ktnel1
LrK
Ändrr i.nk t11 YLZ u*n»5 N<6hnl w >J" '"Mim 6t. ÄJ** Zss J'unmung wird TL ft;*: y> dlrd Don SS "tionalsozichß^ ,nt.CQ9 angenom- ^ratbevvklmäch. ^Ehttat für Ordnung einzu- dann die ?n» 14.3uli, «der Tagesord. 'tspräsiben.
eihee"
Hoffnung
Manöver zu« wurden versehen!- [er gefüllt, woraus in mußte.
W
>t N Levi, Üjerbouifl.
avre rl ROUEN
weiter W Mtschlan fl u^norcrit d>e Amenbe * ‘,gnml'&iternb . Fortdauer 6(1 nißSrad juflj Ä0®röÖ,M nuM Zj. abends jtn 8?'^ So"'
und der Heuernte ufL Flinte hotte _ Zchomburg i" ilM- SÄ-J“'
bin»* , "SSfi ^"?mvlteriA
KS-
50 Jahre Tierschutz-Arbeit in Gießen.
Aus der Provinzialbauptstovt
Gießen, den 9.3uli 1932.
* Alte Oorsbrunnen.
Wir finden sie manchmal noch in abgelegenen Gebirgsdörfchen, auch überraschenderweise * *\ großen Dörfern ganz nahe bei der Stadt. Sie sind geblieben, trotz Pumpe und Wasserleitung, und stehen nun da als Wahrzeichen und Erinnerung an längst vergangene schöne Zeiten, die noch mehr Ruhe, Beschaulichkeit und Poesie in sich bargen. Aus einem hölzernen oder eisernen Rohr senden sie unablässig das kühle Naß in einen tiefen Trog oder in eine Holzrinne.
Alter Märchenzauber wird wieder lebendig, wenn wir uns an einem solchen Dorfbrunnen zur Sommer- ! zeit niederlassen. .. Unter einer alten Linde war s ein Brunnen. Wenn nun der Tag recht heiß war, I so ging das Königskind hinaus und setzte sich an | den Rand des kühlen Brunnens ..So erzählen I die Brüder Grimm in dem Märchen vom Frofch- > könig. Und das fleißige Mädchen in „Frau Holle" ' mußte am Brunnen sitzen upd spinnen, bis er für ! es die Eingangspforte zum Märchenreich der Frau Holle wurde.
Wir kennen sie, die wundersamen Kindererzählungen, die noch in unserer Seele nachklingen und eine wehmütige Stimmung zurückTässen. Wir sehen die Gänsehirtin am Brunnen, wir denken an die alte ' Geiß mit ihren Kindern, die den bösen Wolf im Lorfbrunnen ersäufen, wir erfreuen uns noch an dem ölten schlauen Reinecke, der darin seinen Durst löschte und dann mit Liss den Wolf ins tiefe Wasser lockte. So erzählen uns die alten Dorfbrunnen aus fernen Tagen.
Auch viele unserer Volkslieder fingen vom rauschenden Brunnen. „Jetzt gang i ans Brünnele", „21 m Brunnen vor dem Tore" u. a. erinnern uns an fie. Die Feinde der Menschen, die Drachen, sie hatten ihre Höhle bei einem Brunnen und holten sich dort ihre Opfer.
Es läßt sich gar schön träumen an solchen alten, vergessenen Dorfbrunnen, wenn der Tag zu Ende gegangen ist, die Menschen und Tiere sich zur Ruhe _ legten. Wenn ein solcher Brunnen erzählen könnte!
Schon am frühen Morgen kommen die Kühe, die z ir Weide getrieben werden, und nehmen ihren Mor- gcntrunk, ebenso abends, wenn es zurück zum Stalle geht. Unablässig rauscht das klare Wasser, bei Tage übertönt vom Lärm der Arbeit. Nachts aber plätschert der Wasserstrahl lauter und munterer. Da beginnt er zu erzählen von der Zeit, in der die Mädchen mit ihren Gefäßen das Wasser holen, aber nach des Tages Mühe noch immer zu einer kleinen Plauderei Zeit fanden, um sich mitzuteilen, was ihr Herz vewegte, oder was sich Neues im Dorfe ereignet fptte. Der Brunnen hörte zu.
