Der Hauptmann von Köpenick; von 20 bis gegen 23 Uhr: Der Verschwender. Montag, 19. Dez., von 20 bis nach 22.30 Uhr: Die endlos« Straße.

ssgeschrieben: Morgen, Sonntag, als Fremden- Ioriiellung zu ermäßigten Operettenpreisen die . s$'jgeroperettePeppina" von Oesterreicher und

llPi 9Bl^; Leitung: Wrede-Moehl-Bäulke.

MVm s5p:?lbauer von 18.30 Uhr bis 21 Uhr. - Die , ,,2>P<relteDie Toni aus Wien" gelangt am Montag

-rforberl oft la^tx-b Operetten-Volksvorstellung zur Aufführung, durch boo Wffijine Preise. Beginn: 20 Uhr: Ende 22.30 Uhr. lcher Lag? ^ra!£3pjd(eitung: Intendant Dr. Prasch - MoehI - icines ^Äiu l k e. _ Das FrontstückDie endlose Straße" in vinn-^chM'^on Graff und Hintze (Spielleitung: der Intendant) l)e rounberoou tairb om Dienstag, 13. Dez., als 11. Vo'stellung im ibes Auge", abMastag-Abonnement erstmalig wiederholt. 20 Uhr eichit seines ^gen 23 Uhr Gewöhnliche Preise. Als i seines longM'M.Vorstellung im Mittwoch-Abonnement Wieder- , Durd) beibe des SchauspielsDer Dieb" von Bernstein ider aller Mittwoch, 14 Dez., gewöhnliche Preise. Sp el»

eit wohnt". xiuer von 20 bis 22 Uhr. Am Freitag 16 Dez., -iMeibel auM.vorstellung im Freitag-Abonnement, Grillpar-

«nos unb mtH? Lustspiel:Weh dem, der lügt" Spielleitung: weil Heyser Gewöhnliche Preise. Anfang

. etfj^ntetipÜ03 U^r- ..®nbe 22.15 Uhr In Vorbereitung ist Vn r nninfiaw*1-14 diesjährige WeihnachtsmärchenAschenbrödel^ W<r ^,020 Märchen mit Gesang und Tanz in sechs Bildern dennoch i ran (Börner. Das Märchenspiel kommt in neuer JWnicrung und Ausstattung unter der Spiellei- ind oelinnemvinng von Karl Volck, musikalische Leitung Ka> i aller Dingtu petimeifter Moehl, Tanze Anny und Ewald d dein Leben äu l k e, am Sonntag, 18. Dez., 15 Uhr, erst« n Auge g° u,Wg Zur Ausführung. Um allen Eltern auch in ÜebenslMl. °'»Hm Zeiten ihren Kindern den Besuch des Mär- it hinleiten ""fleps zu ermögl.chen. sind besonders niedrige, den i. ,Muter Feitoerhältnissen angepaßte Eintrittspreise angesetzt.

re9" unb: - " Sperre in der Franks ur ter a 6icaße. Das Polizeiamt teilt mit: Die Frank-

Auae M Straße wird von der Liebigstraße bis Wil- i» 1**----------

269