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Zur Zahnpflege und zur Erlangung schöner weißer und gesunder Zähne von mehr als 6 Millionen allein in Deutschland täglich im Gebrauch.

Oie Lleberreichung des Mussolini-Pokals an die deutschen weiter.

Pfingsten ist bestimmt guter Wetter! Wenn nicht braunen, bann sicher zu Haus, wo auf festlich ge­bocktem Tisch neben Kaiser's köstlich buftenbem Äaffee der frische, hausgebackene Kuchen prangt, dessen Zu­taten sämtlich aus Kaiser's Kaffeegeschäft stammen.

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Der Duce beglückwünscht die siegreichen deutschen Offiziere, die den Mussolini-Pokal, die höchste Trophäe der Frühjahrsturniers in Rom, zum zweiten Male errangen. Links noch rechts: Oberleutnant van Na ft isi -Wallwitz. Brandt und 6 a b la.

vereinHmäßig nicht binDen wollen. an«fchlo"en.

She 3abrc*aufftellun^cn der zuruckgelegten Bootskilometer zeigen ein ständiges Wachstum. Heben der schönen Lahn betuchten die Mitglieder der Abteilung im Jahre 1031 auch Hbctn. Main. Mosel. Saar. Weser. Saale und Edersee und kamen stets lonnennerbrannt. mit blanken Augen und neuer SpHnnkraft zurück, also mit dem schön­sten Gewinn, den em Paddler aus seinem freien Leben in Sonne und Waster und aus der Ver­bundenheit mit der Natur nach Hause bringen fantv Zur Förderung des Lagerlebens hat der Verein unterhalb der Badenburg für die Paddel­abteilung einen Lagerplatz gemietet, welcher zur Zeit aus« beste hergerichtet wird. Für die nächste Zeit ist eine ganze Reihe von Wanderfahrten vorgesehen.

Großes iHciferfrcffcn in Gedern.

Der Pravinzialaerband der länd­lich e n Leit' i* n b F >1 ii rverei ne Dber Hessen» veranstaltete nm Himmelsahrtstage in Kedern ein Reiterlressen. mit dem ein Tages- bima! verbunden war Am Vorabend sand ein Kom­mers statt, lieber 200 Reiterinnen und Reiter ver­einigten sich am Donnerstagmorgen, um mit Stan- barten und Wimpeln durch die Straften Gederns den Weg nach demGroßen See" cinzuschlagcn. Die grafte Waldwiese mar Biwakplatz und Tress punkt. Ein Feldgoltesdienst eröffnete die Feier. Dekan Widmann schilderte die Stellung der '.Hei- tervereinc in ihrem Zusammenhang mit 5)ennal, Volk und Vaterland. Etwa 3000 Zuschauer folgten sodann mit grofter Aufmerksamkeit den reitlport- lichen Darbietungen Die Leistungen der einheimi- |d)rn wie auch der auswärtigen Reiter erwecktes alle Snmpathie und fanden reiche Anerkennung. Beson- ders gefiel das Tandemreiten von Universitätsreit­lehrer S ch ö m b s und Irl. Inge P o p p e r t (beide fflieftrn). Viel Freude löste eine vom Reiteroerein Nidda in historischen Uniformen gerittene Quadrille NUS. Zur Verschönerung der Veranstaltung halten sich der GesangvereinLiederkranz", der Turnverein und der ArbeitergesangvereinVorwärts" zur Ver fiigung gestellt. Im Bergwirtshaus sand später ein Reilerabcnd statt, bei der um die hessische Reiterei sehr verdiente Altmeister Oberstleutnant a. D. Schärte (Darmstadt, herzlichst begrüftt wurde.. Dekan Widmann, der 2. Vorsitzende des gast gebendeii Vereins, würdigte noch die besonderen Verdienste des Eheflehrers Freiherrn Roder von Diersburg, des Provinzialgeschästsführers Gra­fen von Bredow, des 2. Vorsitzenden des Pro vinzialverbandes Hofmann, des Vorsitzenden des Laubacher Reit- und Fahroereins Grafen zu Solms-ßaubad), des ältesten anwesenden aktiven Reiters Freiherrn von Schenck zu Schweinsberg, sodann aber auch diejenigen des 1. Vorsitzenden des gastgebenden Vereins Land­wirtes Karl Müller IV. und des Reitlehrers Otto 9! o l l, die beide in wochenlanger unermüdlicher Arbeit mit ihrer Gruppe alle Vorbereitungen ge troffen hatten. Sein dreifaches Hoch galt dem Reit­sport als Hort von Zucht, Ordnung und Disziplin. Oberstleutnant S ch Ü r k e zollte dem Verein vollste 'Anerkennung für seine Leistung. Oberhessische Volks­tänze, Mundartgedichte und gemischte Chöre des VHC. sorgten für die nötige Abwechslung. Das gc samte fReitertrcffcn nahm einen prächtigen Verlauf.

