Ausgabe 
10.11.1932 Frühausgabe
 
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SJL-tfpoit

Wirtschaft

Beschaffung geeignet.

S.

es so

Spielvereimgung 1900 Gießen.

1900 AI Steinberg A 4:0 (3:0).

Die Gäste waren eifrig und schnell, liehen aber am erforderlichen Zusammenspiel fehlen,

Als erste Fahrer für das vom 2. bis 8. Dezember stattfindende Kölner Sechstagerennen wurden Rausch-Hürtgen sowie Guimtretiere und Piincnburg, die voraussichtlich mit Richli und Brcispennix fahren werden, verpflichtet.

nächst dahin aus, bah nicht ein einziger Gläu- bigervertreter, sondern ein mehrgliedriger Aus­schuß gewählt werde, zumal der vorgeschlagene Ministerialrat 2 a i l den Großbanken nahe- stehe. Ferner müsse eine Abschlagszahlung auf jeden Fall geleistet werden, und zwar bis Ende 1932. Wieweit eine Stundung für den Rest zu gewähren fei es kann sich nach den gesetzlichen Vorschriften nur um eine Stundung, nicht aber um eine Herabsetzung des zurückzuzahlenden Be­trages handeln müsse der Prüfung durch den Ausschuß überlassen bleiben. Demgegenüber wurde ein Antrag der bei den Banken und Sparkassen vereinigten Schatzanweisungsinhaber, als alleini­gen Gläubigervertreter Ministerialrat Bail zu wählen und ihm einen fünfgliedrigen Beirat mit beratender Stimme beizugeben, mit 14,20 Mill. Mark bei 18.36 MM. Mark vertretenen Schatz- anweisungen angenommen.

Dieses Gremium wird sich nun mit der Prü­fung der Finanzlage der Stadt und mit den Möglichkeiten der Neuregelung zu befassen ha­ben und in einer neuen Versammlung dement­sprechende Vorschläge unterbreiten.

dah sie nicht zu Erfolgen kamen. Die Läuserreihe und Verteidigung waren der beste Mannschafts- tcil und stellten die Blauweißen vor keine leichte Aufgabe. Bei 1900 wollte es diesmal nicht recht klappen, .so daß die technische Lleberlegenheit kaum zur Geltung kam. Aber trotzdem reichte es zu einem einwandfreien 4:0-Sieg. Dos ganze Spiel wurde unter guter Schirileitung sehr ruhig und fair durchgesührt.

1900 I Schüler 1900 II Schüler 2:2.

Die Kleinsten brachten das Kunststück fertig, ihren größeren Dereinskameraden ein ehrenvolles Unentschieden abzuringen. Beide Mannschaften zeigten einen vorbildlichen Eifer und manch recht gute Leistung.

VfB. AI 1900 All 2:4 (0:1).

Zu diesem Spiel ist von feiten der Sp.-Dg. fol­gendes zu berichten. 1900 trat mit 11 Mann an, der Gegner auf eigenem Platz mit 9 Mann. Vach anfänglich verteiltem, ruhigem Spiel ging 1900 1:0 in Führung. Der Gegner spielte nun härter, aber ohne Erfolg. Die Blau-Weißen waren feld­überlegen, der Sturm konnte sich aber gegen die gute und wuchtige Verteidigung nicht durchsetzen.

So ging es in die Pause. Während der zweiten Halbzeit führte der Gegner allmählich ein Spiel vor, wie es nicht sein darf. VfB. begann sofort mit schnellen Durchbrüchen und spielte sehr hart. Durch Stellungsfehler des Tormannes und einen zweifelhaften Elfmeter ging der Platzverein 2:1 in Führung. Llnermüdlich und zähe, aber ruhig kämpften die schwächeren 1900er weiter und er­zielten bis zum Schluß einen 4:2-Sieg. Das konnte die VfD.-Mannschaft anscheinend nicht vertragen. Schon beim Ausgleich legte sie eine für Jugend­liche übermäßige Härte in das Spiel. Der Schieds­richter mußte mehrere Spieler, einen sogar wie­derholt, vom Platz (auf Zeit) verweisen. Cs kam zu wenig schönen Szenen. Ein Spieler der Blau- Weißen muhte vom Platz getragen werden. Eine Mannschaft, die, wie Figura zeigt, eine Nieder­lage von einem schwächeren Gegner nicht hinzu­nehmen vermag, wird besser hm# sich dem Sport­platz fernzuhalten. Letzten Endes steht das An­sehen des Fußballsportes auf dem Spiel.

