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182. Zahrgmg
Montag, 10. Oktober 1952
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General-Anzeiger für Oberhessen
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Dr. Friede. Will). Lange. Bernntmartltch für 'Politik Dr. Fr. 'N Hl). Lange: für Feuilleton Dr. tz.Thyriot; für den übrigen 7 eil Ernst Blumschein und sür den An > zeigenteil i. B.TH.Nümmel sämtlich tn (Biegen.
Vorkonferenz Herriois mit Macdonald.
Deutschlands Zustimmung zur Fünfer-Konferenz ist Herriot unbequem. Paris macht noch Schwierigkeiten.
Herriot will vorher mit Macdonald sprechen.
Paris, 9. Oft. (IM.) Der Präsident der Genfer Abrüstungskonferenz, Henderso n. hatte am Samstagabend eine fast einstündige Unterredung mit Herriot. 3m Anfchlntz an diefe Besprechung wurde eine amtliche Verlautbarung herausgegeben, in der daranf hingewiefen wird, das; im verlaus der Unterredung diejenigen Jrogen erörtert worden seien, die auf der Tagesordnung der nächsten Zusammenkunft des Abrüstungsbureaus standen und zum Ziele haben, die Fortsetzung der Arbeiten zu erleichteru.
Herriot empfing autzerdem im Laufe des Tage» zweimal den englischen Botschafter Lord I n t r e 11, mit dem er sich über die von der englischen Regierung geplante Londoner Konferenz unterhielt. Pressevertretern gegenüber erklärte herriot auf Befragen, das; im Augenblick noch keine Rede von einer etwaigen Reife nach London fein könne.
von den Unterredungen misst man in gut unterrichteten französischen Kreisen derjenigen mit Tyrrell die größere Bedeutung bei. Tyrrell unter- richtele herriot von der Antwort der Reichs- regierung auf die englische Einladung. Angesichts der französischen Uniiachgiebig- k e i t scheint man englischerseits nicht mehr auf London als Verhandlungsort zu bestehen, herriot, der infolge der Annahme der engllschen Einladung durch die Reichsregierung in eine heikle Lage gekommen ist, hat in der Unterredung den Gedanken einer Aussprache mit Macho n a l d aufgcgrlffen und sich bereit erklärt, zu diesem Zweck nach London zu reifen. Man begründet in der Regierung nahestehenden Kreisen diesen Lnt- schlutz damit, datz auch Macdonald vor der Lausanner Konferenz in Paris mit Herriot Rücksprache genommen habe, und datz daher ein Meinungsaustausch zivischen Herriot und Macdonald der bevorstehenden Abrüstungsverhandlung nur dienlich fein könne. Die Londoner Reife Herriot» soll bereits in der kommenden Woche stattfinden. Herriot wartet anscheinend nur noch auf eine offizielle Einladung feines englischen Kollegen.
Am Mittwoch in London?
London, 9. Oft. (TU.) In unterrichteten Sirei fen nimmt man an, datz Herriot am Mittwoch in London eintreffen und noch am Mittwoch abend und am Donnerstag mit Macdonald Fragen der Abrüstung besprechen wird. „Sunday Times" meint, diese Zusammenkunft werde die Möglichkeit geben, den französischen A b ° r ü st u n g s p l a n im einzelnen zu erörtern.
Dein ' diplomatischen Korrespondenten des „■Daili) Telegraph" zufolge habe Macdonald Herriot nach London eingeladen, um die Abrüstungslagc zu erörtern. Tiefe Zusammen- lunft werde Im Lause der Woche erwartet. Die versöhnliche Antwort Berlins und Londons, deren Inhalt der britische Botschafter in Paris am Samstag Herriot mitteilte, habe Her- riots entschiedenen Wider st and gegen eine Erörterung des deutschen Anspruches außer in Genf und unter Teilnahme aller Interessierten nicht überwunden. Infolgedessen habe Macdonald zu einem schon oft angewandten Verfahren gegriffen. Gr habe den französischen Ministerpräsidenten sondieren lassen, ob er bereit wäre, demnächst zu einer bertrau» lichenDesprech ung nach London zu fotnmen. Herriot habe allerdings diese Anregung nicht gerade mit Begeisterung a u f genommen.
