Wandern und Reisen - Bäder und Sommerfrischen.
Kofferpacken - aber richtig!
Diese Zeilen werden geschrieben Anno 1932 für all die Glücklichen, die es sich noch leisten können, ihre Ferien an sonnigen Usern, in waldigen Bergen, fern vom häuslichen Alltag, zu verbringen. Ihnen seien folgende Ratschläge zum günstigen Koffer- packen mit auf den Ferienwed gegeben:
1. Packe nie deinen Koffer tm letzten Augenblick! Du wirst bestimmt die Hälfte deiner Sachen ver- gessen, und außerdem haben es Seidenkleider nicht gern, in höchster Eile neben ölige Bergschuhe ge- worfen zu werden. Auch denke daran, daß das „vorher" einer Reise schon eine kleine Erholung sein soll, die dir Entspannung und ein leises Abklingen der Jahresarbeit bringen kann.
2. Nimm nie ungestopfte Strümpfe oder reparaturbedürftige Kleidungsstücke mit auf die Reise, in dem festen Glauben, dort genügend Zeit zu finden, um sie auszubessern. In den Ferien hat man n i e Zeit oder zumindest keine Lust, die'Dinge, die an Hausarbeit erinnern, zu erledigen. Ebenso erledige noch Möglichkeit noch zu Hause alle wichtigen Briefsacycn und denke daran, daß in der Sommerfrische nicht nur der Körper, sondern auch der Geist ausruhen soll.
3. Packe deinen Koffer so, daß du die schweren Dinge, wie Bücher, Photoapparate, Schuhe, Tennisschläger, aus den Grund des Koffers legst und ihre Lücken mit kleinen Gegenständen, wie Taschentücher, Strümpfe, Schuhlappen, Büchsen usw., ausfüllst. Darauf folgt die Wäsche, flach und gleichmäßig verteilt, und zuletzt mit dem Badetuch abgedeckt. Jetzt kommen die Kleidungsstücke. Auch hier wieder die schwersten und die am wenigsten drückenden, wie Mäntel, Röcke, Jacken und Pullover zuunterst. Darauf legst du die leichten Seiden-, Boile- und Leinenkleider, wie Blusen, die du im Umlegebruch stets mit c;ner kleiner Seidenrolle versehen, vor Druck und Zerknittern schützst.
4. Nimm so wenig Kleidungsstücke wie möglich mit und diese auch wieder nur nach praktischen Gesichts- punkten zusammengestellt. Du ersparst dir unnötige Reisespesen, Sorgen, Anschafsungs- und Herrich- tungskosien. Unsere Mode mit ihren Kombinations- fünften ist so auf Zweckmäßigkeit und Billigkeit eingestellt, daß du mit einem Kleid, einem Rock und den verschiedenen Blusen, Jacken und Schals im Notfall schon auskommen kannst.
5. Gibst du deinen Koffer auf, so ist es ratsam, in einer Reisehandtasche die notwendigen Wäsche- und Kleidungsstücke für ein bis zwei Tage mitzu- stihren, damit du nicht, wenn sich die Ankunft deines Koffers verzögert, in deinem Hotelzimmer fitzt und weinst. Auch Kofferschlüssel, Hausschlüssel, Papiere und Reisekasse müssen — aber mit Verstand unter- gebracht — in dieser Handtasche ihren Platz finden.
Steht dein Koffer fix und fertig da, so sieh dir noch einmal deine Wohnung auf ihre mehrwöchige Ruhezeit hin an! Die Wertsachen und Schmuckgegen- stände sind im Tresor der Bank sichergestellt, — gut. Der Pelz ist zur Konservierung fortgegeben, die Winterkleider sich tüchtig eingemottet, — gut. Diebstahl- und Feueroersicherungsprämien wurden punkt- lich bezahlt, ebenso Telephon, Gas und elektrisches Licht. Die Zeitung, die du auch in den Ferien nicht vermissen willst, hast du rechtzeitig nachzusenden beantragt. Das Licht ist überall abgeknipst, Gas- und Wasserhähne sind fest geschlossen, die Antenne ist geerdet.
Alles in Ordnung, — na, dann glückliche Reise!