Sportklub 1921 Daubringeu.

Daubringen I 1900 Gießen II 2:1 (0:1).

Auf das Treffen der obigen Mannschaften war man sehr gespannt. Mußte doch der Linksaußen, der Halblinke, sowie der linke Verteidiger der Plahbesitzer erseht werden. 1900 hatte Anstoß und brachte das Tor der Daubringer sofort iif Gefahr. Aber zum Erfolge konnte 1900 erst kurz vor Schluß der ersten Halbzeit kommen. Bis dahin war Gießen technisch überlegen. Noch der Pause legten die Einheimischen mächtig los. Zwei Tore des Halbrechten brachten der Mann­schaft Sieg und Punkte. Die Plahbesitzer ge­wonnen verdient, denn sie waren in der zweiten Halbzeit dem Gegner überlegen. Das Spiel der Schüler- und der 2. Mannschaft fiel aus.

Kurze Sportnotizen.

Neue Lehrspiele will Neichstrainer Otto Nerz im nächsten Frühjahr durchführen. Als Gegner der deutschen Auswahlmannschaften sollen diesmal nicht allein englische, sondern auch öster­reichische Vereine herangezogen werden.

DenGrand Prix des Amis des Sport s", einen Geldpreis in Höhe von 10 000 Francs, hat in dieser- Jahre der Tennisspieler Henri Cochet für seine hervorragenden Leistungen erhalten.

Die Lage

am kaufmännischen Giellenmarkt.

Nach der Beobachtung der kaufmännisch en Stel­lenvermittlung des Deutschnationalen Handlungs- gehilsen-Verbandes blieb die Entlastung des kaufmänni sch en Stellenmarktes im Oktober gering. Die Lage ist im allgemeinen zwar nicht mehr ganz so hoffnungslos, wie in den Sommermonaten, sie ist jedoch noch weit entfernt von einer wirklich durchgreifenden Besserung. Die etwas günstigeren Verhältnisse des Arbeits­marktes der Arbeiter sind zunächst noch ohne Ein­fluß auf den kaufmännischen Siellenmarkt geblie­ben Soweit das Wirtschastsprogramm der Ncichsrcgierung zur Vermehrung der Arbei­te r bel e g s ch a f t e n in den Betrieben Anlaß gab, sind nirgends zugleich auch Einstellungen von An5.estelsi.en erfolgt. Immerhin b.'eibt für die Beurteilung der Lage beachtlich, daß. soweit überhaupt Personalbedarf besteht, die Besetzungs­aufträge wenigstens nicht mehr grundsätzlich zu­rückgestellt werden. Co konnte das Vermittlungs- gcschäkt eine leichte Besserung erfahren. Sie ist aber nicht so sehr ihrer zahlenmäßigen Be­deutung nach, denn als Symptom einer Konj unkt urwende überhaupt zu werten. Dem entspricht auch die Entwicklung der Bewer- bc:.chewegung. Masienlünd'.gungen aus Anlaß von Betriebsstillegungen und -Einschränkungen wur­den nicht mehr iestgestellt. Doch hat der aus Ein- zelkündigungen sich zusammensehende B?werber­zugang einen Umfang, der erkennen läßt, daß der -ctedenmarit von einer absoluten Beruhigung noch weit entfernt ist.

DfD. Gießen.

VfB. II Teutonia Steinberg I 1:7 (1:1).