Hai Herriot angenommen?
London, 10. Ott. (WTB. Funkspruch.) Bisher liegt noch keine amtliche Mitteilung bar- über vor, ob Herriot die Einladung zu einem persönlichen (stedankenaustoulch mit Macdonald an- nehmen wird. Der politische Korrespondent der „Daily Mail" glaubt allerdings zu wissen, datz Herriot die Einladung bereits angenommen habe. Der Pariser Korrespondent des „Daily Ehro- nicke" nennt sogar den Mittwoch als wahrscheinliches Datum der Abreise Herriots.
Durcheinander
um die französische Antwort.
p a r i » , S. Oft. (TU.) Zu der Londoner, auch von havas weitergegebenen Rcutcrmeldung, wonach die französische Regierung mitgeteilt habe, datz sie der von England geplanten Konferenz wohlwollend gegenüber ft ehe, wird an zuständiger pariser Stelle versichert, datz Frankreich keinerlei „Antwort" erteilt habe. Es scheint demnach, datz die englischen Amtsstellen in bewutztem Z w e ck o p t i m l v m u s
einen Schriftsatz der skanzöslsckn'n Regierung, der offenbar Frankreich» guten IDillen darlegen sollte, bereits in einer endgültigen und positiven „Antwort" Frankreich» auf die englische Einladung zu einer Konferenz in London umgedeutet haben. Der Quai d'Orsay aber kann nickst umhin, zuzugestehen, datz die Dinge noch lange nicht soweit sind» und beeilt sich, zu versichern, datz die Verhandlungen fortgesetzt würden, da Frankreich bekanntlich bisher den Gedanken der Konferenz als solchen ke in es weg» abgelehnt habe. Lin Ergebnis sei aber zur Zeit noch nicht erzielt worden. Ls stellt sich also mit einem Mort heraus, datz die a n g e b I i d) e sranzosIsche Z n- s a g e ein englischer Versuchsballon gewesen ist, der in pari» zunächst einige Ueberrafchung hervorrief, ohne an der sachlich noch immer fortbestehenden ablehnenden Haltung der franzo- slschcn Regierung etwas ändern zu können.
Guter Eindruck der deutschen Rote.
London rechnet mit Schwierigkeiten von Parts her.
London, 8. OtL (LAB.) In Besprechung der deutschen Antwort auf die britische Einladung unterstreichen die Blätter den zu- st im in en den Charakter der Bote und den Wunsch Deutschlands, die Abrüstung«- konferenz erfolgreich zu sehen. In den
Zeitungen und auch in der amtlichen Stellungnahme wird betont, datz die deutsche Regierung dem von der britischen Regierung vorgeschlagenen Meinungsaustausch g ü n st i g gesinnt ist.
Zwischen den Zeilen der inspirierten Verlautbarungen ist zu lesen, datz vonsranzbsischer S e i t e S ch w i e r i g k e i t e n bezüglich des 3 u - s a m ine n k u n ftso rte S gemacht werden und datz England möglicherweise nicht auf London als ZusammenknnstSort werde bestehen können. Es wird aber betont, datz der „beste Platz sür die Zusammenkunft weiterhin erörtert wird" und datz, „wenn ein allgemeiner Wunsch besteht, die Kluft leicht zu überbrücken, die Fragen des O r - t e s und des Zeitpunkte« leicht geregelt werden könnten".
Mißvergnügen in der pariser presse.
Paris, 8. Oki. (TU.) Die Anna h m e der englischen Einladung zur Londoner Fünf- Machte Konferenz durch die N e i chsregier u n g wird von den Pariser 'Morgenblättern <zum Teil offensichtlich mltzgünstlg kommentiert. Der „Ex- celsior" schreibt, man habe sich in Berlin anszer- ordentlich beeilt, die Einladung des Foreign Office anzunehmen, nachdem man erfahren habe, datz die .Konferenz bis auf weiteres vertagt sei. Man bemühe sich in Berlin, die Vertagung als einen diplomatischen Sieg Frankreichs hinzustellen, während sie doch nur einen Triumph der britischen Vernunft bedeute.
Frankreichs Abrüstungsplan.