Spielvereinigung 1900 Gießen

1900 (Liga) BfB. Weidenau (Liga) 3:1 (2:0).

Das Spiel bedeutete leider muß es gesagt sein für die 200 Zuschauer, die erschienen waren, eine Enttäuschung. Zwar enttäuschten weniger die Ein heimischen, als die Gäste, die gar nichts von dem zeigten, das ihren bisher so guten Rus hätte recht- fertigen können. In ihrer Mannschaft fehlte jede Cinheit. Die Verteidigung gab sich wohl alle Mühe, konnte es aber alleine nicht schassen, so baß die Läuferreihe fast ständig hinter der Mittellinie be schäftigt war und so die Verbindung zum Sturm verlor. Der Sturm selbst zeigte verschiedentlich gute Ansätze zu einem Kombinationsspiel, das aber durch den Mangel an Entschlossenheit in keiner Weise aus­gewertet werden konnte. Schlarb im Tor der Spiel- Vereinigung war infolgedessen nur wenig beschäftigt und erhielt mährend der ersten Halbzeit eigentlich nur zwei gefährliche Balle. In der zweiten Spiel­hälfte ergab sich kein anderes Bild. Obwohl (Heil- mann schied verletzt aus) die 1900er nur noch mit 10 Mann spielten, kamen die Gäste, außer dem Ehrentor, zu keinem weiteren Erfolg, blieben viel­mehr weiter im Hintertreffen. Die 1900er waren den Gästen, insbesondere in der Ballbehandlung, im Kombinationsspiel wesentlich über, sie spielten ideen­reicher, man sah verschiedene feine Einzelleistungen, vor allem aber einige prächtige Beispiele des Äer- ständnisses der Spieler untereinander. Die Mann­schaft spielte auch mit großem Eifer und hatte so das Spiel stets in der Hand. Daß die Torausbeute trotzdem mager blieb, lag daran, daß die Stürmer im Torschuß reichlich ungenau waren und eine große Anzahl Bälle aus sicherster Position knapp über das Tor gaben, an die Latten ober an den Mann schossen. Zu Halbzeit mußte das Ergebnis bereits 5:0 für 1900 lauten. Die Mannschaft stand in stärkster Aufstellung (Schlarb: Lippert, Seiler; Glitsch, Langsdorf, Henrich: Wilhelm!, Arnold, Heil­mann, Goebel und Schmidt» und wäre eigentlich zu einem klareren Spiele verpflichtet gewesen.

Das Spiel begann mit einem scharfen Angriff auf bas Weibenauer Tor. Es gelang jedoch mit Ach und Krach, den Angriff abzuschlagen. Die 1900er blieben dauernd überlegen und erzielten durch einen scharfen Schuß von Heilmann, der eine saubere Kombi­nation damit beschloß, in der 15. Minute das erste Tor, dem in kurzem Abstand der 2. Treffer (Arnold war der Schütze) folgte. Dabei blieb es bis Halb­zeit. Nach der Pause artete das Spiel, nicht zuletzt durch das Verschulden des Schiedsrichters, aus, eine Zeitlang wurde übermäßig hart gespielt und Heil- mann fiel dem Kamps zum Opfer. Benachteiligt durch sein Fehlen spielte die Mannschaft weiter, be­hielt aber doch die Oberhand und war noch zweimal erfolgreich, ein Tor wurde jedoch vom Schiedsrichter wegen Abseitsstellung nicht gewertet. Die Gäste sicherten sich mit einem Ueberraschungstreffer aus nächster Nähe, das an sich verdiente Ehrentor. Die Bemühungen der 1900er, das Ergebnis zu steigern, biteben vergebens, da immer wieder sicher erschei­nende Torgelegenheiten oft durch egoistisches Spiel, insbesondere aber durch zu langsames Abspiel, aus­gelassen wurden. Das Spiel war wenig gut geleitet. Um die Deutsche Fußballmeisterschaft.