2lm Sonntag konnten die Gegner der unteren Mannschaften des VfB. Siege buchen, die man in dieser Hohe jedoch nicht erwartet hatte. Die Steinberger Gäste entpuppten sich als ganz vor­zügliche Spieler und herzhafte Kämpfer, denen die beiden für die Gruppenmeisterschaft so wert­vollen Punkte vollauf zu gönnen sind. Allerdings ist der Sieg zu hoch ausgefallen. Bis zur Pause vermochten die Grün-Weißen unter Aufbietung aller Kräfte dem Ansturm des Gegners standzu- halten und mit Unentschieden in die Pause zu gehen. Steinberg wurde in der zweiten Spiel­hälfte sichtlich besser, insbesondere der Sturm zeigte ein beachtliches Können. Auch die Läufer­reihe der Gäste leistete Vorzügliches. Noch sechs Tore mußten die DfBer hinneymen, ohne in der Lage zu fein, selbst weitere Erfolge zu buchen.

VfB. III Garbenteich I 1:3 (1:2).

Auch die dritte Mannschaft mußte vor einem besseren Gegner kapitulieren. Im Spielaufbau und Zuspiel vielleicht dem Gegner ebenbürtig, mußten dieVfBer jedoch größere Spielerfahrung und besseres Schußvermögen anerkennen.

Oie Frankfurter Schahanweisungen.

Frankfurt a. M., 9. Nov. (WTB.) Die Stadt Frankfurt a. M. hatte für gestern eine Vers ammlung der Inhaber ihrer Schatzanweisungen von 1929 e.nberufen, deren Fälligkeit provisorisch vom 1. Oktober auf ben 1. Januar 1933 verschoben worden ist, um in der Zwischenzeit der Stadt und ihren Gläubigern Gelegenheit zu einer Auseinandersetzung über eine Neuregelung zu geben.

Nad> den Ausführungen des Stadtkämmerers Dr. Lehmann sind die rund 27,78 Mill. Mk., Die , aus der 30-Millionen-Anleihe bar erlöst wurden, für Bauten verschiedener Art, auch für den Schlacht- und Viehhof. verwendet worden, also durchweg für Daueranlagen. Die Rückzahlung Der Anleihe sollte durch die Aufnahme neuer Kredite erfolgen, die aber infolge der veränderten Gage nicht zu erhalten waren. Gegenwärtig ist eine Treuhandgesellschaft mit der Aufstellung einer Vermögensübersicht der Stadt beschäftigt. Nach dem Stande vom 1. April 1932 standen einem Vermögen von 764 Mill. Mk. etwa 303 Mill. Mk. Schulden gegenüber. Don diesen sind etwa 140 Mill. Mk. langfristige und etwa 160 Mill. Mk. kurzfristige Schulden. Sämtliche kurz­fristige Gläubiger haben das Recht gleicher Be­handlung, die Schatzanweisungsinhaber können also nicht ohne weiteres vorweg befriedigt wer­den. Die Stadt sei aus eigenen Mitteln nicht in der Lage, die Schatzanweisungen zurückzuzahlen, oder auch nur einen Teilbetrag zur Verfügung zu stellen.

Nach dem Bericht des Kämmerers sprachen sich die Führer der Jnteressentenverbände zu­

Die Verwertung der Steuergut­scheine über Beträge von 50 Mark. Seit dem 1. November d. I. sind die ©teuer» gutfcheine mit den Nennbeträgen über 100 Mk. und darüber an der Börse eingeführt. Um den Besitzern von Steuergutscheinen über 50 Mark die Verwertung zu ermöglichen, ist Vorsorge getroffen, daß diese Steuergutscheine von den Eigentümern zum Durchschnittskurs für Fünfjahresfälligkeiten der an der Börse ein­geführten Steuergutscheine, der am Tage vorher votiert ist, veräußert werden können. Auf Ver­anlassung des Reichsministers der Finanzen haben die Banken, die Sparkassen und die Genossen­schaften zugesagt, den ihnen angeschlossenen Insti­tuten den Ankauf der kleinen Steuergutscheine dringend zu empfehlen. Danach wird also jeder Besitzer von Steuergutscheinen über 50 Mk. in der Lage sein, diese Stücke zu verwerten.

Frankfurter Abenbbörse still.