Nach getaner Arbeit aber, wenn nur die Glühwürmchen aufleuchteten im Gebüsch, kamen Burschen und Mädchen unter der Linde beim rauschenden Wasser zusammen. Eine Harmonika ertönte, leises Getuschel, dann wieder helles Kichern, unterdrückte Liebesschwüre, all das vernahm der Brunnen — und plätscherte ununterbrochen weiter. Die Linde darüber, mit ihren herzförmigen Blättern, schützte und schirmte ihn.
In der stillen Nacht, wenn der Wächter seine Runde machte und kein Ton hörbar war, dann » rauschte nur noch der alte Dorfbrunnen und sandte ■' unaufhörlich sein klares, kühles Wasser aus dem , bemoosten Rohre.'Sonntagskinder vernahmen bann, was er erzählte ...
Gar manches Geheimnis kündete er, Geschichten ton Liebespaaren, muntere Sprüche von hier raften- et den Handwerksburschen, Fuhrmannsflüche und alten . Weibertratsch. Daneben jubelten Kinder und Glocken | läuteten. Aus dem Laub der Linde aber tönte das i Gezwitscher der Vögel, Finken und Amseln fangen um die Wette. Und wenn im Winter alles ringsum vereist und zugeschneit war, wie schon war da der Dorforunnen! Seinem Wasser, das aus dem Herzen der Erde kam, konnte die Kälte nichts anhaben, er plätscherte weiter, und nur bei ganz großer Kälte $ erstarrte er vor Staunen und stand in der Nacht [kill. Die Sonne aber weckte ihn bald zu neuem Leben.
Alle diese Erlebnisse kann der Dorfbrunnen nichi bei sich gehalten. Er fängt in hellen Nächten an zu plaudern, aber nur Sonntagskinder verstehen seine Sprache. Die stillen Bauernhäuser hären zu, die Linde nickt und säuselt mit ihren Blättern. Wenn ofcer dann ein müder Wanderer kommt und sich dort neben dem rauschenden Wasserstrahl niederläßt, dem wird gar wunderbar zu Mute. Es umfängt ihn wie ein alter Traum, die Augen fallen ihm zu, und er suhlt sich warm und geborgen wie einst, als ihn leine Mutter am Abend ins Bettchen brachte. Er schläft und träumt von seligen Kindertagen. —
Ja, der plätschernde Dorfbrunnen ist ein Zauberer. Fh habe es erfahren, als ich in dem einfachen Dorf- wirtshause in der Rhön übernachtete. Da war auch noch so ein alter, von Efeu umrankter Brunnen, der mir am Abend das Schlummerlied sang und mich am frühen Morgen wieder weckte ... Mg.
Ehrungen
in der Medizinischen Gesellschaft.
Die Gießener Medizinische Gesellschaft beschloß in ihrer Sitzung vom 5. Juli, Sanitätsrat Dr. O h n - 111 e r in Butzbach, Sanitätsrat Dr. K a e s in
3n diesen Tagen ist es 50 Fahre her, daß wir in Gießen einen Tierschutz-Verein haben. Wenige werden seiner Arbeit ausgesprochen ablehnend gegenüberstehen, ebenso wenige werden aber wissen, was ein Tierschutz-Verein eigentlich zu tun hat und welche Gedanken als Triebkräfte hinter seiner Arbeit, wie hinter der in stetem Wachsen begriffenen Tierschuh-Bewcgung stehen.
Tierschutz ist nichi eine aus weichlicher Weltanschauung erwachsene Sentimentalität. Der Tierschuhgedanke entspringt dem Rechtsempfinden jener Menschen, die einen Blick dafür haben, in welchem Mißverhältnis unsere Ansprüche an die Tiere zu dem Schicksal stehen, das wir ihnen bereiten.
Wir nehmen von unfern rechtlosen Mitgeschöpfen Dienste, Leib und Leben mit Selbstverständlichkeit für uns in Anspruch, ohne ihnen immer die nötigsten Lebensansprüche sicherzustellen. Tier- .schütz will nichts anderes, als das Los der Tiere in der Hand des Menschen so gestalten, wie es die Ritterlichkeit gegenüber Hilflosen und die Rücksicht gegenüber lebendigen Wesen erfordert. Tierschutz trägt nicht die Gefahr in sich, daß menschliche Rot weniger tief empfunden, oder zurückgestellt würde. 3m Gegenteil! Wer einen Blick für das Leid stummer, andersgearteter Geschöpfe hat, der kann an dem Elend der Mitmenschen nicht vorbeisehen. Mitgefühl mit Mensch und Tier entwächst der gleichen Wurzel, nämlich einer Liebe, der es nicht möglich ist, vor einzelnen Gebieten haltzumachen.