Wie man die Abrüstungskonferenz „o filtrieren * will.
Genf, 8. Oft. (TU.) Dio französische Regierung beabsichtigt, nach zuverlässigen Mitteilungen, ihren großen Abrüstungsund Sicherheitsplan frühesten« nach dem 25. Oktober dem Bureau der Abrüstungskonferenz zu überreichen. Von französischer Seite wird inlt- geteilt, datz der Plan zunächst im Kabinett, sodann im Obersten Kriegsrat und im Verteidi- gungSausschutz durchberaten werden mutz, so datz er erst Ende Oktober in seinen Einzelheiten fest- stehen wird.
Der Plan umsatzt einen Konsultativpakt, sieht internationale Kontroll- und S a n k t i v n S in a tz n a hm e n sür die Turchführyng der Abrüstung vor, verlangt eine etappenweise Durchführung der Ab- rüstung, und die Internationalisierung und Kontrolle der Z i v i l - L u f t s a h r t.
Der französische Plan soll Ende Oktober gemeinsam mit einem von Benesch, Politis, Bourquin und Hünsch ausgearbeiteten Abrüstungs- und Sicherheitsplan im Bureau beraten werden. Ferner beabsichtigt der dänische Außenminister M u n ch seinen Sicherheitsplan vorzulegen. Die ursprünglich aus den 10. Oktober einberufene Sitzung des Bureaus der Abrüstungskonferenz wird daher nach französischen Mitteilungen bis Ende Oktober verlegt werden. Auf diese Weise will man die gesamten Arbeiten der Abrüstungskonferenz aktivieren und in die abschlietzenden Verhandlungen eintreten.
Das ac.famte Abrüstungsabkommen soll sodann mit grösster Beschleunigung zum Abschlutz gebracht werden, so datz damit die deuische Negierung
vor die Entscheidung gestellt würde, entweder an diesem A b r ü st u ngsa b k o m m e n milzuarbeiten, oder im Falle des Fernbleibens die Enl- maffnungsbeftimmungen des Versailler Vertrages weiter zu trage n.
Aiif französischer Seite wird ferner erklärt, datz der Plan der Abhaltung der F ü n f m ä d) l e f o n • e re n,! noch nicht endgültig gescheitert fei, jedoch tände fest, datz diese Konferenz nicht In London, andern voraussichtlich In der Schweiz statlflnden iverde. Da die deutsche Negierung Verhandlungen zwischen den fünf Möchten in Genf ablehnt, wind beabsichtigt, die Konferenz In einer in der Nähe von (stens gelegenen Stadt, vielleicht Lausanne, abzuhalten. Man verfolgt l)lerbei aus französischer Seite den Pion, die fünf Negierungen, die gegenwärtig gegen die Londoner Konferenz protestieren, nämlich die Tschechoslowakei, Rumänien, Südslavien. Polen und Belgien, falls erforderlich, zu den Verhandlungen hinzuzuziehen. Auf französischer Seite wird betont, datz die Entscheidung im wesentlichen In den Händen von Macdonald liegt, man will aber zunächst die 'Antwortnote der deutschen Negierung auf die englische Einladung abwarten, jedoch gehen gegenwärtig zwelsellos die frauzösiischen Bemühungen in der Richtung, zunächst den grotzen französischen A b r ii st u n g v u n b <5 l d) e r- 1) oft »plan Im Büro der Abrüstungskonferenz zur Verhandlung zu stellen und damit für die übrigen europäischen (strotzmächte und die Vereinigten Staaten eine neue L a g e ^zu fd)affcn, die eine unabhängige Behandlung der (st 1 e i chb e r e ch t i - gungvfrage a u tz e r h a I b d e r A b r ü • st u n gv ko n f e r e n z u nmöglI d) machen würde.
Oesterreich im Fahrwasser Frankreichs?
Genf, 8. Off. (111.) Der ständige Vertreter der österreichischen Regierung beim Völkerbund, u o n pflügt, hat nach französischen Mitteilungen im Auftrage seiner Regierung beim französischen kriegvminifter paul-Boncouc einen Schrill unternommen und darauf hingewiesen, datz die österreichische Regierung lebhafte Beunruhigung über eine Zusammenkunft der Grotzmäckste zur Behandlung der 21b- rüstungvfragen autzerhalb Genfs empfinde.