Frankfurt a. M., 9.Nov. An der Abend- börfe zeigten sich nach den Kurssteigerungen in den letzten Tagen die ersten Ermüdungserscheinun­gen. Die Spekulation schritt zu weiteren Glatt- stellungen. Die Kursbildung war zwar nicht ganz einheitlich, doch überwogen gegen den Berliner Schluß Rückgänge von 0,5 bis 1 Prozent. Anderseits zogen Deutsche Linoleum 0,65 Proz. und Schuckert 0,40 Proz. an. Im Verlause bröckel­ten die Kurse meist weiter ab, da auch aus Neu- York, das fester begann, später schwächere Kurse gemeldet wurden. Deutsche Erdöl und Aku kamen verspätet mit je minus 1,5 Prozent ^ur Notiz, JG.-Farben konnten sich im weiteren Verlauf um Bruchteile eines Prozentes erholen.

Am Rentenmarkt gaben Altbesih 1 Proz. nach, auch Reichsschuldbuchforderungen sowie die Neubesitz- und Schutzgebietsanleihe "brodelten ab. Goldpfandbriefe blieben meist unverändert, Kom­munal- und Industrie-Obligationen zogen verein­zelt noch an, während Rhein. Hhp. Bank Liquid. 0,75 Prozent einbüßten. Altbesitz 55,50 bis 55,25, Neubesitz 6,95 bis 6,80, Schutzgebiete 6,57,

Buntes Allerlei.

Bunte Zeitungen.

Das gibt es in Siam. Unb babei handelt es sich nicht um die politische Färbung" des Blattes, sondern um die Farbe des Papiers. Dort ist jedem Wochentage eine bestimmte Farbe zugeordnet, und es gibt viele Siamesen, die jeden Tag die Farbe ihrer Kleidung der des Tages anpassen. Auch die Tageszeitungen folgen in einem gewissen Umfange diesem Brauch; sie erscheinen Montags auf gel­bem Papier, Donnerstags auf grünem und Sonn­tags auf rosarotem. An den anderen Wochen­tagen wird statt der Tagesfarbe nur das einfache Weiß benutzt, wie wir es gewöhnt sind. Die einheimische siamesisch-e Papiererzeugung ist der­art gering, daß fast alles Papier eingeführt wer- den muß.

basieren mit Gymnastik.

Der Mann von heute muß bei 6em schweren Kampf ums Dasein darauf bedacht fein, keine Zeit zu verschwenden und sich stets elastisch und beweg­lich zu erhalten. Warum sollte er nicht die Zeit des Anzieyens am Morgen zu nützlichen Uebun= gen verwenden, die ihm sogleich einen guten Start für den Tageslauf gewähren? Ein französisches Blatt, das sehr für Leibesübungen eintritt, hat aus diesen Erwägungen heraus Regeln für die Morgen­gymnastik des J)errn ausgestellt und zur allgemei­nen Befolgung empfohlen. Bevor man sich anklei­det, soll man sich rasieren und dabei sofort mit den ilebungen beginnen. Während der Herr sich ein­seift, soll er sich diese langweilige Tätigkeit durch eine Anzahl schöner Kniebeugen verkürzen, und

wenn er sich dann das Kinn abschabt, soll er dies auf den Zehenspitzen stehend vornehmen. Auch das Anziehen der Strümpfe kann durch allerlei gesunde und anmutige Bewegungen verschönt werden. Wer diese Handlung im Sitzen vornimmt, versäumt eine günstige Gelegenheit der körperlichen Ausbildung. Er soll dabei aufrecht stehen und während bes Vor­ganges ein Bein nach dem andern kräftig heben und senken. Das neue System, das sich nicht nur auf das Anziehen am Morgen beschränkt, beruht auf der Forderung, daß der moderne Mann alle Bewegungen, die er während des Tages ausführt, zugleich als eine Art Form der Körperkultur be­trachten muß. Jede feiner Handlungen soll ihm neue Wege zu Kraft und Schönheit eröffnen.

Schulungswoche der deutschen Bankbeamten.