Nach den Ergebnissen der Vorrunde qualifizierten sich die folgenden Mannschaften für bie Zwischen- runbe:

Drei sübdcutsche Mannschaften: Ein- tracht Frankfurt, 1. FE. Nürnberg unb Sonern München: Zwei norddeutsche Vertreter: Hamburger SB. unb Holstein Kiel, sowie je eine Mannschaft von M i 11 e 1 d e u t s ch l a nb (Chem­nitzer PolSD), Westbeutschland (Schalke 04) unb Berlin (Tennisborussia».

Die am 22. Mai zum Austrag kommenbe Zwi­schenrunde wird schon weit härtere Kämpfe bringen.

Leichtathletik der Sp.-Dg. 1900.

Erfolgreicher Start bei dem GDA.-Sportsest in Frankfurt a. Ist.

Sei den recht stark beschickten leichtathletischen Wettkämpfen des GDA. Frankfurt schlugen sich die Vertreter der Spielvercinigung 1900 aus­

Lneskaften der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)

Lin Abonnent. Wir haben der ReichSbahn- direktion Frankfurt a M wiederholt nahegelegt, ihre Ankündigung übet den Verkehr von Sonbcr- zügen in der üblichen Weise auch imGießener Anzeiger" bekanntzugeben Die Reichsdahn- direktion hat sich aber allen Anregungen gegen­über leider ablehnend verhalten.

X. 100. 1. Für einen Runbfunklautsprecher ist keine bestimmte Tages- ober Nachtzeit vorgefchrieden, innerhalb deren er in Tätigkeit gesetzt werben darf. Es darf deshalb jederzeit jede Sendung gehört wer­den. Selbstverständlich darf der Lautsprecher aber nur in einer Weise in Tätigkeit gesetzt werden, daß er die Mitbewohner eines Hauses nicht in unzu lässiger Weise belästigt. Ob eine solche Belästigung im Einzelfalle vorliegt, ist Tatfrage Ein Mieter kann gegen einen ihn durch das Radio belästigenden Mit mietet selbst nicht klagend vorgehen, sondern muh sich mit der Bitte um Schutz an den Hauseigentümer wenden. Letzterer ist verpflichtet, ihm beizusteben. Ein polizeiliches Einschreiten findet nur statt (An­zeige), wenn durch übermäßig lautes Radiospiel insbesondere bei offenem Fenster bie Allgemein beit belästigt wird, d h. eine unbestimmte Anzahl von Menschen. Hierunter fällt wohl auch bas lästige Spielenlassen von Grammophonen usw. in Gärten 2. Der Eigentümer von Hochfrequenzapparaten kann diese wohl jederzeit benutzen, ist jedoch verpflichtet, für Störungsschutz zu sorgen. Wenden Sie sich, wenn Ihre Vorstellungen keinen Erfolg haben, sogleich an dos Postamt, das Sie schützen wird.

Ein (Bcmeinberalsmifglicb. Die Gebaltsfestletzung durch das ftreisamt auf Grund der vom Ministe­rium erlassenen Richtlinien ist maßgebend. Daran kann auch durch Beschluß eines Gemeinderats nichts geändert werden. Wer mit der vom Kreisamt fest gesetzten Regelung nicht einverstanden ist, kann mit Zustimmung des Gemeinderats das Landesfchiebs- amt in Darmstadt anrufen.

3. R. (0. Auskünfte über Patentschriften unb (Ein- sichtnahme in derartige Dokumente sind in Gießen nicht möglich. Wir empfehlen Ihnen, sich an das Reichspatentamt in Berkin zu wenden.