Die österreichische Regierung hat sich damit dem Vorgehen der Tschechoslowakei, polens, Rumäniens, Südslawiens und Belgiens angejchlossen und sucht, In Uebereinftlinmung mit diesen Mächten und dem ossizlellen Standpunkt der s r a n z Ö s i - s ch e n Regierung, eine Behandlung! der deutschen Glelchberechtigungvsorderung unmöglich zu machen. Der Schritt des österreichischen Gesandten hat in hiesigen internationalen Kreisen Befremden erregt, da man ein derart offenkundiges Abrücken von Deutschland nicht erwartet Hal.
Der Schritt de» Österreichischen Gesandten v o n pflügt beim französischen Kriegvminifter pauk
B o n t o u r wird von sranzäsischer Seite ausdrücklich b c st ä I i g t. Gesandter von pslügt habe in dieser Unterredung die Anssassung der österreichischen Regierung dahin bargelegt, datz die öffer- reichische Regierung an der Frage der Gleichberechtigung nicht interessiert sei und in keiner weise ble Aufsassung der deutschen Regierung teile. 3u matzgeben- den deuIschen Kreisen hat der Schritt des öslerrelchisck)en Gesandten, der allgemein lebhaft erörtert wird, einen äutzerst peinlichen Eindruck hervorgerufen, um so mehr al» Gesandter von Pflügt hier allgemein als künftiger Gesandter Oesterreich» in Paris genannt wird.
Die Darstellung der Wiener Regierung.
Wien, 8. Oft (111.) lieber die Vorspooche des österreichischen Olefainblen beim Völkerbund, von Pflügt, bei P aKl - Boncour wiod folgende amtliche Verlautbarung herauvgegeben: I„Das .Journal des Nations' und mH ihm einige auswärtige Blätter haben folgende Mitteilung gebracht." (Folgt die Darstellung des Besuchs des Ge
sandten >v. Pslügl, monadj dieser die Ansicht vertreten habe, datz sich die Besprechung über die deutsche Gleichberechtigung unbedingt im Nahmen der Genfer Institutionen abspielen müsse) „Diese Meldung", o fährt die amtlid)c Wiener Mitteilung fort, „e n l« P r i d) t in feine r W elfe d e m I a 11| ä d> 11 • d) en S a d) v e r h a I t. Der ständige Vertreter Oesterreick)» beim 'Völkerbund, Gesandter P s I ü g >, hat gestern ohne jedweden Zusammenhang mit vollkommen andersgearteten Unterredungen von Vertretern anderer Staaten Pa'Ul Boncour, den zeaenwärtlgen Leiter der französischen Völkerbund'.-- Delegation, ausgesucht, um mit Ihm über die weitere Behandlung der o[lerreld)ifd)en 21 »leihe zu ipre- dien. Bei dieser Gelegenheit Hal Gesandter Pslügl Paul-Boncour lediglich daraus ausmerkisam aemachl, datz, wenn der ongevltch bevorstehenden F ün s - m a d) t e k o n f e r e n z andere als die lstrotz-Sioo» Len beigezogen werden sollten, 0 e st e r r e i d) darauf bestehen müsste, ebenfalls mH eingeladen zu werden. Aus dieser tatsächlichen Feststellung eralht sich sowohl die Unrichtigkeit der eingangs erwähn« len Meldung, als der an sie geknüpften Kommentaren."
Der pelnlldie Eindruck des Verhaltens des Herrn v. Pf ügl wird durch diese amtliche Verlaulbarung leider nicht verwischt. 2(<ufh der Zusammenhang mit der ö|lerreid)i|d)en Völkervundoanlelhe, aus die sütz die amtlidje 'Verlautbarung bezieht, ist nld)l lehr stimmungsvoll. Bleibt abzuwarten, ob Herr v. Pflügt Durd) seinen Sd)ritt bei Paul-Boncour und» 2lnsidit der österreichifchen Negierung seine Oualifikatioii als künftiger Olef an bl er in Paris bewiesen hat, oder nicht.