* Frankfurt a. M., 8. Nov. Vertreter aus allen südwestdeutschen Bankplätzen waren dieser Tage auf Einladung des Deutschen Bankbeamten- Vereins zu einer gchulungswoche - n F r a n k- furt a. M. versammelt. Wichtige Fragen aus der Sozialversicherung und dem Arbeitsrecht wurden behandelt. Am letzten Tage befaßte sich die Konfe­renz mit organisatorischen und sozialen Zeitfragcn. Das einleitende Referat hielt der Leiter der Schu­lungswoche, Gauvorfteher Decker, dessen rich­tunggebende Ausführungen großen Beifall fanden. In der Aussprache wurde u. a. verlangt, daß mit dem Abbau im Dankgewerbe nunmehr Schluß ge­macht werde, auch gegen das neroengerrüttenbe Ar­beitstempo wurde protestiert. Die auch in den letz­ten Monaten vom Gau- und Zentraloorstand be­wiesene Aktivität fand Anerkennung. In einer Entschließung wurde eine Reihe von Forde­rungen erhoben:

Die notverordneten Verbesserungen einiger Lei­stungen in der Sozialversicherung müßten als völ­lig unzulänglich angesehen werden. Insonderheit würden nur einem geringen Prozentsatz der Ar­beitslosen die Unterstützungs-Erhöhungen in der Arbeitslosenversicherung zugute kommen. Gefordert wird ausreichende Unterstützung aller Arbeitslosen und Heraufsetzung der Zeitdauer in der Arbeits­losenversicherung, oder Herabsetzung der Beiträge. Verlangt wird weiter Aufhebung der durch Notver­ordnung in Kraft gesetzten lohnpolitischen Maßnah­men. Lebhafter 'Protest wird auch dagegen einge­legt, daß die unsoziale Bürgersteuer nicht nur jür 1933 weiter erhoben wird, sondern darüber hinaus auch untragbare Prozentsätze festgelegt werden. Es müsse eine Politik bekämpft werden, die den Er­fordernissen sozialer Steuergerechtigkeit nicht Rech­nung trage, einseitig die Lasten den Arbeitern und Angestellten aufbürde und dadurch eine immer grö­ßere Verbitterung in den Kreisen der Arbeitnehmer­schaft erzeuge, wodurch der nationalen Wiederauf­bauarbeit schwerster Schaden erwachse.

Eingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

Lin Notruf aus dem SüdvierteU

Der verlängerte Wartweg in seiner derzeitigen Verfassung gleicht eher russischen Ver­hältnissen, als einer Straße nach unseren Be­griffen. Der Fahrdamm ist z. T. derart, daß die Fahrzeuge bis an die Achsen im Schlamm stecken. Der Verkehr zu Fuß, mit Fahrrad, Motorrad, Handwagen und Kinderwagen spielt sich auf einem zirka 60 Zentimeter breiten Streifen, dem sog.Bürgersteig", ab. Autos und Lieferwagen müssen oft, um überhaupt durchzukommen, mit einer Seite ebenfalls denBürgersteig" benutzen. Bei dem naturgemäß regen Verkehr birgt der der­zeitige unhaltbare Zustand die größten Gefahren in sich, was die andauernden Zwischenfälle be­weisen. Zur Zeit wohnen am Wartweg 25 Fa­milien, ein Wohnblock für 10 Familien wird im Frühjahr bezogen, 3 weitere Wohnhäuser find für das kommende Jahr geplant. Der Anspruch auf eine ausgebaute Straße mit hinreichender Verkehrssicherheit dürfte daher berechtigt fein, zu­mal wenn man als Vergleich das Südwestviertel im Winkel Schubertstraße-Aulweg mit seinen ausgebauten Straßen ohne Häuser heranzieht.

Ich glaube, im Sinne nicht nur der Anwohner, sondern auch der Geschäftsleute, für die der Wart- Weg als Zufuhrstraße nicht mehr wegzudenken ist, zu sprechen, wenn ich die Stadtverwaltung und die Stadtratsmitglieder bitte, sich von dem der­zeitigen Zustand einmal an Ort und Stelle zu überzeugen und dafür zu sorgen, daß Abhilfe ge­schaffen wird. Wäre es vielleicht möglich, die Straße mit Hilfe von Reichsmitteln auszubauen? Daß es sich hierbei um eine produktive und un­bedingt notwendige Anlage handelt, dürfte außer Zweifel stehen. Tlrberdies wäre die Jnangriss- nahme eines solchen Projekts sehr zur Arbeits-

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6 'o iinictie .)ieid)MnieitK u. 192. u% ehern. 7%Tt. tfieichsanl.0.192!) 51/2% guuiiüilnleilje von 1930 Deutsche Anl.-Ablöj.-Schuld mit

Auslm.-Nechten . .