Brigitte.
Reifebrief vom Rhein.
Biebrich, Ende Juni 1932.
SeHr verehrte, gnädige Frau!
Vun verbringe ich meine Tage in Biebrich. Sie hatten recht, hier am Ueberaang vom behäbigen Oberrhein zum weinfroyen Rheingau bietet der Strom ein mächtiges und imposantes Bild. Hier, wo er in stattlicher Breite nachdenklich dahinzieht, trägt die Landschaft das träumerische Gepräge eines verwunschenen Schloßparkes. Die träge Ruhe des heiligen Flusses geht auf mich über und jeden Tag empfinde ich es als ein neues Geschenk, hier weilen zu dürfen.
Mein H^tel liegt direkt am Rhein. Morgens Wecken mich die Schiffsglocken. Dann frühstücke ich auf der großen Rheinhotelterrasse. Bon hier aus beobachte ich das Leben an der Landungsstelle. Man wird regelrecht vom Reisefieber gepackt, wenn man das Hasten und Treiben der in der Vorfreude auf die Dampferfahrt nervösen Reisenden sieht und selten kann ich widerstehen. Deshalb habe ich nachmittags schon verschiedentlich Rheinfahsten in den Rheingau unternommen. Auch in die Taunuswälder, an die sich Wiesbaden-Biebrich zärtlich anschmiegt, bin ich mit anderen Hotelgästen schon mehrmals gefahren. Wiesbadens Sehenswürdigkeiten, seinem Kur- und Dadeleben, habe ich selbstverständlich gebührend Beachtung geschenkt: ebenfalls ließ ich mich schon von einem der Lokalboote nach Mainz
schaukeln, um dort daS Gutenbergmuseum zu besuchen. Im allgemeinen aber ziehe ich es vor, den Rhein entlang zu bummeln oder mich im Strandbad von der Sonne bräunen zu lassen. Ratürlich gehe ich viel in den großen, schattigen Schloßpark mit seinen alten Baumbeständen, der sich hinter dem prächtigen Biebricher Barockschloß ausdehnt, in dem ja auch Goethe mehrere Male zu Gast war. Goethe sagte einmal von Biebrich „Völlig ein Märchen" und das stimmt. Die alte mit Efeu bewachsene Moosburg, heute ein recht interessantes Heimatmuseum, davor der Weiher mit seinen Schwänen, der herrliche Blick von hier aus durch den ganzen Park nach dem Schloß hin, die alte Kastanienallee — alles in allem, ein Bild das oft von Malern festgehalten wird. Selbstverständlich habe ich auch die Sektkellerei Henkell zu ihrem hundertsten Geburtstage besucht und das kredenzte Glas „Henkell- 2roden“ in Gedanken auf Ihr Wohl geleert. Die übrigen Sehenswürdigkeiten Biebrichs, das Dilthey-Haus, die Geburtsstätte des Kultur- Historikers Riehl und die Richard-Wagner-Tafel, die daran erinnert, daß 1862 Wagner hier seine Meistersinger komponiert hat, ließ ich mir auch zeigen. Kurzum, ich fühle mich sehr wohl hier. Abends genieße ich das herrliche Schauspiel der
festlich beleuchteten Dampfer. Kürzlich war hier auch eine große Tlferbeleuchtung, die etwas Mär- cheichaftes an sich hatte.
Abends, wenn die Dampfer alle Biebrich passiert haben, leert sich die Rheinpromenade, die Hotels löschen ihre Lichter: dann taucht hinter den Pappeln der Rettbergsau der gute Mond auf und baut eine goldene Drücke über den stillen Rhein, auf der sich die Rheinnixen und Weingeister ein Stelldichein geben.
Morgen will ich noch eine der Kaffeefahrten nach dem Oberrhein benutzen, um mir die rhein- hessischen Weinorte anzusehen, deren goldgelben Rebensaft ich mir abwechselnd mit den Rhein- gauer Lagen durch die Kehle perlen lasse. Auf jeden Fall bin ich mit meinem Aufenthalt tn Biebrich sehr zufrieden, der Pensionspreis von 5 Mark pro Tag ist recht günstig und für meinen Geldbeutel noch so gerade erschwinglich. Sowie ich zurück bin, werde ich mir erlauben. Sie, sehr verehrte, gnädige Frau, aufzusuchen und Ihnen meine Aufnahmen von Biebrich und Umgebung sowie die vorn Rhein und seinen stolzen Schissen zu zeigen. Bis dahin mit den besten Grüßen, Ihr ganz ergebener
Rheinlandbummler.