Sollte die von französischer Seite ausdrücklich b e st ä I I g t e Darstellung tatsächlich zu- treffen, so kann eS sich angesichts des D e in c n - 11« der Wiener Negierung nur um persönliche Meinungsäutzerungen Pslügl« g<hcmbelt imi«. rt jiu beiun < i amtlich nicht Em auftragt war. Auf leben Fall wirb der Vorgang <tn bedeutsames Schlaglicht auf die Volle dieses
■.. i> । B tx । 6ftern tchisch«n i■ iplomattz. ble hi Zusammenhang mit anderen Ereignissen nach Annahme des Lausanner Protokolls die deutsche Oeffentllchkcit auf borgen lassen musz.
Gronau auf dem Indischen Ozean niedergegangen.
Manila. 10.0kl. (MTB. Fnnkfpruch.) Die ble- flgc Funkstation hat Jl o t f i g n a I r des deutschen Flieger» von Gronau aufgefangen, die besagen, datz er wegen eine» Motordesektv gezwungen gewesen sei, auf den Indischen Ozean nordwestlich von Sioelkmhiim (Straits Settlements) niederzugehen. Nach einer späteren Mitteilung ist ans Angaben des Fliegers 14 Grad 20 Minuten nördlicher Breite und 97 Grad 10 Minuten öfllldjer Länge verstanden wbrden.
Lin weiterer Funkfpruch von Gronau besagt, datz er mit seinem Wasserflugzeug etwa 200 Mellen südlich von Rangun bei hohem Seegang treibe. Sein Niedergang auf See sei durch Bruck» der Ivasserpumpe verursacht worden.
Eine Botschaft an die deutsche Studentenschaft
Danzig, 8. Ort (XU.) Auf bem 7. Deut« Id, en Ho ch f d) uItag in Danzig stand in der letzten Arbeitositzung die S t u d e n 1 e n f r a g e im Vordergrund. Die Versammlung befdiloh einmütig, sich mit solgender Botschaft an die Studenke n I ch a s t zu wenden:
„Wir deutschen H o ch > ch u 11 e h r e r, ZUM 7. Deutschen Hochschullag Im deutschen Danzig vei - jamm eil, fenben unsere n (st r u tz an alle, deutschen Slud e n t e n. Wir sind uns bewutzl, datz ble unerhörte Not Deutschlands das ganze 'Roll', vor allem ble jungen Studenten vor Ausgaben stellt, die wett über die akademische Fachorbeit hin- auvgrelsen und naturgemötz das Herz der Fugend besonders belasten. Parteipolitische Verhetzung, un- verantwortliches Neben und Bruderzwist sind dem akademischen Leben nicht fcrngeblleben.
Ausgabe der deutschen Hochschulen und damit gemeinsame Aufgabe von Lehrer und Student Ist ev, demgegenüber höchstes Verantwortungsgefühl zu bekunden, die Klarheit de» Denken» zu bewahren und einen Weg aufwärt» zu suchen.
Wir hoffen zuversichtlich, datz ea gelingen wird, das Erbe der akademischen Krieg'.'- geiieration zu neuem Leben zu erwecken und wieder wie in der Frontkämpferzeit eine Z u s a m « in c n f a 11 u n g aller deut | ri) e n 61 üben- ten zu schaffen, die bereit Ist, gemeinsam mit uiiö ein e i n h e itIi dj e 0 N e I d) des (st e i st e v und der Tot zu bilden, unabhängig vom zersetzenden Porteigesst, aufaebaut auf festem nationalen Willen und oinnegiiebcrt In das (stanze der deutsd-en Volksgemeinschafl."
Keine Aufhebung der ^stentenkürzung.
B e ri I n. 8. Okt. (EAB.) Zu der in der Presfc aufgelaiichten Behauptung, datz eine 'Aushebung der Kürzung der Sazial- und Invalidenrenten kommen werde, erfahren wir von zuständiger Seite, mrgeslchts der durch eine derartige Aushebung bedingten sehr erheblickzen Mehrbelastung des Etats könne keine Rede davan fein. Lediglich zutreffend Ifl das, was der AetchSarbeilSminister in seiner ycflrl*