Decgi. ohne Auslvl.-Rechte . .

6% efjem 8%t->eii. «olf-Miaat 1929 irudtahlb. 102%) .....

Oberhesien Provinz-Anleibe mb AuSlos.-Rechten

Deutsche Stamm. Sammelohl.

Anleihe Serie 1

6% ehern. 8% Z-ranki. Hup.-Banl Galante, lo unkündbar bis 1935

6% ehern. 7% Zranis. Hnp.Banl Oüiocrr iG unkündbar bis 1936

6/,% ehern. 4%% -vranks.Hvp.- Bant yfau au obriese

6,/2% ebem. Rheinische

Hnv. Bau'riqu-Goldp e. . 6% ehern 8% Pr. Landespsand.

brieranftni Pfandbriefe R. 19 6% ehern. 7% Pr. LandcSpsand-

briesanstalt Pfandbriefe R. V

<% Oesterreichlfche Goldrenie . <,2O% Oeslerreichifche Stlberrente 4% Ungarische Goldrente .... 4% Ungarische SiaatSrcnte v. 1910 <y2% besgi. von 1913 . .

6% avgcfl. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zollanlethe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anlcih.

Serie I . . ...

4% desgl. Serie II.......

B% RumSn. ver inh. Rente v. 1903 <^'X>Ruman.vereinh.Renlev.l913 4% Rumänische vereinh. Rente 21i% Anatolier

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Rach der sons Aach langen repi herrscht jei Partei- nern und Gegensätze, ten über 6 dennoch toi: von toeltpol es in Amei einen grvh die demokr lanischen kvnftitution Aber auch fes der a sich in bei der Demo! die demoki Mehrheit t amerüanijd immer noch und somit i geradezu a fein, daß a, ßr bie 6 lon Sei sich Hal bii

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I. G. Farven-Industrie . . Scheideanstalt......

Goldschmidt.......

Rütgerswerke......

MetaUgeielischaft.....

98,9 141

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44,75

36

45,5

Philipp Holz mann . . Zementwerk Heidelberg Cemcntwerk Karlstadt.

Wanst & Freutag

Schultheis Patzenhoser . . . Mu (Allgemeine Kunstseide) Bcmberg........

Zellstoff Waldhof.....

Zellstoff Aschaffenburg . . . Dessauer Gas.......

Daimler Motoren.....

Deutsche Linoleum . . . . Orenstein & Koppel . . . . Leonhard Dietz......

Svensko.........

Ebade..........

Frankfurter Maschinen . . . . vl

Gritzncr..........o

Mainkrastwerke Höchst a. M.. . 4

Süddeutscher Zucker . s|

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt befchlosfenen Divid.nde an. Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 o. H.

Jrannun a. 0)1.

Z)erii:, .

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Berlin

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Echlußk. Mittag, börse

8.11.

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8.11.

9-11.

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8-11.

9.11.

8.11.

9-11.

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Hamburg-Südam. Dampsschiy

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72

Hansa Tampsjchiss Norddeutscher Lloyd ....

. 1

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A.G. für Verkehrswesen Akt.

. 0

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Berliner Handelsgesellschast .

4

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iLommerz. und Privat-Banl .

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0

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-

Disronto-Gesellschast

v

75

75

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Dresdner Banl.....

o

61,75

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53

53

Retchsbani ......

1

130

129

130

129,25

79,75

81,25

A.E.G..........

. 0

35.75

33,5

35

34,25

Bergmann........

. 0

20,75

-

Sieht. LieferungSgelellschast.

6

70

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70

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85,25

Licht und Krasi......