Man begegnet öfters der Meinung, die Hauptarbeit der Tierschutz-Vereine bestünde in der Verfolgung der Tierquälereien durch Strafanzeigen. Das ist nur einer, und vielleicht nicht zu den sichersten Erfolgen führender Weg. Da es sich bei den meisten Tierquälereien nicht um Bosheit, sondern um Gewohnheit, Gedankenlosigkeit und Anwesenheit der Menschen handelt, bemühen sich die Tierschutz-Vereine
durch Aufklärung und Belehrung Besserung zu schaffen und jungen Menschen durch Schriften und Beispiel Verständnis für andere Lebewesen beizubringen.
daraus ergibt sich ganz von selbst eine überlegtere Tierbehandlung. Durch Anzeigen aus dem Publikum angeregt, kümmern sich die Vereine um schlecht gehaltene, falsch behandelte oder überanstrengte Tiere' und versuchen die Tierbes.iher dazu zu bringen, ihre manchmal fürchterlich veralteten Ställe in etwas hygienischere Ställe voll
Gießen und Geheimrat Professor Dr. P o p p e r t in Gießen zu Ehrenmitgliedern zu ernennen.
Herr Sanitätsrat Dr. O h n a ck e r gehört der Ge- iellschaft seit 1879 an und ist ihr ältestes Mitglied. Mit großer Regelmäßigkeit hat er über fünf Jahrzehnte an ihren wissenschaftlichen Sitzungen teilgenommen und gehört heute noch zu ihren eifrigsten Besuchern.
Auch Herr Sanitätsrat Dr. Kaes gehört zu den Senioren der Gesellschaft. Mehrere Jahre war er im Vorstande der Gesellschaft tätig und hat besonders als Obergutachter der Eisenbahnbirektion Frankfurt am Main hervorragende Verbienste.
Zu ben hauptsächlichsten Förberern ber Gesellschaft gehört auch Herr Geheimrat Prof. Dr. P o p p e r t, der verbienstvolle Leiter ber hiesigen Chirurgischen Klinik. Die Gesellschaft verbankt ihm vieles. Er gehörte nach ihrer Grünbung lange Jahre bem Vor- ftanbe an unb war wiederholt ihr erster Vorsitzender. Eine ganze Reihe von wissenschaftlichen Vorträgen hat er selbst gehalten unb aus seiner Klinik halten lassen. So hat Herr Geheimrat Professor Dr. P o p - pe r t ben Mitgliebern ber Mebizinischen Gesellschaft eine große Fülle von wissenschaftlichen unb praktischen Anregungen geben können.
Rettungsdienst an Zreibadestetten.
Die Deutsche Lebensrettungs-Ge- s e l l s ch a f t hat es sich zur Ausgabe gemacht, einen Rettungsdienst einzurichten, der an Hauptbadeplätzen eingesetzt werden soll. Weit über 100 Damen und Herren wurden allein in Gießen im Rettungsschwimmen ausgebildet. Veranlaßt durch den Anglückssall in der Lahn am vorigen Sonntag wird die DLRG., Bezirk Oberhessen, an den Hauptbadeplätzen der freien Lahn einen Rettungsdienst organisieren. Zunächst werden in der Gegend des Launsbacher Steges an den Sonntagen in der Zeit von 11 bis 20 Ahr zwei Rettungsschwimmer, versehen mit Rettungsgürtel, Boot und evtl, mit Fahrrad, Wache halten. Ausgebildete Rettungsschwimmer der Turnvereine, der Reitervereine, des Schwimmvereins und der Sanitätskolonne haben sich hierzu zur Verfügung gestellt.
Gießener Wochenmarktpreise.