Oflo S. in Gießen. Die Ansprüche auf Hinter- bliebenenrentc sind nach § 1548 der Reichsverkiche- rungsorbnung verjährt. (Eine andere Möglichkeit, Ihnen jetzt noch zu einer Entschädigung aus jenem Unfall zu verschaffen, besteht nicht.

(Schluß des tcbafHeneUen Teils.)

Paddeln im Verein Rudersport Gießen 1913.

Die Paddelabteilung des Vereins Rudersport hielt eine Versammlung ab,' in der sie sich eine straffere Organisation gab zur Durchführung ihrer Zwecke, der Förderung des Paddel- und Älein- segelfports. Bei dieser Gelegenheit wurde ein ilcbcrblid über die stetige starke Entwickelung der im Jahre 1928 gegründeten Abteilung ge­geben. die heute mit ihrer rund 40 Boote fassen­den Halle nebst ^Imkleideräumen, der eigenen großen Anlcgepritsche und dem geräumigen Bootsplatz zwischen dem Bootshaus des Vereins Rudersport und der Lahn wohl die günstigste Anlage für den Kanusport in Gießen besitzt. Daher haben sich ihr auch in den letzten Jahren eine ganze Anzahl Paddler, die sich im übrigen

Oberhessen.

Lanokrei- Gießen.

Großen-Linden, 9. Mai. Nachdem hier seit einigen Wochen bereits eine Kolonne 21 r b e i t s- freiwilliger eingesetzt ist, hat nunmehr eine weitere Arbeitskolonne ihren Dienst begonnen. Dem Iungbeutschen Orden ist es gelungen, im guten Ein­vernehmen unb Zusammenarbeiten mit Oberforst- meister Nicolaus vom Forstamt Schisfenberg unb Bürgermeister Lang unb dem Gemeinderat von Großen-Linden die Genehmigung für die Aus­führung von Ehaufsierungsarbeiten an der Ranzen - schneise zu erhalten. D*fe Arbeit ist für 40 Mann auf 18 Wochen vom Landesarbeitsamt in Frankfurt genehmigt worben. Die Gemeinbe Großen-Linden unb bas Forstamt Schisfenberg sinb Träger der Ar­beit, der Iungdeutsche Orden wird als Tröger des Dienstes die geistige unb seelische Betreuungsarbeit übernehmen.

Mainzlar, 9. Mai In unserer Gemeinde wird seit etwa 3 Wochen an der Herrichtung eines Sportplatzes im Wege des freiwilligen Arbeitsdienstes gearbeitet. Es finden habet 15 Mann auf 20 Wochen Beschäftigung Träger ber Arbeit ist bie Gemeinde Der Iungdeutsche Orden, ber die Anregung zu dieser Arbeit auch in hiesiger Gemeinde gegeben hat, wirkt als Träger des Dien stes und hat c» übernommen, wie bei allen von ihm eingesetzten Kolonnen, durch Einrichtung von Dor­tragen allgemein-bildender Art den Arbeitsfreiwilligen neben der Arbeit auch noch den Genuß geistiger unb seelischer Werte zu bieten. Zu erwähnen sinb bereits zwei in biesem t^innc gehaltene Vorträge durch »tud, forett. Weiß (Gießen) überSinn unb Bedeutung recht betriebenen Sports unb durch Lehrer ft rauf d) (Gießen) überWesen unb Wert bcs sreiwilligen Arbeitsdienstes" unb überSieb- lung". Daneben werben die Arbeitsfreiwilligen auch Zeit zur Ausübung des Sports selbst haben unb sich durch Lesen guter Bücher in gemeinsamer Arbeit unterrichten Vorträge über Geflügelzucht, Bienen­zucht, Bauwesen unb anbcrc Stoffe werben folgen. _ # Saasen, 9. Mai. Dieser Tage hielt der Spar- unb Darlehenskassen Verein seine Generalversammlung ab. Direktor Otto Kol - I c r gab einen Rückblick auf das Geschäftsjahr 1931, bas den Verein vor schwere Ausgaben stellte, benen man sich aber gewachsen zeigte. Die Zahl der Mit­glieder beträgt 57. Der Bestand des Warenlagers wurde mit 8800 Mark in Rechnung gesetzt. 2111 Spar­einlagen wurden 5576 Mark verzeichnet. Der Rein­gewinn beträgt 212 Mark. Nachträglich wurde eine 2projentige Nachdividende bewilligt. Die satzungs- gemäß ausscheidenden Aufsichtsratsmitglieder Hein­rich Wirkenhöfer unb ftonrab Stark würben wiebergewahlt, an Stelle von Friebrich Weber wurde Hermann Wagner gewählt

Kreis Friedberg.