Wanderfahrten.
Londorf—Rorbeck—Allendorf—Climbach—Grohen-Duseck.
Don unserem Ausgangspunkt Londorf gehen wir roten Kreuzen nach zuerst einen Feldweg später durch Wald an einem Dasaltbruch vorbei bis zu einer Schlucht, wo wir uns links hinaus wenden zur sog. Hohen Eiche, um von hier herrliche Fernblicke bis zum Hohen Vogelsberg und Dünsberg zu genießen. Der weitere Weg führt uns über die Teufelsbrücke und hinab nach dem malerisch gelegenen, von einer Burg überragten Vordeck. Ohne Markierung gehen wir jetzt abwärts durch das schöne Lumdatal mit hübschen Ausblicken nach dem benachbarten Allendorf, wo wir auf die vom Totenberg kommenden roten Punkte stoßen und ihnen folgen. Wir steigen nun wieder aufwärts nach dem hochgelegenen Climbach und weiden uns an den prachtvollen Rückblicken, die sich unterwegs bieten. Durch viel Wald weist uns das Zeichen schließlich über den Hohe Berg nach Großen-Buseck. Dauer der Wanderung 4 Stunden.
Bieber—Altenberg—Hohensolms—Königsberg—Bieber.
Wir fahren mit Sonntagskarte nach Bieber und folgen vom Bahnhof gelben liegenden Kreuzen, die uns hinter dem Ort in kräftigem Anstieg auf die Höhe des bewaldeten Großen Rothenbergs bringen. Beim Eintritt und Verlassen des Waldes bieten sich prächtige Blicke, zuerst nach der - Gießener Gegend mit dem Schiffenberg und den beiden Burgen, später auf Königsberg, das Helfholz und den Dünsbsrg. Ein kurzes Stück die Königsberger Straße folgend, verlassen wir diese wieder, um nach links einen Feldweg einzuschlagen, auf dem wir, später durch Wald, an den Fuß des D^rvenbergs gelangen. Hier treffen wir rote Striche, die uns nach dem 404 Meter hohen Altenberg leiten. Der mit allerlei Strauchwerk bewachsene Berggipfel ist mit doppeltem altgermanischem Ringwall umgeben. Der steinerne Aussichtsturm, der jahrelang unbesteigbar war, ist, dank der Bemühungen des Verkehrsvereins Hohensolms, wieder aufgerichtet worden und gewährt eine ganz hervorragende Rundschau. Die roten Striche führen uns abwärts zur Landstraße, auf der wir nach Hohensolms weiterschreiten. Kurz vor dem Ort einige bemerkenswerte 600jährige Linden. Bei Gastwirt Führer ist gute Einkehr. Zum Rückweg wählen wir entweder den schon früher beschriebenen, mit schwarzen Punkten bezeichneten Weg durch das bewaldete Helfholz oder Die kürzere Strecke auf der allerdings schattenlosen, aber aussichtsreichen Landstraße über Königsberg mit sehenswerter Ruine nach unserem Endziel Bieber. Dauer der Wanderung etwa 4 Stunden.
Reisende helft mit!
Bitte der Reichsbahn.
Im Interesse des Reiseverkehrs und des Wohlbehagens der Reisenden selbst liegt es, wenn die Bestrebungen der Reichsbahn, in den Bahnhöfen, auf den Bahnsteigen und besonders auch in den Zügen Ordnung und Sauberkeit durchzuführen!, vom Publikum in jeder Richtung unterstützt werden. Leider kann man nicht selten beobachten, daß Reisende achtlos Papier, Obst- u. Tabakwarenreste odek leere Behälter wegwerfen. Auf den Bahnhöfen sind
Reisende wiederholt auf achtlos weggeworfenen Obstresten ausgeglitten und dabei zu Schaden gekommen. Abgesehen von diesen gefährlichen Gewohnheiten besteht vielfach Gleichgültigkeit gegenüber Bestimmungen, die ausschließlich dem Interesse der Reisenden selber dienen sollen. Man nimmt z. B. zuviel Handgepäck mit in die Abteile und belegt oft mehr Plätze, als dies der Zahl der gekauften Fahrkarten entspricht.