• Gießen, 9. 3uli. Es kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt: Kochbutter Pfund 90 bis 1,00; Süßrahmbutter 1,20; Landbuttec 1,20; Matte 25 bis 30; Wirsing 8 bis 10; Weißkraut 8 bis
Licht und frischer Luft umzuwandeln. Sie erstreben, den Kettenhunden und den immer angeketteten Stalltieren etwas Bewegungsfreiheit zu verschaffen. Sie bekämpfen manche Dcschirrungs- fcfjler, die den Zugtieren zu täglicher Qual werden können, richten Asyle ein, wo herrenlose Tiere vorübergehend untergebracht werden können, und Tötungsstellen für überzählige und kranke, oder auch für zur Rahrung des Menschen bestimmte kleinere Tiere. Sie verhandeln mit den zuständigen Behörden wegen schlechter Zufahrtswege bei Reubauten, Sandgruben usw-, bitten um Verkehrsordnungen, die auch die Zugtiere berücksichtigen, befürworten die Einführung modernster Schlachtapparate und humaner Fallen für Raubwild u. a. m. Die Verbände, denen die Einzelvereine eingegliedert sind, fordern in Eingaben an die Parlamente einen strengeren Straf- gesehschutz für die Tiere (Deutschland steht darin hinter den andern nordischen Län.e.n, der Schweiz und neuerdings auch Polen und Italien, zurück), sie fordern Betäubungszwang für alle Schlacht- ticre (bis jetzt nur in Bayern, Braunschweig und Anhalt durchgeführt), Verbesserung der Vorschriften über Viehtransporte, Einschränkung der Einfuhr von gefangenen Singvögeln (im Oktober, Rovember und Dezember 1928 wurden an nur drei Grenzstationen zwischen Holland unb Deutschland 22 435 Singvögel in Käfigen eingeführt; dies sind nur die amtlich kontrollierten Sendungen) und vieles andere.
Daß man heute in der Oesfentlichkeit weniger durch Tierquälereien beunruhigt wird als früher, ist zum Teil der Erfolg der mühevollen Arbeit der Tierschutz-Vereine, sowie der Aufmerksamkeit der Polizeiverwaltung und bes Entgegenkommens der Presse, die sich hier in Gießen stets der gutem Sache angenommen hat. Wer aber tiefer sieht, weiß, daß
in ben Hintergründen bes öffentlichen Lebens nach wie vor eine große Schar von Tieren auf Hilfe aus einem unsagbar grausamen Geschick wartet.
3edes neue Mitglied wird vom Tierschutz-Verein (1. Vorsitzender Herr Lehrer L R. Müller, Henselstraße 10) mit Freuden begrüßt. Richt, weil es die Dereinskasse jährlich um den kleinen Beitrag von 2 Mk. bereichert, sondern deshalb, weil sich ein Haus mehr dem Tierschutz-Gedanken öffnet und durch die allmonatlich gelieferte Tierschutz-Zeitschrift einen Einblick in die Rotwendigkeit und den Amsang der Tierschutz- Arbeit gewinnt. L. D.
10; Spinat 15; Römischkohl 12 bis 15; Dohnen (grüne) 30 bis 35; Bohnen (gelbe) 40; Erbsen 15 bis 18; Tomaten 30 bis 40; Zwiebeln 15; Rhabarber 8 bis 10; Pilze 50; Kartoffeln (alte) 5; Kartoffeln (neue) 8 bis 10; Acpfel (ausländische) 50 bis 60; Dörrobst 30 bis 35; Kirschen 35 bis 40; Heidelbeeren 25 bis 30; Stachelbeeren 35 bis 40; Johannisbeeren 20 bis 25; Erdbeeren 35 bis 50; Pfirsiche 60; Honig 40 bis 45; junge Hähne 80 bis 90; Suppenhühner 70 bis 80; Tauben Stück 50 bis 70; Käse 5 bis 10; Sier 8; Blumenkohl 30 bis 60; Salat 8 bis 10; Salatgurken 25 bis 35; Oberkohlrabi 10 bis 12; Rettich 10 bis 12; gelbe Rüben Bund 8 bis 10; Radieschen 8 bis 10; Kartoffeln Zenter 4,80 Mk.
Bornotizen.
— Tageskalender fürSamstag: Kavallerieverein: 25. Stiftungsfest, 20 ilfjt, Cas6 Leib. — Geflügel- und Dogeizuchtverein: 20.30 Ahr im Pfälzer Hof Generalversammlung. — Gießener Radfahrer-Verein von 1885: 20 Ahr auf der Karlsruhe »Großes Sommernachts-Fest". — VfB 08. 17.30 Ahr: Waldsportplah, Fußball- Wettspiel. — Erste Reichskurzschriftgesellschaft Gießen: 20 Ahr, Familienausflug auf die Bergschenke. — Lichtspielhaus Bahnhofstraße: »Durchlaucht amüsiert sich".