Friedberg, 9. Mai. (MSR.) In der 'Nacht zum Sonntag ereignete sich hier ein schwerer Motorradunfall. Ein Motorradiahrer aus Bündecken sturste auf der glatten strafte vor der Unterführung nach Oberwöllstadt In schwerverletz­tem Zustand wurde er ins hiesige Bürgerhospital gebracht, wo er nach einigen Stunden ft a r b. Der Soziusfahrer wurde leicht verletzt

Mrcio-büDiiigcn

Bergheim, 9. Mai. Seit einigen Tagen ar­beitet auch in unserer Gemeinde eine Kolonne im freiwilligen Arbeitsdienst. Nachdem vor vier Wochen auf Anregung des Iungbeutschen Or­dens der Gemeinderat einen entsprechenden Be- schluß gefaßt hatte unb ber Antrag beim Arbeits- amt Gießen gestellt worben war, konnte jetzt Lehrer K r a u s ch (Gießen) die Genehmigung ber Arbeit überbringen upb die Arbeitsfreiwilligen in einer Be- sprechung noch über einzelne Fragen aufklären. Es werben Wegebauten ausgeführt, bie für 20 Arbeiter auf 14 Wochen genehmigt waren. Da leit Stellung des Antrags eine Reihe von Leuten mittlerweile Be­schäftigung im hiesigen Steinbruch gefunden hat, kommen nur noch 15 Mann für diese Arbeit in Be­tracht, so daß die Leute wohl auf etwa 20 Wochen Beschäftigung finden werden. Träger der 2Irbeit ist die Gemeinde, während der Iungdeutsche Orden als Träger des Dienstes die Betreuung der Kolonne durch Vorträge allgemein-bildender Art übernom­men hat.

Mrcio Alsfeld

ll. Nieder-Ohmen, 9. Mai. Dieser Tage sprach hier im Auftrage des Arbeitsamtes Gießen Herr Schmidt über den freiwilligen A r - beitsdienst. Der Redner erörterte die Voraus- setzungen unb die Form der Organisation des frei- willigen Arbeitsdienstes unb schuf damit bei feinen Zuhörern bie nötige Aufklärung über diese Form des Hilfswerkes für bie Arbeitslosen.

Preußen.

Maingau.

WSÄ. Frankfurt a. M.. 9. Mai Vor eini­gen Tagen ist in Frankfurt ein Betrüger auf- getaucht, ber eS auf Schreibmaschinen abgesehen hatte. Er erschien in einem hiesigen Geschäft, legi­timierte sich mit einem Wiener Reisepaß alS Karl Bcranck, und es gelang ihm tatsächlich, eine Schreibmaschine herauszubekommen. Er hat, wie bie Polizei inzwischen fcftgeftcllt hat. den gleichen Trick auch in Wiesbaden in zwei Geschäften mit Erfolg verübt. 6r gab an, in Frankfurt in der Augsburger Straße zu wohnen. Seine An­gaben treffen jedvch nicht zu. B. ist mit den er­schwindelten Schreibmaschinen, die er wahrschein­lich inzwischen verkauft hat oder zu verkaufen sucht, verschwunden. Der Führer eines Lastkraft­wagen- aus Frankfurt a. W. - Rödelheim na­mens Müller ist am Sonntagfrüh in Der Rähe von Marburg tödlich verunglückt. An der scharfen Straften tu rtc zwischen Schönstadt und Schwarzenborn auf der Straße MarburgKassel geriet der Lastkraftwagen auf die Straßenböfchung und stürzte in den Graben, wobei ein Telcgraphenpfahl. sowie ein dicker Obstbaum glatt abgeknickt wurden. Der vordere Teil des Last- kraftwagens ging dabei total in $ nimmer. Mit schweren Schädelbrüchen wurde Müller in bie Marburger Klinik eingeliefert, wo er noch nachmittags verstarb. Der Beifahrer fam mit dem Schrecken davon. _____________