Manche Reisende halten sich in den Seitengängen der D-Züge zu lange auf, besonders vor fremden Abteilen, und behindern damit den Durchgang. Aborte werden verunreinigt, die zurechtgelegten Handtücher werden allzu häufig zur Reinigung der Fußbekleidung benutzt. Oft genug kann man auch Reisende beobachten, die ihre Füße auf die Sitze legen, ohne wenigstens eine Unterlage zu verwenden. Fenster werden ohne Rücksicht auf die Mitreisenden geöffnet und das Rauchverbot in Nichtraucherabteilen vielfach nicht beachtet. Wenn auch diese kleinen Rücksichtslosigkeiten nicht immer unangenehme Folgen haben, so leidet doch das allgemeine Wohlbefinden der Reisenden darunter. Daher sollte jeder dazu beitragen, Ordnung und Sauberkeit auf der Reichsbahn durchzuführen.
Kirche und Schule.
Großes Seidenmissionsfest in Holzheim
0 Holzhei m , 8. Iuli. In unserem Kirchspiel wird seit vielen Iahrzehnten alljährlich in der ersten Iuliwoche ein Heiden-Missionsfest gefeiert. Die Vorbereitungen waren gut getroffen, so daß fast alle Festbesucher auf dem neu hergerichteten stillen Platze bei der Kirche einen Sitzplatz sanden. Zu Fuß, zu Rad, auf Leiterwagen und im Automobil eilten die Teilnehmer aus allen Richtungen herbei. Es waren wohl 3000 an der Zahl. Eröffnet wurde die Feier durch einen Posaunenchor, (Leitung W. Engel). Auch der gemischte Chor hatte sich in den Dienst der guten Sache gestellt. An Stelle des erkrankten Ortspfarrers Schmidt leitete Pfarrer Ködding (Eberstadt) das Fest. Sodann hies Pfarrer H a a s (Frankfurt) die Missionspredigt. Auf die Frage »Wie kannst auch du fröhlich deine Straße ziehen?", antwortete er: Wenn du 1. die Götzen Deiner Zeit meidest, 2. dem Worte Gottes lauschst und 3. Jesus aufnimmst. In der Kaffeepause waren die auswärtigen Teilnehmer zu Gast bei den Einheimischen. Es war wohl kaum ein Haus ohne Gäste. Die V a ch versa m m l u n g fand auf dem gleichen schönen Platz statt wie die Hauptversammlung und war ebenso stark besucht. Selbst der nun einsehende Regen vermochte der Feststimmung keinen Abtrag zu tun. Andächtig lauschte man Pfarrer Conrad (Vüm- brecht, Rheinland), der mit großer Freudigkeit Iesus als Missionar und Arzt schilderte. Letzter Redner war Missionar B a ß f e l d (Düsseldorf). Er erzählte von der »großen Erweckung aus Vias", wo er jahrzehntelang im Dienst der Rheinischen Mission stand. Dann dankte Pfarrer K ö d d i n g allen, die sich um das Fest verdient gemacht hatten. Mit einem Gebet des Lehrers Rah (Ober- Hörgern), und einem gemeinsamen Schlußgesang nahm das erhebende Fest fein Ende. Es war so recht geeignet, der Heiden-Mission neue Freunde au gewinnen. Die beiden Geldsammlungen und Der Erlös aus dem Verkauf von Missionskarten und -büchern, die trotz der Vot der Zeit eine be
deutende Summe au-machten, wurden der Rheinischen Mission überwiesen.
Vorher und nachher.
Er hielt, von ihrem Blick entzückt, im Arm die junge Braut.