— Tageskalender fürSonntag: 15.30 Ahr im „Philosophenwald", Familientag der Matthäusgemeinde. — DHC.: 8.20 Ahr Vereins- Wanderung. — Mtv.: Turngang nach Wetzlar. — DHV.: Kinder- und Sommerfest", 15.30 Ahr, „Karlsruhe". — Cafe-Restaurant „Bürgerhof" Sonder-Konzert der Militärkapelle. — Reichsbund der Zivildienstberechtigten: 15.30 Ahr: Familienzusammenkunft auf der Liebiashöhe. — Kavallerie-Verein: 10 Ahr, Abfahrt Artilleristentag in Hattenrod. — Lichtspielhaus Bahnhofstraße: „Durchlaucht amüsiert sich".
— Familientag der-Matthäus-Ge- m e i n b e. Am morgigen Sonntag, 15.30 Uhr, finbet im „Philosophenwalb" ber gamilientaß ber Mat- thäusgemeinbe statt. Ansprachen, musikalische unb gesangliche Darbietungen, Spiele ber Jungen- unb Mäbchenvereinigungen werben bie Teilnehmer auf bas Beste unterhalten. Auf bie Anzeige im gestrigen Anzeigenteil sei befonbers aufmerksam gemacht.
— DerDeutschnationaleHanblungs- gehilfenoerbanb veranstaltet am morgigen Sonntag, 15.30 Uhr, ein Kinber- unb Sommerfest
im Restaurant „Karlsruhe". Näheres ist aus ber gestrigen Anzeige ersichtlich.
— Sonberkonzert im „Bürgerhof". Am morgigen Sonntag finbet im Cafö Restaurant „Bürgerhof" ein Sonberkonzert statt, bas von Mitgliebern ber Kapalle unseres Bataillons ausgeführt wirb. (Siehe gestrige Anzeige.)
— Ein Militärkonzert unseverDa- taillonskapelle findet am kommenden Donnerstagabend auf der Liebigshöhe statt. Auf dis Veranstaltung, über die in den nächsten Tagen im Anzeigenteil Räheres mitgeteilt wird, sei hmite schon hingewiescn.
•• Die Gefallenen-Gedenkfeier in der Aniversität anläßlich der Aebergabe des GefaUenen-Friedhofs in Langemarck an die Deutsche Studentenschaft beginnt morgen, Sonntag, pünktlich 11.15 Ahr in der Aula der Aniversität. Se. Magnifizenz der Rektor und der Vorsitzende der Studentenschaft werden Ansprachen halten. Don 9 bis 11 Ahr ist Gelegenheit zu Kranzniederlegungen am Desallenen-Eh- renmal im Dorraum der Aula gegeben.
** Eine Fünfundsiebzigjährige. Frau Heinrich Gröninger Ww., geb. Ferber, wohnhaft Steinstraße 59, feiert am heutigen Samstag ihren 75. Geburtstag. Die Jubilarin erfreut sich, bem Alter entsprechend, geistiger unb körperlicher Frische.
* Erfolgreiche Gießener Stenographen. Zu unserer gestrigen Mitteilung über das Derbandswettschreiben des Hesscn- Rassauischen Kurzschriftverbandes in Dingen wird uns heute noch mitgeteilt, daß auch von Mitgliedern des Kurzschriftvereins von 18 612 Ehrenpreise, 20 1. Preise unb 3 3. Preise errungen werden konnten. Die Preisträger sind, 3 0 0 Silben. 3. Preis: Paul Dehmer. — 180 Silben. 1. und Ehrenpreis: Richard Strauch. — 16 0 Silben. 1. Preise: Willi Drückmann. Friedrich Gorges, Helmut Eckhard, Gertrud Müller, Helmut Zschunke, Artur Michel, Kurt Lei- pold, Fritz Reh. — 1 4 0 S i l b e n. 1. und Ehrenpreis : Ernst Eckhardt. 1. Preise: Otto Wack, Wilhelm Drück, Ludwig Schön. — 120Silben. 1. Preise: Emil 3ost, Wilhelm Honig, Lina Hucke, Hans Werner, Wilhelm Paulus. 3. Preis: Hanni Iacobsohn. — 100 Silben. 1. Preis: 3lse Schmall. — 8 0 S i l b e n. 1. Preise: Hans Möller, Arnold Auer, Anni Schmittdiel. 3. Preis: Sophie Depler.