6

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93,5

93

94,25

84

Felten & Guilleaume.... Gesellschaft für Elektrische

0

56

56

56

57

86

85

Unternehmungen .... Rheinische Elektrizität . .

4

72,75

71,13

72,5

72,75

76,5

78,5

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78,5

Schuckert & Eo.......

0

75,5

73,9

74,4

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78

Siemens L Halske.....

9

122

122.75

123

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Lahmeyer LCo......

10

109,75

111

109

110

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10,75

Buderus ... ...

Deutsche Erdöl ...

. 4

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6,2

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Gelsenkirchener.....

. 8

40

39,13

39,75

39,5

6,15

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78,25

77,5

76,5

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6,15

Hoejch Eisen........

. 6

37,5

39,25

6,13

6,25

6,25

3lfc Bergbau.......

1U

_

_

135

133

3,55

3,5

3,5

3,45

Ilse Bergbau Genüsse . . .

97

100,5

98

99,75

Möcknerioerte.......

. 6

34,75

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34,5

35,5

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3,65

3,6

3,5

ManneSmann-Röhren . . .

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3,4

Mansfcldcr Bergbau ....

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20

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5,5

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Oberschles. Kotswerke . . .

. 8

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42,75

98.25

8,75

8,9

8,8

9,4

Phönix Bergbau......

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28,5

28.13

27.75

4,5

4,5

4,5

4,7

Rheinische Braunkohlen. . .

10

168

170

170

168,25

19,9

20,25

19.9

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Rheinstahl........

69,75

69,75

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Frankfurt a.M.

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Schluß« lurS

Echlußk. Bbend- börft

Schluß­kurs

Echlußk. Mittag« börie

Datum

8-11-

9.11.

8-11.

9-11.

Riebeck Montan ....

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Bereinigte Stahlwerke .

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25

24,4

24,75

24,75

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0

17,5

18,25

17,9

17,9

Kaliwerke Aschersleben .

6

104

103

103,5

104,5

Kaliwerke Westeregeln .

6

108

108

107

109

Kaliwerke Salzdetfurth .

9

165,25

166,75

166

166

8.Rovember

9-Rovember

Amtliche Dotierung

Amtliche Rasterung

Seid

2Jric'

Geld

Äriel

HelsingforS .

6,054

6,066

6,064

6,076

Wien. . . .

51,95

52,05

51,95

52,05

Prag . . .

12,465

12,485

12,465

12,485

Budapest. .

Sofia . . .

3,057

3,063

3,057

3,063

Holland . -

169,33

169,67

169,28

169,62

Oslo....

70,78

70,92

70,78

70,92

Kopenhagen.

72,43

72,57

72,43

72,57

Stockholm .

73,53

73,67

73,53

73,67

London. . .

13,91

13,95

13,91

13,95

Buenos Aires

0,918

0,922

0,908

0,912

4,209

4,217

4,209

4,217

Brüssel. .

58,52

58,64

58,49

56,61

21,56

21,60

21,56

21,60

16,52

16,56

16,515

16,555

Schweiz . .

81,07

81,23

81,08

81,24

Spanien . .

34,45

34,51

34,45

34,51

Danzig. . .

81,97

82,13

81,97

82,13

Japan . . .

0,869

0,871

0,369

0,871

Rio de Jan..

0,294

0,296

0,294

0,296

Jugoslawien.

5,634

5,646

5,634

5,646

Lissabon . .

12,76

12,78

12,76

12,78

Berlin, g. November

Geld

Bries

Amerikanische Noten.......

4,20

4,22

Belgische Roten.........

58,33

58,57

Dänische Noten.........

72,06

72,34

Englische Noten.........

13,87

13,93

Jranzösische Noten........

16,47

16,53

Holländische Noten........

168,91

169,59

Italienische Noten.......

21,50

21,58

Norwegische Noten........

70,61

70,89

Deutsch.Oesterreich, i 1OO Schilling

Rumänische Noten........

2,47

2,49

Schwedische Noten........

73,35

73,65

Schweizer Noten.........

80,90

81,22

Spanische Noten.........

34,31

35,45

Ungarische Roten........