Er sprach, von seinem Glück berückt, die Worte fest und laut: Wär Ich auf See in einem Orkan, würde das Schiff versinken, würd ich im wilden Ozean hilflos und elend ertrinken, zuckten die Blitze vom Himmelszelt, tobten entfesselte Mächte, Du wärst das letzte Wesen der Welt, an das ich im Sterben dächte!
Sie waren längstens schon getraut. Man zankte ohne Sinn.
Da warf er ihr, und zwar sehr laut, die gleichen Worte hin: Wär ich auf See in einem Orkan, würde das Schiff versinken, würd ich im wilden Ozcan hilslos und elend ertrinken, zuckten die Blitze vom Himmelszelt, tobten entfesselte Mächte, Du wärst das letzte Wesen der Welt, an das ich im Sterben dächte!
*
Er sprach es jedoch in andrer Betonung, als damals in Rausch und seligem Glück. Und so verließ sie denn seine Wohnung und ging empört zur Mutter zurück.
Puck.
Daten für Sonntaq, 10. Juli.
1509: der schweizerische Reformator IohanneS Calvin in Voyon geboren; — 1824: der Staatsmann Rudolf von Denningsen in Lüneburg geboren.
Kirchliche Nachrichten.
Evangelische Gemeinden.
Sonntag, den 10. Juli. 7. Sonntag nach Trinitatis.
Stadtkirche. 8 Uhr: Pfr. Mahr; zugleich Christen- lehre für die Neukonfirmierten der Matthäus- aemeinde; 9.30: Pfr. Becker; 11: Kinderkirche für die Markusaemeinde; Pfr. Becker. — 3ohannevkirche. 8: Pfr. Ausfeld; zugleich Christenlehre für die Neu- konfirmierten der Iohannesgemeinde; 9.30: Pfr. Bcchtolsheimer; 11: Kinderkirche für die Lukas- gemeinde; Pfr. Bcchtolsheimer; 20: Bidelbelprechung im Johanncsfaal; Pfr. Ausfeld. — Kapelle des Alten Friedhofs. 9.30: Pfr. Ausfeld; zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten der Luthergemeinde; 11: Kinderkirche für die Luther- und Iohannesgemeinde; Pfr. Ausfeld. — Elisabeth-Kleinkindcrfchule. 9.45: bei gutem Wetter Waldgottesdienst im Bcrawerkswald; Pfr. Lic. Waus. — Klein-Linden. 9: Hauptgottes. dienst, anschließend Christenlehre der männlichen und weiblichen Jugend; 10.15: Kindergottesdienst. — Heuchelheim. 10: Gottesdienst (Kollekte); 11.15: Ka- tcchismuslehre (männliche Jugend); 15: Missionssest der Gemeinschaft bei der Kirche. — RNescck. 9.30: 10.45: Kinderkirche. — Alfen-Buseck. 10: Gottesdienst. — Trohe. 12.30: Gottesdienst. — Kirchberg. 10: Kirchberg; 11: Christenlehre für die konfirmierte weibliche Jugend; 13.30: Lollar. — Hausen-Garbcn- tcich. 10: Garbenteich; 11: Hausen. — Watzenborn- Steinberg. 9: Hauptgottesdienst. — Gröningen. 13.45: Hauptgottesdienst mit Christenlehre.
katholische Gemeinden.
Samstag, den 9. Juli.
Gießen. 16.30 und 19 Uhr: Beichte.
Sonntag, den 10. Juli. 8. Sonntag nach Pfingsten.
Gießen. 6.30 Uhr: Beichte; 7: Messe; Kommunion, der Jungfrauen und Hausangestellten; 8: Kommunion; 9: Hochamt mit Predigt; 11: Messe mit Predigt; 14: Andacht. — Grünberg. 9.45: Messe mit Predigt. — Hungen. 9.30: Hochamt mit Predigt und Christenlehre. — Lich. 7.30: Hochamt mit Predigt; 20: Christenlehre und Andacht. — Lollar. 8.45: Messe mit Predigt. — Ridda. 8.30: Hochamt mit Predigt.
Montag, den 11. Juli.
Laubach. 7.30 Uhr: Messe.
Mittwoch, den 13. Juli.
Hungen. 6.15 Uhr: Messe.________________________
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