gezeichnet. 3n der Hauptklasse wurde das mit im Mittelpunkt der Veranstaltung stehende Viertel- stunden-Paarlaufen von Peters-Reitz und Mootz- Schneider bestritten Die erstgenannte Mannschaft zeigte sich sowohl läuferisch wie taktisch von der besten Seite und belegte hinter dem ausgezeich­neten Paar Habich-Lindner von Sportv. 98 Darm­stadt einen wertvollen zweiten Platz vor DIK. Frankfurt und Postsportverein Frankfurt. Peters- Reitz erliefen 8:158,30 Meter Einen sehr schönen Mannschaftssieg erfochten die 1900er auch in Der 4 100-Meter-Stassel Kl. 3. 3n der Ausstellung Linsemann. Schickedanz, Koch II., Felsing liefen sie das Rennen in 47 Sekunden sicher nach Hause vor FSV. Frankfurt, Shell Frankfurt und SE. 1880 Frankfurt. 13 Mannschaften lagen im Ren­nen. Die ersten in den Einzelrennen waren Franz Koch und Daumstiegcr. Kochs Sieg wurde im 200-Meler-Lauf Kl 2 mit 23,9 Sek. erfochten und war eine der größten Ueberraschungen überhaupt. Er gab bekannten Sprintern, wie Llnverzagt, Eintracht, Klünder, Eintracht und Weijigärtner, Darmstadt 98. das Rachsehen Daumstieger startete im 1000-Meter-Lauf für Jugend A. Er setzte sich sofort an die Spitze und gewann in 2:51 Minuten sicher

Olympischer Sport-Club Gießen.

Der OST. konnte bei seinem ersten Auftreten bet dem GDA.-Sportfest in Frankfurt a.M. schone (Er­folge erzielen Otto Luh, OSC., gewann, wie er­wartet, bas Kugelstoßen mit ber guten Leistung von 12,40 Meter. Damit hat er bewiesen, baft er auch als Aktiver nicht zu unterschätzen ist. Im Weitsprung unb 100-Meter Laufen konnte er sich nicht durch­setzen. Hans Jäger würbe über 400 Meter in ber Zeit von 55,2 Dritter. Die 400 Meter waren sehr stark besetzt. Es nahmen bekannte Leichtathleten bar- an teil, so baß der Erfolg Jägers immerhin be­achtenswert erscheint

Allendorf (£umi>o)

ist STV.-Berbandechandballmeister.

Allenvorf (Lda.) Petterweil 6:1.

Am Sonntag standen sich jn Groß-Karben die Gaumeister des Turngaues Lahn-DünSberg, Allendorf (Lda ). und des Wetteraugaues. Petter­weil, zum Endspiel um die Derbandsmcisterschast gegenüber. Das Spiel wurde von Allendorf über­legen durchgeführt. Eine sichere Verteidigung und taktisch sehr klug spielende Läuferreihe stoppte den feindlichen Ansturm meist schon an der Straf­raumgrenze. Was doch aufs Tor ging, wurde sicher gehalten. Zur letzten Kraftentfaltung wurde der Tormann nie gezwungen.

Das Ehrentor Petterweils fiel schon in der 1. Minute. Einen schwachen Hochball ließ Allen- dorfs Torwart, anscheinend durch die Sonne ge­blendet. über den Händen hinweg ins Tor rut­schen. Allendorss kraftvoller Innensturm stellte aber schon in der 4 und 5. Minute das Resultat auf 2:1. Em unhaltbarer Strafwurf brachte das 3:1. Ein Hochwurf vor Petterweils Tor. vom Mittelstürmer sicher an sich gezogen, drei Gegen­spieler geschickt umspielt, stellte das Ergebnis auf 4:1 und durch 2 weitere unhaltbare Strafwürfe auf 6:1