** Sonntagsrückfahrkarten zumPrämie n m a r k t in Alsfeld. Am Montag, 11. Juli, findet in Alsfeld Prämienmarkt statt. Um den Besuchern eine billige Fahrtmöglichkeit zu bieten, werden von allen Orten im Umkreis von 60 Kilometern um Alsfeld (auch Gießen und bie Dahn- Höfe ber Umgebung von Gießen fallen darunter) Sonntagsrückfahrkarten ausgegeben. Die Karten gelten nur für Montag, 11. Juli, unb zwar nur in der Zeit von 0—24 Uhr. Bis 24 Uhr muß die Rückfahrt angetreten fein.
Rundfunkprogramm.
Mittwoch, 13. Juli.
7.05: Bad Oeynhausen: Frühkonzert. 12.00: Konzert. 13.00: Schallplattenkonzert. 15.15 bis 16.00: Stunde der Jugend. 17.00: Konzert. 18.30: „Die strukturelle Arbeitslosigkeit im Dlickfeld der Volkspolitik", Dortrag von Prof. Dr. Ernst Michel. 19.00: Schrammelmusik. Gespielt vom Schrammeltrio. Heinz Mönch, Stuttgart. 19.30: Passau: Konzert auf der Passauer Orgel. 20.00: (M, Berlin und Deutschlandsender): Pelleas unb Melisande. Musikdrama in 5 Akten von Maurice Maeterlinck. Musik von C. Debussy. 22.00: Schauturnen der 10 besten deutschen Geräteturner der Deutschen Turnerschaft (Schallplattenbericht). 22.20: Don Berlin: Zeitbericht. Die Prohibition in USA.
Donnerslag, 14. Juli.
7.05: Bad Orb: Frühkonzert. 12.00: Schallplattenkonzert. Schubert lieber. 13.00: Rürnberg: Mittagskonzert. 15.00 bis 16.00: Stunde der Jugend. 17.00: Konzert. 18.30: „Die Staatsverfas- fung der Dölker: Vereinigte Staaten von Rord- amerifa“, Vortrag von Prof. Dr. Karl Strupp. 19.00: „Genügt Idealismus zu deutscher Erneuerung?", Vortrag von Werner Deubel. 19.45: Pech mit Schallplatten. Ein bunter Abend von Helmut Kassing. 20.20: Tonhalle München: Internationales studentisches Sängertreffen. 21.20: Symphonische Jazzmusik. Gespielt vom Philharmonischen Orchester Stuttgart. 22.45 bis 24.00: Don Wien: Rachtmusik.
Jreilag, 15. Juli
7.05: Bad Orb: Frühkonzert. 12.00: Unterhaltungskonzert des Rundfunk-Orchesters. 13.00: Mittagskonzert. 17.00: Anterhaltungskonzert des RundHlnk-Orchesters. 18.25: „Ludwig Fulda". Dortrag von Charlotte Rau. 19.10: Kannst bu Goethe lesen? Versuch zur Bildung einer Arbeitsgemeinschaft zwischen Funk und Hörer, von Dr. Fritz Röthardt. 19.30: Bilder vom Rheingau. Leitung: Paul Laven. 20.00: Die Durchgängerin. Lustspiel in drei Aufzügen, von Ludwig Fulda. 21.30: Anterhaltungskonzert. Ouvertüren. 22.45 bis 24.00: Rachtkonzert des Kleinen Orchesters des Westdeutschen Rundfunks.
IUI
SCHEUER PULVER
L Mn
*
EM 4 MO Otz -
MM ss
Nehmen Sie zum Aufwaschen, Spülen und Reinigen Henkels
wie alle, die H e n k e l * s Ata benutzen)
I
L .
Wo aber von groben Dingen, wie gußeisernen Pfannen, Herdplatten, Kübeln usw„ starker Rost oder Schmutz entfernt werden sollen, da packt Ala im Paket kräftig zu, um Platz zu schaffen für hygienische Frische u. strahlende Reinheit
Zur raschen u. mühelosen Säuberung aller Geräte aus Holz, Glas, Metall oder Stein ist Ala in der praktischen Streuflasche die unübertreffliche sparsame Putz- u. Scheuerhilfe. Ata eignet sich wegen seiner besonderen Feinheit il Schaumkraft auch zur Säuberung schmutziger Hände ganz hervorragend.
Flaschenqualität ATA aber im Paket istfein/ ist die grobe Qualität!
Sparen Sie beim Scheuern und Putzen
•imeeiiiiii»
Henkei Afa Scheuerpulver
-grobputzt all« blitzblank
putit und reinigt alles
Hergestellt in den Persil werken____
4976 A


